Coversong Roads

martedì, settembre 13, 2016

Progress Ahoi!


Sie sind entlassen! Was ich, wo ich nur noch als Renter durch die Gegend tapere? Lol. Im letzten “Spiegel” gab es unter dieser Überschrift einen Beitrag mit dem Untertitel “Wie uns Computer und Roboter die Arbeit wegnehmen - und welche Berufe morgen noch sicher sind”.
Gerade für SF-Fans ist das Thema interessant. Die Zukunft rückt immer näher an uns heran, rette sich wer kann. Ich versuche es ja. Habe mich gerade durch den zweiten Kurs “Internet of Things (IoT)” gemogelt, obwohl mein DragonBoard noch gar nicht funktionierte, wegen eines fehlenden Stecker-Adapters. Den habe ich nun, doch jetzt muss ich es ausprobieren. Und dann ist da noch die Kleinigkeit, dass ich JAVA, Android, C++ nicht beherrsche, die für die Programmierung gebraucht werden. Also Bücher bestellen. Doch die Quizz-Fragen habe ich richtig beantwortet. Wer kennt nicht den Spruch: Man kann doof sein, man muss sich nur zu helfen wissen?
Ich brauche außerdem ein HDMI-Kabel, einen Monitor, eine USB-Maus, ein USB-Keyboard für mein Dragonboard. Und ich benötige einen Laptop mit Virtuellem Device, einer Chip-Komponente, die Emulationen auf einer Virtuellen Maschine erlauben. Und gerade habe ich mir die Material-Liste für den nächsten Kurs herunter geladen: Drähte, Stepper-Motoren, Resistoren, Breadboards, LEDs, PIR-Sensoren, Ultraschall-Sensor, Fernbedienung. Ist doch gut, dass man etwas zu tun hat. Bis jetzt bin ich noch im Rennen. Mal sehen, wann ich aus der Kurve fliege.
Doch nun zum Artikel, in dem etwas über die künftige Arbeitswelt geschrieben wird. Im Grunde kann sich das jeder halbwegs belesene Mensch vorstellen, wenn er sich über Künstliche Intelligenz kundig gemacht hat. Irgendwann übernehmen Maschinen Jobs, die zur Zeit noch Lagerarbeiter, Zahntechniker, Briefträger, Apotheker, Altenpfleger, Anlageberater, Börsenmakler durchführen.
Nun, das sind Berufe, von denen sich das jeder vorstellen kann. Im Artikel ist IoT gar nicht erwähnt. Das wird jedoch der Hammer, wenn sich Objekte miteinander austauschen. Denn irgendwann wird der Mensch aus den Abläufen verschwinden.
In diesem Zusammenhang ist auch ein “Business Week”-Artikel über Amazon interessant.
Seit einer Reihe von Quartalen macht es Gewinn. Vor allem durch das Cloud Computing, das Amazon anbietet. In einigen amerikanischen Großstädten ist der Service beeindruckend: Lieferung in zwei Stunden für etwa 25.000 Artikel und für 7.99 extra werden die innerhalb einer Stunde geliefert. Auch die Versandausgaben sind nicht ohne: 11.5 Milliarden Dollar letztes Jahr.
Aus dem Artikel geht auch hervor, dass Jeff Bezos sich Frachtmaschinen für seine Prime-Lieferungen (Belieferung in einem Tag oder zwei Tagen) zugelegt hat. Besonders zur Weihnachtszeit haben UPS und FedEx die Amazons Lieferungen nicht gewuppt. Anlass für Bezos, einen Teil der Kundenlieferungen selbst durchzuführen.
Das ist nun kein Beispiel, dass Maschinen übernehmen. Doch auch bei Amazons Logistik spielt Künstliche Intelligenz eine immer stärkere Rolle. Geht schon im Lager los, wo Roboter herumwieseln. Computer rechnen die günstigsten Routen aus. Mathematiker helfen ihnen dabei.
Wenn Amazons Abläufe optimiert sind, werden auch hier die Menschen irgendetwas anders machen. Nur was? Da ist die Politik gefragt. Nur fragen sich dann die Maschinen. Wozu benötigen wir Politiker? Sie werden Entscheidungsprozesse analysieren und feststellen: Das können wir besser.

