Coversong Roads

martedì, gennaio 30, 2018

Freier Fall



72 Prozent der Italiener wollen Macron als Präsidenten von Europa. Merkel hingegen befindet sich in caduta libera, im freien Fall. So um fünfzehn Prozent der Italiener haben in einer Umfrage für sie gestimmt. Wird Zeit, dass sich Politik an Realitäten orientiert und nach neuen Ufern strebt. Neue Ufer und Merkel sind unverträglich. Es gibt genügend deutsche Schnarchnasen, die meinen, das sei gut so.

sabato, gennaio 27, 2018

Der Spiegel 3 v. 13.1.2018

Das, was ich nicht gelesen habe.

Das Zeug über Trump. Inzwischen weiss man, wie er tickt. Er ist exzentrisch, aber die US-Wirtschaft läuft, die Leute haben Arbeit und wie man aus Davos erfährt, versuchen deutsche Industriebosse bei Trump einen guten Eindruck zu schinden. Da sind Kleinigekeiten, wie es im Weissen Haus drunter und drüber geht, doch belanglos.



Davos

Dass ausländische Unternehmen scharf darauf sind, in Deutschland zu investieren und englischsprachige Fachkräfte in Deutschland zu arbeiten, wäre mir auch neu. Ist wohl auch nicht notwendig; denn die Wirtschaft brummt in Deutschland.
Von Italien, wo ich lebe, hätte ich erwartet, dass es sein Land mal auf Vordermann brächte, die Bürokratie verschlankte, die Steuern herabsetzte und danach ausländische Unternehmen dazu brächte, in Italien zu investieren.Gentiloni, italienischer Ministerpräsident, hätte dann wie Trump in Davos für Italien die Werbetrommel schlagen können.
Das ist zuviel verlangt und ich beschränke mich darauf mich zu freuen, dass der Cappuccino schmeckt.

Konnektom, Gesamtheit aller Verkuppelungen im Nervensystem


Es gab einen interessanten Wissenschafsartikel über den Versuch, die Nervenverbindungen im Gehirn zu kartieren. Nach endlosen Versuch und Irrtümern werden erfolgversprechendere Wege beschritten, in denen Viren mit Etiketten als Wegweiser in Neuronen eingeschleust werden. Letzten Endes dienen auch diese Versuche dazu, Künstliche Intelligenz voranzubringen. An unserer Ablösung wird weiter gearbeitet. 

venerdì, gennaio 26, 2018

Goldene Toilette und Ursula K. LeGuin


Goldene Toilette für Trump

Was mich zum Lachen brachte war die Meldung, dass das Guggenheim Museum abgelehnt hatte, dem Weissen Haus ein Van Gogh Gemälde als Leihgabe zu überlassen und ihm stattdessen eine Toilette aus Gold anbot.



Ursula K. Le Guin


ist tot. Die profilierte SF-Autorin starb mit 88 Jahren am 22. dieses Monats. Ich las einige Stories von ihr in den von mir abonnierten amerikanischen Sf-Magazinen.  

mercoledì, gennaio 24, 2018

Von der Governance zu Mumbai

The Governance of China
In der neuen „Business Week“, die ich gerade durchgelesen habe, gibt es wieder eine von der chinesischen Regierung gesponsorte Anzeige. In ihr wird der zweite Band Xi Jinpings „The Governance of China“ vorgestellt. Ghadafi hatte ja auch ein Buch, das grüne, geschrieben. Ich erwarte nun Frau Merkels „Die Kunst des Regierens in Deutschland“.



Mit Elektro-Autos
gibt es einen Paradigmenwechsel. China kann sich damit nach vorn schieben. Es bringt nichts mit der Produktion von Verbrennungsmotoren den Deutschen hinterher zu hecheln. Reicht es doch, mit Elektrofahrzeugen gleich von Anfang an die Führung zu übernehmen. Das hat China gemacht.



Und Beate Uhse
hat es verbockt. Nicht Beate selbst, die ist seit 2001 nicht mehr auf der Welt, sondern ihr Unternehmen. Es hat sich nicht aus der Schmuddelecke gelöst und seine Sex-Toys als Lifestyle Beiwerk online dem Publikum nähergebracht. Es ging pleite und erwachte 2006 wieder zu neuem Leben. Versucht mit einer neuen Strategie an dem siebenprozentigem globalen Wachstum von Sextoys teilzunehmen.



