sabato, marzo 03, 2012

Scientific American, March 2010

Learning the hard way. So um um 1860 wurde offenkundig, dass amerikanische mit Baumwolle beladene Schiffe oft Feuer fingen. Es lag an Bullaugen, die im Gegensatz zu den auf europäischen Schiffen wie Brenngläser wirkten.

Bei „The Moon that would be a Planet“ geht es um Titan. Dieser Saturnmond ist größer als der Planet Merkur. 2005 wurden von der Huygens Sonde interessante Aufnahmen gemacht. Auf Titan gibt es Seen, Dünen. Nicht aus Wasser, nicht aus Quartz, vielmehr Seen aus Methan, Sand aus Hydrocarbon, dunkel wie Kaffeesatz. Der Titan dreht sich alle 15 Erdtage um sich selbst, seine Atmosphäre ist um etwa 200 Grad kälter.

In „The Brain´s Dark Energy“ wird im Grunde das behauptet, das ich bei der Kurzbesprechung eines Spiegel Interviews mit einem Hirnforscher erwähnte. Das Gehirn sei auch in Zeiten stark beschäftigt, von denen man annahm, es würde eine Ruhepause einlegen. Tätigkeiten, die in keiner Relation zu einem externen Ereignis stehen. Forscher nennen es „dunkle Energie des Gehirns“, weil sie nicht wissen, was da passiert. Man nimmt an, Planung und Organisation, von dem unser Bewußtsein nichts mitbekommt.

Und mal wieder etwas über Nuklearfusion: „Fusion´s false Dawn“. Wahrscheinlich trügt mich die Erinnerung. Aber war da nicht mal was mit einem Tauchsieder und wie Physiker behaupteten, damit könnten sie eine Kernfusion erzeugen? Das war ein Witz. Physiker träumen weiter. Auf kleinstem Raum die Sonne nachahmen. Ein System benutzt Laser, das andere versucht Plasma durch Magnete zusammenzuhalten. Zum einen gibt es die National Ignition Facility (NIF) in Livermore, Kalifornien mit ihren 192 Lasern, die auf eine Zielkammer mit einem „Goldhohlraum“ feuern. Die außere Schicht eines Zielkügelchen wird abgebrannt und das Innere auf eine hundertfache Dichte von Blei komprimiert. Dieser plötzliche Anstieg von Dichte und Temperatur soll die Verschmelzung erzeugen.

Mit Wasserstoff fängt es an. Seine Isotopen Deuterium und Tritium werden zusammengepresst. Es entstehen Helium, ein Neutron und Energieüberschuss. Das war das Lasermodell. Der ITER in Frankreich hingegen will versuchen, Plasma von Deuterium und Tritium zu erzeugen. Starke Magneten sollen dafür sorgen, dass das Plasma an Ort und Stelle bleibt. Miktrowellen werden benutzt es auf über 150 Millionen Grad zu erhitzen. Nur in Praxis klappt das nicht. Bei ITER schon deswegen, weil er noch gar nicht fertig gebaut ist, lol. Doch, Versuche gab es ja schon. Und die Forscher arbeiten weiter daran. Die Fusion müsste kontinuierlich ablaufen. Schließlich ist es das Zielt, daraus Energie für die Bevölkerung zu erzeugen. Zur Zeit hört die Fusion nach Sekundenbruchteilen auf und das Plasma flutscht aus seiner Umklammerung..

„Evolution of Minerals“. Auf der Erde gibt es die meisten von ihnen, so um 4000. Ist doch eine Menge. Die ersten entstanden, als Sonnen anfingen zu explodieren. Mikroskopische Kristalle aus Diamanten und Graphit. Kohlenstoff also. Ur-Mineralien. Unsere Sonne fing an, sich vor 4,6 Milliarden Jahren zu entzünden. Das, was (einen Beitrag zuvor) die Fusionsspezialisten auf der Erde vorhaben, Der um die Sonne kreisende Staub, in ihrer Hitze gebadet, formte sich zu Klumpen aus Eisen-Nickel Legierungen, Silikaten etc. Es entstanden Meteore und in unserer Zeit SF-Stories, in denen wagemutige Bergleute mit ihren Raumschiffen diese Himmelskörper aufsuchen und ausbeuten. Die Erde selbst verwandelte sich im Verlauf ihrer Geschichte. Vor 4,4 Milliarden Jahren sah sie aus wie wir uns den Hades vorstellen, bestand aus Basalt, Magma und Lava. Ich habe kein Interesse, einzelne Mineralien wie Tourmalin etc, die durch Schmelzvorgänge enstanden, aufzuzählen. Später fing die Erde an zu rosten, als der erste Sauerstoff entstand. Neue Mineralien. Schließlich kamen Kälteepisoden, und wieder entstanden andere. Dann fing es an zu grünen. Mal sehen, was danach kommt. Wahrscheinlich ein Wüstenplanet. Wüst ist er ja schon, lol.

Der nächste Artikel „Toxic Gas Life Saver“ hätte von Gutenberg stammen können; denn in Leserbriefen der folgenden Ausgabe schrieben einige Forscher, darüber hätten sie schon vorher berichtet, nämlich, dass der nach faulen Eiern riechende Schwefelwasserstoff, in 800 Teilchen per Million (ppm) eingeatmet zum Tode führen würde, in noch winzigeren Mengen jedoch benevolente Effekte habe. Das Gas könnte dazu verwandt werden, Schlaganfälle, Infarkte und Bluthochdruck zu behandeln. Würmer, die einer niedrigen Gaskonzentration ausgesetzt sind, würden 70 % länger leben. Ich frage mich, was ist mit Stinkbomben, und wo bekomme ich die in Italien her, und was würde meine Frau dazu sagen, wenn ich jeden Tag eine in der Wohnung losließe?
„Worm Charmers“. Das habe ich schon gewußt. Schließlich heißen sie Regenwürmer. Wenn es regnet, kommen sie an die Oberfläche. Im Artikel wird nun festgestellt, dass die Würmer auf die Oberfläche flüchten, wenn der Boden vibriert. Toll. Ich erinnere mich an die Zeit, als ich bei Reemtsma in Hamburg Othmarschen arbeitete. Die Fenster gingen von der Decke bis zum Boden und boten eine herrliche Aussicht auf den Park, der sich bis zur Elbe hinabzog. Reemtsma hatte sogar Kellnerinnen. Sicher ist es jetzt auf Selbstbedienung umgestellt. Im Park sah man Möwen, die auf dem Gras herumtrampelten, um den Boden zum Vibrieren zu bringen und Regenwürmer zur Flucht an die Oberfläche zu veranlassen. Grund für die Flucht war lt. Artikel die Furcht vor Maulwürfen. In den U.S.A. gibt es professionelle Wurmsammler, die Eisenstangen in den Grund schrauben und damit im Boden Schwingungen erzeugen. Nur eine andere Methode.

Zum Schluss werden Klimakontroll-Experimente beschrieben, in denen schon mal vorweggenommen wird, was noch auf uns zukommt, wenn wir die Erderwärmung nicht in den Griff bekommen. Erderwärmung??? Im Februar war es saukalt.




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