venerdì, settembre 09, 2016

Frederic Brown, Marziani, Andate a Casa


Mit anderen Worten: Marsmenschen geht nach Haus.
Frederic Brown habe ich noch in guter Erinnerung. Ein Sf-Autor aus den goldenen Fünfzigern. Aufbruchstimmung, Fremde Planeten, Roboter, BEMs (Bug Eyed Monsters), Dixieland and schließlich der Rock. Was war da nicht gut?
So war ich überrascht, die ersten fünfzig Seiten des Buches langweilig zu finden und ich kämpfte mich weiter. Es wurde interessanter.
Protag war ein SF-Autor, dem nichts einfiel. So zog er sich in eine abgelegene Hütte eines Freundes,  die irgendwo in der Wüste Nevadas stand, zurück, um auf neue Ideen zu kommen. Es klappte nicht. Dafür sah er kleine grüne Marsmenschen, die zwar nicht transparent, aber durchlässig waren. Das wussten schießwütige Amis nicht, die überall Marsianer sahen und auf sie ballerten. Sie trafen nur ihre eigenen Leute. Die Aliens, es müssen um die Million gewesen sein,  machten sich einen Spaß, Erdbewohner zu foppen und immer die Wahrheit zu sagen. Und sie waren nicht zu bremsen. Alle Versuche, gegen sie vorzugehen und/oder sie zu verjagen scheiterten.
Damit hat Brown 160 Seiten gefüllt. Eine Leistung. Zum Schluss waren die grünen Männchen doch plötzlich weg.

Gala Premiere - Ring of Fear


Hardboiled Krimi mit Clyde Beatty und Mickey Spillane. Der schrieb in den Fünfzigern von Detektiven, die robust in Statur und Gemüt viel qualmten und mit Hüten herum liefen und die rassigen Frauen... Ich las all seine Schmöker und in den Teens war man von den Frauen stark beeindruckt, die im Trenchcoat an die Tür klopften und darunter nichts an hatten. Den Film musste ich mir damals natürlich ansehen. Velda hieß Spillanes Sekretärin. Daran kann ich mich jetzt noch erinnern. Nur den Film gibts auf You Tube nicht. Pech gehabt.

martedì, settembre 06, 2016

Der Mann aus Laramie


Guter Western von 1955. Mit James Stewart, dem lakonischen Helden und vielen Verwicklungen, Schießen, Raufen und Reiten. Gibt es auf You Tube als the Man from Laramie.

Der Mann aus Laramie


Guter Western von 1955. Mit James Stewart, dem lakonischen Helden und vielen Verwicklungen, Schießen, Raufen und Reiten. Gibt es auf You Tube als the Man from Laramie.

lunedì, settembre 05, 2016

Digital is in. Politik ist von gestern

Für den Taxi-Ersatz Uber sind seine Millionen Fahrer ein Übergang zur Künstlichen Intelligenz (KI). In Pittsburgh probiert Uber-Boss Kalanick robotisierte Volvos XC90 aus. Mit Fahrern, die bei Bedarf eingreifen können. Voll autonom sollen die Wagen 2021 sein. Kalanick plagt die Angst, von Google überholt zu werden. Wenn man sich einmal überlegt, wie viele Fahrer sich dann wieder nach einem anderen Job umsehen müssen, und dass das ja nur ein Segment der Umwälzung ist, dann ist das, was sich gerade in der Politik abspielt, Pillepalle.
In der “Business Week” werden Co-working spaces vorgestellt. Etwas ähnliches gibt es in Deutschland schon seit Jahren: Ausgestattete Büros und Konferenzräume, die man anmieten kann. Das, was wieder in Mode kommt, ist, dass man als Gruppe für ein Projekt in angemieteten Büros zusammenarbeiten kann. Ist das Projekt beendet, sieht man sich wieder um. Man ist Experte, setzt sich mit anderen für ein bestimmtes Projekt an einem Ort in einem Co-working space zusammen. Führt es durch und sieht sich nach einem anderen Projekt um. Die Arbeitsräume sind nun flippiger, mit work-out Räumen, Wi-Fi, Kletterwänden, Freibier, Flippern. 40 Dollar pro Tag. Kann man nicht meckern.
Welche Bücher sollte ich mir zulegen?
Welche über Blockchain, Bitcoin, Java, Android. Über diese Themen gibt es darüber hinaus reichlich Tutorials auf You Tube.
Dieser Kurs, den ich mache, ist Wahnsinn. Für 300 Dollar bei Coursera. In Wirklichkeit sind es mehr als ein Kurs. Zwei habe ich gemacht. Es sind sechs, glaube ich. Wo soll das noch hinführen. Los ging es mit der Erfindung des Telephons und im Moment wird gezeigt, wie man mit Java und C++ Webserver programmiert. Die beiden Programmiersprachen werden vorausgesetzt. Programme, von denen ich keine Ahnung habe. Mit C hatte ich etwas herum gemacht und darüber noch eine Reihe Bücher im Schrank. Und ich war ganz gut bei Second Life Scripts. Wird jedoch etwas dauern, bevor ich mich in Java und C++ reingefummelt habe. Und es ist ja nicht so, dass ich den ganzen Tag am Computer hänge. Es wird also noch viel Wasser die Wümme hinunter fließen. Vielleicht sollte ich mich schon mal nach einem zweiten Leben umsehen.
Blockchain ist ein weiteres Instrument, dass Transaktionen vereinfacht, und Mittelsmänner ausspart. Ein weiteres Instrument, Vorgänge zu automatisieren.
Shit, mir war das Internet kurz ausgefallen und ich arbeite mit Google Docs. Das hatte noch nicht alles in der Cloud. Jetzt also noch mal:
Welche Bücher sollte ich mir zulegen? Ach, hatten wir schon.
Blockchain, Java, Android, Bitcoin, The Innovator´s Dilemma. Das letztere Buch wurde in meinem Lesestoff schon so oft vorgeschlagen, dass ich da mal ran muss.

