Coversong Roads

lunedì, gennaio 16, 2017

Blob und die NSA

Gaaanz Laaangsam gehe ich das Buch “Version Control with Git” durch. Nur keinen Stress. Im Hamster-Rad habe ich nichts mehr verloren, obwohl es nach wie vor interessant ist, über HighTech Bescheid zu wissen.
Ich las gerade, dass im September letzten Jahres die Sterne sich in der Form gruppiert hatten, daß Technology-Unternehmen Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Facebook die Firmen mit dem höchsten Marktwert waren. Amazon und Facebook wurden später durch ExxonMobil und Berkshire Hathaway überholt. Doch für einen Augenblick waren 5 Hightec-Firmen an der Spitze. Was sagt uns das? Die Zukunft rückt immer näher.
In meinem Git-Buch werden die Git Typen vorgestellt. Blobs, Trees, Commits und Tags. Muss ich das wissen? Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, wie kann ich Nebensächliches von Wichtigem unterscheiden? Es ist schwierig für jemand, der sich auf Neudland begibt, und frage mal einen hier im Dorf. Der versteht nur Bahnhof, so wie ich. Blob, dachte ich. Kenne ich. Ist doch dies hier: https://putlockerhd.co/watch?v=The_Blob_1988#video=l7Top7s3UX4TVGTlPkehDSeuwOXsUALUhIOWIqJK_M4. Aber dann wiederrum, wenn da steht: Jede Version einer Datei wird als Blob dargestellt, eine Abkürzung von “binary large object”, eine Datei, deren Struktur vom Programm ignoriert wird. Es ist der Inhalt und enthält keine Beschreibung oder andere Meta-Data. Na, denn.
Oder dies hier: Die vorgenannten Objekte sind als adressierbares Speichersystem konzipiert. SHA1 wird angewandt, um Unbefugten keinen Zugang zu verschaffen. SHA1 is a cryptographic hash function. It's result is usually expressed as a 160 bit hex number. SHA1 was developed by the NSA. SHA1 is widely considered the successor to MD5.
Sie wurde von der NSA entwickelt. Hat die NSA doch auch etwas positives und nicht nur Frau Merkels Telefon abgehört.

Business Week und Kartoffelsuppe

Die “Business Week” hat den Dreh raus, Nachrichten in einer Form dar zu bieten, dass der Leser bestimmte Trends ableiten kann, welche die wirtschaftliche Entwicklung der Welt beeinflussen können.
Ich nehme mir eine Ausgabe vor. Überschrift eines Artikels: “Who´s gonna buy all these Audis in China?” Audi ist noch immer die in China am meisten verkaufte Luxusautomarke. Der Umsatz schrumpft jedoch zu Gunsten von Elektrofahrzeugen, die ihren Durchbruch in China haben und Händler haben das Nachsehen, wenn immer mehr Autos in China über das Internet verkauft werden.
Das erinnert mich an Ali-Express. Ich hatte ein paar Bestellungen aufgegeben. Das Zeug ist bei mir nicht eingetroffen. Ich rechne das unter Schwund ab, habe keine Lust mir die Finger blutig zu schreiben. Mit Amazon läuft es dann doch besser.
“SoundCloud”. Das Business-Model hält anscheinend nicht durch. Das Berliner Startup hat um die 175 Millionen Nutzer, jedoch kein Wachstum mehr, und die Anzahl der Anzeigen reicht nicht, um Gewinn zu machen. Der Versuch SoundCloud an Spotify zu verkaufen, ist gescheitert. Nun ja, mir reicht YouTube, auch wenn dort hin und wieder Songs verschwinden. Dafür gibt es genug andere. Und was Filme angeht, sehe ich mir auf Putlocker “Robot Overlords”, einen Low-Budget Film an, in dem Hinterhof-Jugendliche gegen Roboter ankämpfen, die auf die Erde gekommen sind.
“Self driving Cars”. Tesla, BMW, Ford, Volvo wollen diese innerhalb von fünf Jahren auf den Markt bringen. Wenn die auf mit Schlaglöchern übersäten italienischen Straßen herumgurken, werden sicher einige von ihnen in unserem Vorgarten landen. Die Idee, selbstfahrende Fahrzeuge zu bauen ist gut. Im Grunde braucht man sich kein Auto mehr zulegen. fordert eines mit dem Smartphone an, tippt Punkt A und B ein und los geht es. Ohne Fahrer. Interessant ist, dass auch Autoteile-Fabrikanten wie Delphi mitmischen wollen, und dann Waymo, die Alphabet gehört. Google also.
Und Mattel, der Barbie-Hersteller bringt den ersten virtuellen Assistenten für Babies auf den Markt. Aristotle ist der erste smarte Baby-Monitor, basierend auf dem smarten Lautsprecher Echo von Amazon. Er zeigt an, wann Windeln gewechselt, gekauft werden müssen, liest Gute-Nacht Geschichten vor und lehrt Kleinkindern Fremdsprach-Wörter. Kommt im Sommer für etwa 300 Dollar heraus.
Und..Es gibt eine Drohne, die Drohnen fängt, indem sie ein Netz über sie stülpt und damit abschleppt. Gut geeignet für Flughäfen, die von unkontrollierten Flugkörpern nicht begeistert sind.
Zum Schluss ein paar Highlights zur Fluglinie “Emirates”, die aus Dubai. Sie fliegt die längste Route von Dubai nach Auckland, Neuseeland, 8224 Meilen. Die Fluggesellschaft gehört dem Staat, somit kann sie es sich erlauben rund um die Uhr Flugzeuge starten und landen zu lassen, darunter befinden sich 92 A380 von Airbus. 50 weitere sind gekauft. Mit einer potenziellen Abschottung Amerikas durch Trump und Bestrebungen gegen eine weitere Globalisierung, könnte es jedoch sein, dass internationale Flüge nicht mehr zunehmen und Erweiterungspläne “Emirates” auf Eis gelegt werden.
Doch sind die Kräfte des Wachstums schwer zu bändigen. Das erinnert mich an die Zeit bei der Bundeswehr. Ich war für ein paar Tage fusskrank. Kein Wunder bei den Klamotten und den Stiefeln, die vor mir schon zig Soldatengenerationen angehabt hatten. Ich blieb also in der Kaserne, während die Kameraden zum Manöver ausrückten. Gegen Mittag sollten wir Proviant aus der Küche mit einem Unimog ins Feld fahren. Im Kübel hatten wir nicht genug Kaffee. Ein Stuffz sagte mir, dass wir den veredeln müssten. Wir schleppten den Kübel unter die Dusche und füllten ihn auf, lol. Danach saß ich neben Kartoffelsuppe und Kaffee auf der Ladefläche des Unimogs. Wir holperten durch das Gelände. Der Deckel des Kübels mit der Kartoffelsuppe schloss nicht richtig und bei der Holperei schwappte die Suppe aus dem Kübel. So setzte ich mich auf den Deckel. Sass ich auf der einen Seite, schwappte es auf der anderen. Setzte ich mich auf die andere Seite, schwappte es auf der einen. So sieht es mit dem Wachstum auf der Welt aus. Man kann einige Länder abschotten, doch dann entsteht Wachstum bei anderen. Wachstum ist nicht zu bändigen. Und das ist gut so.

