Coversong Roads

domenica, gennaio 17, 2016

Interzone Nov-Dec 2015


Im Leitartikel, in den Kommentaren sind Intellektuelle am Werk. Sie stellen Fragen wie: Sollte SF-Literatur auch ausgegrenzte Personen als Protags enthalten? Wie unterscheidet sich Hard-Core-SF von anderen Strömungen? Ja nun, ist das wichtig zu wissen, wenn man SF lesen will? Mir reichen die Stories. Wenn sie gut sind, greife ich eine heraus und stelle sie vor. So einfach ist das.

We might be SIMS von Rich Larson ist so eine. Sie erinnert mich an Outer Limits-Episoden, die es im Fernsehen gab und die jetzt noch auf You Tube zu sehen sind. Wie bei Tales of Tomorrow ist das Setting statisch. Vermutlich auch, um Kosten zu sparen. Meistens sind es eine Wohnung, ein Laden oder ein kleines Raumschiff. Das letztere ist in dieser Story der Fall. Drei Kriminelle werden auf eine Mission geschickt, mit der sie herausfinden sollen, ob ein bestimmter Planet kolonisierbar ist. Einer von ihnen kommt auf die Idee, das sie sich in einer Simulation befinden. Er will das beweisen, und eine Klappe des Raumschiffes öffnen. Es gibt nur die beiden Möglichkeiten. Wenn es keine Simulation ist, werden sie sterben. Ist es eine, leben sie weiter.

Der Protag wird in seiner Annahme bestärkt, weil der Weltraum, wenn er durch das Bullauge guckt, pechschwarz ist. Die beiden anderen Mitglieder des Teams are not amused, als er versucht, die Klappe zu öffnen und stürzen sich auf ihn. Es kommt zu einem Handgemenge. Bevor es dem Protag gelingt, die Luke zu öffnen, tauchen Sterne auf.


Interzone enthält einige weitere gute Stories, geschrieben von mir unbekannten Autoren. Früher, als es Astounding, Galaxy gab, waren einem die Schreiber bekannt. SF hat seinen Themenkreis erweitert. Ich will das nicht auswalzen, sonst fange ich auch noch damit an.

venerdì, gennaio 15, 2016

„Scientific American“ Jan. 2016


Where am I? Where am I going? Klar, dass wir ein Ortungssystem im Gehirn haben müssen. Es wurde von einem norwegischen Forscherteam untersucht. Heraus kam, dass man es im Gegensatz zu anderen Aktionen im Hirn gut verstehen konnte. Auch klar, dass die Erinnerung eine Rolle spielt. Strecken werden memorisiert, es werden interne Karten gezeichnet, Geschwindigkeit und Richtung der Fortbewegung laufend registriert. Alles Dinge, die wir für selbstverständlich halten. Es wird herausgefunden, wo wir uns in Relation zur Umgebung aufhalten. Die dafür zuständigen Bereiche sind der Hippocampus und der Entorhinale Cortex.

Rings of a Super Saturn. Der erst sechzehn Millionen Jahre alte Stern, von uns vierhundert Lichtjahre entfernt, wird von einem Ring aus Gesteinsbrocken und einem Mond umkreist. Dass ein Stern einen Mond besitzt ist neu. Aus der Entfernung kann man den Ring nicht direkt beobachten. Er wird angenommen aufgrund des flackernden Lichtes, das vom Stern empfangen werden kann.

Death in the Water. Arsen macht krank. Es ist in vielen Gesteinsschichten vorhanden. Beispiel Indien. In vielen Dörfern wird Trinkwasser aus der Erde gepumpt, weil Oberflächenwasser zu viele Krankheitserreger enthält. Nur hat man schon seit langem beobachtet, wie Dorfbewohner sich vergiften. Es gibt um die achtzehn Millionen Pumpen in Indien. Sie wurden in den sechziger Jahren als rettende Maßnahme begriffen. Das Arsen ist ein Element der geologischen Formationen unter der Erde. Die Bohrlöcher sind fünfzig bis einhundert Meter tief. Es wäre sinnvoll tiefer zu bohren, doch dafür sind die Kosten zu hoch.

