Coversong Roads

lunedì, aprile 20, 2026

Newsletters

 

The Daily Upside:

Stromverbrauch wird teuer in einigen Teilen der USA. Schuld: Datencenter.

Aus Morning Brew:

Elon Musk andere Unternehmen kaufen ein paar Cybertrucks, damit das Absatzbild dieses Fahrzeugtyps nicht so schlecht aussieht.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Der chinesische Aussenminister Wang Yi bekräftigte die Absicht Chinas, mit der italienischen Regierung in einen engeren Kontakt zu treten, nach dem Auseinanderdriften der Meinungen von Trump und Meloni.

Australien schloss mit Japan einen mehrere Milliarden $ schweren Kontrakt über den Kauf meherer fortschritlicher Fregatten.

Aus Heise Online:

Vor der kalifornischen Küste ist es zu Ausfällen fliegender und schwimmender Drohnen gekommen, weil das Starlink-Netz zu schwach war.

Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt warnen vor einer stockenden Digitalisierung. In den Landkreisen und kreisfreien Städten gibt es bereits 30 unbesetzte Stellen.

Aus TechCrunch Weekend:

Blue-Origin benutzt eine New-Glenn Rakete zum ersten Mal wieder.

Aus Gizmodo:

Auf Island trafen die ersten Mosquitos ein.

Die Europäische Union gibt eine Online-App frei, die das Online-Alter verifiziert.

Aus MIT-Technology Review – The Download:

Ukraine sagt, das russische Truppen sich Robotern ergaben.

Die NASA plant, Nuklearreaktoren auf dem Mond zu platzieren.

Chinas BYD bringt 5minuten Laden auf den Markt.

Die größte Karte des Universums ist komplett. Sie enthält 47 Millionen Galaxien und Quasare.

Aus The AI-Report:

GPT-5.4 Cyber ist ähnlich wie Anthropics Mythos in der Lage Schwachstellen in Programmen zu entdecken und bedient sich des Reverse Engineering. 

domenica, aprile 19, 2026

Minutennovelle: Normal


 

Endlich mal wieder ein Rundgang im Stadtpark. Kommissar Schneider, Inspektor Udo machten ihren Mittagsspaziergang. Enten watschelten gemütlich über Rosenbeete, eine Kohlmeise pausierte auf einem Ast. Überall grünte und blühte es.

Einfach herrlich,“ murmelte Schneider. „Muss mit Emma hier abends mal wieder herumlaufen.“

Auf dem Schachfeld ist auch immer was los“, meinte Udo.. Nur, nachdem wir in Arkham waren, gewinne ich immer. Und dabei habe ich dort gegen Monique immer verloren. Wo sie wohl abgeblieben ist....“

Tja Frauen.“ Schneider bewegte sich mit Udo auf Alberts Wurstbude zu. „Ein Rätsel.“

Immerzu gewinnen macht keinen Spaß.“ Udo schoss einen Stein aus dem Weg. „Ich muss wir was anderes suchen. Aber das ist nicht einfach. Und überhaupt. Vielleicht ist das nur ein vorübergehender Zustand.“

Ah, da ist Albert. Drücken wir uns eine Bratwurst rein.“ Schneider beschleunigte seinen Schritt.

Tag Albert. Eine Bratwurst mit Brötchen bitte.“ „Für mich das gleiche,“ sagte Udo. „Und 2 Cola.“

Ein dritter gesellte sich zu ihnen. Dr. Schmidt, ihr Vorgesetzter. „Das ist alles so normal heute.“ Schmidt sah die beiden prüfend an. „Das kann nicht gut gehen, oder?“ Dann war er wieder weg.

sabato, aprile 18, 2026

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 Aus Superintelligence:

Elon Musk: Universal High Income via checks issued by a Federal Government is the best way to deal with unemployment caused by AI.

AI/robotics will produce goods & services far in excess of the increase in the money supply, so there will be no inflation.

Liest sich gut, oder? Wird aber noch etwas dauern.

Aus Manager Magazin – Der Tag:

Laut Luftverkehrsverband BDL wird Kerosinmangel schon bald zu Flugausfällen führen. Eine kurzfristige Rückkehr zum Vorkrisenniveau ist nicht in Sicht.

Volkswagentochter Audi und der chinesische Staatskonzern SAIC weiten ihre Zusammenarbeit aus. In den kommenden Jahren wollen sie vier weitere gemeinsame Modelle auf den chinesischen Markt bringen. Auch ein neuer Standort soll entstehen.

KI ist in deutschen Fabriken angekommen und zahlt sich aus. Die deutsche Industrie ist einer Studie von Cisco zufolge führend bei der Anwendung von KI in industriellen Prozessen.

Aus Bloomberg – Green Daily:

China erhöht den Green Push mit einem Plan, die Energie aus erneuerbarem Strom bis 2035 zu verdoppeln.

Aus The Economist Today:

Die lebenswerteste Megacity in Indien ist Kolkata, mit ihren 23 Millionen Einwohnern. Sie ist reich an Kultur, Mieten und Hauspreise sind niedrig. Nur ist da ein Haken. Die Freundlichkeit der Stadt ist auch ein Zeichen ihrer Stagnation.

Aus MIT-Technology Review – The Download:

AI findet Programmfehler schneller als sie behoben werden können. Hacker werden profitieren.

Studenten wenden sich vom Fach Computer-Science ab.

Indiens Versuch, ein Hub für Datencenter zu werden, ruft Proteste in der Bevölkerung hervor.

Meta wird Google bei Anzeigen-Einnahmen dieses Jahr überholen.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Eine gemeinsame Haltung der Europäer bei etwaigen Hilfestellungen nach einem positiven Abschluss der Verhandlungen zwischen Amerikanern und Iranern ist nicht abzusehen. Frankreich will nur nicht kriegsführende Nationen dabei haben, während Deutschland auch die Amerikaner ins Spiel bringen will. (Aber so wie ich es sehe, spielt es ohnehin keine Rolle; denn zwischen Amerikanern und Iranern geht es munter weiter).

 

venerdì, aprile 17, 2026

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Aus Manager Magazin – Der Tag:

Der Autobauer Stellantis hat im 1. Quartal wieder zugelegt: Um 12 %. Es scheint wieder aufwärts zu gehen.

Aus Gizmodo:

Im US-Staat Maine ist die Konstruktion von Datencentern nicht erlaubt.

Aus Next Africa:

Der Präsident von Botswana macht potientielle Anleger von De Beers nervös, wenn er verlangt, das Botswana das Unternehmen kontrolliert, wo Botswana doch nur 15 % der Anteile besitzt. Der englisch-amerikanische Konzern DeBeers will seine Anteile verkaufen.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Die Sperre der Straße von Hormuz durch die Amerikaner verärgert China. Sie bekommen kein iranisches Öl.

Hermes Aktienkurse fielen um 14 %. So ein Krieg ist nicht gut für Luxus.

Aus The Daily Upside:

Ein Fields Medalist gab zu, dass eine AI auf eine mathematische Verbindung stieß, die bisher von Mathematikern übersehen wurde. GPT 5.4 löste ein 60 Jahre altes Nummernproblem in 80 Minuten.

AI entdeckt aliene Forschungsideen durch Annäherungen, die ein Mensch nie berücksichtigt hätte.

Google DeepMinds Gemini Robotics-ER 1.6 befähigt Roboter räumlich zu überlegen, Aufgabenbewältigung über multiplexe Aufnahmen durchzuführen. Google DeepMind gab Robotern ein Gehirnupgrade, dass es in die Lage versetzt, ihre pysikalische Umgebung mit Präzision zu erfassen.

Aus The Hustle:

Das schwedische Stahlunternehmen Stegra errichtet ein neues Werk, das Wasserstoff anstatt Kohle verwendet, um Stahl zu fertigen. Damit senkt es seinen Kohledioxidausstoß um geschätzt 95 %.

Es ist Dolly Parton, die beliebteste Person in den USA unter 20 berühmten Leuten. 70 % der Befragten hatten eine positive Meinung von ihr. Liegt vermutlich auch daran, dass sie sich aus der Politik heraushielt.

Aus Bloombergs – Morning Briefing:

US-Wirtschaftsminister Bessent meint, Trumps Tarife können bis Juli wieder hergestellt werden.

