Coversong Roads

venerdì, giugno 13, 2025

Newsletters



Aus Bloomberg – Green Daily:

Die United Nations Ocean Conference fand in Nizza, Frankreich, statt. Nizza hatte ich mal besucht, war mit dem Bus hingefahren, von Loano, der italienischen Liguria. War mein erster Auslandsaufenthalt. War um die 19 Jahre alt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass Nizza keine Sandstrände hatte. Der Strand bestand aus Steinen, und man musste sich ein Holzbrett mieten, um sich dort sonnen zu können. Doch zurück zur Konferenz.

Sie versuchte Ordnung ins menschliche Tiefseeleben zu bringen. Den Meeresboden zu schützen und dort nicht wild nach Metallen zu baggern. Die USA hatten nur Beobachter hingeschickt. Wenn am Meeresboden etwas zu holen ist, werden sie es tun, wie andere Großmächte auch. Und dann Cthulhu nicht vergessen. Existierte der tatsächlich, würde es interessant werden. Doch so ist und bleibt er nur eine Phantasiegestalt von H.P. Lovecraft.

Über den Tiefseetaucher Jacques Cousteau hat Frankreich eine besondere Beziehung zum Meer entwickelt. So war es angemessen, die Konferenz in jenem Land abzuhalten. - Abmachungen über die Nutzung des Meeresbodens gibt es noch nicht. Es wird aber darauf hinauslaufen.

Beim Zero Podcast, der von You Tube ausgestrahlt wird, geht es um den Mangel an Hochspannungsleitungen. Einer der vielen Bottlenecks, warum der Ausbau von E-Netzwerken nicht vorankommt.

Aus The Hustle:

Unternehmensberater Deloitte gibt seinen Mitarbeitern jetzt jedes Jahr einen Wohlfühlbonus in Höhe von 1.000 $, womit das Unternehmen den Kauf von Objekten erstattet, die zum Wohlgefühl beitragen, wie zum Beispiel Legosteine, Rätsel und Spiele. Falls Ihr jemanden seht, der Legosteinge für 1000 $ einkauft, ist klar, ne?

Welcher der Hitech-Kapitäne wird in den USA am wenigsten gemocht? Eine Umfrage ergab: 1. Mark Zuckerberg 74 %, Jeff Bezos 67 %, Sundar Pichai 55 %, Sam Altman 50 %, Tim Cook 33 %.

Konferenzen hin, Konferenzen her, Startup Bedrock Ocean sammelte 25 Millionen $ ein und macht sich dran, Daten über Meeresböden zu sammeln, und sicher auch zu verkaufen.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

Israel verliert meine Sympathien. Durch den Iranangriff fallen Aktienkurse, und wie ich es sehe, hat sich ein weiterer Krisenherd gebildet. In unserer Zeit ein Unding. Wir könnten alle so schon in Frieden leben. Friede Freude Eierkuchen, nach Merkelart. Nicht das Optimum; aber noch immer besser als das blöde Herumgeballere. Und das Benzin wird sicher auch wieder teurer.

Aus Tech Brew:

Das muss ja auch mal gesagt werden: US-Staat Massachussetts ist der Staat mit den meisten Startups, die sich um das Klima kümmern. Worldwide, wird hier erzählt. Wäre interessant zu wissen, was Chinesen dazu sagen.

Aus The AI-Report:

Mattel, Hersteller der Barbiepuppen hat eine strategische Partnerschaft mit dem AI-Unternehmen OpenAI aufgenommen, um Barbies mit AI s auszustatten.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Mit Israels Angriff sind auch die Erdgaspreise in die Höhe geschossen. Zum Glück haben wir zur Zeit in Italien > 30 ° C, so dass nur Erwärmen des Wassers teurer wird.

Aus Bloomberg – Breaking News:

Trump empfiehlt Iran dringend mit Israel ein Abkommen zu schließen („make a deal“), bevor es zu spät ist.

Aus The Future Party:

Superhelden-Filme ziehen anscheinend nicht mehr. Marvels „Thunderbolts“, mit guten Kritiken versehen, läuft vor leeren Sitzen ab. Ich selbst bestellte mir bei Temu eine Weyland-Yutani Baseball Kappe, muss mir jetzt aber auch einen Alien suchen.

Aus Bloomberg – Balance of Power:

Ein Gericht sperrte Trumps Einsatz der National Guard in Kalifornien. Das nächste Gericht hob die Sperre wieder auf. Er kann weiter machen.

Chinas Xi hat ein Problem. Chinesische Fabriken stellen zu viele Güter her. Einige von ihnen sollen geschlossen werden. Doch wohin mit den Arbeitnehmern?


Wie ich es sehe, kommen die führenden Köpfe ohnehin nicht herum, sich etwas einfallen zu lassen und die Frage zu beantworten: Wohin mit entlassenen Arbeitskräften. Denken wir nur an die Umstellung auf Arbeit mit Robotern, die irgendwann auf uns zukommen wird.

Aus Bloomberg – Next Africa:

Mali versucht aus seiner Vereinbarung mit einer kanadischen Metallabbaugesellschaft mehr herauszuholen. Die ist zur Zeit dort stillgelegt. Nur verzettelt sich das Militär, und will zum einen die Gesellschaft enteignen, zum anderen bessere Bedingungen aushandeln. Die Verhandlungen stehen unter Beobachtung, da auch andere afrikanische Staaten interessiert sind, bessere Bedingungen zu erarbeiten.

China senkt seine Zölle für den Einfuhr von Erzeugnissen aus Afrika auf 0. Auch, um sich wohltuend von den USA abzuheben.

Aus Morning Brew:

Trump meint nun, die harte Haltung gegen undokumentierte Einwanderungen sei nicht gut fürs Geschäft. Es fehlen Arbeitskräfte, wenn diese aus Unternehmen entfernt und in ihr Ursprungsland geschickt werden. Die Frage ist, wie wird er unter Berücksichtigung dieser Erkenntnis weiter vorgehen? Darüber werden Unternehmen diese Leute auch als Kunden verlieren.

Der NASA sollen 3.9 Milliarden $ gekürzt werden. Davon wären um die 40 Projekte betroffen.

Aus Manager Magazin – Der Tag:

Es ist geplant, die beiden Truck-Sparten von Daimler und Toyota, Fuso und Hino, zu fusionieren.

giovedì, giugno 12, 2025

Newsletters


Aus CNBC-Healthy Returns:

Der Beipackzettel für Wegovy und Ozempic wird mit einem Absatz angereichert. Ein sehr seltene neue Nebenwirkung hat sich für Diabetiker aufgetan, 1 von 10.000 Personen könnten von NAION (Non arteritic anterior ischemic optic neuropathy) befallen werden, die schlimmstensfalls zu Sehverlust führen könnte. Das in den Beipackzettel aufzunehmen wurde von European Medicines Agency (EMA) gefordert.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Es bedarf noch der endgültigen Genehmigung von Xi Jinping und Trump, aber ein Deal scheint in London abgeschlossen worden zu sein, der darauf hinführt, dass Peking die USA mit Seltenen Erden beliefert, chinesischen Studenten erlaubt sein wird, in den USA zu studieren.

Nvidias Jensen Huang bereist Frankreich und Grossbritannien, meint, die AI-Kapazität Europas erhöhe sich in Kürze um den Faktor 10. Nvidia bildet mit dem französischen Mistral ein Team, um eine AI-Cloud zu bauen. Lt. Huang seien 20 sog. AI-Fabriken in Europa im Bau.

Elon Musk gab in X zu, dass seine Bemerkungen dort über Trump zu weit gegangen seien.

Die britische Finanzministerin Rachel Reeves kündigte eine Aufstockung des Gesundheitsbudgets um 29 Milliarden £ an.

Der israelische Premier Benjamin Netanyahu hat Probleme damit, das israelische Parlement aufzulösen, da seine potentiellen religiösen Partner, United Torah Judaism und Shas, die er für eine neue Regierung benötigt, nicht mitziehen. Grund: Eine neue Regelung, die dafür sorgt, dass auch religiöse Männer sich nicht mehr vor der Einberufung in das israelische Herr drücken können.

Der slovakische Premier Robert Fico wird die Sanktionsvorhaben der Europäischen Union nicht unterstützen, da er fürchtet, damit von russischen Energielieferungen abgeschnitten zu werden.

Aus Gizmodo:

Die Trump-Administration ließ Predator-Drohnen aufsteigen, um Unruhen in Los Angeles zu dokumentieren.

