Coversong Roads

mercoledì, giugno 12, 2013


Der Oldie-Con ist vorüber
 
und ich war nicht dabei. Gustav Gaisbauer sandte über E-Mail einen Bericht. Muss wieder nett gewesen sein. Nur zum Schluss wurde Unterwössen von einem Unwetter heimgesucht, das eine Abfahrt unmöglich machte. Die Teilnehmer konnten erst einen Tag später abreisen.

Inzwischen sind ein paar Teilnehmer wieder von uns gegangen: Ric Brader, Fiktor Farkas, Karl Ernst Paech, Ernst August Pösse.

Gustav G wird den nächsten Oldie-Con in Unterwössen 2015 noch organisieren, dann muss Jüngerer her. Hoffentlich findet sich jemand.

martedì, giugno 11, 2013


Scientific American, June 2013

Ist schon gediegen, während hier in Italien die Leute, welche Haschischpflanzen im Garten züchten, festgenommen werden, kann das Zeug in einigen Staaten der U.S.A als Medizin verkauft werden. Darüber gibt es einen kleinen Beitrag in der „Scientific American.“ Schön. Kiffer werden dümmer sind aber lustiger, wenn sie stoned sind, und Auto fahren sollten sie auch nicht. Ist eher etwas für Couch Potatoes. Und es hilft bei Glaukoma, Nervenschmerzen und Multipler Sklerose. In mit Stress angefüllten Zeiten ist kiffen wohl gar nicht so verkehrt..

„Tiny Plants that once ruled the Seas“. Es sind die Algen: Phytoplankton. Schon vor 500 Millionen Jahren, als fast alles Organische im Wasser lebte, bildeten Algen die erste Stufe der Food-Chain. Algen sind pflanzliche Treibstoffzellen. Sie beziehen ihre Energie von der Sonne und werden von winzigen treibenden Pflanzenfressern, dem Zooplankton gefressen. Die nun wiederum von Lebewesen, die über ihm in der Speisepyramide angesiedelt sind. Vor rund 250 Millionen Jahren wurden um die 90 Prozent der Meerestiere ausgelöscht (Permian Extinction). Die Gründe sind nicht bekannt. Man tippt auf Boliden, Vulkane, Klimaänderung, Freisetzung von Methan.

In den ersten 250 Millionen Jahren herrschte die grüne Algenvariante vor. Nach der Extinction machte sich die rote breit. Sie profitierte vom Wechsel der Nährstoffe, die vom Festland ins Meer gespült wurden. Diese Algenspezies sorgte dafür, dass sich Meerestiere rasant entwickeln konnten.

Nun jedoch besteht Gefahr, dass durch menschliches Einwirken, der Freisetzung von Kohlensäure das Meerwasser angesäuert und dadurch Algen vernichtet werden mit dem Ergebnis, dass die Nahrungskette im Meer unterbrochen wird.

„Quantum Weirdness? It´s all in your mind“. So einfach ist das, lol. Stelle man sich vor, dass ein Partikel, ein Teilchen, zur gleichen Zeit an zwei Orten existiert. Ändert man die Polarisation eines von ihnen, ändert sich die des anderen automatisch mit. Die Guiding Field Interpretation. Das Teil, welches sich zur gleichen Zeit an zwei Orten aufhält, befindet sich nach dieser Theorie in einem extradimensionalen Feld. Einstein bezeichnete das Phänomen als „Spooky Action at a Distance“.

Nun sagt die „Many World´s Interpretation“, dass Schrödingers Katze in unserer Welt entweder tot ist und in einer anderen Welt lebt oder lebt und in einer anderen Welt tot ist. Kann natürlich auch sein, dass sie auf beiden Welten tot ist oder lebt. Wir wissen es nur nicht, bevor der Sarg geöffnet wird.

Anscheinend meinte Niels Bohr schon damals, die Wellenfunktion eines Partikels sei nur ein theoretisches Konstrukt, dass alle hypothetischen Aufenthaltsorte eines Partikels enthält. Durch den Kollaps des Quantenstadiums zeigt dann das Partikel seine wahre Position.

Der Autor meint, die Bayesian Interpretation sei die richtige. Sie beinhaltet Wahrscheinlichkeiten, die durch neuere Untersuchungsergebnisse upgedated werden.

„Breaking the Brain Barrier“. Bluthirnschranke. So Ende des 1900 wurde sie von Paul Ehrlich entdeckt. Das war die Zeit der deutschen Brainpower. Im menschlichen Hirn befinden sich rund 600 km Blutgefäße. Sie enthalten Endothelial Zellen, die innerhalb des Hirns dichter gepackt sind und dadurch dem Hirn gefährliche Substanzen fernhalten. Doch dadurch ist auch Medikamenten der Zutritt zum Hirn verwährt. Forscher haben die Barriere näher untersucht. Es gibt Lecks, von denen man annimmt, dass sie Vorläufer Multipler Sklerose sind. Das Gleiche scheint für Epilepsie zu gelten. Mikroglial Zellen versuchen die Lecks zu schließen. Diese Zellen sind Makrophagen, die im Hirn patroullieren, beschädigte Neuronen zu reparieren versuchen. Eingedrungene Schadstoffe werden vernichtet.

Es wurden Anstrengungen unternommen, Medikamente durch die Bluthirnschranke zu befördern. Ein Forscher probiert es mit Mannitol. Es wird in die dem Hirn Blut zuführende Arterie injiziert. Mannitol ist hyperosmotisch und läßt endothelische Zellen schrumpfen. Das erzeugt Lücken in der Bluthirnschranke, die sich nach 90 Minuten bis 2 Stunden wieder schließen. Zeit genug, Medikamente ins Gehirn zu schleusen. Der Forscher Edward A. Neuwelt führt diese Prozedur seit 20 Jahren durch. Warum hat sie sich nicht international durchgesetzt? Ach ja. Nebenwirkungen können aus Gewebeschwellungen, Vergiftung und Infektion bestehen.

„Storm of the Century“. Supersturm „Sandy“ wütete an der Ostküste der Vereinigten Staaten, setzte Landstriche unter Wasser. In Deutschland sieht es ja jetzt auch nicht gut aus. Die Häufigkeit dieser Unwetter wird sich erhöhen. Was wird an Lösungen vorgeschlagen? Barrieren und aus gefährdeten Gebieten wegziehen.

„Cracks in the Periodic Table“. Der Artikel ist mir weitgehend unverständlich; denn für Chemie hatte ich mich in der Schule nicht interessiert, obwohl wir die Tabelle sicher durchgenommen haben. Das jedoch ist lange her und war abstrakt. Wie auch immer: Elemente werden in der Tabelle durch die Anzahl ihrer Atome klassifiziert. Wie Wasserstoff: 1, Uran: 92. Vor kurzem wurde das 117. Element synthetisiert. So um 1860 stellte der Russe Menedleev mit anderen die erste Tabelle zusammen. Er fand ein periodisches Gesetz, aufgrund dessen er weitere noch zu findende Elemente zu prognostizieren in der Lage war. Dieses System wird nun durch nicht in der Natur vorkommende zu synthetisierende Elemente durchbrochen.

„Armor against Prejudice“. Vorurteile. Gibt es bei deutschen Neo-Nazis genug. Vermutlich in jedem Land. Hier geht es um die U.S.A. In ihren großen Städten leben Farbige separat in ihren Stadtvierteln, in ihren Hoods. Als ich mich in Michigan für einen Psychologiekurs anmeldete, nahm nur noch einer von ihnen Schüler auf. In Saginaw im Lutheran Neighbourhoodcenter. Mittenmang im Schwarzenviertel. Der Kurs wurde vom Delta-College abgehalten und die Testergebnisse der Schüler dieses Kurses, die meisten schwarze junge Frauen, die Krankenschwester werden wollten, wurden einen Punkt höher eingestuft. Ich profitierte auch davon. Höher gings dann bei mir nicht mehr, lol.

Lehrer war ein Schwarzer, der ernsthaft meinte, Weiße hätten das AIDS-Virus unter der farbigen Bevölkerung der U.S.A verbreitet. Tja. Verschwörungstheorie eines paranoiden College Dozenten der Psychologie.

In diesem Artikel nun wurden Ergebnisse von Untersuchungen vorgestellt, die aussagten, dass negative Stereotypen Testergebnisse nach unten ziehen. Mit anderen Worten: Schwarze schneiden schlechter ab, nicht weil sie dümmer sondern Schwarze sind. Im Sport ist es bei Weißen der Fall. In Mathe bei Nichtasiaten. In Informatik bei Frauen. Fehlendes Selbstbewußtsein in diesen Materien zieht die Noten nach unten. Es kam heraus, dass man gegensteuern kann, in dem man Schüler kurze Aufsätze schreiben läßt über Dinge, die sie besonders interessieren. Dadurch werden Selbstbewußtsein und Testergebnisse geboostet.

„Edge of the Internet.“ Es gibt ein Interview mit dem Boss von Bell Labs Research, der aussagt, dass mobile Daten irgendwann das Netz lahmlegen werden, da die Installierung von Fiber-Optik-Kabeln aus Kostengründen nicht vorankommt. Er schlägt intelligente Organisation der Datenströme vor. Zum Beispel können Daten mit einem Header versehen werden, der etwas über die Datenart aussagt. Danach wird die Datenübertragung prioritisiert. Ich sage mal: Porn an erster Stelle, dann Abhörprotokolle für Obama, lol.

lunedì, giugno 10, 2013



Phantastisch, 2/2013

Es ist die fünfzigste Ausgabe. Glückwunsch. Als eigenständiges Magazin startete „Phantastisch“ im Jahr 2001. Bernd Jooß gibt einen Überblick über das Jahr, was SF-Filme und mit SF sowie Raumfahrt verknüpfte Ereignisse betrifft.

Ich lese zwei Nachrufe: Boris N. Strugatzki, Jesco von Puttkamer. Es gibt ein Interview mit Charles Stross. Das habe ich ausnahmsweise mal gelesen, weil Stross einer meiner Lieblingsautoren ist, obwohl ich keine Zeit hatte, seine letzten Romane zu verinnerlichen. Tja, Pensionär sein, ist Zeit raubend.

