Coversong Roads

domenica, maggio 24, 2026

Kurzgeschichte: Gartenfreunde


 

 Motorengebrumm. Dann war es so still wie vorher, und ich schreckte aus meinem Halbschlaf hoch.

  “Marta.” Ich versuchte meine Stimme zu dämpfen. “Neue Nachbarn.”

  Meine Frau setzte sich zu mir auf die Terrasse.

  “Gerade noch rechtzeitig zum Wettbewerb.” Eine Fliege schwamm in meinem Bier.

  “Ich werde nachher etwas von meinem Selbstgebackenem vorbeibringen.” Vergeblich versuchten unsere Blicke das ungeordnete Laubwerk der Hecke zu durchdringen, die auf der Nachbarparzelle außer Kontrolle geraten war.

  Marta besaß die Gabe, Neuankömmlinge sofort heimisch werden zu lassen. Sie hatte auch mich verzaubert, vor vierzig Jahren, mit ihrem Gesicht, das einem offenen Fenster glich, in das jeder hineinsehen konnte. Selten war es verschlossen, so wie an diesem Nachmittag, als sie mit dem leeren Kuchenteller zurück kam.

  “Ich hab ein ungutes Gefühl”, sagte sie und verschwand in der Laube. 

 

  Erich Strenger war ein vierschrötiger Enddreißiger mit rosigem Gesicht und fahlblauen Augen. Eisig, wie ein nicht gestreuter Gemeinschaftsweg. Sein Lächeln konnte nicht darüber hinweg täuschen, dass Hilde, seine zarte Frau, unter ihm litt. Oft hörten wir ihn hinter der Hecke brüllen, auch zwischen ein und drei Uhr, wo laut Vereinssatzung absolute Stille zu herrschen hat. 

  Der Wettbewerb der Kleingärtner rückte näher. Ulrich, unser Vorsitzender, bat den Erich, seine Hecke zu verkürzen.

  “Ich scheiß auf den Wettbewerb!”. Ein Gartenfreund? Marta und ich sahen uns erschrocken an. Wie sollten wir dann den ‘Goldenen Spaten’ nach Wandsbek holen?

 

  Der April öffnete seine Schleusen. Marta und ich nutzten jede trockene Stunde. Pflanzten Kohl, säten Gewürzkräuter und setzten Kartoffeln. Der Wettbewerb ging vorüber. Die Erkenntnis blieb: Wir haben es nicht geschafft. Erich hatte sich nicht umstimmen lassen. Er verlängerte das Laubendach über der Terrasse und rief damit Ulrich auf den Plan.

  “Erich, das ist eine Typenlaube. Die darfst du nicht verändern.” Die Antwort Strengers ging im Gehämmer unter. Marta schüttelte den Kopf. Ich verstand sie nur zu gut. Jeder Gartenfreund sollte die Fachliche Weisung BOA 5/75 verinnerlicht haben, in der die Vorschriften des Bauordnungs- sowie des Garten- und Friedhofsamtes niedergelegt sind. - Dann kam der Tanz in den Mai.

  Marta und ich waren mit den Gartenfreunden Urban und Lichtwark im Gemeinschaftshaus und hängten Lampions unter die Decke.

  “Gerd”, frotzelte Marta. “Hast du dir schon eine ausgeguckt?”

   Die dunklen Augen im hageren Gesicht des langen Kassierers glichen denen eines Kalbs, als ihm die Röte bis in die Haarwurzeln schoss. Ich ahnte den Grund. Gerd hatte seine Parzelle schräg gegenüber. In letzter Zeit brachte er seinen Müll mehrere Male am Tag zum Ascheimerplatz, wobei er an Strengers Hecke vorbei kam.

  Seine Frau war unerwartet vor einem Jahr gestorben. Gartenfreund Dr. Petersen, konnte nur noch den Totenschein ausstellen und Hans Lüttke, als Bestattungsunternehmer unserem Verein verbunden, trug Gerd die Urne mit den sterblichen Überresten seiner Frau in die Laube. Etwas außerhalb der Legalität. Aber wozu sind Gartenfreunde da? – Nun sah es so aus, als hätte unser Kassierer erneut Feuer gefangen. Seine Verstorbene, eine Xanthippe, hatte sich nicht in unsere Gemeinschaft einfügen wollen. 

