Coversong Roads

domenica, luglio 21, 2013

Analog, September 2013


Analog, Science Fiction and Fact, September 2013

Da soll noch einer sagen, SF-Autoren hätten keine Ideen. Hier etwas zu Kenneth Schneyers Story
„Life of the Author plus Seventy“.

Der Protag und Ich-Erzähler Eric Weiss findet einen guten Job bei der Firma Catskill Features. Er arbeitet im Creative Cartoon Department. Davor hat er ein paar Kurzgeschichten und seinen Roman „Harriman´s Loophole“ verkauft. Für seinen Roman hat Weiss einen Vorschuss von 14.000 Dollar erhalten, den er bei der Neighbourhood Bank anlegte. Um sich ein Bild darüber zu machen, wie oft sein Roman gelesen wurde, suchte er die Öffentliche Bücherhalle in seinem Ort auf und lieh sich seinen Roman aus.

Von seinem neuen Arbeitgeber erhält Weiss einen Arbeitsvertrag, in dem verklausuliert steht, dass er das Copyright auf alles geschriebene behalten wird, Erträge aus Lizenzen jedoch Catskill zugute kommen. Darüber hinaus würde Weiss in Hibernation versetzt, wenn er so verunglückte oder erkrankte, dass er nicht mehr lange zu leben hätte oder er nur 90 Prozent seiner statistisch ermittelten Lebensspanne erreichen würde. Dadurch würden das Copyright und damit die Lizensvergaben nicht verfallen.

Sechs Jahre später erhält er einen Brief von der öffentlichen Bücherhalle, dass er „Harriman´s Loophole“ noch nicht zurückgegeben und er eine Gebür incl. Verspätungszuschläge von 102.400 Dollars zu entrichten habe.

Nach etlichen fruchtlosen Briefwechseln mit J3, der künstlichen Intelligenz der Bücherhalle, lässt Weiss sich einfrieren in der Gewißheit, dass J3 auf diese Weise nicht an sein Geld heran kommt. Nur, die ebenfalls ihr Geld nicht an die Bürokratie verschwenden wollen, bekamen mit, was Weiss machte und ließen sich ebenfalls einfrieren. Ein Gesetz, welches diesen Trick verbot, wurde erlassen, und als Weiss aufgeweckt wurde, bekam er eine Mahnung von J5. Die Künstliche Intelligenz hatte sich weiter entwickelt. Der zu zahlende Betrag betrug nun 3.072.000 Dollars. In dem neuen Gesetz gibt es ein Schlupfloch. Wenn man krank wird und sich aus diesem Grund einfrieren läßt, gilt die neue Klausel in dem Gesetz nicht. Weiß schleicht sich in eine Isolierstation und steckt sich dort an. Danach läßt er sich wieder einfrieren. Als er aufwacht, ist die Krankheit heilbar, J7 auf dem Markt, der ihm sagt, dass Weiß nun Schulden in Höhe von 76.466.558,00 Dollar habe.

Weiss wird gewahr, dass sein Konto auf der Neihbourhood Bank einen ähnlich hohen Betrag ausweist. Der stammt von seinem Vorschuss, den er nicht angerührt hatte. Weiss bezahlt seine Gebühr.

Ich fand die Verbindung von Leihgebühr, Copyright, Künstlicher Intelligenz in Bücherhalle interessant.

Nessun commento: