Coversong Roads

domenica, agosto 21, 2016

Presseschau: Der Spiegel 33, 13.8.2016

 Es ist Sonntag Morgen. Habe Johnny, unseren Norfolk-Terrier heute zum ersten Mal an der Leine auf meinem Power-Walk mitgenommen. Den ersten Menschen, der uns begegnete, hatte er angebellt, danach verhielt er sich angemessen. Mit ihm ging ich noch schneller als sonst. Beim Tabakhändler holte ich die Zeitung, hatte Johnny ans Gitter gebunden. Kein Problem. Also das nächste Mal geht es wieder los mit ihm.
Den letzten “Spiegel” blättere ich auf kommentarwürdige Begebenheiten durch wie:
Einige Grüne regen sich über ihr Mitglied Palmer auf, dem Oberbürgermeister von Tübingen, der meinte, straffällige Flüchtlinge sollten in sichere Teile des Landes, aus dem sie geflüchtet waren, abgeschoben werden.
Diese Meinung ist auch in unserem Dorf populär. Es gibt schon genug eigene Landsleute, die klauen. Da benötigt man nicht noch Ausländer für.
Das mag sich lesen wie von einem sklerotischen Wutbürger und Pegida-Anhänger geschrieben, aber was steht als Alternative zur Verfügung? Ein christlicher Pfarrer mit seinen zehn Geboten. Eine richterliche Ermahnung. Langeweile ohne Ende, da der Flüchtling keine Arbeitserlaubnis erhält, so lange sein Status nicht geklärt ist. Mühen bei der Aneignung von Sprachkenntnissen des Gastgeberlandes. Bizarre Religion. Wenig Voraussetzung für ein gesellschaftskonformes Leben in Europa. Lohnte es sich nicht zu sagen, er sollte helfen, sein Heimatland wieder wohnlich einzurichten?
Der “Spiegel” berichtet über einen Harvard-Ernährungsforscher, der meint, man solle Fett essen, um weniger fett zu sein. Fettarme Nahrung würde zu Übergewicht führen.
So ein Quatsch. Wenn ich zwei Scheiben Brot und einen Salatteller am Tag esse, wie sollte ich da fett werden? Im Sommer essen wir weniger Spaghetti und Tortellini, mehr Obst, Salate sowie Schwarzbrot, das es neuerdings auch in einigen Supermärkten bei uns gibt. Ich habe immer noch keine ideale Strandfigur. Es sieht aber schon viel besser aus. Fazit: Weniger essen. Das ist alles.
Interessant war auch der Abdruck des Textes, den Ulrike Meinhof, Element der Baader-Meinhof Bande, 1962 geschrieben hat. Hätte mich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht interessiert. Da kreiste bei mir alles um Science Fiction, danach um Rock n´Roll.
Einige Dinge, die sie in ihrem Text beanstandete, sind inzwischen korrigiert. Damals ging es noch um Gesundheitsschäden durch Akkordarbeit. Die ist inzwischen in Schwellenländer ausgelagert worden und wird irgendwann vollständig robotisiert. Finstere rußige Wohnungen in Hagen und Bochum. Da weniger Kohle gefördert und verheizt wird, sind diese wohl luftiger. Preisanstieg für zehn Pfund Kartoffeln. Die werden nicht mehr teurer. Ob das gut für die Bauern ist? Atomare Rüstung der Bundeswehr? Gab es nie. Bergbaukrisen. Bergbau ist passé. Nichtanerkennung der Oder-Neiße-Grenze. Redet man auch nicht mehr drüber. Nichtanerkennung der DDR. Kommentar überflüssig.
Geblieben sind: Überstunden und das Einschlafen vor dem Fernseher. Nehme ich mal an. Ich schlafe mit dem Tablett ein. Starfighterkäufe. OK, keine Starfighter. Die meisten sind abgestürzt. Jetzt geht es um den Transporter A300, der Risse bekommen hat, bevor er überhaupt in die Luft geht.
Im Grunde genommen wenig und noch weniger Grund, eine Bande zu gründen und herum zu ballern.




venerdì, agosto 19, 2016

Selbsfahrende Taxis in Philadelphia

Uber wird zum Jahresende in Philadelphia selbstfahrende Taxis einsetzen, Volvos SC90. Der menschliche Fahrer wird nur im Notfall eingreifen. (Quellen: Bloomberg, TechCrunch).

Cool, was?

08/15


Keine Ahnung, ob jemand, der dieses Blog liest, den Film mal gesehen hat. Im Grunde nichts besonderes, wenigstens für mich. Aber das stellte ich erst dann fest, nachdem ich mein Dreiviertel-Jahr beim Bund abgerissen hatte, 1971.  1955 war es noch beeindruckend, später robbte ich selbst durch den Schlamm.
Die Adresse von Goshoboyoboy, unserem Nachrichten-Fanzine, sagt mir, dass ich im Block 20 der Estorff-Kaserne in Hamburg-Wandsbek wohnte und der R.A. Kompanie 176 angehörte. Instandsetzung. Blaue Spiegel an der Jacke. Der Spieß fragte: “Wer kann Maschine schreiben und Steno?” Danach saß ich in der Schreibstube und brüllte: “Nehmen Sie die Mütze ab, wenn Sie hier reinkommen!” Aber das war nach der Grundausbildung. Vorher hieß es: “Eylmann, Ihr Rohr ist ja ein besseres Damenscheißhaus!”
Dieser Spruch stand auch in einer Goshoboyoboy-Ausgabe. Nur habe ich die nicht mehr. Die Kompanie war eine Fun-Gruppe. Klasse Kameraden. Jeden Tag gab es was zu lachen.
Ok. Wir mussten uns von Panzern überrollen lassen und machten 30 km Märsche. Aber es hatte sich gelohnt.
Ich habe mir den Film noch mal auf YouTube angesehen und fand die Schleiferei von Platzek halb so wild. Als 15 jähriger fand ich es furchbar. Jetzt würde ich es sportlich nehmen. Nur auf Grund meines Alters würde ich natürlich zusammenkrachen.
Hier ein paar Bilder aus der Kompanie, aus einer Zeit, in der wir mit der amerikanischen Rifle M3 ausgerüstet wurden, die schon gegen die Japaner in Okinawa eingesetzt wurde. Meine hatte ein paar Kerben im Kolben.
 Weil ich den Jungs dieses Bild gezeigt hatte, nannten sie mich Elvis beim Bund.
 Anstrengender Kneipenbesuch

hier mit dem Stuffz

 Strandmarsch. Ich war der erste von links mit Helm.
 auf unserer Stube. "Stube gereinigt und gelüftet. Keine besonderen Vorkommnisse!"