Die Opioid Epidemie
in den U.S.A wächst weiter. Ein Ende ist nicht abzusehen. Fentanyl wird für den Schwarzmarkt mit anderen Substanzen angereichert, so dass es von Sensoren schwer aufgespürt werden kann. Moleküle des Stoffes werden über einen Apparat mit auf einer Datenbank hinterlegten verglichen. Durch das Mixen mit anderen Stoffen wird ein Vergleich deutlich schwieriger. In Fort Wayne, Ind., einem der Orte, wo alles begann, stieg die Zugriffsrate im letzten Jahr um 70 Prozent. Das in der Hand gehaltene Analysegerät heisst TruNarc.



Was mir in den letzten Ausgaben der „Business Week“ auffiehl,
waren ausführliche Beiträge über Mumbai, das frühere Bombay. Es hat den Anschein, dass Indien aus der Sicht des Wirtschaftsmagazins wichtiger wird. Auch über Modis Auftritt auf dem Wirtschaftstreffen in Davos wurde berichtet. Jüngere sollten prüfen, ob sich dort keine Möglichkeiten anbieten, an dem Wirtschaftswachstum teilzunehmen.






WLAN oder Papier

Heute Morgen las ich einen Kurzbeitrag bei Bloomberg Online. Die Autorin machte von Hong Kong aus einen Abstecher nach Melbourne, Australien und wunderte sich mit ihrer Familie, dass das Hotel kein WiFi hatte. Und überhaupt ist Australien, auch aufgrund der dünn besiedelten über den Kontinent verstreuten Population mit Breitband schwach bestückt.
(Es ist schon komisch, jetzt geht es mir schon so, dass ich mein deutsch-englisches Wörterbuch hervorholen muss um ein deutsches Wort nachzuschlagen, das passt. Lol.)
Die Autorin fand es erfrischend, dass die Leute in den Lokalen und auch unterwegs auf der Strasse nicht den Blick nach unten richteten, auf die Smartphones, sondern sich tatsächlich unterhielten.

Ich sass gestern im Wartezimmer meines Arztes und hatte mir eine „Business Week“ mitgenommen. Gleichaltrige schwatzten, Jüngere blickten auf ihr Smartphone. Ich war der einzige der auf Papier gedrucktes las. Ich bin aus der Zeit gefallen. Und Söder,

der nächste bayerische Ministerpräsident kündigte an, bis 2050 hätten alle öffentlichen Verkehrsmittel in Bayern auch WLAN, was wir in Italien WiFi nennen. Toll.
Einige Kommentatoren des Spiegel Online meinten. WLAN sei auch nicht nötig, man könne doch ein Schwätzchen in der Bahn abhalten oder ein Buch lesen. Und dann gäbe es auch das mobile Internet.
Ich hatte es auf meinem Handy mal angelassen, die Giga waren nach einem Tag weg. Mit meinem Handy gehe ich nur ins Internet, wenn ich das umsonst machen kann. Aber dann auch nur, um die News zu lesen. Längere Texte auf dem Phone zu lesen, bringt mir nichts. Mir sind Zeitschriften und Bücher angenehmer.

Eine Ausnahme sind Videos für Online Kurse, die sind durch nichts zu ersetzen.






domenica, gennaio 21, 2018

Maker, Aiera, Preppers, Personal Trainer

Maker
Sibylle Berg, Spiegel-Kolumnistin, findet es verrückt, dass es Leute gibt, die erst mal machen und dann sehen, wie es weitergeht.
Tja, das ist das Maker-Prinzip. Erst mal zum Mars fliegen und dann gucken, wo man sonst noch hinfliegen kann. Diese Methode wurde seit den fünfziger Jahren in SF-Romanen beschrieben. Die Menschheit breitet sich über die Galaxis aus. Berg hatte sich auf Digitalisierung bezogen. In unserer Realität wird in jedem Land gewerkelt, wie Zwerge in den Bergwerken, unter dem Radar. Doch Infos gibt es, wie das Techtag Magazin, das über Digitalisierung in Baden Württemberg berichtet.