Christian Hoffmann benutzt Carl Amerys Romane, um aus Bayern die Alternativrepublik Leyermark auferstehen zu lassen. Dann taucht er in Bayerns Literatur und wird über mehrere Seiten fündig. Rainer Erler, der eine Handvoll zukunftsgeschwängerte Filme gedreht hat, wird interviewt. Ein Ritt durch die Vergangenheit. Der Mann ist jetzt 80 Jahre alt und lebt in Australien.

Ich muss gestehen, mich interessiert mehr das, was sich in der Gegenwart abspielt. In der Vergangenheit zu schürfen... ich meine, das Zeug kennt man. Das Unbekannte der nahen Zukunft ist mir interessanter.

Phantastisch schwelgt in der Vergangenheit. Horst Illmer hat in „Lockende Zukunft“ die Umschlaggestaltung des vergangenen Jahrhunderts untersucht. Unter anderem lese ich den Titel „Luftschiff im Weltenraum“. Ging wohl nur mit einer Pumpe, die Luft ins All blies, lol. Tja, damals war alles einfacher. Nur, wenn Bücher der nahen Zukunft von Lesern der fernen Zukunft konsumiert werden, werden die vermutlich auch lästern.

Wolfgang Jeschke wird interviewt. Deutsches SF-Urgestein. War auch öfter auf dem Oldie-Con. Es gibt einen Beitrag über den Designer Detlev van Ravenswaay. Dann berichtet der texanische Autor Joe R. Lansdale in „Dunkle Inspiration“ über den Einfluss Edgar Allan Poes auf ihn. Er schreibt über Osttexas hinter einem Kiefervorhang. Ich selbst kenne nur Dallas und Fort Worth. Keine Kiefern, dafür Wolkenkratzer und sogar einen Tabakhändler mit dem SPIEGEL. Einfamilienhäuser mit Dachziegeln aus Holz.Trockene Hitze, die mich zur Mittagspause in den Pool hüpfen liess. Breite Fußwege und kein Mensch zu sehen. Die Leute fahren Auto. Insofern war die Stadt öde. Man musste zuviel herumgurken. Es gibt gigantische Einkaufszentren, eines mit Eisbahn im Hochsommer, dann 32 Kinos am Stück und ein paar Monster Countrybars. Nach Feuerabend besuchte ich Spanisch-, Italienischkurse, nahm Poolbillard- und Linedancelessons. Pool und Linedancing vermisse ich. Aber deswegen nach Amerika zurückfliegen. Dann bleibe ich doch lieber hier auf der Terrasse.

Wer wurde noch interviewt? Mike Resnick. Ich sehe einen Haufen Buchbesprechungen. Wer SF-Retro ist, dem kann ich Phantastisch empfehlen.


domenica, giugno 09, 2013

Die Einkommensschere
 
hat sich in Deutschland trotz sinkender Arbeitslosenzahlen nicht geschlossen. Dann die Jugendarbeitslosigkeit: in Spanien 56 %, Griechenland 59 %, Italien und Portugal 38 %.

Als SF-Fan kann dies einen nicht verwundern. Gibt ja genug Geschichten über Zustände wie diese. Automatisierung von Verfahren, Spezialisierung von Arbeitskräften. In den südlichen Länder kommen Korruption von Politikern, Ignoranz von Behörden und Bürgern hinzu. Es bleiben eben nur noch Maschinen und qualifizierte Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt, während Wellen der Ignoranz darum herumbranden. Daran wird sich erst mal nichts ändern. Dann wird es schlimmer.

Big Data. Denken wir nur an die Smart City-Bewegung, in der Daten durch Sensoren erfasst werden, oder an das Hamburger Hafen Projekt. OK. Das Zeug ist in Datenbanken gespeichert und muß ausgewertet, analysiert und für Strategien und Aktionen genutzt werden.

Erich Schmidt, Googles Aufsichtratschef, investierte gerade ein paar Millionen in Civis Analytics. Bevor einige Analytiker dieses Unternehmen gründeten, waren sie Mitarbeiter von Obamas Wahlkampagne. Hier konnte man erkennen, wie Statistiker von Nutzen sein können. Da reichen ein paar Kenntnisse über die Bell-Curve nicht aus. Für Statistik habe ich mich nie interessiert. Sie ist jedoch unerläßlich, wenn man forschen will. Gleich in welchem Gebiet.

Civis Analytics bietet Unternehmen an, sie bei der Entscheidungsfindung aufgrund von gesammelten Daten zu unterstützen. Datensammlungen gewinnen immer mehr an Gewicht. Für mich ist Civis Analytics nur ein Zwischenschritt. Ich kann mir vorstellen, dass intelligente Maschinen auf den Finanzmärkten mitspielen, über menschliche Strohmänner Konten eröffnen, sich bereichern, Firmen wie Civis Analytics aufkaufen und deren Verfahren in die eigene Intelligenz integrieren. Dann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem auch qualifizierte Arbeitskräfte ihre Daseinsberechtigung verloren haben. Vielleicht kann man Maschinen dazu bewegen, einen Restbestand an Menschen in Reservaten unterzubringen, zumindest in einigen Vergnügungsparks.

Das Manko bei Drohnen lag darin, dass eine koordinierte Aktion mehrerer von ihnen nicht möglich war. An diesem Problem arbeitete ja auch die Professorengruppe, welche einen künstlichen Bienenschwarm losfliegen lassen will, wie ich in einer Rezension der „Scientific American“ schrieb. Der Startup Dreamhammer hat, wie es aus der „Business Week“ hervorgeht, Software entwickelt, die Drohnen unterschiedlicher Bauart und von verschiedenen Herstellern koordiniert agieren lassen kann. Das Programm heißt „Ballista“ und wurde dem US-Militär angedient.




venerdì, giugno 07, 2013


Pfeifen gibt es überall und warum mir unbehaglich wurde.

Pfeifen gibt es überall. Nicht nur bei uns in Italien, obwohl es da besonders chaotisch zugeht. Aber wenn ich mir die Geschichte mit dem Berliner Flughafen, dann die mit dem Euro Hawk ansehe, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Bringt natürlich nichts, sich aufzuregen, dennoch gibt es

genug Organisationen die hätten helfen können, Mängel wie die in den Medien dargestellten zu vermeiden. Kepner-Tregoe zum Beispiel. Für Arbeit an Projekten und Aufdeckung von Fehlern im laufenden Geschäft besonders geeignet. Als ich bei Reemtsma arbeitete und das ist schon über 20 Jahre her, wurden wir als Betriebsorganisatoren dahingehend geschult, Fehler so schnell wie möglich aufzudecken. Das ging schon los bei Implausibilitäten in der Planung. Habe ich genossen.

Als logisch denkender Mensch stellt man die Kompetenz der Leute in Frage, die an dem Flughafen-Projekt und an dem des Euro-Hawk mitgearbeitet haben. Ich habe den Eindruck, die Leute sind bescheuerter geworden. Ich übrigens auch, aber das ist altersbedingt, lol. Und ich kann es mir leisten. Schließlich bin ich pensioniert :-). Ich mache das an einem Beispiel fest, was aus dem SPIEGEL stammt. Ich zitiere mal aus dem Beitrag „Was stimmte“: SNIP. [… Er mag keine Journalisten. Er hält sie für dumm. „Wenn ein Baseball und der Schläger zusammen 1,10 Dollar kosten und der Schläger genau einen Dollar teurer ist als der Ball: Wieviel kostet dann der Ball?“] SNAP. Ich dachte, der Ball kostet 10 Cent. Und das ist verkehrt. Also bin auch ich bescheuert.
 

Und jetzt das Ding mit der NSA, der National Security Agency, die millionen Telefonnummern aufgesaugt hat. Sieht das Hauptquartier nicht wie ein Borg-Raumschiff aus? Resistance is futile. You will be assimilated, lol. Wer hat wen angerufen? Kommt mir wie X-File vor. Gestern las ich darüber in Wired, dann in italienischen Medien. Heute steht es im SPIEGEL online. Etwas spät, finde ich.

Wenn man in den U.S.A lebt, stellt sich hin und wieder ein unbehagliches Gefühl ein. Mein erster Job als Programmierer in den U.S.A war bei Dow Chemical in Midland, Michigan, dem wohl jetzt größten Chemieunternehmen auf der Erde. Ein phantastisches Unternehmen. Blendend organisiert, reizende Kollegen aus aller Herren Länder. Was mich jedoch etwas irritierte war, dass sie während des Vietnamkrieges das Entlaubungsmittel Agent Orange herstellten, was vom amerikanischen Militär rücksichtslos in Vietnam angewandt wurde.

Jahre später war ich bei Kodak, und zwar in Dallas, Texas. Die Leute beschäftigten sich dort mit einem Verfahren, Röntgenbilder über Telefonleitungen zu verschicken. Dann wurde ich für zwei Wochen in das verschneite Hauptquartier nach Rochester im Staat New York geschickt. Dort standen vier Gebäude, die so groß waren, dass sie mit kleinen Straßen und Verkehrsschildern ausgestattet waren, in denen Mitarbeiter mit Golfkarren herumkutschierten. Nach Feierabend durfte ich nur, da Kodak auch für das Militär arbeitete, in Begleitung eines Mitarbeiters aus dem Gebäude gelassen werden. Nur war der Mitarbeiter schon weg, als ich ins Hotel zurück wollte. Tja. Die Drehtür war zu. Auf einem kleinen Tisch daneben stand ein Telefon. Ein Mann von der Security meldete sich und fragte nach dem Namen des Mitarbeiters. Dann machte es klack, und ich konnte die Drehtür ein viertel nach vorn bewegen. Das war es. Ich stand auf dem verschneiten Parkplatz.

Kodak ist nun pleite. Sie haben Digital verpennt.

