Coversong Roads

mercoledì, maggio 31, 2017

Il Telepate

Heiß in Europa, daher auch bei uns. Gelegenheit auf der Terrasse zu sitzen und zu lesen. Ich habe John Brunners “Il Telepate” durch, das  Urania Taschenbuch dann noch auf unbekannte Vokabeln durchgeflöht. Wie viele Wörter kenne ich noch nicht, obwohl ich nun 16 Jahre in Italien lebe. Ist auch beim Zeitung lesen so. Die nicht geläufigen Wörter werden übergangen und aus dem Kontext interpretiert. Die aus dem Buch habe ich markiert und bin dabei, sie in ein Vokabelheft einzutragen. Dann muss ich noch nachschlagen grrrr.
Der Roman handelt von einem verkrüppelten Jungen, der plötzlich aus großer Entfernung hört, was andere miteinander besprechen. Später wird er aus einem Satelliten heraus geortet. Er wird von der UNO angesprochen und in Ulan Bator einem Krankenhaus zugeordnet, in dem Telepathen geisteskranken Patienten Hilfestellung leisten oder Telepathen, die sich in ihrem Hirn eine Scheinwelt aufgebaut haben, in die Realität zurückholen.
Inzwischen hatte ich eine weitere Lesung meiner Kurzgeschichten in Second Life, die allerdings schwach besucht war. Keine Ahnung, ob es sich lohnt, das fortzuführen. Das Gute daran war, dass ich auf einer CD Geschichten von mir gefunden habe, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich diese geschrieben hatte. Ich habe alle Stories nun in der Cloud. Wäre auch schön, einmal wieder eine Story zu schreiben. Nur fällt mir nichts ein.


venerdì, maggio 26, 2017

Überheblicher gehts nicht

Der Leitartikel im letzten “Spiegel” mit der Überschrift “Wie werden wir Trump los?” zeigt die Überheblichkeit der Redakteure. Als ob sich der Amerikaner Gedanken darüber macht, wie der “Spiegel” Trump einschätzt. Den gemeinen US-Bürger interessiert Politik nicht und in Arkansas, wo ich einmal arbeitete, und Umgebung wie Texas und Oklahoma hält er Trump für jemanden, der auf den Putz haut und sich nicht alles gefallen lässt. Er weiß noch nicht einmal, wo sich Deutschland auf der Landkarte befindet. Trump sicher auch nicht. Ist für Amerikaner auch nicht wichtig. Und wenn Trump auf brachiale Art etwas für sein Land herausholen will. Wer kann ihm das verdenken?

martedì, maggio 23, 2017

Blue Whale



Seit drei Tagen beschäftigt sich unsere Tageszeitung damit dass Jugendliche spielerisch angehalten werden sich umzubringen. Diese Idee stammt aus Russland, wo um die 150 Jugendliche dieses Jahr aufgrund dieses Spiels Selbstmord verübt haben.
Es gibt 50 Regeln für 50 Tage, die mit der 50en darin münden, auf das Dach eines hohen Gebäudes zu klettern und zu springen. Dann hat der Kandidat das Spiel gewonnen. Und tot ist er auch.
Hilfe die Regeln einzuhalten und den Kandidaten anzuleiten bietet ein Kurator über das Internet an.
Von den italienischen Tageszeitungen wird dies hochgejazzt und sicher Eltern zu denken geben, die vom dritten Stock an aufwärts wohnen.

lunedì, maggio 22, 2017

AndromedaNachrichten 257



Das Gerhard Müller Interview von Thomas Recktenwald ist interessant. Zu seinem 80., ermunterte Recktenwald ihn, was vom frühen Fandom zu erzählen. Da kamen Spiritus- und Wachsmatrizendrucker zur Sprache, dass die Leute in München genauso wie wir um den Tisch gelaufen sind. Ich sah ein Bild vom SFCD-Con Bad Homburg 61 mit Klaus Reibe drauf, einem Mitglied unserer Science Fiction Gemeinschaft Hamburg. War ich da auch? Ich muss irgendwann mal die Fotos durchflöhen, die ich habe.
Lustig war auch Müllers Problem, seine 45.000 gesammelten Bücher, die er auf un- und mögliche Weise in seiner kleinen Wohnung verstaut hat, gegen Geld an den Mann zu bringen. Das war es aber auch dann schon.
Es gibt einige Conberichte zu lesen. Vielleicht spielt der technologische Umbruch eine Rolle, gegen den SF-Cons  abgestanden wirken.
Sparten-Berichte sind mir egal und deutsche SF lese ich nicht. Eine objektive Wertung von AndromedaNachrichten bringe ich nicht zustande.

venerdì, maggio 19, 2017

Uber Freight und Otto

Heute las ich in Techcrunch (ein technoblog), dass Uber für Trucker in den U.S.A. eine App entwickelt hat, die dem unabhängigen Trucker (Contractor) Unternehmen in der Nähe anzeigt, die etwas zu verschicken haben. Einer der Vorteile ist, dass ein Vermittler überflüssig wird, der Trucker bessere Informationen bekommt und Ladungen ergänzen kann.
Nachteil ist, dass er im Wettbewerb mit anderen Truckern der Gegend steht, die seinen Preis unterbieten können. Für eine bestimmte Zeit ist diese Entwicklung disruptiv. Doch ist sie nur ein Zwischenstand. Denn mit Otto hat Uber ein Unternehmen gekauft, dass fahrerlose Trucks betreiben will. Dann fällt auch der Fahrer weg.