Aiera
Aiera, artificial intelligent equity research analist. Künstliche Intelligenz (KI) der Wells Fargo Bank, die das Stock Picking anstelle teuer bezahlter Börsenmakler stemmen soll. Bei der Verkaufsempfehlung von Facebook hakte es, die Aktie stieg. Doch ist KI bekanntlich lernfähig. Sie durchforstet Soziale Netzwerke und versucht Verkaufs- und Kaufsempfehlungen mit dem Preis der Aktien zu korrelieren.
Als ich in den USA arbeitete, sah ich zu Zeiten des dotcom-booms den CNBC, den Wirtschaftskanal der NBC. Dort hatten sie die Namen einiger Aktiengesellschaften auf den Boden gemalt, auf diese ein paar Eicheln gelegt, ein Schwein losgelassen und dann gewartet. Aktien der Unternehmen, deren Eicheln das Schwein gefressen hat, wurden gekauft und in ein Musterportfolio gestellt. Nach einigen Tagen wurde gecheckt und das Portfolio mit denen von Stockbrokern verglichen. Das Schwein hatte besser getippt. Ergebnis, man kann eine Maschine auf Aktien ansetzen, besonders, wenn die lernfähig ist.
Ich berichtete ja einmal über eine SF-Story, in denen die paar übriggebliebenen Makler nicht wussten, wie die Maschinen zu ihren Ergebnissen gekommen sind. Und so wird es auch in der realen Welt laufen.



Survivalists, Doomsday Preppers
Ein Businessweek-Artikel beschäftigte sich mit Doomsday Preppers, mit Leuten, die sich auf eine Apokalypse vorbereiten, einen Atombunker kaufen, sich mit Waffen, Lebensmitteln und Bitcoin eindecken. Bitcoin deswegen, weil sie annehmen, dass im Falle einer globalen Katastrophe das Bankensystem zusammenbricht und sie auf Bitcoin ausweichen können. Preppers sind hauptsächlich US-Amerikaner, die sich ja mit Waffen gut auskennen.
Essbares zum Überleben wird ebenfalls ein Riesengeschäft. Die Wise-Company vertreibt auch über Amazon Trockenfood zum Überleben mit einem Rucksack. Diese Trockenportionen sind über eine lange Zeit haltbar und können bei Bedarf mit Wasser essbar gemacht werden.
Es ist bald Wahl. C´è elezione in Italia. Volete sopravvivere? Guardate il web di national geographic. Der guten Ordnung halber füge ich hinzu, dass Prepper sich auch für Naturkatastrophen wie Hurrikane, Erdbeben, Tornados und Waldbrände rüsten. Hurrikane sowie Waldbrände gibt es jedes Jahr. Atomkatastrophen kommen seltener vor, das hindert betuchte US-Amerikaner jedoch nicht daran, sich einen Atombunker zuzulegen und ihn auszustatten.



Personal Trainer am Arm
Ich lese des weiteren einen Kurzbeitrag über Fitbit, die Smartwatch als persönlichen Trainer mit GPS, Herzschlag-Monitor und Schrittzähler. Fitness-Fanatiker meinen, sie brauchen so etwas. Es ist eine Lösung, die ihr Problem gesucht und gefunden hat. Ich weiss für mich, dass, wenn ich jeden Tag sechs kilometer mit dem Rad fahre und drei Kilometer stramm marschiere, mein Bedarf an Sport gedeckt ist. Und noch etwas. Ein Kalorienzähler ist deswegen uninteressant, weil wie ich schon einmal geschrieben habe, jeder im Schnitt 2.500 kalorien täglich verbraucht. Egal, ob er schnell oder langsam läuft.


















Attraction und Berlusconis Flat Tax

Des Morgens liege ich im Bett,
sehe den Film auf dem Tablett,
wie nett.



Attraction.

Heute sah ich den russischen Sf-Film „Attraction“ mit chinesischen und englischen Untertiteln. Die englischen schlimm übersetzt. Vermutlich auch die chinesischen, aber ich enthalte mich da.
Der Film ist trotzdem empfehlenswert. Allein wie das Raumschiff in die Moskauer Gebäude crasht. DerTitel „Aliens attack Earth“ ist weit hergeholt. Mir gefiel auch die Herione des Films: Irina Starshenbaum.