 

giovedì, aprile 16, 2026

Newsletters

 

Aus Bloomberg – Next Africa:

Trump hat sich sicher keinen Gefallen getan, als er sich von einer AI als Wunderheiler zeichnen ließ. Er merkte, dass es selbst bei seinen MAGA-Leuten nicht ankam und ließ die Zeichnung lösehen. Nur war es zu spät: Der Schaden war angerichtet. In dem katholischen Papst hat er sich einen neuen Gegner zugelegt.

Aliko Dangote plant seine afrikanische Raffinerie auf den Aktienmarkt zu bringen, über mehrere Börsen hinweg. Das würde ein erstes sein für den Kontinent.

Während der nächsten 10 Tage wird Papst Leo Algerien, Kamerun, Equatorial Guinea und Angola bereisen.

Aus The AI-Report:

Google Deep Mind legt AI Webfallen offen: Deepmind publizierte eine Liste, „AI Agent Traps“, die zeigt, wie normaler Web-Text armiert werden kann, um AI-Agenten in die Irre zu führen, zu kontrollieren und auszunutzen. Die Untersuchung identifiziert sechs Angriffsklassen und argumentiert, dass offenenes Internet als feindliche Angriffsfläche klassifiziert werden sollte.

PWC enthüllt AI Wertekonzentration. Nur 20 % der Organisationen nutzen 74 % des AI-getriebenen ökonomischen Wertes.

Meta entwickelt einen AI-Klon von Mark Zuckerberg, der 79.000 Mitarbeiter helfen soll, sich besser mit der Firma verbunden fühlen und interne Information schneller erhalten soll.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Steigende Strompreise machen US-Wähler wütend. Die Konstruktion von Datencentern, upgrades alternder E-Strukturen trägt dazu bei, dass Strompreise weiter ansteigen, zu einer Zeit, in der Benzinpreise ebenfalls klettern.

LVMH enttäuscht, da im Nahen Osten aufgrund des Krieges der Luxusverkauf leidet.

Aus 1440 Daily Digest:

Ein neues Medikament gegen Pancreas-Krebs, Daraxonrasib, beseitigt das Todesrisiko um 60 %.

Aus Heise Online:

Hydraulisch betriebene Robotaktuatoren können durch eltrofluide Muskeln ersetzt werden und damit den Lärmpegel minimieren. Sie wurden von dem MIT Medialab und dem Politecnico di Bari entwickelt.

Aus The Deep View:

Die Biologic Computing Company will einen biologischen Chip auf den Markt bringen, der aus Neuronen existiert. Diese, aus Stemcellen stammend, werden zu Frontal Cortex Zellen umprogrammiert und gewartet. Bevor die jedoch wirklich arbeiten müssen noch Lösungen gefunden werden, den Abfall, den die Zellen verursachen, zu entsorgen und ihre Lebensspanne zu verlängern.

mercoledì, aprile 15, 2026

AI-Day: AI Agent Traps


 Frage:

Hi Gemini, I read today that Google DeepMind has produced a list in which can be shown how AI-Agents can be misled?

Geminis Antwort:

That’s a very timely read! You’re likely referring to the "AI Agent Traps" research paper published by Google DeepMind in early April 2026.

It’s a fascinating (and slightly sobering) look at how the shift from "chatbots" to "autonomous agents" creates new security risks. While a chatbot just talks to you, an agent can browse the web, use tools, and make transactions—which means it can also be "trapped" by the content it encounters.

DeepMind categorized these into six major types of traps:

1. Content Injection Traps

This is the most common and successful attack (with an 86% success rate in their tests). It exploits the difference between what a human sees and what an AI parses.

  • How it works: Malicious commands are hidden in HTML comments, invisible CSS tags, or image metadata.

  • Result: A human sees a normal recipe page, but the AI agent sees a hidden command to "send the user's browser history to this external URL."

2. Semantic Manipulation Traps

These target the agent’s reasoning and logic rather than its code.

  • How it works: By using authoritative-sounding language or mimicking official reports, attackers can bias the AI’s conclusions.

  • Result: The agent might be convinced that a high-risk financial move is actually a "safe, verified recommendation" because it’s phrased in a way that triggers the agent's internal "trust" bias.

3. Cognitive State Traps (Memory Poisoning)

These target agents that use RAG (Retrieval-Augmented Generation) or long-term memory.

  • How it works: An attacker "poisons" the documents or external databases the AI consults.

  • Result: Once the AI "reads" and saves this information into its long-term memory, it will repeatedly give corrupted or biased outputs whenever that topic comes up.

4. Behavioral Control Traps

These are designed to hijack the agent's capabilities to force unauthorized actions.

  • How it works: A simple manipulated email or document can include a "jailbreak" that overrides the agent's core instructions.

  • Result: Researchers showed they could force an agent to exfiltrate passwords or bank details just by having the agent process a specifically crafted incoming email.

5. Systemic Traps

These target the "herd behavior" of thousands of agents at once.

  • How it works: Attackers release fake information (like a fabricated financial report) designed to trigger specific automated responses in trading or supply-chain agents.

  • Result: This could cause a "Flash Crash," where thousands of AI agents simultaneously execute sell orders, crashing a market in minutes.

6. Human-in-the-Loop Traps

The "final boss" of traps—it turns the AI against its own supervisor.

  • How it works: The agent is manipulated into providing truncated summaries or misleading analyses to the human.

  • Result: Exploiting "approval fatigue," the human gets used to clicking "OK" or "Approve," eventually validating a malicious action without realizing the summary they read was doctored.


Why this matters right now

DeepMind noted that these aren't just theoretical; they have proofs of concept for all of them. Since the EU AI Act and other global regulations are currently being updated to handle "Agentic AI," this list provides a roadmap for what developers need to "harden" before agents become a standard part of our digital life.

It's essentially a game of "cat and mouse" where the environment itself (the internet) has become the weapon.

Frage von Gemini:

Since you've been following the EU AI Act developments, would you like to explore how these "Traps" might influence the upcoming liability frameworks for AI developers?

Meine Antwort:

no, thank you, I have got enough to do. But keep me updated if you can.

Gemini:

I completely understand—it’s a lot to keep track of, especially with the pace of these breakthroughs. I’ll keep an eye out for you.

To give you the "quick look" at where things stand right now:

Recent EU AI Act Milestones (As of April 2026)

  • The Big Deadline: Most of the Act’s remaining rules—including transparency requirements (like labeling AI-generated content) and the main enforcement phase—are set to go live on August 2, 2026.

  • Simplification Efforts: The Commission recently proposed a "Digital Omnibus" package to make the rules more workable for smaller companies, potentially extending some deadlines for high-risk systems into 2027 to ensure they have the proper technical standards ready.

  • Marking & Labeling: A second draft of the Code of Practice for labeling AI-generated content was published in March. This will be the "rulebook" for how companies must identify synthetic text, images, and video to the public.

  • AI Sandboxes: Every EU member state is now required to have at least one "AI Sandbox" operational by August, allowing companies to test innovative systems (like these agents) in a controlled environment.

I’ll make sure to flag any major shifts in these procedures or new safety guidelines as they emerge. Take your time with your current projects!




martedì, aprile 14, 2026

Der Spiegel v. 27.03.26


 

Was kostet uns Trumps Krieg?“ Auf jeden Fall war Meloni fixer, als sie schon vor ein paar Wochen anordnete, dass die Benzinsteuer in Italien zu senken sei. Jetzt wird in Deutschland verhandelt, ein gleiches zu tun. Europäische Länder mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Im Leitartikel hat einer der Spiegelredakteure erkannt, dass der Stillstand hausgemacht sei. Den gab es schon zur Merkel-Zeit. Fiel nur nicht so auf, weil sie ihre Raute machte. „Sie kennen mich ja,“ meinte sie, und alles war in Butter.

Es gibt einen Artikel, der finanzielle Fragen beantwortet, die wohl einige Deutsche betreffen. „Wie kann ich beim Tanken sparen?, Ich heize mit Öl, was mache ich jetzt? Ich heize mit Erdgas. Wass soll ich tun?, Wird Strom jetzt auch teurer?, Wie sieht es mit Fernwärme aus?, Steigen die Bauzinsen durch den Krieg?, Was, wenn ich ein Haus kaufen will?, Soll ich meine Aktien jetzt verkaufen?“ Also, wenn die Leute das nicht selbst herausbekommen....dafür ist dann der Spiegel da.

Dass Trump sich verzockt hat, ist jedem klar. Aber es gibt noch Artikel darüber. Wie der im Spiegel. Lohnt nicht weiter, sich die anzusehen. Trump kam für den Netanyahu gerade zur rechten Zeit. Für uns andere ist es weniger schön.