Switch for Genes. Es werden Schalter in Tablettenform entwickelt, die transplantierte Gene an und ausschalten können. Dadurch kann vermieden werden, dass eine Gentherapie aus dem Ruder läuft.

The Carbon Capture Fallacy. Die Idee war, Kohlendioxyd in der Erde zu lagern und die Luft reinzuhalten. Kohlekraftwerke gehören zu den größten Kohlendioxyderzeugern, und die, die sich nicht selbst abschaffen wollen, griffen die Idee auf. Ein Kraftwerk setzte sie um. Dieser Artikel berichtet darüber.

Der Witz ist, dass das eingelagerte Kohlendioxyd in diesem Fall dafür verwandt wird, in einem benachbarten Ölfeld den nötigen Druck herzustellen, um Restmengen an Erdöl zu fördern. Das Öl wird dann in Autos und sonst wo verbrannt und sorgt für neues Kohlendioxyd in der Atmosphäre. Letztendlich hat es sich herausgestellt, dass die Milliarden, welche für die Anlage ausgegeben worden sind, um das Kohlendioxyd in die Erde zu pumpen und dort zu speichern, ein abschreckendes Beispiel für alle anderen Kohlekraftwerke waren und sind, die mit dem Gedanken gespielt haben, eine derartige Anlage zu errichten.

Do Animals know where Babies come from? Dieser Artikel gibt darauf eine Antwort: Nö.

Elegant Equations. Eine Gruppe von Mathematikern und Physikern wurde nach den Formeln befragt, die ihnen am besten gefielen. Sie werden nun als artistische Drucke herausgegeben. Scientific American zeigte einige davon. Ampere´s Law, MacDonald Equation, Moduli Space of Curves of Genus, Newton´s Method, The Lagrangian of the Electroweak Theory.
Ich als armseliger Algebra-Jünger breche mir bei Exponenten, Brüchen und Wurzeln einen ab.

Eine der Formeln stammt von Freeman Dyson. Der Mann hat ja nun wirklich was drauf. Er hatte unter anderem die Dyson-Sphere erdacht.

lunedì, gennaio 11, 2016

Der Duschkopf

Es ist Nacht und ich startete mit dem Lesen der letzten “Scientific American”. Ich erfahre, dass Kalifornien beschlossen hat, für jeden Haushalt nur noch Low-flow Showerheads zuzulassen, Duschköpfe also, aus denen wenig Wasser kommt. Verständlich, wenn man an die Wasserknappheit dort denkt.

Als ich in Dallas arbeitete, fand ich auch einen Low-Flow Showerhead über der Badewanne vor. Duschkabinen gibt es selten. Meistens wird um die Badewanne ein Duschvorhang gespannt. Also hatte ich in einem der Umzugskartons, die ich in meinem Pickup transportierte, neben Kessel, Töpfen, Bratpfanne und Staubsauger auch einen robusten Duschkopf und einen Duschvorhang. Den Duschkopf tauschte ich als erstes um, wenn ich irgendwo einzog. Wie das funktioniert, wird anschaulich im Seinfeld Video gezeigt. Hier ist der Link.

links von der Mitte

Der Spiegel steht links von der Mitte. Nichts dagegen einzuwenden, auch wenn mir das damit verbundene Gutmenschentum die Fussnägel hochrollt. Ein Salonlinker ist Jacob Augstein, dessen Kommentare ich überfliege. Am besten gefallen mir die Leserantworten, obwohl ich die auch nicht alle lese; denn es sind zu viele. Zumindest in diesem Fall. Thema die Ereignisse in Köln. Wer hat Recht? Augstein oder die Leser, denn die Ansichten stehen sich diametral gegenüber. Der Blogleser möge entscheiden. Hier der Link.

Scientific American, December 2015



Steht unter dem Motto World Changing Ideas. Die Zeitschrift feiert zugleich ihr 170-jähriges Bestehen. Starke Leistung. Sie widmet sich hauptsächlich den Erfindungen dieser Zeitspanne. Es kam allerhand zusammen. Als Rufus Porter am 28. August 1845 die Zeitschrift ins Leben rief, machte die Industrielle Revolution Dampf. Er trieb Maschinen und Lokomotiven an. Die wichtigsten technologischen Neuerungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse jener Zeit, auf die ich nicht näher eingehen will, wurden in dieser Ausgabe klassifiziert in Earth and Environment, The Cosmos, Mind & Brain, Health, Medicine & Biology, Communications & Computing, Physics & Math, Technology & Industry, Evolution. Diese Ausgabe werde ich aufbewahren. Vermutlich werde ich nie mehr reinsehen, aber es widerstrebt mir, sie wegzuwerfen.