Berlusconi und die Flat Tax.


Estland und Russland haben eine. Ich meine, sie wurde zuerst in den U.S.A erörtert. Berlusconi will jeden Lohn und Gehalt mit 23 % besteuern, in der Hoffnung, dass dann die Leute weniger schwarz arbeiten. Ich meine, diese Hoffnung kann er sich abschminken. Eine Gewissheit ist, das weniger Geld in die Staatskasse kommt. 

sabato, gennaio 20, 2018

Analog Science Fiction and Fact, Nov/Dec 2017



Time Travel is only for the Poor“ von S.L. Huang hat mir in dieser Ausgabe am besten gefallen. Warum eigentlich? Muss ich doch glatt noch einmal nachlesen :-).
Orson heisst der Protag. Als Penner fühlt er sich wohl. Gut situierte Bürger jedoch haben ihre Probleme damit, dass er an einer Straßenecke steht. Damit er von der Strasse kommt, wird ihm vorgeschlagen, sich für ein paar Jahre einfrieren zu lassen. Ein Konto würde für ihn eröffnet, und wenn er wieder aufwachte, wäre er aufgrund der Zinsen und Zinseszinsen wohlhabend. Nähme er den Vorschlag nicht an, würde er zur gleichen Aktion verdonnert ohne dafür Geld zu bekommen.
Orson wird nach der Anhörung von einer Anwältin angesprochen, die für ihn Berufung einlegen will. Sie meint, es ginge um das Prinzip, und sie schleppt Orson zu Fernsehinterviews um Stimmung gegen das Einfrieren zu machen. Er lernt eine Kellnerin kennen, die ihm erklärt, dass er für die Interviews Geld bekommen müsste. Orson würde von den Antifreeze-Aktivisten ausgenutzt. Er verliebt sich in das Mädchen, gewinnt den Prozess und darf sich wieder an die Strassenecke stellen. Wie benommen vernimmt er von seiner Freundin, dass sie sich mit ihrer Schwester einfrieren lassen würde, um sich finanziell zu verbessern. Er solle ihr versprechen, dass er jemanden finden würde, der ihm etwas bedeutete.
Irgendwie fühlte er sich doch nicht mehr wohl, seine alte Position beziehen zu können und er kannte niemanden, der ihm etwas bedeutete außer sich selbst. So geht er auf eine Behörde und bittet um Rat, wie er am besten in sich selbst investieren könnte.



venerdì, gennaio 19, 2018

Ein Nachtrag zu den Algoritmen zur Entscheidungsfindung.


Da Politiker an Glaubwürdigkeit verloren haben, könnte es darauf hinauslaufen, dass maschinelle Ergebnisse von Entscheidungsfindungen als glaubwürdiger empfunden werden. Das löste die Zersetzung politischer Prozesse aus mit dem Ergebnis, das Politiker nur noch ihre Unterschrift unter die von Maschinen errechneten und geschriebenen Dekrete, Verordnungen, Gesetze leisteten. Vermutlich würde das von der Bevölkerung eher akzeptiert, als das bisher von Politikern geleistete. Warten wir es ab.



giovedì, gennaio 18, 2018

Da muss ein Algoritmus ran


Die Politik schafft es nicht. Präsident der italienischen Region Marche, Hauptstadt Ancona, zwischen den Appeninen und der Adria, ist Mathematiker.
Wo sollen neue Hospitäler entstehen, um die hundertjährigen Gebäude der alten zu ersetzen? Optimale Standorte ermitteln, können Algoritmen besser als Politiker, meint der Regionspräsident. Ran an die Computer.
Unsere Tageszeitung berichtete darüber. Ein Ex-Minister meint, dies sei ein Armutszeugnis. Politiker hätten keine Lust mehr zu regieren. Irgendwann würde es darauf hinauslaufen, dass wir von den Maschinen abhingen.