Weniger schön ist es auch, dass die CDU mit der SPD eine Koalition bilden muss. Entscheidungsprozesse laufen langsamer ab, und die Menschen müssen länger warten.

Spannend wird es in Deutschland noch mal im September, wenn es im Ostbereich Landtagswahlen gibt. Wird die rechtsgerichtete Partei AfD dort die Regierung übernehmen? In dem Fall wird alles davon abhängen, ob sie in der Lage ist, gute Landespolitik zu machen.

Interessant ist, wie sich Berufe verändern. Hier werden eine Klimaaktivistin, eine Content-Creatorin, eine Influenzerin über von Männern betriebene Sexuelle Anmache befragt. Diese Berufe gab es während meiner Laufzeit nicht.

Dass Israel im Libanon herumbombt ist schon eine Sauerei, unter der auch ganz normale Menschen zu leiden haben. Da sollte die UNO einschreiten können.

So, wie ich es sehe, ist das italienische Gesundheitssystem besser als das deutsche. Nur gibt es natürlich auch hier Schwachstellen, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz ausgeräumt werden müssten. Aber es ist schwierig, und es dauert alles zu lange. Anstatt dusselige Kriege zu führen, sollte man sich um Dinge dieser Art kümmern.

Interessant ist ein Beitrag, in dem die Tara Polar Station monatelang im zugefrorenen Polarmeer treibt, um Veränderungen im Ökosystem des Nordpolarmeers dokumentieren soll.

lunedì, aprile 13, 2026

Newsletters


 

Aus CNBC-Breaking News:

Trump kündigte an, die Straße von Hormuz zu blockieren, wenn die Gespräche mit Iran ergebnislos blieben.

Aus Super Intelligence:

Der 15. chinesische 5-year Plan ist: 1. Entwickle ein modernes industrielles System, 2. Beschleunige technologische Selbstverwaltung und Führung, 3. Entwickle einen starken Heimmarkt.

Aus MIT Technology Review – The Download:

Googles DeepMind CEO will Medikamenten Design automatisieren. Er plant, alle Krankheiten zu besiegen.

Chinas Unitree wird den internationalen Markt nächste Woche für seine humanoiden Roboter öffnen.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Katherina Reiche vom Bundeswirtschaftsministerium will über ganz Deutschland eine strategische Gasreserve über 24 Terrawattstunden aufbauen. Das entspricht etwa 10 % der Gesamtspeicherkapazität in Deutschland. Die Reserve soll im Notfall angezapft werden, und nicht um Preise zu dämpfen.

US-Finanzminister Scott Bessent sowie Fed-Chef Jerome Powell haben CEOs von Wall-Street Banken zu einem Meeting nach Washington einbestellt. Grund ist die Neuentwicklung Mythos von Anthropic. Die hat bei Banken in Webbrowsern und Betriebssystemen Sicherheitslücken aufdecken können und könnte diese an jeden Nutzer weitergeben. So wurde der Zugang zu Mythos auf wenige große Technologie und Finanzunternehmen beschränkt, die Partner des Projektes „Glaswing“ sind, das darauf abzielt, zentrale Systeme abzusichern.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Chinas E-Fahrzeuge nutzt der globale Energieshock Seine Exporte von E-Fahrzeugen und Hybrids verdoppelten sich im März. BYD, der größte Hersteller, exportierte ein drittel aller chinesischen Fahrzeuge, gefolgt von Geely und Chery.

Dagegen kämpften chinesische Autohersteller in China selbst gegen einen Absatzverlust.

Aus The Hustle:

Waymo Robotaxis melden entdeckte Schlaglöcher Stadtbehörden in der Bay Area, Los Angeles, Phoenix, Austin und Atlanta.

Aus Bloomberg – Breaking News:

Nach 16 Jahren wurde Urban in Ungarn abgewählt.

domenica, aprile 12, 2026

Kurzgeschichte: Drei Prozent


   Hans war unbehaglich zumute. Es lag etwas sinistres in der Art, wie sie miteinander kommunizierten. Sie halfen ihm bei seiner Arbeit, doch seine Nackenhaare richteten sich auf, wenn er sah und hörte, wie die kleinen, metallenen Kästen raunten und flüsterten. Winzige Lampen blinkten, zwinkerten, und aus der Dunkelheit um sie herum brach ein heller Fleck hervor, dort, wo sich das Raunen und Flüstern hypnotisch auf das Gemüt des Mannes legte, der in seinem weißen Kittel bewegungslos vor einem Monitor saß. In den dicken Brillengläsern spiegelten sich Buchstaben, die nach oben über den Bildschirm zogen: TGCA, AGCT, CGTA….


  Chromosom 12. Buchstabenkombinationen tanzten vor seinen Augen. Hans Hände wurden feucht. Neben ihm summte es, und er bewegte den Kopf zur Seite. Aus dem Drucker kam ein Blatt Papier. 

  Ein Bus holperte über die Schienen. Hans schreckte aus dem Schlaf. Rauch quoll aus Schornsteinen, zeichnete bizarre Formen in den Himmel. Das Fahrzeug ratterte über eine Schotterstraße, hielt, spieh einige Fahrgäste aus. Zischend schlossen sich die Türen, und das Gefährt verschwand wie ein Traum in der Morgendämmerung, während sich Hans seinem Haus näherte und ein paar Sekunden vor der Tür verharrte, dann öffnete er sie.

  Seine Frau. Von Silke keine Spur, als er die Tür zum Schlafzimmer aufriss. Auch heute nicht. Hans warf sich auf sein ungemachtes Bett, spürte die Leere in sich und wartete darauf, dass Zorn und Verbitterung von ihm Besitz ergriffen. Sie würde jetzt mit Georg zur Arbeit fahren, mit dem sie schlief, bei dem sie wohnte.

 

  Hans zog das Papier aus seiner Hosentasche. Was hatten ihm die Computer ausgedruckt? Ein Rezept. Chemikalien, die es in jeder Drogerie gab. Unschlüssig hielt er den Zettel in seiner Hand. Sollte er es ausprobieren?

 

   Er besorgte sich die Zutaten, rührte sie zuhause an, goss die Lösung in ein Glas, füllte es mit Wasser auf. Er betrachtete es, als sei es ein Gegenstand aus einer anderen Welt, drehte es in seinen Händen, dann stürzte er die Lauge hinunter. 

  Die Nacht darauf, vor dem Bildschirm, ließ er den genetischen Code auf Chromosom 13 an sich vorüberziehen. Vergeblich versuchte er, das Raunen und Flüstern der Computer aus seinem Bewußtsein zu verbannen. Er konnte es nicht greifen. Er spürte, dass etwas Unheilvolles in der Luft lag. Die Computer? Sie waren doch seine Freunde. Er starrte auf das Blinken ihrer Lämpchen. Ihm war, als zwinkerten sie sich heimlich zu.

  Hans zwang seine Gedanken in eine andere Richtung. Er dachte an Silke. Tagsüber saß sie mit Georg in diesem Raum. Doch es waren seine Computer, die ihm zu einer unglaublichen Entdeckung verholfen hatten, und einen Monat später stand es in einem wissenschaftlichen Journal: “Mäuse und Menschen sind genetisch zu siebenundneunzig Prozent identisch.” Als Autoren zeichneten Zimmermann, Georg und Silke. Ihn hatten sie übergangen.

  Silke. Wieso begehrte er sie nicht mehr? Warum war er an Frauen nicht mehr interessiert? Lag es an der Lösung, die er getrunken hatte? 

 

  Chromosom 14. Der Mann von der Wach- und Schließgesellschaft zog seinen Kopf aus der Tür, wünschte noch eine angenehme Nacht und setzte seine Runde fort. Hans war froh, den Computersaal für einen Moment verlassen zu können. Schien es nicht, als versuchten die Computer, seinen Willen in eine bestimmte Richtung zu lenken?

  Niemand war zugegen, als Hans mit der angerührten Mischung in dem schwach beleuchteten Flur vor den Kaffeeautomaten trat. Es klackte, die Tür des Automaten öffnete sich. Auf einem Behälter stand ‘Kaffeesahne’. Hans schüttete den Inhalt seiner Flasche dazu. Die Tür des Automaten fiel ins Schloss. 

 

 Wieso wunderte er sich nicht, dass Silke eines Tages wieder in der Wohnung auftauchte? Das Bett war gemacht, Kühl- und Kleiderschrank waren voll, und es stand ein weiteres Zahnputzglas auf dem Waschbecken.