Kommen wir zu den weltbewegenden Ideen. 1. Über Augenbewegungen kontrollierte Apparate für Gelähmte. 2. Raketenantrieb durch Mikrowellensender am Boden. 3. Virenerkennungstechnik, 4. Injizierbare Gehirnelektroden, 5. Mininuklearfusionstechnik, 6. Aus-Schalter für genetisch modifizierte Organismen, 7. Hitze-Vakuum, radiative Kühlung, die Hitze aus einem Gebäude absorbiert und in den Weltraum schickt, 8. Lernende Maschinen. Das ist schon jetzt der Knüller. Man sollte sich unbedingt ansehen, wie das funktioniert. 9. Zeitlupenkameras für chemische Reaktionen. 10. Um die Ecke sehen. Da ist Heckler und Koch schon weiter. Die lassen ihre Gewehre um die Ecke schießen.

Es gibt noch einige interessante Artikel wie what killed the dinosaurs. Der Meteor natürlich, der vor 60 Millionen Jahren in Mexiko eingeschlagen war. Begünstigt wurde ihr Aussterben auch durch klimatische Veränderungen, welche die Pflanzenfresser unter ihnen dezimierten und den Fleischfressern dadurch eine Nahrungsquelle entzogen. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass Dinos um die 200 Millionen Jahre auf der Erde herumgestampft sind, während Humanoiden um die 200 000 Jahre existieren.

Telescope Wars. Wer baut das größte? Sie kosten. So schlossen sich Universitäten zusammen, um Know-How und Geld einzubringen. Dekadenlang gab es Rivalitäten. Es begann mit einem 2.5 m Spiegel. Der maximale Spiegeldurchmesser wird 39.3 m für das European Extremely Large Telescope sein, das in Chile aufgestellt werden soll. Da fällt mir ein: Mit Donnerberg hatte ich mal eine Story über eine Sternwarte verzapft. Hier ist der Link.

Genomics for the People. In diesem Kontext sind es die Amish People. Irgendwann mal aus Deutschland eingewanderte Leute, die sich nicht von ihren alten Gepflogenheiten trennen wollten. Sie tragen altmodische Kleidung, knüpfen Teppiche und Wandbehänge von Hand, fahren Pferdewagen und sprechen einen altertümlichen badischen Dialekt. Als ich in Michigan arbeitete, führen einige deutsche Kollegen und ich zu einem ihrer Dörfer. Nette Leute. Nur haben sie ein Inzuchtproblem. Ihre genetischen Varianten bleiben in der Gruppe. Das hat was für sich. Auf der anderen Seite sind Gehirnschäden vorprogrammiert und das damit verbundene Drama. Kinderärzte bemühen sich nun, Gene der Amish auf Abweichungen zu überprüfen, herauszubekommen, welche davon für welche Schäden verantwortlich sind und Maßnahmen einzuleiten, bevor sie entstehen. Und das in einer Weise, welche die Kosten von Behandlungen erträglich macht. Die Gesundheitsfürsorge in den U.S.A. ist, wie ich schon mehrere Male schrieb, für einen Normalbürger, der nicht durch seine Firma versichert ist, in manchen Fällen unbezahlbar. Daran wird auch ObamaCare nicht viel dran ändern. Und sollte Donald Präsident werden, würde es auch wieder abgeschafft.

Zum Schluss gab es noch einen Artikel über das Klima als Thema in den Pariser Verhandlungen. Die haben inzwischen stattgefunden.



venerdì, gennaio 08, 2016

Scientific American, November 2015


Es gab wieder eine Google Science Fair, in der Art von Deutschlands Jugend forscht. An der Science Fair konnten Jugendliche im Alter von 13 18 Jahren teilnehmen. Gewinner waren Krtin Nithlyanandam und Lalita Prasida Sripada. Keine deutschen Namen, oder?