Aus Bloomberg – Breaking News:

Die amerikanische Botschaft in Irak wird teilweise aus Sicherheitsgründen geräumt. Ölpreise schießen nach oben.

Aus MIT Technology Review – The Download:

Trumps „big beautiful bill“, das große schöne Gesetz, welches auf Steuererleichterungen für Gutverdienende abstellt, könnte um die 50.000 Tote mehr verursachen, da die der ärmeren Schichten in keine Krankenversicherung mehr einbezogen werden würden.

Aus Bloomberg – Green Daily:

In Indien wird vorgesehen, dass Klimaanlagen nicht unter 20 Grad Celsius kühlen dürfen. Grund, Stromausfall im letzten Jahr, der in weiten Bereichen auf den Einsatz von Klimaanlagen zurückzuführen war.

Dropping Environment Goals. Was ist das? Nicht mehr daran zu arbeiten, das Klima menschenfreundlicher zu machen. - Nachdem Trump keine besonderen Ambitionen dafür aufgebracht hat, sehen es auch Unternehmen wie Coca Cola, BP, HSBC und andere nicht mehr als so dringlich an, sich um das Klima zu bemühen.

Um 4000 bekannte Unternehmen hatten sich für ein gutes Klima stark gemacht und versucht, Emissionen zu begrenzen. Wenn auch noch keine positiven Resultate zu verzeichnen waren, jetzt wird es schlimmer. Nachhaltiger Flugtreibstoff beträgt in den USA z.B. 0.3 %.

Aus The Rundown AI:

Gegen das Bildgeneratorunternehmen Midjourney wurde von Filmgesellschaften wie Disney, Universal ein Prozess angestrengt mit der Begründung, dass Midjourney Nutzern erlaubte, vom Copyright geschützte Figuren zu benutzen und mit ihnen Stories zu produzieren.

Aus Bloomberg – Balance of Power:

Europa wird, so meint der US Handelsminister Howard Lutnick, der letzte Partner sein, mit dem die US-Regierung ein neues Abkommen schließen wird.

Aus Bloomberg – Breaking News:

Auf dem Flug nach London ist eine Boeing 787 „Dreamliner“ der Air India abgestürzt und hat mindestens 290 Tote verursacht.

Aus AI-Report:

Meta stellt eine neue AI-Version vor, V-JEPA 2. Sie wurde mit einer Million Stunden von Videos, Bildern und Robotdaten trainiert, um sie Gegenstände der realen Welt erkennen zu lassen.

Aus CNBC – Investing in Space:

Nachdem Musk bei Trump in Ungnade gefallen ist, wird es mit der Eroberung des Weltraumes etwas langsamer dauern. Wie auch immer: Das von der European Space Agency angeforderte Teleskop FlyEye wurde inzwischen fertiggestellt und wird endgültig in Sizilien stationiert werden, um von dort aus den Weltraum nach sich nähernden Asteroiden abzusuchen.

Eine vom chinesischen Unternehmen Sepoch gestartete wieder nutzbare Rakete wurde für Lieferungen von E-Kommerz Erzeugnissen mit Erfolg getestet.

Aus CNBC-Breaking News:

Wenn sich die USA nicht beteiligen, dann wird Huawei China mit seiner Technik komplett abdecken, meinte Jensen Huang, CEO von Nvidia. War klar und ist nichts neues.

Und hier noch einer, der noch nicht auf Netflix gezeigt wurde: Senator Alex Badilla (Demokrat, Kalifornien) wurde in einem Federal Building in Los Angeles auf die Knie gezwungen, um ihm Handschellen anlegen zu können, und während einer Pressekonferenz von Kristi Noem, Chefin der Homeland Security, abgeführt. Eine Dame bei ihrer Rede zu unterbrechen ist ja nun auch nicht die feine, englische Art.

mercoledì, giugno 11, 2025

Der Spiegel v. 31.5.2025


Musk wirkt auf dem Titelbild wie jemand, den man in irgendeiner Ecke hat stehen lassen. Auf der einen Seite gibt es keinen anderen. Wer sonst hätte die Raumfahrt so nach vorne getrieben, die Elektroautoindustrie angekurbelt? Zum Glück hat er bei SpaceX so gute Leute wie Gwynne Shotwell, die den Laden dort meistert. Doch Musk hat die Kurve verpasst und ist geradeaus weitergefahren. Das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben.

Gegen Trump hat er zur Zeit keine Chancen. Musk sollte sich zurückhalten, um nicht alles zu zerstören, was er sich aufgebaut hat. Zur Zeit ist er Vergangenheit. Neue, weitere, alles in den Schatten stellende Vorhaben sind von ihm nicht zu erwarten. Er wird Geschichte.

Andere Berichte widmen sich dem Krieg Israels gegen die Hamas. Offensichtlich ist dort auch etwas falsch gelaufen. Israelis haben sich in eine Situation gebracht, aus der sie nicht mehr herauskommen. Mit entsprechenden Verlusten unter der Zivilbevölkerung.

Europäer schauen mit gerümpfter Nase durch das Fenster auf das Szenario. Hin und wieder läuft einer von ihnen Amok.

Und in einem Interview meint der oberste Soldat der Deutschen, Generalinspekteur Breuer, dass das deutsche Militär zum Motor der Abschreckung in Europa werden müsste. Ich bin sicher, dass daran gearbeitet wird. Nur wird sich zeigen, dass Europäische Streitkräfte an die Amerikaner und Chinesen nicht mehr herankommen. In der Merkelzeit abgehängt, wird der Bundeswehr wohl nichts weiter übrig bleiben, als in ihre alte Rolle zurückzufallen ein paar Flohmärkte zu inspizieren. Wenn sie das einsieht, sollte sie bei ihren 5.000 Stahlhelmen bleiben und die Regierung sollte das Geld für medizinische Forschung und Einrichtung von Kindertagesstätten verwenden.

Ein Dilemma wurde geschildert, dass sich auftat, als es darum ging, Afghanistaner, die Deutschen in ihrem Land geholfen hatten, nach Deutschland einreisen zu lassen. Nur funktionierte das nicht. Einige kamen, andere mussten in ihrem Land bleiben; dann hatten NGO einen Draht zur Deutschen Botschaft in Afghanistan, der es ihnen ermöglichte, auch zwielichtige Gestalten in Flugzeuge nach Deutschland zu setzen.

Es gibt einen längeren Beitrag über Quantencomputer. Darüber hatte ich schon vor dreißig Jahren im „Spektrum der Wissenschaft“ gelesen. Ich wohnte noch in Deutschland, in Hamburg. Die Dinger laufen noch immer nicht.

Dann gibt es eine Story des Investigationsjournalismus, aus der hervorgeht, dass deutsche, aber in Russland ansässige Firmen, russisches Militär beliefern. Hier geht es um Unternehmen von Knauf, die vorwiegend Baumaterial in Russland herstellen und an staatliche Stellen liefern. An deren Stelle würde ich auch in der Ukraine ein Werk errichten. Was da zerbombt wird, muss später auch wieder aufgebaut werden.

Emily Pelligrini hat 330.000 Instagram Follower. Sieht toll aus. Daher die Follower. Sie ist Influenzer und kommt bei den Nutzern anscheinend gut an. Was ist daran verkehrt? Anscheinend geht der Trend zu AI-Influenzern. Kosten weniger und sind immer verfügbar.

Als ich in Deutschland war, gab es die Bestimmung noch nicht, dass man sich erst mal an seinen Hausarzt wenden muss, bevor man einen Facharzt aufsuchen darf. Wenn mir das Ohr weh tat, bin ich gleich zum Ohrenarzt gegangen. Das soll in Deutschland anders werden. Erst einmal zum Hausarzt, und der entscheidet, ob man zum Facharzt gehen sollte. Das gilt nur für Patienten, die Mitglied gesetzlicher Krankenkassen sind. Hier in Italien läuft es ähnlich. Zuerst zum Familienarzt, dann eventuell zum Facharzt ins Krankenhaus. Es sei denn man bezahlt. Dann klappt es mit den Terminen bei Fachärzten auch innerhalb von wenigen Tagen.

Die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen ist Sozialdemokratin, hat aber mit dem Sozialdemokratieverständnis des Spiegelredakteurs, der sie interviewte nichts am Hut und ist mehr darauf aus, ausländische Immigranten, die in dem Einwanderungsland kriminell auffallen, so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Eine Haltung, die dem Spiegel anscheinend völlig fremd ist.

