Coversong Roads

sabato, maggio 12, 2018

Scientific American, May 2018




„The unlikely Triumph of Dinosaurs“

Sie lebten vor rund 250 Millionen Jahren. Die ersten Dinosaurier sollten relativ klein gewesen sein. Andere Tierarten waren größer. Sie alle lebten auf dem Riesenkontinent Pangea, der später auseinander brach. Vulkaneruptionen dezimierten die anderen Tiere. Dinosaurier kamen davon, suchten sich annehmbare Zonen aus, in denen sie weiterleben konnten. Erst dann wurden sie die herrschende Klasse. Bis das Schicksal anhand eines Kometen über sie hereinbrach.



„Messengers from the Sky“

Ist einfach. Phänomene im Kosmos werden mit unterschiedlichen Methoden (Licht, Partikel, Schwerkraftwellen) untersucht. Die Validität der Ergebnisse wird dadurch gestärkt oder verworfen. Hier wird das Beispiel eines Hochenergie-Neutrinos angeführt, das mit dem IceCube Neutrino Observatory am Südpol aufgespürt worden war. Röntgenstrahlen wurden vom x-ray telescope wahrgenommen. Sie kamen aus der gleichen Richtung. Zwei Tage später entdeckte das Fermi Space Telescope Gammastrahlen. Optische Teleskope sahen, dass sich die gleiche Zone erleuchtete. Ein weiteres optisches Teleskop fand heraus, dass es sich um einen Blazar handelte, ein schwarzes Loch, das strahlte, als es Masse verschlang.



„Emerging disease in a changing world“

Vermutlich erweitert sich die Schere zwischen arm und reich in allen Ländern der Erde. In Deutschland wird viel in den Spiegel-Foren darüber gemeckert, ist vermutlich nicht aufzuhalten. Es hat nicht nur Auswirkungen auf den Geldbeutel, sondern auch auf die Gesundheit. Unter den entwickelten Ländern ist es in den U.S.A besonders schlimm. Die Autorin beschreibt, wie sich Wohnungslose in einer Unterkunft in Detroit auf Stühle zwängen, in denen sie die Nacht verbringen. Geschwächt, werden sie von Atemwegserkrankungen wie Grippe, Lungenentzündung, von HIV, Durchfallerkrankungen, Parasiten, Tuberkulose, Gehirnhautentzündung Leberleiden befallen.
Da die Armen zum großen Teil nicht versichert sind, versuchen sie möglichst keine medizinischen Anlaufstellen aufzusuchen.

Nach dem Krieg war es auch in Deutschland nicht so toll. Ich erinnere mich: Besonders Straßenbahnen mit Schildern wie „Beim Niesen Husten, Spucken bediene dich des Taschentuches“ ausgestattet, waren eine Keimzelle für Erkältungskrankheiten. Schaffnerinnen, die durch den Wagen liefen, mussten ein gutes Immunsystem bei der Anzahl schniefender Fahrgäste haben.



„Catching Fever“


Hier wird dargestellt, wie Änderungen des Klimas sich auf Krankheiten auswirken. Beispiel hier: River Valley Fever, das in Südafrika Viehherden befällt und durch Mücken übertragen wird. Man versucht herauszufinden, wie Änderungen des Wetters und des Klimas Einfluss darauf haben, wo Epidemien als nächstes ausbrechen. Erde, Moskitos, Wetter: Alles wird untersucht und in einen Zusammenhang gebracht. Darüber hinaus muss Personal eingestellt und geschult werden, das sich bei Epidemien um die Patienten kümmert und es müssen finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden. Im Grunde alles nichts Neues, aber gerade in Entwicklungsländern bei fehlenden Resourcen ein Tropfen auf dem heißen Stein.


„Our stuff, ourselves“

Es wird versucht das Zusammenspiel zwischen Besitz und Charakterzügen des Besitzenden zu ergründen.Hat eine Person keine echte Beziehung zu anderen, die sie umgeben, versucht sie es dadurch zu kompensieren, dass sie Dingen, die sie besitzt eine Bedeutung beimisst, die sich sogar in eine Verpersönlichung steigern kann. Für verletzliche Personen kann es zur Sammlerwut ausufern.


„Is deep-sea mining worth it?“

Weiß wohl niemand. Immerhin ist es gut, dass einige Fakten offengelegt werden. Man stellt sich vor, dass auf Ketten laufende Sammler-Fahrzeuge einen 4000 m tiefen Meeresboden planmäßig absuchen. Sedimente mit Metallknollen über Röhren an die Oberfläche pumpen. Einige Länder wie Japan und Korea, die keine Metallvorkommen auf dem Festland haben, sind besonders daran interessiert, den Boden im Meer vor ihren Küsten zu untersuchen.
Welche Metalle werden gesucht? Nickel, Kupfer, Kobalt. Nachfrage nach Nickel, um die 2 Millionen Tonnen pro Jahr wird bis 2030 um 50 Prozent wachsen. Ähnliches gilt für andere Metalle. Bedarf ist also vorhanden.
Es gibt unterschiedliche Abbaumöglichkeiten. Eine davon ergibt sich daraus, dass die Metalle in Form von Sulfiden aufgrund vulkanischer Aktivitäten an Rändern tektonischer Platten hochgespült wurden.
Eine zweite Art sind Ablagerungen von Kobalt in Unterwasserbergen. Krusten wachesen sehr langsam. Einige Millimeter alle Millionen Jahre. Sie haben eine Dicke von 5 bis 10 Zentimetern erreicht. Sind schwer abzubauen.
Die dritte Form, Metallknollen auf dem Meeresboden, ist die ergiebigste. Testfunde werden über die geplante Fläche extrapoliert. Welche Effekte ein potenzieller Abbau auf dort lebende Organismen hat, muss noch weiter untersucht werden. Das wird interessierte Staaten nicht daran hindern, Metall auf dem Meeresgrund zu schürfen.







venerdì, maggio 11, 2018

Der Spiegel v. 5.5.2018


Geld für alle wäre nicht schlecht. Ich hätte nichts dagegen. Die Faulen legen sich auf ihre Haut und die fleissigen arbeiten und können sich noch etwas dazu verdienen. Warum nicht? Nur, warum es Gegner der Globalisierung gibt, will mir nicht in den Kopf. So ein System muss für alle Menschen gelten.

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx wurden ökonomische Systementwürfe erörtert. Es wird nicht so ablaufen wie am Anfang beschrieben. Gesellschaften und Kulturen auf der Erde sind zu unterschiedlich. Trotzdem: Der Spiegel-Artikel ist interessant. Ich empfehle diese Ausgabe zu kaufen.

Der Beitrag zu Übersetzungsmaschinen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, bestätigt das, was ich in dem Blogeintrag zuvor erwähnte: Bei neuralen Netzwerken wird geraten, wie die Maschinen zu ihren Ergebnissen gelangen. Vermutlich wird der Mensch in einigen Jahren passen und die Maschinen machen lassen, dass sich diese vernetzen. Dann wird es interessant.

Das, was mir am Spiegel auffällt ist, dass doch ziemlich viel von Deutschland geredet wird. Deutsch sein ist etwas, was mich immer weniger interessiert. Das Gleiche gilt für Religionen. Seiten darüber überschlage ich. Sport auch. Politik lese ich quer. Irgendwie fühle ich mich abgehoben, wie ein Alien, der sich das Theater von außen ansieht.

giovedì, maggio 10, 2018

Blockchain by Carrefour, Investieren mit Künstlicher Intelligenz




Carrefour ist die französische Supermarkt-Kette, welche dem Kunden mit Hilfe von Blockchain den Lebenslauf eines Hühnchens aufzeigt, wenn der Kunde sein Smartphone auf das Etikett richtet. Blockchain ist trotzdem nicht sicher, wenn die Eingabe der Daten, solange die von Hand eingetastet werden, verkehrt ist. Daten der Brüterei, der Haltung, der Produktion. Auch WalMart, Nestle und andere Unternehmen spielen mit Blockchain. Das System wird sich vermutlich durchsetzen.

Interessant ist auch, was in der „Business Week“ über in Forschungslaboratorien arbeitende Roboter steht, die mit Künstlicher Intelligenz bewappnet Tests durchführen. Zum Beispiel über die richtige Mischung in Batterien für Elektrofahrzeuge. Roboter testen nicht nur, sondern planen auch weitere Tests aufgrund der Daten, die sie gewonnen haben. Die Vielfalt der Daten wächst zu sehr, als dass sie von Menschen bewältigt werden kann. Was nicht klar ist, wie kommen die neuralen Netzwerke auf ihre positiven Ergebnisse?.

Diese Frage stellt sich auch bei Bot-Investoren. Ich berichtete einmal über die Kurzgeschichte, in denen die menschlichen Berater keinen Schimmer hatten, wie die Roboter auf ihre Investment-Empfehlungen gekommen sind. Es sieht auch bei Equbot so aus, wo mit Künstlicher Intelligenz investiert wird.

Das weckt doch meine Neugier, was meine CISCO-Aktien so machen. Nun, der US-Börsentag ist noch nicht zu Ende, zur Zeit 0.36 % nach oben. Aber es kann noch nach unten gehen. Immerhin haben die Aktien in diesem Jahr um 20 % zugelegt. Und CSCO ist solide, obwohl sie im Jahr 2000 nach dem .com Boom nach unten gerauscht ist. Es war aber nicht die einzige Aktie. Und jetzt krabbelt sie wieder langsam nach oben. Ich setze auf das Internet-of-Things, mit dem sich Cisco u.a. befasst. Ein Selbstgänger.



sabato, maggio 05, 2018

Der Spiegel v. 28.4.2018



Wenn auf dem Titelblatt der Ruf „Ach Gott“ für 3 unterschiedliche Religionen abgebildet ist, kann man nicht daraus schließen, dass mit den Religionen etwas nicht stimmt? Oder mit den Menschen? Ist wohl eine Und-Bedingung: Religionen UND Menschen. Warum es Antisemitismus gibt, habe ich nie verstanden. Gegen Moslems zu sein, leuchtet mir ein. Stelle man sich mal vor, die würden in Hollywood Regie führen wollen. „Das geht gar nicht“, würde Frau Merkel sagen.

Das, was ich auch nicht verstehe: Wieso gibt es noch Leute, die sich Schallplatten zulegen? Sei es als CD oder als Vinyl-Platte. In dieser Ausgabe des Spiegels stand ein Beitrag über die perfekte Rille, die ein Österreicher mit einer neuen Technik in die Platte ritzen will. Wenn ich Musik hören will, gehe ich auf You Tube: Kostet nichts und mir reicht die Qualität.

Das war es schon, was mich interessierte. Seilbahnen in Städten, das Thema war mir bekannt. Schriftsteller interessieren mich nicht. Ich bin selbst einer, im Mini-Format, und dass die Autoindustrie mauert und bescheisst. Sie benimmt sich wie ein Gebrauchtwagenhändler. Ist ja auch nichts Neues. Und dass der Urban Ungarn einnordet und Flüchtlinge gar nicht erst ins Land lässt. Was ist daran verkehrt?

venerdì, maggio 04, 2018

Was ist inzwischen passiert?



Einige Tage schon habe ich keinen Blog-Eintrag geschrieben. Wird Zeit. Inzwischen bekam ich Pedro Domingos „The Master Algorithm“ aus England, ein Buch, das vor kurzem in einem Spiegel-Interview mit Domingo erwähnt worden war. Ich habe es erst einmal in ein Regal gestellt. Zur Zeit lese ich Ian Watsons „La doppia Faccia degli UFO2“, habe auch meinen Chinesisch Kurs von 2016 bei Coursera ausgegraben. Ich will einmal sehen, ob ich diesmal über die zwei Videos hinauskomme, die ich damals durchgearbeitet habe.

