Coversong Roads

mercoledì, maggio 14, 2014

Egg Freezing


Later,
sagt manche Frau in den U.S.A.. Ich lasse mir erst mal ein paar Eier einfrieren, dann sehen wir weiter.
Im Artikel einer Business Week kommen Frauen zu Wort, die zur Zeit keine Kinder wollen, oder bekommen, weil: Der Partner das Weite gesucht hat, sie noch keinen passenden gefunden haben, die Karriere wichtiger ist, sie an die 40 Jahresgrenze stoßen und wissen, dass die Chance, gesunde Kinder zu bekommen, geringer wird. Frische Eier sind optimal. Das weiß jeder. Die moderne junge Frau lässt sich Eier entnehmen, einfrieren und diese wenn der Zeitpunkt günstig ist, besamen und einpflanzen. Wer will, kann es in dem Buch Motherhood, Rescheduled. The New Frontier of Egg Freezing and the Women Who Tried it nachlesen.
Sagen wir mal, eine 25-jährige legt sich ihre Eier zurück, arbeitet wild drauflos, macht ihren gewaltigen Karrieresprung, findet einen passenden Partner, lässt sich die Eier von ihm besamen und einpflanzen. Die Natur macht das Übrige. Und sie braucht es ja nicht, wenn sie später keine Kinder mehr haben will. Das ist doch die beste aller Welten.
Die Prozedur selbst existiert seit rund 30 Jahren und war für Krebspatienten entwickelt worden, die sich einer möglicherweise sterilisierenden Chemotherapie unterziehen mussten. Im Gegensatz zum Slow Freezing, bei dem mehr Eier beschädigt wurden, gibt es jetzt die Flash Freezing Procedure. Die entnommenen Eier werden in flüssigem Stickstoff gekühlt aufbewahrt. Eine Runde des Gefrierens kostet 7000 bis 12000 Dollar, ohne Lagerkosten und Medikation, die einen Preis von 3000 bzw. 1000 Dollar pro Jahr haben. Abhängig vom Alter und Gesundheit werden 6 bis 25 Eier entnommen.  
Eines ist sicher. Die Anzahl dieser Prozeduren steigt und im Laufe der Zeit werden die Kosten gesenkt werden können. Damit ist Frauen eine weitere Möglichkeit eröffnet worden, ihr Leben besser in den Griff zu bekommen.

 

martedì, maggio 13, 2014

BW: Hacker gesucht

Tausende von Hackern gesucht

von den US-Behörden. Lt. Business Week will das Pentagon die Anzahl der Mitarbeiter des  Cyber-Sicherheits-Stabes verdreifachen. Dann das FBI. Es sucht 1000 Agenten und 1000 Systemanalytiker. Zusammen dürften es um 6000 Cyberwarrior sein, wie digitale Spione, Investigatoren und Hacker.
Ein Weg ist, die Studiengebühren zu bezahlen, wenn sich die Studenten danach für eine Zeit verpflichten, die der Länge ihres Studiums entspricht. Amerikanische Universitäten bieten Kurse an, welche die Studenten fit für ihre Aufgabe machen. Z.B. Cyberattacken auf Chemische Fabriken, Öl-Raffinerien, Atomreaktoren abwehren. Dann braucht die NSA weiterhin Leute.
Die Schwierigkeit, genügend zu bekommen, liegt in der niedrigeren Bezahlung im Vergleich zur freien Wirtschaft. Um die 100.000 Dollar pro Jahr sollten es schon sein. Die Behörden zahlen weniger. Dann müssen die Aspiranten die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen. 70 Prozent der Informatik-Studenten sind jedoch Ausländer. Auerdem gibt es unter den Amerikanern einige, die aus ethischen Gründen nicht an einem Job bei der NSA interessiert sind. Mist, vor drei Jahren habe ich meine Greencard zurückgegeben. Vielleicht bin ich auch schon etwas zu alt für so einen Job. Dann kommt noch hinzu, dass man nichts über seine Tätigkeit erzählen darf.  
Was machst du denn so? Ich spähe Obama aus.

 

Fanzine Kurier 299


Fanzine Kurier 299

Der letzte. Schade drum. Immerhin hat er rund 25 Jahre Nachrichten für das Fandom verbreitet.

Ich sehe gerade, es gibt noch einen weiteren, die 300. Mal sehen, ob der Fanzine Kurier auch in der Versenkung verschwindet.

 

Nun, wie üblich Buch- und Filmbesprechungen. Ich scrolle mal weiter: Es gibt etwas über das Radioteleskop Effelsberg und dann über einen verfallenen Regierungsbunker, der in seiner Blütezeit 17 km lang war. Erstaunlich. Ein Zahnbohrer wurde noch mit Fusspedal betrieben. Jedes Jahr wird das skurrile Bauwerk von rund 70.000 Interessierten besucht.