venerdì, gennaio 13, 2017

Spiegel-Interview mit SPD-Chef Gabriel

Im letzten “Spiegel” wurde SPD-Chef Gabriel interviewt. Er antwortete in dem Sinne “wir müssen….”. Abgesehen, ob das sinnvoll ist, hätte er es schon längst tun können. Er sitzt in der Regierung, oder?
Ich zitiere mal ein paar “wir müssen Sätze”:
“Wir müssen den Zusammenhalt der Gesellschaft stärken und dafür sorgen, dass Stadtteile nicht verwahrlosen, Dörfer nicht verkommen und Menschen sich nicht immer mehr radikalisieren.”
“Salafistische Moscheen müssen verboten, die Gemeinden aufgelöst und die Prediger ausgewiesen werden.”
“Wir müssen den nordafrikanischen Ländern die klare Ansage machen: Wer hier nicht ausreichend kooperiert, kann nicht auf unsere Entwicklungshilfe hoffen.”
“In ländlichen Regionen muss ein ordentliches Leben mit Schulen, ärztlicher Versorgung und Nahverkehr möglich bleiben. Und in der Großstadt müssen wir für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen.”
“Erst mal wollen wir, dass in Deutschland weiter Geld verdient wird. Dafür aber werden wir in Bildung, Forschung, Infrastruktur investieren müssen.”
“Wir müssen verhindern, dass die Rente so weit absackt wie bisher geplant.”
“Richtig ist, dass wir deutlich zulegen müssen.”

Kannst mal sehen. Ist das banal oder wie oder was? Die Gurkentruppe kann man sich abschminken. Legislaturperiode verplempert, ohne dass diese Dinge angegangen wurden. Angesprochene Probleme tauchten doch nicht erst jetzt auf. Und deshalb kann angenommen werden, dass auch in der nächsten heiße Luft entsteht.



martedì, gennaio 10, 2017

Singen, lernen, ansehen

Karaoke in Second Life ist auch nicht mehr das, was es früher war. Ich kenne drei Orte, wo man Luft ablassen kann. Zur Zeit sitzen einige Avatars dort herum und warten auf die kritische Masse, ab der gesungen wird. Ich habe gerade “Turbo Lover” von Judas Priest eingeübt.  Der fetzt, und, obwohl ich keine Heavy-Metal Stimme habe, macht es mir Spaß los zu röhren.
Vielleicht sollte ich mir wieder einen Film reinziehen. Den sechsten Kurs von IoT (Internet of Things) werde ich en-passant machen. Ich muss mir erst einmal die Entwicklungsumgebung einbimsen. Zur Zeit nehme ich das Git-Buch durch. VCS = Version Control System. Klar, dass es für ein Programmier-Team so etwas geben muss. Es geht sogar so weit, dass mehrere Personen an einem File arbeiten können und es schließlich zusammengebaut wird, bevor es in die Produktion kommt. Git hat eine Menge Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Interessant ist, dass die auf Servern gespeicherten Programme zu großem Teil der Öffentlichkeit zugänglich sind, so dass sie jeder Interessierte auf seinen Computer laden kann. Damit werden sie geklont. Aber bevor ich das Buch durch habe, werden einige Monate ins Land ziehen. Bei SAP-Programmen, mit den ich zu tun hatte, war es einfacher. Dort gabe es ein Entwicklungs-, Test- und Produktionssystem, und das war es dann.
Welche Filme sah ich mir in den letzten Tagen an? “The Carrier”, ein guter Low-Budget-Film. 
Ein resistenter Bazillus hat die Menschheit dezimiert. Menschen steigen in ein Flugzeug, das startet, um sie nach Grönland zu bringen. Klappt nicht; denn sie haben Personen an Board, die sich angesteckt haben.
Ein anderer Film heißt “Virtual Nightmare”, ein Matrix-Verschnitt, in dem ein Werbefachmann Albträume bekommt, denen er nachgeht. Auch dieser Film ist nicht schlecht. Es lohnt sich, die beiden anzusehen. Sie sind jedoch auf englisch.
Italienisch ist das Buch von Vernor Vinge “I naufraghi del tempo” (Marooned in Realtime), das ich angefangen habe. Zur Zeit komme ich jedoch nicht dazu es weiter zu lesen, da ich noch zwei “Spiegel” und drei “Business Week” durchzuackern habe. Das liegt daran, dass die Postzustellung über die Festtagswochen eingestellt wurde. Italien eben. Stört mich nicht mehr. Bin italianisiert.
    

mercoledì, gennaio 04, 2017

hmmm, buono, buono, buono




Auf italienisch heisst es “Campanilismo”, wenn benachbarte Städte von sich behaupten, dass es sich bei ihnen besser leben läßt. Unsere Zeitung “Resto del Carlino” hat das anhand der italienischen Mahlzeiten aufgezeigt. Worüber streiten sich die Städte so?
Milano-Bologna: Cotoletta; Bologna-Modena: Tortellini; Ferrara Mantova: Cappellacci, Tortellini; Livorno-Ancona: Zuppa di Pesce; Vicenza-Lucca: Baccala; Napoli-Milano: Risotto; Lecco-Aquila: Polenta.
Der Begriff  “benachbart” ist bei einigen Städten wohl weit hergeholt, dennoch bekommen sie sich in die Haare. Davon abgesehen schmeckt das Zeug und ich muss meine Frau ständig daran erinnern, einen Salattag einzulegen. So lange will ich nicht mit dem Rad herumfahren, um die Kalorien abzustrampeln.
Baccala heißt in portugiesisch Bacalhau. Dort wird er noch besser zubereitet. Baccala = Stockfisch = getrockneter Kabeljau.

