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mercoledì, aprile 06, 2022

Businessweek dd. Nov. 1, 2021


Beim Erscheinen der Ausgabe lag der Kongress des chinesischen Zentralkommitees nur ein paar Tage in der Zukunft und Xi, der chinesische Präsident, bereiste die Nation, um der Bevölkerung zu zeigen, dass er für sie da ist und dann den Mitgliedern des Kommitees, dass er sich kümmert. - Von Putin habe ich derartiges noch nicht gelesen. Der bombt.

In dem Artikel "Selling China on La Dolce Vita" wird berichtet, dass der italienische Kaffeehersteller Lavazza sich in China mit Coffeeshops ausbreiten will. Er bekommt die Hilfe von Yum China Holdings, die sich für China die Restaurantkettenmarken von KFC und Pizza Hut gesichert hat. - Lavazza, ein 126 Jahre altes Unternehmen, muss sich gegen Starbucks Coffee behaupten, das bereits mit 5000 Coffeeshops in China vertreten ist. Und ob Chinesen auf Italian Style abfahren ist noch nicht offenkundig. Dann der Tee.

Airline Startups, gibt es. Wenigstens gab es sie zu jener Zeit. 132 wurden gezählt, die 2021 ihr Glück versuchten. Der Markt war günstig, was Flugzeuge betraf. Narrowbody Jets wie Boeings 737 und Airbus 320 waren billig zu haben, weil die großen Gesellschaften eine erhebliche Anzahl stillgelegt hatten.

Facebook stand in der Kritik und hat erkannt, dass es bei Jugendlichen weniger Appeal hat, auch weil Tik Tok nun da ist. Ein Grund, dass Facebook sich in Meta umbenannte und auf das Metaverse setzt. Nur ist Metaverse, für das man sich einen Headset über den Kopf stülpen muss, um dann mit seinen Händen in der Luft rumzufuchteln wirklich das nächste Ding? Auch Instagram, das zu Meta gehört, hat bei Jugendlichen weniger Chancen. Und irgendwann, wenn Meta sich auf die Menschengruppe zubewegt, die sich nicht überzeugen lässt, ist auch die Luft aus dem Network-Effekt raus, der so ausgerichtet ist, dass Freunde ihre Freunde ins Netz einladen.

Das, was mich an FinTechs irritierte ließ mich fragen, was machen die anders als Banken? Ok, sie haben kein Schalterpersonal, Kreditkartengebühren sind billiger, aber Bankgeschäft bleibt Bankgeschäft. Und der Witz ist, dass FinTechfirmen für ihre Transaktionen auf Banken angewiesen sind, die Backroomfunktionen erfüllen. FinTechs schließen sich mit bestehenden Banken zusammen und teilen die eingenommenen Gebühren mit ihnen.

In Gegenden Floridas, wie Sarasota, bauen betuchte Ältere Häuser, deren Preise und Mieten steigen, dass Normalverdienende keine Chance haben, dort ein Haus zu erstehen. 2.300 $/Mt. für die Einzimmerwohnung wäre auch für mich zu teuer. In Sarasota wohnen nun auch Leute, die sich kein Auto mehr leisten können.

Städte, das liegt auf der Hand, sind für Karrierefrauen besser geeignet als Dörfer auf dem Land. Plausibel. 15 Städte werden von der Businessweek aufgelistet nach Lebensmöglichkeiten für Frauen klassifiziert. Kategorien: Gesamt, Wohlstand, Gleichheit, Mutterschaft, Mobilität und Sicherheit.

Am besten steht Toronto da, dann weitere Städte wie Sydney, Singapur, Paris, London, Berlin, Tokio, Hong Kong, New York, Amsterdam, Dubai, Los Angeles, Seoul, Peking und Sao Paolo.

Vor kurzem hatten Amazon-Mitarbeiter in der Nähe von Long Island die erste Gewerkschaftsvertretung ins Leben gerufen. Ein Meilenstein; denn Amazon hatte sich Jahre lang gesträubt, dass sich seine Mitarbeiter Gewerkschaften anschließen. - Ein Beitrag schildert das konfuse System in den USA, wo Arbeitslosenhilfen, die nur für einige Monate vorgesehen sind, auch Monate zu spät bei den Arbeitslosen eintreffen. Sie werden von den US-Staaten mit unterschiedlichen Modalitäten ausgezahlt. Das führt bei Arbeitnehmern zu Irritationen. Dann waren während der Pandemie die Büros für das Publikum nicht zugänglich, die Webseiten zeigten nicht die neuesten Informationen. Protestgruppen bildeten sich,zogen auf, machten Kongressabgeordnete wach. Ich sehe die Story einer freigesetzten Hypothekenbearbeiterin, die nach 160 Versuchen eine Person am Telefon erreichte und dann 5 Monate warten musste, bevor ihr Antrag bearbeitet wurde. Da lobe ich mir das italienische Kurzarbeitergeld, die Cassa Integrazione.

Dann noch die Story über einen Mann in den USA, der sich um Fussbodenbeläge kümmert. Russell Kendzior war Verkäufer bei Armstrong Flooring und weiss, feuchte Fussböden (bad spills) sind die Hauptursache für Unfälle. Sie töten um tausend Personen in den USA und verletzen hunderttausende nach Angaben des Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Hier habe ich den Unterschied zwischen "Accident" und "Incident" bei Google nachgeschlagen. Accident = Unfall, Incident = Vorfall". Danach sind die meisten Fälle incidents, die hätten vermieden werden können. Kendzior machte sich dafür stark, dass Fussbodenbeläge getestet sowie klassifiziert werden. Die Reibung ist ein wichtiges Charakteristikum, zwischen Schuh und Fussboden. Ist klar. Im Winter suche ich über aufgerauhte Oberflächen zu gehen, wenn ich die Wahl habe.

Auf die Frage, warum Stürze von den Fussbodenfirmen so wenig ernst genommen werden, nennt Kendzior zwei Ursachen. Zum einen gehen Forderungen an Versicherungen, und zum zweiten sind es alte Leute die stürzen. Es wird die Meinung vertreten "Alte sind nicht wichtig. Sie sollten ins Altersheim und da sterben."

Das Instrument, welches einen Reibungskoeffizienten ermittelt, heisst Tribometer. Da es bisher keine Einigung zwischen Fussbodenbelagherstellern gibt, wird das Instrument von ihnen unterschiedlich eingestellt und zeigt daher voneinander abweichende Resultate an.

Kendzior machte eine Einmann-Beratungsfirma auf, Traction Experts Inc., dann eine Gesellschaft mit dem Namen MAD Safety Instruments. Diese verteilt Tribometer. Kendzior selbst testete selbst hergestellte Fussbodenreiniger und versuchte diese an den Mann zu bringen. Sein 13er Testversuch fand einen Käufer: McDonald. Inzwischen hatte er aus seiner Versuchsstation das Unternehmen TractionPlus gemacht, bildete eine Partnerschaft mit WalMart und verkaufte dort rutschfestes Schuhwerk. Er schrieb Bücher wie "Slip-and-Fall Prevention made easy: A comprehensive Guide to prevent Accidents. - 2009 wurde sein Reibungsstandard vom American National Standards Institute (ANSI) anerkannt. - Kendzior schrieb zwei weitere Bücher und legte sich mit Herstellern von Fussbodenbelägen an, die seinen Standard nicht anerkannten.

Er hatte einige Unternehmen hochgezogen, die ihm einträgliche Altersgelder verschaffen. Es zeigt auch,, wie man in den USA seinen Geschäftssinn entwickeln muss, um über die Runden zu kommen.


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