So etwas behält man. Lol
 Beim Singen anständiger Lieder
 Muss vor dem Ausgang gewesen sein. Einer ist schon im Mantel.

Hier sehe ich träumerisch über die Bierflasche hinweg. Mann, ich hatte da schon den Gefreitenstreifen am Ärmel.

mercoledì, agosto 17, 2016

Jo, so war er


Hin und wieder ist die Internet-Verbindung da. In das Fenster muss man hineinjumpen, um etwas auf die Reihe zu bekommen, wie zum Beispiel Videos des Kurses ansehen. Heute Morgen hatte ich eine der Telekomdamen angerufen. Sie fand wohl durch meinen Akzent heraus, dass ich kein Italiener bin und bat mich mein Problem auf englisch zu schildern. Mein Italienisch ist besser, als ihr Englisch, aber sie ließ sich nicht davon abhalten, auf englisch zu radebrechen. Nachdem sie ein paar mal herumgestöpselt hatte und trotzdem nichts lief, bat sie mich, mal eine Woche zu warten und wenn das Internet dann immer noch nicht ginge, solle ich noch mal anrufen. Jo, so läufts in Italien, lol. Zum Glück hat unsere Bar am Platz WiFi und ich Laptop und Tablet.

Das Kinoprogramm von Gestern, auch aus 1955 beschreibt den Film: „So war der deutsche Landser“. Auf YouTube steht, „So war der deutsche Lanzer“. Es war aber der Streifen, sogar auf deutsch.

So bescheuert der Krieg auch war, cool fand ich die Geschütze, die in allen Rohrgrößen gezeigt wurden. Und die Marine hätte mich auch gereitzt. Ist aber wohl doch ganz gut, dass ich den Krieg nur von 0 bis 5 Jahren miterlebte. Es gibt einige Erinnerungsfetzen, wie wir bei Fliegeralarm runter in den Keller mussten. Der Drahtfunk war eine technische Leistung. Das Radio, wohl ein Volksempfänger, war über einen Draht mit dem Telefon verbunden. Über diesen blendeten sich in die laufende Radiosendung Meldungen über heranfliegende feindliche Flugzeuge.

Ich kann mich daran erinnern, dass an den Stränden der Ostsee wie Timmendorfer Strand, Lautsprecher standen, über welche die neuesten Sondermeldungen mit einem Marsch angekündigt wurden. Tagsüber kletterten wir über die Trümmer und sammelten Granatsplitter. Das Haus, in dem wir wohnten, in der Fuhlsbütteler Straße, wurde durch eine Brandbombe zerstört. Zum Glück schafften wir es alle, aus dem Keller zu flüchten. Was danach passierte, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Was passiert sein muss ist, dass wir nach Fuhlsbüttel umgezogen waren, in eine ruhige Seitenstrasse, in der ich eine flotte Kindheit erlebte: Mit Katapulten und Zwillen durch geöffnete Wohnungsfenster schiessen, Räucherlaternen mit Teerpappe schwenken, Bandengegner in Siele sperren, Frösche fangen, Stichlinge, Singen im Chor, Rohrstock auf Lederhosen, Laternenpfähle hochklettern, auf Kanälen Schlittschuhlaufen mit Hodora-Schlittschuhen, Schwimmen lernen, Kletterbäume besteigen, Blasrohre mit Kartoffeln, Fussball auf der Strasse (einmal berühren). Der Teamgeist entwickelte sich früh.

Der Krieg war unnütz. Verschwendung von Geld, Material und Menschen. Aber Idioten gibt es immer.

Ach so: Internet läuft wieder, Jedoch nicht gleich, obwohl alle Lampen im Modem leuchteten. Nur, die des Ethernet blinkte nicht und ich bekam keine Verbindung. Nachdem ich es ohne Router versuchte, funzte einer meiner PCs. Die Leitung war es also nicht, und auch nicht das Modem. Blieben nur die Kabel und der Router übrig. Ein re-boot des Routers war die Lösung.



lunedì, agosto 15, 2016

Analog, Science Fiction and Fact, July/August 2016


Heute Nachmittag kracht das Internet ab, dann ist es wieder da. Es macht noch keinen Sinn, es zu melden. Es müsste schon ein längerer Ausfall sein. Doch wo steckt das “offline Sync”, das ich anknipsen sollte, um offline weiterschreiben zu können? Ich bin im Google Drive.