 

  Es hätte so harmonisch sein können. Während die ‘Blue Boys’ für Stimmung sorgten, wir die Lieder Roy Blacks, Howard Carpendales und Peter Orloffs mitsangen, randalierte Erich Strenger an der Bar. Mir war es peinlich zu beobachten, wie seine Frau mit hochrotem Kopf zu uns herübersah. Gerd Urban rutschte unruhig auf seinem Stuhl hin und her. Er traut sich nicht, dachte ich.

  “Ich forder Frau Strenger auf”, sagte ich zu Marta. “Tanz du mit dem Gerd.” Auf der Tanzfläche klatschte ich Marta ab, während Gerd mit Frau Strenger weitertanzte, die sich ängstlich nach ihrem Mann umblickte.

 

  Im Garten hört die Arbeit nie auf. Im Mai säten Marta und ich Bartnelken, Tausendschön, Marienglockenblumen. Von Strengers Parzelle kam kein Laut, und wir hörten, er sei auf Geschäftsreise.

  Hilde besuchte jeden unserer Vortragsabende und trug, wann immer wir sie sahen, unser Vereins-T-Shirt. Sie sah bezaubernd darin aus. Die dunkle Schrift ‘Der Gartenfreund’ hob sich vorteilhaft vom Weiß des Hemdes ab, das mit der Blässe ihres Gesichtes harmonierte. Wenn es nur nicht so traurig wäre...

  Der Juni belohnte uns mit Erbsen, Möhren, Kopfsalat und der Jahreshauptversammlung. Zu unserer Überraschung war auch Erich Strenger mit seiner Frau Hilde gekommen und setzte sich in die letzte Reihe. 

  Bei der Eröffnung der Versammlung, Verlesung und Genehmigung der Niederschriften der Jahreshauptversammlung des Vorjahres fiel Strenger der Kopf auf die Brust, während sich seine Frau Notizen machte. Als Vorstand und Gartenobmann ihre Berichte vortrugen, schreckte Strenger aus seinem Schlaf. Dann kam die Aussprache, und er nickte wieder ein. Hilde legte ihren Schreibblock zur Seite. Ihr Blick hing an den Lippen unseres Kassierers, der seinen Bericht vorlegte. Es folgten der Bericht der Revisoren und die Aussprache über Kassen- und Revisionsbericht, die Entlastung des Kassierers. Der Obmann vom Lichtausschuss, sowie unser Jugendgruppenleiter mussten ihren Vortrag durch Strengers Schnarchen hindurch bringen. Und als es um die Neuwahl des Gesamtvorstandes ging, ließen wir Hildes Mann schlafen.

 

  Im Juli war Haupterntezeit. Nach ein paar Tagen tat mir der Rücken weh. Das Vereinsfest war eine willkommene Abwechslung. Wir hatten Gartenfreunde der Nachbarvereine zu Gast. Die Kleinen fuhren mit Feuerwehr und Straßenbahn des Karussells, während wir Erwachsenen auf der Wiese hinter unseren Gärten standen und der  Liedertafel ‘Eintracht Bramfeld v. 1813’ sowie dem Kinderorchester der Musikschule ‘Kaiser’ zuhörten. Dann trat der Spielmannszug ‘Diekmoor’ zum Platzkonzert an. Gerd Urban lief nervös zwischen den Ständen umher.  

  “Was ist?,” fragte Marta ihn, als er bei uns vorbei kam.

  “Ich sehe den Strenger nicht.” ‘Strenger’ sagte er und meinte dessen Frau. Ich löffelte eine Terrine Erbsensuppe aus der Gulaschkanone des THW. Dann sahen wir ihn. Strenger zog seine Frau hinter sich her. Ihr Gesicht war geschwollen. Veilchen.

  Für uns alle war es demütigend anzusehen, wie Strenger den Gerd Urban packte und in die Gulaschkanone setzte, während Gartenfreunde um Nachschlag anstanden.

  “Sieh du noch mal über die Hecke zu meiner Frau rüber!”, brüllte er und zog wieder ab.