Amazon versucht den Mitarbeitern in den Fulfillment Centern ein Armband anzulegen, das ihnen hilft, schneller die richtigen Artikel in den Regalen zu finden. Hier in Italien wurde das von den Gewerkschaften abgelehnt. Aber der Trend ist nicht aufzuhalten, Abhängige bei ihrer Arbeit durch Technologie zu unterstützen.

Man sieht es auch in China, wo es erste Anzeichen dafür gibt, Mitarbeitern einen Helm mit einem EEG aufzusetzen, der über einen Algorithmus den Supervisoren mentale Abweichungen wie Stress aus Wut, Angst, Frust etc. aufzeigt und sie veranlasst, den Arbeiter von der Tätigkeit zu entfernen und anders einzusetzen.

Heute Morgen las ich in „Business Week online“, dass es viele Hi-Tech-Unternehmen gibt, die nur noch jüngere (bis 30 Jahre alte) Arbeitskräfte einstellen. Alter wird nicht als Diskriminierungsgrund angesehen, da jüngere Kräfte sich schneller erholen können und weniger Familienverpflichtungen haben. Der Artikel begann damit, dass sich der zweiundvierzigjährige Ou Jianxin von seiner Frau und den zwei Kindern verabschiedete, um seinen Arbeitsplatz beim Smartphone Hersteller ZTE Corp in Shenzhen aufzusuchen, nachdem er eine Woche vorher aus dem Unternehmen entlassen worden war. Er suchte sein ehemaliges Büro im 26. Stock auf und liess sich aus dem Fenster fallen.

Und zu guter letzt: Im Spiegel Online las ich, dass immer mehr Fahrschüler in Deutschland durch die Prüfung rasseln. Der Schluss: Hinzugekommene Ausländer versauen den Schnitt. Da hat der Sarrazin vermutlich Recht, wenn er behauptet, dass die deutsche Bevölkerung verblödet. Aber man kann sich damit trösten, dass es anderen Ländern, die Flüchtlinge aufgenommen haben, ebenso ergeht.

venerdì, aprile 27, 2018

Der Spiegel v. 21.4.2018



Die Vergangenheit, der Nationalsozialismus, hat die Entwickler des Grundgesetzes dazu veranlasst, dem Zentralismus abzuschwören und ein föderatives Deutschland zu entwickeln. Der Staat ist nicht mehr gut geölt und kann damit kein Unheil anrichten, da es an den Landesgrenzen knirscht. Für unsere schnelllebige, von technologischen Umwälzungen überwältigte, Periode ist diese Konstruktion zum Scheitern verurteilt. Das Land kann nicht mithalten. Eine Zentralisation ist erforderlich. Das erst einmal vorweg.

„Wer rettet den Westen?“ steht als Überschrift auf der Titelseite des letzten „Spiegel“. Dass die Deutschen mit ihrer Bundeswehr dazu nicht in der Lage sind ist klar. Dass sie Macron, der noch Energie besitzt, den Weg verbauen, ist weniger schön. Macron bringt Opfer, er lässt sich wie ein Hund von Trump hinter sich herziehen, knutscht ihn, dafür ist er Trumps bester europäischer Freund und kann Trump seine Ideen suggerieren. Außerdem ist Frankreich zentralisiert und Macron kann seine Vorschläge, auch gegen den Willen der Gewerkschaften, durchsetzen. Er hat die besseren Karten.

Die Meldung, die aus Spiegel-Online verschwunden ist, war, dass Assad Flüchtlinge aus Syrien enteignen will, und dass die Bundesregierung empört darauf reagierte. Ah, nach einem Stöbern fand ich sie unter der Überschrift „Bundesregierung will Assads „perfides Vorhaben“ verhindern.
Syriens Machthaber will syrische Flüchtlinge enteignen. Da sagt die deutsche Regierung natürlich: Das geht doch gar nicht und will den Vorgang bei der UNO und den Russen zur Sprache bringen. Und ich lache mich schlapp.

Den Artikel „Analogistan“ kann man mit dem ersten Absatz dieses Blog-Eintrages in Verbindung bringen. Bei elektronischen Behördendiensten steht Deutschland bei den Europäern im letzten Drittel und es wird vermutlich nicht besser, da die föderative Gestaltung des Landes Hindernisse in den Weg legt.

Und, was der Philosoph Richard David Precht zu der anstehenden Digitalisierung sagt, ist nichts Neues. Die Digitalisierung läuft von allein. Sie ist nicht aufzuhalten. Wie wir bei Facebook gesehen haben, kann später noch an ein paar Schräubchen gedreht werden. Das ist aber auch alles. Machen wir uns auf Unvorhergesehenes gefasst.

giovedì, aprile 26, 2018

Scientific American, April 2018



"Don´t believe your eyes"

In dem Kurzartikel „Don´t believe your eyes“ wird beschrieben, wie KI (Künstliche Intelligenz) über neurale Netzwerke aus Millionen von Fotos täuschend echte erstellen kann. Generative Adversial Networks (GANs) ist die neueste Methode. Sie bestehen aus einem Generator, der die Fotos erzeugt und einem Discriminator, der sie auf Autenzität prüft.GANs lernen ohne menschliche Überwachung.



„The perfect beast“.
Mixotrophe, die wie Pflanzen wachsen und wie Tiere jagen sind ein Schwerpunktthema der Meeresforschung geworden. Eine 22 Mikton (mikron = 1 millionstel Meter) große tentakelbewehrte Kreatur, Mesodinium genannt, nähert sich einem 3 Mikron großen Plankton, fährt die Tentakel aus, fängt das Plankton ein und verschlingt es. Dann kommt ein größeres Mesodinium heran und frisst das kleinere. (ein Beispiel).
Von diesen Mixotrophen gibt es Milliarden im Meer. Früher als unbedeutend erachtet, werden sie als wichtiger Spieler angesehen, wenn es um den Kohlenstoffgehalt der Atmosphäre, die Population von Fischen und das schädliche Aufblühen von Algen geht.



„The Cancer Tree“
Gene für Metastasen sind modifizierte, die sich nicht abtöten lassen (bis jetzt). Sie bilden sich in dem ersten Tumor, lange bevor dieser sich manifestiert. Das kam erst jetzt heraus, ermöglicht neue Versuchsanordnungen, die abweichenden Gene bereits im ersten Tumor durch Medikamente zu veranlassen, sich auszuschalten. Vielleicht klappt es einmal.



„Flashes in the Night“
Damit sind Radio-Lichtblitze gemeint, wie der, der 2007 aus dem fernen Kosmos (3 Milliarden Lichtjahre) stammte, auf der Erde wahrgenommen wurde, und von dem niemand weiss, um was es sich handelt. Der Lichtblitz muss aus der Zeit stammen, als Dinosaurier die Erde beherrschten. Die Quelle kann, wie Berechnungen ergaben, keinen größeren Durchmesser als 3000 km haben. So, was ist es nun? Möglichkeiten:
Giant Pulsing Neutron Star, Colliding Neutron Stars, Energetic Supernova, Magnetar Interaction, Evaporation of a primordial Black Hole, Cosmic Strings.



„Meltdown“
2003 fanden einige Meeresforscher, dass sie schneller kommt als angenommen. Die Eisschmelze im Arktischen Ozean. Um 2040 wird der Ozean zum großen Teil eisfrei sein. Küstenstädte wie Miami, New Orleans, NYC, Silicon Valley, Venedig, London, Shanghai werden von wiederkehrenden Sturmfluten heimgesucht. Permafrost wird verschwinden, Das Eis auf dem Land am Nordpol wird weichen. Der Jet Stream wird feuchte Luft heranbringen. Bereitet euch auf das Unerwartete vor.
“Preventing Suicide”
Wie bekommt man es hin, dass sich weniger Leute umbringen? In den U.S.A sieht es nach einer Epidemie aus. Das Lebensalter sank in den letzten zwei Jahren. Inkludiert ist auch die Epidemie der Pain-Killer. Amerikaner konsumieren 8 x soviel Schmerztabletten als Europäer. Von 1999 bis 2016 erhòhte sich die Selbstmordrate um 28 Prozent. Hauptsächlich bei Mädchen zwischen 10 – 14 Jahren, Erwachsenen mittleren Alters und Veteranen.
Schwierig herauszubekommen, wer zu den Kandidaten gehört. Man versucht es mit Künstlicher Intelligenz, die elektronische Gesundheitsakten von Selbstmördern auf besondere Merkmale wie Alter, Rasse, Medizin, Nummer von Arztbesuchen und Hausbesuchen des Arztes, Symptome von Schizophrenie und anderer geistiger Funktionsstörungen durchsieht, speichert und mit zunehmenden Akten dazu lernt, wie man Gesundheitsakten im Hinblick auf Selbstmordbereitschaft interpretieren kann.



„The Brain imagined“
Die gängige und damit gültige Auffassung wie Nervenimpulse übertragen werden ist die, welche ich in meinem Psychologie-Kurs gelernt hatte. Sie werden von einem Tranvierschen Schnürring eines Axons (Nervenfaser) über das Myelin zum anderen Schnürring übertragen. Myelin erhöht damit die Übertragungsgeschwindigkeit.Kanäle öffnen sich, lassen Sodium- und Potassium-Ionen durch die Membranen, um sich danach wieder zu schliessen. Damit wird ein elektrischer Transport-Impuls erzeugt.
Andere Forscher schwören auf eine mechanische Welle. In diesem Artikel wird erklärt, wie sie funktioniert. Aus der flüssigen Membrane werden die lipiden Moleküle zu festen, die sich verfestigen und Hitze abgeben, welche das Axon hinunter fährt.
Die letzte und neue Ansicht hat bis jetzt nicht viel Erfolg unter Forschern, die sich mit diesem Thema seit Jahren beschäftigen.



„How Seashells take shape“
Damit ist eine Untergruppe von Mollusken gemeint. Die machen etwa 25 Prozent der Meeresbewohner aus. In diesem Artikel geht es um Schnecken, Muscheln etc., die sich ein Schild überziehen. Wie entstehen die intrikaten Muster dieser Meerestiere? Der Artikel versucht eine Antwort auf diese Frage zu geben. Expand, rotate und twist. An und für sich klar, was dort abläuft; denn es ist so ähnlich, wie es im Second Life Ivory Tower of Prims, gelehrt wird. Der Interessierte sollte danach googeln.










lunedì, aprile 23, 2018

Pishing und das Environment


Ende letzten Jahres wäre ich fast auf eine Pishing-Attacke reingefallen. Meine Webseiten Google und Explorer brachten eine Anzeige, mit der man für 1 Dollar ein I-Phone gewinnen konnte. Sie benötigten nur meine Kreditkarten-Nummer. Und ich Idiot gab sie ihnen. 10 Minuten später dachte ich, oh Mann, was hast du getan? Und am nächsten Werktag, ließ ich die Kreditkarte löschen und mir eine neue ausstellen. Noch einmal davon gekommen.

Über die „Business Week“ kam ich auf den Urheber dieses Bereicherungsversuches, den Polen Robert Gryn. Er war zuerst eine affiliate (Anzeigen-Verkäufer), jetzt ist er Boss eines der am schnell wachsendsten europäischen Unternehmen: Codewise.