Die Story Brad R. Torgensens “Purytans” in "Analog" ist stark, gefällt mir. Aber vorher etwas anderes. In einer anderen Story las ich über das Recyceln von 3D-Druckererzeugnissen. Phantastische Idee. Müsste doch funktionieren. Das Recycelte könnte man wieder als Druckmaterial verwenden.
In Pyritans nun nehmen zwei Partner an einer Art-Suicide Party teil, die ein populärer Künstler abhält.
Setting: Die zwei Partner sind ein Duomate, doch das unfreiwillig; denn ursprünglich waren sie mit Anth ein Triomate. Anth war  anscheinend mit einem Raumflug ums Leben gekommen. Triomate könnte man wohl mit Dreier-Ehe umschreiben, obwohl es auf dem Planeten keine Geschlechter mehr gibt. Durch ihren Nano-Wear wurden die Bewohner geschlechtsneutral. Babys werden in aus Nanomaterial bestehenden Gebärmuttern erzeugt.
Die Erde wurde in einem Krieg zerstört, brachte jedoch vorausschauend einen großen Teil der Bevölkerung auf andere Planeten und lieferte die Nanotechnik mit.
Anth war noch am Leben und hatte eine Meldung aus dem Plymouth System geschickt. Die beiden machen sich daran, Anth aufzusuchen und erleben eine böse Überraschung. Anth will nicht mehr zurück. Sie ist zur Frau geworden und bekommt ein Kind. Etwas, das die beiden Protags nicht verkraften können. Und es wird dramatisch.
Interessant war, wie der eine Protag einen Wutanfall bekam, als die Gesprächspartner von Plymouth von “ihr” und von “ihm” sprachen. Diese Begriffe waren in der Welt der Zugereisten tabu.
Erinnert mich an die Gender-Neutralität der politisch Korrekten bei uns.  Nun schlägt das Pendel auch bei uns in die andere Richtung. Denn eine Frau ist eine Frau. Und was für eine, lol.




domenica, agosto 14, 2016

Violent Saturday


Neues altes Kino-Programm von 1955. Schon etwas zerknittert. Diese Programme bestehen aus 4 Seiten. Auf Seite 2 und 3 stehen die Gallerie der Schauspieler und eine Inhaltsbeschreibung. Vermutlich wollte man damals genau wissen, wie der Film endet bevor der Film endet. Ich erinnere mich nicht mehr daran. Und dass ich mal Filme mit Theo Lingen und Oscar Sima gut fand, verstehe ich jetzt auch nicht mehr. Nun, später kam ja der Rock n´Roll, als der Star-Club eröffnet wurde und zeigte uns, was nun wirklich gut war.
Dieses abgebildete Programm zeigt die deutsche Fassung des Filmes “Violent Saturday”. Ein Film noir. Victor Mature und Lee Marvin waren markante Darsteller. Die hatte ich in zig Filmen gesehen. Der Streifen war eine gelungene Mischung aus amerikanischen Kleinstadtbewohnern mit Eheproblemen und Gangstern mit einem Schuss Drama. Die englische Fassung ist auf YouTube zu sehen.  

sabato, agosto 13, 2016

Spiegel und Smartphone


Gerade legte ich den durchgelesenen “Spiegel” weg. Neben Infos las ich Geschwurbel in der Art: Man müsste, man sollte. Es breiteten sich einige Philosophen aus, die Dinge sagen, mit denen Menschen, die im Alltag feststecken, nichts anfangen können.
Das Smartphone stand im Mittelpunkt der Ausgabe. Ich gehe meist auf WiFi und benutze eher das Tablett und das eher morgens und abends im Bett. Während des Tages zwei Desktops und ein Notbook, dass ich aber durch ein anderes ergänzen muss, weil sein Chip kein VT-x hat, so dass man keinen Emulator unter Android starten kann. Mit dem Emulator ist es möglich, Android-Apps auf einem PC abzubilden. Schon sinnvoll.
Ich fühle mich ignorant nicht gewusst zu haben, dass man die USB-Buchse im Telefon und Tablett, über die man auflädt, auch als Verbindung zum PC oder Notebook benutzen kann. Nun, das Alter. Und das man in einem Dorf wohnt, macht es auch nicht einfacher. Wieder etwas dazu gelernt.

venerdì, agosto 12, 2016

Zwei Herzen im Mai

Es ist schon spät und ich habe mir den Film komplett angesehen. Nun, auf dem anderen PC spielte ich Tropico; denn man muss schon ein beträchtliches Mass an Leidensfähigkeit aufweisen können, um zu dieser Zeit Filme wie diese zu konsumieren. Schien 1955 nicht so schlimm gewesen zu sein. Die Bevölkerung liebte solche Streifen. Gut finde ich diese starken Autos wie der Kabinenroller, der Tempo, der Opel Blitz etc. Die Straßenbahnen waren zu jener Zeit schon  recht modern. Wir nannten sie glaube ich Sambawagen.  An Hamburg selbst hat sich nicht so viel verändert. Die Häuser stehen immer noch da. Der Film ist AfD-reif. Schwört die guten alten Zeiten herbei. Ausländer sind Exoten und “Affenmusik”, wie die Alten in den 50ern sagten, wäre sicher auch nicht erlaubt.
Zurück in die Befindlichkeit der 50er Jahre (den Star-Club gab es noch nicht, dafür Dixieland. Nur deutsche Wertarbeit und keine Globalisierung.
“Zwei Herzen im Mai, die hatten sich lieb. Der Lenz ging vorbei, die Liebe blieb.” Deutsche Schlager, jawoll. Und Ersatz für Bully Buhlan, Helmut Zacharias und Bibi Johns muss her. Und es sollten nur noch Filme wie der besprochene im Fernsehen geben. Die AfD wird sich drum kümmern.

Overdrawn in Memorybank und Wie werde ich Filmstar?


Gestern abend sah ich “Overdrawn at the Memory Bank”. Leicht irre. Der Protag wird während der Arbeitszeit erwischt, dass er sich Casablanca ansieht und in ein Rehabilitationsprogram gesteckt, in dem sein Bewusstsein gedoppelt wird. Eines kommt in ein Tier, damit er einen Blick in das Leben aus einer anderen Perspektive erhält. Bei dem Prozess, werden ein paar Kinder herumgeführt, von denen eines an der Apparatur herumfummelt mit dem Ergebnis, dass sein anderes Bewusstsein im Speicher des Computers landet.
Bemühungen werden angestellt, es dort wieder herauszuholen.
Einer der besseren Schwachsinns-Filme. Zum Ansehen freigegeben.