giovedì, maggio 18, 2017

Spiegel durch

So, den letzten “Spiegel” durchgeackert. Im vorletzten gab es nichts interessantes. Doch “Halt ein!”, da war doch ein Bericht über das ländliche Deutschland, in dem sich die Bürger abgehängt fühlen.
Ich lebe im ländlichen Italien und wir Italiener und ich als Deutscher fühlen uns ganz wohl dort und bestimmt nicht abgehängt, weil es in den Städten auch nicht besser ist. Wenn schon, dann ist ganz Italien abgehängt, doch dann merkt man es nicht mehr. Bei uns ist zwar nichts los, die Straßen bestehen aus Schlaglöchern, der Bus kommt vier mal am Tag vorbei und es gibt nach wie vor einen Klasse Cappuccino. Was will man mehr.
In dem Artikel hingegen wird über einen pensionierten Leserbriefschreiber berichtet, der in Albersdorf/Schleswig Holstein wohnt und sich über alles aufregt. Ich zitiere mal “Windenergie, Zustand der Bundeswehr, das allgemeine Bildungsniveau, Probebohrungen im Wattenmeer, Türkei, Iran”. Lol. Und dann trägt er auch noch Krawatte, obwohl er pensioniert ist. Sind die alle so da?
Ich meine: Aufregen bringt doch nichts. Lästern macht doch viel mehr Spaß. Jetzt aber zum letzten “Spiegel”.
Im Leitartikel wird von der Leyen aufgefordert zurückzutreten. Blödsinn, als ob sie da oben die Macht hätte, was an der Haltung der Bundeswehr zu drehen. Ist nun mal kein Gesangverein. Ich fand die Benennung von Kasernen nach Weltkriegs-Generalen auch in Ordnung.
Und was den Schulz angeht. Ein ehemaliger Buchhändler, der Bundeskanzler werden will. Zeigt es doch, dass in Deutschland noch Ehrgeiz vorhanden ist. Positiv.
Im letzten “Spiegel” wird Alibabas Statthalter für Deutschland interviewt. Die fangen geschickt an, indem sie deutsche Unternehmen für den Internethändler interessieren wollen mit dem Angebot, durch ihn auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen. Bei den Chinesen kommen deutsche Produkte gut an, meint er. Ist ein alter Hut, liest man aber immer wieder gern.
Gut war der Artikel über einen Selbstversuch. Der Autor fuhr in Autos dreier Hersteller, BMW, Audi, Mercedes, um die Selbstlenkbarkeit dieser Fahrzeuge zu erleben.
Die größte Gefahr besteht danach, dass so ein Wagen aus welchen Gründen immer ausschert und der Mann im Fahrersitz inzwischen eingenickt ist. Da schon ein fehlender weißer Seitenstreifen der Straße einen Selbstlenker gegen die Leitplanke krachen lässt, sind solche Fahrzeuge in Italien ohnehin nicht verwendbar. Und hier wird es auch nicht besser. In den letzten Monaten sind schon drei Brücken auf Autobahnen gefallen. Und es werden immer mehr, lol.


mercoledì, maggio 17, 2017

Android-Stories

Zu dem vorherigen Beitrag fällt mir, dass ich Anfang der 2000er ein paar Geschichten verzapft hatte, die sich mit den Beziehungen Mensch-Android beschäftigten.


Hier einige von Ihnen: Pizza & Cola, Dieter, Kopflos. Viel Spass beim Lesen.

Sex-Roboter



Seltsam, dass nur über weibliche Sexpuppen berichtet wird. Vor einigen Wochen las ich im Spiegel-Online von Herrn Takashi, der in einer japanischen Stadt mit zwei dieser Puppen zusammen lebt. Nebenbei ist er verheiratet. Seine Frau lebt jedoch auf dem Land und ist sicher schon etwas älter. Takashi redet, isst und hat Sex mit seinen Begleiterinnen.
Diese, deren Funktionen ständig weiter entwickelt werden, sind in Zukunft auch mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet.
Ich wollte mir das Video in Spiegel-TV noch einmal ansehen, bekomme jetzt jedoch die Meldung, dass es in meinem Land nicht gezeigt werden kann. Nun gibt es eine App, mit der man die IP-Adresse auf Deutschland setzen kann. Nur habe ich die mal weggeditscht, weil HULU, ein Streaming Provider jetzt auch Gebühren verlangt. Nun ja…
Ich komme auf die Sexpuppen, weil in der heutigen Ausgabe unserer Tageszeitung ein interessanter Beitrag darüber zu finden ist. “Robot del sesso, l´ultima frontiera. La rivolta di psicologi e femministe”.
Die künstlichen Individuen werden anscheinend nicht nur in Japan hergestellt, sondern auch in den U.S.A. und wer weiß, wo sonst noch. In Barcellona hat das Bordell Lumi Dolls geöffnet, wo für eine Stunde Sex mit ner Puppe 120 Euro verlangt werden. Der chinesische Ingenieur Zheng Jiajia hat seine Kreatur Yingying geheiratet, weil es ihm zu viel Mühe machte eine menschliche Frau zu finden. Für Psychologen sowie Feministinnen hat sich damit ein neues Betätigungsfeld aufgetan. “Puppen, widersetzt euch. Ihr werdet versklavt.” Und ganz sicher werden zwischenmenschliche Beziehungen auf eine andere Basis gestellt. Die Puppen altern nicht, während die Ehefrau aufgeht wie ein Hefeteig oder sich in Hunderte von Falten verwandelt. Und wir Männer können nicht mit einem mit Künstlicher Intelligenz und dauerhafter Stamina ausgestattetem  männlichen Androiden mithalten.
Welche Vor- und Nachteile entstehen bei dem Verkehr mit Androiden?
Vorteil: Reduzierung von Prostitution mit Menschen und von übertragbaren Geschlechtskrankheiten.
Nachteil: Die Puppen werden gekauft, werden objektifiziert, auch wenn sie sich an der Schwelle befinden, Bewußtsein zu erlangen.
Graue Zone: Wenn das Verlangen  und der Besitzanspruch nach einem Menschen nicht gestillt werden kann, fungiert eine Puppe als Ersatz.
Leute: Es wird interessant.