Dann war ich irgendwann in Fort Smith, Arkansas. Ich arbeitete bei Baldor, einem Elektromotorenhersteller. Dort wurde mir die Eingangstür zum Appartement aufgebrochen. Ich hatte meinen Laptop dort drinnen. Er lag auf dem Tisch. Es war nichts gestohlen. Der Polizist meinte, da würde mich jemand nicht leiden können. Konnte ich mir nicht vorstellen, denn ich hatte keine Probleme mit den wenigen Leuten, die ich dort kannte. Ich hatte den Verdacht, es war die Polizei selbst, die dort eingedrungen war. Und das erinnert mich an die Begebenheit in Arizona, über die ich dort in der Zeitung las. Dort gibt es autorisierte Kopfgeldjäger, die sich in der Appartementnummer geirrt hatten, die Tür aufbrachen und das dort im Bett liegende Paar abknallten. Soweit ich mich erinnere, wurden sie weder verhaftet noch angeklagt.

Ich wohnte ein paar Jahre in Greenville, South Carolina. Baptistengegend. Als ich mal am Sonntag im Supermarkt eine Flasche Wein kaufte und bezahlen wollte, musste ich sie wieder ins Regal zurückstellen. Denn es war Sonntag. Alltags wurde sie in eine braune Tüte gesteckt. Schließlich packen immer ein paar Jungs aus der Highschool dein gekauftes Zeug in Tüten und fragen zuvor: „Paper or Plastic?“. Bei alkoholischen Getränken fragten sie nicht. Für die gab es immer eine braune Tüte. - Abends vergnügte ich mich im „Blind Horse Saloon“, einer Country und Western Bar. Dort lernte ich ein älteres Ehepaar kennen, das in Laurens wohnte, so um 30 Meilen von Greenville entfernt. Sehr nette Leute. Er, Jack, ist inzwischen gestorben. Im Blind Horse Saloon trank er Southern Comfort, Whisky. Ich durfte das jedoch nicht seinen Kindern erzählen, da die hoch religiös waren. Seine Schwiegertochter hatte eine Heimorgel in ihrer Wohnung und orgelte dort herum wie Captain Nemo in der Nautilus. Laurens besaß auch ein Ku-Klux-Klan Museum, das ich, da ich schon mal in dem Städtchen war, aufsuchte. Howard, der Besitzer, war sehr nett, nur die dort zum Verkauf hängenden T-Shirts weniger. Abgebildet waren auf ihnen Schwarze ans Kreuz gebunden, die dort in Flammen aufgingen. Darunter die Schrift: „Burn, Nigger, Burn.“ Der hellste Wahnsinn. Inzwischen gehört das Gebäude einer schwarzen Kirche, der Laden wurde dicht gemacht. Doch die Kirche, wie aus einer Website hervorgeht, leidet an Mitgliederschwund, weil sie die Vergeltung des KKK fürchtet.

Ich meine, Dinge wie diese können einen doch unbehaglich stimmen, oder? Übrigens: Der Ball kostet nur 5 Cent.
























giovedì, giugno 06, 2013



Anscheinend wird ein neuer Perry Rhodan Zyklus eröffnet, Band 2700. Starke Leistung.

Wie immer gibt es Buchbesprechungen, dann einen Bericht über den SlavCon in Bratislava. Was schon mal gut war: Das Bier kostete nur 1 Euro.

Weiterhin lese ich die Besprechung von „Oblivion“. Den hatten meine Frau und ich uns ja auch ansehen können. Nur „Star-Trek – Into Darkness“ wird hier noch nicht gezeigt. Sind wir nun rückständig or what?

Auch nett der Beitrag über 2 Frauen, die einen Manga erstellen. Dann noch etwas. Der DortCon kämpft darum, 2017 den EuroCon ausrichten zu können.

Schon stark. Ich sitze mit meinem Laptop auf der Terrasse, höre Country der Station WGSQ aus Cookeville in den USA, wo immer das auch sein mag. Draußen nieselt es. Hin und wieder kommt die Sonne durch. Gemütlich.

Analog Science Fiction and Fact“, July/August 2013.

Edward M. Lerners „Dark Secret“, der vierte und letzte Part der Story. Ohne Überraschungen. Wie ich schrieb, hob ein Raumschiff von der Erde mit einer Minimal-Mannschaft, einer Künstlichen Intelligenz und einer stattlichen Anzahl tiefgefrorener Embryos ab, um einen neuen Planeten zu suchen. Grund war die Kollision zweiter Neutronensterne mit anschließendem Gamma Ray Burst (GRB), der alles Leben auf der Erde auslöschen würde.

Komplikationen gab es durch die Schiffspsychologin, die sich, nachdem ein ziemlich unwirtlicher Planet gefunden wurde, als Herrscherin aufschwang und mit Hilfe eines anderen Mannschaftsmitgliedes die inzwischen geborenen Kinder indoktrinierte.

Nun ja, zum Schluss wurde sie erschossen. War auch an der Zeit, lol, damit die Leute sich endlich mal vernünftig auf dem neuen Planeten einrichten konnten. Wie gesagt, es gab keine großen Überraschungen. Bis auf die Ausnahme, dass sich drei Monde, die den Planeten umkreisten, nicht so verhielten, wie es von ihnen erwartet worden war. Und ganz zum Schluss, erwachte ein Supervisor, der die Meteore so umsteuerte, dass sie nicht den Planeten bombardierten. Aber was das nun soll, übersteigt meinen Verstand.

Eine Story fand ich interessant. „The Chaplain´s Legacy“. Harrison Barlow, die Hilfskraft eines Priesters, hatte durch seine Diplomatie einen Waffenstillstand zwischen Menschheit und den Mantes

herbeigeführt. Die Mantes, hört sich nach Mantisse an. Und Mantissen sind Gottesanbeterinnen. Nun gut, die Mantes sind Insekten in einem Exoskelett, das Waffen und Kommunikationsgeräte enthält. Sie sind technologisch überlegen und hätten die Menschen aus dem All gefegt, wenn Barlow nicht gewesen wäre. Nun war es wieder soweit. Die Mantes wurden unruhig. Barlow wurde von der Raumflotte angeheuert, in den Rang eines Chiefs versetzt, und dazu verdonnert, an einem Treffen mit den Mantes teilzunehmen.

Das Gespräch verlief nicht gut, endete mit Toten. Die Königin der Mantes wurde verletzt, der General der Raumflotte getötet. Barlow floh mit einem weiblichen Offizier der Raumflotte, der Königin und einem Intellektuellen der Mantes auf einen unbewohnten Planeten. Die vier kamen sich näher und als die Raumflotte sowie die Mantes sie fanden, gelang Barlow ein neuer Waffenstillstand.

Die Königin, die sich ihres Exoskelettes entledigt hatte, ging in den Ruhestand und zog mit Barlow zusammen, um ihre intellektuelle Kuriosität zu befriedigen.

mercoledì, giugno 05, 2013


Im letzten Post schrieb ich u.a. etwas über 3-D Drucker.
 
Der SPIEGEL bringt nun auch etwas darüber. Unter dem Titel „Terror aus Plastik“ die Story über den Texaner Cody Wilson, der mit Hilfe Gleichgesinnter eine Pistole aus Plastik gedruckt hat. Sie funktioniert und wird natürlich von keinem Metalldetektor erkannt. Denn das einzige Metallteil ist ein kleiner Nagel, der den Schuss auslöst. Inzwischen verbreiten sich Bauanleitungen dafür im Netz.

Als die „Scientific American“ den 3-D Drucker als ein „next big Thing“ deklariert hat, dachten die Redakteure nicht, dass man damit auch viel Unsinn anstellen kann. Die Waffe trägt den Namen „Liberator“. Soll wohl die Erde von Menschen befreien.

Zur Zeit ackere ich die letzte „Analog“ durch. Die Autoren bekommen immer mehr Anregungen aus HiTec-Projekten, die zur Zeit anstehen. Mit anderen Worten, die Technik holt auf. Der Protag einer dieser Stories läßt sich ein HUD mit einer Wegbeschreibung auf seine Brille zaubern. In einer anderen Geschichte wird das Essen eines Kreuzfahrt raumers aus Biomasse recyclet. Der Gourmet-Chef stellt Fisch mit Hilfe eines 3-D Druckers her. Während zu unserer Zeit nur Plastikfische aus dem Drucker kommen würden, sind die Köche dieser Geschichte schon weiter, lol.

Wilson wurde von den amerikanischen Behörden aufgefordert, die CAD-Datei von seiner Website zu nehmen. Er kam der Anordnung nach. Inzwischen ist die Datei auf Filesharing Internetseiten und kann von dort aus heruntergeladen werden. Ich halte den Namen des Materials, mit dem gedruckt wird, hier fest: Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat.




domenica, giugno 02, 2013


Scientific American, May 2013

Fast auf dem laufenden mit der Lektüre, ich muss nur noch die Juni-Ausgabe durchackern. Uffa.

„How to make the next big thing?“ Das hat mir schon gereicht, lol. Nun ja. Ist ja auch das Motto dieser Ausgabe. Vielleicht sollten die Autoren Google fragen. Die meinen, das fahrerlose Auto sei 2015 reif. Und Google Glass? Mir ist dazu eine Idee eingefallen. Verbrecher-Erkennung. Ein Sprachkommando schaltet das Ding an und stellt die Verbindung bei einem Überfall zur Polizei her.

Die bekommen das Video über Google Glass direkt auf ihren Bildschirm. Wäre doch etwas, oder?Zurück zur Ausgabe. Die nächsten grossen Dinge sind ihrer Meinung nach Roboter, 3-D Drucker, Nanomaschinen, digitaler Vorcheck von Produkten.

Roboter: Bei Auftragsfertigung ist es wirtschaftlicher, wenn sie statt am Fließband mit einem menschlichen Kollegen zusammenarbeiten, wobei es unerheblich ist, wer von beiden das Sagen hat. Aber da Maschinen von Generation zu Generation intelligenter werden, stelle ich mir vor, worauf es hinaus läuft.

Was ich cool fände, wären sich selbst reparierende Fahrbahnen. Straßen in unserem Ort sind mit Schlaglöchern durchsetzt. Da könnte sich Google hinter klemmen.

