Coversong Roads

domenica, novembre 03, 2013

Fandom Observer 293



Erwähnenswert ist ein eBookmagazin, von dem erzählt wird. Xtme, von Myra Çakan herausgegeben, kann nur mit Kindle gelesen werden. Interessante Idee, auch die, eine Ausgabe alternierend mit SF und dann mit Phantasie herauszubringen.

Es gibt etwas über den 50. Geburtstag Dr. Whos. Schon seltsam. Zum Anfang sah er viel älter aus, ich habe ein paar DVDs, die das bezeugen. Nun ja, Timelords. Es soll eine Jubileumssendung geben. Die wird es sicher auch irgendwann auf DVD geben. Ich bin mit den Dr. Whos ohnehin schon im Rückstand.

Weiterhin gibt es wie üblich Buch- und Filmbesprechungen.

sabato, novembre 02, 2013

Imelda Marcos



Yayyyy Imelda!

Kennt jemand noch Imelda Marcos? Die mit den 3000 Paar Schuhen. Ich dachte es seien 700 Paar gewesen, musste mich durch die „Business Week“, aus der auch das Foto stammt, eines besseren belehren lassen.

Nun hat sie als 84 jährige ein Wahnsinnsprojekt, für das sie Geld sammelt. Sie will die Atomkernverschmelzung vorantreiben. Daran haben sich ja schon andere ihre Zähne ausgebissen. Sie meint jedoch, mit Deuterium, das bei den Philippinen im Überfluss in den Tiefen des Meeres vorkommt, ließe sich für Milliarden und aber Milliarden Dollars mittels Fusionsreaktoren Energie gewinnen. Wer ihr das wohl erzählt hat? Doch sie hat die Power, wer sollte es denn schaffen, wenn nicht sie?

Yayyyy. Ein Fan.


mercoledì, ottobre 30, 2013

Der Spiegel 44

Ich las gerade im neuesten Spiegel

den Artikel über die Spionagetätigkeit der NSA in Berlin. Mann, die deutschen Geheimdienste funktionieren wie der neue Berliner Flughafen.

martedì, ottobre 29, 2013

Interzone 248



Interzone 248, Sept/Oct 2013

Wie immer gut aufgemacht und sehr handlich. Interviewt wurde Christopher Priest und die Story, die mir am besten gefiel war James van Pelts „The Hareton K12 County School and Adult Extension“.

Hier wird erzählt, wie aus einer Schule über die Jahrhunderte ein Ort und eine eigene Welt entsteht, die unbeschadet von dem, was draußen im Land und auf dem Erdball vor sich geht (Kriege, Hungersnöte, Pestilenzen etc.) eine Zuflucht ist für alle, die etwas lernen wollen.

Es wäre müßig die Story wiederzugeben, man muss einfach dort zur Schule gegangen sein,
 
 






venerdì, ottobre 25, 2013

Phantastisch 4 2013



Phantastisch 4 2013

Enthält wieder ein paar interessante Aufsätze, dann Dinge, die mich weniger interessieren. Nun, man kann nicht alles haben. Nachrufe auf Ian Banks und Richard Matheson. Das war nicht neu. Matheson war jemand, den ich in meiner Jugend gern gelesen hatte. So langsam verschwinden sie alle. Fading away eher, denn Bücher und Filme bleiben erhalten. „I am Legend“ mit Vincent Price ist ein Klassiker.

Folgende Personen wurden interviewt: Michael Marcus Thurner, Derek Landy, Susanne Picard.

Es gibt einige Artikel über Kinder- und Jugendbücher, einen über die Graphic Novel „Flut“ von Eric Drooker. Es gibt noch etwas über weitere Comics wie „Malcolm Max“, „Wormworld Saga“.

Brian Keene beschreibt die Vorzüge des Selbstpublishing für seine Horror-Novels. Ganz interessant. Ich habe ja auch noch ein Manuskript auf der Platte, das ich in den 90er Jahren verzapft hatte. Hin und wieder bin ich dabei es zu überarbeiten. Denn es ist etwas aus der Zeit gefallen. Angefangen in Kassel unter einem Apfelbaum, mit meinem zentnerschweren Laptop, lol. Über mir im Haus ein amerikanischer Opernsänger, der seine Arien schmetterte. Er hatte einen Kontrakt an der Kasseler Oper und ließ seine Rostlaube am Straßenrand stehen, als er in die U.S.A zurück flog.

