Coversong Roads

giovedì, luglio 29, 2010

Scientific American, September 2007

mit dem Thema Ernährung. Dünne, Dicke, Hungrige, Satte. Wieso und wo sind sie? Der olle Malthus (1766 – 1834) hatte ja schon Anno Dunnemals prophezeit, dass die Menschheit aufgrund ihres exponentiellen Wachstums zum Hungern verurteilt sei. Doch gibt es Nahrung für alle, nur ist sie ungleich verteilt. Und dann Junkfood, gezuckerte Getränke. Das Zeug hat sich auch in Entwicklungsländern ausgebreitet. Die Anzahl fetter Menschen nimmt auch dort zu. Junkfood heißt in Mexico Comida Chatarra. Gegen Fettleibigkeit gibt es Pillen, die nicht helfen, an Operationen stirbt hin und wieder jemand. Vor einigen Tagen war die fetteste Frau Englands im Krankenhaus von in ihr Zimmer geschmuggeltem Junkfood dahingerafft worden. Im Grunde weiß jeder, was er zu tun hat. Iss wenig, iss Gemuese und Früchte und bewege dich.

2005 gab es eine Studie, in der nachgewiesen werden sollte, dass Personen mit einem kleinen Speckgürtel länger leben als dünne Personen. Doch nun sieht es aus, als habe die Studie auf falschen Prämissen gefusst, dass die dünnen Leute Raucher und oder chronisch krank waren.

Eine Erkenntnis ist, dass überschüssige Kalorien vom Körper als Fett gespeichert sind, um in harten Zeiten als Energie genutzt werden zu können. Das erinnert mich an Adrenalin, dessen erhöhter Ausstoss die Aufmerksamheit erhöhte und zur Flucht anregte. Beide Vorgänge waren sinnvoll, als Menschen Jäger und Sammler waren. Heutzutage führen sie zu Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt und ähnlichem. Im Grunde hat die Natur nicht mit unserem zivisilatorischem Fortschritt gerechnet, oder nicht die Fähigkeit unseren Körper entsprechend anzupassen. Die Natur ist zu langsam.

Neben zunehmend fettleibigen Bevölkerungsteilen in Entwicklungsländern bleibt der beachtliche Anteil der an Hunger leidenden. Diese sind zu arm, um sich, falls sie Land besitzen, mit Saatgut, Dünge-, Unkraut- und Insektenvernichtungsmitteln einzudecken, Landmaschinen zu mieten. Dann kommen Katastrophen und Kriege in Entwicklungsgebieten hinzu. – In einem Artikel wird vorgeschlagen, den Zugang zu genetisch modifiziertem Saatgut zu erleichtern, dessen Pflanzen weniger Schädlingsbekämpfungsmittel benötigen, die mit weniger Wasser auskommen können. Vom Staat modifiziertes Saatgut und Pflanzen haben den Vorteil, dass sie billiger abgegeben werden, als wenn sie von Monsanto stammen. Die Chinesen machen es vor, indem sie Pflanzen und Saatgut selbst entwickeln.

Beim letzten Artikel geht es um „contaminated Food“, um verunreinigte Nahrung. Das ist ein Thema in den U.S.A. Die Furcht vor Terroranschlägen beinhaltet die Furcht vor vergifteten Nahrungsmitteln (Bioterrorismus). Für die Amerikaner geht es darum, jede Produktions- und Lieferstufe zu überwachen. Wer macht das schon, und es würde nicht funktionieren. Die Leute bauen ja noch nicht mal bei jeder Temperatur funktionierende Klima-Anlagen in die Intercities ein. RFID-Tags werden ins Spiel gebracht, die über jede Stufe Auskunft geben sollen, die ein Produkt durchläuft. Vom Schwein zur Wurst, vom Saatgut zum Gemüse. Wie ich sagte, es funktioniert nicht. Es geht schon damit los, ein RFID-Tag kostet zur Zeit noch um die 25 Cents, mehr als die Tomate selbst.

domenica, luglio 25, 2010

Andromeda Nachrichten 230

Nicht so sexy. das Titelbild. Nun, Geschmäcker sind even verschieden, lol. In SFCD-Intern macht Kassierer Herbert Thiery den Redakteur Michael Haitel runter. Routine also. Zur Ausgabe selbst. Die Con-Berichte waren gut gemacht. Es gab jeweils einen über den Andy-Con in Berlin, den Easter-Con in Heathrow, England, den Colonia-Con in Köln. Mit 13 Seiten war der Easter-Con Bericht besonders informativ. Dann gibt es die üblichen Spalten wie Fantasy, Literatour, Cinema, eGames, Rhodan, Science, Reisswolf, Magazine, Fanzines. Sicher gibt es auch dort Interessantes, nur habe ich nicht die Geduld, das herauszufinden.

Der Ausgabe lag eine CD bei mit einer Reihe von Aufnahmen. Unter „40 Jahre Andromeda Nachrichten“ wurden alle Titelbilder aufgeführt. Es gibt 3 Foto-Alben. Das von Julian Parr enthält Bilder aus der Gründerzeit des SFCD, es gibt Fotos von verschiedenen Cons wie dem SFCD Jubiläums-Con 2005, dem Buchmesse-Con 2007, dem Penta-Con. Ich hätte es besser gefunden, wenn Namen von Personen, soweit sie bekannt sind, in die Fotos eingefügt worden wären. So waren alle Schall und Rauch für mich, also Leute auf Stühlen, hinter Verkaufstischen, hinter Mikrophonen, im Korridor stehen.