Es gibt noch einen Investigationsjournalismusbericht, der von Uiguren handelt, die als Wanderarbeiter eingesetzt werden. Dem Spiegel gefällt das nicht. Ich hätte nichts dagegen einzuwenden. Ich bin ja auch von Firma zu Firma gehüpft, um dort zu arbeiten. So bleibt die Arbeit interessant, die Umgebung auch und man durchlebt einen Anpassungsprozess, der einen in die Lage versetzt, sich in unterschiedlichen Umgebungen gut zurechtzufinden. Versuche das mal mit jemanden, der sein ganzes Leben im gleichen Dorf lebte, wie es Spiegelredakteuren in ihrer Romantik vorschwebt. Wobei doch auch eine stattliche Anzahl von ihnen in allen möglichen Ländern tätig war.

Prostatakrebs ertasten? Die Medizin ist weiter. Das war sie doch schon lange. Der Artikel bringt nun überhaupt nichts neues. PSA-Tests gibt es schon seit mehr als 40 Jahren oder so. Watchful Waiting ebenfalls. Das Thema ist fast so alt wie ich, lol. Ohne dass dazu neue Erkenntnisse aufgetaucht sind.

Und wer nach seinen biologischen Eltern sucht, ist sicher eine Ausnahme. Ob das dann für andere Leser so interessant ist, wage ich anzuzweifeln. Das gehört zu einer Kategorie von Artikeln, über die ich lässig hinweg gehe. Auch darüber, wie Melanie Trump modisch ausgestattet ist. Und dann der Artikel über Apple-Airpods. Ich kaufe mir ein paar Hörer für 2.90 € beim Chinesen und das wars.


martedì, giugno 10, 2025

Newsletters


 Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Die USA und China starten in London eine Gesprächsrunde, in der die USA versuchen China entgegenzukommen, unter der Bedingung, dass sie die sog. Seltenen Erden den USA zur Verfügung stellen.

Russland setzte mit der Ukraine einen Gefangenenaustausch fort.

Die Londoner Regierung machte einen U-Turn, eine Kehrwendung, als sie nun zusagte, dass drei viertel der Rentner diesen Winter staatliche Kältehilfen erhalten. Dies war vorher aus budgettechnischen Gründen abgelehnt worden. (Danach gingen Wahlergebnisse in den Keller).

Ein von der italienischen Opposition in die Wege geleitetes Referendum, die Naturalisierungsfrist für außereuropäische Immigranten von zehn auf fünf Jahre zu reduzieren, erreichte nicht die erforderliche Stimmenanzahl.

Aus Gizmodo:

Gewichtsverminderungsmedikamente machen Obese generell gesünder, liefern jedoch auch Nachteile, wie faulen Atem, kaputte Zähnen und trockenen Mund.

NASA zieht sich von einer geplanten Landung auf dem Jupitermond Europa zurück

US-Staaten mit den meisten dementen Bewohnern sind Missouri, Alabama, Tennessee und Kentucky. In Tennessee habe ich einmal übernachtet. Im Sheraton von Memphis. Aber das merkt man doch nicht, oder?

Aus Bloomberg – ESG Investing:

BYD machte es seinen chinesischen Konkurrenten schwer. Seine Preissenkungen vermindern den Marktwert seiner Mitbewerber und des eigenen Unternehmens. Es besteht die Gefahr, das BYD eine Teufelsspirale nach unten losgetreten hat, da in China weitaus mehr E-Fahrzeuge produziert werden als gefordert. (s.a. Solarzellen)

Aus The Daily Upside:

Die Anzahl von Arbeitslosen in den USA hat sich leicht erhöht, liegt aber mit 4.2 % noch immer zwei Prozent unter der deutschen mit 6.2 %.

Das Treffen der USA mit China scheint gut zu laufen. Mal sehen, wie sich das auf den Aktienkurs auswirken wird. (meine Cisco fallen noch).

Warren Buffett, der es wissen muss, meint, ein gutes Unternehmen ist das, was wenig Kapital verbraucht und stark wächst. Na denn... (Man muss nur stark daran glauben, er hat es geschafft und jetzt ein paar 100 Milliarden $ mehr auf dem Konto).

Apple konnte auf der Worldwide Developers Conference mit keinen AI-Fortschritten aufwarten. Warten wir weiter. - Und Mark Zuckerberg will 69 Milliarden ausgeben, um mit seiner AI weiter zu kommen. Nur Geld ist nicht alles. - Und hoffentlich klappt es bei ihm dann besser als bei seinem Metaverse Versuch. Ich hingegen komme mit Gemini ganz gut zurecht. Lasse mir schon eine neue Minutennovelle durch den Kopf gehen.

Aus Tech Brew:

Ein Rückzug der US-Administration auf dem Gebiet der Klimaerhaltung öffnet neue Brücken für europäische Initiativen. Irland, Dänemark und Andalusien warben um US-Startups, ihre Tätigkeiten bei ihnen weiter zu führen.

Das Runway AI Film Festival fand zum dritten mal in einem kleinen Retrokino in Manhattan statt. Waren es 2023 noch 300 Filmemacher, sah man 2025 bereits 6000 von ihnen, die ihre von AIs produzierten Videos vorstellten.

Aus CNBC-BREAKING News:

Neben der National Guard wurden in Los Angeles auch 700 Marines eingeflogen, um die von der ICE durchgeführten Durchsuchungen auf „Undocumented“ zu unterstützen und Proteste dagegen einzudämmen.

Aus MIT Technology Review – The Download:

IBM prescht mal wieder voran. Sie lassen sich Zeit. Waren in den 60ern und 70ern mit ihren Mainframes auf dem Markt gut positioniert. Mit ihren PCs jedoch kriegten sie nicht die Kurve, verkauften ihre Laptopherstellung an Lenovo. - Jetzt kommen sie mit Quantencomputern hervor und versuchen einen größeren incl. Fehlerkorrektur bis 2028 auf den Markt zu bringen.

Aus Bloomberg – Next Africa:

Endlich mal eine gute Nachricht aus der Gegend. In Zambia wuchs die Produktivität um 6 %, begünstigt durch gute Ernten, Auffüllen von Stauseen, die im Jahr zuvor aufgrund schlechter Wetterbedingungen leergelaufen waren. Kupferpreis stieg an, so dass in Kombination mit hoher Ausbeute höhere Einkünfte ins Land fließen konnten.

Aus Bloomberg – Green Daily:

Während in unserer Nähe auf ungenutzten Äckern Solarzellen entstehen, gibt es in China einen Überschuss,, die zu Verlusten bei Solarzellenunternehmen geführt hat. Dort werden zu viel Zellen gebaut. Wenigstens zu viel für das dort befindliche Stromnetz, das nicht in der Lage ist, zur Zeit den dort durch Solarzellen entstandenen Strom zu transportieren.

In den USA hat die Solarzellenfabrik Sunnova Energy International Inc. Konkurs angemeldet. Die Industrie wächst weiter, aber nicht ohne Reibungsverluste. Zum Beispiel haben republikanische Parlamentsangehörige vorgeschlagen, die von Biden angeordneten Steuererleichterungen auf installierte Solarzellen rückgängig zu machen.

Wo es besser aussieht, ist Afrika. Dort hat die Installation von Solarzellen dieses Jahr um 42 % zugenommen.

Aus Morning Brew:

US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy jr löst den 17 köpfigen Beraterstab auf, der sich mit dem Einsatz von Impfungen beschäftigt hat.

Sly Stone, funky, starb mit 82 Jahren.

domenica, giugno 08, 2025

Newsletters


 Aus Bloomberg – Greener Living:

In den USA stehen nicht genügend ausgebildete Arbeitskräfte zur Verfügung, um das Land so zu elelektrifizieren, um den Klimawechsel aufhalten zu können. Ich nehme an, dass betrifft nicht nur die USA.

Aus Bloomberg – Weekend:

Die höchsten Pro-Kopf Ausgaben für Nachhilfeunterricht gab es 2023 mit 1.4 Milliarden $ in Singapur. Eltern dort sind ehrgeizig. Aber Gemach: Mit KI-Einsatz wird es weniger. Der Verblödungsgrad wird ansteigen.

Die Trump-Administration will um die 370 Erholungsgebiete an die Staaten abgeben. Die wehren sich, weil sie, so behaupten sie, dafür kein Geld übrig haben.

