martedì, novembre 14, 2017

Der Spiegel v. 4.11.2017

Gerade den vorletzten “Spiegel” durch. Allein der Leitartikel, lol. Unter der Überschrift “Digitaler Darwinismus” wird gefordert, dass Unternehmens-Aufkäufe viel strenger kontrolliert werden. Dass geregelt werden muss, wem die Daten gehören und drittens, dass Falschmeldungen und Hass nicht toleriert werden dürfen.
Der Zug ist längst abgefahren. Journalisten und Politiker stehen noch am Bahnhof herum.
Trump wurde eine Anzahl von Seiten gewidmet. Man merkt, gegen dieses Phänomen sind Journalisten machtlos. Besonders solche, die politische Korrektheit auf ihre Fahnen geschrieben haben.
Der “Spiegel” sollte nicht mehr über Politik berichten; denn die ist zu banal. Es gibt keine schnellen Ergebnisse, so wie es das Leben in unserer Zeit erfordert. Sie hinkt der Technologie in anderen Ländern hinterher und ist nur noch peinlich.
Sexismus-Debatte. Was in meinen Augen wichtig ist, ein Gefühl dafür zu entwickeln, das einem zeigt, wie das Gegenüber tickt und sich darauf einstellt. Für einige Gehirne mag das zu schwierig sein, die sollten sich lieber mit Sudoku beschäftigen.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz wurde interviewt. Ihre Aussage, dass bei den Schülern das Niveau für Deutsch und Mathematik gesunken ist, zeigt wohl einen Trend an, der auch auf die heterogene Schülerschaft zurückzuführen ist. Viele Mädchen moslemischer Zuwanderer können aus familiären Gründen nicht die Schule besuchen, und die Jungens aus den Familien sind zu doof. Das drückt den Durchschnitt. Ich behaupte, höhere Mathe ist wichtig, sonst kann mich sich in der Zukunft einen guten Beruf abschminken. Ich selbst habe auch keine Ahnung, habe aber Glück gehabt. Für Digital Signal Processing benötigt man mathematische Kenntnisse, für Big Data, dessen Verarbeitung ebenfalls. Letzten Endes basiert in der Zukunft alles auf Daten, die von Menschen und Maschinen verarbeitet werden. Das geht auch aus dem Artikel “Computer gegen Krebs” hervor, in dem von dem Vorhaben der Internet-Unternehmen wie Microsoft und Google berichtet wird, mit Hilfe von Daten und Künstlicher Intelligenz die Ursprünge von Krebs besser zu analysieren und zu verstehen.
Der Artikel “Träumer” war auch interessant. So um 1919 wurde in München eine Regierung ausgerufen, die aus Künstlern bestand, welche Literatur in Wirklichkeit verwandeln wollten. Keine Demokratie, es war anders, aus Träumen geboren, die jedoch an   krachend an der Realität scheiterten. So ähnlich, wie der Ansatz der Piraten, die sich auch übernahmen und in der Bedeutungslosigkeit verschwanden. Schade drum; denn so, wie die Politik heute funktioniert...

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