Für den Kindle von Amazon scheint es ja einfach zu gehen: File hochladen, Infos eingeben. Das soll alles sein. Cool.

Es gibt die Shortstory „Rote Zipfelmützen“ von Heidrun Jänchen. Dann den zweiten Teil des Streifzuges von Achim Schnurrer durch die Klassiker der phantastischen Literatur. Was kommt darin vor? Schlaraffenland, Meistergesänge von Hans Sachs, Utopia und Eldorado. Abgesehen von den Meistergesängen alles Orte, die ich gern besuchen würde. Der laufende Comic „Ein seltsamer Tag“ ist auch gut, lol.

Achim Schnurrer stellt deutsche Pulp Fiction vor. Muss gut sein. Z.B. „The Nazi Island Mystery“. Ich fand Pulp Fiction gut. „Amazing Stories“: Die hatte ich in den 60ern verschlungen. Titelbilder: Leicht bekleidete Frauen mit Monstern und Pulp Space-Operas. Auf YouTube gibt es eine Lesung über „The Nazi Island Mystery“. Im Gegensatz zu den amerikanischen Pulps sind die sexuellen Anspielungen gröber. Die Amis hätten so etwas nicht zugelassen. In Amazing Stories war es das Titelbild, das am schärfsten war.

Zum Schluss stellt Max Pechmann japanische und koreanische Horrorfilme denen aus Hollywood gegenüber.


mercoledì, ottobre 23, 2013

Vector



Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association, Autumn 2013

Tja, schon wieder Herbst. Sieht trübe aus hier. Mochte die Sonne lieber. Nun zum Heft. Es enthält ein paar interessante Aufsätze. Ich zähle ein paar auf: „The Descendants of d´Artagnan: Alexandre Dumas and SFF“. Bevor sich Dumas an die Literatur heranwagte, produzierte er melodramatische Theaterstücke. Doch wo dort SF und Fantasy reinspielt, ist mir verschlossen geblieben. Eher umgekehrt, die Männergesellschaft, die in Dumas Büchern agiert, findet der Autorin dieses Artikels zur Folge ihren Platz in diesen Genres. Dann ist es wohl Männerphantasie, lol.

„Diana Wynne Jones and the Oxfordshire Countryside in Power of Three“. Nun, hier wird das Landgebiet von Oxfordshire beschrieben, welches das Setting im o.a. Roman abgibt. Vermutlich muß man dort gewesen sein, um den Artikel würdigen zu können.

„Dialogue and Doomsday: Comedy and Conviction in Connie Willis and Oscar Wilde“.

Ähnlichkeiten zwischen Wildes und Willis Stil, und die Divergenzen werden an Beispielen aus Büchern wie Willis „Doomsday Book“, „To say nothing of the Dog“, und Wildes „A Woman of no Importance“ aufgezeigt.

„The Volunteer, or Editing Vector and beyond“. Ein Ex-Redakteur erzählt von seiner Arbeit für Vector und die BSFA und wie er langsam zum SF-Autoren mutierte.

„Memory Palace“. Ein Beitrag über eine Digital Art-Ausstellung, die sich auf ein Buch bezieht, für das eine Reihe von Künstlern Illustrationen gemacht hat. Diese wurden zusammen mit „The Future is here“ im Design Museum, „Visions of the Universe“ im National Maritime Museum und „An Alternate Guide to the Universe“ in der Hayward Gallery, im Victoria and Albert Museum gezeigt. Es lohn sicher, das V und A Museum zu besuchen.

„Gadget City“ by IO Evans. Andy Sawyers, der die SF Foundation der Uni Liverpool verwaltet, hat das vorgenannte Buch aus einem Regal gezogen und stellt es hier vor.

Paul Kincaid schreibt über Zadie Smith´s „Meet the President“ und findet nicht heraus, ob das ein Auszug eines Werkes dieser in England populären Schriftstellerin ist. Die Story wurde in der Zeitschrift „New Yorker“ veröffentlicht. Und nun rätselt Kincaid herum, lol.