 

  Im August topften wir Alpenveilchen um. Tomaten und Gurken mussten geerntet werden. Dann düngten wir den Rhabarber, damit er Kräfte für die nächste Ernte sammelte. Ich öffnete den Schrank, aus dem mir die Helfer der Gartenfreunde Nitrophosphat, Metasystox, Unden, E605 Forte entgegensahen.

 

  September: Während Marta und ich Zwiebeln ausgruben, kam klagendes Geschrei von nebenan. Hilde, dachte ich und lief hinüber. Dann stürzten Ulrich, Gerd und Dr. Petersen herbei.

  “Mein Mann!”, schrie die Frau. “So helft mir doch!” Erich Strenger wand sich in Krämpfen auf der Terrasse. Bläulichfahl sein Gesicht, Schaum hing vor seinem Mund, und dann schrie auch er. So wie Gerd Urbans Frau geschrien hatte. Ich sah auf die Uhr. Dreizehn Uhr dreißig. Mittagsruhe. Ich steckte Strenger ein Taschentuch in den Mund. So starb er.  ‘Herzversagen’ stand später auf dem Totenschein. Hans Lüttke kam einige Tage danach mit der Urne vorbei. Es sei etwas außer der Legalität, meinte er zu uns, aber das sei das Mindeste, was er tun könne.

 

  Die Tage wurden kürzer. Oktober, November, Dezember kamen, regelmäßig wie eine Jahreshauptversammlung. In unserem Verein war Ruhe eingekehrt, Strengers Hecke auf ein Meter sechzig gestutzt, die Anbauten von seiner Laube entfernt, und Hilde erholte sich von ihrem Schock.

  Ich machte mich daran, den Garten umzugraben. Gerd Urban ging Hilde zur Hand, half ihr, den Garten für den Winter herzurichten und Sellerie, Rettiche in Kisten einzuschlagen. Dann schneite, taute und fror es im Wechsel.

  Die Luft war klar, der Mond warf sein silbernes Netz über unsere Gärten, als Marta und ich unseren Abendspaziergang durch die Anlage machten. Hilde stand vor ihrer Parzelle und grüßte mit einem stummen Lächeln. Sie hielt etwas in ihrem Arm, tauchte ihre Hand hinein, zog sie wieder heraus und machte eine weit ausholende Bewegung. Erichs Asche, dachte ich.  Dann sahen wir, wie Gerd Urban in seine Laube lief, mit der Urne seiner Frau hervorkam, um sich ebenfalls von der Vergangenheit zu lösen.

  Ich legte meinen Arm um Martas Taille, gab ihr einen Kuss und dachte, dass wir nicht auf den nächsten Tanz in den Mai zu warten brauchten, bis die Gartenfreunde Hilde und Gerd zueinander finden würden.

sabato, maggio 23, 2026

Der Spiegel v. 30.4.26


Der deutsche Bundeskanzler Merz wird interviewt. Titelbild hier sind er und seine Aussage: „Ich kann in der Tat noch besser werden.“ Können wir doch alle, bis zu einem bestimmten Alter. Ich habe meinen Zenith schon überschritten, aber ich mit meinen 86 Jahren sollte mich nicht beschweren. Merz und Genossen sind jünger, die müssen Leistung bringen. Nur haben wir zur Zeit auch eine unübersichtliche Lage. - Unsere Premier in Italien denkt besser, drückt sich besser aus und ist aktiver. Aber für Deutschland ist der Merz gerade richtig. Und damit sind 15 Seiten weg.

Und die Benzinpreise. Scheinen in Deutschland pro Liter um 2.20 Euro zu liegen. Ist happig. Hat der Trump verbockt. Und trotzdem. Ist bei uns in Italien unter 2.00 Euro.

In Kiel bereiten sich deutsche Minenjäger auf eine Mission in der Straße von Hormus vor. Das Besondere daran ist wohl, dass die Minenjäger von einer Frau angeführt werden. Aber erst muss mal Ruhe in der Gegend einkehren und Genehmigungen vorliegen, um die Jäger dort operieren zu lassen.

Und wenn jemand in einem Seniorenheim für 15 Minuten Pflege 65 Minuten aufschreibt. Das ist doch sicher nichts ungewöhnliches und kaum einen Artikel wert. Geschummelt wird doch überall.

