giovedì, ottobre 13, 2016

Asimov’s Science Fiction, August 2016


Bin wieder im Rückstand bei der Bewältigung meines Lese-Stoffes. Heute erhielt ich von Amazon die ersten beiden Bände Cixin Lius Trilogie “The Three Body Problem”. Der letzte Band “Death´s End” wird im Frühjahr 2017 geliefert. Ich sehe gerade: Der Mann hat im letzten Jahr den HUGO gewonnen.
Interessant ist, das SF jetzt öfter in den Medien rezensiert wird. “The Three Body Problem” in der “Business Week”. Heute las ich eine Rezension des SF-Romans “Red Rising” von Pierce Brown im Faz.net. Sollte ich mir den ebenfalls zulegen? Nö. Schließlich habe ich noch die SF-Magazine durchzuackern, neben anderen Dingen.
Die Vormittage gehen ohnehin drauf. Besuche von Supermärkten, mit dem Terrier über die Äcker, die tägliche Radfahrt.

In der Asimov´s Ausgabe fand ich die Story “Kairos” von Sieren Damsgaard Ernst gut. Die Geschichte wird von einer Mikrobiologin erzählt, die sich zum zweiten Mal verheiratet hat. Nun mit einem Wissenschaftler, der sich anschickt, Unsterblichkeit zu erzeugen.
Zum großen Teil spielt die Handlung in Aachen. In Hamburg, wo er einem Kongress beiwohnte, (wahrscheinlich im Congress-Center in der Nähe von Planten und Blomen, sag ich mal) konnte die Protag ihren Mann überreden, einen Schlenker nach Aachen zu machen, um ihm Zeit zu geben, sein Vorhaben noch einmal zu überdenken, bevor sie nach Kalifornien zurück flogen.
Ihr war nicht geheuer und nicht klar, welche Konsequenzen es nach sich zöge, den Tod zu eliminieren. Um sich abzulenken, besuchte sie mit ihrem Mann die letzte Ruhestätte Karls des Großen. Sie grübelt darüber nach, ob es möglich sein würde, den Kaiser anhand der Knochen wieder zum Leben zu erwecken, wie sie es mit Mammuts versuchte. Schließlich gab es CRISPR, mit dem man eine Genänderung spielend durchführen konnte. Paul, ihr Mann, hatte einen Weg gefunden, genetische Sequenzen auszuschalten, welche Telomere degenerierten, Chromosom-Enden, welche für das Altern verantwortlich gemacht wurden. Paul war Mitglied des Fonds für langes Leben, der von Lucy, einer Wissenschaftlerin, gegründet worden war. Das Altern ist der größte Killer, meinte sie. Dann fing sie sich eine Krankheit ein und war tot. Paul wurde ihr Nachfolger.
Wenn der Tod nicht mehr existierte, waren dann noch Kinder notwendig? Natürlich nicht. Den Namen der Protag kenne ich nicht. Sie ist Ich-Erzählerin und ihre wissenschaftliche Schlagseite wurde von ihrem ersten Mann durch humanistische Indoktrination behoben.
In dieser Story wird das Dilemma erwähnt, dass beginnt, wenn ein Mann wie Paul, der sich keiner humanistischen Bildung unterzogen hatte, sich daran macht, Unsterblichkeit an die Investoren seines Fonds zu vergeben. So eine Art Crowdfunding, wie ich es sehe.
Die Autoren hat ein paar starke Gesetze in der Story wie: “If I had just stopped to look I would have seen it.”
Am Schluss wendet sich die Frau von ihrem Mann ab; denn der lässt sich von seinem Vorhaben nicht abhalten.



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