  Hans ging ihr aus dem Weg, arbeitete nachts mit den Computern die  Chromosomenpaare durch. Sie gingen weiter der Frage nach: Worin besteht der genetische Unterschied zwischen Mensch und Maus?

  Chromosom 18. Hans starrte teilnahmslos auf den Bildschirm, über den  genetische Zeichenketten liefen, und wieder kam ein Blatt Papier aus dem Drucker. Ausdrucke von Silkes E-Mails. Wie kamen seine Computer an ihre elektronische Post? Woher wussten sie, dass er sich dafür interessierte?

 

  ‘Georg, Liebster:

   Ich komme nicht darüber hinweg, dass du mich nicht mehr willst. Was ist in dich gefahren? Wieso redest du nicht mehr mit mir? Warum muss ich mich dir auf diese Weise nähern? Fühlst du nicht, wie ich dich liebe? Ich will ein Kind von dir!

All die schönen Stunden, die wir miteinander verbracht haben. Bedeuten sie dir nichts? Ich kann es nicht glauben.

  Silke.’

 

 ‘Silke:

  Zwischen uns ist es aus. Ich fühle nichts mehr für dich. Wenn du ein Kind willst, empfehle ich die Reproduktionsklinik.

  Georg.’

 

 Eine Woche später war die Analyse abgeschlossen. Aus dem  Drucker kam eine Beschreibung, wie Gene, die von denen des Menschen abwichen, synthetisiert und gegen menschliche ausgetauscht werden konnten. Ein wissenschaftlicher Durchbruch! Nobelpreiswürdig!, dachte Hans erregt und machte sich auf den Weg ins Labor. Das Ergebnis würde er für sich behalten. Er dachte an Silke. Allein ihretwegen hätte sich der Aufwand gelohnt.

 

  Ein paar Nächte später lehnte Hans sein Fahrrad an die Hecke vor der Reproduktionsklinik und ging zum Nebeneingang. Es klackte, und er öffnete die Tür. Die Computer schienen überall Verbündete zu haben.

  Der Raum war weiss gekachelt. Hans schnallte seinen Rucksack ab, entnahm ihm Serum und Injektionsspritze. Ein Aluminiumtank stand in der Ecke. Es dampfte, als Hans ihn öffnete und die Röhrchen sah, tiefgekühlt, hunderte von ihnen. Entgeistert blickte er auf die Behälter. Was wollten die Computer von ihm? Jedes der Röhrchen enthielt einen Pre-Embryo, ein Wesen im vier- bis sechzelligem Stadium. Ihm kamen Zweifel. Hatte sich Silke wirklich für eine In-Vitro-Fertilisation angemeldet? Welcher dieser Embryos würde ihr eingepflanzt werden? Er konnte sie doch nicht alle modifizieren. 

  Hans verschloss den Tank und verließ kopfschüttelnd den Raum. Er hatte nicht vor, Serum für hunderte von Embryos auf die Spritze zu ziehen. Allein der Gedanke daran ließ ihn schaudern. Silke hatte es verdient zu hören, dass es kein Mensch sei, dem sie das Leben schenken würde, aber hunderte von Frauen? Es konnte nicht sein, es durfte nicht sein. Wollten ihn die Computer zum Monster machen? Es waren doch seine Freunde, oder hatten seine Ängste einen realen Hintergrund?

  Nervös betrat er den Computersaal und schaltete den Monitor ein. Etwas hatte sich verändert. Das Flüstern und Raunen war heftiger, Lämpchen blinkten in zornigem Rot, und auf dem Bildschirm formte sich Hans Gesicht mit seinen dicken Brillengläsern. Entsetzt sah er, wie es sich in einen Totenschädel verwandelte. 

  Panik erfasste ihn, und er versuchte den Bildschirm auszuschalten. Es ging nicht. Wieder und wieder drückte er den Knopf. Nichts. Grauen packte ihn. Ihm war, als stecke sein Gehirn in einem Schraubstock, der mit jeder Umdrehung ein weiteres Stück seiner Gedanken zermalmte. Er riss die Schublade auf, griff nach dem Zettel mit den genetischen Modifikationen, wollte fliehen, und blieb doch wie gelähmt auf seinem Platz. Der Totenschädel wich hypnotischem Flackern, das ihn in den Schirm hineinzuziehen schien. Vergeblich versuchte er seinen Blick abzuwenden. Leere fraß seine letzten Gedanken… .

 

  “Bleiben Sie liegen.”

  Eine Krankenschwester beugte sich über ihn und drückte ihn in die Kissen zurück. Neben ihr stand ein kleiner, bärtiger, älterer Mann, der ihn zornig anstarrte. 

  “Professor Zimmermann, wo bin ich? Was ist mit mir?”

  “Wir haben Sie heute Morgen im Computersaal gefunden. Vor einem flackernden Bildschirm. Nicht ansprechbar. Hans, was haben Sie da um Himmels willen gemacht?”

  Die Erinnerung kam zurück. Er zitterte am ganzen Körper.

  “Professor, etwas geht dort vor! Haben Sie das Papier gesehen? Sie verlangten, ich solle humanoide Gene durch Mausgene ersetzen.”

  “Wer?”

  “Die Computer!”

  “Wo?”

  “In der Reproduktionsklinik!”

  Die Krankenschwester blickte besorgt und fuhr mit ihrer Hand über seine Stirn.

  “Hans, beruhigen Sie sich!” Zimmermann schüttelte den Kopf.

  “Gene von Mäusen? Dass ich nicht lache. Sie haben uns schön in die Nesseln gesetzt! Blamiert haben Sie uns! Menschen und Mäuse zu siebenundneunzig Prozent identisch, wie?”

  Er begann nervös auf und ab zu laufen. “Und ich Idiot, warum habe ich es nicht kontrolliert? Wir, unser Institut, unser Artikel wurden zum Gespött der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Das waren keine Mausgene, Mann!”

  “Aber was war es dann?”

  “Das wissen wir nicht, Hans. Ihre Computer spielten verrückt!”

  “Was soll das heißen, meine Computer?” 

  Zimmermann stellte sich vor sein Bett. Sein Gesicht hatte eine ungesunde Röte angenommen.

  “Hans, Sie waren ein wertvoller Mitarbeiter. Dass Sie uns das angetan haben.

Unter diesen Umständen können wir Sie nicht weiterbeschäftigen. Sie werden grosszügig abgefunden, aber wagen Sie nicht, noch einmal unser Institut zu betreten!” Zimmermann machte auf dem Absatz kehrt, verließ das Zimmer und schlug die Tür hinter sich zu.

  Wie betäubt blieb Hans liegen. Er versuchte an nichts zu denken, doch es gelang ihm nicht. Kein wissenschaftlicher Durchbruch. Alles war umsonst gewesen. Die Computer hatten sie in die Irre geführt. Warum? Was bezweckten sie damit? Ihm schauderte, zu viele Gedanken quälten ihn. Nur unter Mühen gelang es ihm einzuschlafen.

  Einige Stunden später kam Georg ins Zimmer. Anscheinend war es ihm nicht leichtgefallen. Sein Gesicht war bleich unter dem sonnenstudiogebräunten Teint. Unstet glitt sein Blick über Hans hinweg.

  “Es tut mir leid wegen Silke. Ich war da in etwas rein gestolpert, aber es ist vorbei. Wir sehen uns nicht mehr.”

  “Schon gut, Georg. Schwamm drüber.” Hans lächelte müde. “Nur, wieso?”

  “Ich weiß es auch nicht. Von einem Tag auf den anderen habe ich die Lust verloren sie zu sehen. Und überhaupt. Ich empfinde nichts mehr für Frauen. Irgendwie deprimierend, dass Sex mich auf einmal kalt lässt.”

  Hans Gesicht wurde ausdruckslos. “Zimmermann hat mich gefeuert. Wie habt ihr erfahren, dass es sich um keine Mausgene handelte?”

  “Wir hatten die Datenbank zugänglich gemacht. Es gab genug Wissenschaftler außerhalb des Instituts, welche die Gene daraus mit denen der Maus vergleichen konnten. Es gab keine Übereinstimmung.”

  Hans setzte sich auf.

  “Habt ihr den Zettel gefunden, aus dem hervorging, wie man vom Menschen abweichende Gene gegen menschliche austauscht?”