lunedì, maggio 15, 2017

Asimov’s Science Fiction, March/April 2017



Wow. 40th Anniversary Issue. Wie die Zeit vergeht. SF ändert sich. Ich kann mich an Robert Sheckleys Stories erinnern, die in meiner Jugend einen Sense of wonder erzeugten. Da ging es um ferne Planeten, Roboter, Intelligenzen von weit her. Tja, SF wurde komplexer, je mehr Kenntnisse sich in Hirnen ausbreitete. Eine Gefahr besteht meiner Meinung nach darin, dass eine immer größer werdende Zahl von Menschen den Beschreibungen der aktuellen SF-Elite nicht mehr folgen kann. Besonders bei Frauen, die meistens keine Techno-Affinität besitzen. Obwohl in Damien Brodericks “Tao Zero” es Frauen sind, welche dem Durchschnitt der Bevölkerung geistig haushoch überlegen sind. Es gibt also Ausnahmen. Zum Glück sind die Männer, Sohn, Gatte, Freund, mit denen die Frauen  zu tun haben, in dieser Story so mit Intelligenz bestückt, dass sie einigermaßen mithalten können.
Tao ist auf chinesisch der Pfad, der Weg zur höheren Erkenntnis. Der Weg ist das Ziel. Das ist bei mir selbst auch gut ausgeprägt. Die Eltern des Protagonisten versuchen diesen Weg mit Hilfe von Algorithmen zu untersuchen und cracken zwischendurch Lottozahlen. Den Gewinn von hunderten von Millionen Dollar stecken sie in ihre Forschung.
Der Tao kommuniziert mit ihrem Sohn und rettet ihn, während das MIT, in dem er studiert, über ihm zusammenbricht. Das kommt nicht von ungefähr, sondern wurde künstlich ausgelöst. Die Lösung gibt es wie gewohnt, am Ende der Geschichte.
Nun, es kostet einiges Gehirnschmalz, Sätzen wie “Rob in those days was trying to solve the apparent incongruity between relativity, where everything warped space so that inertia gave the impression of forces tugging and pushing, and quantum physics with its deterministic evolution through every possible outcome and abrupt collapse into a single state plucked, it seemed, entirely at random from that immense multitude of options, that mathematical multiverse”, zu folgen. Jedoch können Sätze dem Leser ein Ansporn sein, einen Upgrade seiner Intelligenz zu machen.

domenica, maggio 14, 2017

Augmented Reality, US-Showbiz, "Der Spiegel"

Noch einmal zur Augmented Reality, es sind wohl um die 200 Redner, die sich und ihr Produkt auf der AWE vorstellen. Wenn meine Zeit es erlaubt, werde ich ihre Firmen googeln. Sind sicher Eintagsfliegen dabei aber auch Unicorns.
Bezeichnend ist, dass ich bei dem italienischen Explorer nur die Einhörner gefunden habe. Ich musste schon “what is a Unicorn” eingeben um bestätigt zu bekommen, dass Unicorn in der Geschäftswelt ein Unternehmen mit einem Marktkapitalwert von einer Milliarde Dollar ist.
Das Schwergewicht der vorletzten “Business Week” lag auf Showbiz. Es gab einen interessanten Beitrag über Disneys Anstrengungen, in Orlando, Florida mit Pandora einen neuen Freizeit- und Vergnügungspark zu bauen, der den 2009 Film Avatar zum Thema hat. Mit diesem will Disney Universals Wizarding World of Harry Potter überrunden. Ob das Ziel erreicht wird, ist fraglich. Disney hat noch einen anderen Pfeil im Köcher: Einen Star-Wars Themenpark.
Infos über ein Bon Jovi Konzert. Die Band hat seit 1983 um die 130 Millionen Alben verkauft, 2800 Konzerte in 50 Ländern bestritten und pro Jahr 212 Millionen Dollar eingenommen. Um, so ein Konzert kostet 10.4 Millionen Dollar und ein Platz ganz vorn an der Bühne 1.750 Dollar.
Andere Showbiz-Beiträge waren US-zentriert und für nicht so involvierte Beobachter von außerhalb unverständlich. Dazu gehört nicht das von Jane Rosenthal und Robert de Niro gegründete Tribeca Film Festival in New York.  

Bei der vorletzten “Spiegel-Ausgabe” fand ich es gut, dass ich einige Artikel nicht mehr zu lesen brauchte. Wie den Anschlag auf den Borussia Dortmund Bus oder die Wahlen in Frankreich. Nicht mehr aktuell. Nachrichten verflüchtigen sich schnell. Dagegen kommt ein Wochenmagazin nicht an. Dann gibt es altersspezifische Artikel wie den über eine geplante Rentenreform. Da bin ich schon rausgewachsen. Und Sport überfliege ich auch.
Doch worüber bei uns alle begeistert sind ist dass der Fussballclub SPAL von Ferrara nach 49 Jahren wieder in der A-Liga angekommen ist. Meinen Glückwunsch.
Wir kommen gerade von “Alien Convenant” zurück. Ich will den Spaß nicht verderben. Aber eines kann ich schreiben: Es wird nicht der letzte Alien-Film sein. Die Saga geht weiter.