Dann gibt es einen Artikel über jemanden, der Netzwerksüchtige in den Selbstmord treibt. Hamburger Ermittler haben zu lange geschlafen, mussten erst durch das FBI auf diesen Tatbestand hingewiesen werden.

Es ist nicht mehr so frisch und fröhlich wie noch vor ein paar Jahren. Selbst im Europäischen Song Contest wird eifrig politisiert. Ich sehe ohnehin nicht fern. Habe gar keine Zeit dafür. Lässt mich kalt.

Ist schon toll, wenn mitten im Dschungel von Myanmar ein geheimes Spital existiert, weil angeschossene Rebellen sonst nicht versorgt werden können. Den aus verschiedenen Ländern eingetroffenen Ärzten kann nur ein „Dankeschön“ von hier aus zugerufen werden. Mögen Beispiele dieser Art Schule machen.

Der neue Fed-Chef wird vorgestellt. Kevin Warsh. Trump scheint noch mit ihm zufrieden zu sein. Warten wir es mal ab.

Dann ein Blick auf die Secondhand Mode. Scheint auch nicht das richtige zu sein. Der Spiegel meckert.

Vorgestellt wird auch der neue Digitalminister Deutschlands, Karsten Wildberger. Warten wir es erst einmal ab, ob Deutschland Fortschritte macht.

Dass sich Deutschland an einem Panzerbauer (hier KNDS) beteiligt, hat wohl damit zu tun, dass in Deutschland immer noch geglaubt wird, ohne Panzer geht es nicht, wobei in der Ukraine und in Russland Drohnen und Raketen die Hauptverursacher von Zerstörungen geworden sind.

Ein Problem der Zoos in Deutschland ist, dass sie Platz von älter werdenden Tieren vorhalten müssen, die aber keinen Nachwuchs mehr bekommen.

Alle 51 Minuten beendet in Deutschland ein Mensch sein Leben. Selbstmord. In Frankfurt a. Main gibt es ein funktionierendes Verfahren, diese einzuschränken. Warum das in anderen Gegenden nicht so ist, entzieht sich meinem Verständnis.

venerdì, maggio 22, 2026

Andromeda Nachrichten 292 – Science Fiction für Deutschland


 Es gibt genügend Buchbesprechungen in diesem Fanzine, um für ein ganzes Jahr mit Lesen auszukommen.

Auf zwei Seiten am Anfang sind die Kleinanzeigen über deutsche SF-Preise, die Villa Fantastica in Wien, die Phantastische Bibliothek in Wetzlar. Man kann sich da mit SF eindecken.

Dann die Preise, die jährlich vergeben werden: Deutscher Science fiction Preis, Andreas Kuschke Preis, Kurd Laßwitz Preis. Es gibt die Aktion Bücherrettung, die SF verstorbener Fans einsammelt und lagert.

Und am 2.-5. July findet der EuroCon in Berlin statt.


An Nachrufen fehlt es nicht. Alte Mitglieder sterben weg, neue werden aufgenommen.

Es gibt ein paar Verlagsanzeigen.

Und dann gibt es doch eine Menge Fans, die sich mit SF und dem Umfeld beschäftigen. Dann Autoreninterviews. Wie schon gesagt. Jede Menge Rezensionen

Ich selbt brauchte 2 Jahre, um Neal Stephensons Cryptonomicon durch zu bekommen. Es ist noch nicht mal SF. Ist aber trotzdem gut.

Ist mal wieder Terrassenzeit. Das Wetter wird wärmer, und ich habe noch einen Haufen SF als italienische Taschenbücher im Schrank, die ich noch nicht gelesen habe. Die sind als nächstes dran.


Newsletters


 Aus Bloomberg – Green Daily:

Der Krieg im Mittleren Osten könnte zu einer Umweltkatastrophe führen. Öl breitet sich im Wasser aus. dezimiert Vögel, Fischvorkommen.

Aus Bloomberg – Next Africa:

Johannesburg hat die größte Anzahl von Millionären, ist Heim einer großen Anzahl afrikanischer Unternehmen und sitzt im Herzen eines Ballungsraumes von 15 Millionen Menschen. Trotz allem kann es seine Rechnungen nicht bezahlen.