3-D Drucker sind im kommen. Nachteil: Sie sind unendlich langsam. Ende der 80er Jahre befasste man sich zum ersten Mal damit. Für Hobbyisten gibt es bereits Drucker für 2000 USD und weniger. Für die Industrie kosten sie um 175000 und dienen der Erstellung von Prototypen aufgrund von mit CAD erstellten Dateien

Nano-Maschinen. Sollen für industrielle Prozesse eingesetzt werden. Sensoren, die anstelle von Apparaturen in Menschen eingesetzt verpflanzt werden sollen. Dann Memory-Ersatz. Irgendwann stößt Miniaturisierung von Chips an Grenzen. Die könnten von Nano-Chips übersprungen werden.
 
Stromerzeugung durch Viren. Die M13-Bakteriophage zum Beispiel kann mechanische in elektrische Energie umwandeln. Es ist Viren gelungen, piezoelektrisches Material zu erstellen.

„Assembled in Code“ schildert, dass vor dem Erstellen von Prototypen ein Produkt durch digitale Simulationen getestet wird. Diese sind so mächtig, dass Unstimmigkeiten, Fehler usw., bereits im Vorfeld abgefangen werden können. HPC = High Performance Computing hat es möglich gemacht.

Unternehmen werden vorgestellt, die sich digitaler Simulation bedienen. Procter & Gamble mit Pringle Potatachips und Tide-Waschmitteln ist ein Beispiel.

„Seeds of Dementia“. Wenn ich lese, dass eine Kettenreaktion defekter Proteine für Alzheimer, Parkinson verwantwortlich sein soll, dann beschleichen mich Zweifel, ob diese Erkenntnis zu Kuren führen kann. Diese kaputten Proteine sollen Prionen sein, welche zur Mad Cow Disease geführt hatten. Abwarten.

„Mars in Motion“. Rinnen, RSL (Recurring Slope Lineae) in Felsen, die zur Sommerzeit auf dem Mars auftauchen, haben den Verdacht ausgelöst, dass diese durch hinabfließendes Wasser erzeugt worden waren. Temperaturen über 0 Grad Celsius liessen dies zu. Dies wurde mit dem MRO (Mars Reconnaissance Orbiter) und dem HiRISE (High Resolution Imaging Science Experiment), der bisher schärfsten Kamera, entdeckt. Abhänge von Marserhebungen sind häufig mit gefrorener Kohlensäure bedeckt. Der Gefrierpunkt von Kohlendioxyd liegt bei -125 Grad Celsius. Haben wir nun Wasser auf dem Mars. Die Marsatmosphäre ist so dünn, das Wasser verkochen und in den Raum entweichen müsste. Wat nu? Doch wenn Wasser salzig ist, könnte es einen Gefrierpunkt von -68 Grad Celsius haben.

Folgerung: Trotz verbesserter Aufnahmetechnik gibt es keinen direkten Hinweis auf Wasser.

„Human Hybrids“. Das ist kurz abgehandelt. Homo Sapiens, der moderne Mensch, hatte sich hin und wieder mit dem Neandertaler gepaart. Dadurch sind wir auch mit einigen Neandertalgenen ausgestattet. Das hat sich als vorteilhaft erwiesen; denn sie machen uns gegen bestimmt Krankheiten resistent. Und wenn die Neandertalerin sexy war.... Wer will es unseren Vorfahren verübeln?

Damit ist die Annahme widerlegt, dass unterschiedliche Menschengruppierungen in Isolierung gelebt haben und sich Homo Sapiens im Alleingang durchgesetzt hat. Das Mix der Genausstattung hat ihm geholfen.

„How Kitty is killing the Dolphins“. Bezieht sich auf die U.S.A, ist sicher auch für Länder auf anderen Kontinenten vorstellbar. Pathogene, Krankheitserreger von auf Festland lebenden Tieren breiten sich unter Meeresgetier aus. Hin und wieder werden tote Seeottern an Kaliforniens Strände gespült. 2004 waren es 40 Stück. Inzwischen weiß man, für den Tod der Meerestiere war der Parasit Sarcoaptis Neurona, der vom Opossum der Appalachen stammt, verantwortlich. Opossums sind mit den Menschen zur Westküste gelangt. Sie breiteten sich Anfang des 20. Jahrhunderts dorthin aus. Ihr Kot enthält den Parasiten, der durch Herbstunwetter bedingt über Flüsse ins Meer gespült wurde. Erkannt wurde das erst jetzt, nachdem auch Delphine am Strand verendeten. Diesmal war der Parasit Toxoplasma Gondii, dessen Wirt die Hauskatze ist, daran schuld. Katzen sind überall zu Hause. Meine Frau hat auch 4 davon. Die Übertragung des Erregers funktioniert wie beim Opossum.

Abhilfe könnten sogenannte Wetlands sein. Naturpuffer wie Weiden, die sich an Flußufern ausbreiten. Herangespülter Kot vom Opossum, von Haustieren, würde in den Wetlands versickern.

„Mirror Molecules“. Spiegel Moleküle also. Aminosäuren werden als linkshändig bezeichnet. Ihr Spiegelabbild ist rechtshändig. Die Natur hat sich auf linkshändige Moleküle festgelegt. Man nahm an, rechtshändige wären nur in Bakterien zu finden. Sie sind jedoch auch in höheren Lebensformen präsent, beim Menschen an der Entwicklung des Hirns beteiligt. Interessant ist, dass Hirnzellen über ein Enzym veranlassen, dass sich linkshändige Moleküle in rechtshändige verwandeln. Forscher sind nun dabei, die Funktionen rechtshändiger Moleküle in Lebewesen zu bestimmen.

giovedì, maggio 30, 2013


"Die Stimme aus dem Kosmos: Ciao Mamma"

Das Foto sagt alles. Für einen Italiener ist Mutti ist Beste, für immer und ewig.
 
 
Ein anderes Foto, gleichfalls aus der Zeitung unserer Region „Il Resto del Carlino“ zeigt, dass gerade mal wieder eine Frau umgebracht worden ist. Erst mit dem Messer, und als sie noch zuckte, wurde sie mit Benzin übergossen und verbrannt. Die 26igste in diesem Jahr. Psychologen schreiben es dem italienischen Männlichkeitswahn zu. Eine stattliche Anzahl von Männern in diesem Land kann Emanzipation der Frauen nicht verknusen. Wenn sie diese Männer verlassen, flippen die aus und bringen sie um.

Ich meine, Mamma trägt ein gerüttelt Maß dazu bei; denn die würde ihren Jungen nie im Stich lassen. Mamma ist immer im Haus. Entweder war sie Hausfrau oder ist pensioniert. Die Verlobte oder Frau hingegen will arbeiten, oder tut es sogar. Und dann rückt sie nicht mal mit den Mäusen rüber wie Mamma es getan hat. Und zu guter Letzt hat sie sich in einen Kollegen verliebt und will mit dem zusammen ziehen. Da hört doch nun alles auf.

Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association

Es ist die „Best of 2012“-Ausgabe. Eine Armada von Buchkritikern stellt SF-Romane vor, die sie 2012 gut fanden. Dann gibt es etwas über amerikanische und englische SF-Fernsehserien wie „Alcatraz“, „666 Park Avenue“, „Revolution“, „The Walking Dead“, „Fringe“, „Last Resort“, „Misfits“, „Red Dwarf X“, „Dr. Who“.

Ein Beitrag behandelt SF-Audio. Ich finde Hörspiele stark. Wir machten selbst welche in der Science Fiction Gemeinschaft Hamburg. In den 60er Jahren stand die Nutzung von Tonband-Geräten hoch im Kurs. Ich selbst hatte ein Uher und ein Grundig. Auch Tonband-Korrespondenz fand ich cool. Es gab diese kleinen Tonbänder, welche in eine Warenprobe-Tüte passten. Kostete weniger Porto.

Es folgt ein Artikel über Fantasy in 2012, den ich überlesen habe. Nicht, dass Fantasy schlecht ist, nur interessiert sie mich als SF-Fan nicht. - Andy Sawyer, der die SF-Bibliothek der Universität Liverpool verwaltet, zieht Fred Hoyles „The black Cloud“ hervor, das aus dem Jahr 1957 stammt. Etwas später hatte ich es auch verschlungen. Ich erinnere mich, wie es mich fasziniert hatte.

Stephen Baxter erinnert uns daran, dass Dr. Who schon 50 Jahre auf dem Buckel hat. Der erste Dr. Who war schon ziemlich alt, als er auftauchte. Müßte er nicht längst tot sein? Nun ja, er ist Time-Lord.
 
Hier noch etwas über den BSFA-Reviewers Poll. Die nachstehend aufgeführten Romane kann man sicher jedem SF-Leser empfehlen. An erster Stelle steht M. John Harrison. Ein fantastischer Autor. Ich selbst habe einige seiner Bücher, und für einige meiner Kurzgeschichten hatte ich mich von ihm inspirieren lassen. Hier die Liste:

  1. Empty Space, M. John Harrison
  2. Jack Glass, Adam Roberts
  3. 2312, Kim Stanley Robinson
  4. Communion Town, Sam Thompson
  5. Extreme Metaphors, edited by Simon Sellars and Dan O´Hara
  6. A Face like Glass, Frances Hardinge
  7. Boneland, Alan Garner
    Intrusion, Ken McLeod
  8.  
  9. Redemption in Indigo, Karen Lord
     10.Hawthorn and Child, Keith Ridgway
         Blue Remembered Earth, Alistair Reynolds

Open-Office machte nicht das, was ich wollte. Soweit sind Programme eben noch nicht. Zur Erläuterung. Es gibt zwei 7. Plätze, einen neuten und zwei 10. Plätze. Vermutlich müsste ich mit dem Open Office etwas herumspielen. Vielleicht gibt es einen Trick. Doch woher soll ich die Zeit nehmen? Ich bin pensioniert und habe mehr zu tun als bei der Arbeit, lol.










mercoledì, maggio 29, 2013


 
 
Scientific American, April 2013

Diese Zeitschrift ist auch eine Fundgrube für Assoziationen. Ich sehe ein Bild mit Fliegenmaden und denke an Angelköder, daran, wie meine Frau zu ihrem Entsetzen die Dose mit den Viechern im Kühlschrank fand. Hier nun würde ich sie in den Schatten eines Baumes im Garten legen. Damals wohnten wir in Hamburg in einer Mietwohnung. Soweit zur Assoziationen. Der Beitrag mit den Maden in dieser Zeitschrift stellt auf ihre Fähigkeiten als Wund- und Wunderheiler ab.