giovedì, maggio 11, 2017

Augmented Reality


Ist eine Menge Hype drum herum, aber die Idee ist Klasse. Du richtest deine Phone-Camera auf einen Gegenstand oder Person und Infos darüber werden über das Bild gelagert.
“We advance Augmented Reality to advance Humanity - Our Moonshot: Inspire 1 Billion active Users of augmented reality by 2020. Das sagt www.augmentedreality.org . Nun ja...
31. Mai bis 2. Juni findet in Santa Clara, Kalifornien die 8th AWE USA statt. Das größte AR & VR Ereignis. Im Grunde geht es dort um die Frage, was man mit Augmented und Virtual Reality anstellen kann. Von der immensen Anzahl von Sponsoren kenne ich Bosch. Die anderen sind wohl Startups, die ihren Senf dazu geben. Es wäre zu aufwändig, die alle zu googeln, es sind zu viele. Mir fiel noch Johanna Beilenberg, Director Marketing & Communication der Picavi GmbH auf, die auch dabei sein wird. Ich googelte Picavi. Die Firma stellt so etwas wie eine Google Glass-Brille für die Logistik her, welche die Pick-Lists, mit der Lagerarbeiter die Objekte aus dem Lager zusammenstellen, auf der Brille hat und anhand eines Barcode-Lesers schneller den Gegenstand findet.
Das kann, so wie ich es sehe, nur ein Zwischenstand sein, der so lange andauern wird, bis die Künstliche Intelligenz Lagerarbeiter durch Roboter ersetzt. Die Brille ist dann hinfällig. Das sieht die Firma Picavi sicher genau so und es ist nur logisch eine Person zu AWE zu schicken, die neue Trends und Erkenntnisse abgreift. Wäre interessant, die Namen der teilnehmenden Unternehmen herauszuschreiben und zu -finden, welche Produkte die herstellen wollen. Vielleicht nehme ich mir einen Zettel.

domenica, maggio 07, 2017

Analog Science Fiction and Fact, March/April 2017



Die meisten Stories haben mich nicht überzeugt. In Anbetracht dessen, dass schon so viel SF produziert worden ist, versuchen einige Autoren technologischen Plunder in Stories zu zwängen anstatt Charaktere auszubauen. In einer, Nexus genannt, beschreibt Autor Michael F. Flynn einen Planeten, der, als es der Menschheit noch gut ging und sie technologisch top war, von einer künstlichen Intelligenz (KI) ausgebaut worden war, mit Häfen, Garagen mit Ferraris, Aston Martins usw. Zum Zeitpunkt der Handlung machte sich die galaktische Armee der Erdlinge daran, auf diesem Planeten nach Rebell-Kolonisten zu suchen, die das Mitglied einer Rasse geraubt hatten, die physikalischen Gesetzen folgte, welche der Menschheit Rätsel aufgaben. Und so weiter, und so weiter.
Stephen Hawkins hat mal wieder einen Bolzen verschossen, in dem er warnte, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, in der die Menschheit so nach einhundert Jahren auf der Erde ausgelöscht werden würde und sie sich nach einem anderen Planeten umsehen sollte.
Ich sehe es so: Er will einen technologischen Schub verursachen. Die in der obigen Story beschriebene Künstliche Intelligenz würde in das Szenario passen.
Dann las ich eine Story “Plaisir d´Amour” von John Alfred Taylor, in der ein Soziologe für ein paar Monate das Zusammenleben von Menschen in einem Kilometer langen selbst denkenden Raumschiff erkunden durfte. Es war ein Schürf-Raumschiff, welches Metalle auf Asteroiden suchte. Von Handlung war wenig zu sehen; es sei denn es gehört dazu, wenn sich der Protag die Funktionsweise der einzelnen Abteilungen auf dem Schiff erklären ließ. Das einzige, was ich für ratsam hielte: Es sollte der Nachwelt übermittelt werden, wenn die so weit ist, Schiffe dieser Art zu bauen.
Es gab noch eine Liebesgeschichte, die unglücklich endete, da der Kontrakt des Soziologen auslief und die Liebste auf dem Schiff  bleiben musste, weil sie der Gravitation der Erde nicht gewachsen war. Pech aber auch...

sabato, maggio 06, 2017

Abitur in Deutschland, Opel Omega 30 Jahre alt

Ich las den letzten Spiegel. An dem Artikel “Glücksspiel Abitur” sieht man recht gut, wie bescheuert Politiker sein können, die kein gerechtes Schul-System für Deutschland hinbekommen. Da ich in Italien lebe und nicht mehr zur Schule gehe, könnte es mir egal sein. Doch dann bricht der Betriebsorganisator, der ich einmal gewesen war, durch. Die Noten sowie Prüfungsbedingungen hängen davon ab, in welchem Bundesland du dein Abitur machst. So etwas geht doch gar nicht, lol.  

Und jetzt tadaaaa! Mein Opel Omega ist 30 Jahre alt geworden und damit ein veicolo storico, ein Kulturgut, und die Kfz-Steuer hierfür wurde von rund 250 auf € 27.89 herabgesetzt. 5 Jahre noch, dann ist mein Jeep Wrangler dran.

mercoledì, maggio 03, 2017

Selbstlenkende Fahrzeuge

Zur Zeit beiße ich an den Analog- und Asimov´s Doppelausgaben herum, so daß ich darüber noch nichts berichten kann.
Ich finde es ist opportun, einmal darauf hinzuweisen, dass die deutsche Autoindustrie in der Zukunft in die Vergangenheit rutschen wird, wenn man liest, dass Software- und Hardwarehersteller wie Google und Samsung umfangreiche Testprogramme für ihre selbstlenkenden Fahrzeuge auf den Weg bringen. Google, genauer gesagt Alphabets Waymo, macht es in Phoenix, Arizona. Teilnehmer haben kostenlosen Zugang zur Wagenflotte. Uber macht das Gleiche in Pittsburgh, nur in kleinerem Maßstab. Waymo benutzt Pacifica Hybrid-Fahrzeuge von FCA Chrysler.
In Südkorea erhielt Samsung die Genehmigung selbstlenkende Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen zu testen.
Bei uns in Italien ist man noch nicht so weit.