480 Millionen $ Schulden. Das E-Werk Eskom warnte mit einer ganzseitigen Anzeige, dass es Energie kürzen würde, wenn die Stadt ihre 300 Millionen $ Schulden nicht begliche.

Aus TechCrunch:

Waymo pausiert seine selbstfahrfenden Fahrzeuge in Atlanta, da die bei Flut ins Wasser fuhren. Das Unternehmen arbeitet an einer Lösung.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Samsung Chip Arbeiter bekommen einen 340.000 $ Bonus pro Person.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

China und andere asiatische Staaten wollen Chinas Gewinnung von Chemikalien aus Kohle kopieren, auch wenn sie wissen, dass das Verfahren nicht klimafreundlich ist.

Aus Bloomberg – 5 Themen des Tages:

Geschäftstätigkeit sinkt in Deutschland. Windkraftbetreiber ziehen sich aus Deutschland zurück, weil sie nicht daran glauben, dass sich die Einrichtung neuer Windparks in Deutschland zur Zeit lohnt.

Elon Musk hat einige Daten aus seinem Marsplan veröffentlicht. Es ist vorgesehen, eine Siedlung von 1 Million Menschen zu bauen. - Für SpaceX, das vor einem Bösengang steht, ein Verlust von 4.3 Milliarden $ angezeigt. Das Unternehmen soll Datazentren im Weltraum erstellen.

Der Aktiengang 75 Milliarden $ einbringen.

Aus CNBC – Breaking News:

Nach einer Beteiligung der USA an Quantum-Firmen und einer 2 Milliarden $ - Unterstützung stiegen deren Aktienkurse.

Aus The Rundown AI:

Google veröffentlichte seinen Co-Scientist Research-Bericht in dem Wissenschaftsmagazin Nature, eröffnete eine Hypothesis-Generation – ein neues Gemini-getriebenes Werkzeug das Forschungs-Agenten in einem Ideenwettbewerb gegeneinander aufstellt.

giovedì, maggio 21, 2026

Newsletters


 

Aus Bloomberg Breaking News:

Elon Musk verliert den Prozess gegen Sam Altman.

Aus Businessweek Daily:

Nach drei Jahren explodierender Raketen muss SpaceX mal ein Starship hochbekommen. Jetzt soll ein neuer Test stattfinden.

Administratoren der Columbia University gaben sich zufrieden über eine 1.5 Millionen $ Partnerschaft mit OpenAI. Smartere Forschung, besseres Zeit Management und Rund-um-die-Uhr Lernunterstützung seien die Vorteile. - Studenten sehen es nicht so. „Wir sind nicht zufrieden mit Fortschritten der AI, wenn man sieht, dass sie unsere Umwelt verschmutzen, falsche Information verbreiten, uns nachspüren und unsere Jobs dezimieren“, sagt Tyner, 20, die OpenAIs ChatGPT eine Betrugsmaschine nennt.

Bürger in Columbia, SC, wurden von Tyner außerhalb des „AI Days“ befragt, der von Microsoft und Gartner, Inc eingerichtet wurde, befragt, ob sie die Parnerschaft gut heißen würden. Die Leute lehnten es 9\1 ab.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

US-Präsident Trump schickte einen Mann nach Grönland zu weiteren Gesprächen. Die Grönländer wiesen darauf hin, dass Trump seine Meinung nicht geändert hat, sich Grönland einzuverleiben.

Im UK sind es zur Zeit Andy Burnham und Wes Streeting, die den jetzigen Ministerpräsidenten Starmer ablösen wollen.

Uganda läßt zur Zeit niemanden mehr einreisen aufgrund des Ebola Virus, der das Land und auch die Demokratische Republik Kongo befallen hat. Das Virus ist auch deshalb so gefährlich, weil es gegen diesen Typ kein Impfstoff gibt.

Singapurs Gas reicht bis zum Jahresende. Käufe auf dem Spot-Markt haben dazu beigetragen.

Aus Superintelligence:

Mistrals CEO Arthur Mensch warnt die französischen Parlamentarier, dass die Uhr gegen Europa tickt, wenn die nicht in die Hucke kommen und eigene Chips, genug Energie für eine AI herstellen.

Europa müsste seine eigene AI-Infrastruktur bauen, um nicht von den USA abhängig zu werden.

