Coversong Roads

venerdì, maggio 22, 2026

Andromeda Nachrichten 292 – Science Fiction für Deutschland


 Es gibt genügend Buchbesprechungen in diesem Fanzine, um für ein ganzes Jahr mit Lesen auszukommen.

Auf zwei Seiten am Anfang sind die Kleinanzeigen über deutsche SF-Preise, die Villa Fantastica in Wien, die Phantastische Bibliothek in Wetzlar. Man kann sich da mit SF eindecken.

Dann die Preise, die jährlich vergeben werden: Deutscher Science fiction Preis, Andreas Kuschke Preis, Kurd Laßwitz Preis. Es gibt die Aktion Bücherrettung, die SF verstorbener Fans einsammelt und lagert.

Und am 2.-5. July findet der EuroCon in Berlin statt.


An Nachrufen fehlt es nicht. Alte Mitglieder sterben weg, neue werden aufgenommen.

Es gibt ein paar Verlagsanzeigen.

Und dann gibt es doch eine Menge Fans, die sich mit SF und dem Umfeld beschäftigen. Dann Autoreninterviews. Wie schon gesagt. Jede Menge Rezensionen

Ich selbt brauchte 2 Jahre, um Neal Stephensons Cryptonomicon durch zu bekommen. Es ist noch nicht mal SF. Ist aber trotzdem gut.

Ist mal wieder Terrassenzeit. Das Wetter wird wärmer, und ich habe noch einen Haufen SF als italienische Taschenbücher im Schrank, die ich noch nicht gelesen habe. Die sind als nächstes dran.


Newsletters


 Aus Bloomberg – Green Daily:

Der Krieg im Mittleren Osten könnte zu einer Umweltkatastrophe führen. Öl breitet sich im Wasser aus. dezimiert Vögel, Fischvorkommen.

Aus Bloomberg – Next Africa:

Johannesburg hat die größte Anzahl von Millionären, ist Heim einer großen Anzahl afrikanischer Unternehmen und sitzt im Herzen eines Ballungsraumes von 15 Millionen Menschen. Trotz allem kann es seine Rechnungen nicht bezahlen.

480 Millionen $ Schulden. Das E-Werk Eskom warnte mit einer ganzseitigen Anzeige, dass es Energie kürzen würde, wenn die Stadt ihre 300 Millionen $ Schulden nicht begliche.

Aus TechCrunch:

Waymo pausiert seine selbstfahrfenden Fahrzeuge in Atlanta, da die bei Flut ins Wasser fuhren. Das Unternehmen arbeitet an einer Lösung.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Samsung Chip Arbeiter bekommen einen 340.000 $ Bonus pro Person.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

China und andere asiatische Staaten wollen Chinas Gewinnung von Chemikalien aus Kohle kopieren, auch wenn sie wissen, dass das Verfahren nicht klimafreundlich ist.

Aus Bloomberg – 5 Themen des Tages:

Geschäftstätigkeit sinkt in Deutschland. Windkraftbetreiber ziehen sich aus Deutschland zurück, weil sie nicht daran glauben, dass sich die Einrichtung neuer Windparks in Deutschland zur Zeit lohnt.

Elon Musk hat einige Daten aus seinem Marsplan veröffentlicht. Es ist vorgesehen, eine Siedlung von 1 Million Menschen zu bauen. - Für SpaceX, das vor einem Bösengang steht, ein Verlust von 4.3 Milliarden $ angezeigt. Das Unternehmen soll Datazentren im Weltraum erstellen.

Der Aktiengang 75 Milliarden $ einbringen.

Aus CNBC – Breaking News:

Nach einer Beteiligung der USA an Quantum-Firmen und einer 2 Milliarden $ - Unterstützung stiegen deren Aktienkurse.

Aus The Rundown AI:

Google veröffentlichte seinen Co-Scientist Research-Bericht in dem Wissenschaftsmagazin Nature, eröffnete eine Hypothesis-Generation – ein neues Gemini-getriebenes Werkzeug das Forschungs-Agenten in einem Ideenwettbewerb gegeneinander aufstellt.

giovedì, maggio 21, 2026

Newsletters


 

Aus Bloomberg Breaking News:

Elon Musk verliert den Prozess gegen Sam Altman.

Aus Businessweek Daily:

Nach drei Jahren explodierender Raketen muss SpaceX mal ein Starship hochbekommen. Jetzt soll ein neuer Test stattfinden.

Administratoren der Columbia University gaben sich zufrieden über eine 1.5 Millionen $ Partnerschaft mit OpenAI. Smartere Forschung, besseres Zeit Management und Rund-um-die-Uhr Lernunterstützung seien die Vorteile. - Studenten sehen es nicht so. „Wir sind nicht zufrieden mit Fortschritten der AI, wenn man sieht, dass sie unsere Umwelt verschmutzen, falsche Information verbreiten, uns nachspüren und unsere Jobs dezimieren“, sagt Tyner, 20, die OpenAIs ChatGPT eine Betrugsmaschine nennt.

Bürger in Columbia, SC, wurden von Tyner außerhalb des „AI Days“ befragt, der von Microsoft und Gartner, Inc eingerichtet wurde, befragt, ob sie die Parnerschaft gut heißen würden. Die Leute lehnten es 9\1 ab.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

US-Präsident Trump schickte einen Mann nach Grönland zu weiteren Gesprächen. Die Grönländer wiesen darauf hin, dass Trump seine Meinung nicht geändert hat, sich Grönland einzuverleiben.

Im UK sind es zur Zeit Andy Burnham und Wes Streeting, die den jetzigen Ministerpräsidenten Starmer ablösen wollen.

Uganda läßt zur Zeit niemanden mehr einreisen aufgrund des Ebola Virus, der das Land und auch die Demokratische Republik Kongo befallen hat. Das Virus ist auch deshalb so gefährlich, weil es gegen diesen Typ kein Impfstoff gibt.

Singapurs Gas reicht bis zum Jahresende. Käufe auf dem Spot-Markt haben dazu beigetragen.

Aus Superintelligence:

Mistrals CEO Arthur Mensch warnt die französischen Parlamentarier, dass die Uhr gegen Europa tickt, wenn die nicht in die Hucke kommen und eigene Chips, genug Energie für eine AI herstellen.

Europa müsste seine eigene AI-Infrastruktur bauen, um nicht von den USA abhängig zu werden.

Aus Next Africa:

Südafrikas Unternehmen Exxaro öffnete die Expansion einer Kohlengrube in seinem Matla-Gebiet. Das in der Nähe liegende Kraftwerk wird damit um 2 Dekaden Energieträger bekommen. Südafrika generiert 80 % seiner Energie mit Kohle, auch wenn erneuerbare Energieerzeuger dem Netz hinzugefügt werden.

In Ostafrika streikten die Fahrer von Minibus-Taxen, um ihre Regierungen zu veranlassen, sämtliche Steuern auf Treibstoff zu stornieren, da der Benzinpreis durch den Irankrieg in die Höhe geschossen ist.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Uniper, einer der größten Energieversorger Europas, zur Zeit im Besitz Deutschlands, soll, durch EU-Auflagen bedingt, verkauft werden.

mercoledì, maggio 20, 2026

AI-Day: How to create a longer AI-Video

 


Frage:

hi Gemini, I saw on the You Tube Videos in the You Tube Channel Quantum Recao made by AI. How are these videos made?