venerdì, aprile 28, 2017

Scientific American, May 2017


Erst Mal etwas anderes. Meine Kurzgeschichten-Lesung in Bell´s Kultur Café in Second Life war gut angekommen. Abgesehen davon, dass die Stories Anklang fanden, wurde mir gesagt, ich hätte eine gute Lese-Stimme. Damit fand ich bestätigt, was ich ohnehin schon wusste; denn meine Karaoke-Stimme ist auch nicht ohne, lol. Nächsten Monat gibt es wohl wieder eine Lesung. Es ist eine Überlegung wert, ob ich nicht wieder ein paar neue Stories schreibe. Kann schließlich nur besser werden. Doch nun zu den Artikeln:

“The new Origins of Technology”.
Manchmal frage ich mich: Interessiert es jemanden, ob Menschen schon vor drei Millionen Jahren die ersten Steinwerkzeuge gefertigt haben, und nicht vor, wie vorher angenommen, vor zwei Millionen Jahren. Das letztere nahm man an, weil sich vor etwa zwei Millionen Jahren das Klima veränderte und Wald in Afrika der Steppe wich. Dadurch auch die Art der Fortbewegung der ersten Menschen. Ihr Gehirn wuchs, und es entstand der Homo genus. Nun war er es doch nicht, der Steine zu Werkzeugen gemacht hat. Wer war es dann? Das ist nun herauszufinden. Die Aufregung ist groß.

“Strange News from another Star.”
Der KIC 8462852 ist der einzige unter den 150000 vom Kepler Teleskop untersuchten Sternen, welcher den Astronomen Rätsel aufgibt. Der Grund: Die periodische Verdunkelung eines Sternes, die beobachtet werden kann, wenn der ihn umkreisende Planet sich vor ihn schiebt, findet in unregelmäßigen Abständen statt, und auch die Zeiträume sind unterschiedlich lang, von einigen Stunden bis zu einigen Wochen. Um mit Merkel zu sagen: Das geht gar nicht. Und es kommt noch etwas hinzu:
In den letzten 100 Jahren ist er um 15 Prozent dunkler geworden. Wieso das? Die Helligkeit eines Sterns bleibt üblicherweise über Milliarden Jahre erhalten. Wäre doch etwas für Captain Picard.

“Missing Links”
Hier ist eine Theorie, die sagt, dass der aufrechte Gang eines Menschen, sein großes Gehirn durch den Wegfall von DNA-Schnipseln verursacht worden ist.
Ich hatte auch schon mal gelesen, dass das Gehirn deshalb größer geworden ist, weil Menschen gelernt haben, Tiere zu jagen, Fleisch zu essen und zuzubereiten.
Das mit den Schnipseln geht so: In der DNA gibt es einige Abschnitte, die nicht für die Erzeugung von Eiweißen gedacht sind. Ursprünglich dachte man an DNA-Schrott, der sich im Laufe der Zeit angesammelt hat. Dann fand man heraus, dass diese Abschnitte Gen-Schalter enthalten, die zu bestimmten Zeitpunkten Gene an- und ausschalten. In Vergleichsstudien mit Tieren und Menschen haben gezeigt, dass bei Menschen einige Schalter wegfielen, die bei Tieren noch vorhanden sind. Zum Beispiel die, welche bei Tieren für einen stacheligen Penis zuständig sind.
Um das weiter aus zu walzen. Bei Schimpansen dauert die Kopulation nur einige Sekunden, beim Menschen ohne Stacheln doch ein bißchen länger. Das sorgt dann dafür, dass sich die Paare besser kennen lernen, lol und sich auch gemeinsam an der Aufzucht des Kindes beteiligen. Dafür ist ein größeres Gehirn von Vorteil. Sicher ist es auch überlegenswert, angesichts der geringen Geburt-Raten in westlichen Ländern, die Switche für die Penis-Stachel wieder anzuschalten, lol.

“The Global Warming Wild Card”
Ein Inder schreibt über Indien. Dort ist neben China die Umweltverschmutzung am größten. Was will er? Weg mit Kohlekraftwerken, obwohl diese drei viertel der Elektrizität im Land generieren und Ersatz durch Gaskraftwerke, Solarenergie. Gibt es etwas Neues? Nö. Und dann müsste das ganze E-Netz neu ausgerichtet werden. Aber Trassen-Probleme gibt es auch in Deutschland.  

“Schizophrenia’s Unyielding Mysteries”
Die Forscher dachten schon, sie wären soweit und hätten den genetischen Code geknackt, der Schizophrenie verursacht. Doch stellte sich heraus, dass nicht nur ein einziges Gen eine Rolle spielt, sondern es sind eine ganze Reihe. 108 Gene wurden bis jetzt identifiziert. Es wird jetzt ein weites Netz ausgeworfen, das alle einfangen soll. Damit erhöhte sich die Komplexität.
Außerdem ist Schizophrenie keine spezifische Geisteskrankheit sondern eine Sammlung von Störungen, die von Amerikanern und Europäern unterschiedlich gewichtet werden. Und es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, welchen Anteil die Umgebung an den Störungen hat. Es gibt noch keine klare Linie und die Suche dauert an.

“Split Second Reactions”
Was heißt x-ray crystallography auf deutsch? Roentgenstrahlen Kristallografie? Es ist die Methode, mit der Aufnahmen von Molekülen mit Hilfe von Roentgenstrahlen gemacht werden, bevor diese die Mokekülkristalle zerstören. Basierend auf diesem Verfahren gibt es eine schnellere Variante, die serial femtosecond crystallography (SFX), welche die Bewegungen der Moleküle aufnimmt und damit aussagefähigere Daten liefert. Die Differenz einer Femtosekunde zu einer Sekunde ist die zwischen einer Sekunde und 32 Millionen Jahren.
Mit SFX wurde festgestellt, dass Moleküle von Medikamenten, welche an Zellrezeptoren andocken, nicht immer für die Rezeptoren passgenau sind. Das ruft Nebenwirkungen der Medikamente hervor. Mit Hilfe dieser Aufnahmetechnik kann dies nun behoben werden. Mit SFX gibt es einen weiteren Meilenstein, mit dessen Hilfe das Verhalten von Molekülen registriert werden kann und einen weiteren Fortschritt in der Medizin bedeutet.