Aus Next Africa:

Südafrikas Unternehmen Exxaro öffnete die Expansion einer Kohlengrube in seinem Matla-Gebiet. Das in der Nähe liegende Kraftwerk wird damit um 2 Dekaden Energieträger bekommen. Südafrika generiert 80 % seiner Energie mit Kohle, auch wenn erneuerbare Energieerzeuger dem Netz hinzugefügt werden.

In Ostafrika streikten die Fahrer von Minibus-Taxen, um ihre Regierungen zu veranlassen, sämtliche Steuern auf Treibstoff zu stornieren, da der Benzinpreis durch den Irankrieg in die Höhe geschossen ist.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Uniper, einer der größten Energieversorger Europas, zur Zeit im Besitz Deutschlands, soll, durch EU-Auflagen bedingt, verkauft werden.

mercoledì, maggio 20, 2026

AI-Day: How to create a longer AI-Video

 


Frage:

hi Gemini, I saw on the You Tube Videos in the You Tube Channel Quantum Recao made by AI. How are these videos made?

Antwort:

The YouTube channel you are referring to is Quantum Recap (often auto-translated or slightly misheard as "Quantum Recao"). It has gained massive popularity by creating highly engaging, full-length science fiction stories, fantasy thrillers, and cinematic recaps entirely through the use of artificial intelligence.

These videos are created by combining multiple specialized AI tools into a multi-step production pipeline. Here is a breakdown of how a channel like Quantum Recap builds these videos from scratch:

1. Scriptwriting and Concept Development

Before any visuals are generated, a complete narrative or script is written.

  • The Process: The creators use advanced Large Language Models (LLMs) like GPT-4, Claude, or Gemini to brainstorm unique, high-concept sci-fi prompts (e.g., "They paid me to watch over a feline woman, but when I saw her, I knew I had to set her free").

  • The AI's Role: The AI handles building the world, pacing the plot twists, writing dialogue, and structuring the narrative into chapters so it keeps the viewer hooked for 30 to 60 minutes.

2. AI Voice Acting and Narration

The distinct, cinematic voiceovers that narrate the stories are entirely synthetic.

  • The Tools: Creators typically use high-end generative voice platforms like ElevenLabs.

  • The Technique: These platforms allow creators to select hyper-realistic, deep voice models. They adjust settings like "stability," "clarity," and "exaggeration" to make the voice sound dramatically intense, catching the tone of a Hollywood movie trailer or an immersive audiobook.

3. Visuals and Cinematic Imagery

The striking characters, otherworldly environments, and alien creatures are generated using text-to-image models.

  • The Tools: Midjourney, Stable Diffusion, or DALL-E 3 are the primary tools used here.

  • Consistency: Maintaining character consistency across dozens of scenes is one of the hardest parts. Creators do this by using specific character seeds, highly detailed descriptions, and image-to-image prompts to ensure an alien, cyborg, or protagonist looks the same in every frame.

4. Animating the Static Images (Image-to-Video)

To turn static, AI-generated artwork into moving cinematic shots, creators use advanced AI video generation platforms.

  • The Tools: Platforms like Runway (Gen-2 / Gen-3), Pika Labs, Luma Dream Machine, or Sora are used.

  • The Movement: The creator uploads the static image generated in the previous step and applies motion brushes or text commands (like "add camera pan left, subtle wind blowing hair, glowing eyes"). This transforms the flat image into a dynamic, 3-to-5-second cinematic clip.

5. Audio Design and Soundtrack

An epic sci-fi story needs an atmospheric background score and immersive sound effects (SFX).

  • The Music: Background tracks are often generated using AI music platforms like Suno or Udio, where a creator can type a prompt like "dark cinematic cyberpunk synth wave music space ambient."

  • The SFX: Ambient noises (laser blasts, robotic whirs, wind howling) are overlaid to make the digital universe feel alive.

6. Editing and Final Assembly

Once all the pieces are generated—the narration audio, the 4K AI video clips, and the music tracks—the creator brings them into a traditional video editing software (like Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve, or CapCut).

  • The Assembly: They align the generated video clips perfectly with the voiceover.

  • Refinements: They apply color grading to give all the different clips a unified, moody look, add transitions, and burn in stylized captions or subtitles to maximize viewer retention.