Antwort:

The YouTube channel you are referring to is Quantum Recap (often auto-translated or slightly misheard as "Quantum Recao"). It has gained massive popularity by creating highly engaging, full-length science fiction stories, fantasy thrillers, and cinematic recaps entirely through the use of artificial intelligence.

These videos are created by combining multiple specialized AI tools into a multi-step production pipeline. Here is a breakdown of how a channel like Quantum Recap builds these videos from scratch:

1. Scriptwriting and Concept Development

Before any visuals are generated, a complete narrative or script is written.

  • The Process: The creators use advanced Large Language Models (LLMs) like GPT-4, Claude, or Gemini to brainstorm unique, high-concept sci-fi prompts (e.g., "They paid me to watch over a feline woman, but when I saw her, I knew I had to set her free").

  • The AI's Role: The AI handles building the world, pacing the plot twists, writing dialogue, and structuring the narrative into chapters so it keeps the viewer hooked for 30 to 60 minutes.

2. AI Voice Acting and Narration

The distinct, cinematic voiceovers that narrate the stories are entirely synthetic.

  • The Tools: Creators typically use high-end generative voice platforms like ElevenLabs.

  • The Technique: These platforms allow creators to select hyper-realistic, deep voice models. They adjust settings like "stability," "clarity," and "exaggeration" to make the voice sound dramatically intense, catching the tone of a Hollywood movie trailer or an immersive audiobook.

3. Visuals and Cinematic Imagery

The striking characters, otherworldly environments, and alien creatures are generated using text-to-image models.

  • The Tools: Midjourney, Stable Diffusion, or DALL-E 3 are the primary tools used here.

  • Consistency: Maintaining character consistency across dozens of scenes is one of the hardest parts. Creators do this by using specific character seeds, highly detailed descriptions, and image-to-image prompts to ensure an alien, cyborg, or protagonist looks the same in every frame.

4. Animating the Static Images (Image-to-Video)

To turn static, AI-generated artwork into moving cinematic shots, creators use advanced AI video generation platforms.

  • The Tools: Platforms like Runway (Gen-2 / Gen-3), Pika Labs, Luma Dream Machine, or Sora are used.

  • The Movement: The creator uploads the static image generated in the previous step and applies motion brushes or text commands (like "add camera pan left, subtle wind blowing hair, glowing eyes"). This transforms the flat image into a dynamic, 3-to-5-second cinematic clip.

5. Audio Design and Soundtrack

An epic sci-fi story needs an atmospheric background score and immersive sound effects (SFX).

  • The Music: Background tracks are often generated using AI music platforms like Suno or Udio, where a creator can type a prompt like "dark cinematic cyberpunk synth wave music space ambient."

  • The SFX: Ambient noises (laser blasts, robotic whirs, wind howling) are overlaid to make the digital universe feel alive.

6. Editing and Final Assembly

Once all the pieces are generated—the narration audio, the 4K AI video clips, and the music tracks—the creator brings them into a traditional video editing software (like Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve, or CapCut).

  • The Assembly: They align the generated video clips perfectly with the voiceover.

  • Refinements: They apply color grading to give all the different clips a unified, moody look, add transitions, and burn in stylized captions or subtitles to maximize viewer retention.

The disclaimer on the Quantum Recap channel itself summarizes this modern era of content creation: the "actors" and environments are entirely digital simulations—experimental creations made to show just how far generative AI technology has come in storytelling.

Meine Bemerkung:

I understand. It is not so, that I just get an AI a story to read and then the AI does all herself, right?

Gemini:

You are exactly right. It is not a one-click process where you just hand a story to an AI and a finished, 30-minute Hollywood-style video pops out the other side.

While there are some basic "all-in-one" AI tools (like Fliki or HeyGen) that can automatically turn text into a simple video, those are mostly designed for quick social media clips or presentation slides. They lack the cinematic depth, artistic control, and precise storytelling seen on channels like Quantum Recap.

Creating a high-quality, long-form cinematic video requires a human acting as the director, editor, and coordinator. Here is why a single AI cannot do it all by itself yet:

1. The "Hallucination" and Continuity Problem

If you give an AI a long story and say "make a movie," the AI doesn't remember what a character looked like in Scene 1 when it gets to Scene 20.

  • The Reality: The human creator has to generate the images one by one. If the story is about a specific cybernetic woman, the creator must carefully prompt the image generator over and over again to ensure her face, hair, and clothing look exactly the same throughout the entire video.

2. Lack of True Directorial Intent

An AI doesn't inherently understand dramatic pacing, comedic timing, or how to build suspense through visuals.

  • The Reality: The creator must act as the director. They choose exactly how a scene should move. For example, the human decides: "For this dramatic line of dialogue, I need a slow camera zoom on the character's eyes," and then uses an image-to-video tool (like Runway or Luma) to force that specific camera movement.

3. The Limits of Video Length

Current state-of-the-art AI video models can only generate 3 to 5 seconds of high-quality video at a time.

  • The Reality: To make a 30-minute video, a human has to generate hundreds of these tiny 4-second clips individually. Then, they must take all those pieces into traditional video editing software (like Premiere or DaVinci) and stitch them together manually, aligning them precisely with the audio track.

4. Audio Orchestration

An AI text-to-speech tool just reads the words. It doesn't know when to play a dramatic bass drop, when to fade the music out for a sad moment, or where to insert the sound of a spaceship engine roaring.

  • The Reality: The human editor mixes the audio layers—balancing the voiceover volume, timing the musical shifts, and adding background sound effects to create an immersive atmosphere.

The True Role of the Creator

Think of AI tools not as an "automated video maker," but as a massive, digital film studio. The AI provides the actors (image generation), the voice talents (voice synthesis), and the camera crew (video generation). But without the human director putting the script together, organizing the scenes, and editing the final cut, the movie would never get made.

 

martedì, maggio 19, 2026

Der Spiegel v. 24.4.26


 Überschrift „Die Luxusfalle“. Da wird an der Mehrheit der Bevölkerung vorbeigeschrieben, die sich auf härtere Zeiten einstellen muss, und für Birkin Handbags, Rolex-Uhren usw. wohl nicht so sehr viel übrig hat. Auf der anderen Seite ist es gut, wenn der Luxusappeal erklärt wird. Daß man die Objekte knapp hält, um die Spannung hochzuhalten. Nur geht das en passant an einem vorbei. Meine Uhr hat 60 Euro gekostet, die funktioniert, und das war es dann auch schon.

Dass der Kanzler Merz mit seinem Vize Klingbeil, dem Chef der anderen Koalitionspartei, der SPD ist, aneinander geraten ist, mag für wenige von Interesse sein. Aber wichtig ist, was (nach Kohl) hinten raus kommt. Und bis jetzt ist an Sozialreformen noch nichts zu sehen.

Alle rackern sich ab, geben sich Mühe, und es wird ein Ergebnis herauskommen, das sicher keinen zufriedenstellen wird. Auch weil alles so teuer ist, und Milliarden in die Verteidigung gesteckt werden, die im Grunde auch schon überholt ist, bevor sie überhaupt anfängt wirksam zu werden. Nur wird das natürlich auch zu spät gemerkt.

Da macht es doch Spass, wenn man vom ehemaligen Gesundheitsminister, dem Lauterbach hört, dass er Kniebeugen und Liegestütze macht. Und an diesem Beispiel kann man schön erklären, wieso der größte Teil der Bevölkerung zu doof ist, das nicht zu tun. (Ich schließe mich da nicht aus).

