Coversong Roads

venerdì, agosto 19, 2016

08/15


Keine Ahnung, ob jemand, der dieses Blog liest, den Film mal gesehen hat. Im Grunde nichts besonderes, wenigstens für mich. Aber das stellte ich erst dann fest, nachdem ich mein Dreiviertel-Jahr beim Bund abgerissen hatte, 1971.  1955 war es noch beeindruckend, später robbte ich selbst durch den Schlamm.
Die Adresse von Goshoboyoboy, unserem Nachrichten-Fanzine, sagt mir, dass ich im Block 20 der Estorff-Kaserne in Hamburg-Wandsbek wohnte und der R.A. Kompanie 176 angehörte. Instandsetzung. Blaue Spiegel an der Jacke. Der Spieß fragte: “Wer kann Maschine schreiben und Steno?” Danach saß ich in der Schreibstube und brüllte: “Nehmen Sie die Mütze ab, wenn Sie hier reinkommen!” Aber das war nach der Grundausbildung. Vorher hieß es: “Eylmann, Ihr Rohr ist ja ein besseres Damenscheißhaus!”
Dieser Spruch stand auch in einer Goshoboyoboy-Ausgabe. Nur habe ich die nicht mehr. Die Kompanie war eine Fun-Gruppe. Klasse Kameraden. Jeden Tag gab es was zu lachen.
Ok. Wir mussten uns von Panzern überrollen lassen und machten 30 km Märsche. Aber es hatte sich gelohnt.
Ich habe mir den Film noch mal auf YouTube angesehen und fand die Schleiferei von Platzek halb so wild. Als 15 jähriger fand ich es furchbar. Jetzt würde ich es sportlich nehmen. Nur auf Grund meines Alters würde ich natürlich zusammenkrachen.
Hier ein paar Bilder aus der Kompanie, aus einer Zeit, in der wir mit der amerikanischen Rifle M3 ausgerüstet wurden, die schon gegen die Japaner in Okinawa eingesetzt wurde. Meine hatte ein paar Kerben im Kolben.
 Weil ich den Jungs dieses Bild gezeigt hatte, nannten sie mich Elvis beim Bund.
 Anstrengender Kneipenbesuch

hier mit dem Stuffz

 Strandmarsch. Ich war der erste von links mit Helm.
 auf unserer Stube. "Stube gereinigt und gelüftet. Keine besonderen Vorkommnisse!"

So etwas behält man. Lol
 Beim Singen anständiger Lieder
 Muss vor dem Ausgang gewesen sein. Einer ist schon im Mantel.

Hier sehe ich träumerisch über die Bierflasche hinweg. Mann, ich hatte da schon den Gefreitenstreifen am Ärmel.

mercoledì, agosto 17, 2016

Jo, so war er


Hin und wieder ist die Internet-Verbindung da. In das Fenster muss man hineinjumpen, um etwas auf die Reihe zu bekommen, wie zum Beispiel Videos des Kurses ansehen. Heute Morgen hatte ich eine der Telekomdamen angerufen. Sie fand wohl durch meinen Akzent heraus, dass ich kein Italiener bin und bat mich mein Problem auf englisch zu schildern. Mein Italienisch ist besser, als ihr Englisch, aber sie ließ sich nicht davon abhalten, auf englisch zu radebrechen. Nachdem sie ein paar mal herumgestöpselt hatte und trotzdem nichts lief, bat sie mich, mal eine Woche zu warten und wenn das Internet dann immer noch nicht ginge, solle ich noch mal anrufen. Jo, so läufts in Italien, lol. Zum Glück hat unsere Bar am Platz WiFi und ich Laptop und Tablet.

Das Kinoprogramm von Gestern, auch aus 1955 beschreibt den Film: „So war der deutsche Landser“. Auf YouTube steht, „So war der deutsche Lanzer“. Es war aber der Streifen, sogar auf deutsch.

So bescheuert der Krieg auch war, cool fand ich die Geschütze, die in allen Rohrgrößen gezeigt wurden. Und die Marine hätte mich auch gereitzt. Ist aber wohl doch ganz gut, dass ich den Krieg nur von 0 bis 5 Jahren miterlebte. Es gibt einige Erinnerungsfetzen, wie wir bei Fliegeralarm runter in den Keller mussten. Der Drahtfunk war eine technische Leistung. Das Radio, wohl ein Volksempfänger, war über einen Draht mit dem Telefon verbunden. Über diesen blendeten sich in die laufende Radiosendung Meldungen über heranfliegende feindliche Flugzeuge.

Ich kann mich daran erinnern, dass an den Stränden der Ostsee wie Timmendorfer Strand, Lautsprecher standen, über welche die neuesten Sondermeldungen mit einem Marsch angekündigt wurden. Tagsüber kletterten wir über die Trümmer und sammelten Granatsplitter. Das Haus, in dem wir wohnten, in der Fuhlsbütteler Straße, wurde durch eine Brandbombe zerstört. Zum Glück schafften wir es alle, aus dem Keller zu flüchten. Was danach passierte, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Was passiert sein muss ist, dass wir nach Fuhlsbüttel umgezogen waren, in eine ruhige Seitenstrasse, in der ich eine flotte Kindheit erlebte: Mit Katapulten und Zwillen durch geöffnete Wohnungsfenster schiessen, Räucherlaternen mit Teerpappe schwenken, Bandengegner in Siele sperren, Frösche fangen, Stichlinge, Singen im Chor, Rohrstock auf Lederhosen, Laternenpfähle hochklettern, auf Kanälen Schlittschuhlaufen mit Hodora-Schlittschuhen, Schwimmen lernen, Kletterbäume besteigen, Blasrohre mit Kartoffeln, Fussball auf der Strasse (einmal berühren). Der Teamgeist entwickelte sich früh.

Der Krieg war unnütz. Verschwendung von Geld, Material und Menschen. Aber Idioten gibt es immer.

Ach so: Internet läuft wieder, Jedoch nicht gleich, obwohl alle Lampen im Modem leuchteten. Nur, die des Ethernet blinkte nicht und ich bekam keine Verbindung. Nachdem ich es ohne Router versuchte, funzte einer meiner PCs. Die Leitung war es also nicht, und auch nicht das Modem. Blieben nur die Kabel und der Router übrig. Ein re-boot des Routers war die Lösung.



lunedì, agosto 15, 2016

Analog, Science Fiction and Fact, July/August 2016


Heute Nachmittag kracht das Internet ab, dann ist es wieder da. Es macht noch keinen Sinn, es zu melden. Es müsste schon ein längerer Ausfall sein. Doch wo steckt das “offline Sync”, das ich anknipsen sollte, um offline weiterschreiben zu können? Ich bin im Google Drive.