Nein, meint der Regionspräsident. Maschinen sind ein Hilfsmittel. Stimmt natürlich. Für eine bestimmte Zeit, danach übernehmen sie. 

mercoledì, gennaio 17, 2018

die ganze Welt, Space

Gabriel, der SPD-Aussenminister meint „Die Welt schaut deshalb wirklich auf Bonn am kommenden Sonntag."
Hm. Als ich in Arkansas wohnte, konnte ich mir dort ein Bild über die Leute machen. Die interessierte nicht, wo Deutschland auf der Landkarte liegt und auch jetzt machen sie sich eher Gedanken darüber welche Angelhakengröße für welchen Fisch passt.
In Italien sieht es schon anders aus. Unsere Tageszeitung besitzt einen Korrespondenten in Berlin, der uns auf dem Laufenden hält. Das Ergebnis des Parteitages geht den Italienern am ..sch vorbei, und mir auch.



Das folgende ist interessanter:



Jeff Bezos, Richard Branson und Elon Musk werden mit Blue Origin, Virgin Atlantic und Space X zahlungskräftige Passagiere für ein paar Minuten und mehreren hunderttausend Dollars der Schwerelosigkeit aussetzen.

martedì, gennaio 16, 2018

Sei anni senza Tasse, sechs Jahre ohne Steuern



Na, wer hat mehr Spass an der Politik?

Im März wird in Italien bekanntlich gewählt. Wahlversprechungen purzeln aus den Zeitungen. Berlusconi von der Forza Italia verspricht denen sechs Jahre Steuerfreiheit, die Personen fest anstellen. Ausserdem macht er sich für eine Flat Tax von 23 Prozent stark, um Schwarzarbeit einzudämmen. Darüber hinaus will er Menschen, die eine monatliche Rente von weniger als eintausend Euro erhalten, die Differenz dafür auszahlen.
Auilio Fontana, Kandidat für den Governeursposten in der Lombardei hat sich einen kleinen Versprecher geleistet. Er kündigte einen Mistgabelmarsch auf Rom an um zu verhindern, dass die weisse Rasse in Italien durch die Flüchtlingsschwemme dezimiert wird. Aufgrund von Protesten entschuldigte er sich.
Im Grunde behauptete er nur, was auch Sarrazin andeutete. Die Länder mit den meisten Flüchtlingen verblöden. Ist logisch. Keine Bildung. Eltern lernen die Sprache des Gastlandes nicht. Religion vernebelt die Köpfe.
Und wenn man sich vorstellt: Die SPD wollte Sarrazin aus der Partei werfen, obwohl der seine Behauptungen mit Zahlen belegte. Politische Korrektheit beeinträchtigt das Urteilsvermögen. Mir unverständlich, wie Politiker aus der Realität scheren und meinen im Recht zu sein.
Das Gute an Italien ist, Politik wird nicht so ernst genommen. Seht euch das Foto mit Berlusconi an.



venerdì, gennaio 12, 2018

Träume

Unter „Dumm wie ein Sieb“ gibt es im letzten „Spiegel“ einen Artikel über die Künstliche Intelligenz (KI), der aufzeigt, dass es mit der Intelligenz doch nicht weit her ist. Sie sei speziell auf eine bestimmte Aufgabe angelegt und wenn Input aus Daten besteht, die mit vorgegebenen Regeln nicht konform gehen, dann flippt das Programm aus. Klingt plausibel. Deep Learning bringt mit einer Unmenge von Daten einen Computer dazu Prozesse, die für die gestellte Aufgabe ablaufen müssen, zu optimieren. Das war es dann schon.
Es geht um Träume. Solange wie Computer nicht träumen, wird es keine bemerkenswerte Fortschritte geben. Da war Philip K. Dick schon weiter. Er ließ Androiden entstehen, die im „Black Runner“ sichtbar und menschlicher als Menschen wurden.
In „Deep Dream Google“ zum Beispiel gibt es Vorgaben (Programm und Daten) aber was dann passiert ist eine Black Box. Niemand weiss genau, was im Computer passiert. Programmierer versuchen es durch Gewichtung der Programmneuronen auf unterschiedlichen Ebenen herauszufinden. Es ist ein Stochern mit der Stange im Nebel auf höherem Nivau. Der in userer Zeitung „Il Resto del Carlino“ interviewte Professor sieht zur Zeit noch keine Möglichkeit, wie einem Computer Zugang zu einem eigenen Bewusstsein verschafft werden könnte.
Aber neurale Netze und die unterschiedliche Gewichtung der Neuronen ist sicher ein brauchbarer Ansatz. Das Deep Dream Repository ist in GitHub vorhanden.
Uns fehlen die Träume“. Georg Diez hat ein interessantes Essay im „Spiegel“, dass auch den Menschen Träume abhanden gekommen sind. Wenn eine dumpfe saturierte Gesellschaft wie die deutsche trotz Wohlstand unruhig wird, dann mag es daran liegen, dass unterschwellige Unzufriedenheit nicht in Aufbruchstimmung kanalisiert werden kann. Diez meint, es fehlten gesellschaftliche Entwürfe. Ich meine, er hat Recht, doch sollte er mal Science Fiction lesen.