Vor kurzem haben wir einen Raum auf Vordermann gebracht, in dem meine Frau einmal fünf Katzen untergebracht hatte. Zwei leben noch, und jetzt mit Johnny unserem Terrier in der Wohnung, wenn sie nicht bei schönem Wetter draußen herum streichen und/oder spielen.
In dem Raum war noch allerhand Schrott untergebracht und ein Haufen alter Filmprogramme, die ich aus meiner Jugendzeit ins Alter gerettet habe. Von denen wusste ich gar nichts mehr.
Da sind Programme von 1955er Filmen bei. Ich hatte mir mit 15 Jahren so ziemlich jeden Film angesehen. Ins Kino gehen, war da noch eine Freizeitbeschäftigung.
Hier das Programm von “Wie werde ich Filmstar?”. Das Interessante ist nicht die Handlung, sondern das Milieu. Daher: Lehnt euch zurück und seht mal:  https://www.youtube.com/watch?v=F6fcCnviNds&t=1293s



martedì, agosto 09, 2016

B-Movie Versteher


Hatte ich schon erzählt, dass lt. Spiegel-Online (SPON) Untersuchungen ergeben haben, dass Menschen, die sich B-Movies ansehen, Intelligenz aus allen Poren tropft?
Ich sah gestern "Fire Maids from Outer Space". Um das durchzustehen, muss man schon was drauf haben. Ich klopf mir schon einmal auf die Schulter, bevor es andere machen.

“So many planes, and no place to park”.

Titel aus der “Business Week”. Es geht um Indien. Go Airlines India hat für 7.7 Milliarden Dollar bei Airbus bestellt. Kontrakte für weitere 72 Milliarden USD  werden vorbereitet. Indien hat 450 Flughäfen, aber nur 75 werden von Linienmaschinen angeflogen, nur reicht deren Größe nicht mehr aus. Wie wäre es mit Experten des neuen Berliner Flughafens? Die könnten doch schnell einmal ein paar Erweiterungen hochziehen :-).
MediCon. Ist mir doch zu weit weg. Hätte mich jedoch interessiert zu erfahren, was es Neues auf dem medizinischen Sektor gibt. Die Krankenhauskette Kaiser Permanente probiert im Silicon Valley neue Technologien aus, schließt sich mit Anbietern kurz, hat ein Haus in ihrer Testumgebung errichtet, in dem neue Techniken ausprobiert werden. Beispiel: Leo, 68 Jahre alt, fährt einkaufen (mit gehen bringt es in den U.S.A. nichts, wie ich erfahren habe) und bekommt Arrythmien. Er ruft seinen Arzt an. Der schickt einen mit Sensoren ausgestatteten automatischen Wagen zu ihm, der ihn untersucht und die Daten zur Entscheidungsfindung an den Arzt sendet. Bei uns kommt immer noch die Guardia Medica mit Tatü Tata angebraust, in Deutschland ist es, glaube ich, der Notarzt.
Immerhin behandelt Kaiser Permante schon mehr Patienten mit Telehealth als in Person. Es befragt seine Lieferanten, sich mit ihnen Gedanken darüber zu machen, wie es auf den medizinischen Sektor in zehn Jahren aussieht.
Was ich bei uns Italien bescheuert finde, ist das Rezeptverschreibungs-System. Auch für chronische Maladien wie zum Beispiel Hoher Blutdruck, gegen den Medikamente permanent eingenommen werden müssen, hat man nach Aufbrauch wieder zum Arzt zu tigern, dort zu warten, bis man ein neues Rezept bekommt. Reicht doch, wenn man sich bei der Apotheke, sagen wir mal, für ein halbes Jahr eindeckt.
Ich benötige fast keine Pillen mehr. Geholfen hat eine Gewichtsabnahme durch Bewegung. Für eine Strandfigur könnte es noch etwas mehr sein. Aber 3 kg sind schon mal ganz gut.
In den U.S.A. konnte ich bei meiner Apotheke drei Mal eine Nachfüllung telefonisch beantragen. Was dort nun wieder seltsam ist: Die Pillen werden von den Apothekern abgezählt. Die Beipackzettel werden ausgedruckt. Man muss um die 20 Minuten warten und wird dann per Lautsprecher zur Abholung aufgerufen. Dadurch schleichen sich durch Apotheker verursachte Fehler ein.
Die amerikanischen Apotheken befinden sich zumeist in Supermärkten, in denen jedoch keine Lebensmittel verkauft werden. Ich besorgte mir in den Zwischenzeit Pfefferminzringe wie Lifesaver und Kaugummi.
Es gibt in der BW einen Artikel über Peter Thiel, in Deutschland geboren und in den U.S.A. aufgewachsen. PayPal Mitbegründer und Donald Trump Unterstützer. Niemand weiß genau, warum er das macht. Vermutlich nur, um zu helfen, die politische Landschaft aufzumischen. Er liebt schöpferische Zerstörung (s. Schumpeter), machte mal den Vorschlag eine Nation in internationalen Gewässern zu gründen. Gibt übrigens eine Reihe von SF-Stories darüber, und es ist ja auch sinnvoll, wenn man sich die Politikerdödel ansieht. Er ist schwul. Als er auf einer Versammlung in Texas sprach, nahmen die Texaner ihren Cowboyhut ab und beteten.

Interessant auch ein Beitrag über die NewVistas Foundation. Sie  wurde von einem wohlhabenden Mormonen gegründet und hat zum Ziel überall auf der Erde 20000-köpfige Gemeinden zu gründen nach einem Template, das 1833 von dem Mormonen-Gründer Joseph Smith, entworfen wurde. Erster Versuch im Bundesstaat Vermont.
Einige Leute wunderten sich darüber, dass auf einmal viel zusammenhängendes Land aufgekauft wurde und gingen dem nach. Entdeckt wurde der 69jährige David Hall, der sein Geld mit Bohrgeräten gemacht hatte. 100 Millionen Dollar hat er bereits für seine Planungen ausgegeben. 150 will er noch dazu packen. Die Gebäude sollen auf engem Raum errichtet werden mit Rooftop Farms, Äcker auf dem Dach, Möbel sollen versenkbar sein, um Platz zu sparen, wenn sie nicht benötigt werden. Im anderen Fall werden sie von Roomba-großen Robotern in die gewünschte Position geschoben. Auch dafür kann man das Internet of Things (IoT) prima verwenden.
Schon lange vorher gab es ähnlich bizarre Ideen. Thomas Edison erdachte 1908 Häuser aus einem Zementguss. Ford gründete Fordlandia im Amazonasgebiet bei seiner Kautschukplantage und Buckminster Fuller erdachte 1960 eine geodesische Kuppel über Manhattan. Ich wette, das waren und sind alles Leute, die B-Movies mögen.