domenica, settembre 04, 2016

Interzone, New Science Fiction & Fantasy, Jul-Aug 2016


“All your cities will burn”. Geschichte mit vielen Zutaten.

Es gab doch einige Mass Extinctions, Auslöschung jeglichen Lebens, auf der Erde. Vor 435 Millionen, 355 Millionen, 250 Millionen, 203 Millionen, 65 Millionen Jahren. Und nun krachte wieder ein Meteorit auf die Erde, spieh Monster aus. Meteor Gods wurden sie genannt, sahen aus wie Blobs und benahmen sich auch so.
Protag ist ein Biowissenschaftler, der es nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, an Massenvernichtungswaffen zu arbeiten, die gegen die Meteor Gods gerichtet waren. Er wurde an die Luft gesetzt und schloss sich einer marodierenden   Truppeneinheit an, die gegen Liloouu, dem tausendfüssigen Monster in der Nähe vorgehen wollte.
Die Einheit hatte sich mit Franzosen verbündet, welche bisher unbeschadet davon gekommen war und somit Zeit hatte Waffen gegen die Invasoren zu entwickeln.
Veteran McKenzie kommandierte die Truppe. Der Protag wurde der Einheit von Captain Terrel Johnson zugeordnet. Johnson trug eine Rüstung, die von den Franzosen aus dem Fleisch eines Monsters, das sie mit Thermonuklear-Raketen vernichteten, hergestellt worden war. Die Franzosen vernichteten alles, was sich ihren Grenzen näherte: Monster, englische oder deutsche Flüchtlinge.
Die Truppe drang in eine Farm ein und requirierte das Gebäude. Johnson verliebte sich in die Tochter des Farmers, die jedoch auf der Farm blieb, als der Tross weiter zog.
Der Protag erzählte Johnson, dass die Gene von Monstern und Menschen zu zehn Prozent übereinstimmten und dass sie in dem Labor versuchten, einen Hybriden aus Menschen und Monstern zu erzeugen, der gegen die Meteorgötter antrat.
Sie marschierten auf Liloouu zu, die sich voranfraß. Ein Frachtflugzeug kreiste über ihnen und warf Waffen eines neuen Typs ab.
Doch auch damit kamen sie nicht gegen Liloouu an. McKenzie wurde von der tausendfüssrigen Quabbelmasse aufgelöst. Der Protag konnte ausweichen, Johnson wurde wieder ausgespuckt, weil Liloouu das Fleisch, aus dem sein Anzug bestand, nicht verdauen konnte. Johnson und der Protag rannten zur Farm zurück, wateten durch eine vor sich hin dösende Quabbelmasse auf das Haus zu. Eine acht Meter grosse wabbelige Figur mit menschlichen Zügen schwankte auf die Beiden zu. Ihr Gesicht wies Ähnlichkeiten mit Johnson auf.
“Das ist mein Kind,” schrie Johnson, bevor das Ding versuchte, ihn in den Schlund zu stopfen. Es gelang Johnson davon zu laufen. Mit dem Protag flitzte er durch die Quabbelmasse, die zu Leben erwachte, als Johnsons Sprößling hinter den Beiden her lief. Die versuchten nicht heraus zu bekommen, wer von den Monstern der Sieger sein würde.
Es muss Johnsons Uniform gewesen sein, die sein Kind so aussehen ließ. Sie steuerten auf das Labor des Protags zu.
Interzone enthält wie immer Buch-, Film-, Fernsehbesprechungen und ein paar intelligent geschriebene Artikel. Es wird geistig an dem Begriff SF herumgeknetet. Man kann ja viel in Science Fiction hineinbuchstabieren. Ich mache mir keine Gedanken darüber. Hauptsache, sie stimuliert das Gehirn auf angenehme Weise.