Filme aus naher und nicht so naher Vergangenheit


Meine Filmprogramme von 1955 hervor gefischt, die meine Frau in den Schrank gepfeffert hat. Dies für den Film “Eine Nacht mit Susanne” mit Debbie Reynolds, die vor kurzem gestorben ist. Ist eine Komödie, Männer liefen noch in Anzügen und Hut durch die Gegend. So viel dazu. Ich wundere mich immer wieder, was für einen Schwachsinn ich mir als Jugendlicher angesehen habe. Es gab kein Internet, kein Streaming und zum Lernen hatte ich auch keine Lust. Rock n´Roll war auch noch in der Zukunft. Radfahren, Kino waren in. Irgendwie musste man die Zeit ja herum bekommen.
In ein paar Wochen wird bei uns wohl “Arrival” in die Kinos kommen. Habe mir vorgenommen, mir den Film anzusehen. Gestern hatte ich auf You Tube “Arrival” von 1996. Eine Stunde und zwanzig Minuten habe ich es ausgehalten, dann wurde ich müde und klappte das Notebook zu. Als ich aufwachte, schnappte ich mir das Tablet und You Tube machte genau dort weiter, wo ich aufgehört hatte. Ist schon stark.
Der Film mit Charlie Sheen handelte von Aliens, welche die Erdtemperatur erhöhten, um sie für sich bewohnbar zu machen und gleichzeitig Menschen abzutöten. Plausibles Vorhaben, dem sich Sheen entgegen stellte. Der Film war nett, obwohl Momente, in denen tödliche Skorpione für Minuten in dem Hotelzimmer einer Forscherin krabbelten, bevor diese attackiert wurde, mich nicht mehr vom Hocker reissen. Die Welt ist schnelllebiger geworden. So etwas muss ruck-zuck gehen. Macht die Isis ja auch, da gibt es auch keinen Trommelwirbel mehr.


lunedì, gennaio 02, 2017

Interzone 267, New Science Fiction & Fantasy


Das britische SF-Magazin finde ich noch immer gut. OK, es sind, was Artikel betrifft, british spezifische Begebenheiten, die mich weniger interessieren, aber die Stories sind lesenswert.
Übrigens, wo ich dies schreibe, ziehe ich mir gerade “The 100” ein. Die SF-TV Serie mit zur Zeit 3 Staffeln, ich weiß nicht, ob es sie auf deutsch gibt, hat Tempo, immer neue Wendungen und interessante Charakter, wo einige Sanftmütige sich in und Killer verwandeln, während andere die umgekehrte Richtung einschlagen. Sie haben schwierige Entscheidungen zu treffen wie einige Leute opfern, um die Mehrheit zu retten usw. Die Serie enthält auch Ratschläge, was Leadership, Menschenführung, angeht.
Rich Larsons Story “You make Pattaya” spielt in Thailand und in der nahen Zukunft. Dorian, Abstauber, Betrüger, Erpresser, auf englisch “Con-Man”, mimt den reichen Macker, bumst Nan, einen Transvestiten, der(die) eine Verabredung für die Zeit danach hat. Dorian findet heraus, dass es sich um eine mit der Star-Up Millionärin Alexis handelt und wittert ein Geschäft. Er drängt Nan dazu, eine Eye-Kamera zu tragen und ihre Schlafzimmeraktivitäten aufzunehmen, um Alexis damit erpressen zu können.
Nan, erzählt Dorian danach, dass es nicht geklappt hat und Dorian und sie von einem Polizisten angezeigt werden würden, wenn sie nicht eine bestimmte Summe zahlten. Dorians Idee war ein Boomerang.
So ein Ausgang ist nachvollziehbar. Die Handlung spielt in naher Zukunft. Der Autor hat sich doch einige Neuigkeiten einfallen zu lassen. Wie z.B. ein Spiegel aus Smartglas, auf dem Popstars in Aktion zu sehen sind. Der Autor erwähnt Venmo. Die gibt es, gehört zu Paypal und erlaubt dass Freunde sich über ein Smartphone Geld rüberschieben, ohne Banknoten in der Tasche zu haben. Ist praktisch. Sagen wir, eine Gruppe geht essen. Einer bezahlt für alle mit der Kreditkarte, die anderen schieben ihm ihren Anteil bargeldlos mit Venmo rüber. Die erwähnte Faraday Pouch gibt es auch schon. Sie dient dazu Smartphones keiner externen Strahlung auszusetzen. Jetzt weiss ich auch, was eine Polidrone ist: Multipurpose modular Drone produced via 3D printing. Weitere Begriffe sprechen für sich: “phetamine-fuelled” = hat sich mit Amphetaminen vollgepumpt. Würde den Doping Test nicht bestehen. Nanoscreen auf Daumennagel. Nicht schlecht. Der würde als Bildschirm dienen. Und wenn die Augen eine Zoom-Funktion haben, wäre es kein Problem, Nachrichten zu lesen.
Duschkabinenglas von opaque auf durchsichtig stellen. Gibt es schon, meine ich. Irgendwo habe ich mal ein Video darüber gesehen. Wichtig ist, dass ich den Schalter dazu in der Hand habe, lol.
Dorian kaufte Nan 60 Liter heißes Wasser für die Dusche im Hotel. Das sollten sich Hotelbesitzer durch den Kopf gehen lassen. Eine weitere Einnahmequelle.
Entertainment Feed auf Tablet. Gehen wir davon aus: Fernsehstationen wissen, welche Shows du gern siehst und bieten sie auf deinem Tablet an.
Celebspotter Drone. Deine Drone kennt das Aussehen der Showgrößen und zeigt dir deren Position an, wenn sie eine erkennt.
Von Künstlichen Intelligenzen geleitete Absteige.
Animated Tattoos. Animierte Tätowierungen. Müsste mit Nanotinte gehen, oder?
3D-printed Facemask of dead Celebrities.


Macht euch mal Gedanken darüber, wie man das am besten hinbekommt.
Mir persönlich fällt als Idee eine sich reparierende Straße ein. Müsste gehen. Macht die menschliche Haut doch auch.


Die dritte Staffel of “The Hundred” habe ich gestern zu Ende gesehen. Die vierte gibt es ab Februar irgendwo im Fernsehen. Für Freunde von SF empfehlenswert.


