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venerdì, marzo 06, 2026

Der Spiegel v. 13.2.26


 „Gisele Pelicot, mein Weg aus der Dunkelheit“. Habe ich überschlagen. Gibt ja genügend andere Personen, die sich dafür interessieren. Sonst Seiten über Seiten an Politik. Und dass die USA ihre Truppen mal aus Deutschland zurückziehen, ist ja nicht verkehrt. War aber einen Artikel wert.

Nun, deutsche Städte sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Aber das war schon länger so. Besoffene gab es schon, als ich dort noch lebte, und die Gegend um den Hamburger Hauptbahnhof war schon immer von allen möglichen und unmöglichen Schichten besetzt. Hat mich nicht weiter gestört. War nun mal so. Ich hatte nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt meine Lehrzeit verbracht. Waren zwei Gesellschaften, alle in einem Bürogebäude. Stilke, die Zeitungs- und Zeitschriftenverkaufsstände an den größeren Bahnstationen hatten. Dazu Großhandel, Conwa Grossovertrieb, an den das Lesematerial geliefert wurde. Ich hatte im ersten Lehrjahr 35 DM bekommen. Im zweiten 45 und im dritten 55. Damit konnte man natürlich keine großen Sprünge machen. Aber immerhin. Das erste selbstverdiente Geld. Migration war noch kein Thema. Dann kamen Türken und Italiener. Das war die erste Welle. Handfeste Arbeiter. - Die Welle um 2015 war dann anders.

Lärm ist schädlich und Flugzeugmotoren sind zu laut. Das kann ein menschlicher Körper nicht ab. Es gibt medizinische Probleme. Hier ein Artikel über die Armen, die unter der Lärmbelastung zu leiden haben. Gute Aufgabe für eine KI, dass die leise laufende Flugzeugmotoren entwickelt.

Dass sich die Welt mittlerweile geändert hat, merkt man auch an dem Artikel „Offline Clubs“. Die Leute wollen mal ihre Ruhe haben und nicht immer auf ihr Smartphone gucken. Aber dass die dazu gezwungen werden müssen, indem sie es am Tresen abgeben, ist schwach. Die können es nicht einfach mal in der Hosentasche stecken lassen.

Und dann die Frage: Wollen wir wirklich eine deutsche Atombombe? Natürlich nicht. Die Dinger werden doch nicht benutzt. Dann kann man die Kosten dafür auch einsparen.

Dann gibt es einen Artikel mit der Überschrift „Amerikas kalter Krieg.“ Der Grönlandspleen ist erst mal vom Tisch. Im Moment hat Trump sich eher mit dem heißen Krieg im Iran zu beschäftigen. Aber der Artikel ist trotzdem interessant, wenn man liest, dass es eine Garnison in Alaska mit um die 15.000 Soldaten gibt. Der Polarkreis wird immer wichtiger für die darum liegenden Länder, USA, Kanada, Russland, Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark und Island, weil die Schneeschmelze nach und nach Rohstoffe freilegt, die für die Technologie wichtig sind.

In Bangladesh sind Wahlen. Ein islamisches Land, in dem Frauen nichts zu sagen haben.

In einem anderen Artikel wird der Frage nachgegangen, wieso in einem gut gehenden Industriestandort wie im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen die AfD soviel Stimmen auf sich vereinigen kann. Es ist die Angst, welche einen Teil der Deutschen quält, die Angst, aus einer heilen Welt abzusteigen. US-Amerikaner machen es besser, die sind mobiler. Wenn es an einem Ort nicht mehr klappt, fahren sie eben dorthin, wo Mitarbeiter gesucht werden. Möbel kann man sich leihen, oder man kann sich Laster wie U-Haul ausleihen, wenn man seine Möbel mitnehmen will. Man gibt den Laster dann dort ab, wo man hinzieht. Und Angst gibt es nicht, Umziehen ist normal.

Um die deutsche Verteidigung macht sich der Spiegel Sorgen. Der plötzliche Geldschub treibt die Preise hoch, und so, wie ich es sehe, werden Millionen Euro teure Panzer gebaut, die eine 1000 Euro Drohne vernichten kann.

Dann geht es um die jüngere Generation, von denen ein Teil sich selbständig macht und Läden eröffnet. Finde ich gut. Die sind auch in der Lage Soziale Medien wie Instagram und Tik-Tok zu bespielen, um Follower, von denen einige Kunden werden, anzuziehen. Nur ändern sich Tätigkeiten. Buchhandlungen und Cafes sind in, Fahrradmechaniker sind out.

Und die Künstliche Intelligenz. Einige haben es nicht begriffen, dass die KI kein Freund ist, sondern aus Daten richtige Antworten zu finden sucht. So gibt es Leute, die bei ihren Konversationen den Kontakt zur Realität verlieren.

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