 

Den Zahnbohrer finde ich cool.

 

sabato, maggio 10, 2014

Phantastisch 54



Phantastisch 54.

Heute am 10. Mai ist der Gratis Comic-Tag in Deutschland. Verdammt, das schaffe ich nicht mehr. Es gibt 30 kostenlose Titel beim Händler in der Nähe. So etwas muss internationalisiert werden. Wir in Italien gehen mal wieder leer aus. Dafür hat die italienische Polizei innerhalb von 48 Stunden einen sadistischen Mörder gefasst, der in die Enge getrieben seiner Mutter zurief: Mamma, das war ich!.

Horst Illmer bringt einen Nachruf auf Doris Lessing, die ja auch eine futuristische Ader hatte, und dann gibt es doch eine Menge von Hörbüchern, über die er berichtet. Stelle ich mir angenehm vor für lange Strecken im Auto.

Ich lese einen Beitrag über die Mondbasis Alpha. War wohl die Zeit der Nierentische und Tütenlampen. Die Gebäude, Uniformen waren so schmuck entworfen. Asimov soll in einem New-York Times Beitrag die Logik der Serie zerpflückt haben. Ich kann mich noch gut an die Serie erinnern. Zu der Zeit schien noch alles möglich. Jetzt hat die Nasa nicht mal einen Raumshuttle und Putin hat ihr schon gesagt, wenn die U.S.A. und Europa weiter so rummeckern, sollten ihre Raumfahrer ein Trampolin benutzen, um zur Internationen Raumstation zu kommen. Deutsche haben das Meckern ja drauf. Gut, dass ich international bin, lol.

Olaf Kemmler zeichnet ein Porträt von Edgar Allan Poe, den Rabenvater. Ich habe alles von ihm, auf italienisch. Er war einer der Größten. Ein weiterer interessanter Beitrag ist Merkwürdige Geschöpfe von Christoph Jarosch, in dem er analysiert, wie amerikanische Phantastik-Autoren sich von europäischen Landschaften und Gebäuden haben inspirieren lassen. Das beginnt bei Poe und hört bei King auf.

Gut finde ich auch die Comic-Zeichnungen von Ein seltsamer Tag, die in jeder Ausgabe vorhanden sind. Weiteres über Comics gibt es in Ewiger Held in neuem Gewand. Es geht um Michael Moorcocks Roman Eric von Melnibone, dessen Held zum wiederholten Mal in einem Comic aufersteht. Moorcock beschreibt, welchen Einfluss der Buchillustrator Jim Cawthorn auf seine Werke gehabt hat. Cawthorn starb 2008. Es war toll, dass er in den 60er Jahren auch Fanzines illustrierte wie NOVA der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg, dem literarischen Fanzines, dessen Redakteur ich mit Horst Margeit und Klaus Sorgenfrei war. Hier eines seiner Umschlagbilder, dass er für uns auf die Wachsmatrize gebracht hatte.
 

Es gibt noch eine Anzahl von Buchbesprechungen. Interviewt werden Mike Shepherd, Jack Campbell, Christian Edler und Arthur Gordon Wolf.

Gefällt mir wieder.

 

 


venerdì, maggio 09, 2014

Asimov's Science Fiction, June 2014


Asimovs Science Fiction, June 2014
Shatterdown von Suzanne Palmer hat als Protag wieder eine Frau. Nun, in den 60ern hatten sich noch Männer in Pulp-Magazinen wie Amazing Stories mit Bug Eyed Monstern (BEMs) herumgeschlagen. Jetzt tauchen Frauen tollkühn in die Atmosphäre eines Gasplaneten, um Diamanten hochzuholen, die sich dort bilden. So etwas wie Perlentaucher auf galaktischem Niveau. Cjoi, die Protagonistin, ist die Überlebende einer Reihe von Mädchen, die an ihre Ausbeuter verkauft worden war, die mörderische Arbeit überlebt und sich nun mit der für sie gefertigten Tauchkugel selbständig gemacht hat.
Nun, es gibt einige sentimentale Konflikte mit Heloise, Kommandantin einer Raumstation, die den Gasplaneten umkreist und dafür sorgen soll, dass keine Tauchsklaven mehr eingesetzt werden. Einer ihrer Mitarbeiter soll mit seinem Raumer die Zone, in der die Diamanten schweben, überwachen. Cjoi stellt fest, dass der hingegen mit seinem Schiff die Diamanten schürft und Cjoi aus dem Weg räumen will. Sie knallt ihre Kugel in den Raumer. Damit hat sie das Überwachungsinstrument ausgeschaltet und kann unbehelligt weitermachen.
Die Handlung ist natürlich komplizierter, aber doch so simpel, dass auch ein ungeübter SF-Leser durchsteigt.