Die Story Brad R. Torgensens “Purytans” in "Analog" ist stark, gefällt mir. Aber vorher etwas anderes. In einer anderen Story las ich über das Recyceln von 3D-Druckererzeugnissen. Phantastische Idee. Müsste doch funktionieren. Das Recycelte könnte man wieder als Druckmaterial verwenden.
In Pyritans nun nehmen zwei Partner an einer Art-Suicide Party teil, die ein populärer Künstler abhält.
Setting: Die zwei Partner sind ein Duomate, doch das unfreiwillig; denn ursprünglich waren sie mit Anth ein Triomate. Anth war  anscheinend mit einem Raumflug ums Leben gekommen. Triomate könnte man wohl mit Dreier-Ehe umschreiben, obwohl es auf dem Planeten keine Geschlechter mehr gibt. Durch ihren Nano-Wear wurden die Bewohner geschlechtsneutral. Babys werden in aus Nanomaterial bestehenden Gebärmuttern erzeugt.
Die Erde wurde in einem Krieg zerstört, brachte jedoch vorausschauend einen großen Teil der Bevölkerung auf andere Planeten und lieferte die Nanotechnik mit.
Anth war noch am Leben und hatte eine Meldung aus dem Plymouth System geschickt. Die beiden machen sich daran, Anth aufzusuchen und erleben eine böse Überraschung. Anth will nicht mehr zurück. Sie ist zur Frau geworden und bekommt ein Kind. Etwas, das die beiden Protags nicht verkraften können. Und es wird dramatisch.
Interessant war, wie der eine Protag einen Wutanfall bekam, als die Gesprächspartner von Plymouth von “ihr” und von “ihm” sprachen. Diese Begriffe waren in der Welt der Zugereisten tabu.
Erinnert mich an die Gender-Neutralität der politisch Korrekten bei uns.  Nun schlägt das Pendel auch bei uns in die andere Richtung. Denn eine Frau ist eine Frau. Und was für eine, lol.




domenica, agosto 14, 2016

Violent Saturday


Neues altes Kino-Programm von 1955. Schon etwas zerknittert. Diese Programme bestehen aus 4 Seiten. Auf Seite 2 und 3 stehen die Gallerie der Schauspieler und eine Inhaltsbeschreibung. Vermutlich wollte man damals genau wissen, wie der Film endet bevor der Film endet. Ich erinnere mich nicht mehr daran. Und dass ich mal Filme mit Theo Lingen und Oscar Sima gut fand, verstehe ich jetzt auch nicht mehr. Nun, später kam ja der Rock n´Roll, als der Star-Club eröffnet wurde und zeigte uns, was nun wirklich gut war.
Dieses abgebildete Programm zeigt die deutsche Fassung des Filmes “Violent Saturday”. Ein Film noir. Victor Mature und Lee Marvin waren markante Darsteller. Die hatte ich in zig Filmen gesehen. Der Streifen war eine gelungene Mischung aus amerikanischen Kleinstadtbewohnern mit Eheproblemen und Gangstern mit einem Schuss Drama. Die englische Fassung ist auf YouTube zu sehen.  

sabato, agosto 13, 2016

Spiegel und Smartphone


Gerade legte ich den durchgelesenen “Spiegel” weg. Neben Infos las ich Geschwurbel in der Art: Man müsste, man sollte. Es breiteten sich einige Philosophen aus, die Dinge sagen, mit denen Menschen, die im Alltag feststecken, nichts anfangen können.
Das Smartphone stand im Mittelpunkt der Ausgabe. Ich gehe meist auf WiFi und benutze eher das Tablett und das eher morgens und abends im Bett. Während des Tages zwei Desktops und ein Notbook, dass ich aber durch ein anderes ergänzen muss, weil sein Chip kein VT-x hat, so dass man keinen Emulator unter Android starten kann. Mit dem Emulator ist es möglich, Android-Apps auf einem PC abzubilden. Schon sinnvoll.
Ich fühle mich ignorant nicht gewusst zu haben, dass man die USB-Buchse im Telefon und Tablett, über die man auflädt, auch als Verbindung zum PC oder Notebook benutzen kann. Nun, das Alter. Und das man in einem Dorf wohnt, macht es auch nicht einfacher. Wieder etwas dazu gelernt.

venerdì, agosto 12, 2016

Zwei Herzen im Mai

Es ist schon spät und ich habe mir den Film komplett angesehen. Nun, auf dem anderen PC spielte ich Tropico; denn man muss schon ein beträchtliches Mass an Leidensfähigkeit aufweisen können, um zu dieser Zeit Filme wie diese zu konsumieren. Schien 1955 nicht so schlimm gewesen zu sein. Die Bevölkerung liebte solche Streifen. Gut finde ich diese starken Autos wie der Kabinenroller, der Tempo, der Opel Blitz etc. Die Straßenbahnen waren zu jener Zeit schon  recht modern. Wir nannten sie glaube ich Sambawagen.  An Hamburg selbst hat sich nicht so viel verändert. Die Häuser stehen immer noch da. Der Film ist AfD-reif. Schwört die guten alten Zeiten herbei. Ausländer sind Exoten und “Affenmusik”, wie die Alten in den 50ern sagten, wäre sicher auch nicht erlaubt.
Zurück in die Befindlichkeit der 50er Jahre (den Star-Club gab es noch nicht, dafür Dixieland. Nur deutsche Wertarbeit und keine Globalisierung.
“Zwei Herzen im Mai, die hatten sich lieb. Der Lenz ging vorbei, die Liebe blieb.” Deutsche Schlager, jawoll. Und Ersatz für Bully Buhlan, Helmut Zacharias und Bibi Johns muss her. Und es sollten nur noch Filme wie der besprochene im Fernsehen geben. Die AfD wird sich drum kümmern.

Overdrawn in Memorybank und Wie werde ich Filmstar?


Gestern abend sah ich “Overdrawn at the Memory Bank”. Leicht irre. Der Protag wird während der Arbeitszeit erwischt, dass er sich Casablanca ansieht und in ein Rehabilitationsprogram gesteckt, in dem sein Bewusstsein gedoppelt wird. Eines kommt in ein Tier, damit er einen Blick in das Leben aus einer anderen Perspektive erhält. Bei dem Prozess, werden ein paar Kinder herumgeführt, von denen eines an der Apparatur herumfummelt mit dem Ergebnis, dass sein anderes Bewusstsein im Speicher des Computers landet.
Bemühungen werden angestellt, es dort wieder herauszuholen.
Einer der besseren Schwachsinns-Filme. Zum Ansehen freigegeben.

Vor kurzem haben wir einen Raum auf Vordermann gebracht, in dem meine Frau einmal fünf Katzen untergebracht hatte. Zwei leben noch, und jetzt mit Johnny unserem Terrier in der Wohnung, wenn sie nicht bei schönem Wetter draußen herum streichen und/oder spielen.
In dem Raum war noch allerhand Schrott untergebracht und ein Haufen alter Filmprogramme, die ich aus meiner Jugendzeit ins Alter gerettet habe. Von denen wusste ich gar nichts mehr.
Da sind Programme von 1955er Filmen bei. Ich hatte mir mit 15 Jahren so ziemlich jeden Film angesehen. Ins Kino gehen, war da noch eine Freizeitbeschäftigung.
Hier das Programm von “Wie werde ich Filmstar?”. Das Interessante ist nicht die Handlung, sondern das Milieu. Daher: Lehnt euch zurück und seht mal:  https://www.youtube.com/watch?v=F6fcCnviNds&t=1293s



martedì, agosto 09, 2016

B-Movie Versteher


Hatte ich schon erzählt, dass lt. Spiegel-Online (SPON) Untersuchungen ergeben haben, dass Menschen, die sich B-Movies ansehen, Intelligenz aus allen Poren tropft?
Ich sah gestern "Fire Maids from Outer Space". Um das durchzustehen, muss man schon was drauf haben. Ich klopf mir schon einmal auf die Schulter, bevor es andere machen.