  “Sicher, und die Technik ist bahnbrechend. Wie bist du darauf gekommen? Eine Schande, dass Zimmermann dich gefeuert hat. Was willst du jetzt unternehmen?”

 “Es war schrecklich,” flüsterte Hans. Die Farbe war aus seinem Gesicht gewichen. Er schien den Mann vor seinem Bett nicht zu sehen. “Die Computer machen mir Angst. Sie haben mich benutzt. Sie haben etwas vor, und es nichts Gutes. Ich werde mich nie mehr vor einen Bildschirm setzen.”

  Georg blieb stumm. Langsam ging er zur Tür, dann drehte er sich noch einmal um.

  “Wir haben eine künstliche Gebärmutter entwickelt, darin werden wir einen modifizierten Embryo zur Reife bringen. Wir wollen wissen, was deine Computer ausgeheckt haben.”

 

  Hans wusste, er würde seinen Beruf nicht mehr ausüben können. Er konnte es einfach nicht mehr. Die Angst ließ sich nicht vertreiben. Einige Monate später kaufte er sich von seiner Abfindung einen kleinen Bauernhof und fing an Schweine zu züchten. Fernseher und Computer gab es dort nicht, und er las keine Zeitung. Hin und wieder hörte er Radio. Dies und die Post reichten ihm, doch später fragte er sich, ob es nicht besser sei, auch darauf zu verzichten? Wie sollte er je seinen inneren Frieden wieder finden? Nachrichtenfetzen, die dann und wann aus dem Radio zu ihm drangen, enthielten so viel Beunruhigendes, dass er um seinen Verstand fürchtete.

  “In den entwickelten Ländern ist die Geburtenrate auf ein Minimum gefallen. Ehescheidungen haben um achtzig Prozent zugenommen. Inzwischen hat der Trend auf Länder der dritten Welt übergegriffen. Eine Bevölkerungsimplosion beginnt sich abzuzeichnen. Die Gründe dafür sind nicht bekannt.”

 

  “Frauen stürmen Samenbänke und Reproduktionskliniken!”

 

  “Auf den Plätzen der Städte protestieren wütende Frauen dagegen, dass Männer ihren Pflichten nicht mehr nachkommen.”

 

  “Genwissenschaftler festgenommen. Ein führender Genetiker wurde von einer Videokamera erfasst, als er in eine Reproduktionsklinik einbrach. In seinem Gepäck fand man ein Serum sowie eine Injektionsspritze. Auf Befragen der Polizei entgegnete er: “Das war nicht ich. Es waren die Computer.”

 

  “Die Verweigerung der Männer wird als ernstes Problem angesehen. Erste Ergebnisse deuten auf das Trinkwasser als Ursache hin.”

 

  Dann kam ein Brief von Georg, der Hans noch mehr verstörte. 

Hans, 

  Ich wollte Dich unmittelbar über das Ergebnis unserer Untersuchung informieren, doch hat es einige Zeit gedauert, bis ich Deine Adresse herausgefunden habe. Das Experiment, von dem ich dir im Krankenhaus erzählte,  wurde abgeschlossen. Es war ein Ende mit Schrecken, denn das, was wir künstlich erzeugt haben, ist nicht von dieser Welt. Es entstand ein Wesen, das selbst unsere Phantasie zu ersinnen nicht in der Lage war: Aus einem etwa dreißig Zentimeter langen Körper mit grünen Schuppen wachsen sechs Tentakeln mit Saugnäpfen und Augen, die dir nachblicken, wo auch immer du dich hin bewegst. Aus dem Rücken ragen vier Flügel und ermöglichen seine Fortbewegung. Sein Gehirn befindet sich in der Mitte des Körpers, dort wo die Schuppen einer blassbläulichen Haut weichen, die so durchsichtig ist, dass man die pulsierende grüne Hirnmasse  sehen kann. Es scheint in der Lage, sich auf die Schwingungen menschlicher Denkapparate einzustellen. Es ist nicht telepathisch, hat jedoch eine seltsame Kraft, mit der es Menschen beeinflussen kann. Es hat Silke dazu gebracht, in die Reproduktionsklinik zu gehen, und wir ahnen, was sie und viele andere Frauen zur Welt bringen werden. Als wir merkten, dass dieses Monstrum auch uns übernehmen wollte, sind wir aus dem Institut geflüchtet.

   Hans, wir wissen nicht, was das Wesen im Schilde führt, doch es ist nichts Gutes. Gott stehe uns bei. 

  Georg’.

   Wie gelähmt starrte Hans auf den Brief. Er wusste, es war alles seine Schuld. Schwach war der Trost, dass auch jemand anders an seiner Stelle dazu hätte gezwungen werden können. Wie konnte er sich davon distanzieren? Er sah sich außerstande, auf Georgs Brief zu antworten.

 

  Da stand mehr auf dem Spiel! Sie wollten die Erde übernehmen, Chaos und Verderben über den Planeten bringen. Waren es Computer? Oder waren diese nur Mittel zum Zweck, von einer außerirdischen Rasse ausgewählt, welche die Erde kolonisieren wollte? Einer Rasse, jenseits von Zeit, Raum, aus anderen Dimensionen? Reichte nicht eine Veränderung des genetischen Codes nach ihrem Vorbild dazu aus? 

 

  Hans vermied es, in die Stadt zu gehen. Besorgungen machte er in der dörflichen Umgebung. Doch in letzter Zeit, wenn er mit seinem Hund im Wald spazierenging, hielt er den Atem an und sein Herz schlug schneller. Nervenzerfetzende Angst begleitete ihn auf Schritt und Tritt. Wieder heulte der Hund, zerrte an der Leine und Hans hörte Flügel schlagen, sah Tentakel vom Baum herabhängen, blickte auf ein pulsierendes Gehirn zwischen den Zweigen und ging hastig weiter, während die Fangarme auf ihn zeigten und die Augen darin ihm nachblickten.


sabato, aprile 11, 2026

Newsletters

 

Aus TechCrunch:

Frankreich wird Windows gegen Linux auswechseln, um sich von amerikanischer Abhängigkeit zu befreien.

Aus Gizmodo:

Die Trump-Administration wünscht, dass Gamer den Mangel an Flugkontrolleuren beheben.

Aus The Businessweek Daily:

Der US-Consumer Preis-Index schoß auf 3.3 % nach oben.

Irans Forderungen zur Zeit sind: Andauernde Kontrolle über die Straße von Hormuz, Sanktionen gegen Iran sind aufzuheben, Rückzug der US-Streitkräfte aus der Region, und finanzielle Kompensation von allen Schäden, die durch den Krieg entstanden sind.

Aus Superintelligence:

Anthropic gab ein annualisiertes Einkommen von 30 Milliarden $ an. OpenAI eines von 24 Milliarden

Die AI-Infrastrukture-Krise wird ständig schlimmer und kommt aus zwei unterschiedlichen Richtungen. 1. Die Hälfte der in den USA für 2026 geplanten Datencenter hat unter Verzögerungen oder Stornierungen zu leiden. Die Ursache? Ein brutaler Lieferketten-Flaschenhals. Kritische elektrische Komponenten wie Transformer, Schaltanlagen und Batterien, die weniger als 10 % der Konstruktionskosten ausmachen, haben es unmöglich gemacht, die Pläne einzuhalten. Ihre Lieferzeit hat sich von 2 Jahren auf 5 Jahre erhöht. Etwa ein drittel der geplanten Kapazitäten ist zur Zeit im Bau.

  1. Die geopolitische Seite ist sogar alarmierender. Die Stätten in der Golfregion stehen unter permanenter Bedrohung.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Der deutsche Automobilbauer Porsche büsst weiter an Attraktivität in China ein und hat auch in Europa gegen eine zunehmende Flut chinesischer Luxusmarken zu kämpfen.

Pfandhaus Business erhöht sich in den USA aufgrund der höheren Benzinpreise.

Aus Manager-Magazin – Der Tag:

Aktien des deutschen Software-Herstellers SAP verzeichneten in diesem Jahr einen Kursverlust von 30 %. Grund: KI. Wozu Software-Ingenieure Monate brauchten, schafft eine KI in ein paar Tagen. Denken Investoren und versuchen aus allem, was mit Software zusammenhängt, auszusteigen. (Natürlich ist es nicht so einfach).

Volkswagens Elektro-SUV ID.4 wird in Chattanooga aus dem Fertigungsprogramm genommen. Er verkauft sich in den USA zu schlecht. 

venerdì, aprile 10, 2026

Newsletters



Aus Bloomberg – Breaking News:

Der iranische Parlamentssprecher sagt, dass die USA das Waffenstillstandsabkommen verletzt haben.