lunedì, agosto 08, 2016

The Invaders und Childhoods End


 “The Invaders” habe ich gesehen. War unterhaltend. Es waren 43 Folgen. Bedauerlich, dass die Serie abrupt aufhörte. Ist wahrscheinlich das Geld ausgegangen. Sie war intelligent gemacht und spannend.
Danach griff ich mir ein Urania-Taschenbuch mit Arthur C. Clarkes “Le Guide del Tramonto” (Childhood´s End). Epochal und Empfehlenswert. Die Erde im- oder explodiert, wenn ihre Kinder in eine kosmische Mastermind integriert werden. Erwachsene werden mit der Erde vernichtet. Und die Overlords, die im Auftrag der Mastermind die menschen in ein goldenes Zeitalter gelenkt hatten, machen sich schnellstens auf und davon.
Keine Ahnung, wie der Titel auf deutsch heisst. Eine deutsche Ausgabe wird es sicher geben. Muss ein SF-Fan gelesen haben.

Eliten

Im letzten “Spiegel” las ich die Leserbriefe zu dem Artikel über die “Leichte Sprache” der vorangegangenen Ausgabe. Die Einführung und versuchte Propagierung dieser Sprachuntermenge wurde einhellig kritisiert. Zu Recht, wie ich finde. Mein Deutsch war sicher nie 100 Prozent korrekt, und jetzt als im Ausland Lebender ist es noch weiter degradiert. Doch selbst Fremdsprachen würde ich nicht in einer “Light-Version” lernen. Man fühlte sich doch bescheuert und das muss nicht sein.
“Leichte Sprache” Ist doch ein Versuch des “dumbing down”, wie es so nett im Englischen heißt. Ein Verdummungsversuch. Klar ist, dass in mit Analphabeten durchsetzten Klassen die Verlockung, so etwas wie die “Leichte Sprache” einzusetzen, für Lehrer verführerisch ist. Sie sollten sich nicht darauf einlassen. Jetzt mal auf Nazi-Deutsch. Das wäre Zersetzung des Volkskörpers. Und ich frage mich: Wem nützt ein verblödetes Volk? Ja, genau, lol.
In diesem Zusammenhang dachte ich an mein Research Paper für den Psychologie-Kurs 211 des Delta Colleges. Ich schrieb es Mitte der neunziger Jahre. Toll, dass ich es gefunden habe. Es war auf einem UBS-Stick und heisst “Homeostasis is a platform for reaching a higher Level of consciousness”.
Ich hatte mir die Theorie zurechtgebastelt, dass ein Mensch, der sich im seelischen und wirtschaftlichen Gleichgewicht befindet, versucht, durch geistige Anstrengung das Gleichgewicht zu verlassen und sich auf die Reise zu einer Höheren Gleichgewichtsverortung zu begeben.
Diese Theorie versuchte ich mittels von Universitätsbibliotheks-Besuchen zu belegen. Darüber hinaus hatte ich Commander “Data” in den Referenzfussnoten erwähnt, der neben Jung und Erikson eine fundierte Kenntnis über die menschliche Psyche offenbarte. Ich wusste es, weil ich zu dem Zeitpunkt auf dem Syfi-Channel ein Star-Trek-Marathon gesehen hatte.
Für die Arbeit bekam ich ein “A”, also eine Eins. Nur, ich merkte schon während der Ausarbeitung, dass meine Theorie nicht wasserdicht war. Ich erinnere mich, in der Zeitung einen Bericht über eine Fahrstuhlführerin gelesen zu haben, in dem geschildert wurde, dass sie vollständig in ihrem Beruf aufging, wenn sie mit dem Lift in den ersten Stock und wieder zurück ins Erdgeschoss fuhr. Sie käme mit so vielen Leuten zusammen.
Wie zu sehen war: Einige Leute wollen sich gar nicht anstrengen. Und die Reise zu einer höheren Bewusstseinsebene ist ihnen schnuppe.
Der Lehrer muss es gewusst haben. Dass er mir trotzdem ein “A” gab, mag an der in sich schlüssigen Argumentation gelegen haben, wenn diese auch auf einer falschen Prämisse fußte.
Man sollte Menschen, die nach Höherem streben, von denen, die das nicht vorhaben, trennen, sie in Gruppen zusammenfassen und  diese fördern. Nun sind wir bei Eliten gelandet. Deren Existenz ist unabdingbar, wenn ein Land wie Deutschland in einer globalisierten Welt mitspielen will.
  

sabato, agosto 06, 2016

Internet of Things (IoT)