Aus Bloomberg – Businessweek Daily:

Die New York Times berichtete, dass Elon Musk regelmäßig Ketamin einnahm und sein erratisches Verhalten verstärkte. Ketam, ein leichter Painkiller und Hippie-Droge, die nicht so schwer wie Opioide wirkt, aber Schmerzen dämpft und leichtsinniges Verhalten fördert. Die NYT führte den von Musk initiierten Streit, sein irrlichterndes Verhalten auf die Einnahme von Ketamin zurück. Wir hatten einen Sänger mit schrägem Verhalten in unserer Band, den wir vor unserem Einsatz in Kneipen seiner Umgebung suchen und rausholen mussten. Er war echt gut, ging später an Koks zugrunde. Doch das war nach meiner Zeit, weil ich mir eine Arrithmie einholte, durch den Bass, den ich in der Nähe des Schlagzeugs spielte.

Zurück zu Musk. Während des Merz Besuches bei Trump, der im Fernsehen übertragen wurde, und Trump sagte, dass er von Musk sehr enttäuscht sei, fing der an, einen Tweet nach dem anderen abzuschießen und darin Behauptungen aufzustellen wie eine eigene politische Partei zu gründen, daß Trumps ehemalige Verbindungen zu Jeffrey Epstein zeigten, dass er pädophil sei, und dass Trump Epstein geschützt habe, um sich nicht selbst bloßzustellen. Musk forderte dann auf, Trump aus seinem Amt zu entfernen und seinen Stellvertreter Vance zum Präsidenten zu machen. Musk drohte, den Service einzustellen, der Astronauten von und zur internationalen Raumstation beförderte. Das alles auf dem Twitternachfolger X. Tesla-Investoren wurde es ungemütlich. Musk wurde ihnen dann doch zu alien. Sie stießen ihre Aktien ab.

Musk knickte später ein und meinte, er würde jetzt erst mal eine Pause einlegen. Eines ist sicher, in diesem Fall hat Musk 240 Millionen $ bei Trump nicht gut angelegt. Vielleicht war er dem Glauben verfallen, dass ihn Trump bei jeder Aktion gefragt hätte: „Was mache ich jetzt, Elon?“

Preis einer großen Pizza kostet in den USA um die 18 $, in Italien von 9 bis 19 Euro. Wie sieht es in Deutschland aus?

Was Autos in den USA angeht, steigen die Preise leicht an, wobei Hersteller sagen. Kann gar nicht sein. Wir haben die Preise gehalten.

Aus der Washington Post:

Der Trump-Administration fiel auf, dass sie zuviele Mitarbeiter gefeuert hat und versucht sie nun zurückzuholen.

NASA und das amerikanische Militär drehen sich im Kreis, um nach einen Ersatz für SpaceX Ausschau zu halten.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Italiens Luxusjachtenhersteller Ferrettigroup ist in einen Spionagevorfall verwickelt. Bei Ferretti wurden Abhörwanzen gefunden. Interessant ist, dass die Firma dem chinesischen Konglomerat Weichai Group gehört.

Silent Fashion. Hamburg, meine Heimatstadt, ist bekannt dafür. Hier in Italien laufe ich wie ein ganz normaler Dödel herum. In Hamburg war es anders. Wir kannten Harris Tweed. Den Begriff las ich wieder in dieser Newsletter, als eine Dame von Harris Tweed Hebrides sich über die durch Trumps Zollerhöhungen entstandene Planungsunsicherheit beklagte.

Der von Elon Musk ausgegangene Streit mit Trump kostet Musk um die 34 Milliarden $.

Aus TechCrunch:

Die Supermarktkette Walmart dehnte die seit 2023 bestehende Lieferung durch Drohnen in Texas auf 100 Geschäfte aus und vertiefte damit die Zusammenarbeit mit der zu Alphabet gehörenden Firma Wing Delivery.

Aus Manager-Magazin – Der Tag:

In Deutschland ist die Firma mit dem höchsten Marktwert zur Zeit die Deutsche Telekom. Es folgen SAP und Siemens.

Aus Morning Brew:

Nicht zu fassen. Jetzt schließt auch noch Hooters eine Anzahl seiner Restaurants. Ist eben alles nicht mehr so wie früher, als Kurven noch Bestseller waren.

Aus The Hustle:

Und jetzt ist der Nitendo-Switch 2 auf den Markt gekommen. Die Jagd danach setzt ein, um sich das 484 $ teure Steuerungsgerät zu ergattern. Von dem Ding werden Millionen und mehr verkauft.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

Bill Koch, Milliardär, 85 Jahre alt. Da fällt mir gerade ein, das ist mein Alter und ich bin kein Milliardär. Irgendwas muss ich da falsch gemacht haben. Nun, ja. Zu spät. Koch ist Segler und Weinkollektor. Er wird in den nächsten Tagen mal wieder 9.000 Flaschen bei Christie´s versteigern. Für rund 15 Millionen $. Er meinte, er könne nicht mehr so viel trinken.

Japanisches Landeraumschiff kracht auf den Mond. Hat nicht funktioniert.

Aus Heise Online:

Ist wohl auch ein günstiger Zeitpunkt. Die Deutsche Telekom beteiligt sich am Europäischen Satellitenprogramm IRIS (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security via Satellite), das 282 Satelliten in unterschiedliche Umlaufbahnen befördern und 2030 einsatzbereit sein soll.

Österreich hängt mit seinen Kupferkabeln hinter Glasfasernetzen anderer Länder her, versucht aber bis 2035 Anschluss zu finden.

Minutennovelle: Das kann doch wohl nicht...

  

Commune di San Prorotta. Der neue Assessor belegte den Platz am Ende des Tisches im Konferenzraum. Den Stuhl, den Luigi als Dienstältester für sich beansprucht hatte. Und nun setzte sich der Ferioli dort einfach drauf und rief: „Das kann doch wohl nicht wahr sein!“ Genau das, was Luigi auch gerade dachte.

Ferioli fuhr fort: „Als ich hierher fuhr, über einige Schlaglöcher, fragte ich mich,, mit was für vorsinflutlichen Methoden wird denn hier gearbeitet? Vor einigen Tagen mit Rollsplitt und Teer aufgefüllt, dann regnet es einmal kräftig, und die Löcher sind wieder da!“

Ferioli sah zwei Frauen und drei Männer an, die ausdruckslose Bürogesichter aufgesetzt hatten und trübe auf den Assessor blickten.

„Ich meine, habt ihr euch nicht überlegt, wie es die anderen machen? Man sollte doch mal über den Tellerrand hinweg gucken. Wir haben jetzt die Künstliche Intelligenz, eine KI, die uns Antworten liefern kann. In zwei Stunden möchte ich einen Bericht auf meinem Schreibtisch.“ Dann war Ferioli weg. Die anderen drehten ihr Gesicht zu Luigi. Der nickte, zog sich an seinen Schreibtisch zurück und bearbeitete die Tastatur seines Computers, fragte Gemini.

Kaltasphalt (cold patch); Heißasphalt (hot mix asphalt); Jet-Patcher-Verfahren (spray injection); Infrarot-Reparatur.

Von welchen Faktoren hängt die Wahl der richtigen Methode ab? Verfügbarkeit von Mitteln, Dringlichkeit der Reparatur, Wetterbedingungen, Verkehrsaufkommen, Langfristige Planung.

Luigi schrieb seinen Report, druckte ihn aus, legte ihn auf den Schreibtisch seines Vorgesetzten.. Er hatte noch ein paar Überstunden gut, verabschriedete sich von seinen Kollegen und ging nach Haus.

Am Abend mit Samantha in eine Pizzeria, warf sie später aufs Bett und liebte sie. Plötzlich schoss ein Gedanke durch seinen Kopf. Er war neu. War er eigentlich gut mit dem was er machte? Luigi fragte Samantha. Sie schüttelte den Kopf, verdrehte die Augen und schlief ein.

Gemini. Luigi schielte zu seinem Laptop hinüber...

venerdì, giugno 06, 2025

Newsletters


 

Wird warm hier. Wirkt sich negativ auf meine Arbeitsproduktivität aus. Um die 30 Grad C oder mehr und ich schlief auf der Terrasse ein. Wachte mit Schmerzen in der Brust auf. Überlegte kurz: Gute Gelegenheit für einen Check-up. Fuhr mit meiner Frau zum ER, oder? Ah ja, Pronto Soccorso. Dauerte natürlich, ich war nicht der einzige; aber bis auf einige altersbedingte Defekte (Nieren, Herz) ist alles ok. Zu wenig Wasser getrunken, meinten sie. Bin weiterhin funktionsfähig. Konnte nach Hause.