In Stephen Baxters „Resonances“ geht es um SF-Stories, die Bohrinseln in der Nordsee behandeln. Davon haben sich im Laufe der Zeit, wie ich hier lese, doch allerhand angesammelt. Ich kann mich auch an eine erinnern, die ich ich hier im Blog mal besprochen haben muss. Es ging dabei um wandelnde Bohrtürme im Wasser vor Englands Küste. 1910 soll sogar mal Erdgas in einer Wasserquelle in der Nähe von Hamburg gefunden worden sein.

Baxter, der, nachdem Arthur C. Clarke nicht mehr lebt, nun Präsident der BSFA ist, haut noch immer kräftig in die Tasten und hat in den letzten Jahren mehrere Bücher heraus gebracht: Stone Spring, Bronze Summer, Iron Winter. Diese Bücher werden am Schluss dieser Ausgabe mit 26 anderen besprochen.










lunedì, ottobre 21, 2013

Focus



Focus, The British Science Fiction Association´s Magazine for Writers

Durchgängiges Thema sind Schreibgruppen. Organisation, Leitung, Werbung usw. Ich selbst mache auch in einer Schreibgruppe mit. In England gibt es welche für SF, Fantasy und Horror. Das fehlt in Deutschland. Wenigstens habe ich noch nie von denen gehört oder gelesen.

Meine Gruppe ist Mainstream. Viele Stories projizieren Befindlichkeiten des Protags oder Ehekräche. Handlungen sind schwach. Trotzdem machen sie viele Punkte. Das liegt daran, dass die meisten Leute Mainstream sind, daher das Main im Stream, lol, und sich in ihrem Leben so eingerichtet haben, dass ihre Phantasie verkümmert ist.

Ray Bradbury wird im Leitartikel zitiert: „Science Fiction is the most important literature in the history of the world, because it´s the history of ideas, the history of our civilization birthing itself.“

Ist was dran, oder?


giovedì, ottobre 17, 2013

Server Technologie


Ich war überrascht,
 
als ich in der „Business Week“ las, dass Facebook in der Arktik, und zwar in der schwedischen Stadt Luleä, eine Server Farm baute. Pro Tag verarbeitet Facebook um 350 Millionen Fotos, 4.5 Milliarden „likes“, und 10 Milliarden Nachrichten. Ihre Server Farm ist die preiswerteste. Schweden liefert billigere Energie. Die kühle Luft dort wird zur Kühlung der Server herangezogen. Diese Server nun sind so abgespeckt, dass sie wie Motherboards aussehen, die in Racks stecken.

Facebook macht das Design der Öffentlichkeit zugänglich. Bei dem Open Compute Projekt kann jeder mitmachen. Server dieser Art können aus chinesischen Bauteilen zusammengebastelt werden. Damit hat Facebook die Servertechnik einen weiteren Schritt vorangebracht.

martedì, ottobre 15, 2013

Andromeda Nachrichten 243



Andromeda Nachrichten 243

Ich kann mich daran erinnern, so vor einem Jahr herumgenölt zu haben, dass Andromeda Nachrichten langweilig sei. Inzwischen ist es das nicht mehr. In dieser Ausgabe wird zum Beispiel ausführlich das Programm zum buchmessecon vorgestellt. Der ist sicher auch schon vorbei. Dass der des Jahres 2012 jetzt besprochen wird, sollte wohl auf den dieses Jahres einstimmen. Dessen Programm zeigt, dass der deutschsprachige SF-Fan dort sicher auf seine Kosten kam.

Con-Berichte sind ohnehin das Salz in der Suppe. Im Bericht über den FinnCon 2013 gab es ein Bild über einen der Ehrengäste: Aliette de Bodard, von der ich einige Stories aus „Interzone“ kenne. Nach Finnland zu reisen, würde mir auch gefallen. Und dann Steampunk in Stade, lol. Man sollte nicht glauben, wieviel Eylmänner in Stade wohnen. Die meisten. Mein Vater stammte da auch her. Es gibt ein Nest dort. Meine Frau und ich hatten dort mal ein paar selbstgemachte Würste gekauft. Der Mann am Stand trug einen Zylinder. Klar, dass die Leute dort Steampunker sind. Die Fotos in Andro zeigen es noch einmal.