David Pogue, der HiTec-Kolumnist bei Yahoo Tech meint in seiner Kolumne Technofiles, dass die Stories von Hackern, die IT-Systeme von Autos hacken, übertrieben sind. Der Jeep, dessen IT-System zum Beispiel in den U.S.A. gehackt worden war, gehörte einem der Hacker, der ihn prepariert hatte.

Zu diesem Thema gab es einen interessanten Beitrag in der Business Week. George Hotz made a driverless Car by himself in his Garage. Hatte seinerzeit ja schon Sebastian Thrun hinbekommen. Nur hat Hotz es mit Elektronik-Teilen hinbekommen, die e sim Elektro-Shop zu kaufen gibt. Um das hinzubekommen, muss man schon was draufhaben. Er ist 26 Jahre alt, hat aber mit 14 schon an der Intel International Science & Engineering Fair teilgenommen. Von Science Fairs scheint es in den U.S.A. genug zu geben. Er machte ein paar Monate bei Google und Facebook mit, an einigen Wettbewerben, Hackathons. Das Übliche eben. Nun versucht er einen Kit mit Elektrozubehör aus einem E-Laden zusammenzustellen, mit dem man ein Auto fahrerlos machen kann. Mal sehen, wie weit er kommt. Doch zurück zu Scientific American.

The Pyramid Effect. Es scheint nicht so zu sein, dass die Menschen, welche die Cheopspyramide hochzogen, Sklaven waren. Es waren Arbeiter, Profis, die in einer eigens für sie konstruierten Stadt mit Brauerei und Bäckerei untergebracht worden waren. Von Frauen wurde nichts berichtet. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Bier und Brot ausreichten. Darüber hinaus wurden die Mannschaften auch für Segelturns angeheuert, mit denen sie Material wie Steine und Kupfer heranschafften. Zu Zeiten von Khufu, oder Cheops, der sich wie andere Pharaone als Gott sah und auch so behandelt wurde, ist die Grundlage für den Reichtum Ägyptens für Jahrhunderte gelegt wurden. Reger Handel wurde getrieben, für den die Mannschaften der Pyramidenarbeiter den Transport übernahmen. Für Administratoren und Priester gab es prächtigere Häuser in der Stadt.

Seeing in the dark. Das Victor M. Blanco Teleskop in Chile besitzt jetzt eine Dark Energy Camera mit 74 Silikon CCDs (charge coupled device) Lichtsensoren. Dunkle Energie soll die Ursache dafür sein, dass sich das Universum mit zunehmender Geschwindigkeit ausdehnt. Das Universum soll sich zu 70 Prozent aus dunkler Energie zusammensetzen, doch niemand weiß, woraus diese besteht. Eine Vermutung zielt darauf ab, dass es Partikel und entfernte Verwandte des Higgs Boson sind. Dunkle Energie ist das Gegengewicht zur Gravitation, die versucht, Körper zusammenzuhalten.

Disease Detector. Mithilfe von Nano-Sonden versucht man schneller herauszufinden, welche Bakterien und Viren als Ursache von Krankheiten infrage kommen. Dafür sind DNA-Sensoren erforderlich. Ein Tropfen Blut reicht dafür aus und das Ergebnis steht nach zwanzig Minuten fest. Das Unternehmen Xagenic versucht jetzt das System an den Mann zu bringen.

The Battle of Olives. In Puglia, dem Absatz des italienischen Stiefels, sind Olivenbäume, von denen einige mehr als tausend Jahre alt sind, von Bakterien namens Xylella befallen, die Bäume austrocknen. Wie sie das machen, ist nicht bekannt. Sobald einige Bäume krank werden, rückt die Guardia Forestale mit Kettensägen an und holzt auch die benachbarten Bäume ab. Die Landwirte sehen das natürlich nicht gern, auch weil so wenig Daten über den Verlauf der Krankheit existieren. Wissenschaftler hüten sich, Aussagen zu machen. Konspirationstheorien werden verbreitet und die Landwirte fürchten, dass ihr Geschäft mit dem Olivenöl ruiniert wird.

