Coversong Roads

giovedì, marzo 09, 2023

Der Spiegel v. 25.2.2023


Die vorletzte Ausgabe. Eine Woche zuvor erhielt ich keine und jetzt zwei. "Kulturkampf ums Auto" steht auf dem Titelblatt. Nun ja, kratzt mich nicht. Ich habe 4. Einer älter als der andere. Mein Omega hat schon 35 Jahr auf dem Buckel. Ist jetzt in der Werkstatt. Irgendwo läuft Wasser rein.

Der Artikel ist eine Momentaufnahme, und der Moment ist Dekaden lang. Manche Familien wären mit Fahrrädern zufrieden, wenn nicht nur der Weg zur Arbeit wäre. Home Office also. Und wenn auf dem Land die Busse öfter kämen, wäre auch nicht schlecht. Bei uns kommen sie auch nur 2-3 x am Tag vorbei. Ohne Auto wäre ein Einkauf im Supermarkt ausgeschlossen.

Die Verkehrsfrage ist regelungsbedürftig. Doch solange feste Daten nicht ermittelbar sind, wabert sie ungeschützt vor sich hin-

Ein Artikel über die Friedensbefürworterinnen Wagenknecht und Schwarzer. Ist zu spät. Der Zug ist abgefahren,Konsequenzen brutal. Tagungen und Proteste hätte massiver dann stattfinden müssen, als die Russen vor der ukrainischen Grenze standen.

Islamische Frauen gehen in die Sozialen Medien, und lassen sich dort mit Kopftuch abbilden. Schon die Wörter "islamische Frauen" finde ich hirnrissig. Das wäre so, als würde man "chrstliche Männer" sagen. Die Frauen hatten in meiner Familie (Tanten, Omas, meine Muitter) hatten auch ein Kopftuch dann aufgehabt, wenn es windig wurde. Das kann ich verstehen. Alles andere ist Religion.

In einem Spiegel-Gespräch mit einem ostdeutschen Germanistik-Professor beklagt sich der, dass ostdeutsche Männer ausgegrenzt werden. Sieht so aus, als ob die Gesellschaft der alten Bundesrepublik Ostdeutsche links liegen lässt mit dem Motto, ah, sind ja Ostdeutsche. Ich meine, wir haben im Westen Ostfriesen, und die meckern nicht. Was soll das Gejammer? Ich gehöre übrigens zu den 'Fischköppen und habe mich noch nie beshwert.

Als ich vor über 20 Jahren in Italien ankam, sagten mir ein paar Ältere aus dem Dorf, Hitler müsse wieder kommen. Die Älteren gibt es nicht mehr, wie Hitler. Und die Jungen wissen gar nicht, wer das war.

Es wird viel gejammert, im Spiegel. Ich versuche einige nütztliche Informationen herauszuziehen und diese hier darzustellen. Der Ukrainekrieg gehört sicher nicht dazu. Ein Krieg wirft Länder zurück, und das wir in so einem Land leben wollen, kann ich mir nicht vorstellen..

Gut fand ich ein Interview mit Andrew Forrest, einem australischen Eisenerzmilliardär. Vor Jahren hatte er einen Erweckungsmoment und macht sich jetzt daran, grünen Wasserstoff zu erzeugen. Die Nachfrage sei jetzt schon riesig Elektrolyseure müssen her und Verträge mit Quellen für erneuerbaren Strom abgeschlossen werden.. Da kommt was. Nicht unbedingt in Deutschland; aber da kommt was.

Ist schon eine Sauerei, wenn Banken, die bei der europäischen Zentralbank Geld geparkt haben, um steigende Zinsen abzuschöpfen, diese an ihre Kunden nicht weitergeben.Banken geht es gut, Bankkunden weniger.

Die Ministerpräsidentin von Estland, Kaja Kallas, wird vorgestellt. Sie soll eine der ersten gewesen sein, die vor Putin gewarnt hat. Was ich an Estland gut finde, ist die Digitalisierung des Landes, und die hört dort nie auf. Schon stark.

Das Interview mit Lars Chittka, einem Professor der englischen Queen University, hat Bienen als Thema. Kommunikation, gesellschaftliche Organisation. Er läuft anders bei ihnen. Sie können zählen (bis 4), Gesichter erkennen, sie ändern ihr Verhalten, wenn sie Gefahren begegneten, sie erreichen 30 km/h Fluggeschwindigkeit. Anhand elektrischer Felder können sie abschätzen, wann eine Blüte zuletzt besucht wurde.

In einem Artikel über Kinder aus gehobenen Ständen im 17. und 18 Jahrhundert, stiess man auf Gebeine in einem Friedhof, auf dem die bessere Gesellschaft einer Stadt begraben wurde. Darunter sind viele Kinder, die sehr früh starben. Hauptgründe sind schlechte Ernährung und Aufenthaltsmangel unter freiem Himmel. Die Nahrung bestand zum Großteil aus Süssigkeiten und Kinder hielt sich ständig im Haus auf, um vor Verbrechen geschützt zu werden.

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