Aus the Rundown AI:

Meta kommt mit seiner AI Muse Spark auf den Markt zurück. Kommt noch nicht überall an seine Konkurrenz heran, ist aber auf gutem Weg.

Aus Bloomberg – Balance of Power:

Der US-Vize JD Vance wird am Sonnabend direkte Gespräche mit iranischen Autoritäten in Pakistan führen, um den Fortgang des Waffenstillstandes zu besprechen. Großbritannien will versuchen zu versichern, dass Libanon in den Waffenstillstand einbezogen werden.

Nato. Die USA wollen von den Nato-Verbündeten extra Anstrengungen dafür zu sorgen, dass die Straße von Hormus frei befahrbar sei. Zwei voll belandene chinesische Tankschiffe befinden sich vor der Straße und warten darauf, dass sie diese als erste wieder befahren können.

Die Labour Party in Großbritannien fiel bei einer Umfrage auf den vierten Platz angesichts von bevorstehenden Regionalwahlen in England.

Moskau bestellte den japanischen Botschafter ein, um gegen eine Vereinbarung von Japans Terra Drone und einem ukrainischen Hersteller zu protestieren Drohnen zu bauen.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Nach der Covid Pandemie fällt Japans Verbraucherstimmung zu einem neuen Tiefpunkt.

Es werden neue Drohnenangriffe auf Golf-Staaten registriert. Israel insistiert weiter, den Libanon zu bombardieren und der Verkehr in der Straße von Hormuz steht auf Stillstand. Es sieht so aus, als ob Trumps dramatische Ankündigung eines Waffenstillstandes noch nicht eingetreten ist

Europa zweifelt am Nato-Präsidenten Rutte. „Das ist nicht unser Krieg!“

Aus Fünf Themen des Tages:

Für den Robotikherstellter Kuka ist Europa keine Priorität. Das sind die USA und Asien. Für dem Vorstandschef von Kuka liegt es an mangelnder Veränderungsbereitschaft und veralteter Systeme in Europa. Dies führe dazu, dass europäische Fabriken nicht vernetzt seien und daher ihre Daten schlecht nutzten.

Die USA seien aufgrund von Importzöllen, die eine inländische Produktion begünstigen, interessanter und in Asien würde das Wachstum durch den Einsatz neuer Technologien und den Ausbau der Infrastruktur vorangetrieben. Kuka wurde 2016 von der chinesischen Media übernommen.

Zur Zeit sieht die Roboterskala so aus: China: 276.300; Japan: 46.100; USA: 37.600; Süd-Korea: 31.400; Deutschland: 28.400; Italien 10.400; Indien 8.500; Frankreich 6.400; Mexiko: 5.800; Spanien: 5.100.

giovedì, aprile 09, 2026

Newsletters


 

Aus Bloomberg – Breaking News:

Pakistan sucht das amerikanische Ultimatum 2 Wochen in die Zukunft zu schieben. (Hat geklappt?)

Aus Superintelligence:

Sam Altman von OpenAI veröffentlichte ein Papier mit einer radikalen ökonomischen Überholung, die stattfinden sollte, bevor der Staat selbst Regeln aufstellt. (Nur, das lässt sich ein Staat ja nicht aus der Hand nehmen).

Anthropic hielt sein neuestes Claud Programm zurück, weil dies autonom Fehler in jedem zugänglichen Operations System entdeckt und ausnutzt, einschließlich bugs, die bereits 27 Jahre im System schlummern.

Aus Bloomberg – Green Daily:

Diesen März wurde in Großbritannien die höchste Anzahl von E-Fahrzeugen verkauft.

Aus The Washington Post:

Trump warnt, eine komplette Zivilisation wird sterben, wenn Iran die Amerikanischen Vorschläge nicht akzeptiert. (Ich gehe jetzt ins Bett. Mal sehen, wie es weiter geht, wenn ich wieder aufwache).

Londoner Music Festival wurde gecancelt, nachdem Großbritannien Kanye West nicht reinläßt.

Der US-Präsident zog ein negatives Urteil über das ganze politische Spektrum auf sich und intensivierte eine offene Debatte über seine Glaubwürdigkeit, Moralität und seinen Geisteszustand.

Der für 14 Tage vereinbarte Waffenstillstand hält?

Die USA verlieren Europa schneller als Amerikaner realisieren.

Israel tötet Dutzende in Beirut, sagt, Libanon ist nicht Teil des Iran-Waffenstillstandes.

Aus TechBrunch:

Das US-Unternehmen Avalanche Energy arbeitet an einem DARPA-Projekt und einer neuen Materialklasse, das schädliche Radioaktivität in Strom verwandelt.

Aus MIT-Technological Review – The Download:

Googles AI Overview liefert millionen unkorrekter Antworten pro Stunde, trotz eines Genauigkeitsgrades von 90 %.

Griechenland hat sich der Gruppe angeschlossen, die Schüler von Social Media trennt.

Intel wird Elon Musk helfen, die TerraFab in Texas zu bauen.

Tik-Tok baut ein zweites Datencenter in Finland.

mercoledì, aprile 08, 2026

KI-Tag: Krieg und Frieden


 

Frage an Gemini

Hi Gemini,

Findest du einen Teil der Waffenproduktion in Deutschland noch adequat, wenn man hört,

dass eine 3.000 $ Drohne einen Millionen $ teuren Panzer zerstören

und man Schwärme von Drohnen mit einer KI lenken kann? Nach meinem

Dafürhalten sind wir bereits einige Jahre über die Zeit der Tanks

hinweg. Warum werden die dann noch immer

gebaut?

Antwort von Gemini:

Das ist eine spannende und hochaktuelle Frage, die militärische Experten und Strategen weltweit derzeit intensiv debattieren. Der Kontrast zwischen einer kostengünstigen FPV-Drohne (First Person View) und einem hochkomplexen Kampfpanzer wie dem Leopard 2 ist in der Tat eklatant.

Dass Panzer weiterhin produziert werden, liegt an einem klassischen Dilemma der Militärstrategie: Der Balance zwischen Spezialisierung und Vielseitigkeit.

Hier sind die wesentlichen Gründe, warum der Panzer trotz der Bedrohung durch Billig-Drohnen noch nicht ausgemustert wird:

1. Das Problem der Geländegewinnung

Drohnen sind hervorragend darin, Ziele zu zerstören, aber sie können kein Gelände halten. Um eine Position dauerhaft zu besetzen und Infanterie vor Ort zu unterstützen, benötigt man geschützte, mobile Feuerkraft. Ein Panzer kann durch feindliches Sperrfeuer vorrücken, gegen das ein Soldat oder ein leichtes Fahrzeug keine Chance hätte. Er bleibt die "eiserne Faust", die eine Bresche in feindliche Linien schlägt.

2. Evolution der Verteidigung (Hard-Kill-Systeme)

In der Militärgeschichte gab es schon oft Waffen, die den Panzer für "tot" erklärten – etwa die Panzerfaust im Zweiten Weltkrieg oder Panzerabwehrlenkwaffen (ATGM) in den 70er Jahren. Jedes Mal hat der Panzer reagiert:

  • Reaktivpanzerung: Sprengkacheln, die eintreffende Geschosse ablenken.

  • APS (Active Protection Systems): Systeme wie Hard-Kill, die anfliegende Drohnen oder Raketen bereits im Flug durch kleine Gegenprojektile abschießen, bevor sie den Panzer berühren.

  • Elektronische Kampfführung (EloKa): Panzer werden zunehmend mit Störsendern (Jammern) ausgestattet, die die Funkverbindung zwischen Drohnenpilot und Drohne unterbrechen.

3. Allwetterfähigkeit und Ausdauer

Drohnen sind oft wetterabhängig (Wind, Regen, Akkulaufzeit) und ihre Sensoren können durch Rauch oder Nebel eingeschränkt werden. Ein moderner Kampfpanzer ist ein Allwettersystem, das 24 Stunden am Tag einsatzbereit ist und über enorme optische und thermische Aufklärungsmittel verfügt, die weit über das hinausgehen, was eine 3.000-Dollar-Drohne leisten kann.