sabato, settembre 03, 2016

Das verflixhte 7. Jahr


Nochn Film aus der Vergangenheit. The Seven Year Itch habe ich mir noch einmal auf You Tube angesehen. Amüsant. Zu ihrer Zeit war Marilyn schon etwas. Aber Jane Mansfield topte sie noch.

venerdì, settembre 02, 2016

Scientific American, August 2016



Enthält einige interessante Beiträge. Über einen davon könnte man eine SF-Story schreiben. Da komme ich noch zu.
In einem Kurzbeitrag wird die Ansicht vertreten, dass Akupunktur Quatsch ist. Also ähnlich wie die Homöopathie. OK. Meine Mutter schwörte auch darauf. Ist jedoch vollkommen bescheuert von Krankenkassen, dafür Geld zum Fenster hinauszufeuern. Teures Placebo für Schnapsnasen. Aber was soll es, die Kassen haben die Dummheit eines Teiles der Bevölkerung schon in ihre Gebühren einkalkuliert. Hier in Italien ist vor einigen Tagen eine achtzehnjährige Frau an Leukämie ums Leben gekommen, weil die Eltern eine Chemotherapie abgelehnt und sie einem Heilpraktiker anvertraut hatten.
“The emptiest Place in Space”. Den Weltraum kann man permanent erforschen und wenn man lange genug sucht, findet man auch mal nichts. Das ist auch einen Artikel wert.
Astronomen haben die Temperatur der Hintergrundstrahlung, die während des Big Bang vor 13.8 Milliarden Jahren entstanden ist, gemessen. Die Durchschnittstemperatur beträgt 2.7 Kelvin. Das sollen -455 Grad Fahrenheit sein. Rechne mir das maL jemand in Celsius um.
Was den Astronomen nun auffiel war, dass die Photonen in einigen Bereichen des Universums kühler sind. Es wurde über die Gründe spekuliert. Handelt es sich um den Zugung zu einer anderen Dimension? Gängige Meinung ist, dass in den Bereichen eine große Leere herrscht in einer Dimension von 1.8 Milliarden von Lichtjahren. Gerätselt wird nun, ob dunkle Energie etwas mit der ungleichmäßigen Verteilung von Materie im Kosmos zu tun hat.

“Health Check for Humanity”.
Es geht um einen Jungen aus Minnesota, der mit seinen Eltern nach Afrika zieht, in den Niger, und sich dort wundert, warum die Menschen von Krankheiten befallen sind, die in Minnesota unbekannt sind. Als Erwachsener läßt ihn das Thema immer noch nicht los. An einer amerikanischen Universität gründet er das Institute for Health Metrics and Evaluation, mit dessen Mitarbeitern er eine Software entwickelt, welche anhand von aus aller Welt gelieferten Daten ein Bild über Verbreitung von Krankheiten auf unserem Globus liefert. Fragen: “Wie sieht es mit der Ausbreitung von Krebs, Tuberkulose, Herzinfarkt, AIDS, Malaria usw. über Jahre hinweg in einzelnen Ländern aus”, läßt sich nun beantworten.

“The Coding Revolution”.
Jeder Mensch sollte kodieren können, Computerprogramme schreiben. Nun, wenigstens für Zeitraum, in dem das Kodieren noch nicht von Maschinen übernommen wird. Unter Umständen ist der so kurz, dass es sich gar nicht lohnt. Aber so wie es jetzt läuft, bringt es auch nichts. Ich konnte kodieren. Aber wenn man nicht ständig am Ball bleibt, verlernt man es. Nun, bei meinem Kurs über Internet of Things (IoT), müsste ich es können. Es werden Java und C++ Kenntnisse verlangt. Ich mogle mich so durch, muss es mir später eintrichtern.
Der Hintergrund für die Bestrebungen in den U.S.A., allen Schulkindern Kodieren beizubringen ist die Angst, im Wettbewerb mit anderen Ländern zurückzufallen. Nur, es ist auch in den U.S.A: nicht überall Silicon Valley. Es gibt in den U.S. viele Bezirke mit benachteiligten Kindern, herunter gekommenen Schulen, weil die von der Grundsteuer alimentiert werden. In einigen Gegenden leben mies verdienende Menschen, die sich mit zwei Jobs über Wasser halten müssen. Dort fehlen in Schulen Ausrüstung an Computern und Lehrer, die Kodieren lehren könnten.  Ich bin gespannt, welches Land einmal die Nase vorn hat. Nach meinem Ermessen ist Deutschland nicht dabei. Es gibt genügend Deutsche, die sich in IT einen Namen gemacht haben, nur sind die nicht mehr in Deutschland beheimatet.