In „Ghostly Beacon of New Physics“ werden Neutrinos beschrieben. Es stellt sich heraus, dass sie auch weiterhin erklärungsbedürftig sind. Der Physiker Wolfgang Pauli brachte sie zum ersten Mal ins Gespräch. Das war 1930, und er war der Ansicht, dass sie nicht entdeckt werden könnten.

Inzwischen widerlegt. Das Neutrino ist das einzig elektrisch neutrale Partikel und besitzt ein Millionstel der Masse eines Elektrons. Bisher sind drei Arten bekannt: Muon, Elektron und Tau. Breiten sie sich im Raum aus, verwandeln sie sich ab einer gewissen Distanz in eine andere Art Neutrino. Aufgrund ihrer Eigenschaft muss die Standardtheorie der Teilchenphysik erweitert werden. Lassen wir es dabei, sonst müsste ich noch in die schwache Wechselwirkung einsteigen. Dann die rechtshändischen Neutrinos und die Antineutrinos. Im Universum sollte ja Symmetrie bestehen. Nur besitzt es mehr Materie als Antimaterie. Zum Glück. Andernfalls wäre unsere Existenz wohl in Frage gestellt.

„The Future of Medicine“. Ich zähle mal die in der Zeitschrift genannten Punkte auf:
  • Stammzellen für ein beschädigtes Herz. Interessant ist, dass es aus 4-5 Milliarden Muskelzellen besteht.
  • Körpereigenen Superkleber, um Muskeln, Sehnen und Organe zu regenerieren. Ich selbst brauche Knorpelmasse für meine Knie. Joggen habe ich schon vor Jahren aufgegeben, da mir danach die Knie weh taten. Liegt am Verschleiss. Powerwalk geht aber noch. Der Kleber ist die extrazelluläre Matrix, die dafür sorgt, dass wir nicht auseinander fallen.
  • Organe mit 3-D Drucker herstellen. Als Material dienen lebende Körperzellen. Wobei an die Stellen, an denen Adern laufen sollen, Zucker eingebracht wird, den man später hinausspült.
  • Stammzellen werden zu einem Allheilmittel für die Zukunft erklärt. Bin gespannt. Sie sollen auch dazu dienen, neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson zu beseitigen.

„The True Cost of Fossile Fuels“. Um das Zeug aus der Erde zu bekommen, wird logischerweise Energie verbraucht. Man muß diese gegen die der aus dem Boden gewonnenen Resourcen verrechnen. Bei Flüssigtreibstoffen steht Petroleum noch immer an erster Stelle. Bei allen anderen ist es Kohle, gefolgt von Erdgas.

„Anguish of the Abandoned Child“. Unter Ceausescu wurden Frauen in Rumänien drangsaliert, so viele Kinder wie möglich zu bekommen. Zum Glück wurde Ceausescu umgebracht. Denn viele dieser Kinder landeten in Waisenhäusern, wo sie auf sich allein gestellt waren und keine Zuwendung fanden. Dieser Beitrag berichtet über eine Studie, die diese Kinder mit denen aus Waisenkindern vergleicht, die eine Pflegefamilie fanden und denen, die in ihrer natürlichen Familie aufwuchsen.

Bei einem durchschnittlichen Intelligenzquotienten von 100 brachten es Kinder aus Waisenhäusern nur auf 80, die in Pflegefamilien auf .90 und die in ihrer natürlichen Umgebung lebenden auf über 100. Wichtig für die Hirnentwicklung sind die ersten zwei Lebensjahre. Ich startete, wie meine Mutter erzählte, mit Reden erst nach zwei Jahren. Vermutlich hatte ich vorher andere Interessen, lol.

„The Low Cost Ticket to Space“. „Scientific American“ ist es auch aufgefallen, dass es jetzt mit der
privaten Raumfahrt losgeht. Kosten werden günstiger sein. Hatte es mit der NASA noch eine Million gekostet, Satelliten in den Orbit zu schießen, wird man jetzt schon mit ein paar hunderttausend Dollar dabei sein. Für suborbitale Missionen interessieren sich XCOR Aerospace, Virgin Galactic, Armadillo Aerospace, Master Space Systems und Blue Origins.

Für orbitale Missionen hält sich SpaceX für zuständig. Die Falcon 9 Rakete hat immerhin eine Dragon Kapsel an die ISS gehängt.

Und auf dem Mond wird Astrobotic seinen Moon-Express schicken. Und Bigelow-Aerospace, über die ich schon gepostet hatte, wird private Stationen im Orbit installieren.

Angedacht ist eine Mars-Mission mit Hin-Fahrkarte.

Das alles unter der Voraussetzung, dass alles so klappt, wie man es sich vorstellt.

„Let the Fish breath“. Dieser Beitrag beschreibt Bemühungen, Menschen, die auf hunderten von Inseln in Indonesien leben, in Bemühungen einzubinden, das Überfischen vor ihrer Haustür zu verhindern. Vernünftig; denn was sind Fischer ohne Fische?






giovedì, maggio 23, 2013


Scientific American, March 2013

„The Origins of Creativity“. „Thinking outside the Box“ ist ein angelsächsischer Ausdruck, so etwas ähnliches wie „über den Tellerrand hinwegsehen“. Der Gegensatz ist: „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „jetzt kommt der mit so neumodischem Kram“.

Vor 2,6 Millionen Jahren gab es wohl die ersten Steinwerkzeuge, um Felle abzuziehen. Das menschliche Gehirn begann damals, an Volumen zuzunehmen. Es besteht eine Korrelation aus Hirngröße und intellektueller Produktivität. Und noch etwas. Man benötigt eine gewisse Bevölkerungsdichte, um Ideen zur Reife zu bringen.

„The inner Life of Star Clusters“. Sternhaufen. Dort, wo Sonnen entstehen. Aus Wasserstoffmolekülen und Staub von Galaxien. Schwerkraft innerhalb der Wolken lässt diese zu Protosternen kollabieren. Junge Sternengruppen, embedded (eingebundene) Cluster befinden sich in so dichten Wolken, dass das Licht der Sonnen von außen nicht zu sehen ist. Globulare Cluster sind

die ältesten und meist bevölkertsten. Weitere werden T-Assoziationen genannt. T-Tauri ist der bekannteste Typ junger Sterne, die sich in dieser Art Cluster befinden. Dann gibt es noch eine Art, in der sich die massereichsten Sterne befinden. O- und B-Sterne genannt. Sterne in Haufen dieser Art bewegen sich so schnell, dass diese kurz über lang auseinanderfliegen. Das gleiche geschieht bei T-Assoziationen.

Cluster, die sich länger halten, sagen wir, eine Million Jahre, sind sogenannte Open-Cluster. Gas, Schwerkraft sind verschwunden. Die Konfiguration bleibt erhalten. Ein Beispiel dieser Art sind die Pleiaden.

„The End of Orange Juice“. So weit wird es wohl nicht kommen; denn Orangenbäume wachsen auch außerhalb der U.S. In Valencia zum Beispiel. Apfelsinengegend.

Den Amerikanern macht Huanlongbing, die chinesische gelbe Drachenkrankheit zu schaffen. Sie rührt von Bakterien her, die sich in Speicheldrüsen eines Insekts mit Namen Asian Citrus Psyllid befinden. Das Tier befällt Blätter des Orangenbaumes. Die Bakterien verkleben dann die Kreisläufe in der Pflanze, hinterlassen deformierte und bitter schmeckende Früchte. Insektizide helfen nicht weiter. Nicht klar ist, ob die amerikanische Zitrusindustrie die Attacken überlebt. Lösung könnte eine genetische Modifikation der Zitruspflanzen sein. Bei diesem Wort hätte man in Deutschland wohl schon mal die Reißleine gezogen.

„Flight of the Robobees“. Künstliche fliegende Bienen zu bauen. Eine Herausforderung, die drei Harvardprofessoren angenommen haben. Der Artikel beschreibt ihre Bemühungen. Bauteile „off the shelve“, also aus dem Elektronikladen, sind zu schwer. Sie müssen angefertigt werden. Welche Hürden gibt es? Z.B. das Schwarmverhalten. Vielleicht sollten die Forscher die Piraten fragen, lol. Just kidding. Bienen werden nicht zentral gesteuert. Wie kommunizieren sie miteinander. Dann die Antriebsquelle. Batterien sind zu schwer. Piezoelektrik? Das Gehirn. Es muss die Robobiene steuern, bewegen, mit anderen kommunizieren. Um die 1000 Bienen sollen losfliegen und ihren Auftrag, was auch immer das sein mag, ausführen. Das hinzubekommen erfordert die Bündelung von Intelligenz. Die Programme sind daher Open Source. Jeder kann sich an dem Projekt beteiligen.

„New Threat from Poxviruses“. Als Kind wurde ich wie alle anderen Kinder gegen Pocken geimpft. Vor 35 wurde das Virus als besiegt erklärt und es wurde nicht mehr geimpft. Jetzt wird vor einigen Abarten wie Affen- und Kuhvirus gewarnt, gegen die der Mensch keine Antikörper entwickelt hat. Diese Viren könnten sich genetisch verändern und für Menschen tödlich werden.

„The Government wants your DNA“. Die US-Regierung ist bekannt dafür, ihre Nase überall reinzustecken. Letztes Beispiel war die Ausschnüffelung von AP-Journalisten. Auf der anderen Seite macht es Sinn, DNA in Datenbanken zu speichern. Hat man zum Beispiel die des Blutsverwandten eines Verbrechers gespeichert, ist das schon die halbe Miete. Der Artikel weist nun auf Privacy-Implikationen hin. Für DNA-Abstriche gibt es keinen Hausdurchsuchungsbefehl. Zumindest nicht in den U.S.A. Außerdem steht man bei der DNA-Analyse erst am Anfang. Irgendwann können alle Charakteristika eines Menschen ermittelt werden. Die Aufbewahrung von Daten wird von einzelnen Staaten der U.S.A unterschiedlich gehandhabt. Wie ist es in Deutschland?