giovedì, gennaio 11, 2018

Italien, Steemit und Crying Wolf

Etwas aus Italien
In Italien wird am 4. März ein neues Parlament gewählt und Salvini von der Lega Nord verspricht, dass seine potenzielle Regierung Zwangsimpfungen abschaffen wird. Bescheuert. Schon aus diesem Grunde ist die Lega unwählbar.
Interessant ist auch, dass Rom es bisher nicht fertig gebracht hat, einen Inceneratore, eine Müllverbrennungsanlage zu bauen. Da die Deponien nicht ausreichen, bettelt Rom reihum, dass andere Regionen ihren Müll entsorgen.



Steemit
Mein Antrag auf Konto-Eröffnung wurde genehmigt. Mal sehen, was dabei herum kommt.



Crying Wolf and the Allstars
Des weiteren erhielt ich eine E-Mail von jemandem, der mit zwei Freunden an einem Buchprojekt zum Thema „Die Musikszene der 1960er Jahre in Norddeutschland“ arbeitet. 3 Fotos hat er aus meinem Blog. Mal sehen ob ich noch andere finde. Bruchstückhafte Erinnerungen sind auch vorhanden. Ich werde mal zusammenschreiben, was mir dazu noch einfällt.









mercoledì, gennaio 10, 2018

#Metoo-Gegenstimmen

100 französische Frauen um Schauspielerin Cathérine Deneuve fühlen sich durch die #MeToo-Debatte in ihrer sexuellen Freiheit beschränkt. Wie bitte?“
So stand es heute Morgen im Spiegel-Online. Säuerlich. Die Deneuve hat Recht, so fanden es auch die Kommentatoren. Das was Harvey Weinstein abgezogen hatte, war trotzdem idiotisch. Er hat aus einer Position der Macht agiert und nicht, weil die Frauen ihn darum baten mit ihnen in die Kiste zu hüpfen. Es reicht doch zu fragen. Und wenn sie erfreut sagen: „Aber klar doch!“ ist doch alles gebongt.
Das, was einhundert französische Frauen in einem offenen Brief in die Zeitung brachten, war auch der Aufmacher im italienischen „il Resto del Carlino“ unter der Überschrift „Difendo il Maschio“. Ich verteidige den Mann.
Es ist nicht so, wie es sich im realen Leben darstellt. Die Bücher '“Shades of Grey“ welche die Spiele eines Dominanten (Dom) mit einer Devoten (Sub) zum Inhalt hatten, besaßen eine Riesen Auflage. Sie wurden von Frauen gekauft, die sich in ihrer Phantasie bestätigt fühlten.
Wenn ich BDSM-Plätze in Second Life besuche, sehe ich hunderte von Frauen, die sich unterordnen wollen und in ihrem Profil zum Ausdruck bringen, dass sie in Second Life ausspielen wollen, was sie in der realen Wirklichkeit (RL=Real Life) nie wagen würden.

Also, #Metoo Garde, macht mal halblang.

martedì, gennaio 09, 2018

My first Science Project, Steemit

Ich sah mir auf You Tube den Film „My Science Project“ aus dem Jahr 1985 an. Die Handlung war simpel, gelacht habe ich trotzdem. Ich bin jemand mit einfachem Geschmack, den man leicht zufrieden stellen kann. Es ging um die Apparatur einer fliegenden Untertasse, die in die USA gecrasht war. Das gefundene Gerät, Gizmo genannt, wurde in einem Schrottplatz entsorgt.