Immerhin, Hut ab vor den Bemühungen, Andro etwas mehr Leben einzuhauchen.

mercoledì, luglio 21, 2010

Interzone, Science Fiction and Fantasy 229

Einige Geschichten haben mir gut gefallen. SF-Fans die Englisch verstehen ist das Magazin zu empfehlen. Wie ich schon erwähnte, gibt es Leute, die keine SF mehr lesen, weil sie meinen, dass es dort nichts Neues mehr gäbe. Meiner Ansicht nach kann man ein bekanntes Thema doch so bearbeiten, dass die Story trotzdem interessant zu lesen ist.

In „Candy Moments“ von Anthony Mann geht es um Becker, einen Büroangestellen, der zum Projekt-Manager befördert worden war. Die Hub-Station, ein gewaltiges Gebäude im Stadtkern, spielt eine Rolle. In diesem Setting stehen Bürger der Stadt vor der Hub-Station an, um sich von quälenden Erinnerungen befreien zu lassen. Becker, dessen Frau bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war, versucht hingegen, das Geschehen auch während der Bürozeit mit Alkohol zu betäuben. In einer Bar trifft er auf Polly, deren Schwester ein Hub-Station Junkie ist und die sich täglich mit ausdruckslosem Gesicht und ohne Erinnerungen in die Schlange einreiht.

Becker verliebt sich in Molly. Ihr zuliebe gibt er das Trinken auf, doch die Erinnerungen an den Tod seiner Frau, die in seinem Wagen starb, kehren verstärkt zurück und er nimmt sich vor, die Hub-Station aufzusuchen. Molly warnt Becker, in diesem Falle würde sie mit ihm Schluss machen. Sie wolle keinen konditionierten Becker, der von der Hub-Station nicht mehr loskommen könne.

In dieser Geschichte ist nicht das Thema, dass es sich bei der Hubstation um die Einrichtung von Aliens handelte, deren Aussehen Becker während der Behandlung in einem flüchtigen Moment wahrnimmt, bevor auch die Erinnerung daran gelöscht ist.

Hier geht es eher um die menschliche Komponente. Wie Liebe den Drang nach Alkohol besiegt, doch die Erinnerung und der Wunsch sie auszulöschen noch stärker sind.

giovedì, luglio 15, 2010

Scientific American August 2007

Es ist heiß. Seit einiger Zeit habe ich schon keine SF-Magazine mehr bekommen. Wird schon und ich habe noch ein paar Jahrgänge des Scientific American durchzuschmökern. Habe in Second Life etwas zu viel gesungen. Bin heiser und muss etwas kürzer treten. Aber es hat geholfen, war gutes Training. Einige meiner Songs kommen beim Publikum an.

Doch nun zu den Artikeln: „Race in a Bottle“. Es geht um auf menschliche Rassen zugeschnittene Medikamente, hier um BiDil, das gegen Herzschwäche wirksam sein soll. Es wurde an US-Schwarzen getestet, die im Vergleich zum weißen Bevölkerungsanteil überproportional an Herzschwäche leiden. Die amerikanische Gesundheitsbehörde gab es zum Einsatz an „colored people“ frei. Der Artikel weist darauf hin, dass dies Medikament bei Weißen genau so wirkt und dass Enalapril, ein älteres Medikament, weit bessere Erfolge erzielt.

„Predicting Wildfires“. Vorhersage von Waldbränden ist schwierig. Um die Anzahl von spontanen Bränden zu minimieren wird vorgeschlagen, kontrollierte Feuer zu erzeugen, die trockenes Unterholz wegbrennen. Darüber hinaus werden Computersimulationen entwickelt, die errechnen, unter welchen Bedingungen wo Feuer entstehen. Sie sind gleichzeitig Hilfe für das Forstmanagement um die Planung der Neubepflanzung und des Fällens von Bäumen zu erleichtern.

„Windows of the Mind“. Der Titel ist übertrieben. Es geht um kaum wahrnehmbare Bewegungen der Augäpfel. Microsaccades auf Englisch, keine Ahnung wie es auf deutsch heißt. Von diesen Bewegungen kann man, so wird beschrieben, auf geheime Gedanken schließen. Wenn der Blick sich unmerklich immer wieder auf das letzte angebotene Stück Kuchen richtet. Ist natürlich lächerlich, wer verfolgt schon zuckende Augenbewegungen. Ein interessanteres Ergebnis der Untersuchungen ist, dass diese miniskulen Bewegungen der Augäpfel kein nervöser Tic sind, wie ursprünglich angenommen, sondern das gesehene Bild immer wieder erfrischen, so dass sich nicht bewegende Gegenstände nicht aus der Sicht verschwinden, was sonst der Fall wäre. Das Gehirn ist so konstruiert, dass es Objekte, die sich nicht bewegen, aus der Sicht ausblenden würde, da mit ihnen nichts weiter passiert.

„The physical Science behind Climate Change“. Hier werden Argumente aus vergangenen Untersuchungen zusammengetragen. Indiz dafür, dass die Wissenschaft nun zu 90 Prozent meint, globale Erwärmung sei auf menschliches Handeln zurückzuführen. 2001 waren es noch 66 Prozent. Der Artikel weist darauf hin, dass elf der letzten zwölf Jahre (die Ausgabe stammt von 2007) die wärmsten waren, seit dem 1850 verläßliche Aufzeichungen über die die Temperaturen erstellt wurden.

Auf welche Folgen müssen wir uns einstellen?

· Häufigere Hitzewellen (im Moment schwappt eine über Europa hinweg), Dürre, Brände, Überflutungen

· Verbreitung von Infektionskrankheiten wie Malaria

· Ansteigende Konzentration von Ozon auf dem Boden und damit von Herz- und Atembeschwerden

· Um 2080 werden ansteigende Wasserspiegel in Flussdeltas Afrikas und Asiens Millionen von Menschen vertreiben.

