Coversong Roads

giovedì, maggio 12, 2016

Scientific American, May 2016



Am Montag haben die Techniker anscheinend meinen Internetanschluss wieder deaktiviert um in der Zentrale weiterarbeiten zu können. Wahrscheinlich spielen sie nur Briscola, ein italienisches Kartenspiel. Ich rief gleich wieder bei der Telecom an. Die Dame war sehr nett und verzweifelt. Sie wollte das gleich wieder melden und versprach mir, dass heute alles palletti sein würde. Ist es natürlich nicht. Das Modem blinkt still vor sich hin. Heute habe ich auf einen Anruf verzichtet. Ich muss auch mal auf „ohne Internet“ umschalten können. Schön „Second Life“ mit Karaoke ist nicht drin. Dafür komme ich zum lesen. Und morgen rufe ich ja auch wieder an.
David Pogue, der Kolumnist von Yahoo-Tech findet VR ja ganz nett. Aber es noch nicht das Gelbe vom Ei. Die Brille, also der headset ist noch viel zu schwer. Und die Filme haben keine Story, dann funzt es auch nicht mit den 360° Aufnahmen. Man kann den Hals gar nicht so schnell drehen, wie gefilmt wird, lol.


„Born of Chaos“.
Ein paar Forscher haben sich mit der Geschichte unseres Sonnensystems beschäftigt. Scheint in den Gründerjahren, so vor 4.5 Milliarden Jahren ziemlich heftig zugegangen sein. Die gegenwärtige Konstellation kommt im Universum selten vor, wie man anhand von Vergleichen mit Exoplaneten herausgefunden hat. Für hunderttausende von Jahren drifteten Jupiter und Saturn in den inneren Teil des Sonnensystem und wurden anschließend in den äußeren zurückkatapultiert. Sie agierten wie ein Schneepflug oder wie ich, als ich mir im „Bayrisch Zell“ auf der Reeperbahn (gib´t es anscheinend nicht mehr) eine dicke Frau angelte und sie beim Schieber als Rammbock benutzte, um mir Platz zum Tanzen zu schaffen.
Man ist sich nicht sicher, ob es früher mehr Planeten gegeben hatte, als wir heute im Sonnensystem sehen. Wenn ja, dann wurden vermutlich einige in den Weltraum außerhalb unseres Sonnensystems verstoßen.
Jenseits von Pluto wird „Planet Nine from Outer Space“ vermutet. Der Titel könnte von einem B-Movie stammen. Der Planet, wenn er denn wirklich existiert, wäre von unserer Sonne eingefangen worden. Nach Computerberechnungen müsste es ihn geben. Nur wurde er nie gesehen.
Und: Heute in der Früh kamen die Techniker von Telecom. Es lag am Schaltkasten am nächsten Pfahl. Internet funzt wieder.


Itch.
Jucken. Dauert es länger als sechs Wochen, wird es den chronischen Leiden zugezählt. Immunzellen setzen Histamine frei, die Rezeptoren in der Haut aktivieren und damit Juckreiz auslösen. Dem etwas juckt nimmt Antihistamine. Es gibt bestimmte Enzyme, Proteasen, die ebenfalls Juckreiz erzeugen, in dem sie andere Rezeptoren in der Haut aktivieren PAR2 (Protease activated receptor 2). Es gibt noch weitere Rezeptorenarten wie Mrgprs. Nun ja, es geht noch tiefer. Im Artikel wird herausgearbeitet, ob Juck- und Schmerzrezeptoren miteinander verwandt sind. Antwort: Zum Teil. Und nicht vergessen: Wenn das Jucken nicht weggeht: Zum Allergologen.


Saving Eden
Mit Eden ist Myanmar, das ehemalige Burma, gemeint. Außerhalb der größeren Städte hatten die Militärs keine Anstalten gemacht, den Wildwuchs der Natur einzudämmen. Nachdem demokratischere Verhältnisse eingekehrt sind, wird versucht, Kapital daraus zu schlagen und Öko-Tourismus in das Land zu bringen. Nicht einfach in einem bettelarmen Land, wird sich jedoch lohnen. In Myanmar sind um die eintausend Vogelarten ansässig. Dazu kommen rund 250 Arten von Säugetieren. Sieben davon gibt es sonst nirgendwo anders auf der Welt. Für Leute, die beim Bund gewesen sind, lohnt es sicher, da mal hinzufahren. Die sind ja geländegängig.
Über die Zeit beim Bund, war glaube ich 1971, könnte ich auch Stories erzählen, lol.


Quantum Connections
Ich denke da an Schrödingers Katze. Sie ist tot und lebendig, wenn man nicht so genau hinsieht. Tut man es dann doch, dann ist sie tot oder lebendig. Man versucht nun bei der Entwicklung von Quantencomputern mehrere Zustände von Partikeln in ihrer Gleichzeitigkeit zu erhalten. Nicht einfach. Man sollte nicht zuviel Qubits zusammenschließen. Man läuft Gefahr, dass ein Computer damit wieder in seinen Normalzustand zurück fällt. Es ist sinnvoller, so meinen die Autoren dieses Beitrages, modulare Einheiten mit weniger Quibits zusammenzuschließen. Es wird intensiv geforscht, Google, Intel sind dabei. Sie alle sind an einem technologischen Quantensprung interessiert, lol. Bis 10 Qubits gehen zur Zeit. Mit mehr fliegen die Systeme auseinander und der Normalzustand kehrt ein.
Was haben wir da? Superpositions und Entanglement. Zu 1: Gleichzeitiger Zustand wie Ein, aus, oder 1, 0, oder rechte Drehung, linke Drehung.
Zu 2. Verbindung von zwei Atomen, Subatomen, die sich, so entfernt sie auch voneinander sein mögen, gleich verhalten.
Mit diesen Attributen kann man Computer bauen, die alles bisherige in den Schatten stellen. Bin auf die Programmiersprachen gespannt.


„Swimmers under Pressures“
Quallen. Beim Schwimmen erzeugen sie Unter- und Überdruck. So bewegen sie sich fort. Das war es.


„Language Wars“.
Das war ein Artikel, der mich weniger interessierte. Sprachähnlichkeiten. Es gibt Meinungsverschiedenheiten darüber, woher die Wurzel folgender Sprachen stammt: Armenisch, griechisch, albanisch, indo-iranisch, slavisch, deutsch, italienisch, keltisch.
Einige behaupten, aus dem türkischen, andere aus der Gegend des Schwarzen Meeres. Und nun? Ich tue mich immer schwer, irgendeinen Wert aus der Tatsache zu filtern, ob die Ursprache nun vor 6000 oder vor 8000 Jahren entstanden ist und wo sie herkommt. Das liegt sicher an mir.


“A Cure for Africa's Soil”
Von den afrikanischen Ländern südlich der Sahara gibt es um die 40. Anscheinend sind die Ackerböden dort so ausgelaugt, dass es schon jetzt Schwierigkeiten mit der Selbstversorgung gibt. Aufgrund der spärlich vorhandenen Infrastruktur ist diese vonnöten. Die Bevölkerungsanzahl dieser Länder, so wird angenommen, verdoppelt sich bis 2050. Und alle wollen nach Deutschland, lol. Kleiner Scherz.
Afrikanischen Farmern wird empfohlen, beständige Planzen um ihre Getreideäcker herum anzubauen, damit die mit ihren fallenden Blättern den Boden düngen können.
Dieser Lösungsvorschlag deshalb, da Kunstdünger den Afrikanern zu teuer wird. Einige Farmer haben dieses System bei sich eingeführt und ihre Ernte verdreifacht.



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