“The Secret to Speed”
Da hat sich doch jemand ein Laufband für 250.000 USD besorgt, um den Aufprall, die Haltung und sonstige Parameter eines Sprinters mit gekoppelten Kameras und Sensoren festzuhalten. In diesem Beispiel war es Mike Rodgers, ein U.S.-amerikanischer 100 m Läufer.
Es wurde bisher angenommen, dass die Bewegung der Beine in der Luft ihren Beitrag zum Erfolg und Misserfolg eines Läufers leisteten. Analysen, die mit Hilfe dieses Laufbands gemacht wurden, deuten eher darauf hin, dass die Stärke des Aufpralls auf den Boden eine größere Rolle spielt.
Erkenntnisse darüber haben jedoch nicht verhindert, dass Rodgers mit seiner 400 x 100 m Staffel in Rio disqualifiziert wurde, weil er den Stab außerhalb der festgelegten 20 m übergeben hat.

“The Huntington´s Paradox”
Die Huntington-Krankheit, die früher Veitstanz genannt wurde, führt zum Tod. Sie ist neurodegenerativ und vererbbar. Schuld daran sind Nukleotide, die DNA-Buchstaben C-A-G auf dem Huntington-Gene. Das sitzt auf Chromosom 4. Die C-A-G - Triplets, hintereinander aufgereiht, sitzen in einem Abschnitt dieses Gens. Mehr als 35 sind tödlich. Los geht es mit Stimmungsschwankungen, Erinnerungslücken. Es setzt sich mit unkontrollierbaren Bewegungen, Spasmen, schwankendem Gang fort. Dann verliert der Körper nach und nach seine Funktionen. Und das nur, weil der Betroffene zu viel Triplets auf dem Gen hat.
Das Gen spielt eine tragende Rolle in der Entwicklung des Nervensystems und existiert schon eine Milliarde von Jahren. Es gab es schon beim Vorgänger der Amöbe Dictyostelium discoideum und des Menschen. Diese Lebensform lebte zwischen dem Paleoproterozoic und dem Mesoproterozoic. Alles klar? Das Gen sorgte für den Zusammenschluss von Einzellern zu einem Verband. Und nun stehen wir in der Welt herum.
Außerdem augmentiert das Gen kognitive Fähigkeiten. Je mehr CGA, desto mehr Neuronen im globus pallidus des Gehirns. Nützt nur nicht viel, wenn man zwischen 30 und 50 Jahren sterben muss.

“The seven-year Mission to fetch 60 Grams of Asteroid”.
Diesen Monat wird die Sonde OSIRIS-REx auf den Weg gebracht, um den Asteroiden Benno zu besuchen. Der fliegt 2135 auf die Erde zu. Man nimmt an, dass er vorbei fliegt, ist sich aber nicht ganz sicher. Benno ist eine Milliarde Jahre alt und stammt von einem zerbrochenen Planeten zwischen Mars und Jupiter. Er enthält Kohlenstoffteilchen und weicht daher von den meisten anderen felsigen Asteroiden ab. OSIRIS steht für Origins, Spectral Interpretation, Resource Identification, and Security-Regolith Explorer. Sie wird mit einer Atlas V Rakete in Cape Canaveral, Fla. abgeschossen und bis zu 60 Gramm des Asteroiden-Oberflächenmaterials heimbringen.

“Zombie Neuroscience”
Ist schon stark. Es gibt Wespenarten, die können mit ihrem Gift das Verhalten von Kakerlaken steuern. Die wehren sich nicht, wenn die Wespe eine Larve in sie ablegt, sondern bewegen sich an einen dunklen Ort, wo sie sich von der Larve in Ruhe auffressen lassen. Ein Teil der Handlung des Films “Alien” ist aus diesem Verhalten entstanden.
So, über welchen Beitrag könnte man eine SF-Story schreiben? Inzwischen meine ich, über alle.

martedì, agosto 30, 2016

Und ich sah Licht.

Das Licht eines Lasers, als der Oculist meinen Grauen Star wegoperierte. Und jetzt weiß ich auch, wie Einäugige Auto fahren.