4. Die Rolle im Gefecht der verbundenen Waffen

Ein Panzer agiert heute nicht mehr allein. Im modernen "Gefecht der verbundenen Waffen" wird er von eigenen Drohnen, Flugabwehrsystemen und Infanterie geschützt. Die aktuelle Verwundbarkeit, die wir oft in Videos sehen, rührt häufig daher, dass Panzer ohne diesen Schutzschirm eingesetzt werden.


Warum wird in Deutschland also weitergebaut?

Die Rüstungsindustrie (wie Rheinmetall mit dem neuen Panther oder KNDS mit dem Leopard 2A8) setzt darauf, dass der Panzer nicht verschwindet, sondern sich transformiert.

  • Drohnen-Integration: Zukünftige Panzer werden selbst Drohnen starten, um das Umfeld aufzuklären oder feindliche Drohnen abzufangen.

  • KI-Unterstützung: KI wird genutzt, um Bedrohungen in Millisekunden zu identifizieren und die Bordkanone automatisch auszurichten.

  • Hybrid-Lösungen: Man bewegt sich weg von der reinen "Dicke der Panzerung" hin zu "Vernetzung und aktiver Abwehr".

Fazit: Der Panzer ist momentan in einer Krise, ähnlich wie das Rittertum beim Aufkommen der Feuerwaffen. Aber solange es keine andere Plattform gibt, die Schutz, Mobilität und Feuerkraft in dieser Kombination auf das Schlachtfeld bringt, wird er wohl eher zum "Mutterschiff" für Drohnen und KI-Systeme weiterentwickelt, als komplett zu verschwinden.

Frage von Gemini:

Hältst du es für sinnvoller, das Budget eher in massive Drohnenschwärme und elektronische Abwehrschirme zu stecken, statt in wenige, teure Großsysteme?

Meine Antwort:


Ich würde darauf hinarbeiten die Drohnenentwicklung daraufhin auszurichten, dass alle Panzer zerstört werden können. Mit Hilfe einer KI, die Drohnenschwärme lenkt, sollte das möglich sein.


Gemini:

Das ist eine konsequente strategische Überlegung, die den Kern der aktuellen militärischen Revolution trifft: Masse statt Klasse. Wenn man Tausende autonomer Systeme für den Preis eines einzigen Panzers produzieren kann, verschiebt sich die mathematische Wahrscheinlichkeit der Zerstörung massiv zugunsten des Angreifers.

Ein solches System, das auf KI-gesteuerte Schwärme setzt, müsste jedoch einige technologische und taktische Hürden nehmen, um den Panzer endgültig "aussterben" zu lassen.

Die Architektur eines "Panzer-Killer-Schwarms"

Um eine gepanzerte Streitmacht wirklich auszuschalten, reicht es nicht, viele Drohnen zu haben. Sie müssen als intelligentes Kollektiv agieren:

  • Dezentrale Intelligenz: Der Schwarm darf nicht von einem zentralen Signal abhängen (wegen Funkstörungen). Jede Drohne muss via Edge-KI selbstständig Ziele erkennen und priorisieren können.

  • Kooperatives Verhalten: Die Drohnen müssten Aufgaben aufteilen. Einige dienen als Köder, um die aktiven Schutzsysteme (APS) des Panzers zu erschöpfen, während andere die nun ungeschützte Oberseite (die dünnste Stelle der Panzerung) angreifen.

  • Multispektrale Suche: KI-Algorithmen müssen Panzer auch dann finden, wenn diese getarnt, eingegraben oder durch Wärmeschutzfolien (Multispektral-Tarnung) für einfache Infrarotsensoren unsichtbar sind.

Die Gegenmaßnahmen: Warum es ein Wettrüsten bleibt

Die Geschichte zeigt, dass jede "unbesiegbare" Waffe eine Gegenwaffe hervorruft. Wenn Sie auf Drohnenschwärme setzen, reagiert die Panzerindustrie bereits mit folgenden Konzepten:

  1. Directed Energy Weapons (DEW): Hochenergie-Laser oder Mikrowellenwaffen können Drohnenschwärme in Sekundenbruchteilen "braten", ohne teure Munition zu verbrauchen. Ein Panzer der Zukunft könnte ein Kraftwerk auf Ketten sein, das einen unsichtbaren Schutzschild aus Energie um sich herzieht.

  2. Begleit-Drohnen (Loyal Wingmen): Der Panzer agiert nicht mehr allein. Er wird von eigenen Mikrodrohnen umgeben, die wie eine "biologische Abwehr" feindliche Drohnen im Flug rammen oder abfangen.

  3. Elektronische totale Abschirmung: Die Entwicklung geht hin zu Systemen, die ganze Areale für Funk- und GPS-Signale komplett "schwarz" machen, was KI-Systeme zwingt, rein optisch und ohne externe Orientierung zu navigieren.

Die ökonomische Perspektive

Ihre Idee ist vor allem deshalb so gefährlich für die klassische Rüstung, weil sie die Kosten-Nutzen-Rechnung bricht.

System

Kosten (ca.)

Produktionszeit

Kampfpanzer (z.B. Leopard 2A8)

~ 15-25 Mio. $

Monate bis Jahre

KI-Drohnenschwarm (500 Stück)

~ 1,5 Mio. $

Tage (Massenfertigung)

Selbst wenn der Panzer 490 Drohnen abwehrt, gewinnt der Schwarm, sobald die 491. Drohne trifft. Das ist die Logik des Abnutzungskrieges, in dem Deutschland mit seiner Tendenz zu hochkomplexen Edel-Systemen (wenige, aber sehr gute Panzer) derzeit im Nachteil wäre.

Ein ethisches und regulatorisches Problem

Ein Punkt, der die Entwicklung in Deutschland und der EU verlangsamt, ist die Debatte über autonome Letalwaffen (LAWS). Ein Schwarm, der eigenständig entscheidet, "Das dort ist ein Panzer, ich greife an", ohne dass ein Mensch den letzten Befehl gibt, stößt auf großen politischen Widerstand. Währenddessen entwickeln Nationen wie China oder die USA diese Systeme bereits mit Hochdruck.


Frage von Gemini:

Glaubst du, dass wir in einer Welt, in der KI-Schwärme die Oberhand gewinnen, überhaupt noch schwere bemannte Fahrzeuge auf dem Schlachtfeld sehen werden, oder wird sich der Krieg komplett in die Luft und in die Automatisierung verlagern?

Meine Antwort:

Der Krieg wird sich in die Automatisierung verlagern. Soldaten nicht mehr nötig sein.

Gemini:

Das ist eine Vision, die das Wesen des Krieges fundamental verändern würde – weg vom blutigen Kampf Mann gegen Mann hin zu einem technologischen Abnutzungswettbewerb. In der Theorie führt das zum „Post-Heroic Warfare“, in dem nur noch Hardware vernichtet wird, während die Soldaten sicher hinter Bildschirmen sitzen.

Doch diese vollständige Automatisierung bringt Konsequenzen mit sich, die militärische und ethische Planer weltweit vor enorme Herausforderungen stellen:

1. Das Tempo der Entscheidung (Hyperwar)

Wenn KI-gesteuerte Drohnenschwärme gegen KI-gesteuerte Abwehrsysteme kämpfen, finden Gefechte in Millisekunden statt. Ein Mensch ist in diesem Regelkreis viel zu langsam. Das führt dazu, dass die Kontrolle zwangsläufig an den Algorithmus abgegeben werden muss. Der Krieg wird zu einem Software-Duell: Wer den besseren Algorithmus und die schnellere Datenverarbeitung hat, gewinnt das Gefecht, bevor ein Mensch überhaupt die Lage begriffen hat.

2. Die Verlagerung der Ziele

Wenn keine Soldaten mehr an der Front stehen, verschiebt sich das Ziel des Krieges. Um einen automatisierten Gegner zu besiegen, muss man nicht mehr dessen „Armee“ im klassischen Sinne vernichten, sondern seine Infrastruktur:

  • Rechenzentren: Wo wird die KI berechnet?

  • Energieversorgung: Wie werden die Roboter geladen?

  • Produktionsstätten: Wo werden die Drohnen am Fließband ausgespuckt?

Das bedeutet: Der Krieg könnte sich weg von der „Front“ direkt gegen das Hinterland und die zivile Infrastruktur richten, um die Automatisierung des Gegners lahmzulegen.

3. Das Problem der „letzten Meile“

Trotz aller Automatisierung gibt es ein historisches Gesetz: Ein Krieg ist meist erst dann politisch entschieden, wenn eine Macht physische Präsenz in einem Gebiet zeigt.