War klar. Aber sich hin und wieder durchchecken zu lassen mit EKG, Röntgen der Lunge und Blutabnahme, mit Ergebnissen am gleichen Tag, sollte man wenigstens einmal im Jahr machen. Zumindest im fortgeschrittenen Alter. Geht gut mit Brustschmerzen. Und das geht bei uns kostenlos und erspart Facharztbesuche.

Kam nach Hause, und bei Trump und Elon flogen die Fetzen. Volavano i stracci, wie Italiener so schön sagen. Elon ist sauer, aber darauf kommen wir noch.

Aus Bloomberg – Breaking News:

Die US-Regierung droht der Columbia University die Akkreditierung mit der Behauptung zu entziehen, die Universität verstoße gegen Antidiskriminationsgesetze. Die Uni steht in New York.

Aus AI-Report:

Die US-Regiierungsadministration zieht Anthropics AI Cloude heran, um Strategische Planung, operationale Unterstützung und Analysen von Geheimdienstinformationen durchzuführen.

Amazon entwickelt Paketzustellungsroboter, die bestellte Ware dem Wagen entnehmen und ins Haus bringen,

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Der deutsche Bundeskanzler Merz ließ Trump bei seinem Treffen mit ihm in Washington reden, so viel wie der wollte. Wahrscheinlich kennt er das von seiner Frau, wie ich von meiner. Unterbrechen hilft nichts, die reden einfach weiter. Kommt natürlich der größte BS (bullshit) bei heraus und man hat sich im Bruchteil einer Sekunde ohnehin schon eine Meinung über das Gesprächsthema gebildet, wozu der Partner dann eine Stunde benötigt.

Laut Bundesbank steuert Deutschland wieder auf ein 0-Wachstum zu. Das wäre das dritte Jahr. Bis zur amerikanischen Zollerhöhung sah es jedoch anders aus. Wie ich bei SPON (Spiegel Online) las, waren es immerhin 0.4 %, die darauf zurückzuführen sind, dass sich amerikanische Unternehmen stark mit Ware eindeckten, bevor die Zollerhöhung wirksam wurde.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

Es sieht so aus, als kühle sich der Streit zwischen Musk und Trump ab, der entstanden war, als sich Musk über das große und schöne Steuerverminderungsgesetz aufregte, dass die Trumpregierung über den Kongress beschließen wollte. Musk sah nicht, woher Trump das Geld hernehmen wollte, dessen Zahlungen Trump Unternehmen ersparen wollte. Der Tesla Aktienkurs brach stark ein. Sicher einer der Gründe, warum Musk sich nun etwas zurückhalten und SpaceX-Raketen der NASA auch weiterhin zur Verfügung stellen würde. Ich wische mir mal den Schweiß von der Stirn.

Trumps Harward Block für ausländische Studenten wurde von einem Richter abgeblockt. Verläufig wenigstens.

Weniger Reisen in die USA. Unangenehme Einlasskontrolle mit ungewissem Ausgang. Ergebnis: Geringere Anzahl Touristen. Die reisen dafür in andere Länder. Oft nach Japan.

Aus Bloomberg – Next Africa:

Wenig erstaunlich, dass Trump kein Interesse hat, Bürger aus einigen afrikanischen Staaten in die USA einreisen zu lassen. Darunter befinden sich neben afrikanischen auch andere Länder. Hier eine Aufzählung: Afghanistan, Chaad, Equatorial-Guinea, Eritrea, Haiti, Libyen, Myanmar, Republic of Congo, Somalia, Sudan, Yemen.

Unter Beobachtung stehen: Burundi, Cuba, Laos, Sierra Leone, Togo, Turkmenistan und Venezuela.

Was die Republic of Congo angeht, bauen Chinesen dort ein Biotop für Chinesen auf, die sich dort aus unternehmerischen und Arbeitsgründen aufhalten. Die Umgebung wird chinesifiziert mit Supermärkten, chinesischen Kliniken und anderen Einrichtungen des Landes. Chinesen halten sich im Congo in vermehrter Anzahl auf, um dort Metalle abzubauen, Geschäfte zu machen.

Congo wird von der World Bank eine Milliarde $ zur Verfügung gestellt, um dort das größte Wasserkraftwerk zu bauen. Das Projekt ist Teil des Mission 300-Programs, das darauf abzielt, 300 Million Afrikaner mit elektrischer Energie zu versorgen. Dies könnte 85 zusätzliche Milliarden an $ von privaten Investoren herbeischaffen.

Die Türkei wird Somalia T129 Atak Helikopter liefern, damit dort die von Al-Qaeda unterstützteal-Shabaab Terrorgruppe besser bekämpft werden kann.

Portugal überlegt sein Goldenes Visa Programm noch attraktiver zu machen, nachdem Spanien seines eingestellt hat. Portugal ist eines von europäischen Ländern, das für wohlhabende US-Amerikaner besonders attraktiv ist. Ich finde Portugal auch toll. War mal für eine Woche in Lissabon. Brasilien würde mich auch interessieren, besonders die Gegend am Amazonas. Mein Portugiesisch ist ganz gut. Portugiesisch ist eine der Sprachen mit der ich bei Duolingo die geringste Fehleranzahl habe, neben Italienisch und Englisch. Nur steht mit mein Alter (85) im Weg. Ist natürlich nicht schlecht, so alt zu werden, aber an den Amazonas? Wird nichts mehr.

Aus The Rundown-AI:

Ein Fuss-Scanner sagt Herzschwäche voraus. Naja, dachte ich mir. Geschwollene Füsse und Knöchel können noch andere Ursachen haben. Ich denke an zu enge Socken, Nierenleiden und Lymphstasis. Und so fragte ich Gemini. Lohnt sich doch, eine zweite Meinung einzuholen, und nicht gerade in der Sportbar oder im Bekanntenkreis.

What do you think about Heartfelt Technologies AI-Scanner, fixed on a bedroom wall tells of upcoming hearfailures by measuring the swelling of feet and lower legs? As far as I know, also a lymph-stasis or edemas because of

kidney-failures lead to similar symptomes, so that declaring heartfailures because of edemas cannot be an exact evalution, right?

Geminis Antwort:

The Heartfelt Technologies AI-Scanner sounds like a promising development in the proactive management of heart failure. Here's a breakdown of its potential and the concerns you've raised:

How the Heartfelt Technologies AI-Scanner Works (based on recent news):

  • Non-invasive Monitoring: The device is wall-mounted in a bedroom and uses AI with "foot recognition" technology (similar to facial recognition) to scan a person's feet and lower legs.

  • Fluid Volume Measurement: It takes numerous images per minute (e.g., 1,800 pictures/minute) to calculate the volume of fluid in the feet and ankles, detecting a build-up of fluid known as edema.

  • Early Warning System: This edema is a key indicator of worsening heart failure. The scanner is designed to detect this fluid build-up and trigger an alert to healthcare professionals (like a heart failure team) an average of 13 days before a person would typically require hospitalization due to their heart failure.

  • Automated and Passive: A significant advantage is that it requires no active participation from the patient. It scans automatically as they get out of bed or walk past, which can improve adherence compared to manual tracking like daily weight checks.

  • Potential Benefits: The goal is to allow for early intervention (e.g., adjusting medication) to prevent hospitalizations, improve patient outcomes, and alleviate the burden on healthcare systems.

Your Concern about Edema Causes and Diagnostic Accuracy:

You are absolutely right to point out that edema (swelling) in the feet and lower legs is not exclusive to heart failure. It can be a symptom of various conditions, including:

  • Kidney Failure: Impaired kidney function can lead to the body retaining excess fluid and sodium, causing generalized swelling, often noticeable in the face (periorbital edema) and extremities.

  • Lymphatic Dysfunction (Lymphedema): Damage to the lymphatic system (e.g., due to surgery, cancer treatment, or genetic conditions) can cause a build-up of protein-rich fluid, leading to localized swelling, often in one limb. Lymphedema is often non-pitting in its early stages.

  • Liver Disease: Severe liver disease (cirrhosis) can affect protein production and fluid regulation, leading to fluid leakage into tissues.

  • Chronic Venous Insufficiency (CVI): Damaged valves in leg veins can cause blood to pool, leading to swelling.

  • Medications: Certain drugs can cause edema as a side effect.

  • Other factors: Prolonged standing, pregnancy, malnutrition, and even blood clots can also cause leg swelling.