Mein italienischer Führerschein wird alle 3 Jahre erneuert. Bis zu einem Alter von 70 Jahren sind es fünf. Im Juni war es wieder so weit und ich erinnerte mich, dass ich bei der Sehprüfung mit meinem linken Auge Schwierigkeiten hatte, Buchstaben der unteren Reihen zu entziffern, die auf der Tafel standen.

Ich präparierte mich und googelte die Buchstabentafeln. Es waren drei, und ich pickte eine, von der ich meinte, dass sie beim Polizeiarzt stehen würde. Die fünf unteren Reihen lernte ich auswendig. Und ich meldete mich zur Augenuntersuchung an. Grauer Star, meinte die Ärztin. Auf dem linken Auge. Und es war die falsche Tafel bei der Sichtkontrolle. Zum Glück fragte der Polizeiarzt diesmal die oberen Reihen ab, die ich noch gut lesen konnte. Den Führerschein habe ich.


Inzwischen hatte ich mich in Cento zur Augenoperation angemeldet. Die war für Dezember vorgesehen. Dann rief ich in Ferrara an. Dort dauerte es acht Monate. Der Hausarzt meinte, in Trecenta bei Rovigo würde es schneller gehen. Das ist in der Region Veneto und um die vierzig Kilometer entfernt. Jo, Abenteuer. Sie haben mir die trübe Linse entfernt und eine Kunstlinse eingesetzt. So sehe ich zur Zeit aus. Morgen muss ich wieder hin zur Nachuntersuchung und zur Abnahme des Verbandes. Ich bin gespannt. Der Capuccino der Bar des Krankenhauses von Trecenta ist einsame Spitze. 

venerdì, agosto 26, 2016

Gorgo



Das ist Gorgo der Kleine. Gorgo der Grosse ist schon auf der Suche nach ihm.

VR

Vor einiger Zeit hatte Facebook für 2 Milliarden Dollar Oculus gekauft. Ich bin gespannt zu sehen, ob es sich für Facebook und dessen Benutzer lohnt sich so eine klobige Brille aufzusetzen.
Die kostet zur Zeit 599 Dollar. Dann ist ein potenter Computer erforderlich. Und Spiele für VR gibt es nicht wie Sand am Meer. Zuckerberg meint lt. Business Week, dass User sich mit der Brille auch Sportveranstaltungen ansehen könnten. Irgendwann in der Zukunft. Der Plan ist, mit Oculus die Welt zu vernetzen. Früher habe man über Text kommuniziert, dann über Bild- und Videokameras in Smartphones und Zuckerberg denkt an Virtual Reality.
Second Life versucht auch irgendwann auf Oculus umzustellen. Es müsste jedoch für den Nutzer ein Vorteil dabei herausspringen, bevor er sich eine VR-Brille auf den Kopf schnallt. Immerhin weiß man in Second Life, dass es eine künstliche Welt ist. Unter Umständen vermischt sie sich irgend wann mit der realen. 

Drei Münzen im Brunnen


n den 50ern war Italien für Deutsche ein Sehnsuchtsort. Und nun bin ich da. Im nächsten Jahrhundert, und es gibt immer noch keine Rollmöpse und roten Heringssalat.
Und ich sah “Drei Münzen im Brunnen” in den 50ern. Ich habe mir nun wirklich jeden Schwachsinnsfilm angesehen. Zum Glück gibt es den nicht auf YouTube, auch nicht als “Three Coins in the Fountain.” Da habe ich ja noch mal Glück gehabt.

giovedì, agosto 25, 2016

Eye in the Sky


IT’S A BIRD, IT’S A PLANE…
Since the beginning of the year, the Baltimore Police Department had been using an aerial surveillance system to investigate all sorts of crimes, from property thefts to shootings. A small Cessna airplane equipped with a sophisticated array of cameras—adapted from the surge in Iraq—sometimes flew above the city for as many as 10 hours a day, a service provided by an Ohio-based company and funded by a private donor. The people of Baltimore had no idea it was there.
Quelle Bloomberg. Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York, besitzt einen Wirtschafts-Nachrichtendienst, ähnlich wie Reuter und gibt die “Business Week” heraus.
In o.a. Kurzbeitrag wird geschildert, dass die Polizei von Baltimore, abgesehen davon, dass sie Freddie Gray, einem Schwarzen im Polizeiwagen das Rückgrat gebrochen hat, nachdem sie während  einer Kontrolle eine unerlaubte Art von Messer bei ihm fanden, seit Anfang des Jahres eine mit Kameras ausgerüstete Cessna um die zehn Stunden pro Tag über der Stadt kreisen ließ. Ein Service, der von einem Unternehmen aus Ohio durchführt und von einem privaten Spender finanziert wird.
Die Frage. Was würde in Deutschland passieren, wenn man das in Deutschland machte? Den Part mit dem Flugzeug. Ich sehe da grün, lol.