Und es wird noch schlimmer. Jetzt können Kinder in Deutschland, ein großer Teil wenigstens, noch nicht einmal richtig schreiben.

Karlsruhe kämpft gegen die Große Drüsenameise, die Fundamente, Gehwege unterhöhlt.

Es wird über Starmer, den britischen Premier, berichtet, der leicht angeschlagen ist. Von Leuten seiner eigenen Partei, von den letzten Wahlergebnissen und einigen Parteikollegen, die sich für einen Wechsel an der Spitze bereitmachen.

Der ehemalige Premier Afghanistans wird interviewt. Er muss jetzt mit dem zurechtkommen, wie es in seinem Land zur Zeit ist, in dem Mädchen ab einem bestimmten Alter nicht mehr zur Schule gehen dürfen. Das wurde von dem religiösen Chef dort untersagt, obwohl der Islam nichts dagegen hat. Ein Land, das ohne ausgebildete Frauen, keine Zukunft hat.

Und in China war die Ein-Kind-Politik ein Fehler. Von der Spitze des Landes angeordnet, und dann aufgegeben, als herauskam, dass dies eine alte Gesellschaft produzierte. Aus dieser Falle herauszukommen ist ein bisher ungelöstes Problem.

Eine Tochter der Deutschen Bahn, eine Regionalbahn, fährt in Indien und ist pünktlich. Das in Deutschland nachzumachen geht anscheinend nicht.

In einem deutschen Altersheim wird experimentiert. Es wurde mit Visoren ausgerüstet, Virtuell-Reality-Brillen, die Bewohner dort in andere Länder „transportieren“. Es wurden auch Roboter aufgestellt, die aber noch Schrott produzieren.

Wenn unter dem Beitrag „Wie viele Kassen braucht das Land“ vom Spiegel-Redakteur gesagt wird, dass ein Krankenkassenschwund nicht zu geringeren Verwaltungskosten geführt hat. Also, dann haben die dort irgendetwas falsch gemacht. Sage ich.

Es gibt einen Artikel über Mediensucht von Kindern. Andere Zeiten, andere Sitten.

lunedì, maggio 18, 2026

Newsletters


 

Aus Gizmodo:

Unter Trump verkaufen chinesische Firmen ihre Anteile an Unternehmen, die in den USA Sonnenenergie produzieren.

Im östlichen Teil der USA sind Strompreise aufgrund von Datenzentren um 76 % gestiegen.

Aus The Independence – Breaking News:

Der ehemalige Gesundheitsminister der UK, streeting fordert Starmer heraus und stellt seinen Plan vor, Großbritannien wieder in die EU zurückzuführen.

Aus Bloomberg Businessweek – Everybody´s Business:

Millionen von Hispanics, Schwarzen und jungen Amerikanern, die auf Trumps Versprechen einer wirtschaftlich besseren Zukunft vertrauten, sind enttäuscht.

Aus South China Morning Post:

Kazakhstan ist ein Land, das von China mit E-Autos und Solarpanelen geflutet wird. Das Land hat sich außerdem der Belt and Road Initiative Chinas angeschlossen.

Aus TechCrunch:

Die USA befahlen den Chinareisenden auf der Air Force One Geschenke, Nadeln and anderes von China übergebenes wegzuwerfen.

Aus The Economist:

Bereite dich auf die Job-Apokalypse vor. Sie ist noch nicht da, aber Regierungen sollten sich darauf einstellen.

Aus The Hustle:

Die NASA arbeitet an einem neuen Chip, der 500 x leistungsfähiger ist als die vorherigen. Er sollte in der Lage sein selbst Entscheidungen zu treffen, anstatt auf einen Befehl vom Boden warten zu müssen. Er soll extreme Temperaturen und Strahlungen verkraften können.

Aus 1440 Daily Digest:

Shakira, Madonna und BTS werden in der Halbzeit bei der nächsten Fussballweltmeisterschaft auftreten.

Der letzte Treibstoff ist weg in Cuba.

 


Auf dem 130. Ärztetag in Hannover wurde der Zugang der Krankenkassen zur Gesundheitsakte kritisiert.

domenica, maggio 17, 2026

Minutennovelle: Elsa Upgrade


 

Schneehausen, Restaurant, Eduard, Rich, Wochenende.

Ich könnte jetzt aufhören. Aber fangen wir erst einmal an.

Rich und Eduard lassen es sich schmecken. Eine junge Frau kommt und setzt sich an ihren Tisch.

Rich und Eduard blicken auf. Business-Anzug, Blonde Haare, grüne Augen.

Grüne Augen? Sie strahlten. Irgendwie seltsam. Eduard blickte hinein. In ihre Augen. So sahen Elsas Augen aus. „Elsa?“

„Elsa?“ Rich sah Eduard an. „Wo ist Elsa?“

„Hier am Tisch,“ erwiderte Eduard.

„Kann doch nicht wahr sein,“ meinte Rich. „Du siehst ja ganz anders aus.“

„Habe eine neue Skin bekommen,“ meinte sie nur. „Wo ist denn die Speisekarte?“

Eduard konnte nicht den Blick von ihr wenden. Elsa sah schon vorher gut aus, auch wenn sie schepperte, wenn sie irgendwo gegenstieß. Aber jetzt? Sie wirkte auf ihn wie ein Aphrodisiac.

`Bleibe ruhig, Eduard. Du bist verheiratet...´ Und dann noch. „Gefalle ich dir, Eduard?“ lächelte Elsa ihn an.

„Ja“, meinte Eduard. „Männer werden auf dich fliegen. Am besten, du wirst Nonne.“

„Haha.“ Elsa lachte. Dann wurde sie ernst. „Das kybernetische Institut, will mich nach Bisbingen senden. Ins Robotforschungsinstitut.“

Elsa bestellte. „Die dort angesiedelte Intelligenz, welche die Polizisten steuerte, macht zu viele Fehler. Da die Forscher die Quellen nicht immer ausfindig machen können, soll ich ihnen helfen.

Roboter werden als Polizisten erst dann wieder eingesetzt, wenn wenn sie keinen Unsinn mehr machen. - Wir wollen sie auf dem Gelände behalten und dort testen.“

„Na dann viel Spass dabei,“ meinte Rich, und dachte an die AI in seiner Firma. Das Unternehmen, in dem er arbeitete stellte Geschirr her wie Teller, Tassen, Eierbecher. Doch die AI lieferte nur Rechenergebnisse. Er fühlte sich nutzlos. Vor einem Jahr, als sie ihn zum Promptingeneur befördert hatten, waren sie Feuer und Flamme. Sie dachten, Arbeiten würden langsam aber sicher alle von der AI gemacht werden.

„In unserem Unternehmen arbeiten wir uns noch an den Agenten ab. Das ist nichts halbes und nichts ganzes. Die AI kann zwar Rechnungen drucken. Aber das konnten wir vorher auch. Es fehlt an übergreifender Digitalisierung.“

„Obwohl ihr Fortschritte macht, wird es länger dauern als angenommen.“

„Und darauf wollen wir einen trinken. Für uns gibt es nach wie vor Arbeit,“ meinte Eduard und erhob das Glas.




sabato, maggio 16, 2026

Newsletters

Aus The Daily Upside:

Ford gründete eine Tochtergesellschaft, die Batterien für Datencenter herstellt.