“So many planes, and no place to park”.

Titel aus der “Business Week”. Es geht um Indien. Go Airlines India hat für 7.7 Milliarden Dollar bei Airbus bestellt. Kontrakte für weitere 72 Milliarden USD  werden vorbereitet. Indien hat 450 Flughäfen, aber nur 75 werden von Linienmaschinen angeflogen, nur reicht deren Größe nicht mehr aus. Wie wäre es mit Experten des neuen Berliner Flughafens? Die könnten doch schnell einmal ein paar Erweiterungen hochziehen :-).
MediCon. Ist mir doch zu weit weg. Hätte mich jedoch interessiert zu erfahren, was es Neues auf dem medizinischen Sektor gibt. Die Krankenhauskette Kaiser Permanente probiert im Silicon Valley neue Technologien aus, schließt sich mit Anbietern kurz, hat ein Haus in ihrer Testumgebung errichtet, in dem neue Techniken ausprobiert werden. Beispiel: Leo, 68 Jahre alt, fährt einkaufen (mit gehen bringt es in den U.S.A. nichts, wie ich erfahren habe) und bekommt Arrythmien. Er ruft seinen Arzt an. Der schickt einen mit Sensoren ausgestatteten automatischen Wagen zu ihm, der ihn untersucht und die Daten zur Entscheidungsfindung an den Arzt sendet. Bei uns kommt immer noch die Guardia Medica mit Tatü Tata angebraust, in Deutschland ist es, glaube ich, der Notarzt.
Immerhin behandelt Kaiser Permante schon mehr Patienten mit Telehealth als in Person. Es befragt seine Lieferanten, sich mit ihnen Gedanken darüber zu machen, wie es auf den medizinischen Sektor in zehn Jahren aussieht.
Was ich bei uns Italien bescheuert finde, ist das Rezeptverschreibungs-System. Auch für chronische Maladien wie zum Beispiel Hoher Blutdruck, gegen den Medikamente permanent eingenommen werden müssen, hat man nach Aufbrauch wieder zum Arzt zu tigern, dort zu warten, bis man ein neues Rezept bekommt. Reicht doch, wenn man sich bei der Apotheke, sagen wir mal, für ein halbes Jahr eindeckt.
Ich benötige fast keine Pillen mehr. Geholfen hat eine Gewichtsabnahme durch Bewegung. Für eine Strandfigur könnte es noch etwas mehr sein. Aber 3 kg sind schon mal ganz gut.
In den U.S.A. konnte ich bei meiner Apotheke drei Mal eine Nachfüllung telefonisch beantragen. Was dort nun wieder seltsam ist: Die Pillen werden von den Apothekern abgezählt. Die Beipackzettel werden ausgedruckt. Man muss um die 20 Minuten warten und wird dann per Lautsprecher zur Abholung aufgerufen. Dadurch schleichen sich durch Apotheker verursachte Fehler ein.
Die amerikanischen Apotheken befinden sich zumeist in Supermärkten, in denen jedoch keine Lebensmittel verkauft werden. Ich besorgte mir in den Zwischenzeit Pfefferminzringe wie Lifesaver und Kaugummi.
Es gibt in der BW einen Artikel über Peter Thiel, in Deutschland geboren und in den U.S.A. aufgewachsen. PayPal Mitbegründer und Donald Trump Unterstützer. Niemand weiß genau, warum er das macht. Vermutlich nur, um zu helfen, die politische Landschaft aufzumischen. Er liebt schöpferische Zerstörung (s. Schumpeter), machte mal den Vorschlag eine Nation in internationalen Gewässern zu gründen. Gibt übrigens eine Reihe von SF-Stories darüber, und es ist ja auch sinnvoll, wenn man sich die Politikerdödel ansieht. Er ist schwul. Als er auf einer Versammlung in Texas sprach, nahmen die Texaner ihren Cowboyhut ab und beteten.

Interessant auch ein Beitrag über die NewVistas Foundation. Sie  wurde von einem wohlhabenden Mormonen gegründet und hat zum Ziel überall auf der Erde 20000-köpfige Gemeinden zu gründen nach einem Template, das 1833 von dem Mormonen-Gründer Joseph Smith, entworfen wurde. Erster Versuch im Bundesstaat Vermont.
Einige Leute wunderten sich darüber, dass auf einmal viel zusammenhängendes Land aufgekauft wurde und gingen dem nach. Entdeckt wurde der 69jährige David Hall, der sein Geld mit Bohrgeräten gemacht hatte. 100 Millionen Dollar hat er bereits für seine Planungen ausgegeben. 150 will er noch dazu packen. Die Gebäude sollen auf engem Raum errichtet werden mit Rooftop Farms, Äcker auf dem Dach, Möbel sollen versenkbar sein, um Platz zu sparen, wenn sie nicht benötigt werden. Im anderen Fall werden sie von Roomba-großen Robotern in die gewünschte Position geschoben. Auch dafür kann man das Internet of Things (IoT) prima verwenden.
Schon lange vorher gab es ähnlich bizarre Ideen. Thomas Edison erdachte 1908 Häuser aus einem Zementguss. Ford gründete Fordlandia im Amazonasgebiet bei seiner Kautschukplantage und Buckminster Fuller erdachte 1960 eine geodesische Kuppel über Manhattan. Ich wette, das waren und sind alles Leute, die B-Movies mögen.


lunedì, agosto 08, 2016

The Invaders und Childhoods End


 “The Invaders” habe ich gesehen. War unterhaltend. Es waren 43 Folgen. Bedauerlich, dass die Serie abrupt aufhörte. Ist wahrscheinlich das Geld ausgegangen. Sie war intelligent gemacht und spannend.
Danach griff ich mir ein Urania-Taschenbuch mit Arthur C. Clarkes “Le Guide del Tramonto” (Childhood´s End). Epochal und Empfehlenswert. Die Erde im- oder explodiert, wenn ihre Kinder in eine kosmische Mastermind integriert werden. Erwachsene werden mit der Erde vernichtet. Und die Overlords, die im Auftrag der Mastermind die menschen in ein goldenes Zeitalter gelenkt hatten, machen sich schnellstens auf und davon.
Keine Ahnung, wie der Titel auf deutsch heisst. Eine deutsche Ausgabe wird es sicher geben. Muss ein SF-Fan gelesen haben.