Ich mogle mich langsam und sicher durch meinen Online-Kurs “Internet of Things”. Die wöchentlichen Tests habe ich bis jetzt geschnallt. Mogeln deshalb, weil mein Dragonboard noch keine Power bekommt. Erst Mitte dieses Monats erhalte ich über Amazon ein Kabel mit passenden Steckergrößen. Ich drücke die Daumen.
Der Kurs startete bei den Anfängen des Telefons, den AT & T Erfindungen, das Internet, das TCP/IP Protokoll wurde erklärt, SMTP, IMAP, MIME, VoiP, Data Plane, Control Plane, DTMF, SS7, FDMA, TDMA, CDMA, WiFi, NFC, RFID, MSC, SMSC, PSTN, HLR, VLR, BSC.
Damit vergingen ein paar Wochen ehe wir beim Dragonboard landeten. Auch hier gibt es haufenweise Akronyme. Ich lasse sie mal weg.  
Das Dragonboard hatte ich schon einmal im Blog abgebildet. Klein, aber oho. Zwei Betriebssysteme können auf ihm laufen: Android, Ubuntu. Beide basieren auf Linux. Die Programmiersprache für Android ist Java von Oracle, während auf Ubuntu Programme unterschiedlicher Sprachen laufen können. Ich kann keine davon, lol.
Da das Dragonboard mit Android geliefert wird, werde ich mir Java reinziehen müssen.
Nun kommt noch hinzu, dass die Teacher meistens zeigen, was sie mit ihrem Mac von Apple machen können und hin und wieder kommt Windows zu kurz.
Abgesehen vom Power Supply Fiasko, hat Johnny unser Hund mein Laptop Netzkabel angefressen. Ich besorgte mir ein neues, nur der Adapter wurde schnell heiß, weil ich nicht den Typ meines Laptops angegeben hatte. So holte ich dies nach und besorgte mir noch eines. Das funzt.
Nachdem ich Java und Android auf meinen Laptop hinuntergeladen habe, sah ich mir auf You Tube an, wie man mit Android ein “Hello World” Programm fabriziert. Einmal ging es. Nur gab es die Meldung, das der Chip des Laptops nicht mit VT-x ausgerüstet ist, mit der Intel Virtualization Extension. Tja, so wird das nichts. Ein neuer Laptop muss her.
Ach so, ich benötige für meinen Laptop einen Reader für Micro-SD Cards, auf die man bei Bedarf Image-Files mit dem Betriebssystem laden und die dann auf das Dragonboard flashen kann. Sei es Android, Ubuntu, sei es mit Windows oder Unix. Das ist auch nützlich, wenn mit der Betriebssoftware auf dem Dragonboard etwas nicht in Ordnung ist.
Es geht auch mit Fastboot. Man braucht dafür einen Bootloader, den man über eine Webseite erhält.
Dann müsste ich noch mehr mit Git arbeiten, dass verteiltes Programmieren erleichtert. Ich spare das für später auf, da ich die nächsten Jahre vermutlich allein an dem Klops meine Zähne ausbeissen werde. Allerdings kann man bei Github jede Menge von Programmbeispielen einsehen.
Überhaupt gibt es ein riesiges Ökosystem an Makern, Kodierern und sonstigem schlauen Personal, das sein Wissen mit dir teilt. Beeindruckend, wie viel Menschen versuchen sich in die Thematik hineinzufummeln. Und es ist nicht einfach.  
Trotz dieser Hindernisse hänge ich noch immer in diesem Kurs. Bedauerlich ist es, dass es in unserer Gegend, auch in den Städten der Nähe keinen Makerspace gibt. Wo man mit Gleichgesinnten Dinge ausprobieren kann. Das wäre von Vorteil.

domenica, luglio 31, 2016

Phantastisch 3/2016



Horst Illmers “Update” von Nachrichten und Neuerscheinungen ist erschöpfend. Kommt mir jedenfalls so vor. Informativer als das, was in Andro Nachrichten steht.
Achim Schnurrer, der sich in “Phantastisch” mit der Schilderung historischer Phantastik hervor getan hat, besuchte das PAN-Branchentreffen in Köln. Das Phantastik-Autoren-Netzwerk.
SF-Autoren bilden eine Untergruppe. Die Phantastiker weisen zurück, dass ihr Genre Escape-Literatur ist, sie schreiben ihr politische Relevanz zu. Ich sage mal so dahin, es ist wohl eher umgekehrt, dass die Politik phantastische Relevanz hat. Unter den Politikern gibt es genügend Phantastiker, die im politschen Märchenwald weitab von der Gedankenwelt der Bevölkerung dahin träumen. Dass viele Leser Fantasy schätzen liegt daran, dass diese sich für einige Stunden von der Realität absetzen und es den Politikern gleich machen wollen.
Interviewt werden Tim Powers, James Corey & TY Franck, Jan Müller Michaelis.
Ich sehe eine Reihe Buchbesprechungen. Paolo Bacigalupis “Water” greift ein Thema auf, das uns in Zukunft beschäftigen wird. Wasser wird knapp und ein neuer Streitpunkt. Ich sollte Elon Bescheid sagen, er solle sich mal überlegen, wie er das Eis von den Jupitermonden billig zur Erde transportieren kann, lol.
Und es gibt jetzt deutsche Star Trek-Romane. Ich enthalte mich eines Kommentars. Sollte man ohnehin erst tun, wenn man sie gelesen hat.
Horst Illmer schlägt einen Bogen von 1952 im Karl Rauch Verlag veröffentlichten Kurzgeschichten, die der “Astounding” entnommen hatte und einer Sammlung von heute des Golkonda Verlages. “Rauchs Weltraumbücher” wurden eingestellt, nach dem 3 von ihnen erschienen waren. Die Zeit war noch nicht reif. Ich finde die Stories der 50er und 60er auch cool. Das mag jedoch daran liegen, dass man als Junge mit einem verstärkten Sense of Wonder ausgestattet war.
Es gibt weitere interessante Beiträge wie “Der hyperreale Eskapist” von Nora Bendzke, “Das Spiel des Lesens” von Christian Endres, “Dämonen, Monsterjäger, Detektive” von Olaf Brill u.a. Doch jetzt muss ich zum Supermarkt.