Und so weiter. Berauschende Aussichten. Da sind die kaputten Klima-Anlagen der deutschen ICEs gar nichts dagegen. Nichts gegen die italienischen Züge J.

Nun zu den Haifischen. In „The Sharks elektric Sense“ wird berichtet, dass Haifische ein Sinnesorgan zum Aufspüren elektrischer Felder besitzen. Es geht um Bruchteile von Volt. Zellen von Fischen sowie von anderen Lebewesen strahlen sie im Wasser aus. Der Hai registriert sie und benutzt sie zur Peilung in der letzten Phase seiner Attacke.

„Future Farming: A Return do Roots“ berschreibt den Vorschlag, Gertreide derart zu modifizieren, dass es über Jahre geerntet werden kann. Ökologisch sinnvoll. Mehrjährige Pflanzen haben längere Wurzeln und daher besseren Zugang zum Wasser. Darüber hinaus werden Landmaschinen weniger eingesetzt und damit Treibstoff gespart. Nur, Einjahrespflanzen auf mehrjährige umzuzüchten wird dauern.

sabato, luglio 03, 2010

Fandom Observer 252, 253

konnte ich nicht lesen. Hängt vermutlich mit dem Adobe Update zusammen, den ich geladen hatte.

venerdì, luglio 02, 2010


Scientific American, July 2007



Abgesehen den lesenswerten Artikeln gibt es auch kleine zwar nicht weltbewegende aber trotzdem interessante Notizen wie die z.B.: Der Sonnenkern dreht sich drei bis fünf mal schneller als die Oberfläche. Doch nun zu den Artikeln:


Bei „Warmer Oceans, Stronger Hurricans“ sagt der Titel schon alles. Also je wärmer die Ozeane, desto mehr gibt es Wasserdampf, der zum einen, den größten Anteil am Treibhauseffekt hat und zum anderen Gewitter und Hurrikane erzeugen kann.


In „The Memory Code“ wird untersucht, wie und welche Signale im Gehirn verarbeitet werden, die Erinnerungen erzeugen und speichern. Der Aufbau eines binären Codes wird vorangetrieben, der aus dem im Hippocampus erzeugten abgeleitet wird.


Autoren in „A malignant Flame“ behaupten, dass Entzündungen sowie die Antwort des Immunsystems darauf eine größere Rolle bei der Entstehung von Krebs spielen als angenommen.

Der Artikel „The Evolution of Cats“ berichtet über eine Studie der DNA, die Aufschluss über den Ursprung sowie die Verbreitung von Katzen gibt. Vor rund 10,8 Millionen Jahren gab es nur eine pantherähnliche Wildkatze, die in Ostasien lebte. Heutzutage zählen wir 37 Katzenarten. Fallendes Niveau der Ozeane erleichtete es den Tieren, sich auf der Erde auszubreiten. Vor 8000 bis 10000 Jahren wurden kleine Wildkatzen domestiziert. Eine davon ist unsere Fiordaliso auf dem Bild J.


Dieser Artikel hat einen Touch SF. „An Earth without People“ stellt die Frage, wie würde die Welt aussehen, wenn die Menschen auf einen Schlag dahingerafft worden wären. Als Beispiel zieht der Autor Manhattan heran. Interessant deshalb, weil in New York unterirdische Flüsse existieren. Deren Wasser überflutete U-Bahnschächte, wenn nicht jeden Tag um 13 Millionen Gallons, um die 52 Millionen Liter, agepumpt werden würden. Das wäre bei Verlust der Elektrizität der Fall, der bei Verschwinden der Menschen einträte. Nach ungefähr einer Woche gäbe es eine Kernschmelze in Atomkraftwerken. Straßen bröckelten nach einem Jahr weg, würden Häuser zusammenstürzen. Nach fünf Jahren brennen die Städte, nach zwanzig Jahren bilden sich Flüsse und Marsch in Manhattan. Nach hundert Jahren sind alle Hausdächer zusammengekracht, nach dreihundert Jahren Hängebrücken, nach fünfhundert macht sich Wald in New York breit, nach fünftausend Jahren sind alle Atomsprengköpfe korrodiert und es wird Plutonium 239 freigesetzt. Gebäudereste fallen nach fünfzehntausend Jahren anrückenden Gletschern zum Opfer. Im Boden gespeichertes Blei aus Autoabgasen verflüchtigt sich nach fünfunddreißigtausend Jahren. Nach einhunderttausend Jahren kehrt die Konzentration von Kohlendioxyd auf vorindustrielle Werte zurück. Nach einer Milliarde von Jahren, wenn die Sonne sich weiter erhitzt, erwärmt sich die Erde dramatisch. Insekten und andere Tiere werden sich anpassen. Nach fünf Milliarden Jahren verdampft die Erde, wenn die sterbende Sonne expandiert und alle inneren Planeten konsumiert. Nach Trillionen von Jahren reisen noch Fragmente von TV-Sendungen durch den Weltraum.

„Broadband Room Service by Light.“. Anstelle von Radiowellen sollten Lichtstrahlen eine drahtlose Übertragung beschleunigen. Da der Artikel 2007 geschrieben wurde, hat sich das Verfahren anscheinend nicht durchgesetzt.