Ich finde, DNA einer jeden Person sollte gespeichert werden. Damit werden alle gleich behandelt und eine schnellere Verbrechensaufklärung ist gesichert.

Zum Schluss gibt es noch eine nette Geschichte über einen Delphin, dem ein Fischtrawler den Schwanz abgerissen hat. Orthopäden gelang es, ihm einen Plastikschwanz anzuheften.

lunedì, maggio 20, 2013

Richard Branson und Elon Musk haben einen dritten Kumpanen gefunden:
Foto aus der Business Week Mai 6 - Mai 12 2013


Robert Bigelow, Landlord aus Las Vegas, der eine Raumstation ins All setzen will. Unser Mann für die Infrastruktur.

Warum da keine Deutschen mitmachen. Aber dann wiederum, die kriegen ja nicht mal einen Flughafen hin.

Bigelow macht sein Geld mit Budget-Wohnungen für temporäre Arbeiter und Angestellte. In den U.S.A gang und gäbe, ich war ja auch einer. Man saust eben da hin, wo Arbeit ist und bleibt dort, bis der Kontrakt ausläuft. Das mach mal in Italien. Zum ersten gibt es keine Arbeit und dann will Mama nicht mitkommen, lol.

Bigelow meint, dass auch im Weltraum, im Orbit, Bedarf für Unterkünft, Labors usw besteht. Vermutlich hat er Recht. Er läßt aufpumpbare Module fertigen, die mit einer SpaceX Dragon auf eine Erdumlaufbahn gebracht werden sollen. Sie werden immerhin 2250 Kubikmeter fassen im Gegensatz zu den 150 Kubikmetern des größten Moduls der ISS. Bis jetzt hat Bigelow eine viertel Million Dollar ausgegeben. Zwei BA330-Module sollen 2016 im Orbit sein. Jungs, es geht los.

domenica, maggio 19, 2013

Morgen jährt sich das Erdbeben, das uns durchgerüttelt hat. Hier Aufnahmen, die ich vor zwei Wochen in Finale Emilia, einer drei Km entfernten Kleinstadt gemacht habe.

Gibt, wie man sieht, noch allerhand zu tun. Und es dauert........................

mercoledì, maggio 15, 2013



Scientific American, February 2013

Hatte ich ja schon einige Male bei Besprechungen der „Scientific American“ geposted, dass ein ungeborenes Kind im Bauch der Mutter genetisch getestet werden kann. Die Prozedur scheint relativ neu zu sein und jetzt kommen Fragen hoch, welche Testergebnisse eine Abtreibung rechtfertigen und ob diese objektiv interpretiert werden. In den U.S.A ist es eine heiße Kartoffel, da die Religion mit hineinspielt.

Ein weiterer Kurzbeitrag spricht Datamining an, das Schürfen nach Nutzerdaten. Vorzugsweise die des Handys. Unternehmen kaufen die Daten und stellen ihre Werbung darauf ab. Über Auswertungen bekommen Datenschürfer mit, wer kauft was, ist der Nutzer kreditwürdig etc. etc.Marketingprogramme werden Personen, die trotz Angebot nichts kaufen, ausschließen. So stellt man es sich vor. Irgendwann jedoch werden Datenschürfer herausfinden, wieviel Geld man auf dem Konto hat, lol. Dementsprechend werden die Verkäufer reagieren. Im Moment ist es noch alles ungar. Ich muss laufend Spam aus meiner Mailbox wegdrücken.

Interessant ist ein Google -Patent, welches beschreibt, wie Preise von Online-Objekten dynamisch je nach Kaufkraft, Kreditwürdigkeit eines Nutzers verändert werden können. Preise des gleichen E-Books könnten nach diesem Beispiel für mehrere Nutzer unterschiedlich ausfallen.

„Brain Cells for Grandmother“. Die Frage, wie werden Erinnerungen im Gehirn gespeichert, wird in diesem Beitrag diskutiert. Wo steckt zum Beispiel die Erinnerung an die Großmutter? Nicht in einem einzigen Neuron. Das ist schon mal sicher. Dann scheiden sich die Geister: Sind es Millionen oder nur einige Tausend? Sicher ist es unangenehm, wenn einem Elektroden ins Gehirn gestoßen werden. Das ist hin und wieder, wenn alle anderen Maßnahmen versagen, bei Epileptikern erforderlich, um den Herd ausfindig machen zu können. Gleichzeitig eröffnet es die Möglichkeit, das Feuern von Neuronen zu registieren und den Sitz von Erinnerungen ausfindig zu machen. Die zur Zeit bevorzugte Theorie handelt von Konzepten. Die Gestalt einer Person ist zum Beispiel ein Konzept. Dafür reichen einige Tausend Neuronen. Einzelheiten werden über den visuellen Kortex je nach Bedarf hinzugefügt.

„Secrets of primitive Meteorits“. Die ältesten von Menchen untersuchten Gesteine, heißen Chondriten. Meteoriten, die vor rund 4.5 Milliarden Jahren entstanden. Zu jener Zeit war unser Sonnensystem eine Scheibe aus Gas und Staub. Daraus formten sich unter Einwirkung von hochenergetischen Ereignissen, von denen man nicht weiß, wie sie zustande kamen, die Chondriten. Chondritische Meteoriten setzen sich aus dem Material zusammen, aus dem Planeten, Monde, Asteroiden und Kometen bestehen. Der Autor dieses Artikels geht in Details von Chondritengruppen. Das erspare ich dem Leser.

„Shattered Ancestry“. Aus Untersuchungen von Menschenknochen aus 4.4 Millionen Jahren in der Vergangenheit kristallisiert sich heraus, dass Menschen, nachdem sie von Affen getrennt in die Zukunft marschierten, sich über die Zeit hinweg bis in die Gegenwart nicht in einer geraden Linie fortpflanzten. Lucy, deren Knochen 1974 gefunden wurden, ist nicht unsere Urmutter, wie ursprünglich angenommen. Das wurde durch noch ältere Menschenknochen belegt. Der Familienstammbaum ist komplex. Sicher haben wir nur einen Teil von ihm aufzeichnen können.

„Rethinking the Gulf Stream“. Also der Golfstrom ist auch nicht mehr das, was er früher war, lol. Gelehrt wurde, daran kann auch ich mich erinnern, dass der Golfstrom erwärmtes Wasser der tropischen Gefilde des Atlantik nach Nordwest Europa brachte. Die Meinung herrschte für 100 Jahre vor, wurde zuerst von dem Ozeanographen Metthew Fountain Maury propagiert. Vor zehn Jahren jedoch wurden die milderen Temperaturen in Nordwest Europa Luftströmungen zugeschrieben. Dann kam noch eine dritte Idee auf. Ein Mix aus den beiden vorherigen. Moderne Technik hilft auch hier. Global werden im Rahmen des Argo Projektes mit 3000 Sonden Temperatur und Salzgehalt des Wassers gemessen, das Resultat in einer Datenbank gespeichert und ausgewertet. Darüber gibt es jedoch noch keine Aussagen.

Apropos Sonden. Die Titelgeschichte des neusten „Spiegel“ „Die gesteuerte Zukunft“ bringt ein Beispiel über den Hamburger Hafen, in dem es von Sensoren wimmelt: LKWs, Güterzüge, Brücken, Containerschiffe sind mit ihnen bestückt. Aus den damit gemessenen Verkehrsströmen soll mit Operations Research, Algorithmen, die Umschlagskapazität erhöht werden. Interessant, da geht die Musik ab.

„The Battery powered Bullet“. Es geht um einen Geschwindigkeitsrekord und um eine Gruppe junger Ingenieure, die ein von Batterien angetriebenes Fahrzeug bauen, das in Utah über den großen Salzsee mit 400 mph, also mit 640 kmh, rasen soll. Die Bolide nennt sich „Venturi Buckeye Bullet“ und soll von 4 Motoren angetrieben, von einigen Fallschirmen sowie Flugzeugbremsen zum Stehen gebracht werden. September dieses Jahres soll der Test stattfinden.

„The Myth of Antioxydants“ An denen scheint nichts dran zu sein. In Würmern und anderem Getier wurden sogenannte Freie Radikale, reaktionäre Moleküle, die Körperzellen Schaden zufügen, freigesetzt. Angeblich sollten sie die Lebensspanne verkürzen. Doch die Tiere lebten so lange wie alle nicht behandelten. Wat nu? Um das Reformhaus einen Bogen machen. Auch deshalb, weil die Einnahme von Vitaminpillen das Leben verkürzen kann. Beta-Karotin, Vitamin A, Vitamin E, sollten nicht in großen Mengen genommen werden.

„Data on Wings“. Schon wieder geht es um Daten. Es liegt im Trend. S.a. Facebook and Google. In diesem Artikel geht es um Birdwatching, bei dem freiwillige Helfer Datenbanken füllen und Karten über Standorte, Migrationen von Vögeln erstellen. Es kommt ein neues Schlagwort ins Spiel: „Citizen Science“. Projekte, an denen sich Bürger beteiligen. Das wird in den U.S forciert.




sabato, maggio 11, 2013


Scientific American, January 2013

Langsam aber sicher hole ich auf mit meinen Back-Copies. Diese Ausgabe steht unter dem Motto:

„The Future of Science. 50 100 150 Years from now“. Ich werde sie aufbewahren. Sie enthält einige gute Ideen für SF-Stories. Sollte ich irgendwann wieder Lust verspüren zu schreiben....

Googles Larry Page meinte 2012 im Google Zeitgeist Meeting, dass innerhalb von zehn Jahren sich selbst fahrende Wagen auf den Markt kämen. Nun das hatte Robert Jungk schon in den 50er Jahren prophezeit. Da gab es im dritten Programm des NDR haufenweise Zukunft, lol. Da beherrschte Optimismus die Szene. Kein Wunder, da standen ja auch die besten SF-Autoren in Blüte. Und dann kam der Rock. Was wollte man noch mehr. Google läßt ja einige dieser Wagen fahren. Mit anderen Worten, wir sind schon etwas weiter. Jedoch, wenn ich mir diese 3-Rad Kisten, die Api in Italien ansehe, dann sehe ich nicht so rosig.