Eliten

Im letzten “Spiegel” las ich die Leserbriefe zu dem Artikel über die “Leichte Sprache” der vorangegangenen Ausgabe. Die Einführung und versuchte Propagierung dieser Sprachuntermenge wurde einhellig kritisiert. Zu Recht, wie ich finde. Mein Deutsch war sicher nie 100 Prozent korrekt, und jetzt als im Ausland Lebender ist es noch weiter degradiert. Doch selbst Fremdsprachen würde ich nicht in einer “Light-Version” lernen. Man fühlte sich doch bescheuert und das muss nicht sein.
“Leichte Sprache” Ist doch ein Versuch des “dumbing down”, wie es so nett im Englischen heißt. Ein Verdummungsversuch. Klar ist, dass in mit Analphabeten durchsetzten Klassen die Verlockung, so etwas wie die “Leichte Sprache” einzusetzen, für Lehrer verführerisch ist. Sie sollten sich nicht darauf einlassen. Jetzt mal auf Nazi-Deutsch. Das wäre Zersetzung des Volkskörpers. Und ich frage mich: Wem nützt ein verblödetes Volk? Ja, genau, lol.
In diesem Zusammenhang dachte ich an mein Research Paper für den Psychologie-Kurs 211 des Delta Colleges. Ich schrieb es Mitte der neunziger Jahre. Toll, dass ich es gefunden habe. Es war auf einem UBS-Stick und heisst “Homeostasis is a platform for reaching a higher Level of consciousness”.
Ich hatte mir die Theorie zurechtgebastelt, dass ein Mensch, der sich im seelischen und wirtschaftlichen Gleichgewicht befindet, versucht, durch geistige Anstrengung das Gleichgewicht zu verlassen und sich auf die Reise zu einer Höheren Gleichgewichtsverortung zu begeben.
Diese Theorie versuchte ich mittels von Universitätsbibliotheks-Besuchen zu belegen. Darüber hinaus hatte ich Commander “Data” in den Referenzfussnoten erwähnt, der neben Jung und Erikson eine fundierte Kenntnis über die menschliche Psyche offenbarte. Ich wusste es, weil ich zu dem Zeitpunkt auf dem Syfi-Channel ein Star-Trek-Marathon gesehen hatte.
Für die Arbeit bekam ich ein “A”, also eine Eins. Nur, ich merkte schon während der Ausarbeitung, dass meine Theorie nicht wasserdicht war. Ich erinnere mich, in der Zeitung einen Bericht über eine Fahrstuhlführerin gelesen zu haben, in dem geschildert wurde, dass sie vollständig in ihrem Beruf aufging, wenn sie mit dem Lift in den ersten Stock und wieder zurück ins Erdgeschoss fuhr. Sie käme mit so vielen Leuten zusammen.
Wie zu sehen war: Einige Leute wollen sich gar nicht anstrengen. Und die Reise zu einer höheren Bewusstseinsebene ist ihnen schnuppe.
Der Lehrer muss es gewusst haben. Dass er mir trotzdem ein “A” gab, mag an der in sich schlüssigen Argumentation gelegen haben, wenn diese auch auf einer falschen Prämisse fußte.
Man sollte Menschen, die nach Höherem streben, von denen, die das nicht vorhaben, trennen, sie in Gruppen zusammenfassen und  diese fördern. Nun sind wir bei Eliten gelandet. Deren Existenz ist unabdingbar, wenn ein Land wie Deutschland in einer globalisierten Welt mitspielen will.
  

sabato, agosto 06, 2016

Internet of Things (IoT)

Ich mogle mich langsam und sicher durch meinen Online-Kurs “Internet of Things”. Die wöchentlichen Tests habe ich bis jetzt geschnallt. Mogeln deshalb, weil mein Dragonboard noch keine Power bekommt. Erst Mitte dieses Monats erhalte ich über Amazon ein Kabel mit passenden Steckergrößen. Ich drücke die Daumen.
Der Kurs startete bei den Anfängen des Telefons, den AT & T Erfindungen, das Internet, das TCP/IP Protokoll wurde erklärt, SMTP, IMAP, MIME, VoiP, Data Plane, Control Plane, DTMF, SS7, FDMA, TDMA, CDMA, WiFi, NFC, RFID, MSC, SMSC, PSTN, HLR, VLR, BSC.
Damit vergingen ein paar Wochen ehe wir beim Dragonboard landeten. Auch hier gibt es haufenweise Akronyme. Ich lasse sie mal weg.  
Das Dragonboard hatte ich schon einmal im Blog abgebildet. Klein, aber oho. Zwei Betriebssysteme können auf ihm laufen: Android, Ubuntu. Beide basieren auf Linux. Die Programmiersprache für Android ist Java von Oracle, während auf Ubuntu Programme unterschiedlicher Sprachen laufen können. Ich kann keine davon, lol.
Da das Dragonboard mit Android geliefert wird, werde ich mir Java reinziehen müssen.
Nun kommt noch hinzu, dass die Teacher meistens zeigen, was sie mit ihrem Mac von Apple machen können und hin und wieder kommt Windows zu kurz.
Abgesehen vom Power Supply Fiasko, hat Johnny unser Hund mein Laptop Netzkabel angefressen. Ich besorgte mir ein neues, nur der Adapter wurde schnell heiß, weil ich nicht den Typ meines Laptops angegeben hatte. So holte ich dies nach und besorgte mir noch eines. Das funzt.
Nachdem ich Java und Android auf meinen Laptop hinuntergeladen habe, sah ich mir auf You Tube an, wie man mit Android ein “Hello World” Programm fabriziert. Einmal ging es. Nur gab es die Meldung, das der Chip des Laptops nicht mit VT-x ausgerüstet ist, mit der Intel Virtualization Extension. Tja, so wird das nichts. Ein neuer Laptop muss her.
Ach so, ich benötige für meinen Laptop einen Reader für Micro-SD Cards, auf die man bei Bedarf Image-Files mit dem Betriebssystem laden und die dann auf das Dragonboard flashen kann. Sei es Android, Ubuntu, sei es mit Windows oder Unix. Das ist auch nützlich, wenn mit der Betriebssoftware auf dem Dragonboard etwas nicht in Ordnung ist.
Es geht auch mit Fastboot. Man braucht dafür einen Bootloader, den man über eine Webseite erhält.
Dann müsste ich noch mehr mit Git arbeiten, dass verteiltes Programmieren erleichtert. Ich spare das für später auf, da ich die nächsten Jahre vermutlich allein an dem Klops meine Zähne ausbeissen werde. Allerdings kann man bei Github jede Menge von Programmbeispielen einsehen.
Überhaupt gibt es ein riesiges Ökosystem an Makern, Kodierern und sonstigem schlauen Personal, das sein Wissen mit dir teilt. Beeindruckend, wie viel Menschen versuchen sich in die Thematik hineinzufummeln. Und es ist nicht einfach.  
Trotz dieser Hindernisse hänge ich noch immer in diesem Kurs. Bedauerlich ist es, dass es in unserer Gegend, auch in den Städten der Nähe keinen Makerspace gibt. Wo man mit Gleichgesinnten Dinge ausprobieren kann. Das wäre von Vorteil.