Sehr gut auch wieder Nina Horvaths Bericht. Diesmal vom SlavCon 2013 in Bratislava. Dumm, dass man noch kein Implant hat, das einem die Sprache in Realtime übersetzt. Da müssen wir noch was machen, lol. Weitere Conberichte: London Comic Con, SciFi-Days in Grünstadt, Star Wars Celeration Essen.

Es gibt einen Nachruf auf Marianne Sydow, dann einen Bericht über eine „Stalker“-Ausstellung in der Schweiz. Es geht um einen Tarkovski-Film, nicht über Leute, die Frauen nachstellen. Das zur Klarstellung. Dann sehe ich einen Haufen Interviews, Buchbessprechungen und die üblichen Sparten.


lunedì, ottobre 14, 2013

F & SF, Sept/Oct 2013

 
Fantasy & Science Fiction, Sept/Oct
 
256 Seiten. Zusammen mit Asimov´s, auch eine Doppelausgabe, war es allerhand Stoff. Bis auf eine Story enthielt F & SF Fantasy. Und die SF-Story war so la-la. Eine Frau, die gerade ihren Mann beerdigt hatte, wird von dessen Kollegen angebaggert. Dieser Kollege, Akademiker und Canid, fühlt sich von ihrem Mann hintergangen, als der noch lebte. Er behauptete, dass ihr Mann seine Ideen kopiert habe. Der Canid versucht die Frau auf diese Weise zu verpflichten, sich ihm hinzugeben. Canid = vom Hunde abstammend. Wahrscheinlich war er deswegen so scharf, lol.
Unter den Fantasy-Stories waren einige ganz gute. Aber darüber zu schreiben , bin ich nicht interessiert.

martedì, ottobre 08, 2013

Asimov´s Oct/Nov 2013



Asimov´s Science Fiction, October/November 2013

Joel Richards „Deep Diving“ möchte ich erwähnen. Hier kommt wenigstens ein Raumschiff vor. Finde ich immer gut. Diver gehören einer Bruderschaft an und sind in der Lage, durch Berührung Gedanken einer Person telepathisch zu erfassen und den nahenden Tod zu erkennen. Der Protag ist so ein Diver. Das Setting: Ein Jumpship, ein Passagier-Raumer, der Sprünge durchführt und gleichzeitig die Aufgabe hat, an den Grenzen der terristischen Einflußzone zu beobachten. Besonders, seitdem sich Bergkumpel des Coalsacks von der Erde losgesagt haben.

Ein Befürworter dieser Sezession wird auf dem Schiff getötet. „Fury“, ein mit künstlicher Intelligenz ausgestatteter Roboter der Bergleute wird auf dem Raumer aktiviert. Dieser Typ dient der Verbrechensbekämpfung und Aufklärung und ist so programmiert, dass er den Täter findet und zerstört.

Es kommt ans Licht, dass die AI des Schiffes, die Künstliche Intelligenz, der Mörder war und im Auftrag der Erdregierung gehandelt hat. „Fury“ bekommt es heraus und schickt sich an, die AI zu zerstören. Damit wäre auch das Schiff perdu. Um das zu verhindern, wird der Diver vom Kapitän beauftragt, den Roboter lahmzulegen. Der Konflikt dieser Story zeigt sich beim Widerstand des Ersten Offiziers, der gleichzeitig als Politkommissar der Erdregierung agiert und den Kapitän absetzen will.

Dem Diver gelingt es aufgrund seiner Fähigkeit in die Schaltkreise des Roboters einzudringen, diesen kurzfristig zu deaktivieren, bis die in der untersten Klasse eingefrorenen Bergleute aufgetaut werden, um in ihrer Gesamtheit den Roboter auszuschalten.

Nicht schlecht. Man merke sich den Namen des Autoren.


lunedì, ottobre 07, 2013

Fandom Observer 292

Zuerst sehe ich den integrierten Fanzine-Kurier. Mit „Phantast“ und „Exodus“ werden 2 Fanzines besprochen. Sicher interessant, aber von der Quantität her ist es schon mager, wenn ich an meine aktive Zeit denke, wo wir ein Fanzine nach dem anderen durch die Abzugsmaschinen genudelt haben.