In der Zwischenzeit, der Gegenwart also, haben wir Titan, den Supercomputer. Nun, es gibt immer einen noch superen Computer. Dieser jedoch, mit 225.000 Processor Cores und maximalen Kalkulationen von 2.3 Quadrillionen pro Sekunde ist doch auch schon ganz schön schnell.

Und es gibt ja Leute die gegen Drohnen sind. „A Drone in every Driveway“ mag ihnen wohl nicht schmecken. Nun, hier geht es um fliegende Autos. Die Autorin meint auch. Es kann ja nicht jeder nach Belieben durch die Gegend fliegen. Koordiniertes Fliegen kann nur über Fernsteuerung erfolgen, also mit dem Drohnenkonzept.

„The Nuclear Question“. Es wird ein kleiner Atomkrieg prognostiziert mit ein paar Millionen Opfern. Erst danach einigt man sich, weltweit auf Atomwaffen zu verzichten. Interessant, wenn ich das Komma hinter „weltweit“ gesetzt hätte, wäre der Sinn von diesem hier abgewichen.

„A Cure for what ails you“. Mit Gentherapie. Bis jetzt hat man damit einige schlechten Erfahrungen gemacht, doch ist der Autor optimistisch, was den Prozess in der Zukunft angeht. Ich sehe schwarz. Bei vielen Leiden stochern Ärzte doch mit der Stange im Nebel herum. Und wenn einige Kapazitäten sich auskennen, dann kommt man an die nicht heran. Das ganze organisatorische Umfeld müßte umgekrempelt werden. Man stelle sich das in Italien vor. Die Leute sind doch über Jahrhunderte konfus, und bekommen kein Bein an die Erde, geschweige eine Gentherapie für alle, die sie nötig haben, wenn sie denn funktioniert.

„A Tsunami of Extinction“. Eine Reihe von Tieren und Pflanzen sterben aus, beschleunigt durch die Änderung des Klimas. Aber das ist ja nichts Neues.

„The Fate of an engineered Planet.“ Um die Erderwärmung aufzuhalten wird angedacht, Aerosole in die Atmosphäre zu sprühen, welche das Sonnenlicht reflektieren und damit die Temperaturerhörung in Grenzen halten. Der Autor macht es spannend. Er läßt Umweltschützer dagegen Sturm laufen. Inzwischen erhöhen Asiaten ihre Intelligenz, in dem sie sich genetisch verändern. Religiöse Kreationisten lassen es in den U.S.A nicht zu. Dort geht die Wirschaft weiterhin den Bach runter und die U.S.A erklärt Asien den Krieg.

„A bold and foolish Effort to predict the Future of Computing“. Welchen Experten man auch immer fragt, er weigert sich eine Prognose abzugeben, wie Computer in Zukunft aussehen, arbeiten werden.
Da sage ich: Quantum, Quantum, Quantum, lol.

„Starship Humanity“. Hier werden drei Konzepte angesprochen. 1. Die Kolonisierung des Mars, 2. Gigantische Raumstationen, die um die Erde, oder um einen anderen Planeten kreisen. Oder vielleicht auch auf dem Lagrangepoint. Dem Punkt, wo sich die Gravitation von Sonne, Mond, Erde und anderen Planeten die Waage halten. 3. Raumschiff-Archen mit Multigenerationen von Kolonisten. Bei allen Konzepten ist der Genpool ein entscheidender Parameter. Inzucht könnte die Projekte gefährden. Der Autor geht auf die Veränderungen ein, denen die Menschen unterworfen sein werden. Kultur, Genetik. Aber so wie ich es sehe, wird es in absehbarer Zeit gerade mal eine Marsstation geben mit One-Way Ticket dorthin. Gigantische Raumstationen kann man sich abschminken und die Raum-Arche ebenfalls.

Jetzt geht es an die Artikel. „Strange and Stringy“. Der Autor ist Physikprofessor an der Harvard-Universität. Er muss wissen, wovon er spricht, doch er bringt die String-Theorie wieder ins Spiel. Die war doch schon abgeschrieben, weil da niemand mehr durchstieg. Er selbst befasst sich

mit Materialstudien, wie es unter verschiedenen Bedingungen und Einflüssen regagiert. Supraleiter zum Beispiel.

Ein Stück Metall enthält um die 10 hoch 23 Elektronen. diese können sich bizarr verhalten. Sie können sich verknüpfen und weisen diese von Einstein beschriebene „spooky Connection“ auf. Unverständlich für Materialforscher. Sie wissen, Leiter, Isolatoren und Supraleiter sind unterschiedliche Phasen einer Materie. OK. Jetzt werden die Widerstände erklärt, wie sich die Elektronen verhalten usw., die Bose-Einstein Kondensation oder Kondensierung, lol. Hols der Geier, mein Deutsch ist nicht mehr das Beste, aber ich lerne ja jetzt portugiesisch und kann nicht alles machen. Nur so viel: Elektronen sind wie Planeten, kreisen um das Atom und um sich selbst. In Uhrzeigerrichtung und entgegen dieser Richtung. Up and down-Spins. Das gehört bereits zur Quantenmechanik. Diese erklärt das Verhalten von Elektronen als Partikel oder Wellen unter verschiedenen Zuständen. Doch, als Supraleiter unter höheren Temperaturen als der Absolute Nullpunkt gefunden wurden, zerbröckelte das Erklärungsmuster. Die Materialforscher wandten sich an Stringtheoretiker. Woher weiß ein Elektron, daß von einem anderen verknüpft wird, dass es sich entgegengesetzt bewegt? Tja, das hängt mit den Extra-Dimensionen der String-Theorie zusammen. Verknüfte Elektronen sind Strings, die in den Dimensionen herumtanzen. Das wars, lol.

„Bionic Connections“. Frage: Wie bekommt man hin, dass Prothesen Gedanken-gesteuert werden?

Drähte der Prothese mit Nervenenden des Stumpfes zu verbinden, funktioniert nicht. Die Drähte werden von der Immunabwehr nicht akzeptiert. Es muss ein Adapter her. In diesem Fall im Labor gezüchtete Nervenstränge, „living bridges“. Daran wird gearbeitet.

„The Coming Megafloods“. Ein U.S bezogener Artikel. Bezieht sich auf eine Regenperiode, die 1861 43 Tage andauerte und ein Tal in Kalifornien überflutete, 800.000 Stück Vieh vernichtete und tausende von Menschen sterben ließ. In dem Artikel werden die Ursachen ergründet. Wasserdampfkorridore. Segmentproben ergaben, dass solche Fluten so um alle 200 Jahre stattfinden.

So ist damit zu rechnen, dass in diesem Jahrhundert wieder ein „Atmospheric River“ über Kalifornien aufkreuzt. Sie bilden sich über tropischen Gewässern und ziehen an die Westküste der U.S.A. Na denn.

„A confederacy of Senses“. Auch hier kann ich es kurz abhandeln. Fällt bei einem Menschen einer der Sinne aus, versucht das Gehirn dessen Arbeit durch die anderen zur Verfügung stehenden zu kompensieren.

mercoledì, maggio 08, 2013



Scientific American, December 2012

Es gibt wieder neue „10 World changing ideas“. Eine Art jährlicher Brainstorm. Nun, bei einem richtigen Brainstorm sind auch verrückte Ideen zugelassen. Doch bei diesen rechnen Verfasser und Redaktion wohl damit, dass sie umgesetzt werden könnten.

Starten wir mit „New Life-Forms, no DNA required“. Sicherer ist es auf jeden Fall. XNA vereinigt die Funktionen von DNA und RNA in sich. Neue Programmiersprache also. Sicherer deshalb, weil die Moleküle nicht in der Natur vorkommen und sich daher mit DNA und RNA nicht vermischen können. Schlecht für Horrorfilme, sage ich mal. Ein neuer Baukasten der Gen-Technologie.

„Foam that restores Breathing“. Wenn einem der Atem stockt, sagen wir: Bei Asthma, Lungenverletzung, Knochen in der Luftröhre, dann lebt die Person nur noch einige wenige Minuten und die Person zu intubieren kostet Zeit. Durch eine injizierbare Lösung könnte man diese auf rund 15 Minuten verlängern. Ein paar Hürden müssten noch genommen werden. Aber schon mal eine gute Idee.

„Early Treatment für Alzheimer“. In der letzten „Business Week“ beklagte sich ein Redakteur über die mangelnde Bereitschaft der amerikanischen Gesundheitsbehörden, mehr für die Alzheimerforschung zu tun. In den U.S.A ist fast die Hälfte der 85jährigen von dieser Krankheit befallen. Bis jetzt hat man noch kein Mittel dagegen.

Zurück zur Idee: Um 300 Mitglieder einer Familie in Kolumbien leiden unter einer in den Genen steckenden Art dieser Krankheit, die mit 50 Jahren zum Ausbruch kommt, aber schon lange vorher sich im Gehirn einnistet. Das amerikanische Unternehmen Genentech nun will das Medikament Crenezumab an die Leute verteilen und sie zu einem Zeitpunkt testen, bevor das Leiden ausbricht. Wirksamkeit ist nicht garantiert. Um 100 entwickelte Medikamente versagten beim Test. Ein Zeichen dafür, dass das Gehirn immer noch eine große Unbekannte darstellt.

„Water purified with Oil“. Wasserknappheit wird als Problem auf uns zukommen. Gereinigtes Brauchwasser würde sie minimieren. Und jetzt das Fracking, bei dem Milliarden von Litern mit Chemikalien kontaminiert in Gesteinsschichten gepresst werden, um Erdgas freizusetzen. Verunreinigungen binden sich an Öl, dass ins Wasser eingebracht wurde und dem Wasser wieder entzogen wird. Es gibt noch ein paar kleine Stolpersteine. Um eine Tasse Schmutzwasser zu reinigen, braucht man eine Menge Soja-Öl, die einen Swimmingpool füllen würde.