sabato, luglio 30, 2016

Asimov´s Science Fiction, July 2016



“Analog” habe ich noch nicht. Von der Post verpennt. Aber vielleicht kommt es noch.
Wir haben um die 34 ° C. Die richtige Temperatur, sich im Haus yu verkriechen und in die Tasten zu hauen und danach ein grosses Stück Wassermelone zu essen.
Leah Cypess Story “Filtered” ist insofern interessant, als sie Online-Journalismus behandelt, der in dieser spezifischen Form auf uns zu kommen könnte.
Steve und Margie arbeiten im Redaktionsbüro einer Online-Zeitung. Margie ist Steve´s Boss, und er versucht vergeblich bei ihr zu erreichen, einen Artikel über ein bestimmtes Thema zu drucken, obwohl beide wissen, dass er nicht die Filter passieren würde.
Das Thema ist interessant. Wir kennen es von Amazon, das dem User Objekte zum Kauf vorschlägt, aus deren Kategorie er bereits bezogen hat. Ähnlich verhält es sich mit Zeitungsartikeln.
Sie werden für den Abonnenten gefiltert. Durchgelassen werden nur die, dessen Kategorie der Leser angeklickt hat. Jeder Abonnent erhält damit eine auf seine Lesebedürfnisse zugeschnittene Zeitung.
Interessantes Thema und sicher machbar. Wenn ich mich nur für Celibrities, Hunde und in der nahen Umgebung stattfindene Ereignisse interessiere, bekomme ich nur dies. Ein anderer interessiert sich nur für Dinge, die nicht funktionieren und erhält  negative Nachrichten, über die er meckern kann, lol.
Durch Künstliche Intelligenz werden die Filter immer besser eingestellt und jeder ist mit seiner Zeitung zufrieden.
In dieser Geschichte hat Steve mit seinem Artikel keine Chance, durch die Filter zu kommen. Seine Frau rät ihm davon ab. Er wendet sich an Hacker, welche die Filter deaktivieren. Ernüchtert stellt Steve fest, dass seine Story auch ohne Filter nicht gelesen wird.

mercoledì, luglio 27, 2016

"Leichte Sprache"

Auf der einen Seite sehe ich mir eine Folge der “The Invaders”, und “The Trial” hat alles, was man braucht, um ständig hin zu sehen. Deswegen komme ich mit diesem Eintrag nicht voran (die andere Seite).
Nun las ich im vorletzten Spiegel etwas über die “Leichte Sprache”.  Von der hatte ich noch nie gehört. Sie ist für Menschen mit geringer Sprachkompetenz gedacht. Es gibt Wörterbücher, Bücher, Büros für die “Leichte Sprache”. Spinne ich, oder was? Vierzig Prozent der Erwachsenen gelten als potentielle Kandidaten für Deutsch light.
Dann werden die Leute wohl auch klingonisch nicht auf die Reihe bekommen.
Not yap wa´Hol.
Qapla´l.

domenica, luglio 24, 2016

The Invaders

Aus der Liste der SF-TV Serien, die ich im E-Fanzine Counterclock gefunden hatte, sah ich mir “The Prisoner” an. Sie war unterhaltsam jedoch für meinen Geschmack logisch unschlüssig und bizarr.
Spannender finde ich “The Invaders”, auch aus den 60ern. Abgesehen von den adretten amerikanischen Hausfrauen aus jener Zeit, den gemütlich dahin schaukelnden Autos und dem kalten Krieg, der Paranoia und damit Invasion von anderen Planeten glaubhafter machte, spielen die Folgen auf zwei Ebenen. Eine behandelt die permanente Bedrohung durch Außerirdische, auf der zweiten spielen sich private Ereignisse pro Folge ab. Es gibt die 43 Folgen auf You Tube. Sie sind auf englisch. Spannend. Und die Invasoren haben einiges auf Lager so wie Atmosphären-Umwandler, Hurrican-Erzeuger, menschliche Form Erhalter, Strukturen auf dem Mond und andere die ich vergessen habe, lol. Ach so. Der kleine Finger steht bei den Invasoren ab.
Wir haben uns heute den neuen Star-Trek Film angesehen. Zu Anfang verwirrend, fielen im Laufe der Handlung die Puzzle-Teilchen  auf ihre Plätze. Nette Unterhaltung. Live long and prosper. Und jetzt sehe ich mir noch eine Folge der “Invaders” an.

mercoledì, luglio 20, 2016

Hitze, Hitec, SF und Sprung in die Vergangenheit

Die Hitze macht einem im Alter doch mehr zu schaffen. Wir haben so um die 35° C. 


So um 6:30 früh mache ich meinen Power Walk, gegen 19:00 eine längere Fahrt mit dem Rad und um die Mittagszeit ziehe ich mich ins Haus zurück. 


Johnny bewacht das Büro, während ich auf den Tasten klimpere.
Nachdem Renate Künast twitternd fragte, warum die Polizisten den Axt schwingenden Afghaner nicht kampfunfähig geschossen hatten, drängte sich mir die Zusatzfrage auf: “Und warum war der Blumenladen am Bahnhof schon zu?”
Aber dann wiederum: Der Mann war ja kampfunfähig und er konnte sich auch keine weiteren Gemeinheiten ausdenken.

Inzwischen habe ich mein Dragonboard vor mir liegen, kann aber noch nichts damit anfangen, obwohl ich in dieser Kurswoche das Booting, das Testen und das Shutting down hätte durchführen müssen. Grund: Der Stecker des Netzteiles passt nicht. Das habe ich mir deswegen besorgt, weil es nicht mitgeliefert wurde. Es hat die klassische 5.5 mm Buchse mit einem 2.1 mm Loch. Das Gerät benötigt jedoch eine 4.75 mm Buchse mit einem 1.7 mm Loch. Jo, so habe ich gestern wie wild gegoogelt und einen Reduktor in Amerika bestellt. Ich müsste mir auch einen HDMI-Monitor, eine USB-Maus und eine USB-Tastatur zulegen. Doch bevor das geschieht, will ich erst einmal sehen, dass das Board angeschaltet werden kann.
Es ist vielseitig: Hat einen Qualcom Snapdragon 400 Series Prozessor mit 1 GB Ram, besitzt einen Slot für eine Micro SD Card, hat WLAN 802.11, GPS, Bluetooth 4.1, 2 USB ports, einen 40 Pin expansion loader, einen 16 pin analog expansion connector für Audio, Mic, 60 pin high speed connectors, power button, DC barrel jack, HDMI port.
Das default Betriebssystem ist Android (Lollipop). Das Board läuft aber auch mit Unix und später mit Windows 10.
Nur, was nutzt es, wenn ich es nicht zum Laufen bringen kann? Geduld ist angesagt.