Es gibt einen Rückblick auf 30 Jahre SF Club Baden-Württemberg. Dann wie üblich TV-Serien-, Buch- und Filmbesprechungen.
Ein deutscher Kleinverlag sucht für eine internationale Anthologie Geschichten von englisch-, französisch- und spanischsprachigen SF-Autoren. Geplanter Titel „Around the World in eighty Stories“. Na, wenn das man gut geht, lol. Ich kann mir von englischsprechenden Lesern nicht vorstellen, dass die auch französich und spanisch können.
Ich versuche mich schon jahrelang am portugiesischen und habe die Sprache immer noch nicht hundertprozentig drauf.

lunedì, settembre 30, 2013

Analog, Nov. 2013




Analog Science Fiction and Fact, November 2013

„Copper Charley“, die Story von Joseph Weber, fand ich ganz gut. Protag ist der Boss einer Abbau-Unternehmens. Coal Mining in Virginia. Steht nicht gut um die Kohle dort, obwohl sie noch immer in Kraftwerken verheizt wird. Ist, wie wir wissen, Umweltverschmutzer. Und dass Bergspitzen weggesprengt werden, um schneller an die Kohle heranzukommen, gefällt den Umweltbehörden auch nicht besonders. Auch deshalb, weil bei Regenfällen, der ganze Modder ins Tal saust und die Anwohner dort krank werden läßt.

Prozesse häufen sich, der Protag denkt an die Bahamas; dann erzählt ein Freund von einem Botaniker, der Pflanzen züchtet, die Kupfer abbauen, um schneller an Energie zu kommen. Eine neue Anwendung tut sich auf. Die Berge werden bepflanzt, die Pflanzen mit dem Kupfer geerntet. Bis sich die Erträge verringern. Man sucht Pflanzen mit längeren Wurzeln.

Tja, und dann steht die Umweltbehörde wieder auf dem Plan. Sie beschwert sich, dass den Bewohnern das Wasser ausgeht, lol. Und der Protag denkt wieder an die Bahamas.

Das ist SF der nahen Zukunft. Unbeabsichtigte Konsequenzen. Von denen wird es auch im Real Life genug geben.

Google Glass


Google Glass

In der letzten „Business Week“ wurden einige potentielle Anwendungen für die Google Brille angedeutet. Zum Beispiel hat ein Chirurg damit eine Knieoperation gefilmt und an seine Studenten übertragen. Er hatte eine der 10000 Brillen bekommen, die Google an Schulen verteilt oder für 1.500 USD im voraus verkaufte.

Man schätzt, dass sie für 600 bis 800 Dollars in einer Stückzahl von 3 Millionen nächstes Jahr auf den Markt kommen wird. Vermutlich wird sie vor allem beruflich eingesetzt. Bosse schärfen schon ihre Krallen, lol. Vor allem, wenn sie daran denken, dass sie ihre Angestellten, die diese Dinger tragen müssen, überwachen können.


martedì, settembre 24, 2013

giovedì, settembre 12, 2013

So isses


                                                               So isses

Im letzten SPIEGEL las ich ein interessantes Essay von Richard David Precht. Er erklärt, warum Wahlen immer belangloser werden, warum niemand mehr den Mut hat, kühne Utopien vorzustellen.
Merkel sagt: Uns geht es ganz gut. Wenn ihr die CDU wählt, wird es so bleiben. Und die SPD schraubt etwas am Programm der CDU herum. Sonst bleibt auch dort alles beim alten.

Es gibt den Spruch auf englisch: Don´t upset the apple cart. Oder den: Don´t rock the boat. Auf deutsch: nicht dran rütteln. Tja, und damit kommt man ganz gut durch. Denn sonst wird man verbal erschossen. Ich erinnere mich noch an diesen Wirtschaftsprofessor, der unter Merkel eine Flat-Tax einführen wollte. Und wenn jemand sagen würde: Wir wollen in 3 Jahren zum Mars fliegen, ginge wieder ein Aufschrei durch das Land.

