venerdì, novembre 03, 2017

Asimov’s Science Fiction Sept/Oct 2017


Wieder 200 Seiten durch. Ich frage mich, ob Lesen im Alter anstrengender ist. Für 200 Seiten benötige ich immer Tage und schaffe es einfach nicht wie Commander Data den Text in einer Minute durchzubekommen. Ich googelte und fand heraus, dass Lesen die Augen anstrengt, aber das wusste ich schon vorher,  und dann stieß ich auf eine Frauen-Webseite, in der es für einige Foristinnen schon anstrengend war, aus dem Bett zu kommen. Depression. Gut, dass man davon verschont bleibt.
In diesen zweihundert Seiten befinden sich wieder Stories von James Gunn. Ein SF-Autor, den ich schon in Astounding, Galaxy gelesen hatte, die ich mir in den sechziger Jahren in der Buchhandlung im Hamburger Hauptbahnhof kaufte. Der Mann schreibt noch immer toll. SF, die von fremden Planeten, fremden Rassen und Menschen handelt. Autoren wie Gunn vermittelten uns jungen Leuten den Sense of Wonder. Der Mann ist jetzt 94 Jahre alt und schreibt von einer Transzendenz-Maschine. Vier Stories habe ich von Gunn über dieses Thema gelesen. In jeder wurde ein Planet, dessen Bewohner und die Auswahl beschrieben, in der der Erwählte sich mit intelligenten Lebewesen anderer Planeten in einem Raumschiff auf dem Weg zu dieser Maschine machen sollte.
Gunn schreibt Cliff-Hanger; denn die Stories hören auf, wenn ein Angehöriger einer der beschriebenen Rassen in das Schiff steigt und auf den Abflug wartet.
Was mir an Asimov´s nicht gefällt ist, wenn es Geister- und Vampir-Stories enthält. Interessant ist auch meine Beobachtung, dass es jetzt eine Reihe von Sf-Stories gibt, die sich mit den Auswirkungen der Klimaänderungen ergeben. Wasser dringt in Gebäude ein, Autos sind untauglich. Menschen müssen zum Supermarkt rudern. Suzanne Palmer schreibt in “Books of the risen sea” wie sich Plünderer in die leeren Häuser ergiessen und der Held mit Hilfe eines defekten Roboters alle Hände voll zu tun hat, sich ihrer zu erwehren.

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