domenica, gennaio 01, 2017

Scientific American, December 2016



Die Dezember-Ausgabe enthält 10 Ideen, die die Welt verändern. Tja, dauert wohl etwas. Mir ist nicht aufgefallen, dass die Ideen der Dezember-Ausgaben vergangener Jahre umgesetzt worden sind. Ist jedoch zu begrüßen, dass sich einige Leute Gedanken machen, wie man ein positiveres Umfeld schaffen kann. In Deutschland ging es im letzten Jahr eher in die entgegengesetzte Richtung.
Es gibt einen Kurzbeitrag zur Eltern Aus-Zeit, die in den U.S.A. nicht vorhanden ist. Es gibt andere Dinge, bei denen die U.S.A. auch hinten an steht. Aus eigener Anschauung: Fehlender Bankeinzug, dann haben die meisten Kredit- und Debitkarten noch keinen Chip, es fehlen guter Käse und Schwarzbrot in den Supermärkten. Man muss eine viertel Stunde in der Apotheke warten, bis man die Pillen bekommt, weil die erst dort in orangefarbene Dosen geschüttet werden.
Was ist dort besser? Die Teens, die das Gekaufte im Supermarkt in Tüten packen, Briefkästen auf Autofenster-Höhe, Drive-Thru-Reinigung, Privilegierte Fahrspur auf der Stadtautobahn für Fahrzeuge mit vier Insassen, nachts geöffnete Supermärkte, Geschäfte, in denen man Möbel ausleihen kann, Speicher, in denen man alles Mögliche auslagern kann, Country & Western-Bars. Doch jetzt zu den Ideen:
Carbon-Breathing Batteries: Elektrochemische Zellen, die Kohlenstoff der Atmosphäre entnehmen und damit Elektrizität erzeugen.
New Antibiotics from Scratch: Die geläufigen Antibiotics erzeugen häufig Resistenzen bei Krankheitserregern. Jedes Jahr sterben in den U.S.A. um 23.000 Patienten, weil die Mittel nicht mehr helfen. Macrolide sind eine Klasse von Antibiotics, die in Blöcke aufgeteilt werden und in anderer Form zusammengesetzt werden können, was dazu führt, dass die Erreger nicht resistent werden.
Quantum Satellites: Für eine bombensichere Kryptographie sorgt das Entanglement, die Verbindung, von Photonen. Wie man diese über weite Strecken sendet wusste niemand, bis jemand auf die Idee mit Quantum Satelliten kam. Die Chinesen schossen den ersten davon in Orbit. Es wird angestrebt, von dort Quantum-Schlüssel an Stationen auf der Erde zu senden, die 1200 km auseinander liegen.
Ingestible Micro Robots: Mikroroboter, die in Pillen stecken, sich nach Einnahme auflösen, damit der Roboter im Körper eines Menschen die notwendigen Reparaturen durchführen kann.
Poverty-Predicting Software: Letztes Jahr nahm sich die UNO vor, extreme Armut bis 2030 zu eliminieren. Wo leben die ärmsten Menschen? Schwer festzustellen. Über Satelliten wird ermittelt, in welchen Landstrichen es nachts dunkel ist. Lernende Programme sollen die Korrelation von Straßen, Gebäuden und nächtlicher Dunkelheit ermitteln, um von den Ergebnissen Armut abzuleiten.
Cool clothes: In diesem Fall, Kleidung, die kühlt. Spart die Energie für die Klimaanlage. Professor Yi Cui von der Standord University hat nun herausbekommen, dass nanoporous Polyethylene, dass in Lithium-Ionen Batterien Verwendung findet, auch als Stoff hergestellt werden kann. Dessen Poren lassen infrarote Strahlen nach außen durch und machen ihn opaque.
The ultimate Virus Fighter: ISG15 wehrt Viren ab. Wer mit diesem Gen ausgestattet ist, hat gute Karten. Einer aus 10 Millionen besitzt es. Die schlechte Nachricht ist, dass Personen mit diesem Gen epileptische Anfälle bekommen können. Ein Forscherteam sucht Stoffe, die das Gen imitieren, ohne dass sie Anfälle auslösen. Es sind  um die 16 Millionen Präparate, die gescreent werden sollen.
Sight-reading software: Bayesian Program Learning (BPL), das ist es, was Computer befähigt, Konzepte zu erkennen und auf andere Fälle anzuwenden. Es geht darum, ein erkanntes Muster in unzähligen Varianten zu erzeugen.
Paper Diagnostics that cost Pennies: Teststreifen, von denen es schon einige in unseren Apotheken gibt, nur dass diese auf weitere Pathologien anwendbar sind.
Supermolekules from Superatoms. Designermoleküle, künstliche Strukturen, die Materialforscher für ihre Forschungen erzeugen können. Superatome bestehen aus Clusters, Anhäufungen, von Atomen der Periodischen Tabelle.
Solar System Smashup
Vor um die 4,5 Milliarden von Jahren herum, entstand unser Sonnensystem. Herkömmliche Auffassungen gingen dahin, dass es gemächlich dabei zu ging. Es ging aber wohl eher wie beim Billard zu. Partikel stießen zusammen, formten sich zu Planetesimals, die nun wiederum aufeinander losgingen und sich zu Planeten formten, die aufgrund der entstandenen Schwerkraft Material aus dem Weltraum zu sich heran zogen.
HIV’s Achilles Heel
Jahrzehnte lang wurde nach einem Impfstoff gegen Aids geforscht und wie der Artikel zeigt, sind Wissenschaftler noch immer an der Arbeit. Das Virus tötet die Immunzellen ab, welche gegen es vorgehen sollten und pflanzt sich milliardenfach in gesunden Zellen fort. Das Virus ändert sich ständig, daher muss der Impfstoff auf einen Teil von ihm einwirken, der von der Änderung nicht betroffen ist. Das scheint gelungen zu sein. Warten wir es ab.
The Permafrost Prediction.
Permafrost:Boden, der zu jeder Jahreszeit vereist ist. Bis jetzt. Die Gefahr besteht, dass er im Laufe der Klimaerwärmung mehr Kohlenstoff in die Atmosphäre entlässt, als Verbrennungsmotoren dazu in der Lage sind. Dadurch erwärmt sich die Atmosphäre noch schneller. Der Frage: Wie schnell, wieviel? Wird in Alaska nachgegangen. Im Moment ist es ziemlich kalt hier. Ein bisschen Erwärmung würde mir guttun,lol.   
The Evolution of Myths
Wahnsinn, was alles erforscht wird. Gibt es doch Leute, die anhand jahrtausend alter Mythen versuchen herauszufinden wieso diese im Wandel der Zeiten in weit entfernten Gegenden auftauchten. Sie erzeugen einen Mythenstammbaum, den sie mit den Informationen über Migrationen, die vor mehreren Tausend Jahren stattgefunden haben zu korrelieren versuchen.  
“The looming Thread of Factory Superbugs”.
Vor einigen Tagen las ich im “Spiegel”, dass der Agrarminister angemahnt hatte, in den Schulkantinen nicht auf Schweinefleisch zu verzichten. Ich selbst habe auch für den Vegan-Hype nichts üblich. Die üblichen Spinner. Das Thema mit dem Schweinefleisch in Kantinen kann man unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten, wie ich es sehe. Islamisten an unsere Kultur gewöhnen, den Profit von Schlachthöfen vermehren, mehr Fremdarbeitern zu Lohn und Brot und Bazillen zu mehr Resistenz verhelfen.
Um das letztere geht es in diesem Artikel. Die U.S.A. verabreichen Antibiotika an alles, was in der dortigen Landwirtschaft herum hoppelt.
Alarmierend ist, dass Resistenzen von einem Bakterienstamm auf andere übertragen werden können.
Auf der einen Seite müssen die Tiere vor Krankheitskeimen geschützt werden, die sich auch dadurch verbreiten, dass Schweine, Hühner z.B. auf engstem Raum zusammengepfercht werden. Auf der anderen Seite erwachsen Gefahren für die Menschen durch resistente Keime wie methicillin resistant Staphylococcus aurelis, die durch die Fleischverwertungskette laufen und mit der Nahrung aufgenommen werden.
In Europa gibt es stärkere Einschränkungen, was die Vergabe von Antibiotika betrifft. Und ich weiß nicht, inwiefern Schweinemästereien durch Knebelverträge an Verpackungsfirmen gebunden sind, wie es in den U.S.A. der Fall ist. In denen sogar vorgeschrieben wird, dass betriebsfremde Personen keinen Zugang haben dürfen.
Ich hatte vor einiger Zeit in unserer Zeitung gelesen, dass eine italienische Schweinemästerei, die Schweine für den bekannten Parmaschinken aufzog, aufgeflogen war, in der “Animalisti”, eine Ökogruppe, ein Video gedreht und ins Netz gestellt hatte, was die Misere der Tiere in dem Betrieb aufzeigte. Staatliche Kontrolleure, Tierärzte haben versagt. Und ich möchte nicht wissen, wie es in anderen italienischen Mästereien aussieht.
Zum Schluss einen Bezug auf die Mission der Gaia Sonde, die 2013 von der Europäischen Raumfahrtagentur auf den Weg gebracht worden ist. Das Interessante an dem Projekt ist die Milliarden-Pixel-Kamera, mit der die Position bis zu einer Millionen von Sternen bestimmt wird. Am Anfang hatte ich nach Pixel-Kamera gegoogelt. Die Ergebnisse bezogen sich jedoch auf das letzte Google-Smartphone, es heißt Pixel und besitzt natürlich eine Kamera. Doch hier geht es um den Dynamic Vision Sensor, der in meinem IoT-Kurs behandelt wurde. Er funktioniert wie eine Retina. Im Gegensatz zu konventionellen Vision-Sensors werden keine Frames sondern nur die Veränderungen von Pixeln gesendet.