domenica, luglio 31, 2016

Phantastisch 3/2016



Horst Illmers “Update” von Nachrichten und Neuerscheinungen ist erschöpfend. Kommt mir jedenfalls so vor. Informativer als das, was in Andro Nachrichten steht.
Achim Schnurrer, der sich in “Phantastisch” mit der Schilderung historischer Phantastik hervor getan hat, besuchte das PAN-Branchentreffen in Köln. Das Phantastik-Autoren-Netzwerk.
SF-Autoren bilden eine Untergruppe. Die Phantastiker weisen zurück, dass ihr Genre Escape-Literatur ist, sie schreiben ihr politische Relevanz zu. Ich sage mal so dahin, es ist wohl eher umgekehrt, dass die Politik phantastische Relevanz hat. Unter den Politikern gibt es genügend Phantastiker, die im politschen Märchenwald weitab von der Gedankenwelt der Bevölkerung dahin träumen. Dass viele Leser Fantasy schätzen liegt daran, dass diese sich für einige Stunden von der Realität absetzen und es den Politikern gleich machen wollen.
Interviewt werden Tim Powers, James Corey & TY Franck, Jan Müller Michaelis.
Ich sehe eine Reihe Buchbesprechungen. Paolo Bacigalupis “Water” greift ein Thema auf, das uns in Zukunft beschäftigen wird. Wasser wird knapp und ein neuer Streitpunkt. Ich sollte Elon Bescheid sagen, er solle sich mal überlegen, wie er das Eis von den Jupitermonden billig zur Erde transportieren kann, lol.
Und es gibt jetzt deutsche Star Trek-Romane. Ich enthalte mich eines Kommentars. Sollte man ohnehin erst tun, wenn man sie gelesen hat.
Horst Illmer schlägt einen Bogen von 1952 im Karl Rauch Verlag veröffentlichten Kurzgeschichten, die der “Astounding” entnommen hatte und einer Sammlung von heute des Golkonda Verlages. “Rauchs Weltraumbücher” wurden eingestellt, nach dem 3 von ihnen erschienen waren. Die Zeit war noch nicht reif. Ich finde die Stories der 50er und 60er auch cool. Das mag jedoch daran liegen, dass man als Junge mit einem verstärkten Sense of Wonder ausgestattet war.
Es gibt weitere interessante Beiträge wie “Der hyperreale Eskapist” von Nora Bendzke, “Das Spiel des Lesens” von Christian Endres, “Dämonen, Monsterjäger, Detektive” von Olaf Brill u.a. Doch jetzt muss ich zum Supermarkt.

sabato, luglio 30, 2016

Asimov´s Science Fiction, July 2016



“Analog” habe ich noch nicht. Von der Post verpennt. Aber vielleicht kommt es noch.
Wir haben um die 34 ° C. Die richtige Temperatur, sich im Haus yu verkriechen und in die Tasten zu hauen und danach ein grosses Stück Wassermelone zu essen.
Leah Cypess Story “Filtered” ist insofern interessant, als sie Online-Journalismus behandelt, der in dieser spezifischen Form auf uns zu kommen könnte.
Steve und Margie arbeiten im Redaktionsbüro einer Online-Zeitung. Margie ist Steve´s Boss, und er versucht vergeblich bei ihr zu erreichen, einen Artikel über ein bestimmtes Thema zu drucken, obwohl beide wissen, dass er nicht die Filter passieren würde.
Das Thema ist interessant. Wir kennen es von Amazon, das dem User Objekte zum Kauf vorschlägt, aus deren Kategorie er bereits bezogen hat. Ähnlich verhält es sich mit Zeitungsartikeln.
Sie werden für den Abonnenten gefiltert. Durchgelassen werden nur die, dessen Kategorie der Leser angeklickt hat. Jeder Abonnent erhält damit eine auf seine Lesebedürfnisse zugeschnittene Zeitung.
Interessantes Thema und sicher machbar. Wenn ich mich nur für Celibrities, Hunde und in der nahen Umgebung stattfindene Ereignisse interessiere, bekomme ich nur dies. Ein anderer interessiert sich nur für Dinge, die nicht funktionieren und erhält  negative Nachrichten, über die er meckern kann, lol.
Durch Künstliche Intelligenz werden die Filter immer besser eingestellt und jeder ist mit seiner Zeitung zufrieden.
In dieser Geschichte hat Steve mit seinem Artikel keine Chance, durch die Filter zu kommen. Seine Frau rät ihm davon ab. Er wendet sich an Hacker, welche die Filter deaktivieren. Ernüchtert stellt Steve fest, dass seine Story auch ohne Filter nicht gelesen wird.

mercoledì, luglio 27, 2016

"Leichte Sprache"

Auf der einen Seite sehe ich mir eine Folge der “The Invaders”, und “The Trial” hat alles, was man braucht, um ständig hin zu sehen. Deswegen komme ich mit diesem Eintrag nicht voran (die andere Seite).
Nun las ich im vorletzten Spiegel etwas über die “Leichte Sprache”.  Von der hatte ich noch nie gehört. Sie ist für Menschen mit geringer Sprachkompetenz gedacht. Es gibt Wörterbücher, Bücher, Büros für die “Leichte Sprache”. Spinne ich, oder was? Vierzig Prozent der Erwachsenen gelten als potentielle Kandidaten für Deutsch light.
Dann werden die Leute wohl auch klingonisch nicht auf die Reihe bekommen.
Not yap wa´Hol.
Qapla´l.

domenica, luglio 24, 2016

The Invaders

Aus der Liste der SF-TV Serien, die ich im E-Fanzine Counterclock gefunden hatte, sah ich mir “The Prisoner” an. Sie war unterhaltsam jedoch für meinen Geschmack logisch unschlüssig und bizarr.
Spannender finde ich “The Invaders”, auch aus den 60ern. Abgesehen von den adretten amerikanischen Hausfrauen aus jener Zeit, den gemütlich dahin schaukelnden Autos und dem kalten Krieg, der Paranoia und damit Invasion von anderen Planeten glaubhafter machte, spielen die Folgen auf zwei Ebenen. Eine behandelt die permanente Bedrohung durch Außerirdische, auf der zweiten spielen sich private Ereignisse pro Folge ab. Es gibt die 43 Folgen auf You Tube. Sie sind auf englisch. Spannend. Und die Invasoren haben einiges auf Lager so wie Atmosphären-Umwandler, Hurrican-Erzeuger, menschliche Form Erhalter, Strukturen auf dem Mond und andere die ich vergessen habe, lol. Ach so. Der kleine Finger steht bei den Invasoren ab.
Wir haben uns heute den neuen Star-Trek Film angesehen. Zu Anfang verwirrend, fielen im Laufe der Handlung die Puzzle-Teilchen  auf ihre Plätze. Nette Unterhaltung. Live long and prosper. Und jetzt sehe ich mir noch eine Folge der “Invaders” an.

mercoledì, luglio 20, 2016

Hitze, Hitec, SF und Sprung in die Vergangenheit

Die Hitze macht einem im Alter doch mehr zu schaffen. Wir haben so um die 35° C. 


