giovedì, gennaio 01, 2009

Interzone 219, Dec 2008

Es lohnt sich, dieses britische SF-Magazin zu lesen. Zum einen fallen die Stories aus dem Rahmen, weil das Setting oft in Ländern stattfindet, in die ein Amerikaner nur als Tourist einfällt, die jedoch mit England historisch verwoben sind. Eine dieser guten Stories war „Everything that matters“ von Jeff Spock.

Auf einem Planeten, der zu fűnfundneunzig Prozent mit Wasser bedeckt ist, war ein Wepper Raumschiff abgestűrzt. Wepper besitzen eine derart forgeschrittene Technologie, dass alle mőglichen Nationen ihrer habhaftig werden wollen. Hier erőffnet sich eine Chance. Jesus Haitch wird von dem Industrie-Oligarchen Abunay beauftragt, nach dem Raumschiff zu tauchen. Haitch findet es, wird jedoch beim Auftauchen von einem Hai schwer verletzt. Seltsam, denn Haie wurden in dieser Zone noch gar nicht gesichtet. Zum Glűck gibt es Mőglichkeiten, die abgetrennte untere Hälfte seines Kőrpers notdűrftig zu regenerieren. Dies wird in Abunays Privatklinik vorgenommen. Abunay schickt Haitch ein zweites Mal hinunter und beauftragt ihn beim Raumschiff Signalbaken zu hinterlassen. Diese mussten die Haifische angelockt haben. Ausserdem war, als er in einem halben Stűck aus dem Meer gefischt wurde, festgestellt, dass sein Buoyancy Compensator (BC) mit dem Sekret einer Seeanemone bestrichen worden war. Dieses Sekret war ein weiteres Lockmittel fűr Haie.

Zum guten Ende: Abunay will sich das Raumschiff selber im Meer ansehen. Haitch bedeutet ihm vor dem Tauchen, ein Haifisch Abwehrmittel auf seinen BC zu streichen, in Wahrheit das Sekret der Seeanemone. Haitch entkommt den Haien, und Abunay wird zerlegt.


1 commento:

The Photon ha detto...

Wenn Sie nur die erste Geschichte in dieser Magazin gelesen haben, haben Sie noch Freude vor. Die von Aliette de Bodard geschrieben, was am letzten Platz steht, fand ich als beste. Meine weitere Review (auf Englisch) findet man bei Garbled Signals.