venerdì, febbraio 03, 2012

Abgesehen

von den finanziellen Verwerfungen, von denen Menschen in einigen westlichen Ländern betroffen sind, ist die Zeit, in der wir leben, auch aufgrund von anderen gesellschaftlichen Veränderungen interessant. Wie die „Business Week“ konstatiert, wurden letztes Jahr in den U.S.A. ein viertel mehr Güter und Dienstleistungen erzeugt als im Jahr 1999. Und das mit der gleichen Anzahl von Arbeitskräften. Spekulationen über die Ursachen der Stagnation menschlicher Arbeit gehen in alle möglichen Richtungen. Digitale Technologie, mangelnde Nachfrage nach Produkten. Technologie schafft nicht so viel neue Jobs wie sie zerstört. Mangelnde Nachfrage nach Produkten erzeugt mangelnde Nachfrage nach Arbeitskräften. So lange viel konsumiert wird, gehts. Nur, wenn alle Bedürfnisse erfüllt sind, gehts nicht mehr. Da kommt die Technologie ins Spiel. Neue Produkte erzeugen Nachfrage nach ihnen und Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Die unqualifizierten werden durch diese Technologie obsolet gemacht. So ist Technologie Freund und Feind des Menschen zugleich. – Wettbewerbe treiben technologischen Fortschritt voran. Technologie getriebene Unternehmen schreiben sie aus. Es geht um Data Science, wissenschaftliche Auswertung gespeicherter Daten. Kaggle, ein australisches Internetunternehmen ist die Plattform dafür. Es stellt die Ausschreibungen ins Netz. Datenwissenschaftler sehen rein und machen an dem Wettbewerb mit, der sie interessiert. Das ist so in der Art, wenn ich früher das Internet nach Kurzgeschichtenwettbewerben durchsucht hatte. Die Preise bei Kaggle sind höher, liegen bei 3.000 bis 10.000 Dollar.

Und last noch least, bevor ich diese Ausgabe der „Business Week“ auf den Haufen gelesener Magazine lege: Frauenpower. Wir alle wissen ja inzwischen, dass Mädchen in der Schule besser abschneiden. Dass sie später als Frau dann doch nicht weiter kommen, liegt eben an ihrer mangelnden Duchsetzungskraft, dem schwachen Einsatz, den gesellschaftlichen Widerständen. In den U.S.A. scheint sich das zu ändern. Ein Trend zeigt, dass sie dort zunehmend Chefpositionen übernehmen, wenn ihre Männer im Haus bleiben. Was passiert da? Frauen haben nach unten geheiratet. Nicht gerade den Dümmsten, aber einen, der einsieht, dass der clevere Teil das Geld nach Haus bringen sollte. Die Frau also, während der Mann die Hausarbeit macht und sich um die Kinder kümmert. Logisch, oder? Der hellste Kopf kann am meisten für die Familie herausholen, kann ungestört die Karriereleiter hochklettern, weil der Mann sich um die privaten Dinge kümmert. Arbeitete nur er, führen sie einen Fiat Panda, nun haben sie einen Lexus, lol.



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