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sabato, febbraio 07, 2026

Der Spiegel v. 23.01.26


 

Donald es reicht“, steht auf dem Titelblatt mit Meloni, Macron, Merz, von der Leyen und Mette Frederiksen.

Bei dieser Ausgabe spielte Grönland noch eine Rolle, aber das ist erst mal wieder vom Tisch. Also weiter: Der deutsche Finanzminister wird interviewt. Der hat eine Idee, wie Europa stärker werden kann, indem er die Neinsager unter den europäischen Ländern abkoppelt und mit den mitmachen wollenden einen Zahn zulegt. (Nur, so wie ich es sehe, wird das wohl nichts).

Die deutschen Grünen haben sich ein Loch ins Knie geschossen, wenn sie mit den Rechten und Linken im Europa-Parlament die Gültigkeit des Mercosur-Abkommens erst einmal durch den europäischen Gerichtshof überprüfen lassen wollen.

Es gibt ein paar weitere Artikel, die sich mit dem beschäftigen, was Deutsche interessiert. Die Linken-Fraktionsvorsitzende Heide Reichinnek wird interviewt. Ein Vordenker der Vulkangruppe wird möglicherweise enttarnt, eine sächsische Separistengruppe steht vor Gericht und ein alter Freund des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder wird beschrieben. Eine Frau wird wegen ihres ausländischen Namens nicht zu einer Wohnungsbesichtigung eingeladen. Es gibt etwas über den Puff Europas, das ist Deutschland. Nun, das ist ein Querschnitt Deutschlands, aber alles halb so wild. Deutschland hat eine tolle Natur und zum Teil sehr nette Leute.

China wird von einem deutschen Korrespondenten beschrieben, der sich dort sechs Jahre lang aufgehalten hat. China ist ein Ingenieurstaat, der macht, was seine Regierung für richtig hält. Fehler gehören dazu. Einen 2-monatigen Lockdown während der Pandemie zu befehlen, Uiguren einzusperren, Städte mit leer stehenden Immobilien zeigen, dass die Regierung mit einem großen Besen Probleme lösen will. Aber im Großen und Ganzen läuft es in China und die Regierung sagt, wo es langgeht. Und da es ein autoritärer Staat ist, geht alles schneller.

Es gibt einen Beitrag über Jaywick, einen kleinen Ort in Großbritannien, der einer der ärmsten in England ist, um seine Bewohner, die wohl oder übel damit zurechtkommen. Arme Orte gibt es auch in Deutschland, Italien, eigentlich überall.

Die Wirtschaftsministerin Katharina Reiche gilt als Mikromanagerin. Anscheinend will sie alles selbst machen. Und wenn Projekte, wie hier steht, nur schleppend vorankommen, könnte sie, so schlage ich vor, mal ein paar Leute rauswerfen; denn je mehr Leute so ein Projekt bearbeiten, desto langwieriger wird alles.

Dann geht es mal wieder um Barbiepuppen. Jetzt gibt es eine neue mit Autismus. Nun ja, ich habe zu wenig Ahnung, um da mitreden zu können.



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