So, is it an exact evaluation?

No, detecting peripheral edema alone is not an exact or definitive diagnosis of heart failure. You're correct that other conditions can cause similar symptoms.

However, here's why the Heartfelt Technologies AI-Scanner is still considered valuable:

  1. Targeted Population: The scanner is primarily aimed at patients already diagnosed with heart failure. For these individuals, worsening peripheral edema is a well-established and critical sign of fluid overload and decompensation (when the heart's pumping ability worsens). The device acts as an early warning system for known heart failure patients, allowing for timely adjustments to their existing treatment plan.

  2. Contextual Data: While the scanner focuses on edema, a comprehensive heart failure management approach involves other clinical assessments. The AI-scanner is meant to supplement clinical care, not replace a full medical evaluation. When an alert is triggered, a healthcare professional would then assess the patient considering their entire medical history, other symptoms (like breathlessness and weight gain, which are also "big three" signs of worsening heart failure), and potentially order further diagnostic tests if needed.

  3. Trend Monitoring: The AI in the scanner is likely designed to track changes and trends in foot volume over time for an individual patient, rather than just a single measurement. A significant or rapid increase in fluid volume in a heart failure patient is highly indicative of their condition worsening.

  4. Improved Adherence: One of the challenges in managing chronic conditions like heart failure is patient adherence to self-monitoring. Traditional methods like daily weight checks can be cumbersome. An automated, passive device can provide consistent and reliable data, which might be more difficult to obtain otherwise.

In summary:

The Heartfelt Technologies AI-Scanner is an innovative tool that leverages AI to address a critical need in heart failure management: early detection of decompensation. While you're right that edema has multiple causes, for patients already diagnosed with heart failure, consistent monitoring of peripheral edema offers a valuable, non-invasive early warning signal that can facilitate timely intervention and potentially prevent hospitalizations. It's an important piece of the puzzle in personalized and proactive healthcare, working in conjunction with overall clinical judgment.

martedì, giugno 03, 2025

Fortune, Maggio, 2025

 

Irgendwo las ich, dass resistente Bakterien in Italien stärker zuschlagen als anderswo. Hier gibt es noch einmal einen Artikel darüber, um das abzustellen. Nur, müssen wir die AI noch stärker einbinden, um genügend Antibiotika dafür zu entwickeln. Aber, das ist Geschwurbel. Weiß ja jeder.

Neuigkeit ist auch nicht, wie sich der Modeschöpfer Valentino entwickelte, oder Masayoshi Son. Auf dem Titelblatt dieser Ausgabe befindet sich Vincenzo Esposito, Präsident von Microsoft Italia. Interviewthemen sind bekannt: Datenzentren, KI, Quantencomputer.

Der Absturz von Tesla aufgrund von Elon Musk Abwesenheit und Zugehörigkeit zu DOGE, ist auch einen Artikel wert.

Etwas über Levis, dessen erster Eigner zur Goldgräberzeit die Blue Jeans schuf. Ich erinnere mich daran, dass ich die 501 bei Sears and Roebuck kaufte, egal, wo ich gerade arbeitete. Ich mochte die Farben. Nur kosteten sie damals, in den 90ern schon um 50 – 60 $. Jeans, die ich hier in Italien kaufte, keine Levis, aber genau so gut, bekam ich für 29.00 Euro. Inzwischen habe ich mehr als genug davon.Anyway, die CEO versucht Levis nun Frauen freundlicher zu machen und auch die Webseite darauf auszurichten.

Kommen wir zu DARE (Digital Autonomy with RISC-V in Europe). Ein Projekt mit 38 Beteiligten, die versuchen, die Kluft zur Chipherstellung, die sich zwischen Europa auf der einen Seite, den USA und China auf der anderen Seite aufgetan hat, zu überbrücken. 38 Mitglieder. Könnte ein Koordinationsproblem entstehen. Sinnvoller, mal zu Nvidia zu fahren, um zu sehen, wie die das machen und eventuell Partnerschaften eingehen. Marco Aldinucci, Professor an der Universität Turin, ist eine treibende Kraft des Projektes.

Im Grunde bringt es nichts, auf das einzugehen, was Divisions einiger amerikanischer Firmen in Italien machen. Sie wollen ihre Produkte verkaufen, die Aktienkurse steigen sehen und bramabasieren in Zeitschriften, um auf ihre Produkte und auf sich aufmerksam zu machen.

Was ich bei der italienischen Ausgabe von Fortune gut finde ist, dass sich eine Reihe von Aspekten auf medizinische Themen bezieht und man daraus ersehen kann, wie es bei uns in Italien aussieht. Und Experten aus Universitäten dieses Landes sind ständig an Projekten beteiligt, welche die Medizin, darunter Methoden chirurgischer Eingriffe und neue Medikamente im Land voranbringen.

Was die pharmazeutische Seite betrifft, gibt es einen Artikel des Direktors der Aifa (Agenzia Italiana del Farmaco), der darüber aussagt, dass 80 % von imitierten eingeführten Medikamenten der sexuellen Sphäre und dem Körperkult zuzurechnen sind.

Grundstoffe für Medikamente kommen aus China und Indien. Dies ist, wie nicht nur ich es sehe, eine Abhängigkeit. Hier müsste eingegriffen werden. Mich wundert, dass sich bisher niemand um das Problem kümmert.

Digitalökonomie. Kreatoren und Influenzer. Über das Thema bin ich hinausgewachsen und halte mich da raus.

Ein längerer Beitrag über Novo Nordisk, dessen Aktienkurse nach dem Schreiben dieses Artikels nicht mehr auf ihrer alten Höhe sind, sondern den Aktionären Unbehagen verursachten. Das amerikanische Unternehmen Eli Lilly ist aufgerückt und Novo war nicht schnell genug, eine bessere Applikationsmethode zu entwickeln. Mit anderen Worten, von der Spritze auf die konventionelle Art der Medizineinnahme umzusteigen.

Etwas über Food Delivery. Das Geschäft hat mich noch nie interessiert. Ich bekomme es auf den Küchentisch. Das reicht.

Delta Airlines wurde vom jetzigen CEO zu einer Profitmaschine entwickelt, deren Mitarbeiter zufrieden sind, da sie am Profit beteiligt werden. Ich flog seinerzeit mit Northwest Airlines in die USA und zurück nach Europa. Auch Puddlejumper nach Fort Smith über Memphis waren Nortwest Airlines Maschinen. Die Linie ging später in Delta auf, die ihren Sitz in Atlanta hat, einem Wahnsinnsflughafen, in dem eine führerlose U-Bahn von Concourse zu Concourse fährt.

Es gibt noch ein paar Artikel mit Themen wie ein Interview mit dem Anchorwoman (Condutrice) von Sky24, dann mit dem CFO von Heidrick & Struggles, einem Headhunter, dann mit einer weiteren Dame, die einer pharmazeutischen Firma vorsteht. Ein weiteres Thema ist Olivenöl, dann eine Keksfabrik. Es kommt noch einmal die AI an die Reihe, ein weiterer Professor, der sich damit im medizinischen Bereich beschäftigt.

Zum Schluss überwiegt die Einsicht, dass sich China vom Für und Wider, was ESG angeht, losgesagt hat und seinen Kurs fortsetzt, die chinesische Ökonomie nachhaltiger zu machen.


lunedì, giugno 02, 2025

Newsletters


 


Aus Bloomberg – Balance of Power:

Shangri-La Defense Conference: Sie fand in Singapur statt. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth versuchte asiatische Nationen auf die US-Seite zu bringen. Vermutlich mit positivem Ergebnis, weil durch Chinas Abwesenheit keine Gegenstimmen für die chinesische Seite vorhanden waren.

Europäer versuchten einen guten Eindruck zu machen. Darunter befanden sich Macron (Frankreich), Häkkänen (Finland), Brekelmans (Netherlands), Kallas (EU). (Auskunft Gemini).

Nur hat China trotz seiner Abwesenheit bessere Karten, bedingt durch engeren Handel mit seinen Nachbarn.

Mit Nawrockis Wahl in Polen wird Europa weiter nach rechts orientiert. Liberale müssen sich mal langsam etwas einfallen lassen, damit sie nicht untergebuttert werden. Wir in Italien stehen gut da. Haben eine rechte Ministerpräsidentin, die aber auf allen Hochzeiten tanzen kann.

Großbritannien plant eine „always on production facality“ zu bauen, Munitionswerke, die ständig einsatzbereit sind, um gewünschte Munition zu produzieren.