Erdbeben in Italien


Wieder ein Erdbeben in Italien, generiert Schrecken, ein Gefühl der Leere, der Bestürzung, Verzweiflung und Trauer.
Hier brach ein Hotel zusammen und begrub um die 70 Touristen unter sich.
Mein Mitgefühl allen, die unter dieser Katastrophe zu leiden haben und ein Lob den Helfern, die versuchen Verschüttete lebend zu bergen.
2012 hatten wir ein Erdbeben in der Emilia Romagna bei uns. Zum Glück sind die meisten Häuser hier nicht so alt und überstanden die Erschütterungen. Aber auch 27 Tote waren 27 zu viel. Und viele Schäden sind noch immer nicht behoben.

mercoledì, agosto 24, 2016

Business Week, Aug. 8 - Aug 21, Business Double Week also



Ich habe zwei “Business Week” durch und werde mich über einige Beiträge auslassen. Im Moment schiele ich jedoch auf den anderen Bildschirm, wo mein Avie im Second Life in einer brasilianischen Karaoke Bar herumtanzt. Ich bin als nächster mit Singen dran.
Die “Business Week” leser ich immer wieder gern. Ich beziehe die, denke ich, schon um die vierzig Jahre. Sie trug dazu bei, dass ich in den U.S.A. arbeiten konnte, denn durch das ständige Lesen der BW konnte ich mein Englisch gehörig aufpolieren.
Die BW ist für mich attraktiver als der “Spiegel”, den ich auch abonniert habe. Schon deshalb, weil sie aus der Perspektive der U.S.A. berichtet, in der HiTech einen größeren Stellenwert hat. Und sie enthält weniger Politik. Das ist auch nicht schlecht. Einige der Spiegel-Kommentatoren sind penetrant links. Mit neutraler Berichterstattung können die nichts anfangen, und was ich bei der “Business Week” auch besser finde ist, dass die Journalisten versuchen, von den Playern, über deren Unternehmen sie berichten, Nachrichten aus erster Hand zu bekommen und diese versuchen zu interviewen. Klappt nicht immer. Auch darüber wird berichtet.
In einer BW wird die Frage erörtert: “Is Banking better in Bed?”. Sollte der Sparer sein Geld unter die Matratze legen? Wenn die Sparkassen und Banken Sparbücher mit negativen Zinsen belegen, bietet sich das an. Aber es macht mehr sinn, nach Industrie-Obligationen Ausschau zu halten, die auch heute noch vier oder fünf Prozent Zinsen abwerfen, weil sie vor langer Zeit emittiert worden waren und noch einige Jahre an Laufzeit haben.
Die Ausgabe, die ich vor mir liegen habe, besteht zu einem großen Teil aus Interviews. Ich nenne einige Namen: Satya Nadella (Microsoft), Marissa Mayer (Yahoo), Ringo Starr (Musiker), Margrethe Vestager (European Commission), Elizabeth Warren (U.S. Senator), Carlos Slim (America Movil), Ginni Rometty (IBM), John Krafcik (Google Self Driving Car Project), Demis Hassabis (DeepMind Technologies).
Es waren eine Menge mehr an Leuten. Aber diese Namen sind bei uns, so meine ich, bekannter.
Wie sieht Nadella Microsoft? Super natürlich. Es versucht Office 365, das in der Cloud ankert, an Klein- und Mittelunternehmen zu vermieten. Es hat Linkedin gekauft. Es besitzt Minecraft. Wichtig ist für Nadella, die Unternehmenskultur des Wachstums. Das ist bei jedem Internetunternehmen so. Die Skalierbarkeit.
Es ist einfacher, ein paar weitere Serverfarmen irgendwo hinzustellen, als neue Fabriken bauen zu müssen.
Von Interesse ist für mich auch das, was Demis Hassabis zu sagen hat. Hassabis ist CEO von DeepMind Technologies, einem Google-Unternehmen, das sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt.  
Für ihn wird es einige Dekaden dauern, bis es autonome intelligente Systeme gibt. Aber sie werden kommen. Das interessanteste ist aus seiner Sicht die Beschäftigung intelligenter Systeme mit der Wissenschaft, um die Erkenntnisse aus dieser schneller zu erweitern.
Carlos Slim, mexikanischer Unternehmer schlägt vor, die Arbeitszeit zu verkürzen, da es für Menschen immer weniger Arbeit geben wird. Wenn Automaten 24 x 7 ackern, wird ohnehin nicht viel zu tun sein. Auch heute wäre schon eine Drei-Tage-Woche angebracht.
Und Ginni Rometty, Boss von IBM hält viel von Watson. Sie meint, dass der für alle möglichen intelligenten Anwendungen aus Robotik, Medizin, Recht usw. Eingesetzt werden kann.
Und Marissa Mayer, CEO von Yahoo, hat, obwohl der Lack von dem Unternehmen abgefallen ist, ein Anrecht auf 57 Millionen Dollar, sollte sie die Gesellschaft verlassen. Nicht schlecht. Aber dann wiederum wurde Yahoo an die Telefongesellschaft Verizon für 4,8 Milliarden USD verkauft. Und Mayer hatte bei Yahoo ohnehin schon 162 Millionen Dollar verdient.
Das waren einige Highlights aus der “BW”, eine kleine Auswahl von Interviewten. 