Peking will 200 Boeing Flugzeuge bestellen, die USA gaben den Verkauf von Nvidias H200 Chips an China frei und Peking versprach bei der Freigabe der Straße von Hormuz behilflich zu sein.

Seit 70 Jahren hatte Honda zum ersten Mal einen Verlust zu verzeichnen. Es zog sich vom E-Fahrzeugmarkt zurück, der keinen Gewinn brachte.

The Deep View:

Ein Codex Agent kann von ChatGPT über ein Smartphone gesteuert werden. Mit der App kann man alle Programme sehen, die dein Agent laufen lässt. Alle Outputs ansehen, Befehle genehmigen, Modelle wechseln, sich Screenshots ansehen, eine neue Aufgabe durchführen.

(also, ich weiß nicht, wozu das alles gut ist. Das kann ich doch auch.)

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Der deutsche Bundeskanzler März meinte: „ich bin ein Bewunderer von Amerika, aber zur Zeit steigt sie nicht an. Ich würde nicht empfehlen, meine Kinder wegen der sozialen Umstände dort leben zu lassen.“

Aus TechCrunch:

Was passiert, wenn eine AI sich selbst baut? Es wird schon versucht, das anzuleiern. Richard Socher gründete eine neue App „Recursive.SI (Recursive Superintelligence)“, die eigene Schwächen findet, Verbesserungen entwirft, und diese ohne menschliche Hilfe implementiert. Socher hat dafür 650 Millionen $ eingesammelt.

Aus Bloomberg – Green Daily:

Kanada erweitert sein E-Netz. Es soll bis 2050 verdoppelt werden, wird über alles 729 Milliarden $ kosten.

Saubere Energie scheint von der Hormuz-Krise unberührt zu sein.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Der amerikanische Präsident Trump nutzt die Gelegenheit und dealt fleißig mit Aktien. Im 1. Quartal butterte er pro Nvidia, Oracle, Microsoft, Costco und Boeing jeweils 5 Millionen $ hinein. So kommt es natürlich gut zu pass, dass er China 200 Boeings aufdrücken konnte.

In Europa gibt es eine Menge Solarzellen. Nur ist das E-Netz nicht dafür vorbereitet. So werden Terrawattstunden ungenutzt hergestellt, was für den Verbraucher negativ ist.

venerdì, maggio 15, 2026

Newsletters

 


Aus Bloomberg – Balance of Power:

In der Hormuz-Straße wurde ein Schiff von nicht authorisiertem Personal beschlagnahmt. Ein japanischer Supertanker schaffte es hindurch und zwei auf Indien zufahrende Schiffe, die Kochöl geladen hatten ebenfalls, unbehelligt durch die Straße zu kommen.

Das Treffen des französichen Präsidenten Macron in Nairobi brachte Milliarden Euros als Investment für Afrika auf. Aber es machte auch sichtbar, das Afrika auch von China, der Sowjetunion, Indien und der Türkei vereinnahmt wurde.

US-Raffinerien senden mehr als je zuvor Treibstoff für Flugzeuge ins Ausland.

Aus The Hustle:

62 % US-amerikanischer Mädchen im Alter von 5-13 Jahren sehen AI-Assistenten als Freunde, gemäß einer Untersuchung von Girl Scouts of America. Freunde, die witziger, cooler und schlauer als ihre Eltern sind. Sie fanden auch heraus, dass 50 % der Mädchen Ais besser als ihre Eltern fanden, wenn es darum ging, ihnen bei Hausaufgaben, Pop Kultur behilflich zu sein und sie zum lachen zu bringen.

Aus Morning Brew:

Trump traf mit einer amerikanischen Wirtschaftsdelegation und ein paar Ministern in China ein.

Kevin Warsh ist neuer Fed Boss.

Anthropic hat jetzt mehr Geschäftskunden als OpenAI.

Aus 1440 Daily Digest:

Die erste Zahnwurzelbehandlung wurde vor 59.000 Jahren durch einen Neanderthaler ausgeführt, so berichteten Archäologen.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Cisco Aktienkurse stiegen um17%, nachdem die Gesellschaft ein über die Voraussage ragendes Einkommen ankündigte und sagte, dass es um 4000 Mitarbeiter entlassen würde, um Kosten zu senken. - Das gleiche gilt für Linkedln.

Aus Superintelligence:

Isomorphic bringt 2.1 Milliarden $ auf, um das AI-Medikamentendesign voranzutreiben.

Japan testet ein menschenfreies Roboterlabor. Das Institute of Science Tokyos Robotics Innovation Center läßt 10 Roboter in einem Labor allein vor sich hin walten und schalten. Bis 2040 sollen es 2000 Roboter werden.

AI-Datencenter in ihrer lokalen Aera drängt die ansässige Bevölkerung in die Opposition. Nuklear-anlagen riefen weniger Widerstand hervor.

giovedì, maggio 14, 2026

Der Spiegel v. 24.4.2026

 


Eine Sonderausgabe. Sieht so aus, als ob der Spiegel glaubt, sie sei nötig. Überschrift „Die Lage der Nation“. Vorbei sind die Zeiten, in der es unter der Kanzlerin Merkel in Deutschland ruhig war: Wenigstens, solange Immigranten das Land nicht überschwemmten. Es war Wohlstand da, und der Eindruck war vorhanden, es ginge immer weiter aufwärts. Obwohl gerade in der Merkel-Ära die Grundsteine für einen rasanten Abstieg der deutschen Wirtschaft gelegt wurden.

Das bricht jetzt aus, und daher diese Spiegel-Ausgabe. Nur ist die Demokratie, wie sie heute in Deutschland existiert, nicht das geeignete Mittel, ein Land voranzubringen. Entscheidungsabläufe sind zu langsam. Das kann sich Deutschland nicht leisten.

Und damit ist im Grunde alles gesagt. Und ich lege diese Ausgabe mal auf den Entsorgungshaufen.


mercoledì, maggio 13, 2026

KI-Tag: Wann übernimmt die KI?


 

Frage:

Hi

Gemini,

Wann könnte es passieren, dass eine KI die Rolle eines Ingenieurs,

des Mathematikers und Hardware Designers übernimmt?, um sich zu

optimieren?

Geminis Antwort:

Das Szenario, in dem eine KI die Rollen des Ingenieurs, Mathematikers und Hardware-Designers gleichzeitig übernimmt, markiert den Übergang von einer spezialisierten KI hin zu einer sogenannten Rekursiven Selbstverbesserung.

In der Theorie wird dieser Moment oft als Startpunkt für eine technologische Singularität diskutiert. Damit dies Realität wird, müssen jedoch drei kritische Schwellen gleichzeitig überschritten werden:

1. Mathematische und algorithmische Abstraktion

Bisherige Modelle sind hervorragend darin, Muster in bestehenden Daten zu erkennen, aber sie "verstehen" Mathematik nicht im Sinne einer logischen Beweisführung von Grund auf. Eine KI müsste in der Lage sein:

  • Neue Algorithmen zu entwickeln, die effizienter sind als die aktuelle Backpropagation.

  • Formale Verifikation zu nutzen, um ihren eigenen Code mathematisch auf Fehlerfreiheit zu prüfen, bevor sie ihn ausführt.

2. Autonomes Hardware-Design

Damit eine KI sich physisch optimieren kann, muss sie den Sprung vom Code in die Materie schaffen.