Aus The Economist Today:

Die Ukraine hat mal eben 40 Russische Bomber unschädlich gemacht. Wird das den Ausgang des Krieges ändern? Meine Meinung geht dahin, dass es eher den Krieg verlängern wird.

Aus Bloomberg – Weekend:

Direct Air Carbon Capture Projekte sind tot. Es gibt keine staatliche Unterstützung mehr.

Es gibt eine Chance von 80 %, dass bis 2030 wieder ein Hitzerekordjahr auf uns zukommt.

Aus MIT Technology Review – The Download:

Hitechfirmen Meta und Anduril verbünden sich, um gemeinsam die sog. EagleEye´s VR Headsets zu entwickeln, die Gehör und Sehkraft von US-Soldaten verstärken.

NASAs Ehrgeiz, 2027 eine Mondlandung durchführen zu können, wird wohl keine Früchte zeigen, da Elon Musks Starship, auf das NASA angewiesen ist, ständig explodiert. (Ich wollte zuerst schreiben „in die Luft fliegt“, aber das würden ja auch die machen, die nicht explodieren).

Lavaforming ist eine Technik, von Arnhildur Palmadottir, einer isländischen Architektin, entwickelt, mit deren Hilfe aus Lavaausbrüchen ganze Städte gebaut werden können. Mal sehen, ob sie dafür eine Genehmigung erhält.

Die USA fallen technologisch gegen China zurück. Sieht man zur Zeit bei der Entwicklung von Robotern.

Brasilianer werden bald ihre digitalen Daten verkaufen können.

TikToks mentale Gesundheitsvideos verbreiten auch fehlerhafte Informationen.

Aus The Daily Upside:

Während die New York Times gegen Microsoft und OpenAI gerichtlich vorgeht, weil die NYT-Text zum Training ihrer AI s verwandt haben sollen, schloß die Zeitung einen Kontrakt mit Amazon über die gleiche Tätigkeit ab. Bezos mag eben Zeitungen.

Aus The Independent: Breaking News:

Das zweite Gespräch der Ukraine mit Russland in Istambul endet in weniger als einer Stunde.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

Finanzmärkte wetten, dass Trump goes TACO (Trump always chickens out). Nur wenn Aktienkurse weiter sinken wie zur Zeit, haben sie die Wette verloren und „the markets are choking on its lunch“.

Aus 1440 Daily Digest:

Miss Opal – Suchata Chuangsri wurde Miss Universum. Cheers.

Aus Medium Daily Digest:

Auf dem letzten Testflug des Starships von SpaceX gab es eine Reihe von Fehlfunktionen, die auf folgendem Video beschrieben wurden.

Aus Manager Magazin – Der Tag:

Ist schon interessant, wenn hier verkündet wird, man habe Hintergrundinformationen darüber, warum ein Manager (Hier der Kaufhaus Galeria Chef) trotz seines 5-Jahres Vertrages gefeuert wurde. Ich meine, das ist doch ein ganz normaler Vorgang, über den man keine Worte verlieren muss. Man kommt, man geht, auch mal außer der Reihe. Ich schätze, in den USA geschieht so etwas jede Woche, ohne dass Zeitungen oder Zeitschriften darüber berichten. Ausnahmen gibt es auch dort, mir fiel gerade Sam Altman ein.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Brystol-Myers Squibb wird BioNTech 11.1 Milliarden $ für eine Lizenz zu einem Antikrebsmittel der neuen Generation BNT327 zahlen. Hoffentlich wirkt es.

Und dann begann der Etna zu dampfen.

Der Qualm kanadischer Waldbrände macht sich nun auch in Grossbritannien bemerkbar.

Aus TechBrew:

Googles DeepMind entwickelte mit AlphaEvolve ein neues System, das mit Gemini neue Algorithmen erstellten kann, die sich in Verbesserungen von Datenzentren und Chip-Design niederschlagen.

Bei einer Untersuchung von DeepSeek wurde festgestellt, dass diese AI für das Training eines gleichen Szenarios 2000 Nvidia-Chipps benötigt, Metas AI braucht 16.000 und ChatGPT 25.000.

domenica, giugno 01, 2025

Kurzgeschichte: Damned old train



Am Fuße der Ozarks liegt Van Buren. Eine unsichtbare Wolke von Trauer hing über dem Ort.

Am Abend blakten Öllampen in Häusern, im Eisenbahndepot, in dem Ted Lemming mit einem Lappen über Kuppel- und Schubstangen der Lokomotive fuhr. Er hörte Schritte, sah Ben Brinkley, den Bürgermeister in der Tür.

Ted, morgen kommt die Kohle für den Tender, und wir haben die Brauerei wieder zum Laufen gebracht.” Brinkley bückte sich und zog vier Flaschen Bier aus seiner Tasche.

Zwei nimmst du mit nach Hause,” sagte er und öffnete die beiden anderen.

Auf das Erlösungsfest.”

Der kleine Mann richtete sich auf und wischte Haare aus der Stirn. Ein Jahr war es her, dass er das letzte Bier getrunken hatte. Brinkley hatte alle Hände voll zu tun, das Fest vorzubereiten, und Ted wusste zu schätzen, dass der Bürgermeister jedes Jahr Zeit fand, bei ihm vorbei zu kommen. Brinkley sah an Ted vorbei, dann auf seine Schuhe, fuhr sich mit den Händen an den Hals und lockerte seinen Hemdkragen.

Es ist traurig, dass sich wieder so viele im Rathaus haben registrieren lassen.” Brinkley trat mit einem Fuß gegen eines der Räder. “Deine Tochter ist unter ihnen. Das weisst du sicher?”

Ted sah Brinkley aus leeren Augen an, schlug die Hände vors Gesicht, spürte nicht, wie Brinkley einen Arm um ihn legte.

In all den Jahren hat sie es nicht verwunden, Ted. Es war ein Zugereister. Er hatte das Virus. Und danach hat sie keinen Mann mehr angesehen. Ted, es tut mir leid. Wir müssen ihren Entschluss respektieren, und du weißt wie es bei uns läuft. Jeder an seinem Platz.”

Ted wankte benommen zur Tür hinaus.

Schon draußen, bevor Ted ins Haus kam, hörte er Karens Saxophon. Sie übte für die Highschoolband.

Hilda, seine ältere Tochter, saß am Esstisch und sah zu Ted hoch, während Liz, seine Frau die Speisen auftrug und nach Karen rief.

Ted setzte sich ans Kopfende des Tisches. Er wartete, bis Karen Platz genommen hatte, sah sie der Reihe nach an, dann heftete sich der Blick auf seine Frau.

Liz, hast du es gewusst?” Wie erstarrt blickte sie auf den Teller.

Und warum hast du mir nichts erzählt?”

Papa, es war meine Entscheidung.” Hilda hielt seinem Blick stand. Das rötliche Licht der Lampen warf Schatten auf ihr Gesicht. Augen wie zwei dunkle Seen. “Ich kann so nicht weiter leben.”

Es gibt doch in Van Buren genügend ungebundene Männer.”

Aber nicht meinen.”

Liz liefen Tränen die Wangen hinab.

Was sollen wir denn machen? Wenn du es nicht tust, kommt die ganze Familie ins Gefängnis und nächstes Jahr wären wir alle dran.”

Ted blickte zu Karen, die krampfhaft versuchte, ihre Tränen zurückzuhalten.

Und macht es dir Spaß, den Drinking Song zu spielen, wenn es passiert?”

Natürlich nicht, Dad.”

Liz füllte die Teller, Ted faltete die Hände, blickte auf seinen Teller und sprach das Gebet. Sie redeten nicht, hielten die Köpfe gesenkt. Gabeln klirrten, Teller klapperten, Gedanken kreisten.

Als die Töchter auf ihre Zimmer gegangen waren, verlor Liz ihre Haltung. Ihre Hände verkrampften sich ums Tischtuch, die Knöchel traten weiß hervor.

Ted, warum werden wir so bestraft? Hätte das Virus doch auch uns getötet!”

Ted blieb stumm.

