Coversong Roads

venerdì, gennaio 08, 2016

Scientific American, November 2015


Es gab wieder eine Google Science Fair, in der Art von Deutschlands Jugend forscht. An der Science Fair konnten Jugendliche im Alter von 13 18 Jahren teilnehmen. Gewinner waren Krtin Nithlyanandam und Lalita Prasida Sripada. Keine deutschen Namen, oder?

David Pogue, der HiTec-Kolumnist bei Yahoo Tech meint in seiner Kolumne Technofiles, dass die Stories von Hackern, die IT-Systeme von Autos hacken, übertrieben sind. Der Jeep, dessen IT-System zum Beispiel in den U.S.A. gehackt worden war, gehörte einem der Hacker, der ihn prepariert hatte.

Zu diesem Thema gab es einen interessanten Beitrag in der Business Week. George Hotz made a driverless Car by himself in his Garage. Hatte seinerzeit ja schon Sebastian Thrun hinbekommen. Nur hat Hotz es mit Elektronik-Teilen hinbekommen, die e sim Elektro-Shop zu kaufen gibt. Um das hinzubekommen, muss man schon was draufhaben. Er ist 26 Jahre alt, hat aber mit 14 schon an der Intel International Science & Engineering Fair teilgenommen. Von Science Fairs scheint es in den U.S.A. genug zu geben. Er machte ein paar Monate bei Google und Facebook mit, an einigen Wettbewerben, Hackathons. Das Übliche eben. Nun versucht er einen Kit mit Elektrozubehör aus einem E-Laden zusammenzustellen, mit dem man ein Auto fahrerlos machen kann. Mal sehen, wie weit er kommt. Doch zurück zu Scientific American.

The Pyramid Effect. Es scheint nicht so zu sein, dass die Menschen, welche die Cheopspyramide hochzogen, Sklaven waren. Es waren Arbeiter, Profis, die in einer eigens für sie konstruierten Stadt mit Brauerei und Bäckerei untergebracht worden waren. Von Frauen wurde nichts berichtet. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Bier und Brot ausreichten. Darüber hinaus wurden die Mannschaften auch für Segelturns angeheuert, mit denen sie Material wie Steine und Kupfer heranschafften. Zu Zeiten von Khufu, oder Cheops, der sich wie andere Pharaone als Gott sah und auch so behandelt wurde, ist die Grundlage für den Reichtum Ägyptens für Jahrhunderte gelegt wurden. Reger Handel wurde getrieben, für den die Mannschaften der Pyramidenarbeiter den Transport übernahmen. Für Administratoren und Priester gab es prächtigere Häuser in der Stadt.

Seeing in the dark. Das Victor M. Blanco Teleskop in Chile besitzt jetzt eine Dark Energy Camera mit 74 Silikon CCDs (charge coupled device) Lichtsensoren. Dunkle Energie soll die Ursache dafür sein, dass sich das Universum mit zunehmender Geschwindigkeit ausdehnt. Das Universum soll sich zu 70 Prozent aus dunkler Energie zusammensetzen, doch niemand weiß, woraus diese besteht. Eine Vermutung zielt darauf ab, dass es Partikel und entfernte Verwandte des Higgs Boson sind. Dunkle Energie ist das Gegengewicht zur Gravitation, die versucht, Körper zusammenzuhalten.

Disease Detector. Mithilfe von Nano-Sonden versucht man schneller herauszufinden, welche Bakterien und Viren als Ursache von Krankheiten infrage kommen. Dafür sind DNA-Sensoren erforderlich. Ein Tropfen Blut reicht dafür aus und das Ergebnis steht nach zwanzig Minuten fest. Das Unternehmen Xagenic versucht jetzt das System an den Mann zu bringen.

The Battle of Olives. In Puglia, dem Absatz des italienischen Stiefels, sind Olivenbäume, von denen einige mehr als tausend Jahre alt sind, von Bakterien namens Xylella befallen, die Bäume austrocknen. Wie sie das machen, ist nicht bekannt. Sobald einige Bäume krank werden, rückt die Guardia Forestale mit Kettensägen an und holzt auch die benachbarten Bäume ab. Die Landwirte sehen das natürlich nicht gern, auch weil so wenig Daten über den Verlauf der Krankheit existieren. Wissenschaftler hüten sich, Aussagen zu machen. Konspirationstheorien werden verbreitet und die Landwirte fürchten, dass ihr Geschäft mit dem Olivenöl ruiniert wird.