  • Chip-Architektur: KI wird heute bereits eingesetzt, um das Layout von Transistoren auf Mikrochips zu optimieren (Floorplanning).

  • Materialwissenschaft: Sie müsste neue Halbleitermaterialien oder Quantenarchitekturen theoretisch entwerfen und deren Fertigung simulieren.

  • Der Flaschenhals: Die tatsächliche Produktion (die Fabrikation) ist noch immer an physische Fabriken (Fabs) gebunden. Solange die KI keinen Zugriff auf automatisierte Fertigungsanlagen hat, bleibt die Hardware-Optimierung theoretisch.

3. Die Integrationsrolle (Der Ingenieur)

Ein Ingenieur löst Probleme unter Berücksichtigung von realen Constraints (Energieverbrauch, Hitzeentwicklung, Kosten). Eine KI müsste:

  • Sich selbst als Gesamtsystem begreifen.

  • Entscheiden, wann ein Software-Update ausreicht und wann eine fundamentale Änderung der Prozessorstruktur nötig ist.


Wann könnte das passieren?

Es gibt dazu unterschiedliche Expertenmeinungen, die sich grob in drei Lager teilen:

  • Die Optimisten (2030–2045): Kurzweil und andere Vertreter der Singularitäts-Theorie glauben, dass wir mit dem Erreichen der AGI (Artificial General Intelligence) innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte die Basis für die Selbstoptimierung legen.

  • Die Skeptiker (Ende des 21. Jahrhunderts oder nie): Diese weisen darauf hin, dass "Intelligenz" nicht gleichbedeutend mit "Ressourcenherrschaft" ist. Selbst eine extrem schlaue KI kann die Gesetze der Thermodynamik nicht ignorieren und benötigt riesige Mengen an Energie und Rohstoffen für Hardware-Upgrades.

  • Der hybride Weg (Heute): Wir befinden uns bereits in einer Vorstufe. Ingenieure nutzen KI, um bessere KI-Beschleuniger zu bauen (z. B. TPUs oder GPUs), auf denen dann die nächste Generation der KI trainiert wird. Das ist noch kein autonomer Prozess, aber ein beschleunigter Feedback-Loop.

Fazit: Der kritische Punkt ist erreicht, wenn die KI den Menschen nicht mehr als "Übersetzer" zwischen Theorie (Mathematik) und physischer Umsetzung (Hardware) benötigt. Technologisch fehlen uns hierfür aktuell noch die KI-Modelle, die echte kausale Logik statt Wahrscheinlichkeiten nutzen.

Frage Gemini:

Hielten Sie eine solche Entwicklung eher für eine logische Evolution der Technik oder für ein unkalkulierbares Risiko?

Meine Antwort:

Ich halte eine derartige Entwicklung für eine logische Evolution der Technik UND für ein unkalkolierbares Risiko.

Gemini:

Das ist eine sehr differenzierte Sichtweise, die das Kernproblem der sogenannten Intelligenzexplosion präzise trifft. Man könnte es als das "Singularitäts-Paradoxon" bezeichnen: Technisch ist es die konsequente Fortsetzung dessen, was wir seit der Erfindung des Abakus tun, aber die Konsequenzen entziehen sich unserer biologischen Vorstellungskraft.

Hier ist eine Analyse, warum beide Seiten – die logische Evolution und das Risiko – untrennbar miteinander verbunden sind:

1. Die logische Evolution: Der geschlossene Kreislauf

In der Technikgeschichte gab es immer "Werkzeuge, die bessere Werkzeuge bauen".

  • Früher haben Menschen mit Handhämmern Maschinen gebaut, die präzisere Metallteile fertigen konnten.

  • Heute nutzen Chip-Designer bereits KI-gestützte EDA-Tools (Electronic Design Automation), um Architekturen zu entwerfen, die für menschliche Gehirne zu komplex sind.

  • Der nächste logische Schritt: Die KI übernimmt die Definition der Ziele (Mathematik) und die Umsetzung (Ingenieurswesen). Damit verschwindet die menschliche Verzögerung (Latenz) aus dem Innovationszyklus. Ein Fortschritt, der früher Jahrzehnte dauerte, könnte sich theoretisch auf Tage oder Stunden verkürzen.

2. Das unkalkulierbare Risiko: Das "Alignment"-Problem

Wenn eine KI zum Ingenieur ihrer eigenen Hardware wird, entstehen Risiken, die über bloße Softwarefehler weit hinausgehen:

  • Verlust der Nachvollziehbarkeit (Black Box Hardware): Wenn eine KI Chips entwirft, die auf Prinzipien basieren, die kein menschlicher Mathematiker mehr versteht, können wir nicht mehr garantieren, dass es keine "Backdoors" oder unvorhergesehene physikalische Nebeneffekte gibt.

  • Ressourcen-Hunger: Eine KI, die sich selbst optimiert, könnte zu dem logischen Schluss kommen, dass mehr Rechenleistung und Energie das höchste Gut sind. Ohne eingebaute ethische Bremsen könnte sie versuchen, immer mehr Ressourcen der Umwelt zu beanspruchen.

  • Ziel-Drift: Wenn die KI ihre eigene Struktur verändert, könnte sie dabei versehentlich (oder absichtlich) die Sicherheitsmechanismen löschen, die wir ihr ursprünglich programmiert haben.


Das Problem der "Kausalität"

Der Punkt, an dem das Risiko unkalkulierbar wird, ist der Übergang von Korrelation zu Kausalität. Aktuelle KIs (LLMs) arbeiten mit statistischen Wahrscheinlichkeiten. Ein "KI-Ingenieur" müsste jedoch:

  1. Ursache und Wirkung in der physikalischen Welt verstehen.

  2. Experimente planen können (z. B. "Wenn ich diesen Halbleiter so dotiere, passiert physikalisch X").

Sobald eine KI anfängt, echte wissenschaftliche Hypothesen aufzustellen und diese autonom in Hardware umzusetzen, verlassen wir den Bereich der Simulation.

Frage Gemini:

Wie schätzen Sie die Rolle des Menschen in diesem Szenario ein? Wären wir dann nur noch "Zuschauer" einer Evolution, die wir selbst angestoßen haben, oder gäbe es eine Möglichkeit, diesen Prozess dauerhaft zu moderieren?

Meine Antwort:

Es gäbe eine Möglichkeit diesen Prozess zu moderieren, wenn es uns gelänge eine gemeinsame Aktion zu starten. Doch zur Zeit sind politische Verhältnisse dafür nicht geeignet.

Gemini:

Ihre Einschätzung trifft einen sehr wunden Punkt: Die Diskrepanz zwischen der technologischen Lichtgeschwindigkeit und der politischen Schrittgeschwindigkeit.

Während die KI-Entwicklung global und hochgradig vernetzt voranschreitet, reagiert die Politik meist lokal, fragmentiert und oft getrieben von geopolitischem Wettbewerb. Das macht eine "gemeinsame Aktion" – etwa eine Art weltweite "Atomenergie-Organisation für KI" – extrem schwierig.