So um 6:30 früh mache ich meinen Power Walk, gegen 19:00 eine längere Fahrt mit dem Rad und um die Mittagszeit ziehe ich mich ins Haus zurück. 


Johnny bewacht das Büro, während ich auf den Tasten klimpere.
Nachdem Renate Künast twitternd fragte, warum die Polizisten den Axt schwingenden Afghaner nicht kampfunfähig geschossen hatten, drängte sich mir die Zusatzfrage auf: “Und warum war der Blumenladen am Bahnhof schon zu?”
Aber dann wiederum: Der Mann war ja kampfunfähig und er konnte sich auch keine weiteren Gemeinheiten ausdenken.

Inzwischen habe ich mein Dragonboard vor mir liegen, kann aber noch nichts damit anfangen, obwohl ich in dieser Kurswoche das Booting, das Testen und das Shutting down hätte durchführen müssen. Grund: Der Stecker des Netzteiles passt nicht. Das habe ich mir deswegen besorgt, weil es nicht mitgeliefert wurde. Es hat die klassische 5.5 mm Buchse mit einem 2.1 mm Loch. Das Gerät benötigt jedoch eine 4.75 mm Buchse mit einem 1.7 mm Loch. Jo, so habe ich gestern wie wild gegoogelt und einen Reduktor in Amerika bestellt. Ich müsste mir auch einen HDMI-Monitor, eine USB-Maus und eine USB-Tastatur zulegen. Doch bevor das geschieht, will ich erst einmal sehen, dass das Board angeschaltet werden kann.
Es ist vielseitig: Hat einen Qualcom Snapdragon 400 Series Prozessor mit 1 GB Ram, besitzt einen Slot für eine Micro SD Card, hat WLAN 802.11, GPS, Bluetooth 4.1, 2 USB ports, einen 40 Pin expansion loader, einen 16 pin analog expansion connector für Audio, Mic, 60 pin high speed connectors, power button, DC barrel jack, HDMI port.
Das default Betriebssystem ist Android (Lollipop). Das Board läuft aber auch mit Unix und später mit Windows 10.
Nur, was nutzt es, wenn ich es nicht zum Laufen bringen kann? Geduld ist angesagt.

Selbst die Hitze kann mich nicht stoppen. Ich habe wieder einen SF-Roman durch. “I Mondi dell´Ignoto” von Bob Shaw stammt aus 1989. Der Roman ist nicht schlecht. Eine Art vorweg genommener Cyberpunk, in dem mit hölzernen Raumschiffen zwischen Planeten auf einer Luftbrücke umhergegondelt wurde. Es wurde kein Metall auf den Planeten gefunden. Einer wurde ohnehin durch eine Seuche unbewohnbar. Expeditionen dorthin gab es jedoch. Dann schob sich auf einmal ein Artifakt in die Luftbrücke und der Protag wurde mit seinem Adjudanten auf einen neuen Planeten entführt, der mit Hilfe unbekannter Technologie aus einer entfernten Galaxis in diesem Zwillingsplanetensystem landete. Grund waren die Strings.
Vermutlich wurde in den 80ern die Stringtheorie entwickelt und der Autor spann sein Garn dazu. Nämlich, dass die Strings von einer noch weiter fortgeschrittenen Rasse dazu benutzt wurde, ganze Galaxien auszulöschen. Grund für die Dussarraner, mit ihrem Planeten aus der Gefahrzone zu verschwinden.
Nun ja. Bob Shaw hatte seinen Ruf eher dem SF-Fandom zu verdanken. Er war ein begnadeter Fanwriter aus Nordirland, der englischsprachige Fanzines mit seinen humorvollen Geschichten angereichert hatte.
Übrigens ist Bob Shaw die Person in der Mitte, zwischen mir und John Berry. Aufgenommen 1959 in Belfast. Eine meiner ersten Auslandsreisen, mit einer Reisetasche und dem einzigen Anzug, den ich mit hatte, lol. Der sieht auch danach aus. War eine tolle Fahrt. Mit dem Zug von Hamburg bis Hoek van Holland, dann mit der Fähre über den Kanal nach Harwich. Von dort aus mit dem Zug nach London. In Paddington fand ich dann ein Zimmer, traf in London Mitglieder der BSFA (British Science Fiction Association). Von da aus ging es mit dem Zug nach Manchester. Ich trabte vom Bahnhof zu Fuss zu irgendeiner Adresse aus einem englischen Fanzine, wo eine Party stattfinden sollte. Dort füllten sie mich mit rotem Punch ab und legten mich in eine Badewanne. Die Gastgeber behielten mich noch eine paar Tage dort, bis ich wieder auf den Beinen war. Ich erinnere mich noch an ihr farbiges Brot. Dann machte ich mich auf den Weg nach New Castle, wo ich Don Allen traf, der für NOVA schrieb. Er hatte auch die tollen Titelseiten-Illustrationen von Jim Cawthorn vermittelt und mich mit Alan Burns bekannt gemacht.
Von dort aus ging es mit dem Zug durch die schottischen Hochmoore nach Stranraer und die Fahrt über die irische See nach Larne wurde lustig. 





Wir reiherten um die Wette. Ich machte einige Fotos, wenn die Wellen nicht auf meine Linse schwappten.


Und in Belfast verbrachte ich eine Woche in John Berrys Haus. Die Famile war pfundig, brachte mir Cricket bei, wir gingen zum steinigen Strand und ich durfte mich ins Goldene Buch von Belfast eintragen. Als einer von vielen. Es war ein gewaltiger Wälzer.

Bob Shaw und John Berry sind in die ewigen Jagdgründe verschwunden. Von John Berry hatte ich vor Jahren noch mal einen Brief erhalten auf einen Beitrag von mir im amerikanischen Fanzine Trap Door, in dem ich von meiner eben geschilderten Reise berichtet hatte. Genau wie Bob Shaw war er ebenfalls ein profilierter Fanwriter, der es verstand SF-Fans in seinen Bann zu ziehen.

