Coversong Roads

mercoledì, febbraio 02, 2011

Scientific American, June 2008

„The Cosmic Origin of Time’s Arrow“

Warum zeigt der Zeitpfeil nur in eine Richtung? Ist blöd, könnte ich doch, zeigte er in die Vergangenheit wieder jünger werden. Damnit, lol. Hat was mit Entropie zu tun, dem Drang zur Unordnung. Den kennen wir ja alle. Vor kurzem mussten wir uns einen neuen Fernseher kaufen, weil in Italien auf „Digital terrestre“ umgerüstet worden ist. Keine Ahnung, wie es in Deutschland heisst. Dann bekamen wir alle Naslang die Schrift „no signale“ auf den Bildschirm. Das ist Entropie.

Was das Universum angeht, besaß der kleine Punkt vor dem Big Bang wenig davon. Die wuchs mit der Expansion des Alls. Gravitation ist ein Entropie-Beschleuniger. Er läßt Gase zu Sternen, Planeten, Galaxien werden und zum Schluss Schwarze Löcher entstehen. Das unserer Galaxis mit einer Million Sonnenmasse hat einhundert Mal mehr Entropie wie alle gewöhnlichen Partikel im beobachtbaren Universum. Irgendwann wird alles in ein schwarzes Loch fallen, dass danach ebenfalls verschwindet. Der höchste Ausdruck von Entropie, wenn das Universum leer erscheint. In Wirklichheit enthält es im Gewebe eingebettete quantum-gravitationale Mikrostadien. Und jetzt kommt es: Es gibt Baby-Universen, deren Zeitpfeil nach vorn und dann wieder andere, in denen er in die andere Richtung zeigt. Nur das Dumme ist, würde er bei uns in die Vergangenheit zeigen, würden wir davon gar nichts merken. Es ist nur eine andere Richtung. Wäre als nichts mit „jünger werden“. Und ohnehin ist dies nur alles Theorie.


"Gaining Ground on Breast Cancer"

2008, als die Ausgabe erschien, war das Jahr, als man den Brustkrebs besser in den Griff bekam. Für die Entstehung dieser Krebsart sind Hormone ein Hauptauslöser. Hier nun hat das rudimentäre Wissen über die Genetik schon etwas positives bewirkt. Man fand heraus, welche der Gene zur Bildung des Tumors beitragen. Inzischen gibt es eine Reihe von Medikamenten, die auf bestimmte Zellrezeptoren mit Erfolg einwirken.

„Digital Image Forensics“

Zum einen kann man Fotos manipulieren: mit Photoshop, Gimp und weiteren Programmen. Zum anderen, so wird hier berichtet, kann man die Manipulationen erkennen. Zum Beispiel bei Vergrößerung von JPEG-Dateien Inkonsistenzen, wenn bei Bildausschnitten Lichtquellen verschiedenen Richtungen Richtung kommen. Das Gleiche, wenn Licht aus einer anderen Quelle kommt, wenn es sich in Pupillen spiegelt. Darüber hinaus kann mächtige Software kopierte Pixel herausfinden.

„What is a Species?“

Sieht so aus, als ob es immer noch Klassifizierungsfragen gäbe. Sechsundzwanzig veröffentlichte Konzepte über Arteneinteilungen geistern in der Forschung herum. Carl Linnaeus legte im 17. Jahrhundert die Basis, in dem er Top Down kategorisierte, beginnend mit Tieren, Pflanzen, Pilzen usw. Kingdom: Tiere; Phylum:Chordata; Class: Amphibia; Order: Anura; Family: Hylidae;Genus: Litoria; Species: Litoria Caerulea.

Immer noch wird darum gerungen, ob bestimmte Tiere vielleicht doch einer anderen Art angehören. Als neue Info wird die Genetik herangezogen. Und dann ist zu klären, wie sieht es mit Mikroben aus?

„The Tunguska Mystery“

1908 soll in Zentralsibirien ein Meteor eingeschlagen sein. Er richtete Verwüstungen in einem Umkreis von sechzig Kilometern an. Nur fand man keine Spur von ihm. 1991 begab sich ein italienisches Team in diese Gegend und kam zu dem Schluss, dass ein Fragment des Meteors den Cheko See erzeugt hat, der mit Google Earth auch von uns ausfindig gemacht werden könnte.

Koordinaten: 60º 57´ 50.40 Nord; 101º 56´ 59.98 Ost.

„The Neurobiology of Trust“

Wo kommt Vertrauen her? Ist doch alles Chemie, meint der Autor. Vom Oxytocin natürlich. Ich schlage mit der Hand gegen meine Stirn. Wie hatte ich das übersehen können. Die Forscher arbeiteten mit einem Oxytocin-Nasenspray, und siehe da: In einem Spiel, dem Trust Game, rückten die Spray konsumierenden Personen leichter ihr Geld heraus. Psst, erzählt euren Ehefrauen nichts davon. – Voraussetzung ist jedoch, dass ein sozialer Kontakt beteht, sonst funktioniert es nicht. Dann sehe ich eine Nationale Trust Graphik. Norwegen ist das Land mit den vertrauensvollsten Personen, Brasilien das mit den misstrauischten. Deutschland bewegt sich in der Mitte und Italien ist gar nicht aufgeführt. Wohl mit Grund J.

Zu guter letzt noch „The Ethics of Climate Change“. In dem Artikel geht es um die Frage, sollte unsere Generation es Nachfolgegenerationen überlassen sich um die Umwelt zu kümmern, weil deren Resourcen größer sind, oder sollten wir es mit unseren beschränkten Mitteln machen? Der Autor ist Professor für Moralphilosophie und hat wohl einen über den Durst getrunken. Ist doch klar, dass wir damit anfangen, und so wie es gemacht wird, läuft es doch gut. Jedem ist klar, dass die Umwelt geschützt werden muss und wir auch gegen den Treibhauseffekt angehen müssen. Und jetzt geht es darum, Techniken dafür zu entwickeln, die man weiter verkaufen kann. Philosophie hin oder her, das hilft der Umwelt und ist ein wichtiger Wachstumspromotor.

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