Precht begründet, warum keine kühnen Vorschläge mehr gemacht werden mit dem Einzug der Digitaltechnik. Er meint, Philosophen, Pädagogen, Soziologen seien dadurch lahmgelegt. Ihnen sei das Denken vergangen, seitdem alles gemessen wird. Mit anderen Worten, Datenbanken werden gemolken und der Wille des Volkes daran abgefragt. Kein Politiker würde sich dem widersetzen, da alle von ihnen auf die nächste Wahl schielen. Es fehlt an Aufbruch Stimmung, wie sie Ludwig Ehrhard nach dem Krieg erzeugen konnte.

Wir sind, so meint Precht, den Datenbankmelkern und Datenverarbeitern wie Google, Facebook etc. ausgeliefert. Die Regierung sei nur noch für das Verwalten des Staatswesens erforderlich.

Die Frage, die wir als denkende Menschen stellen sollten, ist, wo wollen Google und Konsorten uns hinsteuern?

Hinzu kommt, dass künstliche Intelligenz sich aus gefiltertem Datenwust entwickelt. Nicht mit hochintelligenten Algorithmen, sondern aus dem, was gespeichert ist. Ruft mal Google Translate auf, ist es doch phänomenal, in wie viel Sprachen bereits übersetzt werden kann. Die Zeit wird kommen, wenn Maschinen den demokratischen Prozess weiter aushöhlen, wie es bereits heute die Digitalisierung macht.

mercoledì, settembre 11, 2013

Scientific American, September 2013

 
Scientific American, September 2013

Food. Es dreht sich ums Essen. Im Grunde einfach, je weniger du isst, desto dünner wirst du, oder?
Anscheinend ist es doch nicht so einfach. Auf jeden Fall stellen Forscher das ganze Problem kompliziert dar. Problem deshalb, weil immer mehr US-Amerikaner fett werden. Als ich dort arbeitete, sah ich Kolosse. Einmal saß dort im Flieger auf einer 3-Sitzbank in der Mitte, zwischen zwei von ihnen. Konnte nicht mal die Arme zum Lesen ausstrecken. Oh Mann, lol.

Man lernt ja immer noch dazu. Bitter, süß, sauer, salzig und umami. Das letzte Wort stamm aus Japan und kennzeichnet Bratengeschmack oder Sojasauce. Rezeptoren von Nase, Mund incl. Lippen nehmen Geruch, Geschmack auf und läßt uns genießen oder verabscheuen oder das, was dazwischen liegt.

In dem Artikel „How to eat invasive Species“ schlägt ein Koch vor, das auf den Tisch zu setzen, was die heimische Flora und Fauna dezimiert. Davon gibt es genug Exemplare, die aus Europa und Asien kommen und in den USA nicht gelitten sind. Grüne Krabben, die flache Auster, japanisches Knotenkraut, Lionfish, Oinkimo (Wildschwein), Kaninchen. Der Mann beschreibt Rezepte.

The Food Addiction“. Also im Winter hatte auch ich ein paar Kilo zuviel. Bin 1.88 groß und wog 73 Kilo. Bin jetzt aber auf 69 Kilo runter. Ganz guter Wert. In diesem Artikel wird es kompliziert. Der Prof schreibt, was nicht ist, wenn man zu viel isst. Erst mal ist es kein Kontrollverlust, aber auch kein hormonales Problem. Vielmehr besitzt es Ähnlichkeit mit einer Sucht. Irgendwo muss die ja herkommen. Das Belohnungszentrum im Hirn reagiert bei diesen Leuten schwächer. Also muss mehr gegessen werden, damit es wieder auf Touren kommt. Ist aus meiner Sicht doch Kontrollverlust. Man kann doch denken Sch..ss auf das Belohnungssystem, ich esse einfach weniger. Geht doch.