Die Rückfahrt muss ereignislos gewesen sein. Ich kann mich an nichts erinnern.

venerdì, luglio 15, 2016

Prisoner und anderes

Aus der “Counterclock”-Liste über SF-Fernsehserien hatte ich mir “The Prisoner” heraus gepickt. Den kannte ich noch nicht. Die Serie hat so eine “Mit Schirm Scharm und Melone”-Musik und ich spürte etwas Brexit-haftes. Ich mag die britische Attitude. Die Stories waren jedoch simpel, reichten jedoch für den Ausklang eines lebhaften Rentnertages. Habe auch noch ein paar Folgen auf You Tube zu begutachten. Was den Brexit angeht, so meine ich, dass die Briten ohne die EU sicher besser aufgehoben sind. Sie müssen sich auf ihre eigenen Kräfte besinnen und sind nicht der eurokratischen Regelungswut unterworfen.
Im vorletzten “Spiegel” gab es einen kleinen Beitrag über den RoboCup in Leipzig. Gewinner für die adult Size kamen aus Teheran. Für Roboter in Teen Size waren Bonner die ersten und für die Small Size Leute von der Islamic Azad University  of Qazvin. Das liegt auch im Iran. Man kann Moslems anscheinend nicht über einen Kamm scheren. Schiiten haben wohl mehr drauf als Sunniten, oder als Moslem studiert man am besten im Iran.
Im neuesten Spiegel war der Hauptbeitrag dem “Urlaub in Angst” gewidmet. Muss ja auch nicht sein dorthinzu fahren, wo Leute mit Sprengstoffgürteln herumlaufen. Aber wenn ein Lastwagen in Frankreich über Promenaden brettert und mal eben um die 80 Menschen umlegt, ist das ja auch nicht das Gelbe vom Ei.
Heute vormittag kam der UPS-Mann und ich hätte mein Snapdragon Board fast in den Händen gehabt. Der Mann wollte jedoch Geld sehen und konnte nicht auf einen 50 Euroschein herausgeben. Er nahm das Board wieder mit.

giovedì, luglio 14, 2016

Schon mal vormerken


Oldie-Con

Der nächste findet 09. - 11. Juni 2017 in Unterwössen statt. 

Hotel Restaurant Gabriele
Bründlsberggasse 14
83246 Unterwössen



lunedì, luglio 11, 2016

Counterclock 25

Counterclock # 25, bekam ich als E-Mail Anhang. Wolf von Witting schildert Conbesuche in Zagreb, Jesice und Stockholm.
Ich finde den Oldie-Con in Unterwössen immer ganz nett. Der in Barcelona wird sicher interessant. Findet vom 4. - 6. November statt. Hoffentlich vergesse ich das nicht. Ob ich mir andere Cons an tue, keine Ahnung. Im Moment hänge ich ohnehin abgeschlafft vor dem PC. Draußen haben wir 35° C.
Counterclock bringt einen Beitrag über die KI, dessen Autor nicht davon begeistert ist, dass die sich irgendwann einmal unter den Menschen breit macht.
Gut fand ich eine Liste über Sf-Fernsehsendungen, zusammengestellt von griechischen SF-Fans, wenn ich mich recht erinnere. Die habe ich ausgedruckt. Werde später auf YouTube nachsehen, ob ich die Titel finde. Für Tage, an denen ich mich faul recke, sind sie ideal.
Das E-Fanzine ist auf englisch.

IoT

Frankreich : Portugal hat gerade angefangen. Und schon haben sie Ronaldo umgehauen. Gut, dass ich den Fernseher gleich zwischen den Computern stehen habe.  In einer Woche wird das Qualcomm DragonBoard 410 dazu kommen. Das benötige ich für meinen Kurs Internet of Things IoT. Theorie allein reicht nicht.
Gerade habe ich mich aus dem brasilianischen Karaoke in Second Life verabschiedet. Heute sangen hauptsächlich Latinos und Spanier, dann ein U.S.-Amerikaner und ein Deutscher, ich. Einer muss gegen die nationalistischen Strömungen in Deutschland angehen, lol. Nun gut, Brasilianer sind zwar begeisterte Sänger, kommen aber an Iberoamerikaner nicht heran.  
Noch mal zum IoT. Es explodiert. Nicht bei uns, aber in den U.S.A. werkeln unzählige Nerds an diesem Thema, geboosted durch die Maker Bewegung. Ein gutes Beispiel ist Adafruit.
Qualcomm, welches das Dragonboard herstellt, ein kalifornisches Unternehmen, hatte sich eine ganze Zeit gegen Intel durchgesetzt und bisher die meisten Chips an die Hersteller von Smartphones verkauft. Internet of Things ist das nächste große Ding. Auf den Zug muss man aufspringen.


venerdì, luglio 08, 2016

Digitalisierung

 Die Post hat aufgeholt
Habe den vorletzten und letzten Spiegel auf einmal erhalten. Auf die italienische Post ist Verlass. Die Sendungen kommen an, wann auch immer.
In dem Artikel “Dorfhain ist überall” wird festgestellt, dass es mit der Digitalisierung in Deutschland nicht rund läuft und es beim Ausbau des Breitbandnetzes Kompetenzstreitigkeiten der Ministerien gibt.
Die Regierungsorganisation funzt nicht. Und so meine ich, Parteien sind auch überholt. Es muss etwas anderes her, wie Kompetenzknotenpunkte. Projekte werden durch Volksbefragungen abgesichert. So in dieser Art. Lasst euch mal etwas dazu einfallen.
Die Ideen der Piraten waren gar nicht schlecht. Sie wollten Referenden on-line abhalten. Nur haben die nicht mal ihr eigenes Netzwerk implementieren können und ihre Partei auf individualistische Weise zerlegt. Sie waren eben auch zu doof.
Für die Digitalisierung ist eine Agentur in der Form der amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) vorteilhaft. Diese Agentur hat das alleinige Weisungsrecht über die Infrastruktur und Implementierung neuer Technologien. Und damit hätte das Kompetenzgerangel zwischen Ministerien auch ein Ende.
Gestern sah ich Deutschland : Frankreich. Die zwei Stunden hätte ich nutzbringender verbringen können.