Dieses oft mit Betrug gekoppelte Anzeigen-Geschäft wurde insofern durch Facebook unterstützt, als es Anzeigen gegen Zahlung in Facebook unterbrachte, ohne sich um deren Glaubwürdigkeit zu kümmern.

Wie funktionierte das Geschäft? „Business Week“ brachte ein kleines Ablaufdiagramm als Erklärung. Ich erspare mir die Zeichnungen und hoffe, man versteht es auch ohne sie:

Verkäufer: Er will etwas verkaufen

Affiliate-Network: Ein Affiliate-Network verbindet den Verkäufer mit einem Anzeigenhersteller

Anzeigenhersteller: Affiliates machen Anzeigen, auch betrügerische, und bezahlen Facebook, damit sie dort veröffentlicht werden.

Facebook-Ad: Facebook Nutzer klicken darauf

Kauf: Wenn ein Klick einen Kauf produziert, werden der Verkäufer, das Netzwerk und der Anzeigenverkäufer bezahlt.

Der Anzeigenverkäufer geht das Risiko ein, weil er Facebook im voraus bezahlt. Aber wenn auch nur ein kleiner Prozentsatz von Nutzern kauft, können die Einnahmen gewaltig sein. Facebook wird in jedem Fall bezahlt.


Wer an einem Affiliate-Network interessiert ist, sollte bei dem Online Forum Stack that Money reinschauen. Es organisiert Konferenzen in allen möglichen Teilen der Welt.

Mit 78 Jahren bringt es nichts mehr, alt sein hat Nachteile. 20 Jahre jünger, wäre ich noch einmal reingesprungen.













domenica, aprile 22, 2018

Augmented Reality


Augmented Reality fand ich von der Theorie her gut, wo digitales ein von der Kamera aufgenommenes Bild überlagert. Ist, wenn es überall eingeführt ist, ein Wahnsinns-System. Ich ziele mein Phone auf einen Baum und sein Name poppt auf den Schirm, ich halte es auf ein Firmengebäude und der Schirm zeigt mir, was für Leute dort gesucht werden. Stark.

Die „Business Week“ schrieb von einer Anwendung, die jetzt schon läuft. Baker Hughes, ein petrochemisches Unternehmen sitzt in Pomona, Calif, hat einem Kunden in Bahru, Malaysia Maschinen verkauft, die aufgerüstet werden mussten. Anstatt dorthin fliegen zu müssen, wurden ein paar AR-Helme dort gelassen, mit denen die Personen die nötigen Anwendungen durchführen konnten. Bietet sich für alle Unternehmen an, deren Erzeugnisse in anderen Ländern gewartet werden müssen.

sabato, aprile 21, 2018

The European Union´s General Data Protection Regulation (GDPR)


Diejenigen, die meinen, dass es besser sei, das Deutschland die Europäische Union verließe, meinen, diese kümmere sich nur um die Bananenkrümmung und die Glühlampen. Das ist verkehrt, und jetzt kommt „The European Union´s General Data Protection Regulation (GDPR)“ hinzu, die am 25. Mai dieses Jahres gültig wird. Die Erstellung hat 10 Jahre gedauert und ist überholt. Denn sie erlaubt es, dass Nutzer ihre Daten, die in einer Firma gespeichert sind, löschen lassen können.
Das versuchen Sie mal mit einem Unternehmen, das mit einer Blockchain arbeitet.
  • Betroffen ist jede Firma, die Daten von Mitarbeitern und Kunden speichert, wenn diese in Europa leben..
  • Ein Datenschutzbeauftragter muss vorhanden sein
  • Nimm nur Daten auf, die für jetzt benötigt und nicht für späteres unspezifizierte Nutzen
  • Veröffentliche Datennutzungspolitik in eingängiger Sprache und verstecke sie nicht in unidentifizierbaren legalen Dokumenten
  • Report jeden Verlust, Zerstörung oder Diebstahl von Daten an Regulatoren in 72 Stunden.
Quelle: Business Week v. 28.3.2018




Hörbücher, japanische Frauen und italienische Arbeitslose


Hörbücher

Es sieht so aus, als hätte dieses Medium die Hürde genommen. Audible Inc wurde von Amazon geschluckt. Don Katz, der Gründer, kam auf die Idee, dass man tote Zeit doch gut nutzen könne. Bahn-, Busfahrt, Jogging, Warten in der Schlange, bieten sich doch für Hörbücher an.
Als ich meinen angewandten Psychologie-Kurs im Delta College Michigan machte, wurde uns geraten, kleine Spiralhefte zu besorgen, deren Seiten man umflippen konnte. Dort sollten wir Begriffe und Definitionen eintragen und die in toten Zeiten wie beim Warten an der Ampel wiederholen. Diese Fliphefte benutzte ich auch für andere Kurse. Ich habe sie immer noch irgendwo herumliegen. Doch zurück zu Hörbüchern.
Katz hat sich Amazon angeschlossen und damit den Markt erweitert. Audible verkauft um 40 Prozent aller Hörbücher. Zusammen mit Amazon sind es über 50 Prozent.


Ältere japanische Frauen

Interessant ist auch der „Business Week“ Artikel über ältere Frauen, die eine Cola oder sonstige Kleinigkeiten im Supermarkt stehlen, im Gefängnis landen und sich dort wohl fühlen. Viele haben Geld genug zu leben,, sind jedoch so einsam, dass sie sich im Gefängnis besser aufgehoben fühlen, da sie dort arbeiten müssen.


Arbeitslose in Italien

In unserer Zeitung las ich heute, dass es Italien geschafft hat, sich vor Griechenland auf den vorletzten Platz der Arbeitslosen zu setzen. Mit anderen Worten, nur Griechenland hat prozentual noch mehr Arbeitslose. Nun, vielleicht schafft Italien es ja noch, auf den letzten Platz zu kommen.




venerdì, aprile 20, 2018

Italien: Was läuft – was läuft nicht (eine persönliche Beurteilung)




Erst einmal das Positive:

Design, Mode, Automobile, Verpackungsmaschinen, Möbel, Gesundheitswesen, Müllabfuhr, Öffentlicher Transport


Das Negative:

Politik, Strassen, Bürokratie, Erziehung: Konsequenz ausufernder Bullismo in Schulen, Wirtschaftswachstum 1,5 % gegenüber 2,4 % europäischer Durchschnitt, Femminicidio.


Femminicidio:

Ehemänner und Alleingelassene bringen alle paar Tage ihre Frau oder Ex um. So um jeden dritten Tag lese ich etwas in der Zeitung. Vollkommen bescheuert. Man sollte in diese Typen einen Befehl implantieren können, erst einmal sich selbst umzubringen. Hoffentlich ist die Hirnforschung bald soweit.


Bullismo:

Unsere Zeitung hat heute ein paar Seiten dem Bullismo gewidmet, in dem Schüler neuerdings Lehrer angreifen, da es ihnen zu langweilig geworden ist, es bei Mitschülern zu versuchen.

Die Lehrer haben schon deswegen schlechte Karten sich zur Wehr zu setzen, weil sie dann der Wut rabiater Eltern ausgesetzt sind und Prozesse vermeiden wollen. Den Schulen selbst ist nicht daran gelegen, Szenen in die Öffentlichkeit zu tragen, weil sie um ihren Ruf fürchten. Es wird jedoch häufig bekannt, da die Schüler selbst aus Eitelkeit Videos in die Social Networks hochladen. So langsam scheint das Mass voll zu sein.

Eine Jugendrichterin fordert drastischer Massnahmen den Schülern gegenüber. Bei der Bürokratie und den Politikern, denen ein Attribut zuzuordnen ich mir erspare, wird sich kaum etwas ändern. Den Eltern, die es an der Erziehung ihrer Sprösslinge haben mangeln lassen, sollte es nicht egal sein, ob diese durch ihr Verhalten eine Chance haben einen der wenigen Arbeitsplätze zu erhalten, die auf dem Markt angeboten werden. Ein Beispiel dafür, dass Dummheit Dummheit erzeugt.

giovedì, aprile 19, 2018

Der Spiegel v. 14.4.2018, Unternehmensgewinne


Unternehmen mit dem weltweit grössten Gewinn in der ersten Hälfte 2017
  1. Aramco
  2. Apple
  3. Samsung
  4. Microsoft
  5. JPMorgan
  6. Alphabet
  7. Berkshire Hathaway
  8. Exxon Mobil
  9. Shell
  10. Volkswagen
  11. Alibaba
Das nur mal nebenbei.


Ich bestellte gerade bei Amazon.it das Buch von Pedro Domingos: The Master Algorithm, das von KI (Künstlicher Intelligenz) handelt. Hoffentlich komme ich dazu, das irgendwann mal durch zu lesen. Aber Xi Jinping hat es auch. Da konnte ich nicht zurückstehen, lol.

Das Hauptanliegen des letzten „Spiegel“ war es, dem Leser mitzuteilen, dass es eine Reihe von Landsleuten gibt, denen Deutschland nicht mehr gefällt. Ich würde immer noch gern hinfahren. Die Landschaft ist ja gleich geblieben und No-Go-Areas gibt es auch in den U.S.A., wo es ratsam ist, abends nicht allein spazieren zu gehen. Trotzdem, wenn besoffene Flüchtlinge jetzt bei jemandem am Balkon vorbeitorkeln und das vorher nicht getan haben, weil sie nicht da waren, kann man verstehen, dass der Mann sauer ist und noch saurer wird, wenn er an die Bundeskanzlerin denkt. Deutschland ist keion Schrebergarten mehr.

Was ich nicht gelesen habe sind Artikel über den Nahen Osten. Was dort passiert geht mir so am A.... vorbei, da die Leute nichts auf die Reihe bekommen.

lunedì, aprile 16, 2018

Der Spiegel vom 7.4.2018


Den letzten „Spiegel“ habe ich noch nicht. Den vorletzten habe ich durch, den mit dem Hinweis, dass die Zucker-Lobby die Nutzer belügt und verführt. Ich meine, wer jetzt noch nicht glaubt, dass viel Zucker schädlich ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Vernünftig ist, dass die Regierung es abgelehnt hatte, an den Angriffen in Syrien teilzunehmen. Macht Sinn, wenn die Flieger schon vorher abstürzen, bevor sie die erste Rakete abgeschossen haben.
In diesem Zusammenhang las ich den Artikel „Geisterflotte“ im Spiegel, die aus sechs Unterseebooten besteht, die allesamt nicht einsatzfähig sind. Früher hatte die Marine einmal 24 davon. Einige funktionierten sogar.

Ich glaube es ist Costa Rica, das seine Streitkräfte komplett abgeschafft hat und nur noch die Polizei unterhält. Deutschland sollte sich ein Beispiel nehmen.

Und dass Mieten für manche unerschwinglich werden, ist auch nicht so gut. Mobilität ist angesagt. Im Gegensatz zu Deutschland wohnen weniger Italiener zur Miete.

Dann etwas über Gen-Ingenieure. Spannend. Es wird an den Genen herumgebastelt. Hatten wir schon in der vorletzten Ausgabe des „Scientific American“ gelesen. Es gibt aber noch keine vorzeigbaren, für den Menschen interessante Ergebnisse.

Und wenn ein amerikanisches Unternehmen Gehirne sterbender Personen einfrieren lässt, um irgendwann später den Inhalt, also das Bewusstsein- in einen Computer zu laden, dann ist die Idee schon zigmal in SF-Romanen erörtert worden, in der Praxis aber nicht durchführbar, da die Inhalte verschwunden sind.