Robots with heart. Roboter, die aus Japan nicht mehr wegzudenken sind, sollen, auch gerade, weil sie in Zukunft zur Pflege alter Menschen eingesetzt werden, Empathie, Mitgefühl verinnerlichen. OK, es ist Hong Kong, wo dies entwickelt wird. Ist aber gleich nebenan. Das Empathie-Modul besteht aus Algorithmen, die von der Maschine selbst verbessert werden.

Im Internet gibt es Deep Learning Tutorials. Schon stark. Man kann Deep Learning lernen und das mit der Programmiersprache Python dann auch gleich am Computer ausprobieren. Maschinen sollen anhand des Tonfalls eines Menschen erkennen können, ob er gestresst ist und entsprechend reagieren. Abgesehen, dass die Maschine die Sprache selbst lernen muss. Es wird eine mehrsprachige Datenbank mit Stress und Emotionen behafteten Wörtern aufgebaut.

Baby Talk. Es gibt um die 7000 Sprachen auf der Erde. Und ich Blödmann kann nur fünf. Drei ganz gut, und zwei weniger gut. Den Rest schaffe ich nun nicht mehr. Bin zu alt dafür. Man muss eben seine Grenzen kennen. Aber wäre ich verschiedenen Sprachen ausgesetzt worden, als ich 6 Monate alt war, hätte ich die Chance gehabt, ein Dutzend oder mehr Sprachen zu kennen. Sprachen lassen sich am besten in sozialer Interaktion lernen.

Where is here?. Das erinnerte mich an Torley Lindens Sim in Second Life. Es war abenteuerlich. Der Sim, sprich Region heißt here. Nur besteht er inzwischen nur noch aus Quadraten und dem Angebot, dort Terraforming zu lernen. Zurück zum Artikel. Ziemlich wilde Erklärung. Leuchtet jedoch ein, wenn geschrieben wird, dass unsere Position, sei es der Platz, den wir gerade besetzen, sei es die Position der Erde, des Sonnensystems, nicht für ewig auf den gleichen Koordinaten sitzt. Es wackelt, zittert und bibbert im Raum-Zeit-Gefüge. Zeit spielt eine wichtige Rolle. Wenn eine Kugel steil nach unten rollt, liegt es weniger an der Gravitation, sondern daran, dass die Zeit gegen den Erdmittelpunkt schneller abläuft. Die Kugel rollt über eine Zeitkurve. Selbst das Universum wechselt seine Position. Nicht, dass wir davon etwas merken.

Und noch etwas: Es wurde beantragt, dass eines der neu entdeckten vier Elemente Lemmium genannt wird, nach dem vor einigen Tagen verstorbenen Lemmy von Motörhead. Hoffentlich klappt´s. Rock und Wissenschaft gehören zusammen. And here we go with The Ace of Spades. Yayyyyy.



giovedì, gennaio 07, 2016

Buonisti e Stupratori


Gutmenschen und Vergewaltiger


In meiner Tageszeitung Il Resto del Carlino haben die Ereignisse in Köln über Seiten hinweg ihren Niederschlag gefunden. Im Kommentar wird geätzt in der Art: Uns Vorschriften zu machen, wenn sie noch nicht mal ihre Plätze kontrollieren können, das haben wir gern. Deutschland hat im Ausland an Ansehen verloren. Vielleicht ist das ganz gut so. 

martedì, gennaio 05, 2016

Der Gebetsteppichverkäufer

Eigentlich wollte ich bei Schreib-Lust eine Story über das Monatsthema „Flüchtlinge“ unterbringen. Nur war die Story zu lang: überschritt 10000 Zeichen incl. Leerzeichen. Und ich hatte keinen Bock, die Story zu kürzen; denn wo fange ich an, und wo höre ich auf?

Die Story ist natürlich gut wie immer, lol. Just kidding, sonst denkt noch jemand von mir, ich sei eingebildet. Ich habe sie nach Google-Sites verfrachtet. Wenn ich meinen Algebra-Kurs hinter mir habe, werde ich mich darum kümmern, wieder eine vernünftige Webpage für meine Stories zu bauen. Inzwischen habe ich HTML vergessen, wäre aber eine interessante Aufgabe, mal wieder einzusteigen und danach bei JavaScript. Vermutlich im Frühjahr. Bei Google-Sites wollte ich einen Visitor-Counter unterbringen. Nur habe ich solche gefunden, die auch hochzählen, wenn ich die Seite aufrufe. Das bringt ja nichts. Also muss es letztendlich eine andere Webseite werden.

lunedì, gennaio 04, 2016

"I will my money back"



Frau Tatcher wedelte bedrohlich mit ihrer Handtasche und bekam ihr Geld zurück. Die Aktionäre der vier italienischen und von der Pleite angefressenen Kleinbanken, sind nicht in der Position ihre Forderung umzusetzen.