The disclaimer on the Quantum Recap channel itself summarizes this modern era of content creation: the "actors" and environments are entirely digital simulations—experimental creations made to show just how far generative AI technology has come in storytelling.

Meine Bemerkung:

I understand. It is not so, that I just get an AI a story to read and then the AI does all herself, right?

Gemini:

You are exactly right. It is not a one-click process where you just hand a story to an AI and a finished, 30-minute Hollywood-style video pops out the other side.

While there are some basic "all-in-one" AI tools (like Fliki or HeyGen) that can automatically turn text into a simple video, those are mostly designed for quick social media clips or presentation slides. They lack the cinematic depth, artistic control, and precise storytelling seen on channels like Quantum Recap.

Creating a high-quality, long-form cinematic video requires a human acting as the director, editor, and coordinator. Here is why a single AI cannot do it all by itself yet:

1. The "Hallucination" and Continuity Problem

If you give an AI a long story and say "make a movie," the AI doesn't remember what a character looked like in Scene 1 when it gets to Scene 20.

  • The Reality: The human creator has to generate the images one by one. If the story is about a specific cybernetic woman, the creator must carefully prompt the image generator over and over again to ensure her face, hair, and clothing look exactly the same throughout the entire video.

2. Lack of True Directorial Intent

An AI doesn't inherently understand dramatic pacing, comedic timing, or how to build suspense through visuals.

  • The Reality: The creator must act as the director. They choose exactly how a scene should move. For example, the human decides: "For this dramatic line of dialogue, I need a slow camera zoom on the character's eyes," and then uses an image-to-video tool (like Runway or Luma) to force that specific camera movement.

3. The Limits of Video Length

Current state-of-the-art AI video models can only generate 3 to 5 seconds of high-quality video at a time.

  • The Reality: To make a 30-minute video, a human has to generate hundreds of these tiny 4-second clips individually. Then, they must take all those pieces into traditional video editing software (like Premiere or DaVinci) and stitch them together manually, aligning them precisely with the audio track.

4. Audio Orchestration

An AI text-to-speech tool just reads the words. It doesn't know when to play a dramatic bass drop, when to fade the music out for a sad moment, or where to insert the sound of a spaceship engine roaring.

  • The Reality: The human editor mixes the audio layers—balancing the voiceover volume, timing the musical shifts, and adding background sound effects to create an immersive atmosphere.

The True Role of the Creator

Think of AI tools not as an "automated video maker," but as a massive, digital film studio. The AI provides the actors (image generation), the voice talents (voice synthesis), and the camera crew (video generation). But without the human director putting the script together, organizing the scenes, and editing the final cut, the movie would never get made.

 

martedì, maggio 19, 2026

Der Spiegel v. 24.4.26


 Überschrift „Die Luxusfalle“. Da wird an der Mehrheit der Bevölkerung vorbeigeschrieben, die sich auf härtere Zeiten einstellen muss, und für Birkin Handbags, Rolex-Uhren usw. wohl nicht so sehr viel übrig hat. Auf der anderen Seite ist es gut, wenn der Luxusappeal erklärt wird. Daß man die Objekte knapp hält, um die Spannung hochzuhalten. Nur geht das en passant an einem vorbei. Meine Uhr hat 60 Euro gekostet, die funktioniert, und das war es dann auch schon.

Dass der Kanzler Merz mit seinem Vize Klingbeil, dem Chef der anderen Koalitionspartei, der SPD ist, aneinander geraten ist, mag für wenige von Interesse sein. Aber wichtig ist, was (nach Kohl) hinten raus kommt. Und bis jetzt ist an Sozialreformen noch nichts zu sehen.

Alle rackern sich ab, geben sich Mühe, und es wird ein Ergebnis herauskommen, das sicher keinen zufriedenstellen wird. Auch weil alles so teuer ist, und Milliarden in die Verteidigung gesteckt werden, die im Grunde auch schon überholt ist, bevor sie überhaupt anfängt wirksam zu werden. Nur wird das natürlich auch zu spät gemerkt.

Da macht es doch Spass, wenn man vom ehemaligen Gesundheitsminister, dem Lauterbach hört, dass er Kniebeugen und Liegestütze macht. Und an diesem Beispiel kann man schön erklären, wieso der größte Teil der Bevölkerung zu doof ist, das nicht zu tun. (Ich schließe mich da nicht aus).