Für den Artikel „The amazing multimillion-year History of processed food“ hat sich eine Autorin aus Kopenhagen daran gemacht, den Ursprung wesentlicher Komponenten unserer Nahrung aufzuzeigen. Ich gebe nur die Jahre hier an. Braten – vor 1.8 Millionen Jahren; Brot – vor 30.000 Jahren; Bier – vor 70.000 Jahren; Tortillas – vor 8.700 Jahren; Wein – vor 7.400 Jahren; Käse – vor 7.000 Jahren; Oliven-Öl – vor 6.500 Jahren; Palm-Öl – vor 5.000 Jahren; in Sauer eingelegtes Gemüse – vor 4.400 Jahren; Nudeln – vor 4.000 Jahren; Schokolade – vor 3.900 Jahren; Bacon – vor 3.500 Jahren; Jiang – vor 3.000 Jahren; Zucker – vor 2500 Jahren; Senf – vor 1.600 Jahren; Kimchi – vor 1.300 Jahren; Sushi – vor 1.300 Jahren; Tofu – vor 1.000 Jahren; gepökelter Stockfisch – vor 1.000 Jahren; Erdnussbutter – vor 500 Jahrenvor; Kaffe – vor 500 Jahren, Selterwasser – vor 350 Jahren; Corn Flakes – vor 100 Jahren; MSG (Monosodium Glutamat) vor 100 Jahren; Gebackene Erdnüsse vor 20 Jahren; Fleisch im Labor erzeugt – dieses Jahr.

Everything you know about calories is wrong“. Ist eben nicht so einfach. Man kann nicht sagen, diese Nahrungsmittel enthalten so und so viel Kalorien. Berücksichtigen muss man auch, wie der Körper damit umgeht. Kalorienanzahlen, die auf Packungen stehen, sind Anhaltswerte. Schwer verdauliches Zeug wie Nüsse gibt natürlich weniger Kalorien frei als gebratenes Fleisch. Es wurde die Theorie entwickelt, dass menschliche Gehirne sich erst durch die Zubereitung der Nahrung vergrössert haben. Sich so zu ernähren wie Schimpansen bringt uns nicht weiter. Wenn mein Hirn jedoch schon groß genug ist, lol, und zubereitete Nahrung nur noch dicker macht, ist es besser, schwerer Verdauliches zu sich zu nehmen, für dessen Kalorienfreisetzung man sich mehr anstrengen muss. Hält einen fitter.

Which one will make you fat?“ Zwei Bilder werden gezeigt: Eines mit Fleisch und Fett, ein anderes mit einem Brötchen. Ich sage mal, man sollte nicht übermässig von beidem essen. So kann man der Frage aus dem Weg gehen, lol. Ist doch klar, oder? Denn die Frage ist nicht einschlägig beantwortet, im Gegensatz zu anderen Meinungen. Die einen sagen, es ist das gespeicherte Körperfett, die anderen neigen dazu ein hormonales Ungleichgewicht als Grund anzugeben. Das soll jetzt in einem weitreichendem Test geklärt werden.
 
Immerhin sind 72 Millionen US-Amerikaner verfettet. Colorado hat nur 20.7 % von ihnen. Mississippi mit 34.9 % die höchste Anzahl von ihnen. Ich war da mal mit meinem Pickup durchgefahren auf dem Weg von South Carolina nach Texas oder war es Arkansas, weiß ich im Moment nicht. Ich übernachtete am Mississippi in Vicksburg, sah nur Schwarze dort. Mississippi ist einer der ärmsten Staaten der U.S. Die meisten Schwarzen hängen dort nur herum. Kein Wunder, dass sie dicker sind als der Rest. Doch, wie ich sage. Wenig essen, viel bewegen. Und bei dem wenigen Essen, möglichst Fleisch und Kohlehydrate weglassen. Klappt bei mir nicht, weil meine Frau Tortellini und so eine scheußliche Landwurst auf den Tisch packt. Dann muss ich eine Runde mehr mit meinem Fahrrad drehen.

The First Cookaout“. Hier kommt ein Anthropologe der Harvard University zu Wort. Er trägt noch einmal die These vor, dass vor fast zwei Millionen Jahren die ersten Barbecues zubereitet wurden. Er wird in dieser Ausgabe interviewt und belegt seine These, indem er sagt, gekochtes Essen verlangt nicht einen so großen Verdauungsapparat wie rohes und daher konnte mehr Energie für die Entwicklung des Gehirns aufgebracht werden. Kurz gesagt: Frauen haben uns zu dem gemacht, was wir sind. Frauen haben doch auch früher gekocht, oder nicht?