Es gibt eine Debatte zweier Profession über die beste Vorgehensweise, Leuten die soetwas glauben wie „Die Erde wurde in sieben Tagen erschaffen und das vor ein paar tausend Jahren“ mit Wissenschaft vertraut zu machen, ohne sie vor den Kopf zu stoßen.Ein Debattenpartner war Richard Dawkins, der sich besser mit der Kopfstoßtheorie auskennt. So wie unser Sarazin, der sagt, wenn man weiter Immigranten nach Deutschland lässt, werden wir langfristig alle dümmer. Da kann ich ja von Glück reden, dass es in meiner Jugend noch nicht so viele Immigranten gab, lol.

giovedì, giugno 17, 2010

Business Week,

ich abonniere sie schon seit mehr als dreißig Jahren. Half mir, mein Englisch zu verbessern. Neue Vokabeln setzten sich von selbst im Kopf fest, ohne dass ich nachschlagen musste. Es ergab sich aus dem Kontext. – Vor einigen Monaten verkaufte der Verlag McGraw Hill die Zeitschrift an Bloomberg. Bloomberg, New Yorks Bürgermeister, machte sein Geld mit dem Börsennachrichtendienst gleichen Namens. Die BW ist wieder umfangreicher, nachdem sie unter McGrawHill erheblich geschrumpft war. Sie wurde kritischer.

In der vorletzten Ausgabe, die ich mit der letzten zusammen heute erhielt, mokierte sie sich darüber, dass sich die Leute der SEC, der Securities and Exchange Commission, welche normalerweise den finanziellen Kollaps, der von den Lehman Brothers ausgelöst wurde, vorhersehen und hätten abwenden müssen, stattdessen auf ihren Computern Porno angesehen haben, genau wie die Burschen des MMS, des Mineral Management Service, welche BPs Experimente der Tiefseebohrungen hätten überwachen und verbieten müssen.

Nun stelle ich mir vor: Wäre ich ein Alien mit Invasionsabsichten, würde ich auf jeden Behörden- und Militärcomputer der Erde Porno zaubern, bevor ich mit meiner Flotte auf der Erde landete. Brillante Idee, nicht wahr? J

sabato, giugno 12, 2010

Asimov’s Science Fiction July 2010

Auf dem letzten Oldie Con gab es Stimmen wie: „Ich lese keine SF mehr, es kommt einfach nichts Neues.“ Ja nun. Ein Blick in Asimov´s würde eines Besseren belehren. Einigen Autoren sind die Ideen noch nicht ausgegangen. Das zeigt die Story D.T. Mitenkos „Eddie´s Ants“.

Matts Freundin Aleksa ist ihm weggelaufen und hat sich mit Eddie zusammengetan. Matt versucht Eddie über den Haufen zu schießen. Vergeblich. Eddie ist Alien. Matt weiß nicht, dass Eddie sein Gehirn über seinen Schwarm verteilt hat. Ein Prozess der Evolution, um zu vermeiden, dass die Elemente des Schwarms sich gegenseitig umbrachten. Schließlich gab es nur noch Schwärme selbst, die sich bekämpften. Eddie kam mit seinem Schwarm auf die Erde, weil dieser den kontinuierlichen Kampf auf seinem Planeten satt hatte. Matt feuert in seiner rasenden Eifersucht eine Salve nach der anderen auf Eddie ab. Ohne Erfolg. Eddie ermunterte Matt, nach anderen Möglichkeiten zu suchen ihn umzubringen. Es gelingt Matt nicht. Ein anderer Schwarm befindet sich auf der Erde und Matt macht sich an das Schwarmelement Leslie heran. Er bringt es dazu mit seinem Eddies Schwarm zu überfallen und ihn sich einzuverleiben..

Matt bekommt Gewissensbisse und bittet Leslie alles zu versuchen, den Vorgang rückgängig zu machen. Unmöglich, doch Leslies Schwarm kann auf Grund der vereinnahmten Substanz einen neuen erzeugen, der auch das Bewusstsein Eddie´s Schwarms enthält.

Happy End. Aleksa geht mit dem jungen Eddie spazieren und führt ihn an der Hand. Matt zieht mit Leslie zusammen.

giovedì, giugno 10, 2010

mercoledì, giugno 09, 2010

Analog Science Fiction and Fact, July/August 2010

Doppelausgabe mit guten Stories. Im Verlauf der Lektüre hatte ich bereits eine Geschichte ausgewählt, über die ich schreiben wollte, dann las ich die letzte: Stephen Baxters Project Hades. Ein Pageturner. Die Handlung selbst ist nicht besonders originell, erinnert an die Quatermass Episoden. Was die Geschichte auszeichnet, sind die Charaktere sowie das Tempo der Handlung.

Schauplatz ist Großbritanien. Zu einer Zeit in der Musik von Johnny Kidd and the Pirates durch die Mauern der Pubs dröhnt. Schon mal gut; denn die Gruppe hatte ich in den 60ern im Star-Club auf St. Pauli bewundert. Wir warteten alle gespannt darauf, dass Johnny seinen Degen in die Bühne rammte. Kippte er um, probierte er es so lange, bis es klappte. Sein bester Song war „Shakin all over“. Es war die Zeit des Kalten Krieges. Dann spielt die Story in Newcastle und in Gateshead. Auch gut, denn beide Städte an der Tyne waren eine Station meiner Fanreise vor fünfzig Jahren. Ich benutzte noch die olle Dampfeisenbahn. Harwich, London, Hoddesdon, Manchester, Gateshead, Belfast.

Auf internationaler Ebene sollen unterirdische Atomtests durchgeführt werden. Eine der Militärbasen dafür befindet sich in der Nähne von Newcastle. Godwin, britischer Kommandant der Militärbasis, dem amerikanische Soldaten unterstellt sind, ist ein Hardliner, der sich vorgenommen hatte, mit Militärs aus anderen Ländern eine neue Weltordnung erstellen.

Zwei Zivilisten des britischen Verteidungsministerums tauchen in Newcastle auf, um unerklärlichen Phänomenen nachzugehen, die ihnen gemeldet worden waren. Sie kamen aus der Erde hervor, glichen einem Riesenauge, dass einem Satelliten gleich um die Erde kreist.