Premier Renzi zieht in so einer Lage einen Sündenbock hervor, der mit diesen Banken überhaupt nichts am Hut hat. Das ist Frau Merkel. Sie übt zu viel Einfluss auf die Behörden der EU aus, so dass diese gar nicht anders konnten, als abzulehnen, dass der italienische Staat den Karren der italienischen Banken aus dem Dreck zöge.


In diesem Ablenkungsmanöver geht unter, dass es die Pleitebanken waren, die ihrer Kundschaft Vorzugsaktien verkauft hatten, die jetzt mit einer dicken Null in den Büchern stehen, da sie die bei institutionellen Anlegern nicht loswerden konnten. Die wussten über die drohenden Pleiten Bescheid. Der gemeine italienische Bankkunde ist ignorant und hat noch nie etwas von due diligence gehört. 

mercoledì, dicembre 30, 2015

Phunkeeduck


Das neueste Fortbewegungsmittel ist Phunkeeduck. Billiger als Segway. Ich glaube, man kommt am billigsten über E-Bay ran.

twitching and playing

Bestimmte Internet-Gepflogenheiten haben Ähnlichkeiten mit denen aus dem Tierreich. Aktivitäten in Facebook zum Beispiel. Wenn ich daran denke, drängt sich mir ein Bild von sich lausenden Affen auf. Keine Abwertung. Ich lause ja auch so zwei Mal im Jahr mit.

Dann sehen wir uns mal twitch an. Man kann Leute beim Computerspielen beobachten. Wie bescheuert ist das denn? 24 Stunden am Tag. Man kann sich beim Spielen aufnehmen und über einen Twitch-Kanal streamen. Lifecasting. Twitch wird über Anzeigen und Sponsoren finanziert und durch den Verkauf von Krimskrams. Inzwischen wird um Preise gespielt. Für die Spieler muss ja auch dabei etwas herausspringen außer dem Ruf ein guter Twitcher zu sein. Sie können sich als Partner registrieren lassen. 12000 gibt es bereits davon. Sie erhalten von Abonnements, Klicken auf Anzeigen und dem Verkauf von Twitchhemden oder was weiß ich, einen Prozentanteil.

Inzwischen ist Google mit gaming.youtube.com eingestiegen, da jemandem im Internet beim Spielen über die Schulter zu sehen, eine Sogwirkung auf die 18- bis 24-jährigen hat.


martedì, dicembre 29, 2015

lemmy und m-kopa

Jetzt hat es Lemmy Kilmister erwischt, Frontman von Motörhead. Hier sein Aceof Spades. Er ist und bleibt eine Legende, der oft in Wacken, Schleswig Holstein, die Hosen zum Flattern gebracht hat.
Nun etwas anderes: Ein interessanter Artikel in der Business Week berichtet von einem Geschäftsmodell in Afrika. Das kenianische Unternehmen M-Kopa Solar vermietet Elektrizität erzeugende Solar-Panel Systeme an die Ärmsten der Bevölkerung, die von 2 Dollar pro Tag ihr Dasein fristet. Kunden machen eine Anzahlung von 25 $ und bezahlen mit täglichen Raten von 45 cents.

Die Gründer von M-Kopa hatten einen Plan, dass das Unternehmen skalierbar sein musste. Die Solar-Panels ersetzen Lampen- und Heizöl. Kurz bevor das Solar-System, das neben dem Panel zwei LED-Lampen, eine LED Taschenlampe, ein aufladbares Radio und Telefonadapter enthält, abbezahlt ist, gibt es weitere Ratenangebote für Produkte wie Fahrräder, Trinkwasserspeicher, Smartphones. 250 000 Solarsysteme sind bereits verkauft, und das ist erst der Anfang.

lunedì, dicembre 28, 2015

2016 wird interessant

Ein paar SF-Magazine, zwei Scientific American liegen noch ungelesen auf unserem Couch-Tisch, und ich mache mich über ein paar Business Weeks her. Eine Ausgabe hat die Klima-Erwärmung als Leitmotiv. Aber so schlimm wird es schon nicht werden. Die Ausgabe kommt auf den zu vernichtenden Stapel. Es gibt eine weitere Ausgabe The Year Ahead 2016. Wird nicht berauschend sein, aber ok. China wird schwächeln. Um gegenzusteuern, wird das Projekt Seidenstraße angeschoben, das die Infrastruktur wie Verbindungswege, Eisenbahntrassen bis nach Europa und nach anderen asiatischen Staaten ausbaut. Darüber hinaus soll der Konsum in China einen größeren Stellenwert bekommen.

