venerdì, dicembre 02, 2016

"Spiegel" über Digitalisierung

Bevor ich den letzten “Spiegel” auf den Haufen der gelesenen Zeitschriften lege noch ein paar Worte zu Artikeln, die mich interessiert hatten. Der über Trump gehörte nicht dazu. Den Mann kennen wir ja.
Unsere Regierung macht die Autoindustrie an, mal Gas zu geben, was die Entwicklung von Elektromobilen betrifft. Sie fürchtet, dass Deutschland abgehängt wird. Die deutsche Autoindustrie hängt sich nicht voll rein, hört man heraus. Sie will, solange es geht, ihre teuren Verbrenner loswerden. Verständlich. Ich hielte es für vernünftig, Elektroautos bis zur Marktreife zu entwickeln und erst dann auf den Markt zu bringen, wenn die Zeit für Verbrenner abgelaufen ist. Diesen Zeitpunkt zu bestimmen wird jedoch schwierig sein, da er auch regional unterschiedlich sein wird.
Es ist genau so schwierig einen Zeitpunkt auszumachen, wann die Digitalisierung im großen Stil Arbeitsplätze vernichtet. Es gibt einen Artikel im “Spiegel” über einen Regierungsbericht der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die dieses Thema zum Inhalt hat. Vermutlich geschieht die Umstellung auf einschleichende Art, in der Gesetze wenig greifen.
Und es gibt Trost durch den Inhalt des Artikels “Vogel Strauß auf Rädern”, der die Schwierigkeiten von KI (Künstlicher Intelligenz), die durch Deep Learning entstanden ist, schildert, ohne Fehler zu arbeiten. Zur Zeit läuft das nicht. Die Vielzahl an Variablen übersteigt das Verständnis intelligenter Maschinen. Es wird wohl, nach Einschätzung von Experten, noch um die 30 bis 40 Jahre dauern, bevor eine Ablösung menschlicher Arbeitskräfte durch intelligente Maschinen erfolgt.
Es ist klar, dass man repetitive Tätigkeiten von Menschen schon jetzt durch Maschinen ersetzen kann. Banker haben lt. “Business Week” jedoch herausgefunden, dass beratende Tätigkeiten durch Automaten bis jetzt nicht an den Standard von menschlichen Beratern heran reicht. Na, ja. Da habe ich meine Zweifel. Schlimmer können Maschinen es auch nicht machen.


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