Dem Friseur ist nichts zu schwör


Nochmal zurück zum Friseur, es bezieht sich aber auch auf andere Berufe im Umbruch: Lehrlinge, die sich daran orientieren, wie weit der Arbeitgeber digitalisiert ist, um die bestmögliche Kompetenz zu erlangen, werden Friseure meiden, die nur Kamm und Schere kennen, na ja, den Fön dazu.

Junge, gut betuchte Kunden werden Friseure wie den im vorgehenden Blogeintrag aufsuchen, um optimal bedient zu werden. Nicht digitalisierte Friseurläden werden verkümmern.

Das Gute ist, dass es keine Geheimnisse gibt. Digitalisierung hat mit open Source zu tun. Mit anderen worten, es ist public Domain. Jeder kann Quellen anzapfen, um herauszubekommen, wie man seinen Laden auf Vordermann bringen kann. Früher wurden Prozesse und Verfahren geheim gehalten, um einen kompetitiven Vorsprung zu bekommen. Jetzt geht es um den Willen und die Fähigkeiten, sich zur Verfügung stehendes Wissen anzueignen und in die Praxis umzusetzen. Nur das zählt.

GitHub ist ein glänzendes Beispiel. Eine jedem zur Verfügung stehende Programmentwicklungsplattform, mit der jeder Interessierte tolle Anwendungen entwickeln kann.

domenica, aprile 15, 2018

Digitalisierung im Friseur-Handwerk



https://www.techtag.de interviewte den Friseur Peter Gress, der mich beeindruckte und bei dem jeder etwas lernen kann, der sich für Digitalisierung in Kleinstbetrieben interessiert.
Hier nun ein Friseur. Erst einmal das, worauf ein Friseur zu achten hat:

Kämmen der Haare, das Abteilen, die Haltung des Haares, die Fingerhaltung, das Verstauen des Kammes in der Führerhand, der Körperstandpunkt, das saubere Abschneiden der Haare. Das erzählt der Herr Gress, und der muss es wissen. Er hat seinen Salon digitalisiert und arbeitet weiter dran.
Ich erwähne mal ein paar Stichworte der Dinge, mit denen er sich beschäftigt:
  • Kundeninformation auf dem iPad
  • digitale Kundenkarte
  • Bezahlmaske
  • Einkaufsliste der Kunden
  • Upsale
  • digitaler Ordner in Evernote
  • Scanbot auf dem Rezeptions-iPad
  • Trello
  • Zugriffsrechte
  • Pinterest, Vogue, MarieClaire
  • Spotify
  • Facebook-, Instagramzugang für Kids
  • Gamification
  • Google AdWords
  • ProvenExpert
  • Podcast- und Blogbeiträge
  • Webinar
  • Augmented- und Virtual Reality Anwendungen
  • Cyber Classroom
  • Balayage, Foliensträhnen, Glossing, Schnitt, Föhnen. (Er braucht 30 Minututen zum Föhnen. Das mache ich in 3. Bin ich gut oder was?)
  • Samsung Magic Mirror
  • Produktempfehlungen, Frisurenbilder, Tutorials, 3D-Frisurenberatung
  • Lagerschrank, Warenwirtschaftssystem, Zahlung mit Smartphone
  • Kundenkalender
  • Service-Roboter für Kaffee, Tee, Wasser, kleine Snacks
  • bewegliche, sprachgesteuerte Informations-Portale
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Wer mehr über diese Begriffe wissen will, sollte googeln. Und wir sollten dem Friseur um die Ecke Dampf machen, sonst kommen wir ja nicht weiter, lol.
Mehr informationen bei Peter Gress.





sabato, aprile 14, 2018

Scientific Amercan, March 2018




Das Gute, es wird weiter geforscht, neue Erkenntnisse werden gewonnen. Es gibt kein Halten. Einige Menschen werden nicht mehr folgen können. Es werden mehr, da das Tempo der Entwicklungen zunehmen wird. Für diejenigen, die durch das Rost fallen, muss etwas getan werden. Ich bin gespannt, ob Politiker das stemmen werden. Für den Moment wieder einiges aus dem Magazin.



„Self taught Robots“

Säuglinge lernen spielerisch von Objekten der Umgebung. Forscher versuchen KI dahin zu manövrieren. Ständig versucht das menschliche Gehirn die nahe Zukunft vorauszusagen. Wenn ich dies tue, was passiert? Neurale Netzwerke so zu programmieren, dass sie das gleiche tun und aus Assoziationen bestimmte Zustände erkennen, das geht am besten, wenn Maschinen der Drang einprogrammiert wird, die Voraussagen ständig zu verbessern.



„Shadows of other worlds“

Keppler, ein Satellit, der Exoplaneten aufspürte, wird nicht mehr lange aktiv sein. Wenn Sterne wobbeln oder für einen kaum wahrnehmbaren Augenblick dunkler werden, kann man davon ausgehen, dass sie von einem oder mehreren Planeten umkreist werden. Um die 4000 wurden bereits entdeckt und zwei neue Teleskop-Satelliten, TESS und CHEOPS; werden Kepplers Arbeit fortführen.



„The baddest Bite“

Hier wird gemessen, welche Kraft ein Krokodil bei seinem Biss entwickelt. Krokodile existieren bereits seit ein paar Millionen von Jahren. Mit der Messung will man herausbekommen, wie Dinosaurier gebissen haben. Nun, wenn es dem Erkenntnisgewinn dient.



„Island of Heavyweights“

Die letzten Positionen der periodischen Tabelle der Elemente enthalten künstlich erzeugte. Die Elementreihenfolge versteht sich als eine aufsteigende Sequenz, die von der Anzahl von Protonen eines Atomkernes bestimmt wird. Die neu hinzugekommenen sind jedoch instabil, verschwinden in Bruchteilen von Sekunden. Die künstlichen Elemente zu stabilisieren mit dem Ziel aus ihnen Materialien mit bisher nicht vorgekommenen Eigenschaften zu erzeugen, danach wird geforscht.



"A look within"

Damit sind Diagnostische Verfahren wie MRI gemeint. Man versucht mit ihnen herauszugekommen, ob Depressive auf und auf welche Medikamente ansprechen. MRI zeigt nur den Blutfluss von Gehirnkomponenten und leitet daraus deren Aktivität ab.
Mir scheint das alles weit hergeholt. Selbst wenn man sieht, dass die Amygdala aktiver wird, wenn man dem Depressiven ein paar Zeichnungen mit lachenden Gesichtern zeigt, dann weiss man noch lange nicht, auf welche Medikamente die Person anspricht.
Wie auch immer, ich könnte mich keiner MRI unterziehen, da ich noch ein paar Metallklammern im operierten Schlüsselbein habe. Anscheinend verbrutzeln dann die umliegenden Gewebe. Bin mir aber nicht sicher.



„The Means of Reproduction“

Sperma und Eier aus Haut- und Blutzellen. Ein komplexes Thema, in dem auch Ethik eine Rolle spielt. Gemach, man versucht es erst einmal an Mäusen.
Körperzellen, gleich welcher Art, besitzen die gleiche genetische Ausstattung. Welche Gene an- und ausgeschaltet sind, macht ihre Differenzierung aus. Dass daraus Ideen erwachsen, Körperzellen durch Genmanipulation verändern zu können, liegt auf der Hand.
Mit Stammzellen hat man es bereits versucht. Fehlerhafte Samenzellen können ersetzt werden, wenn der Prozess fehlerfrei abläuft. Doch gibt es einige Hindernisse.
Körperzellen mit Hilfe von chemischen Cocktails in Stammzellen zurückzuverwandeln, um besser verstehen zu können, wie diese in primordiale Samenzellen gemorpht werden können, sind erfolgreich verlaufen
Analysierte und dokumentierte Prozesse müssen um Fehlerbereinigung, die durch einen Organismus durchgeführt wird, ergänzt werden. Das ist eines der vorgenannten Hindernisse, das weggeräumt werden muss, bevor man aus Haut- oder Blutzellen Menschen erzeugen kann. Dabei eröffnet sich die Möglichkeit, nur Gene des Mannes oder der Frau auf den Embryo zu übertragen. Damit würden Klone erzeugt.
Bevor jedoch alle ethischen und biologischen Hürden genommen sind, wird man sicher erst einmal versuchen genügend Nachkommen von vom Aussterben bedrohten Tieren zu erzeugen.


„Building a Backup Bee“

Über das Bienensterben gibt es genügend Berichte. Schuld daran sind Krankheiten, Pestizide, schlechte Ernährung. Darunter hatten auch die Erzeuger von Mandeln in Zentral-Kalifornien zu leiden. 2016 benötigten Mandelbaumanbauer um 1.9 Millionen Bienenstöcke für die Bestäubungsaktionen. Da die Honigbienen zum großen Teil ausfallen, wird es mit der Bienenart blue orchard bee (BOB) versucht. Diese Bienen sind selbständig, Königin und Arbeiter zugleich und ausgezeichnete Bestäuber. Der Artikel handelt von dem Versuch, genügend BOBs heranzuzüchten und sie über die USA zu verteilen.




martedì, aprile 10, 2018

L. Sprague de Camp, David Drake: Abisso del Passato, Alba Eterna






Ich habe es geschafft, ein Urania SF-Taschenbuch durchzubekommen. Es lag an dem schönen Wetter, das vor zwei Tagen über uns hereinbrach. Inzwischen hat es sich wieder verzogen. Immerhin.
Die italienischen Vokabeln, die mir unbekannt waren, habe ich angestrichen, muss sie in eine Tabelle im PC eintragen und nachschlagen, um was es da geht. Noch immer kenne ich eine Reihe von Wörtern nicht, obwohl ich mir vorstellen kann, was sie bedeuten, wenn ich sie im Zusammenhang lese. Schwach von mir. Auf der anderen Seite wieder verständlich, weil ich mit meinem limitierten Wortschatz ganz gut zurechtkomme und ich aufgrund unserer geografischen Lage mit Intellektuellen nicht in Berührung komme..
Wie aich immer. Die beiden Romane in dem Buch sind kurz. Alba Eterna noch kürzer. Beide handeln davon, dass die Protagonisten von einem Blitz getroffen und in die Vergangenheit geschleudert werden. Padway, der erste, aus unserer Gegenwart in die Zeit 700 Jahre nach Christus. Herosilla in dem zweiten Roman aus der Zeit ein paar hundert Jahre nach Christus in die Zeit 751 vor Christus, wo sie mit Romulus und Remus zusammentrifft.
Während Padway als Prefekt eines Gotenkönigs Italien aufmischt und ein paar neue Techniken einführt, muss Herosilla sich gegen die Zudringlichkeiten Romulus zur Wehr setzen. Zur gleichen Zeit schafft sie die Voraussetzungen, dass er Rom gründen kann.
Beide Begebenheiten sind spannend und zeigen nach dem Verständnis der Autoren, dass die Art zu denken nicht sehr von der unsrigen abweicht. Das kann selbstverständlich bezweifelt werden, da die Autoren aus der Gegenwart stammen.

domenica, aprile 08, 2018

Der Spiegel v. 31.3.2018


Wenn ich die offenen Schubladen der Aktenschränke im Verwaltungsgericht Cottbus sehe, enthüllt sich mir die Misere der deutschen Bürokratie. Es gibt doch tatsächlich noch Akten aus Papier. Maschinenunterstützte Gerichtsbeschlüsse, davon kann man nur träumen. Das geht aus einem Artikel im letzten „Spiegel“ hervor, in dem von Klagen abgelehnter Asylbewerber die Rede ist. Die schwappen jetzt auf die Gerichte zu. Eine digitale Unterstützung würde die Vorgänge beschleunigen. Das klingt abgedroschen, und ist es auch.

