sabato, settembre 06, 2008


Business Week, Sept 8, 2008-09-06

50 Jahre NASA. Wäre nicht eine Anzeige in der Business Week erschienen, wäre das Ereigniss spurlos an mir vorűbergegangen. Michael Griffin, Boss der NASA, gibt in seiner Anzeige der Hoffnung Ausdruck, dass die aufregenden Ereignisse noch vor uns liegen. Hoffen wir das Beste, denn zur Zeit geht es nur mit winzigen Schritten voran. Die Erforschung des Weltalls ist ein Unterfangen mit gewaltigen Hindernissen, so wie die Krebsbekämpfung zum Beispiel. Physikalische, technische und finanzielle Beschränkungen lassen der NASA wenig Spielraum. Was mit Wucht begann, loeste sich in Kleinarbeit auf. Am Anfang gab es den Wettbewerb zwischen den U.S.A. und der Sovietunion, und jetzt gibt es Bin Laden. Die Prioritäten sind andere, und so hat der idiotische Irakkrieg ein űbriges getan, die NASA knapp bei Kasse zu halten. Immerhin hat sie mit der Voyager und dem Hubbleteleskop, um zwei Beispiele zu nennen, bahnbrechendes geleistet, und uns dem Verständnis űber die Beschaffenheit des Kosmos ein Stűck näher gebracht. Nun frage ich mich, wie der Raumfahrer die Geburtstagskerzen auspusten wird. Doch dann wiederum, es műssen elektrische Kerzen sein, denn Flammen ohne Luft sind wie ein Mann ohne Frauen. Es geht nicht.

Der Business Week Artikel „Management by Numbers“ war interessant. Es geht um die IBM, Operations Research und die Digitalisierung von Eignung und Neigung seiner 300 000 Mitarbeiter.
IBM versucht aufgrund seiner Kundenanforderungen den richtigen Mann an den richtigen Ort zu bringen. Irgendwo muss ich noch ein Lehrbuch űber Operations Research herumliegen haben. Seinerzeit ging es um Routenplanung, unter Einsatz geringsten Aufwandes schnellstmőglich die Ware an den richtigen Ort zu bringen. IBM versucht es nun mit seinen Mitarbeitern, wobei seine Stars, fuer die 1000 Dollar die Stunde fakturiert werden, durch aus mal Leerlauf haben kőnnen, während die austauschbaren Mitarbeiter zu 100 % eingesetzt werden sollten.

„Medical Bills, you shouldn’t pay“ zeigt, wie US-Amerikaner von Ärzten und Krankenhäusern abgezockt werden. Wenn Versicherungen nicht den kompletten Rechnungsbetrag bezahlen, werden Patienten dazu aufgefordert, die Differenz zu begleichen. Es werden Inkassodienste eingesetzt, die Kreditwűrdigkeit der Patienten beeinträchtigt, obwohl diese Praxis in 44 der Vereinigten Staaten nicht erlaubt ist. Die U.S.A. sind ein phantastischer Platz, doch das Gesundheitssytem ist ein potentes Abschreckungsmittel, um dort leben zu wollen.

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