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domenica, agosto 11, 2019

Business Week, dd. July 15, 2019




Zusätzlich zu der Opioid-Epidemie, der Einnahme von süchtig machenden Schmerzmitteln der Erwachsenen in den U.S.A kommt das Vaping hinzu. US-amerikanische Schüler finden es cool E-Zigaretten zu rauchen. Von 2017 auf 2018 hat der Verkauf um fast 80 Prozent zugenommen. E-Zigaretten machen, wie man inzwischen herausfand, ebenfalls abhängig, verursachen kardiovaskularen Schaden.

Tja die Jugend. Schwer einzuschätzen, wie deren Zukunft aussehen wird. Ist wohl auch von Land zu Land unterschiedlich. Disoccupazione giovanile, Jugendarbeitslosigkeit in Italien: 32,8 Prozent. Stellen wir uns vor, die Pension der Eltern wird nicht mehr ausgezahlt, weil diese nicht mehr leben, dann sieht es noch düsterer aus.

Gestern las ich in unserer Sports-Bar in der Zeitung Nuova Ferrara, dass der Touristenstrom in die Lidi Ferraresi, das sind Adria-Badeorte unserer Provinz, um 30 % eingebrochen ist. Zeitschriftenhändler wurden interviewt, die meinten: Pensionäre, die Zeitungen lesen, sterben weg, während die Jugend nicht mehr liest. Stimmt nicht ganz, die lesen, während sie am Telefon herumdaddeln. Nur, lange Texte lesen, geht nicht mehr. Eines ist klar: Gewohnheiten junger Menschen ändern sich.

In Asien fängt es an. Männer der Generation Z benutzen Makeup. Unternehmen wie L´Oreal, Shiseido und Estée Lauder legen kosmetische Produkte für Männer auf.

Und AMLO will eine neue Einsenbahnstrecke bauen. AMLO ist der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador. Vorher machte er Dampf und bat Mutter Erde um Erlaubnis, die Schienen auf geheiligtes Maya-Land zu legen. Die 1460 km lange Strecke soll mexikanische Badeorte miteinander verbinden, wie Cancún, Tulum, Mérida. Man rechnet mit 8000 Fahrgästen pro Tag und Kosten von 7.9 Milliarden Dollar. Das ist ein geschätzte Zahl. Es wird als soziales Projekt angesehen, da es den Bau von Hotels und die Zunahme von Tourismus anregt. Da ein Teil der Strecke durch Regenwald führt, Heim von 800 bis 1200 Jaguaren, sollen zusätzlich Jaguarübergange errichtet werden.

Ein umfassender Beitrag befasst sich mit „The new workers of the world“. Unterschiedliche Schicksale. Menschen die Arbeit suchten, auch weil sie die Eltern versorgen mussten. Sieht hier in Italien anders aus. Solange Jugendliche, die keinen Job finden, weil sie a) nicht kompetent sind, b) keine Lust auf Arbeit haben, c) die Pension von Eltern und Großeltern abgreifen können, d) nicht mobil sind, kommen sie an die Menschen nicht heran, die hier beschrieben werden:

Ambulanter Verkäufer in Barcelona, Spanien; Näherin in Myanmar, Abalone (Mollusken) Fänger in Cape Town, Südafrika; Marihuana Pflanzer in Rionegro, Columbia; Altenpfleger in Kyoto, Japan; Computer Wiederverkäufer in Accra, Ghana; Elektronik Assembler in Ho Chi Minh City, Vietnam; Lagerarbeiter in Hamburg, Deutschland; Social Media Influenzer in Brooklyn, USA; Call-Center Manager in Suquian, China.

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