“How to build a Dog”
Evolutionary Geneticist. Evolutionärer Genetiker. Mit anderen Worten, die Autoren dieses Beitrages arbeiteten nicht mit crispr cas9, schnippelten nicht an Genen herum, sonder benutzten Füchse, um aus diesen zahme Hunde zu machen. Nun, es blieben Füchse, die nach 58 Generationen sich wie zahme Hunde verhielten. Im Grunde genommen einfach. Es wurden in jeder Generation die zahmsten Füchse ausgesucht, miteinander gepaart, die wilden aussortiert und die zahmen weiterhin in dem Gehege gelassen, wobei darauf geachtet wurde, dass keine Inzucht entstand. Untersuchungen der DNA ergaben, dass die der zahmen Füchse sich in einigen Abschnitten der DNA von zahmen Hunden annäherten.

lunedì, aprile 24, 2017

Interzone 269, Mar-Apr 2017


Ich fand alle Stories gut. Mit Abstrichen. Besonders interessant fand ich Sean McMullens “The Influence Machine” und “The Common Sea” von Steve Rasnic Tem.
Die Influence Machine, ein von Lisa Elliot erfundenes Gerät. Zeit: 19 Jahrhundert. Eine Cyberpunk-Maschine. Ließ mich an Ada Lovelace denken, die den Computer mit erfand.
Mit der Influence Machine kann man den Ort, in diesem Fall ist es London, in einer Parallel-Welt sehen. Das offenbart sich durch die hoch technischen Beförderungsmittel, die durch das Okular der Maschine zu sehen sind.
Protag ist ein mit der damaligen Wissenschaft vertrauter Polizeiinspektor, der aufgrund der Handlung auch die hiesige Welt mit anderen Augen ansieht. Kurz und gut: Sein Respekt vor Frauen wächst in dem Maße, in dem er den Erklärungen Lisas lauscht und beobachtet, wie sie die wichtigsten Männer der britischen Regierung ausgetrickst. Sie hatten ihr eine erstaunliche Menge Geld zugesagt, nach dem sie von dem hohen Grad an Technik in der Parallelwelt erfuhren, um sich dann vor der Zahlung zu drücken. Lisa hingegen läßt die Box mit dem Herzen der Maschine in den Weltraum entschwinden.
Noch besser fand ich die Story “The Common Sea”. Schon heute werden einige Häuser vor Floridas Küste auf Stelzen gesetzt, ungeachtet Trumps Aussage, dass es mit dem Klimawandel nichts auf sich hat. Die Story handelt von einem Familienvater, der in so einem vom Wasser umspülten Haus lebt. Alltag in der Zukunft, aber realistisch beschrieben. Auch wie er sich mit seinem Motorboot zum monatlichen Einkauf aufmacht. Könnte sich in der Tat einmal so abspielen. Hervorragend.

domenica, aprile 23, 2017

Nightstand, Minutennovellen und andere Literatur

Ende der 90er, als ich mich noch in den U.S.A. aufhielt, sah ich Dick Dietricks Show “Nightstand” auf dem E!-Channel. Es war die Zeit, zu der man über politisch Unkorrektes noch lachen durfte. Dafür ist You Tube noch gut. Lohnt sich.
Ich erinnere mich an die Sprüche wie: Are you a deaf mute? Give us a call. - Are you interested in coming to TV to get thoroughly humiliated and have your home life destroyed? Give us a call. - Are you Siamese twins joined at the mouth? If so, give us a call. Und so weiter, Bolzen dieser Natur.
Gestern sang ich mal wieder in der Karaoke O-Lounge im Second Life und wurde doch glatt, da ich in meinem Profil erwähnte, dass ich Kurzgeschichten schreibe (ist zwar schon etwas her), eingeladen, ein paar von ihnen in Bell´s Kultur Café am 27.April um 20 Uhr für eine Stunde vorzutragen. Ich habe noch einen ganzen Sack davon. Die meisten befinden sich auf meiner Web-Seite. Werde mich in den nächsten Tagen heranmachen, einige heraus zu klauben.
Aus dem Anlass heraus habe ich ein paar ausgedruckte Internet-Einträge heraus geflöht, die ich irgendwo als monatliche Blogeinträge unter “vom Hundertsten ins Tausendste” im Internet untergebracht hatte. Hols der Geier, wo das war. Es muss so vor 14 Jahren gewesen sein, einer Zeit, in der ich viele Bücher gelesen und rezensiert hatte. Es kam allerhand zusammen:
Jonathan Franzen: Die Korrekturen - Barrington J. Bayley: The Soul of the Robot - Barrington J. Bayley: Collision with Cronos - Judith Herrmann: Sommerhaus später - Kim Wilkins: Fallen Angel - M.John Harrison: Viriconium - István Örkény: Minutennovellen -
Zugabe! Zugabe: Ich habe noch eine Minutennovelle von mir gefunden.
Die Wolldecke
Der Mann war sehr alt, als er mit seiner Frau bei Alcor in Scottsdale, Arizona eintraf. Sie hatten eine Reisetasche mit. Es sollte in die Zukunft gehen. Die Formalitäten waren erledigt. War die Wissenschaft so weit, dass sie Individuen verjüngen konnte, sollte das Paar aufgeweckt werden.