Ein Schüler, der wie alle anderen seiner Klasse ein Wissenschaftsprojekt ersinnen und durchführen sollte, interessierte sich mehr für Muscle Cars. So wie Dodge Viper, Ford Mustang etc. Er stand kurz davor, wegen Desinteresses aus der Klasse geworfen zu werden, da fand er bei der Suche nach einem Thema auf dem Schrottplatz dieses Gerät mit einem Zugang zu anderen Zeiten und Dimensionen.
Außerdem habe ich mich bei Steemit.com angemeldet. Steam is, wie es so schön auf englisch heisst „a blockchain based social media platform where anyone can earn rewards“. Steem ist eine Kryptowährung, die in Bitcoin und von dort aus in jede erdenkliche Währung umgetauscht werden kann. Ich warte jetzt auf die Prüfung meines Antrags und dann kann es losgehen. Vermutlich übersetze ich Blogeinträge auf englisch.
Was ich an der Aktion gut finde ist, dass man das ganze Umfeld mit Kryptowährungen und Blockchain näher kennen lernt und beim Lesen der Einträge anderer Personen etwas dazu lernt. Über neue Erkenntnisse zu diesem Thema werde ich berichten.






lunedì, gennaio 08, 2018

The Dark below und CounterClock 31

Vor kurzem sah ich mir den Film „The Dark Below“ auf You Tube an. Muss kostengünstig gedreht worden sein, es gab wenige Settings. Unter Wasser, auf einem Schiff, in einer Wohnung. Eine Taucherin trifft auf einen dieser glitschigen, tentakelbewehrten H.P. Lovecraft Götter und bringt unbeabsichtigt einen seiner Sprösslinge mit nach oben.
Die Konsequenz wird im Film geschildert. Wer sich kriechend aufbauende Spannung mag, sollte sich diesen Film ansehen.


Heute bekam ich Wolf von Wittings CounterClock 31 als Mailanhang. Ich muss gestehen, mit den englisch/amerikanisch fannischen Ergüssen kann ich immer weniger anfangen. Witting ist philosophisch angehaucht, wie aus seinen Artikeln hervorgeht. Ich habe zwar ein Semester Philosophie in den U.S.A gemacht, und zwar Einführung in die Logik, aber das war mehr darauf ausgerichtet, aufgestellte Behauptungen zu zerfetzen. Im Grunde ist ein Fanzine wie Counterclock auf alte Menschen ausgerichtet, die bei einer Tasse Tee auf dem Sofa sitzen und in Erinnerungen schwelgen.
Zukunft ist angesagt Leute.



domenica, gennaio 07, 2018

Noch einer

Das ist zwar auch nicht der letzte „Spiegel“, den gibt es schon in Deutschland. Der, den ich gerade durch habe, hat die Essenz schon auf der Titelseite: „Gesundes Neues. Bewegen, gut essen, entspannen.“ Dazu gibt es sieben Seiten, die das gleiche sagen, nur etwas ausführlicher.
Der Artikel „Frankensteins Erben“ ist schon interessanter. Mary Shelley, die Frankenstein mit ihrem Roman zur Welt gebracht hat, wird hier als Erfinderin der Science Fiction vorgestellt. Andere meinen, es sei Jule Verne, H.G. Wells. Die wurden jedoch erst später geboren. Mary ist es. Denken wir an Ada Lovelace, an Marie Curie. Ein Hoch den Frauen!
Es ist nicht lange her, als ich über die Galapagos Inseln schrieb, wo mit Hilfe des Gene Drive Verfahrens nicht in die Ökologie passende, hinzugekommene Tierarten mit einem männlichen Gene für die Nachkommen versehen werden sollen, damit erste die weiblichen Exemplare und dann die ganze Tierart auf den Inseln ausstirbt.
Das Gleiche wird lt. Spiegel auch mit Mücken in Burkina Faso versucht, um die Malaria zum Verschwinden zu bringen.
In Guangzhou, China, wurden die ersten genmanipulierten menschlichen Embryonen erzeugt, die zwar nicht ausgetragen, Zeugnis darüber ablegen, dass die Entwicklung der Genmanipulation nicht zu stoppen ist.
Ein weiterer Ansatz ist Gehirnzellen aus Stammzellen zu schaffen. Die erstellten Neuronen verbinden sich miteinander. Als Input werden Augen von Ratten verwandt, so dass die Neuronen das Gesehene aufnehmen, interpretieren und verarbeiten können. Organische Gehirne. Wenn das keine Science Fiction ist. Bald nicht mehr.



sabato, gennaio 06, 2018

Oldie Con und das, was ich nicht gelesen habe. Plastiktüten.