In der Nacht träumte er, sein Freund Johnny sei mit einer Flasche Kirschwasser zu ihnen ins Haus gekommen. “Hol mal ein paar Gläser, habe ich selbst gemacht”, sagte er. Dann wurde die Tür eingetreten, Sheriff Milbrad stand mit gezogenem Revolver vor ihnen und führte sie beide ab. Der Traum änderte sich. Ted fuhr mit dem Touristenzug durch herbstliche Wälder der Ozarks. Blätter leuchteten im satten Rot unter der Sonne. Der Ton der Dampfpfeife brach sich an den Hängen. Schwaden gaukelten über Baumkronen. Liz trug ihr luftiges Sommerkleid. Sie scherzte mit Hilda, während Karen sich aus dem Fenster lehnte, der Wind durch ihr Haar blies. Auf einmal kamen Bürgermeister, Apotheker, Sheriff und der Gemeindearzt in ihr Abteil und riefen: “Hilda, auf die Gleise mit dir!” Ted wachte schweißgebadet auf. Er dachte an Brad, der vor ihm zum Erlösungsfest die Lokomotive gefahren hatte. Eines Tages war Brad verschwunden und hatte seiner Frau einen Abschiedsbrief hinterlassen. Er habe es nicht mehr tun können, stand darin. Und nach ein paar Wochen war er wieder in Van Buren aufgetaucht. In Fort Smith habe er es allein nicht ausgehalten. Der Sheriff warf ihn ins Gefängnis.

Liz wälzte sich hin und her. Ted hörte, wie sie im Schlaf redete und fragte sich, wie es um Hilda stünde. Er stand auf, zog sich an und öffnete ihr Zimmer.

Ted hörte ihren ruhigen Atem und wunderte sich, dass sie schlafen konnte. Dann ging er auf die Straße hinaus. Er holte sich das Amtsblatt aus der Druckerei, irrte mit der Zeitung durch die Stadt, nachdem er den Namen seiner Tochter auf der Liste gesehen hatte.

An allen Straßenkreuzungen standen Kästen. Bier. Vorbereitung auf das Erlösungsfest. Ted griff nach einer Flasche, setzte sie an die Lippen. Gehetzt strich er an Schaufenstern entlang. Passanten riefen im aufmunternde Worte zu. Einige legten ihre Hand auf seine Schulter, sagten ihm: “Es tut mir leid.” Am Marktplatz setzte er sich auf eine Bank.

Tankwagen fuhren vorbei. Das Krankenhaus hatte eigene Generatoren. Sie brauchten Treibstoff. Landwirtschaftliche Maschinen Dieselöl. Kraftstoff aus Fort Smith, wo das Virus, wie in anderen Teilen der Welt, menschliches Leben ausgelöscht hatte. Auch in Van Buren hatte es viele Tote gegeben. Zugewanderte ohne Resistenz-Gen. Hildas Mann war darunter gewesen. Leute, wie Ted, die überlebt hatten, waren über Generationen miteinander verwandt und immun geworden.

Ted hörte Klappern von Pferdefuhrwerken. Radfahrer machten sich auf den Weg zur Arbeit. Jeder an seinem Platz. Warmer Herbsttag. Ted ging zur Kreuzung, trug einen Kasten Bier zu seiner Bank. Stunden vergingen, er trank. Der Schmerz ebbte ab. Als es Nacht wurde, hatte er den halben Kasten geleert.

Am nächsten Morgen lag Ted auf der Bank, wusste nicht, wo er war. Wolken formten bizarre Muster. Ein Pferdekarren rumpelte vorbei, Betrunkene torkelten über Bürgersteige, Tauben stoben hoch und ließen sich auf den Dächern der Geschäfte nieder. Bakteriologischer Krieg, Tiere waren davon verschont. Erinnerungen machten sich in seinem Schädel breit, bis ihn der Schlaf wieder übermannte.

Lärm der Highschool Band. Ted schreckte hoch, zitterte vor Kälte, ihm wurde schwindlig, als er sich aufrichtete. Dann sah er sie: Sechs Frauen und drei Männer auf dem Weg zum Gottesdienst. Sie trugen weiße Umhänge und blickten zu Boden. Mit blutunterlaufenen Augen stierte Ted zu Hilda hinüber.

Hilda! Lass davon ab! Lauf weg!”, brüllte er, heulte wie ein Hund. Hinter der Gruppe gingen die Jungen und Mädchen der Highschool Band. Karen mit ihrem Saxophon in der dritten Reihe. Ted blickte ihnen nach. Als sie nicht mehr zu sehen waren, erhob er sich.

Auf dem Weg zum Lokomotivschuppen kam er an einem Trupp Gefangener vorbei. Mörder, Schnapsbrenner, Hühnerdiebe und Bürger, die sich unregistriert das Leben hatten nehmen wollen. Vergehen oder Verbrechen. Es machte keinen Unterschied. Aneinander gekettet, waren sie auf dem Weg zu den Bahngeleisen. Hilfspolizisten begleiteten sie, Knüppel in den Händen.

Ted öffnete die Tore des Schuppens, kletterte in den Führerstand, heizte den Kessel der Lokomotive an. Er wartete, bis genügend Druck da war und fuhr die Lok aus dem Depot. Er nahm Wasser auf, schaufelte Kohle, betätigte die Dampfpfeife, und die Lokomotive schob sich mit ihrem Waggon in die Bahnstation.

Ted blickte durch das Vorderfenster, dorthin, wo die Geleise in einer flammenden Wand von Ahornbäumen verschwanden. Er sah, wie Männer die Gefangenen auf die Schienen pressten, der Schmied ihre Fuß- und Handketten in den Grund dübelte. Etwa hundert Meter vor der Lokomotive legte sich Hilda mit den anderen Kandidaten auf die Gleise. Der Priester sprach ein letztes Gebet. Ted wurde für einen Moment schwarz vor Augen. Er wollte weg laufen. Doch dann würde es jemand anders machen.

Sein Blick trübte sich, als er durch das Seitenfenster die gaffende, betrunkene Menge sah. Sie wogte auf dem Bahnsteig hin und her. Ein Mann sprang auf die leeren Bierkästen, die unter seiner Last zusammenbrachen. Frauen und Männer des Kirchenchors versteckten sich in schwarzen Umhängen, sangen fromme Lieder. Blasinstrumente glänzten. Die Highschool Band war angetreten, wartete auf ihren Einsatz. Dann erschienen die Honoratioren. Der Sheriff und der Gemeindearzt schleppten den Apotheker untergehakt heran und schoben ihn in den Waggon, kletterten selbst hinein. Bürgermeister Brinkley schwankte zur Lokomotive. In einer Hand eine Flasche Bier, in der anderen die Fahrkelle. Ted steckte seinen Kopf durch das Fenster.

Will noch mal sagen, Ted, wie leid es mir tut.” Brinkley sah sich um und winkte der Menge zu, die sich gegen den Kordon der Hilfspolizisten drängte, dann hielt er die Fahrkelle hoch. Sie zeigte Rot, die Band fing an zu spielen, die Menge grölte:

I was drunk the day my ma got out of prison.”

Du weißt Ted,” brüllte Brinkley. “Wir mussten das mit den Selbstmorden kanalisieren. Dafür haben wir dieses Fest. Und du weißt auch: Jeder an seinem Platz.”

And I went to pick her up in the rain.”

Menschen auf dem Bahnsteig sangen, brüllten und schwenkten ihre Bierflaschen.

Brinkley wankte zum Waggon, kletterte auf die Stufen und hielt die Kelle hoch. Sie zeigte Grün, dann verschwand auch er im Zug. Karen hatte sich mit ihrem Saxophon von den Geleisen weggedreht. Ted ließ die Pfeife schrillen, löste die Bremsen und gab Dampf auf die Kolben. Der Zug setzte sich in Zug in Bewegung.

But before I could get to the station in my pick-up truck.”

Ted sprang auf der anderen Seite von der Lokomotive und rannte los. Niemand sah ihn, als er das Fahrzeug überholte. Er ließ das stampfende Ungeheuer hinter sich, doch dann kam es immer näher an ihn heran.

She got run over by a damned old train.”

Ted hörte das Fauchen der Lok, als er sich keuchend neben Hilda auf die Gleise fallen ließ.

Hilda!,” rief er. “Ich kann so nicht weiter leben. Dies ist die letzte Fahrt.”

Seine Tochter drehte ihr Gesicht zu ihm. Er nahm noch einmal ihr Gesicht in sich auf, ihr liebevolles Lächeln, dann wurde es Nacht um ihn.

So I hang around as long as you will let me.

And I never minded standing in the rain

You don’t have to call me darlin’, darling.

You never even called me by my name.”

Der Zug verschwand zwischen den Ahornbäumen und wurde nie mehr gesehen.

David Allen Coe: You never even called me by my name