Dass und wie der arabische Kronprinz Mohammed bin Salman sein Land in die Gegenwart hieven will, ist ein weiterer interessanter Beitrag dieses Magazins. So wie ich es sehe, stehen die Chancen schlecht; denn ihm fehlt qualifiziertes Personal. Die eigenen Leute vergammeln in Amtsstuben und die Eingeflogenen machen die Drecksarbeit. Was fehlt ist die Intelligenz.

Es taucht wieder ein Artikel über Virtual Reality auf. Datenbrille, Datenhandschuhe mit entsprechenden Sensoren. Damit soll man sich in der virtuellen Realität zurrechtfinden. Ich werde Trump hineinschmuggeln und ihn Wahlreden halten lassen. Das wird schlimmer als Facebook. Aber noch ist es nicht soweit, lol.




sabato, aprile 07, 2018

Forbes Nov. 2017



Dauerte etwas. Musste mich erst mal durcharbeiten. Wo durch? „Forbes“. Die amerikanische Zeitschrift tauchte letzten November im Kiosk auf, den wir passieren, wenn wir den Markt in Finale Emilia besuchen, der mittwochs stattfindet.

„Forbes“ kannte ich aus meiner U.S.-Zeit. Ich hatte sie abonniert, doch nach Italien schicken sie sie nicht. So ist die neue italienische Ausgabe besser als gar nichts. Die Zeitschrift gibt es schon seit einhundert Jahren, beschäftigt sich mit Ökonomie und speziell mit Finanzen. Bertie Charles Forbes, das sechste von zehn Kindern eines Schneiders, hatte die Idee eine eigene Zeitschrift zu gründen, nach dem er für andere als Journalist gearbeitet hatte. So nach und nach bauten die Forbes ein Wirtschaftsimperium auf. Hut ab.

Was den Inhalt der italienischen Ausgabe angeht, gibt es Beiträge über Personen, von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Man erfährt, dass es ein italienisches Biotop gibt, in dem sich Startuppers tummeln. Viele werden erfolglos bleiben, aber sie versuchen es immerhin. Es gibt Gemeinplätze in den Artikeln, so dass der reale Informationswert gering bleibt. Aber vielleicht hilft gerade das, Personen anzuregen, es den beschriebenen Personen gleichzumachen und in das kalte Wasser des Unternehmertums zu springen, um herauszufinden ob es trägt?

Dann gibt es Geschichten über Unternehmersprösslinge, die versuchen, die von Vorfahren aufgebauten Geschäfte weiter zu führen. Ein Beispiel: Ferragamo, dessen Großvater das Modehaus gegründet hatte. Dessen Umsatz beträgt über eine Milliarde Euro. Ist doch was.
Italien hat seine internationale Position in der Mode beibehalten. Armani, Laura Biagiotti, Bulgari, Roberto Cavalli, Cerruti, Diesel, Dolce & Gabbana sind nur einige der auch besonders jetzt in Asien populären italienischen Modehäuser.

Der Chef der deutschen Unternehmensberatung Porsche Consulting Josef Nierling gibt einiges zum Besten. Ich mochte besonders seine Schlagwörter: Vibrierender Moment der Transformation ist so eines. Quatsch ist auch wenn er schreibt: Früher haben die besten Talente komplexe Probleme gelöst. Heute müssen sie sich darauf konzentrieren, neue Möglichkeiten ausfindig zu machen. Als ob das eine das andere ausschliesst. Talente müssen beides drauf haben. Talente besitzen eine schnelle Auffassungsgabe gepaart mit einer auf die Zukunft gerichtete Erfahrung. Und so weiter und so fort. Richtig ist, nach meiner Auffassung, dass das Aufspüren neuer Möglichkeiten einen höheren Stellenwert eingenommen hat. Als ehemaliger Betriebsorganisator kann ich ein Lied davon singen, wie wir gegen die Das haben wir schon immer so gemacht – Mentalität ankämpfen mussten. Im Rahmen der Digitalisierung hat die Erneuerung von Abläufen im großen Umfang gerade erst begonnen.

Einen größeren Raum nimmt Fintech ein. Aus dem Thema ist inzwischen Luft entwichen, seit dem der Kurs von Bitcoin wieder schrumpft. Es wird von digitalen Banken berichtet, die Transaktionen mit dem Handy zulassen. Wenn es jedoch keine Schecks mehr gibt bricht ein gewaltiger Teil an Transaktionen weg, weil viele Banken ihre Prozeduren noch nicht an diese Art der Bezahlung angepasst haben. Es dauert alles langsamer als man denkt. Auf englisch heisst es inertia, auf italienisch inerzia. Ah, auf deutsch ebenfalls inertia = Trägheit. Das menschliche Verhalten wird durch Trägheit geprägt. Es dauert eben alles länger.

Ein weiterer Raum wird durch Aktivitäten in China bestimmt. Interessant. So hat ein Wursthersteller aus Südtirol in einer chinesischen Kleinstadt namens Luohe eine Wurstfabrik aufgebaut und ist inzwischen auch in Shanghai present. Er kann inzwischen Chinesisch, hat eine chinesische Frau und ist chinesischer Wurstkönig. Und so gibt es andere erstaunliche Aktivitäten über die Forbes berichtet. Nicht zu vergessen das prägnante Merkmal dieser Zeitschrift, jedes Jahr die Top Ten und darüber hinaus der reichsten Personen der Erde aufzuführen.

Einige Artikel sind schwach, voll von bla-bla-bla. Aber immerhin, wecken sie in manchem unternehmerischen Jungspund das Bedürfnis etwas aus sich zu machen. Die Frage ist nur, wer von denen liest diese Zeitschrift?

Der Finanzpart dieser Ausgabe war schwach und enthielt wenig lernenswertes. Der Artikel über Bitcoin zu allgemein. Es wurde über Trading-Plattformen berichtet, deren Transaktionen über das Smartphone ohne Kommission abgewickelt werden können. Von Trading halte ich nichts. Aktien sollte man lange halten.

Ich hatte auf meinem Cellphone Anrufe einer Tradingfirma bekommen, die mich animieren sollten zu traden. Mache ich schon log ich, lol. Zu Dot.com-Zeiten sprang ich täglich aus Aktien raus und hüpfte hinein. War ein Fehler. Aber Ende der 90er war alles in Fermentation, die Zeiten waren aufregend. Heute sieht man mit hochgezogenen Augenbrauen, wie Trump die Aktienkurse runter redet.




domenica, aprile 01, 2018

Wunder dauern etwas länger

Zur letzten Ausgabe der "Scientific American" gab es eine Beilage von Johnson & Johnson, dem Unternehmen, das medizinische Produkte herstellt und vertreibt. "Next Frontiers", so heisst die Beilage, ist mehr SF als Realität. Sie versucht uns zu vermitteln, welche Fortschritte die Medizin machen wird.

In Autos gibt es die Anzeige "Check Engine". Ich habe sie in meinem Ford Ranger und in meinem Jeep Wrangler. Mein oller Omega hat sie nicht und für meinen Astra müsste ich in der Dokumentation nachsehen. Bei der "Check Engine"-Meldung steckt der Mechaniker das Kabel eines Diagnosegerätes in die Buchse des Autos und liest die Fehlernummer aus. Damit bekommt er die Info über die Art des Defekts.

So soll es auch beim Menschen passieren. Nur haben sie noch nicht geschrieben, wo bei mir die Buchse eingerichtet wird. Ausserdem kann das doch wohl nur ein erster Schritt sein. Der menschliche Körper repariert sich doch seit zillionen von Jahren zum Teil selbst. Dann sollte es doch angestrebt werden, den Körper auf längere Sicht die übrig bleibenden Defekte selbst beheben zu lassen.
Angedacht ist ebenfalls, Organe mit einem 3D-Drucker zu drucken. Erste Versuche starten.
Mit CRISPR/CAS9 ist es möglich Widerstandsgene in Mücken einzuschleusen, die sie an ihre Nachkommen weitergeben. Um Malaria einzudämmen und zu eliminieren ist es ideal. Das Problem ist es, die Erlaubnis dafür in den Ländern einzuholen, in denen Malaria vorkommt.

Es gibt einen weiteren Artikel über die Stärkung der Immunabwehr im Menschen zur Bekämpfung von Krebs.

Diese Nachrichten sollen das Gefühl verstärken, dass die Medizin-Industrie nicht schläft, ständig Verbesserungen sucht, wie Krankheiten zu bekämpfen sind. Lobenswert, man sollte aber keine Wunder in kurzen Zeiträumen erwarten. Das dauert.

Dumpfbacken


die sich lt. Spiegel Online in Facebook über ein Werbeplakat der DAK aufregen, das ein Paar zeigt, welches sich auf ein Baby freut, sind aus Deutschland nicht wegzudenken. Sie sind da, wie ein Geschwür. Der Grund für Kommentare wie „Mörder“, „Vergewaltiger“, „Neger“, „zum Kotzen“ ist, der Mann auf dem Plakat ist dunkelhäutig.

Man kann diese Dumpfbacken nicht abschieben. Sie sind da, bleiben wie Mehltau, der sich über Deutschland legt. Da fällt mir doch der Film „Elysium“ ein. Ein Space-Habitat, wohin man sich zurückziehen könnte, um Idioten die Erde zu überlassen.

Ich bin sicher, dass Leute wie Bezos, Musk, Zuckerberg und Gleichgesinnte sich in den Weltraum zurückziehen würden, um von dort ihre Unternehmen zu leiten und die Erde den Lowbrows, den Retardierten überliessen, wenn dies denn möglich wäre.

Erinnert mich doch glatt an Ayn Rand, die 1957 mit „Atlas Shrugs“ ein ähnliches Szenario zu Papier gebracht hatte. Nur dass die Welt der Aufgeklärten in den USA hinter den Bergen lag.

Hinter den Bergen? Jetzt denke ich an Schneewittchen, lol.

sabato, marzo 31, 2018

Interzone 274, New Science Fiction & Fantasy



„Soul Music“ von Anthony Johnston spielt im Künstlermilieu auf einem desolaten Planeten. Über ein Wormhole kamen sie dorthin, bildeten eine Kolonie, und dann verschwand das Wormhole. Verbindung zur Erde war tot. Die Personen waren ohnehin ausgeflippt, so dass sie das nicht weiter störte.

„Jek was a thousand assholes rolled into one“.Diesen Spruch finde gut. Vielleicht kann ich den irgendwann einmal anwenden, lol. Es geht um alte Bücher wie „A history of post imperial music“. Bücher sind selten. Augen sind Ersatzteile und kommen aus dem Drucker. Um die 3D-Drucker ist es still geworden, finde ich. Man konnte Neko werden, sich Katzenpfoten implantieren lassen, oder auch Flügel. Der unwirtliche Planet war mit Kuppeln bestückt, unter dem Menschen lebten, die sich zu Gruppen zusammengeschlossen hatten: Drinkers, Druggers, Sexers, Builders.

Shoska, die Protagonistin, plante ein Event mit einem alten Erdinstrument, dass Gitarre hieß.Gut fand ich audiochromatic Patterns, Farbmuster ihres Kleides, das über die Musik im Raum wechselte. Müsste schon jetzt machbar sein, oder?