Eine Gruppe von Einwohnern macht sich auf den Weg, um auf der Militärbasis gegen die Atombombenversuche zu protestieren. In der Erde fängt es an zu grummeln: Seismische Aktivitäten. Rechner filtern ein Muster heraus, dass darauf schließen lässt, es handele sich um einen Kommunikationsversuch von in der Erde lebenden Intelligenzen. Kommandant Godwin ist nicht davon überzeugt und lässt die Atombomben explodieren. Danach überstürzen sich die Ereignisse. Newcastle wird von heftigen Erdstössen heimgesucht. Die Stadt wird evakuiert. Godwin übernimmt das Kommando über alle Versuchstationen der Erde und programmiert das Ziel für weitere Bomben über den Rechner so um, dass diese den Erdmittelpunkt ansteuern können.

Soweit kommt es nicht. Die Masse der Protestierer übernimmt mit Hilfe britischer Militärs die Basis. Fallschirmjäger landen auf dem Gelände. Godwin wird unschädlich gemacht. Schließlich geht es nur noch darum, die Magmawesen von der friedlichen Absicht der Oberflächenbewohner zu überzeugen.

Die Charakterisierung der Personen ist auch diesmal gelungen. Es gibt mehrere Protags auf wechselnden Handlungsorten. Die Handlung läuft mit Tempo ab und obwohl ich bisher kein Buch von Baxter gelesen habe, würde ich es, hätte ich mehr Zeit dafür.

venerdì, giugno 04, 2010

Was die Beschreibung der Story “Crocodiles” angeht,

hier sind ein paar von den Jungs, ich meine Würmern. Darunter sind meine Sneakers, lol. Es wäre unter den jetzigen Verhältnissen wohl machbarer gewesen, wenn der Autor Wurmeier für die Infektion benutzt hätte. Im Real Life zumindest ist geplant diese in ein Glas Wasser zu schütten und Patienten zum Trinken zu geben. Die Würmer, gleichfalls Parasiten, wie in der Geschichte, würden in den zwei Wochen, die sie im Organismus verbleiben, menschliche T-Zellen von Autoimmun-Zielen auf wahre Parasiten umzusteuern. Auf diese Weise könnten Autoimmunkrankheiten wie Crohns und Multiple Sklerose gelindert werden.

Quelle: Business Week May 24

giovedì, giugno 03, 2010

Fantasy & Science Fiction, May/June 2010

Steven Popkes “The Crocodiles” ist starker Tobak. Die Story spielt im Dritten Reich. Protag ist Ingenieur Max, der zu Beginn des Krieges einen Anruf von Willem, dem Onkel seiner Frau erhält. Willem arbeitet bei der Gestapo und bietet Max einen Job an.

In diesem arbeitet Max mit Dr. Weber zusammen, der damit beschäftigt ist sogenannte „Tote Männer“ zu erzeugen, die als Geheimwaffe gegen eventuell anrückende Feinde eingesetzt werden sollten. Zu Beginn des Krieges rechnete jedoch niemand mit einer derartigen Situation. „Tote Männer“ entstanden durch Ansteckung. Parasiten, ein Wurm und ein Virus erzeugten Euphorie, Schläfrigkeit und Koma und dann Erwachen als „Toter Mann“ nach sechs Tagen. Um ständig Testmaterial im Zugriff zu haben, wurde Webers Labor nach Buchenwald verlegt. Max nahm mit Frau und Sohn eine Wohnung in Weimar.

Onkel Willem war von dem Fortschritt der Arbeiten beeindruckt und meinte dass die „Toten Männer“ die Sowjet Union zerschmettern würden. Als Weber erzählte, dass der Parasitenwurm, der die höhere Regionen des menschlichen Gehirns befiel, bei minus zehn Grad Celsius sterben würde, wurde Max beauftragt, dieses Problem zu beseitigen. Es gab ein anderes. Wie konnten „Tote Männer“ Freund vom Feind unterscheiden? Da diese Zombies nun an der Front eingesetzt werden sollten, war Buchenwald zu klein geworden. Birkenau war besser geeignet genügend „Tote Männer“ zu erzeugen. Max Familie zog nach Krakau um. IG Farben sowie Mercedes wurden beauftragt, ein System zu entwickeln, das „Tote Männer“ an die Front bringen würde. Einer der Mercedes Mitarbeiter wurde von einem „Toten Mann“ gebissen. Es gab keine Rettung. Ein Zombie mehr. Inzwischen wurde das Problem der Feinderkennung gelöst. Aldehyde und Ketone würden über den Feinden abgesprüht werden, die dadurch für die „Toten Männer“ attraktiv würden.

Nach der Schlacht um Stalingrad wendete sich das Blatt und die Nachfrage nach „Toten Männern“ wurde dringlicher. Max arbeitete daran, die Inkubationszeit zu verkürzen. Der neue Sanitätschef Dr. Mengele fand die Lösung in Zyklon B. Eine geringe Dosis würde die Infektionsphase beschleunigen.