„The ultimate Sustainability Index“. Sustainability ist glaube ich Nachhaltigkeit. Mit dem Begriff konnte ich überhaupt nichts anfangen. Jetzt, wo ich von Sustainability lese, wird es mir etwas klarer, lol. Es geht darum, Produkte einer Lieferkette in ihren Stufen auf Nachhaltigkeit zu überprüfen und zu klassifizieren. Dafür müssen Kriterien her. Ein amerikanisches Konsortium arbeitet daran.

„Genome Sequencing for Fetuses“. Es ist interessant zu wissen, dass man die DNA eines Fötus im Blutplasma der Mutter von der DNA der Mutter separieren kann. Grundlage zur Entdeckung von Erbkrankheiten ungeborener Kinder. Das Neueste darüber las ich in der „Business Week“ vom 29. April. Das Unternehmen Natera wird vorgestellt. Es hat einen Test entwickelt, der sich ebenfalls des Blutplasmas der Mutter bedient. Mit 99 %iger Sicherheit, so wird behauptet, kann man Dow erkennen. Kostet jedoch 2760 Dollars. Etwas happig. Wo bleiben die Chinesen? Lol

„Mining the Mobile Life“. „Reality Mining“. Kommt das auf uns zu? Anhand von Smartphones kann man viel über die Bevölkerung herausbekommen, da die meisten Leute so ein Gerät besitzen. Datenschutz aufgepasst. „Reality Mining“ lauert hinter der Ecke, das Aufspüren von Standorten der Handybesitzer. Daraus werden Konsumentenprofile erstellt und die Werbung entsprechend kalibriert.

„Sugar powered Pacemakers“. Batterien für Herzschrittmacher müssen alle 5 bis 15 Jahre ausgetauscht werden. Mit anderen Worten, es wird geschnitten. Implantierte Geräte könnten durch Bio-Treibstoffe angetrieben werden, die aus Glukose bestehen, die sich in Zellflüssigkeit befindet.. Auch hier gibt es Hürden zu überwinden. Nun, wir sprechen von Ideen. Treibstoffzellen verlieren durch im Blut oder im Serum befindliche Aminosäuren an Power. Man rechnet mit ihrem Einsatz in zehn Jahren.

„Drones at Home“. Man stellt sich das so vor: Mini-Drohnen flitzen durch Städte, beobachten Verkehrsschwerpunkte, andere Gefahrenbereiche, stalken den oder die Ex, lol. Unendlich viele Möglichkeiten, wie man Drohnen einsetzen kann. Z.B. in der Landwirtschaft, bei Protestmärschen. Ethische fragen tun sich auf. Es wird interessant.

„Electronic Tattoos“. Gestretchte Chips, die auf der Haut getragen oder in Kleidung eingelassen werden. Schaltkreise biomedizinischer Natur wie Sonden, Überwachungsarmaturen, Monitore für Körperfunktionen.

So, jetzt geht es zu den Artikeln: „The Unquantum Quantum“.
Da schreibt doch jemand, dass wir doch nicht digital sind und in einem Computer leben. Erinnert sich jemand an den Film „Welt am Draht“ von Faßbinder. Es war doch evident. Siehe auch Wolframs Buch „A new kind of Science“. Wem soll man denn noch glauben? Lol.

David Tong, Professor für Theoretische Physik an der Universität Cambridge, machte sich darüber Gedanken. Digital ist, wenn man die Welt in Bits auflösen kann. Sie stellt dann kein Kontinuum dar und in der Tat gibt es eine Reihe von Physikern, die Partikel, Einheiten also, als kleinste Bestandteile des Universums ansehen. Einleuchtend, nicht wahr? Doch schon Max Planck meinte 1882: „Trotz des großen Erfolgs, den die Atomtheorie verzeichnet, wird sie letztendlich fallen gelassen werden zugunsten der Annahme kontinuierlicher Materie.“ Partikel werden von der Quantentheorie auch als Wellen verstanden, und die sind analog. Anscheinend sind die Bausteine des Universums Felder.

„The Winters of our Discontent“. Globale Erwärmung, Treibhauseffekt impliziert, dass es überall wärmer wird. Tja, ist wohl nicht so. Es gibt zwar weniger Eis in der Arktis. Der Autor des Artikels bezieht sich auf AO und auf NAO. Arctic Oscillation und North Atlantic Oscillation, die aus der Wechselwirkung von Ozean und Atmosphähre entstehen. Sie werden durch das Abschmelzen des Eises gestört. Verschwindet Eis, werden weniger Sonnenstrahlen in die Atmosphäre reflektiert. Der Eis-Albedo Effekt wird schwächer, die Luft kühler.

Hier in Italien ist es auch kühler, es regnet fast jeden Tag. In der Zeitung las ich, dass das Eis schneller schmilzt als erwartet. Obama hatte Leute von der NASA deshalb zu einem Gespräch eingeladen.

„Is Drug Research trustworthy?“ Es geht um Geld. Der Artikel bezieht sich auf die U.S.A . Forscher pharmazeutischer Unternehmen lobhudeln über dort entwickelte Medikamente in Fachzeitschriften.ohne ihre Abhängigkeit von ihrem Unternehmen zu deklarieren. Dem Autoren nach sind sogar Forscher der National Institutes of Health involviert. Nun, das ist eine innere Angelegenheit der U.S.; jedoch wird sich Ähnliches auch in anderen Ländern abspielen.

„Four Starry Nights“. Eine Astronomin schildert ihren Aufenthalt in den Bergen Chiles, um Zwerg-Galaxien, die um die Milchstraße kreisen, durch eines der beiden 6.5 m Magellan-Teleskope zu beobachten. Diese befinden sich in der Atacama Wüste, eine der trockensten. Der typische Arbeitstag eines Astronomen dort beginnt um 15:00 Uhr und endet 6:00 morgens. Vor der Beobachtungszeit stellen Techniker das Teleskop ein. Zwerg-Galaxien, die kurz über lang von unserer Galaxis absorbiert werden, enthalten nur wenige Milliarden Sterne, im Kontrast zu den 200 bis 400 Milliarden von Sternen in unserer Galaxis. Mit dem in das Teleskop integrierten Spektographen wird die Zusammensetzung der Sterne festgestellt, die sich im Halo der Milchstraße befinden und mit der Komposition von Sternen der Zwerg-Galaxien verglichen. Und, siehe da, ihre Zusammensetzung ist die gleiche. Eine Beobachtungsnacht kostet 50.000 Dollars. Nun, das Teleskop war sicher auch nicht billig.

„The Case of the disappearing Daguerreotypes“. Vor rund 150 Jahren wurden die ersten Fotos gemacht. Daguerreotypes. Sie wurden in der New Yorker Ausstellung „Young America“ gezeigt. Und nach rund einem Monat wurden sie durch schwarze Flecken unansehnlich, zum Schock ihrer Besitzer. Chemikern, Physikern und Konservatoren gelang es, den Verfall aufzuhalten und dessen Ursache auf die Schliche zu kommen. Doch die Herstellung in den Originalzustand verlief erfolglos. Daguerreotypen werden in mehreren Schritten hergestellt. Mit Silber beschichtete Platten werden Jod- oder Bromdampf ausgesetzt. Diese sogenannten Halogene werden bei der Aufnahme durch auftreffende Photonen zerstört. Die Platte wird danach in Quecksilberdampf gebadet. Zum Schluss wäscht der Fotograph die Platte im Sodium-Thiosulfat. Fragt mich nicht, was das ist. Die Halogene werden komplett entfernt. Es verbleiben Silber und Quecksilberkristalle. Werden die entstandenen Fotos längere Zeit Licht ausgesetzt, zerstören die Substanzen das Bild.






sabato, maggio 04, 2013


Ich sehe den integrierten Fanzine Kurier mit Besprechungen der im Vormonat herausgekommenen Fanzines. Dann Buchbesprechungen und die eines neuen britischen SF-Magazins mit Namen SFX. Scheint mehr, wie ich hier lese, etwas für „Optiker“, weniger für Literaturfans. Na denn...

Es wird an Radium „das Wuntermittel der 20er Jahre“ erinnert. Um Radium hatte sich ein ganzer Industriezweig etabliert. Das Element galt als unbedenklich und gesundheitsfördernd. Hergestellt wurden Schokolade, Wasser, Zahnpasta, Heizkissen, Kosmetik mit Radium. Unwissen kann tödlich sein.

Der Film „Song for Marion“ wird besprochen. Ich mache mal einen Bogen zu einem anderen. Musikfilm meine ich. Mein Vetter, den ich kürzlich in Bremen besuchte vor 50 Jahren mit Rock n`Roll bekanntmachte, als ich ihn in den Hamburger Star-Club schleppte (Zur Erinnerung: Ich war Bassist bei „Crying Wolf and the All-Stars“ und vorher Rhythm-Guitarist bei den „Black Dominoes“), empfahl mir den Film „The Commitments“. Er handelt von dem Versuch, eine irische Soulband aufzubauen. Hilarious. Kann ich jedem Rock- und Soulfan wärmstens empfehlen.

Weiter im Text. Ich sehe weitere Film- und Buchbesprechungen. Übrigens sah ich im „Spiegel Online“, dass ein neuer Startrek Film mit Kirk und Spock und dem Namen „Into Darkness“ in die Kinos kommt..




giovedì, maggio 02, 2013



In der letzten „Business Week“ las ich etwas über das Computer Spiel „Eve Online“. Sicher für SF-Gamer interessant. Pro Monat muss man 15 USD für Spielzeit berappen. Das Spiel kam 2003 in Island heraus und lt. „Business Week“ ist es teils Spiel, Soap Opera und Schattenwirtschaft. Spieler haben sich eine virtuelle Gesellschaft aufgebaut. Viele fühlen sich dort eher zu Haus als im wirklichen Leben. Tja, ich selbst habe keine Zeit dazu, mir reicht es, wenn ich in „Second Life“ Karaoke mache.