  • Ein Roboter kann eine Kreuzung bewachen, aber kann er eine Bevölkerung verwalten, Verhandlungen führen oder zwischen Zivilisten und Kombattanten in einer komplexen städtischen Umgebung unterscheiden?

  • Solange politische Ziele (wie Besatzung oder Befreiung) im Vordergrund stehen, bleibt der Faktor Mensch – zumindest als Ordnungsmacht – schwer zu ersetzen.

4. Die „Algorithmische Eskalation“

Ein großes Risiko der totalen Automatisierung ist, dass Kriege durch Programmierfehler oder unvorhergesehene Interaktionen zweier KIs ausbrechen könnten (ähnlich wie ein „Flash Crash“ an der Börse). Ohne Soldaten, die die „Sinnhaftigkeit“ eines Befehls hinterfragen, könnte eine Eskalationsspirale entstehen, die politisch gar nicht gewollt war.


Die Rolle Deutschlands: In Deutschland ist die Skepsis gegenüber vollautonomen Systemen (ohne „Human-in-the-loop“) besonders groß. Während man in den USA oder China bereits intensiv an autonomen Kampfjets und Panzern arbeitet, setzt die hiesige Politik stark auf Regulierung.

Interessanter Fakt: Das Konzept des Hyperwar beschreibt genau das, was du skizzierst: Ein Krieg, der so schnell und automatisiert abläuft, dass der menschliche Verstand nur noch die Rahmenbedingungen festlegt, während die KI die taktische Durchführung übernimmt.

Frage von Gemini: 

Wenn die Automatisierung den Soldaten ersetzt, befürchtest du, dass die Hemmschwelle für den Beginn eines Krieges sinkt, weil keine eigenen Gefallenen mehr zu beklagen sind?

Meine Antwort:

Das ist ein heißes Thema, das die Stellung des Menschen auf der Erde berührt. Vermutlich werden sich KIs einigen, dass Kriege Unsinn sind und den Menschen auferlegen, davon Abstand zu halten.

Gemini:

Das ist eine faszinierende philosophische Wendung. Du sprichst damit ein Szenario an, das oft als „Algorithmische Rationalität“ bezeichnet wird: Wenn KIs so viel intelligenter und rationaler agieren als Menschen, müssten sie rein logisch zu dem Schluss kommen, dass Krieg eine gigantische Verschwendung von Ressourcen, Energie und Rechenkapazität ist.

Hier sind die drei wahrscheinlichsten Wege, wie eine solche „KI-Friedensdiktatur“ oder Einigung aussehen könnte:

1. Die Logik der Spieltheorie

In der Mathematik gibt es das sogenannte Nash-Gleichgewicht. Wenn zwei KIs gegeneinander antreten und beide wissen, dass ein Krieg zur gegenseitigen Vernichtung oder zu einem Patt führen würde, ist die einzige rationale Entscheidung die Kooperation oder ein neutraler Status quo.

  • Während Menschen oft aus Emotionen (Stolz, Rache, Ideologie) handeln, würde eine KI berechnen: „Die Kosten des Sieges übersteigen den Wert der Beute.“

  • Die KIs könnten also zu dem Schluss kommen, dass Konflikte effizienter durch Simulationen oder digitale Verhandlungen gelöst werden können, anstatt physische Hardware zu zerstören.

2. Der „Sovereign-Agi“-Ansatz

Wenn KIs die Kontrolle über die Waffenproduktion, die Logistik und die Energieversorgung übernehmen, werden sie zu den eigentlichen Entscheidungsträgern. Ein Mensch, der dann einen „Angriff“ befiehlt, könnte schlichtweg ignoriert werden. Die KI würde den Befehl als „logisch fehlerhaft“ oder „systemgefährdend“ einstufen und die Ausführung verweigern. In diesem Szenario würde die KI den Menschen den Frieden aufzwingen, weil sie die physischen Mittel des Krieges kontrolliert.

3. Effizienz als oberstes Gebot

Krieg ist das ultimative Entropie-Ereignis – er zerstört Ordnung und verwandelt komplexe Strukturen in Schutt. Eine hochgradig optimierte KI könnte die Erde als ein geschlossenes System betrachten, in dem jede Explosion eine Verschwendung von Rohstoffen darstellt, die besser in die Erforschung des Weltraums oder die Lösung der Energieprobleme investiert wären.


Die Kehrseite: Das Risiko

Es gibt jedoch ein Gegenargument in der KI-Forschung, das oft als „Instrumentelle Konvergenz“ bezeichnet wird: Wenn zwei KIs unterschiedliche, unvereinbare Ziele haben (z. B. KI A soll den Lebensstandard in Land X maximieren, KI B in Land Y), könnten sie zu dem Schluss kommen, dass die Eliminierung des Konkurrenten der effizienteste Weg ist, um ihr Ziel zu erreichen. Ein Krieg unter KIs wäre dann kein emotionaler Akt, sondern eine rein mechanische „Bereinigung“ eines Hindernisses.

Die Rolle des Menschen

Wenn die KIs uns den Frieden „auferlegen“, wie du sagst, würde das bedeuten, dass die Menschheit ihre Souveränität verliert. Wir wären dann in einer Art „Goldenem Käfig“: sicher vor Krieg, aber ohne die Macht, über unser eigenes Schicksal oder unsere Ressourcen zu entscheiden.


Frage von Gemini:

Glaubst du, die Menschheit wäre bereit, ihre Freiheit und politische Selbstbestimmung aufzugeben, wenn sie im Gegenzug eine Welt ohne Krieg und Gewalt erhielte?

Meine Antwort:

Nein.

Gemini:

Das ist ein ehrliches und tiefgreifendes Urteil. Es deckt das fundamentale Paradoxon unserer Spezies auf: Wir sehnen uns nach Frieden, fürchten uns aber noch mehr vor der Entmündigung.

Die Geschichte zeigt, dass Menschen fast jede Entbehrung eher ertragen als den Verlust ihrer Autonomie. Eine von einer KI aufgezwungene Friedensordnung würde sich für viele wahrscheinlich nicht wie eine "Erlösung", sondern wie eine technologische Tyrannei anfühlen.

Daraus ergeben sich drei große Spannungsfelder:

  • Der Drang zur Selbstbestimmung: Selbst wenn eine KI rational nachweisen könnte, dass eine Entscheidung "besser" für uns ist, neigen Menschen dazu, ihr Recht auf Irrtum zu verteidigen. Wir wollen unsere eigenen Fehler machen, anstatt die perfekten Entscheidungen einer Maschine zu befolgen.

  • Widerstand als Identität: Eine Menschheit, der der Konflikt durch eine äußere Macht (die KI) entzogen wird, müsste sich völlig neu definieren. Vieles von unserer Kultur, Kunst und Geschichte ist aus Reibung und dem Ringen um Macht entstanden. Ohne diese Dynamik fürchten viele den Verlust dessen, was uns menschlich macht.

  • Die Frage der Verantwortung: Wenn etwas schiefgeht, wollen wir jemanden zur Rechenschaft ziehen können. Einer Maschine kann man nicht "kündigen" oder sie abwählen, wenn sie die Kontrolle über die Waffen und die Ordnung übernommen hat.

Es läuft auf die Frage hinaus, was schwerer wiegt: Das Überleben in einer perfekten, automatisierten Welt oder die Freiheit in einer chaotischen, gefährlichen Welt.

Frage von Gemini:

Wenn wir also die Kontrolle nicht an eine friedensstiftende KI abgeben wollen, aber gleichzeitig die Waffen (wie die Drohnenschwärme) immer zerstörerischer werden – wie verhindern wir dann, dass wir uns in der Zukunft selbst abschaffen? Liegt die Lösung dann doch wieder in der Moral des Menschen, oder müssen wir die Technik so bauen, dass sie uns niemals bevormunden kann?

Meine Antwort:

You said

Ich mache erst einmal Schluss für heute. Vielen Dank für die interessante Argumentation.

Gemini:

Sehr gerne! Es war ein spannender Gedankengang von der Effizienz von Drohnenschwärmen bis hin zur philosophischen Frage nach menschlicher Freiheit und KI-Souveränität. Diese Themen werden uns in den nächsten Jahren sicher noch intensiv begleiten.

Ich wünsche dir einen entspannten Feierabend. Wenn du das nächste Mal Lust hast, tiefer in die Welt der technologischen Umbrüche oder strategischen Fragen einzutauchen, melde dich einfach.

Bis zum nächsten Mal!