Frohe Ostern Leute

Der Spiegel v. 24.3.2018


In den letzten „Spiegel“-Ausgaben kamen Philosophen zu Wort. Akademiker, die so unterschiedlicher Meinung sein können wie Volkswirtschaftler. Also gibt es doch Leute, die sich mit der Frage beschäftigen, wie es gesellschaftlich weiter geht. Mit ihren Antworten finden sie in der Politik wenig Gehör. Die wurde in ihrer Unfähigkeit allein gelassen mit der Flüchtlingswelle fertig zu werden, die über das Land hinweg schwappte. Lag das an den Philosophen? Sicher nicht. Es lag an der mangelnden Aufnahmefähigkeit der Politiker.für neue Ideen.

Hätten Flüchtlinge in der Art hereingelassen werden sollen, wie es geschehen ist? Sicher nicht. Wäre es machbar gewesen, sie in ihr Ursprungsland zurückzuschicken? Sicher nicht. Ein Dilemma.
Das was der Regierung fehlte, waren Einfälle.Wie wäre es mit der Errichtung einer Pufferzone gewesen, gebilligt und erstellt von allen Mitgliedern der Europäischen Union? Buffer kennen wir aus der Informations-Technologie, in der Daten vor der Verarbeitung zwischengespeichert werden. Das gleiche Prinzip hätte auch für Flüchtlinge angewandt werden können. Leute heulen auf: Flüchtlinge sind Menschen, keine Daten. Menschen sind Daten und sie enthalten Daten. Doch die Datenverarbeitung bei der Flüchtlingsaufnahme funktionierte nicht. Hätte es einen Puffer gegeben, wäre es ein Leichtes gewesen, die Menschen so lange dort zu lassen, bis ihre wahre Identität ermittelt worden wäre. Dann die anderen Daten. Erinnerungen abzusaugen ist zur Zeit unmöglich. Doch wenn wir an Arthur C. Clarkes Ausspruch denken „Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic“, dann ist es nur eine Frage der Zeit.

Im vorletzten „Spiegel“ gab es unter der Überschrift „Es gibt keine Pflicht zur Fremdenfreundlichkeit“ ein Gespräch mit dem konservativen Philosophen Rüdiger Safranski. Er kritisierte die Einwanderungspolitik unter anderem. Man muss nicht unbedingt konservativ sein, um diese bescheuert zu finden. Der Mann hob, soweit ich mich erinnern kann, auch das Bedürfnis nach Identität in einem Volk hervor. Da kann ich nun überhaupt nichts mit anfangen. Denken wir mal an das Computer-Spiel „Second Life“, in dem sich zur Zeit um die 40000 Leute befinden. Die am häufigsten benutzte Umgangssprache ist englisch, egal ob es ein Deutscher oder Chinese ist, dessen Avatar dort herum macht. Was soll dort die Volksidentität? Denken wir mal an die Zukunft, wenn Maschinen intelligenter geworden sind. Was interessiert es die, zu welchem Land man gehört. Es sind Menschen, mit denen sie sich abgeben müssen. Und das reicht.

Denn eine Demokratie, wie wir sie kennen, ist zum Scheitern verurteilt. Das chinesische System der Ein-Parteien Regierung wird sich durchsetzen, bis es von einem Maschinensystem abgelöst wird.
Der letzte „Spiegel“ wurde unter dem Motto „Die Falle Facebook“ veröffentlicht, in dem Glauben, dass man den Konzern auf die Knie zwingen und die Nutzer schützen kann. Trump wettert gegen Amazon. Alles Rückzugsgefechte. Technologie entwickelte eine Eigendynamik und ist nicht mehr zu stoppen. Wo sie hinführt, siehe den Absatz zuvor.

Und schließlich Schulz, Markus Feldkirchen schrieb ein Buch über ihn. Vermutlich wird es in Deutschland später bei irgend jemandem im Bücherschrank stehen. Ich sehe nur, dass die deutsche Politik in ihrer jetzigen Form irrelevant geworden ist wie der Schulz es wurde. Deutschland kann es für eine Zeit aushalten. Es hat eine gute Infrastruktur. Auf Dauer aber hat es asiatischer Dynamik nichts entgegenzusetzen.

martedì, marzo 27, 2018

Lagerhallen und defekte Waffen


Lagerhallen, sogenannte e-commerce fulfillment and distribution centers sind in. Wenigstens in den U.S.A. Treibende Kraft sind zunehmende Online-Verkäufe. Toll, dass auch untalentierte Arbeitskräfte dadurch eine Stelle finden, für die Zeit, in der sie nicht durch Roboter ersetzt werden. Das kann noch dauern. In Seattle wird im Stadt-Zentrum ein Lagerhaus gebaut, in dem die Lastwagen bis in den ersten Stock fahren können. Grund: Lieferzeiten um Stunden zu verkürzen, dichter an der Kundschaft zu sein. Wird wohl mit Verzögerung auch in europäischen Ländern so laufen.

Interessant ist auch ein Artikel der „Business Week“ über brasilianische Pistolen, die billiger als amerikanische sind, dafür aber von selbst losgehen, wenn sie auf den Boden fallen. Na ja, man kann nicht alles haben. Nur ein paar Tote mehr. Hersteller ist Taurus. Und der US-Gesetzgeber hat keine Handhabe geschaffen den Hersteller zu zwingen, defekte Waffen zurückzunehmen. Ansätze dazu wurden von einigen waffengeilen Senatoren im Keim erstickt.




venerdì, marzo 23, 2018

Der Spiegel v. 17.3.2018


Geschafft: Den letzten Spiegel habe ich durch. Ist doch schon mal was. Die Überschrift im Leitartikel „Xi ist zu weit gegangen“ prangert China als Diktatur an und behauptet, dass China kein Modell für eine neue Wirtschaftsordnung sei.

Nun gut, mag ja alles sein. Nur China hat einen Plan, der nach und nach abgearbeitet wird. Das sich Xi Jinping mit open end hat inthronisieren lassen, halte ich bescheuert. Man muss auch mal loslassen können.

Der neue Generalsekretär der CSU Markus Blume meint „Das Bierzelt ist ein Seismograf“. Politik wird für Deppen gemacht. Entweder werden sie übers Ohr gehauen, siehe Vernachlässigung der Aufsichtspflicht bei Autoabgasen, Fluten des Landes mit Flüchtlingen, Erzeugung alternativer Energien ohne erforderliche Infrastruktur, oder die Deppen fallen durch das Rost der Regierung. Denke ich nur an die Tafeln, die versuchen die Ärmsten aufzufangen, oder an den Basistarif der privaten Krankenversicherungen, in dem für finanziell minderbemittelte Selbständige nur Mindestleistungen zur Verfügung gestellt werden. Das geht aus dem Artikel „Ganz Unten“ hervor. Auf der anderen Seite, wenn Selbständige die Beiträge zur Krankenversicherung nicht wuppen, hätten sie sich überlegen sollen, ob es Sinn macht, Selbständiger zu werden. Unter diesen Gesichtspunkten kommt man sich in Italien mit seinem nationalen Gesundheitsdienst wie im Schlaraffenland vor.

In den U.S.A wäre es noch schlimmer als in Deutschland. Häufig verlieren alte chronisch Kranke dort ihre ganzen Ersparnisse, die sie für ihre Behandlung aufbringen müssen, weil sie aufgrund ihrer Krankengeschichte in keine Versicherung aufgenommen wurden. Obamacare versuchte dem ein Ende zu setzen, was aber nur teilweise gelang und durch die Trumpregierung wieder zurückgesetzt werden soll.

Dann gibt es mit „Tod in Berlin“ einen Artikel über ein junges amerikanisches Ehepaar, welches in der Berliner Diskothek Berghain eine Nacht verbringen wollte. Was es auch tat, nur sie schluckte Ecstasy-Tabletten, fiel um und starb. Ist das einen Artikel wert?

Der Fortschritt ist eine Schnecke“. Anscheinend steigt Produktivität nur in kleinen Inkrementen. Glühlampe, Telefon, Dampfmaschine, waren machtvolle Produktionsbooster. Jetzt müssen Sensoren, Algoritmen entwickelt, Verbindungen geschaltet und der Mittelstand auf Linie gebracht werden. Das zieht sich hin. Es kommt die Künstliche Intelligenz hinzu, dann dauert es noch länger. Und Otto Normalverbraucher bekommt davon nichts mit. Nur, irgendwann ist es soweit, und die Welt wird anders aussehen.

Es gibt einen Artikel über Gamer, den ich ganz interessant fand. Ich benötige einen PC mit schnellerer Grafik, denn in der Second Life Region Stepford, wo ich eine Klinik betreibe, dauert es, bevor sich Objekte und Personen materialisieren. Das muss Ruckzuck gehen. Ich werde mich mal umsehen.

Miriam Meckels Buch „mein Kopf gehört mir. Eine Reise durch die schöne neue Welt des Brainhackings“ wird auseinander genommen. Meckel ist Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Die Frau hat zuviel geraucht, wenn sie behauptet, dass Computer in Zukunft unsere Gedanken werden lesen können und Personen mit Gehirnimplantaten die geistige Elite bilden werden.

Wenn William Gibson das in einen SF-Roman eingebaut hätte, würde ich es akzeptieren, aber als Sachbuch?

Dass die AfD deutsche Politik aufmischt, ist ja in Ordnung. Nur der Nationalismus geht mir auf den Senkel. Das ist so, als wenn Trump Zollschranken errichten würde. Oh, tut er ja.










mercoledì, marzo 21, 2018

Social Credit System oder chinesische Gefälligkeitspunkte



Wer sich vorbei benimmt, darf nicht fliegen oder Bahn fahren. Falsche Infos über Terrorismus verbreiten, Ärger im Flugzeug machen, abgelaufene Tickets benutzen, im Zug rauchen werden mit Punktabzug und Fahrt-, Flugverbot geahndet. Desgleichen wenn Arbeitgeber keine Versicherungsbeiträge abführen oder Gebühren nicht bezahlen. Das System wird sicher noch optimiert.

Ab Mai wird es offiziell, aber lt. Reuter wurden schon 2017 6.1 Millionen Chinesen vom Transport ausgeschlossen. Das war vermutlich die Beta-Version. Mit der Alpha geht es ab Mai los.