Selbst die Hitze kann mich nicht stoppen. Ich habe wieder einen SF-Roman durch. “I Mondi dell´Ignoto” von Bob Shaw stammt aus 1989. Der Roman ist nicht schlecht. Eine Art vorweg genommener Cyberpunk, in dem mit hölzernen Raumschiffen zwischen Planeten auf einer Luftbrücke umhergegondelt wurde. Es wurde kein Metall auf den Planeten gefunden. Einer wurde ohnehin durch eine Seuche unbewohnbar. Expeditionen dorthin gab es jedoch. Dann schob sich auf einmal ein Artifakt in die Luftbrücke und der Protag wurde mit seinem Adjudanten auf einen neuen Planeten entführt, der mit Hilfe unbekannter Technologie aus einer entfernten Galaxis in diesem Zwillingsplanetensystem landete. Grund waren die Strings.
Vermutlich wurde in den 80ern die Stringtheorie entwickelt und der Autor spann sein Garn dazu. Nämlich, dass die Strings von einer noch weiter fortgeschrittenen Rasse dazu benutzt wurde, ganze Galaxien auszulöschen. Grund für die Dussarraner, mit ihrem Planeten aus der Gefahrzone zu verschwinden.
Nun ja. Bob Shaw hatte seinen Ruf eher dem SF-Fandom zu verdanken. Er war ein begnadeter Fanwriter aus Nordirland, der englischsprachige Fanzines mit seinen humorvollen Geschichten angereichert hatte.
Übrigens ist Bob Shaw die Person in der Mitte, zwischen mir und John Berry. Aufgenommen 1959 in Belfast. Eine meiner ersten Auslandsreisen, mit einer Reisetasche und dem einzigen Anzug, den ich mit hatte, lol. Der sieht auch danach aus. War eine tolle Fahrt. Mit dem Zug von Hamburg bis Hoek van Holland, dann mit der Fähre über den Kanal nach Harwich. Von dort aus mit dem Zug nach London. In Paddington fand ich dann ein Zimmer, traf in London Mitglieder der BSFA (British Science Fiction Association). Von da aus ging es mit dem Zug nach Manchester. Ich trabte vom Bahnhof zu Fuss zu irgendeiner Adresse aus einem englischen Fanzine, wo eine Party stattfinden sollte. Dort füllten sie mich mit rotem Punch ab und legten mich in eine Badewanne. Die Gastgeber behielten mich noch eine paar Tage dort, bis ich wieder auf den Beinen war. Ich erinnere mich noch an ihr farbiges Brot. Dann machte ich mich auf den Weg nach New Castle, wo ich Don Allen traf, der für NOVA schrieb. Er hatte auch die tollen Titelseiten-Illustrationen von Jim Cawthorn vermittelt und mich mit Alan Burns bekannt gemacht.
Von dort aus ging es mit dem Zug durch die schottischen Hochmoore nach Stranraer und die Fahrt über die irische See nach Larne wurde lustig. 





Wir reiherten um die Wette. Ich machte einige Fotos, wenn die Wellen nicht auf meine Linse schwappten.


Und in Belfast verbrachte ich eine Woche in John Berrys Haus. Die Famile war pfundig, brachte mir Cricket bei, wir gingen zum steinigen Strand und ich durfte mich ins Goldene Buch von Belfast eintragen. Als einer von vielen. Es war ein gewaltiger Wälzer.

Bob Shaw und John Berry sind in die ewigen Jagdgründe verschwunden. Von John Berry hatte ich vor Jahren noch mal einen Brief erhalten auf einen Beitrag von mir im amerikanischen Fanzine Trap Door, in dem ich von meiner eben geschilderten Reise berichtet hatte. Genau wie Bob Shaw war er ebenfalls ein profilierter Fanwriter, der es verstand SF-Fans in seinen Bann zu ziehen.

Die Rückfahrt muss ereignislos gewesen sein. Ich kann mich an nichts erinnern.

venerdì, luglio 15, 2016

Prisoner und anderes

Aus der “Counterclock”-Liste über SF-Fernsehserien hatte ich mir “The Prisoner” heraus gepickt. Den kannte ich noch nicht. Die Serie hat so eine “Mit Schirm Scharm und Melone”-Musik und ich spürte etwas Brexit-haftes. Ich mag die britische Attitude. Die Stories waren jedoch simpel, reichten jedoch für den Ausklang eines lebhaften Rentnertages. Habe auch noch ein paar Folgen auf You Tube zu begutachten. Was den Brexit angeht, so meine ich, dass die Briten ohne die EU sicher besser aufgehoben sind. Sie müssen sich auf ihre eigenen Kräfte besinnen und sind nicht der eurokratischen Regelungswut unterworfen.
Im vorletzten “Spiegel” gab es einen kleinen Beitrag über den RoboCup in Leipzig. Gewinner für die adult Size kamen aus Teheran. Für Roboter in Teen Size waren Bonner die ersten und für die Small Size Leute von der Islamic Azad University  of Qazvin. Das liegt auch im Iran. Man kann Moslems anscheinend nicht über einen Kamm scheren. Schiiten haben wohl mehr drauf als Sunniten, oder als Moslem studiert man am besten im Iran.
Im neuesten Spiegel war der Hauptbeitrag dem “Urlaub in Angst” gewidmet. Muss ja auch nicht sein dorthinzu fahren, wo Leute mit Sprengstoffgürteln herumlaufen. Aber wenn ein Lastwagen in Frankreich über Promenaden brettert und mal eben um die 80 Menschen umlegt, ist das ja auch nicht das Gelbe vom Ei.
Heute vormittag kam der UPS-Mann und ich hätte mein Snapdragon Board fast in den Händen gehabt. Der Mann wollte jedoch Geld sehen und konnte nicht auf einen 50 Euroschein herausgeben. Er nahm das Board wieder mit.