martedì, maggio 06, 2014

Analog, June 2014



Analog, Science Fiction and Fact, June 2014
Schwer zu sagen, welche Story mir am besten gefallen hat. Die mir am unverständlichsten war, ist eine Football Story. Ich hatte in Michigan zwar mal zwei Football-Matches gesehen. Am besten fand ich die Pom-Pom Girls und die Kapelle. Soccer, also unser Fußball, kommt in den U.S. nicht so an. Die Leute finden die Tore zu klein, und es müssten mehr Pausen sein, damit die Werbung zum Zuge kommt. In den Schulen wird Soccer gespielt, auf kleineren Plätzen. Meistens von Mädchen, die nicht zimperlich sind und sich die Knochen kaputthauen. Aber es mangelt an Taktik. Sie sausen wie ein Bienenschwarm über den Platz und um den Ball herum.
Ich nehme mir mal eine Geschichte vor. Homecoming von J.T. Sharrah. Baldwin, ein Zeitungsredakteur befindet sich auf dem Planeten Bukkara. Seine eingeborene Kollegin Escoli hat sich frei genommen, um ihrem Cousin Tumanzu die Sehenswürdigkeiten dieses Planeten zu zeigen. Er stammt von einem Nachbarplaneten, der mit einer anderen Rasse für Jahre in Fehde gelegen hat. Die Invasion der Ambulans (hat der Autor da an Ambulanz gedacht? Lol) war desaströs. Einer von ihnen, Tajok, nahm Experimente an Tumanzus Rasse, den Dokharans vor mit dem Ziel, ein lebensverlängerndes Serum zu erzeugen. Die meisten starben weg, bei Tumanzu funktionierte es. Der war insgeheim auf der Suche nach dem Experimentierer.
Was passierte? Escoli wurde mit einem Giftpfeil ermordet. Baldwin, der Reporter, fasste den Verdacht, dass nicht sie, sondern ihr Cousin das Ziel des Anschlags war. Die Story endete damit, dass sich Tajok für seinen Kumpel, mit dem er in einer Strafkolonie gearbeitet hatte, ausgab und seinen toten Freund als Tajok. Er reiste zu dem anderen Planeten, um diesen als Tajok zu beerdigen und um gleichzeitig auf dem gekauften Friedhofsgrundstück an sein Serum heranzukommen, dass er in einigen fleischfressenden Bäumen versteckt hatte.
Baldwin ließ Tajok hochgehen und verhaften. Er wird, wie er es verdient hat, lebendig einem der Fleischfresser überantwortet werden. Gerechte Strafe, oder?

 


lunedì, maggio 05, 2014

Asimov's April/May 2014



Asimov´s Science Fiction, April/May 2014
In den U.S. werden ständig neue Autoren generiert. Es gibt genügend Interessenten, die sich in Writing Workshops anmelden, Workshops, die sich auf SF spezialisieren. Außer den von mir abonnierten gibt es in Amerika eine erkleckliche Anzahl von SF-Magazinen, die ich nicht kenne. Reicht auch so, lol. Die jedoch die ersten Stories dieser Schreibenthusiasten veröffentlichen. Danach tauchen diese in den von mir abonnierten Magazinen auf. Wie The talking Cure von K.J. Zimring.
Haus Sotheby, das Kunst versteigert, besitzt ein kleines Bild, von dem behauptet wird, das es von Adolf Hitler stammt. Die Echtheit muss bestätigt werden. Ein Rentner meldet sich auf eine Anzeige des Kunsthauses. Er behauptet von sich, dass er autistisch ist und kein Word hervorbringen konnte, als er jung war. Er weiß noch, das er von Dr. Hans Asperger, der das Leiden popularisiert hat, und später in Wien im Institut von Freud untersucht worden war. Hitlers Bild soll in Freuds Untersuchungsraum gehangen haben.
Sotheby besitzt die Möglichkeit, Erinnerungen eines Subjekts auf die Leinwand zu projizieren, auch verschüttete. Ein schwarzer Punkt in der unteren Ecke bestätigt die Echtheit einer Erinnerung. Das ist der Fall, als der Protag sich an seinen Aufenthalt im Freuds Untersuchungszimmer und an das Bild erinnert. Was die Geschichte heraushebt ist die eingelassene Handlung, dass die Tante des Protags zu der Zeit, in der die Euthanasie der Nazis auch in Österreich angewandt wurde, ihren autistischen Sohn vergiftet und den Protag als ihren Sohn ausgegeben hat. In einer von den Nazis angeordneten ärztlichen Untersuchung wurde dieser aufgefordert, zu sprechen. Was er tat. Seine Rettung. Durch die Erinnerungsprojektion bekam er heraus, dass er gar nicht autistisch war. Die Mutter des Protags war mit einem Juden verheiratet gewesen und befürchtete daher, dass ihr Sohn auch umgebracht werden würde. Daher tötete sie sich, um ihrer Schwester die Möglichkeit zu geben, den Protag als ihren Sohn auszugeben.
Wenn das in einer non-SF Schreibgruppe in Deutschland hätte besprochen werden müssen, hätten die Rezensenten abgeschnallt, lol.