Der Spiegel vom 10.3.2018 und The Day of the Triffids


Der Spiegel

Die Titelstory des vorletzten „Spiegels“ war ein Beitrag über Depression. Nach meinem Empfinden gab es auf sieben bedruckten Seiten nicht viel, was man nicht schon vorher wusste. Es ist eine Krankheit, so viel steht fest, die geheilt werden kann. Wenn man sie hat, dann muss man da durch.
Unter „Kreative Zerstörung“ wird der Versuch Macrons beschrieben, die europäische Politik aufzumischen. Aber Sitzfleisch der Parlamentarier bildet die Mauer, gegen die Macron anrennt


The Day of the Triffids (2009)

John Wyndhams Roman hatte ich meines Wissens schon als Jugendlicher gelesen. Wyndham starb 1969. Den ersten Film hatte ich ebenfalls gesehen. Doch das 2-teilige Fernsehstück eben erst vor einigen Tagen auf You Tube. Klasse gemacht. Die Engländer haben was drauf. Ähnelte den Quartermass Fernsehspielen. Empfehlenswert.

domenica, marzo 18, 2018

Acronyme, Geschrumpfte Merkel und Fahrstühle


„Huawei Agile Pol helps Enel“

lese ich in einer Anzeige der vorletzten „Business Week“. Enel kenne ich, unser italienischer Strom-Erzeuger, aber was ist Pol? Ohne Acronyme kommt man anscheinend nicht mehr aus. Nun denn: Pol = Passive optical Lan, Lan wird nicht erklärt, das muss man wissen (Local Area Network), Pol basiert auf GPON = Gigabit Passive Optical Network. Alles klar? Lol (laugh out loud).
Damit es etwas verständlicher wird: Pol setzt sich aus OLT; ODN sowie ONU zusammen. Mit anderen Worten aus Optical Line Terminal, Optical Distribution Network, Optical Network Unit. Das Resultat. Netzwerkgeschwindigkeit wird von 100 Mbit/s auf 700 Mbit/s beschleunigt. Dann lese ich „50 percent higher deployment efficiency with over 50 percent lower OPEX“. OPEX, also was ist denn das schon wieder? Es wurde nicht erklärt. Das muss man also wissen. Ich google: Operational Expenditure = laufende Ausgaben.
Also nichts wie ran an die Acronyme. Ich werfe noch ein paar in die Runde:
GPIO = General Purpose Input/Output
MPP = Multi Purpose Pins
I2C = Inter-Integrated Circuit
UART = Universaal Asynchronous Receiver/Transmitter
SPI = Serial Peripheral Interface
PCM = Pulse Code Modulation
HDMI = High Definition
USB = Universal Serial Bus
eMMC = embedded Multimedia Card
RAM = Random Access Memory
GPS = Global Positioning System
ARM = Advanced RISC mACHINE
RISC = Reduced Instruction Set Computing
LED = Light Emitting Diode
PCB = Printed Circuit Board
BB = Breadboard
IC = Integrated Circuit
IR = Infrared
PIR = Passive Infrared
SDK = Software Development Kit
UI = User Interface
GUI = Graphical User Interface


Altenpflege

ist in vielen Ländern ein ungelöstes Problem. Bevor die Alten soweit sind, dass sie gepflegt werden müssen, sind sie ein unschätzbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, wie der Papst gestern meinte.
Es hängt sicher damit zusammen, dass es in vielen Ländern zu wenig Kinderhorte gibt und dann, wenn die Alten gepflegt werden und weiter zu Hause wohnen möchten zu wenig Pflegekräfte.
Wie die “Business Week” berichtet, wird es 2050 in den U.S.A. Um die 80 Millionen Senior Citizens (Rentner) über 65 und um die 3 Millionen Pflegekräfte geben. In vielen anderen Ländern sieht es nicht besser aus. Dagegen hilft nur eines: So lange gesund bleiben wie möglich.

Bitcoin

Bei AliExpress habe ich mir einen USB-Stick bestellt, um ein Bitcoin Wallet draufzuladen. Ist aber noch nicht soweit. Ehe der Stick mit der Post bei mir eintrifft, vergeht sicher noch ein Monat. Und bis dahin lasse ich von Bitcoin die Finger.



Merkel Downsized

ist der Titel der letzten “Business Week”. Merkel ist geschrumpft, hat zwei wichtige Ministerien an die SPD abgeben müssen. Einige CDU-Leute sind sauer. Ich hätte mich für Neuwahlen ausgesprochen. Bin mal gespannt, wie es hier in Italien weiter geht. Unsere politischen Schrumpfhirne und Zombies werden den Laden schon gegen die Wand fahren.



Fahrstühle

Interessant. Über 180 > 250 m hohe Gebäude werden in den nächsten zwei Jahren errichtet. Die meisten in Asien. Kone (Finnland), ThyssenKrupp (Deutschland) und Otis Elevator (U.S.A.) sind die größten Fahrstuhlbauer, die ihre Geräte in überhohen Türmen testen. Einige fahren vertical und seitwärts. Davon bekommt man in Italien gar nichts mit. In Ferrara, am Hauptbahnhof, wird ein 10 stöckiges dödeliges Hochhaus als unser Wolkenkratzer tituliert. Auch daran kann man erkennen, wie sich Italien vom Fortschritt abnabelt.



Artificial Intelligenz Programmierer gesucht.

Spitzenkräfte, die Machine Learning programmieren und entwickeln, können bis zu einer Million Dollar pro Jahr verdienen. Diejenigen, die gerade die Uni verlassen, bekommen schon 300.000 Dollar. Kann man nicht meckern. Weltweit sollen, so sagt es eine Untersuchung, um die 22000 Personen in der Lage sein, Systeme Künstlicher Intelligenz zu entwickeln. Allein in den U.S.A gibt es um die 10000 offenen Stellen dafür. Irgendwann läuft es darauf hinaus, dass intelligente Systeme andere intelligente Systeme erzeugen.




venerdì, marzo 16, 2018

Asimov's Science Fiction Jan/Feb 2018




Enthält mit „Sea of Dreams“ eine Story von Xixin Liu, dem prominentesten chinesischen SF-Autoren. Ich habe seine Trilogie in meinem Regal nachdem ich las, dass Obama diese auf seinem Nachttisch liegen hatte. Ich wollte mit ihm gleichziehen; dann dann endete sie neben fünfzig anderen ungelesenen Bücher als Staubfänger.

Mit „Mother Tongues“ von S. Qiouyi Lu las ich eine weitere Story eines Chinesen. Er brachte sogar einige Wörter in Mandarin unter. Doch am chinesischen hapert es bei uns noch, oder?
Zwei Stories von James Gunn über herausragende Exemplare aliener Kulturen, die ausersucht sind zu einem Planeten zu fliegen, wo sich ein Prophet mit einer Transcendenz-Maschine aufhält. Was es mit der Maschine auf sicht hat, wird noch nicht verraten. Doch schon einige Asimov-Ausgaben zurück gab es ein paar Stories von Gunn, in denen er jedesmal andere Kulturen beschrieb und eine Handlung daraus aufbaute, bis sich deren Protagonisten aufmachten, zu dem Mann mit der Transcendenz-Maschine zu fliegen..

Gunn ist 1923 geboren. Der Mann ist jetzt 95 Jahre alt und haut noch immer die tollsten SF-Stories raus. Ich hatte ihn schon in meiner Jugend gelesen. Erstaunlich.

Ian Creaseys „The Equalizers“ ist ebenfalls gut. Nahe Zukunft. Die Leiterin der Personal-Abteilung eines Grossunternehmens setzt sich eine Brille auf, bevor sie Bewerber interviewt. Damit sieht sie die Leute als Avatar und hört deren verfremdete Stimme. Der Zweck, eine von Vorurteilen befreite Bewertung durchführen können.
Es klappt nicht mehr, als sie sich vor einem One-Night-Stand den Equalizer aufsetzt.

mercoledì, marzo 14, 2018

Der Spiegel vom 3.3.2018


Planung = 0.

Ich habe Respekt vor unseren Altvorderen, die tolle Parks wie den Hamburger Stadtpark oder den in Kassel geplant und geschaffen haben. So etwas würde in unserer Zeit doch niemand mehr hin bekommen.
Mir kam dieser Gedanke, als ich den vorletzten „Spiegel“ durchblätterte, in dem das Dieselproblem für Deutschland dargestellt wurde. Die Zulassungsmargen der Europäischen Union waren seit langem bekannt. Sich wie die Chinesen auf Elektroautos zu konzentrieren oder die Autoindustrie dazu anzuhalten Wagen mit ausreichend dimensionierten Behältern für Adblue zu bauen, fiel der Regierung nicht ein. Planung für die nahe Zukunft, geschweige für die weiter entfernte, ist ihr nicht möglich. Die Konsequenzen wird Autofahrern aufgelastet.



Jens Spahns Bemerkung

Jeder habe mit Hartz IV, was er zum Leben brauchte, das meinte der künftige Gesundheitsminister Jens Span. Das reicht nicht. Wenn auch zwei Grundbedürfnisse, ein Dach über dem Kopf und Nahrung, befriedigt sind, fehlt die gesellschaftliche Teilnahme.
Vielleicht fällt uns dazu etwas ein. Ich meine Gutscheine für Theaterkarten, Zigaretten, Freibier und Puffbesuche wären ein guter Anfang. Vielleicht noch ein Mitgliedschaftsgutschein für einen Angelverein, Anstellung in der Dosenpfandprüfstelle. Haben wir damit alles abgedeckt? Ich erwarte weitere Vorschläge.



Rote Bedrohing?

Ein Essay im „Spiegel“ stellt China als eine rote Bedrohung dar. Unsinn. China will langfristig den Rest der Welt assimilieren. Die roten Borgs. Das ist doch keine Bedrohung, das ist das Erklimmen einer höheren Ebene. Wer das schafft, hat mehr Geld, mehr Technologie, eine sauberere Umwelt und ist der Optimierung nähergerückt. Nun gut, es wird anstrengend sein, besonders mit dem Erlernen von Mandarin, aber Cappuccino sowie Bratwürste werden einem gelassen. Da bin ich mir sicher.

lunedì, marzo 12, 2018

Wenn es dann regnet und einmal friert



Schlaglöcher, die nach dem letzten zweitägigen Frosteinbruch auf Italiens Strassen entstanden sind, haben ihren Platz in Italiens Tageszeitungen gefunden. Unser Land zerbröckelt. Bin gerade mit dem Fahhrad zurückgekehrt. Ich hatte die Absicht, so einen Krater der Strasse zu photographieren oder heisst es fotografieren oder photografieren oder fotographieren aber potz Blitz, waren die schon mit Teer gefüllt worden oder war es Bitumen? Unsere Region ist die mit den schnellsten Ausbesserern. Die machte es doch glatt nach 4 Tagen, oder waren es 5 oder 6 oder 7?



domenica, marzo 11, 2018

"E' la scienza che lo dice Il mondoi e figlio di Dio."




Unsere Tageszeitung widmet zwei Seiten dem 88 jährigen italienischen Physiker Antonnino Zichichi, der mit der obigen Aussage zu tief ins Weinglas gesehen hat.

Sicher sind seine Verdienste unbestreitbar, aber dann müssen ihm die Neuronen durcheinander gekommen sein.

„Wir sind keine Produkte des Chaos sondern der Logik. Deshalb muss es einen Verursacher (autore) geben.“

Na denn. Diese These müsste erhärtet und von Peers, also anderen Wissenschaftlern korroboriert (bestätigt) und dann in einer wissenschaftlichen Publikation stehen. So lange das nicht passiert, ist es Inhalt der Tasse, die der Mann nicht im Schrank hat.

venerdì, marzo 09, 2018

Reddito di Cittadinanza



Cinque Stelle, diese Partei bekam die meisten Stimmen bei der Parlementswahl dieses Monats. Eine der Attraktionen war Reddito di Cittadinanza, ein Kreuzung von Hartz IV und Grundeinkommen.
Eine Regierung kam noch nicht zustande; denn jetzt wird ausbaldowert, welche Partei mit welcher koalieren kann; denn keine bekam die absolute Mehrheit.

Doch schon treffen in den Kommunen Anfragen nach Antragsformularen für Reddito di Cittadinanza ein.