domenica, dicembre 25, 2016

Von der Mitte aus nach vorn.

Den letzten “Spiegel” hatte ich zur Seite gelegt. Jetzt blättere ich ihn noch einmal durch. Die Journalisten haben einen an der Waffel, wenn sie fragen, wie war das möglich, dass der Freiburg-Mörder unerkannt in Deutschland einreisen konnte? Dann stellten sie in einem Artikel über den vergangenen Sylvester in Köln eine ähnliche Frage: Wie konnte es dazu kommen? Das konnte sich doch inzwischen jeder selbst beantworten. Wenn eine journalistische Aufarbeitung der Vorgänge erst ein Jahr später geschieht, ist es doch ein Indiz dafür, dass die Presse auf ihrem Boot an der Realität vorbei segelt.
Aus meiner Sicht gehört Langsamkeit zu den Feinden des Wohlstandes. Sehen wir auf die Bemühungen Stromtrassen von Nord nach Süd zu legen. In einem Interview mahnt ein Klimaforscher Tempo an, den Ausstoss von Treibhausgasen weiter einzuschränken. Mit jedem Grad Erderwärmung steigt der Meeresspiegel um mehr als zwei Meter.  Energiesparlampen einzudrehen reicht nicht als Gegenmaßnahme.
Ich las einen Beitrag über den rechten Verleger Götz Kubitschek, der auf einem Rittergut in Sachsen-Anhalt lebt. Er ist die theoretische Basis der Rechten, gibt Seminare, ist Mitbegründer des Instituts für Staatspolitik in Schnellroda, einem rechten Thinktank.
Er will zu den Wurzeln der Volksgemeinschaft zurück und meint, ein Volk dürfe seine Identität nicht verlieren.
Ich hatte mich halb rechts eingestuft, aber wenn ich so etwas lese, dann bin ich doch eher die Mitte. Wenn ich nur daran denke, wieviel Inder und Chinesen Amerikaner geworden sind und den Laden dort am Laufen halten, dann wünschte ich mir, dass in Deutschland ein vernünftiges Einwanderungsgesetz entstünde, das Interessenten, die in Deutschland leben wollen, nach bestimmten Kriterien auswählte, die dazu beitragen, dass das Land modern bleibt.
Nach Kubitschek integrierten sich Neulinge nur über Generationen. Bescheuert. Ich brauchte in Amerika weniger als ein Jahr. Man darf eben nur die flexiblen reinlassen. Das Dumme ist, die deutsche Politik hat keinen Filter konstruiert. Und unter der jetzigen politischen Konstellation wird es dazu auch nicht kommen.



sabato, dicembre 24, 2016

I Vampiri dello Spazio und Voat

Noch einmal zu Colin Wilsons “I Vampiri dello Spazio”. Es waren Polypen, sagen wir Tintenfische, damit der Leser sie nicht mit  Nasenpolypen verwechselt. Das kam jedoch erst zum Schluss des Buches heraus. Am Anfang manifestierten sie sich in dem Riesenraumschiff als Humanoiden. Drei von ihnen wurden mit zur Erde genommen. Schnell wurde dem Kommandanten des Polizei-Kreuzers klar, dass es Vampire waren. Sie saugten kein Blut, vielmehr die Vitalität ihrer Opfer, die sie nicht töteten, sondern am Leben ließen, um bei Bedarf Energie ab zu zapfen. (Ich weiß nicht, warum ich das auseinander schreiben muss. Aber andernfalls zeigt Google es als Rechtschreibfehler an).
Im Laufe des Romans merkte Carlsen, der Kommandant, dass er ebenfalls übernatürliche Kräfte besaß und diese gegen die Vampire einsetzen konnte. Kurz vor Ende der Handlung stellte sich heraus, dass auch er einen Alien beherbergte, der mit seiner Spezies auf Vampirjagd war.
Der größte Teil des Buches besteht darin, die Vampire auf zu stöbern. Die werden schließlich in den Körpern eines Irrenanstalts-Direktors, des englischen Premierministers und dessen hübscher Sekretärin festgestellt. Lassen wir es mal dabei. Carlsens Alien gelingt es, die Vampire dingfest zu machen und sie von der Erde zu entfernen.
Die Handlung gibt nicht viel her, trotzdem war das Buch nicht langweilig. Immerhin gab es für Wilson im 22. Jahrhundert schon Video-Telefone und kleine Lochkarten als Türöffner und Erkennungsmarken.
Wer an HateSpeech interessiert ist, sollte mal bei voat.co reinsehen. Für die Typen, die dort herum trollen, war Reddit nicht schlimm genug. So ist die FatPeopleHate-Gruppe nach Voat übergesiedelt. Auf der europäischen Page geht es um Flüchtlinge, Fake News und so weiter. An der dürfte sich die AfD hochziehen, wenn sie diese Seite kennt.  Ich glaube das nicht. Die Seite wurde in der “Business Week” erwähnt. Die liest die AfD sicher nicht.