Das erst einmal für jeden, der sich so alt fühlt, dass er am SF-Oldiecon 2019 in Unterwössen/Obb teilnehmen möchte.
Er findet vom 14. - 16.Juni 2019 statt.



Ein Con dieser Art ist angenehm. Die Gegend ist herrlich, die Luft sauber, das Essen gut und die alten SF-Freunde ein angenehmer Umgang.
Bei EuroCons und WorldCons spielen die Befriedigung von Neugier und das networken eine Rolle. In meinem Alter lassen Neugier und der Drang zum Networken nach.
Science Fiction verlagert sich eher auf das literarische Feld. Innovationen, Aliens treten in den Hintergrund, der Phantasie sind Grenzen gesetzt.

Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruches, wo Dinge realisiert werden, die man vor Jahrzehnten nur in Sf-Roman gelesen hat. Was mich als ehemaligen Betriebsorganisator interessiert, ist darüber nachzudenken, wie Abläufe in der realen Welt durch Digitalisierung und durch in SF-Romanen und -Stories beschriebene neue Techniken verbessert werden könnten. Da ist gewaltig Luft nach oben.
Im vorletzten „Spiegel“ habe ich den Hauptbeitrag überschlagen. Er handelte von Religionen. Ist Vergangenheit, das ist so, als wenn ein Archäologe nach Troja gräbt. Sicher wirkt Religion in die Gegenwart hinein, dass sieht man in den arabischen Ländern. Nur macht das angesichts von Millionen von Galaxien Sinn? Zeit, die mit Religion verbraten wird, könnte für etwas verwendet werden, das mehr Sinn macht.

Was ich ebenfalls überlese ist alles was kochen angeht. Ich kann mich nicht beklagen über das, was mittags b ei uns auf dem Tisch steht.

So, nun habe ich erwähnt, was ich nicht gelesen habe. Und nicht erwähnt, was ich las. Es lohnte sich nicht.

Ah, vielleicht noch das. Ab Anfang 2018 müssen in Italien auch Einweg-Plastiktüten für Gemüse und Obst vom Kunden bezahlt werden. Die Regierung hat in vorauseilendem Gehörsam Auflagen der EU schon jetzt erfüllt. Die Konsumenten sind sauer.









giovedì, gennaio 04, 2018

Interzone 273, November/December 2017


Es ist manchmal hart die richtige Geschichte, über die man schreiben will, auszuwählen, denn Stories können nebeneinander bestehen.
Ich nehme „The big so-so“ von Erica L. Satifka. Frauen können besser über zwei Freundinnen schreiben. Auch hier. Die haben sie die Möglichkeit von der desolaten Erde auf den Heimatplaneten der Cygnians gebracht zu werden, welche die Erde unterworfen hatten. Das Dumme ist nur, dass Syl den Gehirnscan-Test nicht bestanden hat, der an jedem Bewerber von den Cygnians durchgeführt wurde. Und Dorkie wurde aus welchen Gründen immer, auch nicht angenommen. Die Girls fühlten sich zurückgesetzt.
Das Trinkwasser war mit Pleasure-Juice durchsetzt. Die Bevölkerung fühlte sich gut, sie wurde ruhig gestellt. Verbrechen gab es nicht. Syl war immun. Der Juice war angenehm, doch konnte sie noch klar denken, auch als Dorkie sich abgesetzt und bei den Cygnians als Hilfskraft verdingte.
Inzwischen versuchten die übrig gebliebenen Menschen so etwas wie ein soziales Leben zu organisieren: Syls Bruder gründete eine Band mit seiner Freundin, während Syl Dorkie nachtrauerte. Dann gab es keinen Pleasure Juice mehr und die Menschen griffen die Cygnian-Lager an. Die Cygnians verließen die Erde, Dorkie mit ihnen. Und die Menschen versuchten das beste daraus zu machen.