Er friert so leicht, dachte die Frau, als sie sah, wie ihr Mann eingeschläfert und in den Behälter mit dem Helium gelegt wurde. Zu Hause hatte sie ihm eine Wolldecke auf die Beine gelegt. Als die Techniker weg sahen, öffnete sie Reisetasche und Heliumbehälter. Sie holte eine Wolldecke hervor, legte sie über die Beine ihres Mannes und klappte den Deckel sachte zu.

“Sie haben dreihundert Jahre überdauert, gnädige Frau. Wir können Sie verjüngen. Kommen Sie”, strahlte der Mann im weißen Kittel, zog sie aus dem Heliumsarg und ging mit ihr zu dem anderen Behälter. “Sie wollen doch sicher dabei sein, wenn wir Ihren Mann aufwecken. Öffnen Sie bitte.”

Gleich konnte sie ihren geliebten Mann in ihre Arme schließen. Nach dreihundert Jahren, und sie riss den Deckel hoch. Der Schrei blieb ihr im Hals stecken. Der Mann im weißen Kittel zog eine Wolldecke aus der glibberigen Masse.
 “Ein Grad wärmer, und der Körper löst sich auf”, meinte er bedauernd. “Doch die Wolldecke ist noch gut erhalten.”

Weiter mit den gelesenen Büchern:

Jorge Luis Borges: Das Handwerk des Dichters - Jorge Luis Borges: Fiktionen - Oscar Wilde: Lezioni di Stile - Michael Crichton: Timeline - Flann O´Brian: The Third Policeman - M. John Harrison: Light - Clife Cussler: Sahara

Noch ne Minutennovelle

Hirny
 
Es war kein schöner Anblick. Seine Haare standen zu Berg. Aus seinem Mund tropfte Speichel. Mit weit aufgerissenen Augen rannte der Mann im Zickzack und wirren Figuren auf der Spitalerstrasse umher und verstörte dahin schlendernde Passanten, als er seinen Kopf gegen das Mauerwerk des Kundenzentrums der Hamburgischen Elektrizitätswerke rammte, so dass er halb bewußtlos auf das Straßenpflaster fiel. Dann rappelte er sich wieder auf. Schrecklich war er anzusehen, wie sein Gesicht zuckte, während er sich um sich selbst drehte und die Passanten legten die Hände auf die Ohren, als er nicht aufhörte zu schreien: “Hört auf damit! Hört doch auf!”
Vor einem Monat hatte alles vielversprechend angefangen. In der Bild-Zeitung stand: “Telefonimplantat für uns alle. Nopia und Telekom suchen Testperson. Es winkt ein lebenslanges kostenloses Abonnement.”
Drei Wochen später: “Test mit Telefonimplantat erfolgreich beendet. Es heißt “Hirny” und befindet sich im Kopf von Horst Lammer. Wie wählt er eine Nummer? Er denkt sie. Wird er angerufen, klingelt es in seinem Gehirn. Ruft doch mal an. Erreichbar ist er unter der Nummer 040 12 29 38.”

Und nun zurück zu den gelesenen Büchern.
Edith Wharton: Die Zeit der Unschuld - Wilbur Smith: La spiaggia infuocata - Maurice Walsh: Un uomo tranquillo - John Dos Passos: Manhattan Transfer - Raymond Radiguet: Il Diavolo in Corpo - Henry James: Ritratto di Signora - Jane Austen: Stolz und Vorurteil - E.M. Forster: Howard´s End - Natalia Ginzburg: Caro Michele - Charlotte Bronté: Jane Eyre - Joseph Conrad: Herz der Finsternis - Edgar Allan Poe: Erzählungen

So, das war es, was ich in meinen schriftlichen Unterlagen gefunden habe. Sicher habe ich danach weitere Bücher gelesen, von denen ich aber nicht mehr weiß, dass ich sie gelesen habe, lol. Einige waren auf deutsch, englisch, italienisch. Ach ja, einige Perry Mason auf portugiesisch, wobei ich dort noch immer nur 20 Prozent verstehe, wenn sich die Leute etwas erzählen. Aber ich bleibe dran. Und dann die Urania-SF Taschenbücher auf italienisch mit klassischen Autoren. Ich komme selten dazu. Zur Zeit attackiere ich John Brunners “Il Telepate”. Zeitschriften haben Vorrang, da einige von ihnen jede Woche erscheinen. Ist Arbeit, Leute. Macht aber Spass.

giovedì, aprile 20, 2017

Anwendungen zuhauf

Augmented Reality wird auch von Facebooks Zuckerberg angepeilt. An diesem Thema wird man sein Leben lang kodieren können, und jemals fertig zu werden. Vor allem auch, weil alle möglichen Arten von Fehlern auftreten können. Ein gutes Beispiel dafür ist die elektronische Fußfessel. In Deutschland soll sie bei Gefährdern eingesetzt werden. Wie auch immer. Sie wird von 3M in etwa 200 Ländern vertrieben. Das Gerät funktioniert auch hin und wieder. Es soll die Gefängnisse entlasten, ist jedoch fehleranfällig, und das verträgt sich nicht. Verbindungen brechen ab, die Batterie ist manchmal erschöpft, die interne Antenne funktioniert nicht in jedem Raum oder unter jeder Kleidung. Und die Frage stellt sich: Wo steckt der verurteilte Verbrecher? Gab es eine Fehlfunktion des Gerätes, oder hat der Träger sich seiner entledigt und verübt gerade eine weitere Straftat?
Für das Gebiet der Digitalisierung sind noch Stellen frei.
Nicht alle guten Kodierer sind jedoch an einem Fulltime-Job interessiert. Einigen der besten von ihnen reichen Preise, die sie in Hackathons gewinnen können. Von Hackathons gibt es hunderte in den U.S.A. In Deutschland kommen sie auch vor. Ich hörte von einem, das von Intel ausgerichtet wurde. Nur wird in deutschen Medien zu wenig darüber berichtet.
Hackathons, Kodierer-Maratone werden von Großunternehmen gesponsert. Ihre IT-Leiter nehmen als Beobachter teil, um Gewinnern Jobs anzubieten. Viele von ihnen reisen jedoch lieber von Veranstaltung zu Veranstaltung mit Computer, Isomatte, Smartphones, einem Internet-Chipboard, so wie meinem Snapdragon, und einigen Sensoren. Preise gibt es auch in Form von Fernsehern, Home-Theater, Wohnungseinrichtungen. Isomatten deshalb, weil Hackathons bis tief in die Nacht ablaufen. Programmierer schließen sich auch zu Teams zusammen, dessen Mitglieder sich beim Kodieren und Schlafen ablösen.