Drei dunkle Strassen


Zu diesem Filmprogramm aus den 50ern habe ich keinen Film auf YouTube gefunden. Ein Programm, das ich mir für 10 Deutsche Pfennige an der Kinokasse gekauft hatte. „Drei Dunkle Strassen“, ein Noir-Film, wie er nur in den 50er Jahren gemacht werden konnten. Seht euch diesen Hut an, und den Büstenhalter, den sie damals gebaut haben. Wo sieht man so etwas heutzutage.


Dafür kann ich einen anderen guten Film empfehlen, diesen.

martedì, agosto 23, 2016

Selbst ist das Ding

Das Blog „TechCrunch“ berichtete, es sei dem Self-Assembly-Lab gelungen, Teile eines Smartphones dazu zu bringen, sich selbst zusammenzubauen. Es ganz einfach: Teile, die zusammengehören erkennen sich und koppeln sich zusammen. Das System ist der Natur entlehnt, dem Bau von Körperzellen zum Beispiel.


Cool 

domenica, agosto 21, 2016

KI auf leisen Sohlen



Big Data wird von einem Algorithmus als Entscheidungshilfe für die Rechtssprechung verwandt.
In unserer italienischen Tageszeitung wird unter der reißerischen Überschrift “Usa, condannato dal computer. Il giudice si affida an un algoritmo” (“U.S.A. Verurteilt durch einen Computer. Der Richter vertraut sich einem Algorithmus an”).
Der Oberste Gerichtshof von Wisconsin hat den Ein spruch eines Anwalts abgelehnt, der das Urteil eines unter geordneten Gerichts angefochten hat, weil sich dieses auf den vorschlag einer Künstlichen Intelligenz stützt, den ein Richter für sein Urteil herangezogen hat.
In diesem Falle ging es auch darum zu entscheiden, ob der Beschuldigte gegen Kaution freigelassen werden könnte. Das System hatte die Ablehnung empfohlen.
Der Algorithmus wurde von dem Unternehmen Northpointe entwickelt.
Ich war schon immer der Auffassung, dass Computer Anwälten und Richtern viel Arbeit abnehmen können. In der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg hatten wir mit Karl-Heinz Jakubeit einen Jurastudenten, der seinerzeit meinte, “Gewusst wo” sei schon die halbe Miete. Bei vielen Fällen gibt es Urteile aufgrund ähnlicher Sachverhalte, die in der juristischen Literatur beschrieben sind. Für Computer ist es einfach, diese Vorgänge herauszufiltern und auf zubereiten.
Ich googelte Karl-Heinz Jakubeit. Es gibt einen Rechtsanwalt gleichen Namens in Hamburg. Zwei Bilder stammen aus meinem Blog. Aber die hat sich das System vermutlich selbst heraus gefischt.
Würde ich dem Rechtschreibprogram trauen, würde aus gefischt ge fischt, aus Rechtssprechung Rechts Sprechung, aus herauszufiltern heraus zu filtern.
Aber irgendwann bekommen die Technologen auch das hin und in einer fernen Zukunft wird das Leben der Menschheit durch Algorithmen bestimmt.

Wunschkonzert mit Peter Frankenfeld und 08/15 Heimat mit Joachim Fuchsberger


Brauchte ich mir zum Glück nicht ansehen. Habe kein Video gefunden.
Grenzt ja auch an Masochismus. Ich betrachte es als Härteprobe.