Allen Lesern eine Frohe Weihnacht und ein gesundes Neues Jahr.

giovedì, dicembre 22, 2016

Der Lack ist ab und was wird wichtig für uns?

Ich erspare es mir, das Berliner Attentat ausführlich zu kommentieren. Italienische Zeitungen schreiben über “errori della Polizia”, Fehler der Polizei. Die Polizisten können nichts dafür. Die Fehler sind strukturell. Polizeiarbeit Ländersache, Erziehungswesen Ländersache. Da geht es los. Computersysteme der Länder sind nicht kompatibel. OK, lassen wir das. Da ändert sich nichts. Die ersten Jahre, die ich in Italien verbrachte, wurde Deutschland als Beispiel für Effizienz und Gründlichkeit herangezogen. Das war einmal.
Coursera brachte eine Aufstellung ihrer Kurse, die als beste beurteilt wurden:
  1. Python for Everybody
  2. Web Design for Everybody
  3. Object Oriented Java Programming
  4. Game Design and Development
  5. Graphic Design
  6. Full Stack Web Development
  7. Software Product Management
  8. Internet of Things (IoT)
  9. Data Warehousing
  10. Social Media Marketing

Von 8 US-amerikanischen Universitäten, einer aus HongKong und einer aus Canada. An den Themen kann man schön erkennen, wohin die Reise geht.
Ich selbst werde nach meinem IoT-Kurs eine Pause einlegen und das erst einmal durcharbeiten, was ich gelernt habe.

lunedì, dicembre 19, 2016

Gemischtes von hier.


Wird mal wieder Zeit, dass ich mich melde. Hin und wieder sehe ich mir auf You Tube 96boards open hours an. Originär ist es ein Multi location town hall meeting, eine Video-Konferenz, in der über die von 96Boards vertriebenen MicroComputer oder SoCs (System on a Chip) geredet wird. So eines, wie mein DragonBoard 410c, das in dem Kurs behandelt wird, den ich nehme. Gerade für Bürgersprechstunden bieten sich Video-Konferenzen an. Bürger könnten periodisch ihre Anliegen beim Bürgermeister oder den Assessoraten los werden, ohne das Haus zu verlassen. Wir in Reno Centese, eine Frazione di Cento, ein Dorf, das zu Cento gehört, haben eine Consulta Civica, einen Rat, der wohl zwei Mal im Jahr tagt, dann Vorschläge, Beschwerden etc. an das Rathaus in Cento weiter reicht. So etwas zieht sich hin. Video-Konferenzen wären praktischer und effizienter.
Von den sechs Kursen mit dem Thema “Internet of Things” bin ich jetzt beim fünften Kurs gelandet: Multimedia wie Computer Vision (CV). Wenn Prof. Harinath Garudadri lehrt, verstehe ich zum großen Teil Bahnhof. Trotzdem bestehe ich die Tests, weil man die wiederholen kann. In der amerikanischen IT profilieren sich Inder wie Garudadri. CEO von Google ist Sundar Pichai, der von Windows Satya Nadella. Leute, die in Sachsen nicht über die Straße laufen sollten.
Der sechste Kurs behandelt das sogenannte Capstone Project, in dem man das gelernte praktisch umsetzen soll. Bei mir wird das  erst mal nichts, da ich mich in die Programmiersprachen und in die Programmierumgebung wie GitHub etc. hineinknien muss.  Vor lauter Kursterminen bin ich noch nicht dazu gekommen. Im Frühjahr geht es dann wohl los. Aber Ideen aufgreifen und entwickeln kann man unabhängig davon.
Heute Morgen ist mir der intelligente Briefkasten eingefallen, der sich auf dem Smartphone meldet, wenn Post reingelegt wurde. Muss aber erst einmal herausbekommen, welchen Sensor man dafür nimmt. Und das mit der Sickergrube ist auch nicht schlecht. Bevor sie überläuft, sollte sie sich melden.
Künftig den Alltag auf Anwendungsmöglichkeiten für IoT beobachten wird interessant. Es könnte auch sinnvoll sein, SF-Stories auf futuristische Gadgets zu untersuchen und auf Machbarkeit zu überprüfen.
Was SF angeht, da ich die Geistergeschichten in Asimov´s zur Seite gelegt habe, konnte ich mal wieder eines der ungelesenen Urania´s hervorklauben. Ich lese zur Zeit Colin Wilson: I Vampiri dello Spazio. Sagen wir mal: Vampire aus dem Weltall. Gar nicht schlecht. Im Asteroidengürtel entdeckt ein Erkundungsschiff der Erde ein Raumschiff von 80 km Länge. Die Mannschaft der Erde dringt ein und beginnt die Untersuchung. Ich dachte schon: Wenn die mit der Untersuchung durch sind, ist das Buch zu Ende, lol. Ist aber nicht so. Die Handlung spielt in Großbritannien. Schon mal gut. Ich mag England. Quatermass fand ich auch gut. Und dann Dr. Who. Wilson hatte eine schräge Theorie eingebaut, dass jeder Mensch eine geistige vitale Energie besitzt, der er von den Vampiren beraubt wird. Klar, dass bei der Untersuchung des riesigen Raumschiffes davon nichts bekannt war. Drei der Humanoiden wurden mit zur Erde genommen. Das war ein Fehler.