mercoledì, luglio 06, 2016

Colin Wilson: Specie Immortale



Nachdem die italienische Post mal wieder die alternative Tagzustellung auf die Woche ausgeweitet hat, hatte ich Zeit, SF aus der Urania Collezione zu lesen.
Die erste Hälfte des Buches dachte ich, oh Mann, wie langweilig, doch ich ackerte tapfer weiter. Und irgendwann klickte es. Das Buch stammte aus den 60ern. Die Story spielte auch in jener Zeit, die schien jedoch stehen geblieben zu sein.  Vielleicht auch deshalb, weil der Protag den Anschluss an die britische Elite gefunden hat und deren Leben so verläuft, dass man kaum heraus bekommt, in welchem Jahrhundert es sich abspielt, wenn man nicht die Transportmittel vergleicht.
Als Kind war der Protag von Musik und Mathematik angetan. Sein Vater wollte, dass er Ingenieur wurde. Musik lag ihm eher, doch war er sich im klaren darüber, dass er damit seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten konnte.
Erwachsenen blieb seine Neugier nach Wissen nicht verborgen und der Protag machte als dreizehnjähriger die Bekanntschaft von Sir Alastair Lyell, dem Sohn von Charles Lyell, dem Autoren des Buches “Grundlagen der Geologie”. Name dropping. Auf nur wenigen Seiten werden unzählige Namen von Personen herangeführt, von denen ich nicht immer weiß, entstammen diese Wilsons Phantasie oder lebten sie. Und ich habe keine Lust zu googeln. Wie auch immer.
Der Protag und Ich-Erzähler wird von Lyell aufgenommen und erzogen. Lyell stirbt und vererbt einen Anteil seines Besitzes an den Protag, der auf ein Mal einige Häuser unterhalten muss. P (Protag) arbeitet sich durch die umfangreiche Bibliothek des Verstorbenen. Im Radio hörte P von Henry Littleway, der als Experte über die Entwicklung des Menschen bezeichnet wird. Über Who´s Who (heute würde man googeln) bekommt er die Anschrift Littleways heraus und tritt mit ihm in Kontakt.
P und L sind daran interessiert, die Entwicklung des Menschen zu forcieren und machen sich daran, mit den Alpha-, Beta-, und Gammawellen des Gehirns zu experimentieren. Bei einigen Versuchspersonen pflanzen sie Elektroden in den Präfrontalen Kortex, und als sie positive Ergebnisse bei Personen mit lädiertem Gehirn feststellen, wollen sie die Experimente mit gesunden Personen weiterführen. Ohne Widerspruch würden sie das nur an sich selbst bewerkstelligen können. Gesagt, getan. P. läßt sich eine bestimmte Legierung, das Neumann-Metall, in den Kortex pflanzen. P. entwickelt übernatürliche Wahrnehmungen. Er kann sich auf einen Gegenstand konzentrieren und dessen Herkunft vor seinen Augen entstehen lassen. Littleway will ihm nicht nachstehen und läßt sich das Metall ebenfalls einpflanzen.
Gemeinsam reisen sie durch England und durchforsten Universitätsbibliotheken sowie Antiquariate. Bei Stonehenge haben sie die Sensation, dass sich eine maligne Kraft im Inneren der Erde befindet und konzentrieren sich darauf, mehr über Stonehenge und ähnliche Kultstätten zu erfahren. Sie fahren nach Südamerika, besuchen ausgegrabene Tempel der Mayas, fallen in Bibliotheken ein, suchen antike Büchern, übersetzen sie, und ihnen wird klar, dass H.P. Lovecraft nicht zu Unrecht von den Antiken schrieb, welche die Menschen erzeugt hatten. Die Antiken waren eine amorphe Masse, von den Sternen kommend, die sich individualisiert hatte und im Inneren der Erde gewaltige Städte errichtete. Die Individualisierung hatte den Antiken nicht gut getan und ihr Unterbewusstsein vernichtete einen großen Teil von ihnen.
(Erinnert mich an den Film “Forbidden Planet” (1956) mit Dr. Morbius und seiner Tochter Altaira). Die übrig gebliebenen Antiken fielen in einen profunden Schlaf. Würden sie aufwachen, wäre das Sonnensystem gefährdet.


P und L merken, wenn sie ihre Kräfte bündeln, besitzen sie gewaltigen kinetischen und telephatischen Einfluß auf umstehende Personen und dass sie ihre Lebensspanne verlängern können. Sie nehmen sich vor, ihre übernatürlichen Fähigkeiten zu verstärken in der Hoffnung, dass sie den Antiken für den Fall, dass diese erwachen, gleichberechtigt gegenübertreten können.

sabato, luglio 02, 2016

Interessante Zeiten

Ich bewege mich ja inzwischen nahe der Bleeding Edge. Dicht am Ereignishorizont der Technologie. Ein Tesla hat einen tödlichen Unfall verursacht, als er gegen einen Laster knallte. Der Fahrer fuhr freihändig? Muss ich noch mal nachlesen. Wie auch immer, Elektroautos sind nicht auf zu halten. Ich hätte aufzuhalten geschrieben, aber das Korrektur-Programm sagt “auf zu halten”. Auch dort stimmt was nicht. Und an der Selbstlenkbarkeit muss auch noch gearbeitet werden.
Tesla geht world-wide auf Lithium Suche für seine Batterien. Der Tesla S enthält mehr als 7000 Batterie-Zellen. Darüber hinaus sind Nickel und Cobalt ebenso wichtig. Die Chinesen bedienen sich für ihre unzähligen eigen entwickelten Elektroautos aus ihren Eigenbeständen. Wenn jetzt noch die anderen Autohersteller auf Elektrizität umsteigen, wird es spannend.
In der vorletzten “Business Week”, die letzte habe ich nicht bekommen, da die Post mal wieder pennt, gab es ein langes Interview mit Obama. Der Mann kann reden. Im Vergleich zu ihm sind die meisten deutschen Politiker inkompetent. Ich habe auch bis jetzt kein ausführliches Interview mit Madame Merkel gesehen. Sie wird sich hüten, Gedanken zu äußern, da sie auf Sicht fährt.
In dem Interview mit Obama läuft es darauf hinaus, dass er davor warnt, wieder zu den alten Zeiten zurückzukehren, wie es Wutbürger und AfDler wollen. Das würde nicht klappen. Wichtig sei die Bildung junger Leute, um die Herausforderungen der Neuzeit zu meistern. Nun, ich bilde mich ja weiter, lol.
Der Online-Kurs, den ich gerade durchlaufe, ist schon happig. Es geht los mit Alexander Graham Bell und wer weiß wo es aufhört. Zu jeder Lektion gibt es Tests und zu jedem Module noch Extra-Tests: Multiple Choice. Es wírd die ganze Historie der Telefonie bis zum Smartphone durchgenommen, darüber hinaus die Entwicklung des Radios, der Kommunikation eben, welche auch low Power Radios wie NFC, RFid, Bluetooth, WiFi  einschließt.
Dann das Internet mit Protokollen wie TCP/IP, SMTP; IMAP; MIME, usw. Mal sehen, was dabei herumkommt.
Übrigens, Qualcomm, das 3G und 4G Kommunikations-Systeme entwickelt und in San Diego, Kalifornien sitzt, sucht Mitarbeiter. Sind sicher interessante Jobs.
Wie auch immer, ich mache weiter mit dem Kurs und habe gerade den letzten Test hinter mich gebracht.  
Auch interessant: Bei einem Tech-Blogger las ich gestern, dass in Zukunft Personen gesucht werden, die Künstliche Intelligenz auf Vordermann bringen. Das erinnert mich an Vorgänge, in denen Programmierer in den U.S.A. billige Inder als Nachfolger einweisen, bevor sie ihren Job verlieren.
“Nun zeige dem Roboter noch mal, wie man einen Gabelstapler fährt, danach kannst du gehen.”
Ein interessanter Artikel in der “BW” war auch der über die Fernsehkabel-Gesellschaft Comcast. Das Unternehmen hat eine Cable-Box gebaut, in der die eigen entwickelte Software X1 das smarte Haus betreut. Lampen aus- einschalten, mit dem Kühlschrank kommunizieren, Fernsehprogramme abfragen, Thermostaten regeln, Türschlösser aktivieren. Irgendwann wird X1 mit der Stimme aktiviert. Letztendlich werden nur die Programme der Genres angezeigt, die mit den Interessen des Users korrespondieren. Bei mir SF zum Beispiel. Comcast installiert pro Tag 40000 Boxen und konkurriert mit Netflix, HBO, Showtime und anderen Kabelfirmen.
Was lernen wir aus allem? Es gibt noch viel zu tun. Lassen wir es liegen.