Willem berichtete von einer bevorstehenden Situation der Alliierten an der Atlantik Küste. Die Mercedes Leute hatten den Vorschlag gemacht, „Tote Männer“ in einen Bunker am Atlantik zu sperren und diesen explodieren zu lassen, wenn die Alliierten an ihm vorbeigelaufen seien, um die Zombies freizusetzen. Es kam natürlich anders. Die Alliierten landeten 300 km weiter südlich. Dort wurden in Wäldern Fertigbunker aufgestellt, und die achttausend „Tote Männer“ der letzten Charge eingeschlossen. Es klappte, die Bunker explodierten, Tote Männer kamen aus ihnen hervor und verrichteten ihre Arbeit, sprangen von Feind zu Feind und bissen diesen. Feinde wurden zu „Toten Männern“ und die Invasion scheiterte. Doch die Russen waren nicht zu stoppen. Sie schossen auf alles, „Tote Männer“ und auf die eigenen Leute, die u.U. infiziert worden waren. Willem stellte Todeskommandos zusammen, die restlichen Fallschirmjäger, die ohne ihr Wissen infiziert worden waren und hinter den feindlichen Linien absprangen. Max forderte einen Mercedes Ingenieur an, dessen Arbeit er schätzte. Dieser entwickelte die Todesluft, ein Gas, in dem Wurm und Virus fortbestehen konnten und Menschen veranlassten, ihren Mund aufzureissen um dem Wurm Einlaß zu gewähren. Für den Transport von Gas und Parasiten war die V2-Rakete vorgesehen.

Die Allierten mussten den Entstehungsort der „Toten Männer“ herausgefunden haben, denn sie bombardierten sämtliche Lager. Max und Weber sorgten für die Vernichtung der letzten Chargen. Dann kam Willem mit der Nachricht, dass die Alliierten Tote Männer über Deutschland mit Fallschirmen abgeworfen haben. Damit war abzusehen, wann in Deutschland nur noch „Tote Männer“ existieren würden. Max Frau und Sohn waren zu ihm ins Lager gekommen und Max lud seine Pistole.

mercoledì, giugno 02, 2010

Fandom Observer 251

Enthält ein paar Leserbriefe zum zweihundertfünfzigsten. Ist ja auch eine starke Leistung. Dann gibt es die üblichen Fanzine-, Buch-, Film-, Magazin-, Comicbesprechungen. Es werden die Nominierungen für den Kurt Laßwitz Preis genannt.

Da FO monatlich herauskommt ist er auch wegen seiner Aktualität zu empfehlen.

domenica, maggio 30, 2010

Interzone 228, Science Fiction and Fantasy

Jason Sandfords “Plague Birds” ist in einem Setting angesiedelt, das häufig bei Fantasy vorkommt: In Wäldern. Die Einwohner haben sich zu Clans formiert, die in Dörfern oder um diese herum als Jäger leben. Wenn man jedoch als Leser erfährt, dass Dörfer von einer Künstlichen Intelligenz bewacht und kontrolliert werden, die versucht, genetisch manipulierte Menschen auf ihren Ursprung zurückzuführen, dann kommt die SF zum Vorschein.

In eines dieser Dörfer kommt eine Frau, die von den Bewohnern anhand ihres Aussehens als Plague Bird erkannt wird. In ihr steckt Künstliche Intelligenz eines anderen Kalibers, die sich als eine Art Landesrichter nur mit Recht und Unrecht befasst, Urteile fällt und vollstreckt. Zerstörerische Nanoteilchen gehen in dem Moment auf das oder die Verurteilten über, wenn sich ein Plague Bird die Haut aufritzt, was auch in diesem Falle geschieht. Der Plague Bird wurde durch Künstliche Intelligenz und Nanoteilchen länger als tausend Jahre am Leben erhalten. Doch jetzt schwinden die Kräfte der Frau und sie überträgt ihre Macht auf eine Frau des Dorfes, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird.

Abgesehen von den Geschichten lese ich DVD-, Buch-, Filmbesprechungen. Nick Love wurde für seine Film Kolumne „Mutant Popcorn“ mit dem BSFA Award ausgezeichnet.

mercoledì, maggio 26, 2010

Albedo 38

Das irische Magazin enthält neben Kurzgeschichten und Buchbesprechungen ein Interview mit James Gunn, einem SF-Autor meiner Jugendzeit. Er ist alt genug dafür, 1923 geboren. Wusste gar nicht, dass er noch lebt.

Albedo bringt pro Ausgabe die drei mit dem Aeon Award ausgezeichneten Stories von 2008. Bischen spät, aber was soll´s. Die Geschichten dieser Ausgabe sind im Fantasy und Horrorbereich angesiedelt und haben mich nicht vom Hocker gerissen. Also werde ich nichts darüber schreiben und warte auf die nächste Ausgabe in drei Monaten. Bemerkenswert sind die Beträge der drei Preise, die jedes Jahr vergeben werden: 1000, 200, 100 Euro. Ist doch nett, einen Sponsor zu haben.

lunedì, maggio 24, 2010

Focus, The British Science Fiction Association Magazine for Writers, Spring 2010

Es gibt eine Menge Unterschiede zwischen der BSFA und dem SFCD, den größten SF-Clubs beider Länder. Einer davon ist, dass in der BSFA einige SF-Autoren dort ehrenamtlich tätig sind. Stephen Baxter, Ian Whates, Martin McGrath z.B. Ein weiterer Kommentar erübrigt sich.

Gareth L. Powell schreibt über den Hergang, wie er sein erstes Buch auf den Markt brachte. Terry Jackman schreibt über den Fantasy Con der British Fantasy Society. Er ist Koordinator des BSFA Online Writers Workshops. Auch da könnte der SFCD etwas näher hinsehen. Sein Nachrichtenorgan Andromeda reflektiert wenig Kreativität, sondern Bestehendes wie Fanzines, Spiele, Filme, Bücher etc.

Powell gibt in einem zweiten Beitrag Tipps, wie man Pressenotizen verfasst. Michaela Stanton schreibt über die Cola Factory, eine Londoner Schreibgruppe. Christopher Priest gibt diesmal in seiner Master Class Ratschläge, wie man für ein Manuskript Nachforschungen anstellt.