Modi, Premier von Indien will eine nationale Verkaufsteuer einführen und die in den einzelnen Regionen jeweils geltende abschaffen.

Wird das Vereinigte Königreich in der Europäischen Gemeinschaft bleiben? Das entscheidet sich nächstes Jahr.

Die Koreaner befürchten die gleiche Altersstruktur zu bekommen wie Japan.

Wenn russische Banken schwächeln, werden sie geschlossen. Bei den italienischen gibt es den bail-in. Schwache Banken werden gerettet auf Kosten der Anleger, deren Bankaktien auf Zero gesetzt wurden. Auch heute gab es Proteste.

Schweden hat im Verhältnis zur Bevölkerungszahl den größten Flüchtlingsanteil. Es wird über die Schwierigkeiten berichtet, im nächsten Jahr damit umzugehen.

In den U.S.A. wachsen Seniorenresidenzen.

Streaming setzt sich durch, s.a. Netflix Effekt.

Cisco versucht das Internet der Dinge zu beherrschen. Ich halte das für eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wäre ich jünger, würde ich mich Hals über Kopf hineinstürzen. Vermutlich wird dieses Blog in den nächsten Jahren immer mehr von diesem Thema beherrscht. Es geht auch um gesammelte Daten, welche für wirtschaftliche und politische Entscheidungen prägend sein werden.

Für Intel wird es schwieriger, immer kleine Chips zu produzieren. Konkurrenten holen auf.

Ich überschlage mal Einzelhandel (Retailing) und Spiele Gaming. Dann ist Energie noch wichtig. Es bleibt vermutlich bei den niedrigen Ölpreisen. Öl aus Iran kommt hinzu. Solarpanels werden weniger subventioniert. Der Mix ist noch offen.


Politisch wird es in den U.S.A. interessant. Besonders dann, wenn Donald sich zur Wahl stellt und vielleicht auch noch gewinnt, werden wir interessante Zeiten erleben.

venerdì, dicembre 25, 2015

Hype and Hyper


Allen, denen ich es noch nicht gewünscht habe, (und das sind ja nun alle, lol), frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

Der Himmel ist grau, das Wetter macht müde, die Temperaturen sind > 0. Deshalb habe ich meine Frau um einen Picard-Tee gebeten. Wie wir alle wissen, trank Captain Picard Earl Grey. Zum Glück gibt es den auch in Italien.

In SPON (Spiegel-Online) las ich etwas über Hyperloop. Elon Musks zu realisierende Idee. Im Grunde, so ein Ding, wie die Rohrpost vor dem Krieg. Bei uns sehe ich es im Supermarkt, wenn die Kassiererin ihr Geld per Druckluft an die Zentralkasse sendet. In den U.S.A. konnte ich damit vom Auto aus Schecks deponieren. Man fuhr vor, steckte den Scheck in einen röhrenförmigen Behälter, den in ein Rohr, drückte einen Knopf und flugs sauste der ins Gebäude.
Hyperloop hat etwas für sich. Einfach schneller. In Kalifornien wird nächstes Jahr eine Teststrecke gebaut. Wenn man sehen will, wo die Musik gemacht wird, sollte man dahin gehen.