domenica, dicembre 11, 2016

Nebel, Zeit zum Lesen

Nebel von Sonntag bis Mittwoch. “Das Wetter” auf dem Tablet zeigt für heute 4 - 9° C an. Doch ist es nur 1°. Radfahren im Nebel ist riskant, da auf den asphaltierten Landwegen auch Autos fahren. Also drei mal am Tag den Powerwalk. Der bringt aber nicht so viel. Und es gibt zuviel Pasta. Ich will Salat. Und in Lissabon sind es 19°. Wäre ich Junggeselle, düste ich für ein paar Monate dorthin.
Ich las ein paar Kommentare im SPON, Spiegel-Online. Einige Leser entrüsteten sich, als einer von ihnen das Wort “´Homo-Ehe” in einem Kommentar verwandte. Political unkorrekt. Dem Gender-Quatsch kann ich nichts abgewinnen. Ich meine “Ne Frau und ´n Bier, was will man mier”.
Den finde ich gut: Zwei Wanderer treffen auf einen Grizzly. Sagt der eine zum anderen. “Ich muss nicht schneller sein als der Bär, ich muss nur schneller sein als du”, und rannte los.
Was das Thema IoT angeht, bin ich beim vorletzten Kurs angekommen. “Visual Computing”. Lt. Wikipedia “Generic term for all computer science disciplines handling with images and 3D models, i.e. computer graphics, image processing, visualization, computer vision, virtual and augmented reality, video processing, but also includes aspects of pattern recognition, human computer interaction, machine learning and digital libraries.”
Na, dann mal los. Das ist der fünfte Kurs, der vorletzte. Im letzten soll jeder Teilnehmer ein Projekt durchführen. Das wird bei mir wohl nicht so schnell gehen. Ich gehe da mal ran, wenn es wieder wärmer wird. Habe einen Haufen Sensoren im Schrank. Insgesamt ist und war der Kurs Klasse. Ich habe mitbekommen, was in Kalifornien so abgeht; denn der Kurs wird von der Uni in San Diego durchgeführt mit Unterstützung von Qualcomm. Aber man braucht gar nicht so weit gucken. Es gibt in Deutschland auch Technische Hochschulen, wie die RWTH Aachen, die sich dieser Themen annehmen.
Ich finde es jedoch prima, das solche Simples wie ich auch in das Gebiet reinriechen können. Massive Open Online Courses (MOOCs) machen es möglich. Googelt mal Coursera.
Indien und China graben westlichen Unternehmen das Wasser ab. Hier Marktanteil. Indien erhöht ihn bei Körperpflegemitteln mit ayurvedischen Produkten zu Lasten von Unilever, Colgate Palmolive sowie GlaxoSmithKline. In China sind es Autos der Luxus-Klasse, die von Great Wall Motor, Geely Automobile Holdings und Qoros Auto auf den chinesischen Markt kommen. Immerhin gehen um die 25 % als Luxus-Autos in China zu den Kunden. Audi ist die europäische Marke mit den meist verkauften Wagen dieser Klasse. Mal sehen, wie lange dies so bleibt. Konsequenz: Manager europäischer Firmen müssen sich wieder etwas einfallen lassen.
In der “Business Week” lese ich auch etwas über ein Summer-Camp für Kinder von 5 Jahren aufwärts, in dem sie über korrektes finanzielles Verhalten aufgeklärt werden. Hier ein Link zur Spark business Academy, falls Sparbuchinhaber ihre Kinder schlauer machen wollen.
Die Story fängt damit an, dass ein Elternpaar seine Kinder einen Limonadenstand vor dem Haus aufstellen lässt in der Hoffnung, den Kindern finanzielles Verhalten beizubringen. Würde in Italien nicht gehen. Die Kommune würde sofort einen Polizisten schicken und fordern, den Stand abzuräumen.



venerdì, dicembre 09, 2016

Analog Science Fiction and Fact, November 2016



SF-Themen sind eingefahren. Zum Beispiel, wenn sich Kolonisten eines anderen Planeten vom Terra gesteuerten Imperium unabhängig machen wollen, ihnen das verwehrt wird. Alter Hut. Es kommt auf Varianten an, damit eine Story mit diesem Hintergrund für den Leser interessant bleibt. Hier haben wir eine: Gray Rinehart, “We side with the Free”.
Ein Polizeikreuzer, der im Sonnensystem herumkurvt, wird der Marine unterstellt, weil sich die Kolonisten etwas besonderes haben einfallen lassen. Sie lassen einen Asterioden die Erde anfliegen und warnen Terra gleichzeitig, das sie den Himmelskörper aufschlagen lassen werden, würden ihre Bedingungen zur Unabhängigkeit nicht erfüllt.
Der Kreuzer trainiert zwei Teams, die auf dem Asteroiden landen und Antrieb sowie Steuerung ausser Gefecht setzen sollen. Spannend geschrieben.
Asimov´s habe ich daneben gelegt. "Special Slightly Spooky Issue". Und dann noch eine doppelte. Auf Geistergeschichten habe ich keinen Bock. Die erste habe ich gelesen, danach verlor ich die Lust dazu. Diese Ausgabe kommt in die Tonne.




sabato, dicembre 03, 2016

so geht es auch

Stellt euch vor, so etwas wird in Deutschland gemacht. Keine Chance. Der Modi ließ am 8.11. alle 500 und 1000 Rupee-Banknoten ungültig werden. 500 Rupees = USD 7.30. Wirtschaftliche Aktivitäten wurden lahmgelegt. Grund war, die Schattenwirtschaft auszutrocknen, die mit Schwarzgeld arbeitet. Ach so, Modi ist Ministerpräsident in Indien.
Die Deposits in den Banken schwellen plötzlich an, da nur noch mit Überweisungen bezahlt werden kann. Und, Indien ist auf einem guten Weg, dem bargeldlosen Zahlungsverkehr und elektronischen Zahlungssystemen im eigenen Land den notwendigen Schub zu geben. 

venerdì, dicembre 02, 2016

"Spiegel" über Digitalisierung

Bevor ich den letzten “Spiegel” auf den Haufen der gelesenen Zeitschriften lege noch ein paar Worte zu Artikeln, die mich interessiert hatten. Der über Trump gehörte nicht dazu. Den Mann kennen wir ja.
Unsere Regierung macht die Autoindustrie an, mal Gas zu geben, was die Entwicklung von Elektromobilen betrifft. Sie fürchtet, dass Deutschland abgehängt wird. Die deutsche Autoindustrie hängt sich nicht voll rein, hört man heraus. Sie will, solange es geht, ihre teuren Verbrenner loswerden. Verständlich. Ich hielte es für vernünftig, Elektroautos bis zur Marktreife zu entwickeln und erst dann auf den Markt zu bringen, wenn die Zeit für Verbrenner abgelaufen ist. Diesen Zeitpunkt zu bestimmen wird jedoch schwierig sein, da er auch regional unterschiedlich sein wird.
Es ist genau so schwierig einen Zeitpunkt auszumachen, wann die Digitalisierung im großen Stil Arbeitsplätze vernichtet. Es gibt einen Artikel im “Spiegel” über einen Regierungsbericht der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die dieses Thema zum Inhalt hat. Vermutlich geschieht die Umstellung auf einschleichende Art, in der Gesetze wenig greifen.
Und es gibt Trost durch den Inhalt des Artikels “Vogel Strauß auf Rädern”, der die Schwierigkeiten von KI (Künstlicher Intelligenz), die durch Deep Learning entstanden ist, schildert, ohne Fehler zu arbeiten. Zur Zeit läuft das nicht. Die Vielzahl an Variablen übersteigt das Verständnis intelligenter Maschinen. Es wird wohl, nach Einschätzung von Experten, noch um die 30 bis 40 Jahre dauern, bevor eine Ablösung menschlicher Arbeitskräfte durch intelligente Maschinen erfolgt.
Es ist klar, dass man repetitive Tätigkeiten von Menschen schon jetzt durch Maschinen ersetzen kann. Banker haben lt. “Business Week” jedoch herausgefunden, dass beratende Tätigkeiten durch Automaten bis jetzt nicht an den Standard von menschlichen Beratern heran reicht. Na, ja. Da habe ich meine Zweifel. Schlimmer können Maschinen es auch nicht machen.