Eine Seite bietet „Poems from the Stars“. Dev Agarwal erklärt, wie er zu Story-Ideen kommt und Nina Allen, die auch gute SF schreibt, berichtet hier, wie sie Objekte aus dem täglichen Leben findet, die in einer Geschichte Grauen erzeugen können.

domenica, maggio 23, 2010

Vector 262, The Critical Journal of the British Science Fiction Association

Enthält die “BSFA Awards Shortlist 2009”, also die mit den Kandidaten für den BSFA SF-Literaturpreis 2009. Die Stories hatte ich bereits an anderer Stelle erwähnt. Unter den Büchern sehe Stephen Baxter: Ark; Ursula K LeGuin: Lavinia; China Mieville: The City & The City; Adam Roberts: Yellow Blue Tibia.

Dann geben eine Anzahl von Rezensenten ihr Urteil über Bücher ab, die ihnen 2009 am besten gefallen haben. Ich selbst habe letztes Jahr, glaube ich, kein einziges Buch gelesen und dennoch tausende von Seiten SF durch meine Abos auf US und britische SF-Magazine.

Es werden Filme, Fernseh-Serien des vergangenen Jahres besprochen. Die einzige Serie, die gut wegkommt ist Torchwoods Children of Earth, die ich mir gerade abends ansehe. Besprechungen über neue Bücher schließen an.

Andy Sawyer, der für die SF-Foundation der Universität Liverpool die Bücher verwaltet, rezensiert Edwin Lester Arnolds „Lt. Gulliver Jones: His Vacation on Mars“ von 1905. – Alan Baxter schreibt über SETI, das 1959 entstanden war und macht sich Gedanken darüber, dass nach 50 Jahren von Aliens noch kein Zeichen gefunden wurde. Nun, zum Glück gibts Dr. Who und Torchwood.

sabato, maggio 22, 2010


Phantastisch 38


Bei Interviews habe ich immer den Eindruck, die Antworten der Autoren schon irgendwo mal gelesen zu haben. Es gibt keine großen Unterschiede im Werdegang, wie auch. Man wird geboren, lebt und dann ist man tot. Und was dazwischen liegt, sind uninteressante Varianten des Lebens, die mich nicht vom Hocker hauen. Mit Mark Rowlands wird ein Philosophieprofessor interviewt, der meint, SF und Philosophie hätten Verknüpfungspunkte. Das Gleiche hätten sicher auch SF und Ingenieurwissenschaft, SF und Architektur, SF und Physik etc. Neben Rowlands werden Nick Harkaway, Kai Mayer und Susanne Gerdom interviewt.


Heiko Langhans berichtet über Playboy Science Fiction. Ich selbst hatte vor zig Jahren Playboy abonniert, besaß Playboy-Krawatten, Manschettenknöpfe mit dem Karnickel. Abgesehen von der Aufklappschönheit waren die Stories auch nicht von schlechten Eltern. Und wer hatte nicht davon geträumt wie Playboy-Gründer Hefner zu leben.


In „ewig lockt das Unheimliche“ werden Spiele vorgestellt, die H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos zum Thema haben. – Dann gibt es einen Bericht über die SF des Julius von Voß mit dem Titel „Preußen im 21. Jahrhundert“. Über die Ausgaben von „Phantastisch“ hinweg war mir aufgefallen, daß im 19. Jahrhundert schon viel über die Zukunft fabuliert worden war.


Ich finde den zweiten Teil des Berichtes über Peter Straub, dessen Bücher und einen Beitrag über die Entstehung einer Fantasy-Hörspielserie.


Wenn ich jetzt nichts zu diesem Fotos schriebe, hätte ich sicher nach einem Monat vergessen, dass sich darauf eine "deadly Mantis", also eine tödliche Sonnenanbeterin befindet. Ich sah mir Mystery Science Theater 3000 auf Winamp an, als ich diesen Beitrag verzapfte. Nicht besonders gut zu erkennen, aber glaubt mir, es ist ein Rieseninsekt.

giovedì, maggio 20, 2010

British Science Fiction Association, 2009 Awards

Enthält sechs für den Preis vorgeschlagene SF-Stories: Sinner, Baker, Fabulist, Priest; Red Mask, Black Mask, Gentleman, Beast von Eugie Foster (Interzone 220), The Push von Dave Hutchinson (Newcon Press), Johnny and Emmie-Lou get married (Interzone 222), Vishnu at the Cat Circus (extract) von Ian McDonald (Gollancz), The Beloved Time of their Lives von Ian Watson & Roberto Quaglia (Newcon Press), The Assistant von Ian Whates (The Solaris Book of Science Fiction).

Nun, die Interzone-Geschichten kannte ich als Abonnent natürlich. Ich hatte die beiden auch in meinem Blog erwähnt, weil sie mir gefallen hatten. Von den restlichen fand ich „Push“ am besten. Eine Gruppe wohlhabender Männer und Frauen nutzt die Technik des überlichtschnellen Push-Antriebs, um nach einem Planeten zu suchen. Sie finden einen bewohnbaren, fliegen Kolonisten ein und besiedeln ihn. Die Agency, eine Art UNO versucht dagegen zu halten und sich den Planeten einzuverleiben, scheitert jedoch an ihren eigenen Gesetzen. Der Planet Reith erklärt sich unabhängig. Seine Ureinwohner, Rocker genannt, dienen, da sie keine Intelligenz aufweisen, als Nahrung.