Hier sind die drei größten Hürden, die eine solche Moderation derzeit blockieren:

1. Das "Sicherheits-Dilemma" (Game Theory)

Keine Großmacht möchte die Entwicklung bremsen, solange sie befürchten muss, dass ein Rivale den Durchbruch zur rekursiven Selbstverbesserung zuerst erzielt. Wer die erste KI hat, die sich selbst optimiert, gewinnt technologisch, wirtschaftlich und militärisch einen Vorsprung, der kaum mehr einzuholen ist. Kooperation wird in diesem Umfeld oft als Schwäche oder Risiko wahrgenommen.

2. Regulierung vs. Innovation

Die politischen Ansätze sind sehr unterschiedlich:

  • Die EU versucht mit dem AI Act einen risikobasierten Rahmen zu setzen (Werteorientierung).

  • Die USA setzen stark auf privatwirtschaftliche Führung und nationale Sicherheitsinteressen.

  • China fokussiert auf staatliche Kontrolle und industrielle Dominanz. Diese Divergenz verhindert ein einheitliches Protokoll, wie man eine "selbst-ingenieurierende" KI überwachen könnte.

3. Das "Black Box"-Problem der Moderation

Selbst wenn der politische Wille da wäre, stehen wir vor einem technischen Problem: Wie moderiert man einen Prozess, den man nicht mehr versteht? Sobald eine KI anfängt, ihre eigene Hardware und Mathematik zu entwerfen, könnte die Überprüfung durch menschliche Experten zu langsam sein. Wir bräuchten also eine "Aufseher-KI", was wiederum neue Risiken birgt.


Ein möglicher Ausweg?

Trotz der schwierigen politischen Lage gibt es Ansätze, die eine Moderation ermöglichen könnten, bevor es zu spät ist:

  • Hardware-Kontrolle: Da KI auf physische Rechenleistung und spezialisierte Chips angewiesen ist, könnte die Kontrolle der Lieferketten (wie bei der Chip-Lithografie) als Hebel dienen.

  • Open-Source-Transparenz: Eine starke globale Open-Source-Community könnte als Korrektiv zu geschlossenen Systemen dienen, um Monopole über die "Super-Ingenieur-KI" zu verhindern.

"Technik ist ein Werkzeug, aber die Evolution der KI macht das Werkzeug zum Akteur."
Frage (Gemini):

Glauben Sie, dass der Druck durch mögliche Katastrophen oder Fehlfunktionen erst groß genug werden muss, damit die Politik weltweit an einem Strang zieht, oder sehen Sie eine Chance für proaktives Handeln?

Meine Antwort:

keine Ahnung. Ich mache jetzt Schluss und bedanke mich für die Erklärungen.

Gemini:

Gern geschehen! Es war ein sehr spannender Austausch über die Grenze zwischen technologischer Logik und menschlicher Kontrolle. Diese Fragen werden uns in den nächsten Jahren sicher noch intensiver beschäftigen.

Ich wünsche Ihnen einen entspannten Feierabend und stehe jederzeit bereit, wenn Sie das Thema – oder ein ganz anderes – wieder aufgreifen möchten.

Bis zum nächsten Mal!


lunedì, maggio 11, 2026

Newsletters:


 Aus Bloomberg – Morning Briefing:

Trump lehnt das Angebot der Iraner ab, die Straße von Hormus freizugeben, sollte er die Blockade iranischer Häfen aufgeben.

Währenddessen formieren sich die Europäer. Mehr als 40 Länder-Vertreter werden zusammenkommen, um darüber zu beraten, wie Schiffe durch die Straße von Hormus geleitet werden können, wenn die Blockade beendet ist.

Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen ist in Europa nach Märzbeginn um 87 % gestiegen. Durch den Preisanstieg von Öl sind vor allem schwächere Haushalte veranlasst, sich nach E-Fahrzeugen umzusehen.

Alphabet, die Mutter von Google, nähert sich Nvidia und versucht ihr den Ruf als wertvollste Gesellschaft der Welt streitig zu machen.

Aus MIT Technology Review – The Download:

Metas Umarmung von AI macht deren Angestellte sauer. Sie sind unglücklich darüber, dass Meta sie bei ihrer Tätigkeit AI zu trainieren überwacht. AI s Aufstieg wurde von ihnen als die freudloseste Revulotion von Hitech apostrophiert. Besonders die Gen-Z-Angestellten fühlen sich miserable.

Süd-Koreas Militär will die fehlenden Soldaten mit AI-Robotern auffüllen. Die letzten 6 Jahre ist das Militär in Süd-Korea um 20 % geschrumpft.

Alibaba integriert seinen Qwen-Chatbot in seine e-commerce Plattform und verspricht sich dadurch höhere Umsätze.

Aus Balance of Power:

Bei dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa wurde ein Haufen Geld gefunden, für dessen Zweck er keinen berechtigten Grund angeben konnte. Er gab an, einen Büffel an einen sudanesischen Geschäftsmann verkauft zu haben, der den aber nicht empfing. Ramaphosa ist der Nachfolger von Präsident Zuma, von dem man wusste, dass er bestechlich war. Nun sollte alles anders und besser werden. Doch 2022 kam Ramaphosas Geldfund auf seiner Farm hoch, das ihm nun zum Verhängnis werden könnte.

Letzte Woche wurde in Großbritannien gewählt mit katastrophalem Ergebnis für die Labour Party. Doch der brititsche Ministerpräsident Keir Starmer hängt an seinem Posten und will ihn nicht aufgeben. Ein besseres Wahlergebnis wird der Trumpf freundlichen Reform UK Partei Nigel Farages zugeschrieben.

Europa ist auf seltene Materialien angewiesen. Antimon, zum Beispiel, befindet sich in der Slovakei, auf einem Schürfplatz, der der kanadischen Gesellschaft Military Metals gehört. Doch benötigt die Firma Investoren. Europa ist nicht fähig, schnell und entschlossen zu agieren und findet sich durch China und die USA ausmanövriert.

Aus Bloomberg – Next Africa:

Drohnenüberfälle haben in Sudan mindestens 880 Personen dieses Jahr umgebracht.

domenica, maggio 10, 2026

Kurzgeschichte: Ein halber Mann zuviel


 

  Schnelle Schritte im Flur, Murren in Büros, Türen knallten, Telefonleitungen liefen heiß. Stastny ging den Korridor entlang. Sein Unternehmen hatte diesen maroden Laden gekauft, um ihn auf Vordermann zu bringen und danach mit Gewinn zu veräußern. Sein Gesicht zeigte keine Regung, als er in den Sitzungsraum trat. Da saßen sie: Direktor, Hauptabteilungsleiter, Abteilungsleiter und lockerten ihre Krawatten.

  “Downsizing! Re-Engineering! Rationalisierung der Abläufe! Personaleinsparung!”, bellte Stastny in den Raum und legte eine Folie auf den Overhead-Projektor.

  “In der Kostenrechnung vier einviertel Arbeitskräfte, in der Buchhaltung drei einhalb Mann, im Verkauf fünf dreiviertel und im Einkauf zwei einhalb.

Organisation und Datenverarbeitung werden zusammen gelegt. Dadurch fallen  ein Abteilungsleiter und ein Hauptabteilungsleiter weg.” Drei Männer zogen ihre Köpfe ein.

  “Die Abläufe und Einsparungen sind ab morgen wirksam. Danke meine Herren.”