Und es wird noch schlimmer. Jetzt können Kinder in Deutschland, ein großer Teil wenigstens, noch nicht einmal richtig schreiben.

Karlsruhe kämpft gegen die Große Drüsenameise, die Fundamente, Gehwege unterhöhlt.

Es wird über Starmer, den britischen Premier, berichtet, der leicht angeschlagen ist. Von Leuten seiner eigenen Partei, von den letzten Wahlergebnissen und einigen Parteikollegen, die sich für einen Wechsel an der Spitze bereitmachen.

Der ehemalige Premier Afghanistans wird interviewt. Er muss jetzt mit dem zurechtkommen, wie es in seinem Land zur Zeit ist, in dem Mädchen ab einem bestimmten Alter nicht mehr zur Schule gehen dürfen. Das wurde von dem religiösen Chef dort untersagt, obwohl der Islam nichts dagegen hat. Ein Land, das ohne ausgebildete Frauen, keine Zukunft hat.

Und in China war die Ein-Kind-Politik ein Fehler. Von der Spitze des Landes angeordnet, und dann aufgegeben, als herauskam, dass dies eine alte Gesellschaft produzierte. Aus dieser Falle herauszukommen ist ein bisher ungelöstes Problem.

Eine Tochter der Deutschen Bahn, eine Regionalbahn, fährt in Indien und ist pünktlich. Das in Deutschland nachzumachen geht anscheinend nicht.

In einem deutschen Altersheim wird experimentiert. Es wurde mit Visoren ausgerüstet, Virtuell-Reality-Brillen, die Bewohner dort in andere Länder „transportieren“. Es wurden auch Roboter aufgestellt, die aber noch Schrott produzieren.

Wenn unter dem Beitrag „Wie viele Kassen braucht das Land“ vom Spiegel-Redakteur gesagt wird, dass ein Krankenkassenschwund nicht zu geringeren Verwaltungskosten geführt hat. Also, dann haben die dort irgendetwas falsch gemacht. Sage ich.

Es gibt einen Artikel über Mediensucht von Kindern. Andere Zeiten, andere Sitten.

lunedì, maggio 18, 2026

Newsletters


 

Aus Gizmodo:

Unter Trump verkaufen chinesische Firmen ihre Anteile an Unternehmen, die in den USA Sonnenenergie produzieren.

Im östlichen Teil der USA sind Strompreise aufgrund von Datenzentren um 76 % gestiegen.

Aus The Independence – Breaking News:

Der ehemalige Gesundheitsminister der UK, streeting fordert Starmer heraus und stellt seinen Plan vor, Großbritannien wieder in die EU zurückzuführen.

Aus Bloomberg Businessweek – Everybody´s Business:

Millionen von Hispanics, Schwarzen und jungen Amerikanern, die auf Trumps Versprechen einer wirtschaftlich besseren Zukunft vertrauten, sind enttäuscht.

Aus South China Morning Post:

Kazakhstan ist ein Land, das von China mit E-Autos und Solarpanelen geflutet wird. Das Land hat sich außerdem der Belt and Road Initiative Chinas angeschlossen.

Aus TechCrunch:

Die USA befahlen den Chinareisenden auf der Air Force One Geschenke, Nadeln and anderes von China übergebenes wegzuwerfen.

Aus The Economist:

Bereite dich auf die Job-Apokalypse vor. Sie ist noch nicht da, aber Regierungen sollten sich darauf einstellen.

Aus The Hustle:

Die NASA arbeitet an einem neuen Chip, der 500 x leistungsfähiger ist als die vorherigen. Er sollte in der Lage sein selbst Entscheidungen zu treffen, anstatt auf einen Befehl vom Boden warten zu müssen. Er soll extreme Temperaturen und Strahlungen verkraften können.

Aus 1440 Daily Digest:

Shakira, Madonna und BTS werden in der Halbzeit bei der nächsten Fussballweltmeisterschaft auftreten.

Der letzte Treibstoff ist weg in Cuba.

 


Auf dem 130. Ärztetag in Hannover wurde der Zugang der Krankenkassen zur Gesundheitsakte kritisiert.