Return of the Natives“. Es geht um Bienen. Die europäische Honigbiene, hat diese weitflächigen Monokulturen in den U.S.A bestäubt. Solange bis sie eingegangen ist, und zwar durch CCD (Colony collaps disorder). Im Gunde weiß man immer noch nicht, was da Sache ist. Man schreibt die Krankheit Parasiten zu. Nur waren die Bienen schon vorher geschwächt. In Florida zum Beispiel waren 360 Bienenstöcke aus 400 ohne Leben. Amerikanische Imker fahren mit ihnen Bienenstöcken das ganze Land ab, dorthin wo gerade etwas in Blüte steht. Für sie ein Wahnsinnsverlust.

Man versucht jetzt heimische Bienen dazu zu bringen, die Arbeit der europäischen Honigbiene auszuführen. Immerhin fliegen 4000 von diesen Arten dort herum.

Super Dirt“. Soll Fertilizer und Pestizide ersetzen. Bestimmte Bakterien, die Krankheitserreger vernichten. Erreger wie Salmonella zum Beispiel.

Are Engineered Foods evil?“ Nö, sagt der Artikel. Schließlich macht die Natur das ja schon millionen von Jahren vor. Ich sehe es wie den Quatsch, wenn hier in der Gegend die Bevölkerung gegen einen Telefonmast für Handies bei einer Schule, gegen eine Müllverbrennungsanlage und gleichzeitig gegen eine Deponie ist. Da könnte man weiter aufzählen. Das Gleiche, wenn man gegen embryonale Stammzellen argumentiert. Die Leute spinnen einfach. Schon mein Geschichtslehrer sagte vor 50 Jahren: 60 % der Menschen bestehen aus Idioten. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.














venerdì, settembre 06, 2013

Neue Story

Für den September-Wettbewerb in Schreib-Lust habe ich eine Geschichte produziert. Hier ist sie

domenica, settembre 01, 2013

Fandom Observer 291

FandomObserver 291

Die September-Ausgabe von „Phantastisch“ wird besprochen. Habe ich die eigentlich schon bekommen? Muß mal mein Blog durchsehen. Senior-Effekt, lol. - Nun lese ich gerade, dass bei „Elysium“ die Kamera hin und her wackelt. Wenn der Redakteur des Fanzine-Kuriers deswegen aus dem Kino gestürzt ist, lohnt es sich für uns sicher nicht, da reinzugehen, obwohl wir uns den Film für heute vorgenommen hatten.

Wie immer gibt es Buch-, Filmbesprechungen. Ich bin immer noch dabei, wieder den Cthulhu zu lesen. Fandom Observer bringt etwas über „50 Jahre Dr. Who“. Und ich habe Matt Smith noch nicht mal gesehen. Schon gibt es Peter Capaldi. Was soll ich eigentlich alles noch machen? Dann lese ich noch etwas über Buch Rogers. Das wars.

sabato, agosto 31, 2013

Florida Riviera

In den USA geht es beim Häuserbau und Wohnungsverkauf wieder aufwärts.

Während die meisten US-Amerikaner dann bei geringer Anzahlung ihre Hypotheken abstottern, zahlen Ausländer gern Cash. Ist ja auch vernünftiger.
23 % sind Ausländer, die in Florida Immobilien kaufen. 17 Prozent in Kalifornien, 9 % in Arizona und Texas. Ich kenne nur Texas, weil ich zwei Mal in Dallas gewohnt habe. Das war in den 90ern. Da bekam man in einem Vorort schon für 80.000 Dollar ein ansehnliches Haus mit Jacuzzi.

Unter den Ausländern sind 39 % Kanadier, 29 % Lateinamerikaner, 23 % Europäer, 6 % Asiaten und 4 % Käufer aus Afrika und dem Nahen Osten.

Witzig ist, dass die Leute aus Florida ihre Bauten unter „Florida Riviera“ vermarkten. Dann bauen sie zum Beispiel den Porsche Design Tower mit 57 Stockwerken und einem Auto-Fahrstuhl, der den Wagen bis ins Appartement hievt. Keine Ahnung, wie der Porsche sich in der Küche macht, lol. Vermutlich haben sie einen Wagen-Abstellraum in der Wohnung. Die ist ja auch nicht gerade billig: Von 4,9 Millionen bis 32 Millionen Dollar. Aber Riviera, die bekommen hier doch nicht mal ein Einfamilienhaus hin. So klamm sind die Leute.

Quelle: Business Week