Anscheinend stehen die Antragsteller auf dem geistigen Level derjenigen, die Schulz von der SPD zum Heiland stilisiert hatten, bevor der im Nichts verschwand.

giovedì, marzo 08, 2018

Analog, Science Fiction and Fact, Jan/Feb 2018







enthält lesenswerte Geschichten. „Hobsons Choices“ von Mary A. Turzillo z.B. handelt von einer Familie, die aus ihrem herunter gekommenen Haus in eine Gated Community zieht. Die Sache hat nur einen Haken, die Auswahl. - So könnte es in abgemildeter Form auch im Schrebergarten-Verein laufen mit Typenlauben und Heckenhöhe -. Haustypen, Farben von Haus und Autos, Sportangebote und Tanzpartner für die Tochter, die Zahl ist auf drei reduziert und die Verwaltung behauptet, egal wieviel Typen, Arten, Variationen angeboten werden, es läuft immer auf drei Typen hinaus. Als die Tochter nicht einmal ihren Freund als Tanzpartner auf den Highschool-Abschlussball (Junior Prom) mitnehmen durfte sondern einen von drei Jungen des Wohnkomplexes, war das Mass voll und sie zogen wieder in ihr altes Haus zurück.
In den USA sind Wohnkomplexe optimal. Die gibt es in fast jeder großen Stadt. Sie bestehen aus einem Bpro und zwanzig oder mehr Häusern. Ich wohnte in Greenville in einem dieser Häuser, das aus sechs Wohnungen bestand. Möbliert, unmöbliert. Der Wohnkomplex hat Swimming-Pool, Waschsalon, Fitness-Raum, Tennisplätze. Wenn ich mit einem Glas Merlot und Buch auf dem Balkon lag, hörte ich das Plop-Plop vom Tennisplatz, Glockenspiele von den anderen Balkons, deren Töne vom Wind erzeugt wurden.
Nahm man ein unmöbliertes Appartement, konnte man die Möbel in einem Geschäft aus dem Showroom aussuchen und mieten. Praktisch.


In „Endless City“ von David Gerrold ist von Meatspace die Rede. Das ist, was wir Second Lifer als Real Life bezeichnen, in dem organische Zellklumpen wie Menschen zu Hause sind. Während wir bei Second Life die Tastatur eines Computers bedienen, werden Avatare in den Sf-Stories gedankengesteuert.
Im Ist-Zustand hängen Gamer im virtuellen Raum und zur gleichen Zeit im Meatspace herum. Das wird sich dann ändern, wenn man irgendwann sein Bewusstsein auf den Avatar übertragen kann.


„Air Gap“ von Eric Cline handelt von einem Computer, dessen Vorgänger FREDRIQ BRAUN genannt, sich omnipotent fühlte, Menschen wie Sklaven behandelte und von unintelligenten Raketen vernichtet wurde.
Der Nachfolger, von dem die Rede ist, wird Kurzweil genannt. Ray Kurzweil, der Futurist lebt ja noch. Fredric Brown, der SF-Meister starb 1972. Brown, auf den sich „Air Gap“ bezieht, war ein Meister der SF-Short-Short Story. Ich copied and pasted „The Answer“.

Dwan Ev ceremoniously soldered the final connection with gold. The eyes of a dozen television cameras watched him and the subether bore throughout the universe a dozen pictures of what he was doing.
He straightened and nodded to Dwar Reyn, then moved to a position beside the switch that would complete the contact when he threw it. The switch that would connect, all at once, all of the monster computing machines of all the populated planets in the universe -- ninety-six billion planets -- into the supercircuit that would connect them all into one supercalculator, one cybernetics machine that would combine all the knowledge of all the galaxies.
Dwar Reyn spoke briefly to the watching and listening trillions. Then after a moment's silence he said, "Now, Dwar Ev."
Dwar Ev threw the switch. There was a mighty hum, the surge of power from ninety-six billion planets. Lights flashed and quieted along the miles-long panel.

Dwar Ev stepped back and drew a deep breath. "The honor of asking the first question is yours, Dwar Reyn."
"Thank you," said Dwar Reyn. "It shall be a question which no single cybernetics machine has been able to answer."
He turned to face the machine. "Is there a God?"

The mighty voice answered without hesitation, without the clicking of a single relay.
"Yes, now there is a God."
Sudden fear flashed on the face of Dwar Ev. He leaped to grab the switch.
A bolt of lightning from the cloudless sky struck him down and fused the switch shut.


„Knock“ von Brown kann ich nicht unerwähnt lassen.
The last man on earth sat alone in a room. There was a knock on the door.
Und hier die You Tube Version https://www.youtube.com/watch?v=LgHMxKEkqvg



domenica, marzo 04, 2018

Gro-Ko-Entscheidung der SPD-Mitglieder



Im “Spiegel-Online” (SPON) las ich einen Beitrag von Georg Diez unter dem Titel “Das leere Spektakel”. Mit Diez kann ich sonst nichts anfangen, Die meisten seiner Beiträge sind mit Moralin angesäuert. Aber diesmal gibt es eine Syntonie.

Die Unzufriedenheit der Menschen, denen es zu einem großen Teil ganz gut geht, wird durch das Versagen der politischen Elite gespeist, die Zukunft zu antizipieren und die Politik danach auszurichten.

Dabei ist es doch einfach: Was wäre wenn Szenarien entwerfen, aufschreiben, ausdrucken, abheften und bei Bedarf danach handeln.

Das Entwerfen würde ich mit einem Team hinbekommen. Die Resultate müssten mit Wissenschaftlern wie Ökonomen, Politologen diskutiert und durch Algoritmen und Künstliche Intelligenz verifiziert werden. Dann hätte man ein Handbuch, nach dem man sich ausrichten könnte.

venerdì, marzo 02, 2018

Der Spiegel v. 24.2.2018


Das, was ich im letzten „Spiegel“ nicht gelesen habae, war doch allerhand: Das Me-too Gedöns zum Beispiel. Ich hätte auch das Interview mit Frau Kramp-Karrenbauer überschlagen sollen. Banal wie Merkel-Interviews. Ob sie nun Lastwagenanhänger verkauft, das fiel mir spontan ein, als ich den Namen las, oder CDU-Generalsekretärin wird, ist doch gehupft wie gesprungen.

Dass Siemens seinen Medizin-Technik Ableger an die Börse bringen will, ist schon interessanter. Als eigenes Unternehmen kann es flinker agieren und andere Firmen aufkaufen, die Healthineers, so wie das Unternehmen heisst, bei der Digitalisierung unterstützen können. Es läuft auf IoT (Internet of Things) hinaus, in denen medizinische Apparaturen Daten austauschen und eine optimale Behandlung des Patienten einleiten.

IoT, so meine ich, wird ein beherrschendes Thema werden. Daher habe ich auch ein paar Cisco-Aktien (CSCO). Obwohl diese zur Zeit in den Keller rauschen, wird ihr Kurs mittel- und langfristig in die Höhe gehen. Meine persönliche Meinung, die verkehrt sein kann. Bosch-Aktien zu besitzen, ist sicher auch nicht verkehrt, denn Bosch stellt Sensoren her, die für IoT benötigt werden.
„Die Wut der klugen Köpfe“: Dieser Artikel behauptet, dass unter Gebildeten der Hass auf die sogenannten Main-Stream Medien gedeiht, und das sei neu, verunsichere Journalisten.

Also ich hasse niemanden. Liegt vielleicht an meiner mangelhaften Bildung. So lange Journalisten Geschehnisse und Zusammenhänge berichten und ihren eigenen Senf nicht als allein seligmachende Lösung dazu geben, ist auch alles ok. Unangenehm wird es nur, wenn die moralische Keule geschwungen wird. Das betrachte ich als Idiotie. Sollte man Idioten hassen? Eher bemitleiden.
Politiker sind größtenteil müde Pflaumen. Blicken wir auf das Verteidigungsministerium mit 2000 Mitarbeitern, die nur Schrott produzieren, oder auf Berliner Politiker, die keinen Flughafen gebaut bekommen. Politiker stören, sollten durch Maschinen, Techniker und Wissenschaftler ersetzt werden. Und wenn Künstliche Intelligenz so weit ist, sind auch Journalisten entbehrlich.

In Italien sind wir weiter. Politiker sind Clowns, das wissen wir, und werden nicht ernst genommen. Sonntag wird gewählt, und den Italienern ist klar, das alles so bleibt wie es ist.

Den Artikel über das Fasten fand ich interessant. Da ist was dran. Abnehmen und der Blutdruck sinkt. Weniger Fleisch und die Nieren arbeiten besser. Und dazu ausreichend Bewegung. Mit diesem banalen Rat beende ich diesen Blog-Eintrag und verabschiede mich bis zum nächsten Mal.



Schnee von gestern



Gestern schneite es bei uns in der Emilia Romagna. Diesen Winter das erste und vermutlich auch das letzte Mal. Schnee bei uns finde ich überflüssig. Strassen und Fusswege sind nicht begehbar, man hockt im Haus herum. Den ganzen Tag, das macht mich nervös, ich brauche Bewegung. Bei Temperaturen um 0 Grad verzichte ich auf das Fahhrad, aber ich brauche zumindest drei Mal täglich einen flotten Fussmarsch. Das war gestern nicht drin. Heute, bei 1° + sind die Strassen wieder frei und ich kann an die frische Luft. Nicht schlecht. Tief durchatmen.

Unserer Tageszeitung zufolge hat der Schneetag Italien eine halbe Million Euro gekostet. Die Bahn setzte nur die Hälft ihres Fuhrparks ein, weil einen Tag zuvor aufgrund von nicht heizbaren Weichen alles drunter und drüber ging. Schulen waren geschlossen, Autobahnen gesperrt.

Das erinnert mich an meine Zeit in Dallas, TX. Es war in den neunzigern und ich arbeitete als Programmierer für den medizinischen Ableger von Kodak. Hin und wieder schiebt sich eine Kaltfront aus Kanada über die Steppen hinweg bis in den Süden der Vereinigten Staaten. Ein sogenannter Coldsnap. Es war drei Uhr nachtmittags und ein paar Schneeflocken fielen, die einige Minuten auf dem Boden blieben und sich dann auflösten. Die Geschäftsleitung gab Schnee-Alarm und wir wurden nach Hause geschickt.

Wochen später musste ich für Kodak nach Rochester im Staate New York, wo die Zentrale lag. In der Gewissheit, dass es dort kälter sein würde kaufte ich mir ein paar feste Schuhe und eine Lederjacke, setzte mich ins Flugzeug und flog nach Rochester. Dort lag ein Meter hoch Schnee und im Gegensatz zu Dallas arbeitet jeder weiter.


Ich schaffte dort eine Woche, in einem massiven Gebäude, bevor ich wieder nach Dallas zurückflog. Die Arbeit hätte ich auch von Dallas aus erledigen können. Ich stellte fest, dass die Amerikaner ihre Leute gern in der Gegend herumschicken. Mir passierte das nicht zum letzten Mal. Baldor in Arkansas schickte mich zu einem kleinen Ort in München. Corning sandte mich in eine Filiale in Pensylvania und für Dow Chemical machte ich etwas in der Nähe vom Rhein in Baden.

In dem Kodak-Gebäude waren die Korridore, in dem Leute in Golf Carts herumkurvten, mit Verkehrsschildern ausgezeichnet. Mir wurde bedeutet, das Gebäude nur in Begleitung eines Angestellten zu verlassen, da in ihm Projekte für das Militär durchgezogen würden und es eine Sicherheitszone sei. Nur, als ich mit meiner Arbeit fertig war, sah ich keinen Angestellten mehr und ich stand mit meinem Laptop for einer geschlossenen Drehtür. Doch ich fand ein Telefon, das mich mit der Wache verband. Nach einigen Vorhaltungen musste ich mich vor die Drehtür stellen. Die Wache schob sie eine viertel Drehung weiter und ich war draussen.

Der Parkplatz war beleuchtet und es standen noch ein paar Fahrzeuge dort, unter einer dicken Schneedecke versteckt. Ich wusste, mein Leihwagen war blau kannte auch die Marke, ich wischte den Schnee von den Fahrzeugen, dann fand ich einen, doch der Schlüssel passte nicht. Weitere zehn Minuten vergingen, dann sass ich in meinem.

Ereignisse wie das geschilderte werden in meinem Gedächtnis hochgespült, wenn es bei uns einmal schneit, wenn auch nur für einen Tag.