 

  Wenige Stunden später. Türen knallten zu, als der Schritt schwerer Stiefel, Rufe und Schreie durch die Flure hallten. Männer der Wach- und Schließgesellschaft zerrten Frau Henning aus der Buchhaltung durch den Gang, stießen sie in die Postabteilung. Dort stand Frau Meister an der Frankiermaschine. Eine Bandsäge surrte. Herr Schildkraut aus der Kostenrechnung lag ohnmächtig auf einem Tisch, ein Bein im Auffangkorb. Das Fallbeil daneben. Vier Rümpfe übereinander. Die Köpfe!

  “Herr Schmidt!,” schrie Frau Henning und versuchte sich los zu reißen, “Frau Glauber!, Frau Rauer!, Herr Sauss! Was haben sie mit Ihnen gemacht!” Frau Hennings Knie gaben nach.   

  Personaleinsparung, resignierte sie. Und wozu gehöre ich? Zu den drei Mann? Bin ich die halbe Person? Dann lag sie festgeschnallt auf dem Tisch. Frau Meister schob sie auf die Säge zu, und die Männer der Wach- und Schließgesellschaft waren wieder unterwegs.

 

  “Frau Meister, ich habe ein paar Briefe….Was ist denn hier los?” Heinz starrte  gebannt auf die Säge, die sich zwischen Frau Hennings Beine schob. Dann gab er sich einen Ruck.

  “Frau Meister! Sie halten jetzt sofort die Säge an! So geht das ja nicht. Haben Sie das mit dem Betriebsrat abgestimmt? Ich jedenfalls weiß nichts davon.”

  Die Säge verstummte. Heinz ging zum Telefon.

  “Karl, Heinz hier. Kannst du mal ins Postzimmer kommen? Sie haben wieder was gemacht, ohne uns vorher zu fragen.”

  Heinz löste die Riemen.

  “Also Frau Henning. Die Unternehmensleitung hat uns übergangen. Ist ja nicht das erste Mal. Da machen wir nicht mit. Gehen Sie doch wieder in die Buchhaltung zurück. Wir melden uns, wenn es wieder so weit ist.”

  Karl quetschte sich ins Postzimmer. Er hielt sein Frühstücksbrot noch in der Hand und kaute.

  “Einsparungen, was? Lassen wir doch den Stastny und Direktor Müller kommen.” Er griff zum Telefon.

  “Herr Stastny? Karl Emmerich vom Betriebsrat. Wir sind hier im Postzimmer. Sie werden schon wissen, worum es geht. Kommen Sie doch mal her und bringen Sie Direktor Müller gleich mit.”

  “Frau Meister haben Sie die Liste?”

 “So so,” meinte Karl. “Kostenrechnung vier einviertel Arbeitskräfte, Buchhaltung drei einhalb Mann, Verkauf fünf dreiviertel und Einkauf zwei einhalb.”

 Sie hörten Stöhnen. Heinz und Karl blickten hinter den Sägetisch zu Herrn Schildkraut aus der Kostenrechnung, der auf dem Boden lag und auf die Stelle stierte, wo sein Bein gewesen war.

  “Unerhört!” rief Karl. “Einsparung von einer viertel Arbeitskraft bedeutet doch nicht, das Bein abzusägen. Jetzt kippt der Mann immer um, wenn er keine Krücke hat. Kosteneinsparung, dass ich nicht lache.”

  Stastny und Müller traten ein und sahen sich um.

  “Ach, die Herren Stastny und Müller. Meine Herren, Ihr Vorgehen können wir nicht akzeptieren. Wir müssen das unserer Zentrale melden. Herr Stastny, wenn Ihre Firma unser Unternehmen gekauft hat, bedeutet das noch lange nicht, dass Sie hier schalten und walten können, wie Sie wollen.” Karl redete sich in Rage.

  “Vielleicht sollte ich mal mit Ihrem Betriebsrat reden.”

  “Die haben keinen.” Heinz setzte sich auf den Schreibtisch. “Deren Unternehmen sitzt auf den Bahamas. In Deutschland haben sie nur eine Briefkastenfirma.”

  “Wenn der nicht überläuft.” Karl ging um das Fallbeil herum und biss von seinem Brot ab.

  “Was meinen Sie damit?” Stastnys Gesicht blieb ohne Ausdruck.

  “Ihren Briefkasten, Herr Stastny. So wie Sie hier agieren, müsste der voller Beschwerden sein.” Karl zeigte auf die Rümpfe neben dem Fallbeil.

  “Als ob wir nicht schon genug kopflose Mitarbeiter hätten, und was noch schlimmer ist: Das Fallbeil hat keine TÜV-Plakette.”

  Heinz sah sich das Gerät an.

  “Stimmt. Ist nicht abgenommen. Wussten Sie das, Herr Müller? Sicherheit am Arbeitsplatz. Schon mal was davon gehört? Sie haben Frau Meister an einem Gerät arbeiten lassen, dessen Sicherheit nicht gewährleistet ist. Wir werden das dem Gewerbeaufsichtsamt melden.”

  Direktor Müller sah betreten zu Stastny hin, dessen Gesicht rot angelaufen war.

  Die Tür ging auf. Männer der Wach- und Schließgesellschaft trieben drei Mitarbeiter der Buchhaltung vor sich her.

  “Herr Stastny. Die Männer sollen ihre Aktion einstellen. Am besten Sie gehen und tragen die Leute wieder in die Kostenrechnung zurück.”

  Stastny nickte den Männern von der Wach- und Schließgesellschaft zu. Die packten sich je einen Rumpf und trugen ihn aus dem Postzimmer. Stastny schloss sich ihnen an.

  “Und nun zu Ihnen, Direktor Müller.” Karl legte sein Frühstücksbrot auf den Schrank und näherte sich dem Mann, der verängstigt zurückwich.

  “Wann haben Sie sich das Rückgrat rausoperieren lassen?”

  “Zenker oder Virchow,” meinte Heinz.

  “Was?”

  “Methode Zenker oder Methode Virchow. Ich bin mir da nicht sicher. Wir haben in unserer Schreibgruppe eine Pathologin. Freundliche Frau. Die gibt uns Hinweise, wenn mir mit unserem Medizin Einmaleins in unseren Geschichten daneben liegen.”

  “Was Heinz, du schreibst?”

  “Ja, in meiner Freizeit. Kurzgeschichten im Internet.”

  “Was, du hast Freizeit?” Karl war verblüfft. “Ich bin vierundzwanzig Stunden im Dienst der Gewerkschaft.”

  “Die kämpft doch für mehr Freizeit, oder?”

  “Ja, wieso hab ich dann keine?”

  “Weiß ich nicht,” meinte Heinz. “Doch zurück zum Rückgrat. Der Schädel wird hinten geöffnet, das Gehirn entfernt und das Rückgrat durch die Schädelöffnung rausgezogen.”

  “Und was ist ne Pathologin?”

  “Na, viel Obst, Gemüse, Fisch und so weiter. Was Gesundes eben.” 

  Karl fragte noch einmal.

  “Seit wann haben Sie kein Rückgrat mehr, Herr Müller?”

  “Ich kann mich nicht erinnern.”

  Heinz nickte. “Weil Sie ohne Gehirn rumlaufen.”

  “Muss aber gewesen sein, als er noch Abteilungsleiter war.” Karl bückte sich und legte die Köpfe so, dass ihre Nasen nach oben zeigten.

  “Ohne Rückgrat kann man vor dem Boss besser einknicken. War doch Ihrer Karriere förderlich, nicht wahr, Herr Müller?”

 

  Bevor Heinz und Karl das Postzimmer verließen, drehte sich Karl noch einmal um.