Um zu schnuppern, reicht ein 7-wochen Kurs bei der Draper-University aus. Ein weiterer Spiegel-Beitrag berichtete von einer jungen Frau die zur Zeit als einzige Deutsche (stammt aus dem Irak) die Universität besucht. Sie will später Ölfässer durch die Röhren von Hyperloop sausen lassen. In der Draper-University wird gelehrt, wie man ein Start-Up entwickelt. Hängt von einer Reihe von Umständen ab, ob er Erfolg haben wird. Was gibt es da alles? Idee, Geld, Motivation, Stehvermögen, Behörden, Umfeld, Intelligenz etc. etc. Aber für junge ehrgeizige Leute, ist Kalifornien, wenn sie auch noch Grips haben, ein interessantes Biotop. Dort werden immer mehr Wohnhäuser mit W-Lan, Printern, Gemeinschaftsräume für den Ideenaustausch gebaut. Häuser, in denen sich Gleichgesinnte ein Zimmer nehmen, für die Zeit, in der sie in der Stadt tätig sind.
In der Business Week las ich über einen Hacker, der sich bei Unternehmen verdingt, um Schwachstellen in der Informationstechnologie aufzuspüren. Von denen gibt es gerade auch auf dem Medizinsektor mehr als genug. Auch deswegen, weil medizinische Apparaturen für das Internet of Things ausgerüstet werden.

In diesem Artikel ging es um Infusionspumpen, die im Krankenhaus mit einem Server verbunden sind. Über ihn wird bestimmt, welche Pumpe bestimmte Medikamente in einer eingegebenen Quantität verabreicht. Der Server, die Pumpen können gehackt werden. Die FDA (Food and Drug Administration) hinkt hinter her. Wenn alles mit allem verbunden ist, wird es interessant.
Das Fraunhofer-Institut will zwei Dörfer in Deutschland digitalisieren. Technologie lässt sich nicht aufhalten.

In einer weiteren Business-Week-Ausgabe geht es um das Unternehmen Theranos, das mit Blutproben aus dem Finger Geld verdienen will. Ja nun, sagen wir mal, sie will aufgrund ihres einzigartigen Systems die Konkurrenz mit niedrigen Preisen vom Feld schlagen. Chefin Elizabeth Holmes konnte den Milliardär Tim Draper dazu bewegen, eine Million Dollar zu investieren, um ihren Traum möglich zu machen.

Es schien ein gewaltiger Hype gewesen zu sein, zig Krankheiten mit einem Blutstropfen feststellen zu können. Es wurde von der IPO, der Zulassung am Aktienmarkt geschwafelt.

Das Dumme ist, dass die Technologie bis jetzt nur für Herpes zugelassen ist und es an Vergleichstests mit herkömmlichen Systemen mangelt, so dass das amerikanische Gesundheitsamt keine Möglichkeit sieht, die sogenannte Nanotainer-Technologie für weitere Pathologien zuzulassen.

Zur Zeit sieht es so aus, dass die Theranos-Technik nur im Gehirn ihrer Chefin funktioniert. 

giovedì, dicembre 24, 2015

Oldie-Con 2017


Der Oldie-Con 2017 findet am 9.-11. Juni statt. Wer als Oldie etwas langsamer geworden ist, kann ja schon mal damit anfangen, sich darauf vorzubereiten.
Den Oldie-Con in Wetzlar, der stets alternierend zum Con in Unterwössen in Wetzlar standfand gibt es nicht mehr.

Es wurde daher die Frage aufgeworfen, ob es sinnvoll sei, den Con in Unterwössen jährlich stattfinden zu lassen. Das steht nun zur Diskussion an.

lunedì, dicembre 21, 2015

Bad Banks


Vier italienische Banken sind pleite gegangen. Faule Kredite wurden mit Zustimmung der Brüsseler Europabehörden in eine Bad Bank ausgelagert unter der Bedingung, dass Aktionäre ihren Beitrag zu leisten hätten. Der Wert ihrer Aktien wurde auf Null reduziert.  

Während normale Aktien meistens im Besitz von institutionellen Investoren (Banken, Fonds, Versicherungen) waren, wurden Vorzugsaktion der Banca Marche, Banca Etruria, Carife und CariChieti, in Italien Bond Subordinati genannt, den Bankkunden als todsicheres und gewinnträchtiges Investment angedreht. Nun, da sie nichts mehr wert sind, gab es Anlegerproteste noch und nöcher. Ein Anleger, der einhunderttausend Euro verloren hatte, brachte sich um. Weitere werden im Fernsehen interviewt. Das ist der Regierung unangenehm. Man kratzte einiges Geld zusammen und versucht es unter Aufsicht einer bestimmten Person an einige Anleger zurückzuzahlen. Was dabei herauskommt, weiß niemand so recht.

Dieses Thema beherrscht die Seiten der Tageszeitungen. Da geht es um Ersparnisse eines Lebens, die Ignoranz der Anleger, die Frechheit von Bankiers, die das Vertrauen der Kunden missbrauchten. Spareinlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro sind nicht betroffen.