Das ändert sich, als der Protag Hanson, der nach 400 Jahren durch seine überlichtschnellen Weltraumflüge erst ein Alter von 45 Jahren aufweist, von einem seiner Freunde auf den Planeten zurückgerufen wird. Die Rocker haben plötzlich begonnen, Häuser und Dörfer zu bauen. Die Regierung von Reith, der sein Freund vorsteht, fürchtet dadurch, dass die Agency auf den Planeten einfallen wird, wenn sie erfährt, dass die Kolonisten sich von intelligenten Wesen ernährt haben. Der guten Ordnung halber muss ich anführen, dass eine große Anzahl der Rocker diesen Intelligenzsprung nicht mitgemacht haben. Hansen schlägt vor, den Atommeiler, der in der Nähe der Rocker steht, zur Explosion zu bringen und die Rocker sterben zu lassen, um der Agency jede Handhabe für eine Invasion zu nehmen. Eine Finte.

In Wirlichkeit fliegen alle intelligenten und eine beachtliche Anzahl unintelligenter Rocker mit Hanson in den Weltraum, um nach einem neuen Planeten zu suchen, der ihnen Freiheit und Selbständigkeit garantiert.

mercoledì, maggio 19, 2010

Scientific American, June 2007

Der Anfang jeder Ausgabe besteht aus Kurznotizen. Hin und wieder sind sie erwähnenswert wie „Fish that go skin-deep“. Mitten in der Türkei gibt es heiße Quellen, die von einem Bach in der Nähe abgetrennt wurden. Dort lebende Fische haben damit keine Möglichkeit mehr, hin und her zu pendeln um Nahrung aufzunehmen. Sie nibbeln nun an der Haut der Personen, die in den heißen Quellen sitzen. Diesem Vorgang wird eine heilende Wirkung zugeschrieben. Der Fisch selbst stammt vom Karpfen und der Elritze ab. Er soll nun auch in chinesischen heißen Quellen eingesetzt werden.

Nun zu den Artikeln. In „A simpler Origin of Life“ geht es um die Frage: Hat sich unbelebte Materie spontan zu einem komplizierten Molekül wie RNA geformt? RNA ist Bestandteil einer jeden Zelle und besitzt die Aufgabe Informationen von der DNA, den Bausteinen des Lebens zu den Ribosomen zu transportieren, die damit die zum Leben erforderlichen Eiweiße erzeugen können. RNA nahm Millionen Jahre in der Vergangenheit auch die Funktionen der DNA wahr. Ist RNA aus toter Materie entstanden? „Unwahrscheinlich“, meint der Autor. Sie ist zu komplex und es wird angenommen, dass sich einfaches Leben aus einem Netzverbund einfacher Moleküle formte.

„Lifting the Fog around Anesthesia“.

Narkose. Viele, die daraus erwachen, meinen sie seien gerade erst betäubt worden. Auf der anderen Seite geben einige Personen an, dass Bewußtsein nicht verloren zu haben und daß sie den Hergang ihrer Operation verfolgen konnten. Es wird versucht, herauszubekommen, wie diese, so wie andere Effekte wie Immobilität, Schmerzlosigkeit, Bewußtlosigkeit entstehen und die neurale Kommunikation im Gehirn unterbrochen wird. Die Entschlüsselung der Rezeptoren der Neuronen, die dabei eine Rolle spielen kommt voran. Von daher wird versucht, einen Weg zu finden, die negativen Wirkungen der Narkose zu eliminieren.

„When Fields collide“.

Teilchenphysik und Kosmologie waren bis 1975 ein Studienfach und Forschungszweig. Durch die Trennung der Fächer gewann man neue Erkenntnisse durch unterschiedliche Vorgehensweisen in der Forschung. Wissenschaftler in der Suche nach der Weltformel, und dabei kennen wir sie alle: 42, haben ihre Schwierigkeiten, Schwerkraft in ihre Formel einzubauen, besonders dann, wenn die Newtonsche Konstante als Maßeinheit angesehen wird. Bei dem nach dem Physiker Ernst Mach benannten Prinzip sieht es anders aus. Der postulierte, dass Masse eines Objektes von allen anderen im Universum vorkommenden Objekten abhängt. Entgegen der Meinung Einsteins, für den die Newtonsche Konstante für jeden Punkt im Universum gleich war, betrachteten die Kosmologie-Forscher Brans und Dicke die Konstante als ein skalares Feld, dessen Wert an jedem Punkt in Raum und Zeit unterschiedlich sein konnte.

Ein anderes Konzept für die Masse wurde von den Teilchenphysikern entworfen. Nach Peter Higgs z.B. wurden die Higgs-Teilchen benannt, nach denen mit dem Großen Hadron Collider gefahndet wird.Gleichungen sollten symmetrisch sein, oder? Auch bei einer Grand Unified Theory (GUT). Um ihre Symmetrie herzustellen, behauptete Higgs, es müsste in der Natur ein Teilchen geben, das noch unbekannt sei. Sollte es nicht existieren, müssten die Physiker wieder zum Reissbrett zurück.

„Restoring America´s Big Wild Animals“.

Der Autor möchte Tiere in den USA ansiedeln, die dort vor rund 13.000 Jahren verschwunden waren. Dazu gehören Elefanten, Kamele, Löwen, Jagdleoparden. Fleischfressende Tiere halten die pflanzenfressenden in Schach. Richtig, doch was haben Kamele und Elefanten damit zu tun? Der Autor hat sich ein paar Gründe aus den Fingern gesogen. Farmer werden sicher begeistert sein, wenn Elefanten in ihrer Nachbarschaft leben. Und Löwen in Nationalparks. Die würden sicher von schießwütigen Amis abgeknallt.

„Breaking Network Logjams“

Es wird vorgeschlagen, Router, die Messages 1:1 weiterleiten durch Network-Coders zu ersetzen. Damit würde ein eventueller Datenstau aufgehoben. Fällt mir schwer, das zu erklären. Deshalb lasse ich es J. Es würde bei mir Stunden dauern, das auseinander zu klamüsern.