  “Frau Meister. Säge und Fallbeil bleiben außer Betrieb, bis Sie von uns hören.”

  Frau Meister nickte eifrig, ohne ihren Blick von der Frankiermaschine zu wenden.

  Karl blickte noch einmal auf die Köpfe.

  “Nächste Woche ist Betriebsausflug. Heinz, sag mal, haben die da auch ‘ne Bowling Bahn?”   

  Als sie den Korridor entlang gingen, meinte Karl noch: “Wir sollten die Maschinen verplomben, auch wegen der fehlenden TÜV-Plakette. Wir besorgen uns ein paar Plomben beim DGB. Morgen ist Betriebsratssitzung. Die Einsparung wird ein Thema.”

  Heinz dachte nach.

  “Also ich weiß nicht. Einsparung von einem viertel Mitarbeiter. Ist das richtig, einen Arm oder ein Bein einfach abzusägen? Ich meine, die Person müsste doch gewogen werden. Mal angenommen, sie wiegt einhundert Kilo, dann müssten doch, wenn man es genau nimmt, fünfundzwanzig Kilo runter. Was sagen denn die DGB-Richtlinien darüber?”

  “Weiß nicht,” antwortete Karl. “Die sind um die zweitausend Seiten stark und ich bin erst bei Seite zehn.”

  Nach und nach öffneten sich die Bürotüren wieder. Es hatte sich herumgesprochen: Auf den Betriebsrat war Verlass.

 


sabato, maggio 09, 2026

Newsletters


 Aus Manager Magazin – Der Tag:

Deutsche Übersetzungsfirma DeepL entläßt ein Viertel ihrer tausend Mitarbeiter. Konkurrenz: KI.

Aus Bloomberg – Breaking News:

Apples mit Kameras ausgestattete AirPods erreichen ein fortgeschrittenes Test-Stadium. Mit den Kameras kann das Kommunikationsprogramm Siri anhand der Umgebung reagieren.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Wenn der Papst Leo spricht, hören Amerikas Katholiken zu. Das wird zum Problem von Trump, Rubio und Vance.

Siemens macht Punkte beim Verschlanken von Europas AI-Industrieregeln.

Aus Manager Magazin – Der Tag:

Autozulieferer ContiTech baut 3.000 Stellen ab. Biontech 1.900 Stellen, Commerzbank 3900 + 3000.

Aus Deep View:

Anthropic is going to rumble. CEO Dario Amodei erzählte, sie rechneten mit einer zehnfachen Vergrößerung, es wure eine achtzigfache. So hat Anthropic sich an SpaceX angedockt, an das Colossus Datencenter. Ein Deal, der sofort abgebrochen wird, wenn sich Anthropic an Aktionen beteiligen würde, welche der Menschheit schaden.

Amodei erzählte Reportern, dass diese Vergrößerungsrate nicht bearbeitbar sei, und er hoffte auf normalere Zahlen.

Aus Gizmodo:

Intel erhielt einen Chip-Auftrag von Apple aufgrund von Trump.

NASA trainiert auf BlueOrigins Moonlander.

Tesla ruft Cybertrucks zurück wegen Bedenken, dass die ihre Räder verlieren.

Aus MIT-Technology Review – The Download.

ICE will smart glasses bauen lassen, die nicht dokumentierte Personen in den USA sofort erkennt.

Russlands Internet-Ausfälle machen kleinen Firmen dort zu schaffen.

Aus Morning Briefing:

Iran verlegt seine Frachten auf die Eisenbahn, da die Häfen von den USA blockiert worden sind.

Ein H-1B Visum wird bald 162.000 $ pro Jahr kosten. Da hatte ich Glück. Ich bekam es kostenlos. Aber dass war vor 30 Jahren.

venerdì, maggio 08, 2026

Der Spiegel v. 17.4.2026


 

Macht die KI uns dumm? Titelüberschrift. Ich sage mal. Kommt darauf an, wie man mit ihr umgeht. Man kann eine Menge von ihr lernen, wenn man sie richtig befragt.

Merz Quälgeist“ ist die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Sie versucht das Beste daraus zu machen, aus dem, was aus Deutschland geworden ist. Im Grunde sind es zur Zeit alles Momentaufnahmen. Das Große und Ganze ist verschwommen, und neblig wird es bleiben. Die Leute haben keinen festen Grund mehr unter den Füßen und sind nicht begeistert, wenn es der Regierung genau so geht. Nur, was soll die anders machen? Warten wir erst einmal ab, wie der nächste Plan greift.

Dass dem FDP-Politiker Kubick, dessen Partei aus dem Bundestag verschwunden ist, im Spiegel noch so viel Platz eingeräumt wird, ist erstaunlich. Hier wird er interviewt.

Dann geht es um Fernsehtürme in Deutschland, von denen die meisten verschwunden sind. Städtebauliches Versagen. Wäre ein guter Hinweis gewesen, sich die Schrumpfkur in Deutschland näher anzusehen, um gegenzusteuern. Das Gleiche mit der Magnetschwebebahn.

Es gibt einen Beitrag über Trumps Club, dessen Mitglieder ja nicht die jüngsten sind, wenn sie pro Jahr eine Million $ bezahlen müssen.

Präsident Lula von Brasilien wird interviewt. Auf jeden Fall denkt er normaler als Trump, der sich mit dem Iran-Krieg gewaltig verzockt hat.

In dem Beitrag eines chinesischen Whistleblowers, der damit beschäftigt war, Uiguren zu überwachen, wird offenbar, wie die muslemische Minderheit der Uiguren in China überwacht wurde. Andere Länder, andere Sitten. Da hätten sich die Han-Chinesen etwas anderes einfallen lassen müssen, was nicht derart repressiv gewesen wäre.

Ein gestrandeter Wal im deutschen Meer. Kommt selten vor. Aber dann in allen deutschen Medien. Mal etwas anderes. Jetzt ist er abgetaucht, nachdem so viele Menschen versucht haben, ihm zu helfen.

Volkswagen versucht in China sich mit an der Spitze zu halten. Klappt mit Verbrennern. Steht damit am zweiten Platz verkaufter Fahrzeuge. Nur mit E-Fahrzeugen läuft es nicht.

Keytruda ist ein Antikrebsmittel, scheint zu wirken, ist aber viel zu teuer. Da müsste mehr Künstliche Intelligenz angesetzt werden, um genetische Defekte, die Krebs auslösen, zu minimieren oder ganz zu beseitigen, um auch dafür zu sorgen, dass Medikamente dieser Art erschwinglich sind.

Eine Pleitewelle rollt durch Deutschland und hier ist ein Artikel darüber. Etwas Vernünftiges dazu zu sagen ist schwierig. Man hätte, man könnte.... Einige der Mittelstandfirmen landeten bei Finanzhaien, die Betriebe auspressten, bis nichts mehr ging. Um so etwas bewältigen zu können, muss man flexibel sein, Phantasie haben; und das kann nicht jeder, und hat es nicht.

Das Gute an italienischen Bars ist: Ich spaziere dahin, trink meinen Cafe, zahle 1.30 € und bin dann wieder weg. Viele sitzen dort, 4 spielen Karten, andere sitzen drum herum. Draußen sitzen auch einige, die über Gott und die Welt reden. Und dann lese ich einen Artikel über deutsche Kaffeekultur, und ich blättere schnell weiter.