sabato, febbraio 25, 2012

Analog, Science Fiction and Fact, April 2012

Kevin J. Andersons “A delicate Balance” hat mir deshalb gefallen, weil der Autor versuchte, die Story mit einem Twist zu beenden. Das Setting: Die Antorra Kolonie. Der Planet war nicht so gastlich wie die Messergebnisse der vorausgeschickten Sonden versprochen hatten. Die Chloratmosphäre war nicht atembar. Kolonisten lebten unter Kuppeln. Treibhäuser gaben Nahrung für maximal 174 Personen her. Und 174 Kolonisten waren es, die dort lebten. Starb einer von ihnen, durfte ein Kind gezeugt werden. Die Protag Berenda erwartete ein Kind, obwohl es nicht im Plan vorgesehen war. Ihr Vater, Stationsleiter und der Älteste von ihnen war bereitete sich zum Sterben vor. Berenda gefällt es nicht und sie bringt den Vertreter des Stationsleiters und dess geplanten Nachfolger um. Er war ihr schon immer unsympatisch, lol. Berenda gebärt unter Narkose. Als sie aufwacht, erhält sie die Nachricht, dass ihr Vater sich mit Würde der Euthanasie unterzogen hat. Man drückt ihr die beiden Zwillinge in die Arme. – Obwohl man sich so eine Möglichkeit hätte vorstellen können, ist man, so sehe ich es, davon abgekommen, weil die meisten Stories nicht mehr überraschend enden. Sie klingen aus, wie nassgewordene Feuerwerkskörper.

Der dritte Teil der vierteiligen Story „Trigger“ von Robert J. Sawyer lohnt sich deshalb zu erwähnen, weil der Autor es versteht, aus der Tatsache, dass Menschen aus einer Gruppe Erinnerungen bestimmter Mitglieder sehen können, Stoff für die Handlung herauszuholen. Das Beispiel einer Frau, die von ihrem Vater als Kind mißbraucht worden war und sich dessen nicht mehr bewußt ist, und jetzt in einer Washingtoner Klinik ihrem Vater eine Niere spenden will. Ein Secret Service Agent ist geistig mit dem Vater verlinkt und sieht die Erinnerung dieser Person über den Mißbrauch. Er stellt den Vater zur Rede, der zieht ihm die Pistole aus dem Holster, bedroht ihn und wird von einer Agentin erschossen. – Sawyer bringt es fertig, aus den 1 : 1 – Links Begebenheiten zu konstruieren. Jedoch ist dies nicht das Hauptthema. Schließlich geht es darum herauszufinden, wer hinter dem Attentat auf den Präsidenten der U.S.A. steht.


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