Schneehausen, Restaurant, Eduard, Rich, Wochenende.
Ich könnte jetzt aufhören. Aber fangen wir erst einmal an.
Rich und Eduard lassen es sich schmecken. Eine junge Frau kommt und setzt sich an ihren Tisch.
Rich und Eduard blicken auf. Business-Anzug, Blonde Haare, grüne Augen.
Grüne Augen? Sie strahlten. Irgendwie seltsam. Eduard blickte hinein. In ihre Augen. So sahen Elsas Augen aus. „Elsa?“
„Elsa?“ Rich sah Eduard an. „Wo ist Elsa?“
„Hier am Tisch,“ erwiderte Eduard.
„Kann doch nicht wahr sein,“ meinte Rich. „Du siehst ja ganz anders aus.“
„Habe eine neue Skin bekommen,“ meinte sie nur. „Wo ist denn die Speisekarte?“
Eduard konnte nicht den Blick von ihr wenden. Elsa sah schon vorher gut aus, auch wenn sie schepperte, wenn sie irgendwo gegenstieß. Aber jetzt? Sie wirkte auf ihn wie ein Aphrodisiac.
`Bleibe ruhig, Eduard. Du bist verheiratet...´ Und dann noch. „Gefalle ich dir, Eduard?“ lächelte Elsa ihn an.
„Ja“, meinte Eduard. „Männer werden auf dich fliegen. Am besten, du wirst Nonne.“
„Haha.“ Elsa lachte. Dann wurde sie ernst. „Das kybernetische Institut, will mich nach Bisbingen senden. Ins Robotforschungsinstitut.“
Elsa bestellte. „Die dort angesiedelte Intelligenz, welche die Polizisten steuerte, macht zu viele Fehler. Da die Forscher die Quellen nicht immer ausfindig machen können, soll ich ihnen helfen.
Roboter werden als Polizisten erst dann wieder eingesetzt, wenn wenn sie keinen Unsinn mehr machen. - Wir wollen sie auf dem Gelände behalten und dort testen.“
„Na dann viel Spass dabei,“ meinte Rich, und dachte an die AI in seiner Firma. Das Unternehmen, in dem er arbeitete stellte Geschirr her wie Teller, Tassen, Eierbecher. Doch die AI lieferte nur Rechenergebnisse. Er fühlte sich nutzlos. Vor einem Jahr, als sie ihn zum Promptingeneur befördert hatten, waren sie Feuer und Flamme. Sie dachten, Arbeiten würden langsam aber sicher alle von der AI gemacht werden.
„In unserem Unternehmen arbeiten wir uns noch an den Agenten ab. Das ist nichts halbes und nichts ganzes. Die AI kann zwar Rechnungen drucken. Aber das konnten wir vorher auch. Es fehlt an übergreifender Digitalisierung.“
„Obwohl ihr Fortschritte macht, wird es länger dauern als angenommen.“
„Und darauf wollen wir einen trinken. Für uns gibt es nach wie vor Arbeit,“ meinte Eduard und erhob das Glas.


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