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lunedì, novembre 04, 2019

Business Week, dd. Sept. 16, 2019




Im letzten Eintrag schrieb ich „McDonald wird unter dem Chef Easterbrook moderner“. Jetzt ist er weg. Der Easterbrook. Er hatte sich mit einer Mitarbeiterin eingelassen. Consensual, in gegenseitigem Einverständnis. Trotzdem, er wurde entlassen. - Wir Hamburger sehen das nicht so eng. Schliesslich hatten wir schon in den 70ern die Salambo Life – Show in der Grossen Freiheit auf St. Pauli. Vielleicht wollte Easterbrook nur die Möglichkeiten austesten, wie man den Umsatz bei McDonald in die Höhe treiben könnte.

Auf dem Titelblatt fragt die „Business Week“ „Can you trust Generics?“ und antwortet „Nope“. Mit einem anderen Wort: „Nö“ und erörtert das an einem Beispiel mit Valsartan, einem Medikament gegen Bluthochdruck. Ursprünglich wurde Valsartan vom pharmazeutischen Unternehmen Novartis unter dem Namen Diovan verkauft. 2011 lief das Patent aus, und Valsartan konnte von jedem hergestellt werden, der die Möglichkeit dazu besass. Zum Beispiel die chinesische Firma Huahai.

Das Medikament wurde generisch. Huahai benutzte ein schneller wirkendes und preiswerteres Lösungsmittel als Novartis: dimethylformamide (DMF). Nur enthält dieses Mittel N-Nitrosodimethylamine (NDMA). Zwei Gramm davon töten einen Menschen in zwei Tagen, ein Milligramm verändert Körperzellen und produziert Tumore. Im generischen Valsartan wurde das Zeug entdeckt, 17 Mikrogramm in einer Pille, die in 30 Ländern verkauft wird. Die Verunreinigung wurde erst 2018 von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA entdeckt. Business Week berichtet von einer Amerikanerin, welche die generische Ausgabe von Valsartan eingenommen hat, auch deshalb, weil dort „generisch“ von der privaten Krankenversicherung vorgeschrieben wird, und danach einen 5 cm grossen Tumor mit sich herumtrug.

Was lernen wir daraus? Generisch ist nicht immer gut. Wichtig ist es, das Ursprungsland zu kennen. Die meisten generischen Medikamente werden in China und Indien hergestellt. Auf der Packung sollte der Name des Herstellungslandes stehen. Bei „China“ ist, wie man liest, Vorsicht angezeigt.

Ein anderer Artikel berichtet über einen Pizzahersteller, der versucht seine Restaurants für die Generation Z attraktiv zu machen. Das sind die Leute die Mitte bis Ende der 90er Jahre geboren wurden, und die sich nicht zu schade sind, etwas mehr für eine Pizza zu zahlen (10 $), wenn sie wissen, dass die Mitarbeiter der Pizzeria mit 14 $ einen höheren Stundenlohn erhalten als die der Mitbewerber (9.80 $ im Schnitt).

Trotzdem weicht die Bleibezeit der Mitarbeiter von &Pizza, wie die beschriebene Firma heisst, nicht signifikativ von der eines Mitbewerberangestellten ab, und der Chef zerbricht sich den Kopf darüber, warum das so ist. Er meint, und da sieht man mal, es reicht nicht, einfach einen Laden aufzumachen, ein gutes Produkt herzustellen und dann zu denken, jetzt läuft es, er meint also: Du musst digital kompetent sein, es muss eine kreative Komponente geben, du musst inspirational sein, politisch, willens deine Überzeugung durchzusetzen. Du must technologisch auf der Höhe sein, die Jugend und ihre Arbeitsmotivation verstehen.“ Hier ist ihre WebSite

Und zum Schluss seht euch die Bilder von Vija Celmins an.

Es ist schon spät. In Second Life gibt es heute „Open Mic“, wo jeder 2 Songs vortragen kann. Ich muss sie noch einüben: „Time is running out“ und „Sing for Absolution“ von Muse. Wobei der letztere SF-Fans ansprechen müsste.



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