venerdì, dicembre 15, 2017

Skins und Datenverarbeitung

Dass man mit Skins soviel Geld verdienen kann, war mir nicht bewusst. Über die Website Opskins kauft man sich digitale Münzen, mit denen man Dekorationen für Pistolen, Gewehre und andere Waffen kauft, die man in Online-Computer-Spielen benutzt. Transaktionen mit dem WAX-Geld werden in einer Block-Chain registriert. Skins für Counter-Strike Schützen kosten tausende an Dollars.


Der ebenfalls interessante Artikel der Business-Week über LinkedIn und das Startup HiQ machte mich stutzig. LinkedIn, das professionelle Netzwerk, welches Arbeitnehmer-Profile gespeichert hat und diese Arbeitgebern zur Verfügung stellt, hat inzwischen eine halbe Million Nutzer. Arbeitnehmer, seien es nun abhängige oder freiberufliche, beteiligen sich an Gruppen, deren Mitglieder sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert haben. Ein Netzwerk innerhalb eines Netzwerke, in dem Ideen, Hinweise und Empfehlungen ausgetauscht werden können.


Das Startup HiQ nimmt sich die LinkedIn-Daten und bereitet diese für Unternehmen auf, welche über das entstandene Profil ihrer Angestellten herausbekommen wollen, ob sie mit ihrer Tätigkeit zufrieden oder im Begriff sind, sich nach einer neuen Position in einem anderen Unternehmen umzusehen. Ein weiteres Kriterium ist die charakterliche und qualitative Eignung von Qualifizierten, die man über HiQ-Software anhand von LinedIN-Datenprofilen schneller herausfindet. Das findet LinkedIn gar nicht so gut. Nun prozessieren die beiden Unternehmen miteinander.
Was mich nun stutzig gemacht hat: Es gibt nicht nur eine Dichotomie zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitnehmern, was in der Gesellschaft zu Verwerfungen führen dürfte, sondern Software ist auch imstande Eignung und Neigung von Arbeitnehmern abzugreifen und dem nachfragenden Unternehmen zur Verfügung zu stellen, mit der Konsequenz, dass auch unter den Qualifizierten die mit dem geringsten Leistungsprofil in die Tonne wandert.








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