Drohnen-Sprühgeräte in der Landwirtschaft
Die DJI Agras-MG1 ist eines davon. Damit könnte man ein lukratives Geschäft aufbauen. Es lohnte sich, einzusteigen.




martedì, aprile 18, 2017

Augmented Reality u.a.

Wieder etwas Neues gelernt. Ein kanadisches Einwanderungsgesetz gibt es seit 1967 und in Deutschland haben wir bis jetzt nichts auf die Reihe gebracht. Warum eigentlich? Einwanderer werden in Kanada auf folgende Kriterien geprüft: Professionalität, Erziehung, Sprachkenntnisse, Alter, Jobzusage und Anpassungsfähigkeit. Diese Kriterien werden bepunktet. Ist doch gar nicht so schwer.
Das war aus der “Business Week”. Interessant auch ein Beitrag über Tim Cook, den Apple-Boss, der auf Augmented Reality setzt. AR? Ich stutzte, wieder schwappt etwas aus der Science Fiction in unser tägliches Leben. Nicht jetzt, aber irgendwann. Stellen wir uns ein I-Phone mit Kamera vor, die wir auf ein Gebäude richten. Auf dem Bild erscheinen Angaben über das Unternehmen in dem Gebäude, Name, ob es Arbeitskräfte welcher Art sucht, der Umsatz, Gewinn, Börsenkurs usw. Ich richte die Kamera auf einen Autobus und bekomme auf das Bild Stationen, Abfahrtszeiten etc. Googelt nach Augmented Reality: Da tut sich ein Milliarden-Geschäft auf.
Klar dass Apple daran interessiert ist, denn die Zuwachsrate für Smartphones flacht ab. Mit Layar gibt es eine App, die ich jedoch noch nicht untersucht habe.
In Japan wurden Bestäubungsdrohnen entwickelt, forciert durch das Bienensterben der letzten Jahre. Zur Zeit müssen sie noch ferngesteuert werden. Es wird daran gearbeitet, dass sie von sich aus von Blüte zu Blüte fliegen.
Es gibt einen Artikel über Blockchain, das über unzählige Computer verteilte Buchhaltungs-Register, popularisiert durch Bitcoin. Großunternehmen wie BP, Microsoft, IBM und ING, sowie JPMorgan experimentieren damit. Und ich habe ein Buch darüber schon seit Monaten ungelesen auf dem Nachttissch liegen. Da liegt es gut, lol.


domenica, aprile 16, 2017

BW, Spiegel und Atlas Shrugged

Gut, dass Deutschland im globalen Kontext nicht mehr so wichtig ist. So wird ein erneuter Artikel der “Business Week” über den Berliner Flughafen BER, von dem man noch immer nicht weiß, wann er fertig wird, den Leser müde gähnen lassen. Und überhaupt, diesmal steht nichts Weltbewegendes in dem Magazin. OK, wenn man davon absieht, dass gekochte Eselshaut e´jiao in China als Gelatine gegen Blutarmut eingesetzt wird und der Bedarf an Eseln immens gestiegen ist. Und dass Trumps Forderung an die amerikanischen Unternehmen, nicht im Ausland zu produzieren, auf halb taube Ohren stößt, und er unberücksichtigt lässt, dass in den U.S.A. produzierende Unternehmen ihre Produktivität durch Maschinen und KI steigern lassen, was einen negativen Einfluss auf den Zustrom ungelernter Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt haben wird.
“Gute Frau, cool, phänomenal”, um es mit Trump zu sagen. Das “Spiegel”-Interview mit Elke Holinski-Feder, der Leiterin des Medizinisch Genetischen Zentrums (MGZ) in München, hat mir eine Erkenntnis nahe gebracht, auf die ich Dussel auch selbst hätte kommen können. Der größte Anteil genetischer Veränderung im Menschen rührt nicht von den Eltern her, sondern von einer Spielerei der Natur, die von sich aus im Rahmen der Evolution an den Genen bastelt. Von da aus ist es unmöglich, in einer Prä-Implantationsdiagnostik (PID) zu erkennen, welche genetisch bedingten Krankheiten ein Individuum befallen können. Für den geringen Anteil von Fällen, die über eine PID geklärt werden können, ist die Genehmigungs-Schwelle in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. So wird in den norddeutschen genehmigt, was in den süddeutschen nicht erlaubt ist. Der hellste Wahnsinn.
Dann noch etwas, was ich in einem vorherigen Eintrag angedeutet hatte: Dass sich Nerds eine politikfreie Zone wünschen, das Verlangen spiegelte sich bereits in Ayn Rands “Atlas Shrugged” wider. Es waren keine Nerds, sondern Macher, Unternehmer, die sich den von der Politik erlassenen Verordnungen widersetzen und hinter die Berge flüchten, um eine neue Gesellschaft aufzubauen. Dieser Traum findet sich auch bei den Personen des Silicon-Valley, und auch ich meine, es muss eine neue Gesellschaftsordnung her, welche die Digitalisierung unterstützt und abfedert.