mercoledì, aprile 30, 2014

Analog, May 2014



Analog, Science Fiction and Fact, May 2014
enthält ein paar stramme Stories, in denen Frauen die Shaker und Mover sind. In Cryptids von Alec Nevala-Lee ist Karen diejenige, die sich zu einer wissenschaftlichen Expedition in Neu-Guinea überreden läßt, um die Quelle eines Giftes aufzuspüren, das für medizinische Zwecke eingesetzt werden kann. Das Gift wird über Vögel, Käfter zu einer Flugsaurierart zurückverfolgt. Die Saurier leben auf einer der Inseln und verteidigen ihre Brutplätze. In diesem Falle zerfleischen sie die Hälfte der Expeditionsmitglieder.
In Repo von Aaron Gallagher geht es um Bounty-Hunter, Kopfgeldjäger, und hier ist Elise die Heroine, die einen zweiten Bounty-Hunter, der sie unbedingt umbringen will, elegant austrickst. Das ist spannend beschrieben.
Dann geht es in der Story Another Man´s Treasure von Tom Greene um eine Mutter, die mit ihren Kindern auf einer postapokalyptischen Müllkippe lebt und sich gegen andere, die es auf ihren Claim abgesehen haben zur Wehr setzen muss.
Klasse-Stories. Vielleicht stößt Ihr mal auf einen dieser Autoren. Zu wünschen wäre es.


venerdì, aprile 25, 2014

Fantasy & Science Fiction, Mar/Apr 2014



Fantasy & Science Fiction, Mar/Apr 2014
Yayyyy, wieder eine Doppelausgabe durch. Ich lese eine Anzeige für Odyssey, the summer writing workshop in Manchester, New Hampshire. Nicht weit weg von Portsmouth, wo ich mal wohnte, als ich für Cabletron in Rochester arbeitete. Der Teppich im Wohnzimmer der Wohnung, die ich mietete war so fleckig, dass ich und der Hausverwalter zu Beginn die Flecken gezählt und als ich auszog noch mal nachgezählt haben, ob welche dazugekommen waren, lol. Interessanter Staat mit Schnapsläden direkt an den Autobahnausfahrten. Portsmouth liegt am Atlantik, an dem noch Fischkutter anladen und grenzt an Maine. Dort schwimmen in Restareas an der Interstate 95 gigantische Lobster in Aquarien und stehen zum Verkauf an. Keine Ahnung, in welcher Form die vom Kunden transportiert werden. In Portsmouth hatte ich mir den Pickup gekauft, mit dem ich nun zu Haus in Italien das Winterholz abhole.

Nun zur Story Draft 31 von Michael Libling. Interessant, dass ich immer über Stories von Autoren schreibe, die ich vorher noch nie gelesen habe. In den 60er wäre es anderes gewesen. Dort wären es stets die gleichen gewesen, wie Frederic Pohl, Eric Frank Russel, Robert Sheckley etc. etc.

In dieser Story kann man den Faden verlieren wie der Protag Doc Kaplan. Er ist verheiratet, hat eine Tochter und wird von Allie, seiner Jugendliebe angesprochen. Allie weiß nicht mehr, wie sie mit ihrem Sohn Josh zurechtkommen soll, der sich mehr als seltsam benimmt. Sie bittet Kaplan, sich Josh mal vorzunehmen. Kaplan sagt zu. Da Allie zu jener Zeit herumgeschlafen hat, weiß sie nicht, wer Joshs Vater ist. Josh jedoch redet ständig über ihn, als ob er ihn kennen würde. Das macht er auch, als er Kaplan gegenübersteht,  behauptet auch, dass Kaplan einen Sohn und keine Tochter hat. Kaplan ist verwirrt. Später spricht er mit Allie über ihren Sohn und es stellt sich heraus, dass sich diese nicht daran erinnern kann, mit Kaplan einmal zusammen gewesen zu sein. Als der zu seiner Frau zurückkehrt, stellt er fest, dass sie weder eine Tochter noch einen Sohn gehabt haben.

Nun ja, die Story endet damit, dass er nie verheiratet war und Allie sich nun an gemeinsamen Zeiten erinnerte und ihre Liebe wieder aufloderte.

Da müssen sich ein paar Parallelwelten ineinander verhakt haben. Ist doch klar, oder?