Scientific American, November 2016



Viele Wissenschaftler waren geschockt, als Trump die amerikanischen Präsidentenwahlen gewann. Das spiegelt sich auch im Leitartikel von Scientific American wider. Dafür wird er aber gut für das Business sein und ist sehr familienfreundlich (was seine Familie angeht).
“Black Holes, Wormholes and the Secret of Quantum Spacetime”. Einstein schrieb über Wurmlöcher in seiner Abhandlung über die Relativitätstheorie. Er beschrieb sie anhand von Gleichungen und nannte sie noch nicht so. Wurmlöcher laufen auch unter Einstein-Rosen Brücken. Es sind zwei schwarze, miteinander über Zeit und Raum verbundene Schwarze Löcher.
In einem zweiten Papier berichtete Einstein über “spooky action at a distance”. Über das Entanglement, den Quantum-Effekt, der subatomare Partikel über Zeit und Raum miteinander verbindet. Wird ein Partikel manipuliert, verhält sich das vielleicht Lichtjahre und über Zeiträume entfernte Zwillings-Partikel genau so.
Der Autor dieses Artikels meint nun, dass die Untermenge von Wurmlöchern aus miteinander verbundenen subatomaren Partikeln besteht. Vielleicht hilft und das weiter, wenn wir FTL-Triebwerke entwickeln.

“Human Organs from Animal Bodies.
Es geht um Züchtung von menschlichen Organen. Da es wenig Spenderorgane gibt, denken einige Forscher daran, sich die Natur zunutze zu machen und menschliche Organe in Tieren zu züchten und die dann auszuweiden. Als Spendertiere kämen Schweine infrage. Menschliche Stammzellen würden in Schweineembryos implantiert. Diese Chimeren, aus Organen von zwei Lebewesen bestehend, würden menschliche Nieren, Pankreas usw. produzieren.
Ist es vernünftig, Lebewesen zu erzeugen, nur um sie später auszuweiden? Das Gleiche ließe sich natürlich auch für Tiere erfragen, die der Nahrung von Menschen dienen.

“The Fusion Underground”
Ich erinnere mich. Vor Jahren hatten zwei Forscher ein Gerät vorgestellt, dass Ähnlichkeit mit einem Tauchsieder hatte und behauptet, dass sei in Fusionsreaktor. War er nicht.
Über viele Jahre wird schon an Großreaktoren wie National Ignition Facility (NIF) und dem ITER gearbeitet in der Hoffnung, dass sie 2035 Energie erzeugen können. Aufwand zig Milliarden Dollars und Erfolg ungewiss.
Jetzt gibt es mehrere Versuche, kleinere Reaktoren zu entwickeln, die natürlich auch noch nicht zufriedenstellend laufen. Sollten die Versuche eingestellt werden, wäre der Aufwand geringer. Lohnt sich also, Forschungen in kleinerem Rahmen zu treiben.
Es wird vorgestellt, wie diese Fusionsreaktoren arbeiten. Ich erspare es mir, näher darauf einzugehen.

“Things we know to be true.”
Angesichts der Wahl Trumps, der mit Wissenschaft nicht viel am Hut hat, schießt Scientific American eine Salve auf wissenschaftsferne Unterbelichtete.
Monster. Bigfoot, das Loch Ness Monster und ähnliche Kreaturen gibt es nicht.
GMOs sind nicht schädlich.
Wir nutzen nicht nur 10 % unserer Hirnkapazität.
Wir brauchen keine 8 Glas Wasser am Tag zu trinken.
Die Erde ist keine Scheibe.
Freie Energie und Perpetuum Mobile funktionieren nicht.
Verbrechen kommen bei Vollmond nicht häufiger vor.

Der Artikel spricht Amerikaner an, die anscheinend einen höheren Prozentanteil an Crackpots haben als wir Europäer.

“Species in the Making”
Wie differenziert sich eine Species? Die gängige Theorie sagt: Durch geographische Trennung. Sie begünstigt die voneinander losgelöste Entwicklung der Lebewesen. Eine neue Theorie geht dahin, dass der Impuls auch durch Gewohnheiten ausgelöst werden kann, die eine bestimmte Gruppe von Tieren annimmt. An dem Beispiel von Orcas, Killer-Walen, wurde dies festgestellt und beschrieben.

“Get clean or die trying.”
Ibogaine wird aus Pflanzen gewonnen, ist ein Psychedelic und besitzt den positiven Effekt, dass bei einer hohen Anzahl von Rauschgiftsüchtigen die Entzugserscheinungen gemildert werden oder gar nicht auftreten. Der negative Effekt ist: Man kann nach der Einnahme dieser Substanz sterben. Daher ist sie in Europa und in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht zugelassen.
Finanziell gut ausgestattete Junkies suchen daher Entzugskliniken in Mexico und anderen mittelamerikanischen Ländern auf und nehmen das Risiko in Kauf.





giovedì, dicembre 01, 2016

B-Movie und Digitalisierung


Diesen Syfy-Film sah ich mir vor kurzem auf YouTube an. Erinnert an Sharknado, nur dass es hier Spinnen sind. Der Streifen erhebt keinen Anspruch an Intelligenz, die Handlung ist eine Kopie der Kopie….usw. Trotzdem ganz lustig.
Ich steige jetzt tiefer in “Github” ein. Muss ich schon deswegen, weil ich jetzt endlich einmal ein Programm für meinen Kurs herunterladen muss. Und einfach so geht nicht. Es muss geklont werden. In Github, ein Version Control System, befinden sich alle möglichen und unmöglichen Programme. Ein großer Teil von ihnen steht der Allgemeinheit zur Verfügung. Die ideale Quelle für Leute, die an Programmierung interessiert sind.
Früher war es einfacher. Man hat kodiert, umgewandelt, gelinkt und das Programm konnte eingesetzt werden. Inzwischen gibt es Ubuntu, ein Linux-Derivat, oder Android, das mit Gradle und ADB (Android Debug Bridge) arbeitet. Gradle ist der Compiler für Android und mit ADB geht es mit dem Programm auf das Smartphone.
Würde ich nun ein Klasse Programmierer werden wollen, was ich vor zwanzig Jahren schon mal war, lol, müsste ich mich auch mit Java und Python befassen und mit Android und Ubuntu. Und mit Sicherheitsfragen. Mir fehlt noch ein Buch über Ubuntu. Als ich in den U.S.A. war, hatte ich mich einmal mit einem Linux-Derivat befasst, mit “Coherent”, das ich auf einer zweiten Partition auf meinem Laptop hatte. Das gab es auf Floppies. Da kann man sehen, wie die Zeit vergeht. Es gibt also genug Zeug, mit dem ich mich beschäftigen kann. Ich werde mir gleich ein in Java geschriebenes VoIP-Programm ausdrucken, um mal zu sehen, was da abläuft. Ansonsten lasse ich es weiter langsam angehen.