Robots with heart. Roboter, die aus Japan nicht mehr wegzudenken sind, sollen, auch gerade, weil sie in Zukunft zur Pflege alter Menschen eingesetzt werden, Empathie, Mitgefühl verinnerlichen. OK, es ist Hong Kong, wo dies entwickelt wird. Ist aber gleich nebenan. Das Empathie-Modul besteht aus Algorithmen, die von der Maschine selbst verbessert werden.

Im Internet gibt es Deep Learning Tutorials. Schon stark. Man kann Deep Learning lernen und das mit der Programmiersprache Python dann auch gleich am Computer ausprobieren. Maschinen sollen anhand des Tonfalls eines Menschen erkennen können, ob er gestresst ist und entsprechend reagieren. Abgesehen, dass die Maschine die Sprache selbst lernen muss. Es wird eine mehrsprachige Datenbank mit Stress und Emotionen behafteten Wörtern aufgebaut.

Baby Talk. Es gibt um die 7000 Sprachen auf der Erde. Und ich Blödmann kann nur fünf. Drei ganz gut, und zwei weniger gut. Den Rest schaffe ich nun nicht mehr. Bin zu alt dafür. Man muss eben seine Grenzen kennen. Aber wäre ich verschiedenen Sprachen ausgesetzt worden, als ich 6 Monate alt war, hätte ich die Chance gehabt, ein Dutzend oder mehr Sprachen zu kennen. Sprachen lassen sich am besten in sozialer Interaktion lernen.

Where is here?. Das erinnerte mich an Torley Lindens Sim in Second Life. Es war abenteuerlich. Der Sim, sprich Region heißt here. Nur besteht er inzwischen nur noch aus Quadraten und dem Angebot, dort Terraforming zu lernen. Zurück zum Artikel. Ziemlich wilde Erklärung. Leuchtet jedoch ein, wenn geschrieben wird, dass unsere Position, sei es der Platz, den wir gerade besetzen, sei es die Position der Erde, des Sonnensystems, nicht für ewig auf den gleichen Koordinaten sitzt. Es wackelt, zittert und bibbert im Raum-Zeit-Gefüge. Zeit spielt eine wichtige Rolle. Wenn eine Kugel steil nach unten rollt, liegt es weniger an der Gravitation, sondern daran, dass die Zeit gegen den Erdmittelpunkt schneller abläuft. Die Kugel rollt über eine Zeitkurve. Selbst das Universum wechselt seine Position. Nicht, dass wir davon etwas merken.

Und noch etwas: Es wurde beantragt, dass eines der neu entdeckten vier Elemente Lemmium genannt wird, nach dem vor einigen Tagen verstorbenen Lemmy von Motörhead. Hoffentlich klappt´s. Rock und Wissenschaft gehören zusammen. And here we go with The Ace of Spades. Yayyyyy.



giovedì, gennaio 07, 2016

Buonisti e Stupratori


Gutmenschen und Vergewaltiger


In meiner Tageszeitung Il Resto del Carlino haben die Ereignisse in Köln über Seiten hinweg ihren Niederschlag gefunden. Im Kommentar wird geätzt in der Art: Uns Vorschriften zu machen, wenn sie noch nicht mal ihre Plätze kontrollieren können, das haben wir gern. Deutschland hat im Ausland an Ansehen verloren. Vielleicht ist das ganz gut so. 

martedì, gennaio 05, 2016

Der Gebetsteppichverkäufer

Eigentlich wollte ich bei Schreib-Lust eine Story über das Monatsthema „Flüchtlinge“ unterbringen. Nur war die Story zu lang: überschritt 10000 Zeichen incl. Leerzeichen. Und ich hatte keinen Bock, die Story zu kürzen; denn wo fange ich an, und wo höre ich auf?

Die Story ist natürlich gut wie immer, lol. Just kidding, sonst denkt noch jemand von mir, ich sei eingebildet. Ich habe sie nach Google-Sites verfrachtet. Wenn ich meinen Algebra-Kurs hinter mir habe, werde ich mich darum kümmern, wieder eine vernünftige Webpage für meine Stories zu bauen. Inzwischen habe ich HTML vergessen, wäre aber eine interessante Aufgabe, mal wieder einzusteigen und danach bei JavaScript. Vermutlich im Frühjahr. Bei Google-Sites wollte ich einen Visitor-Counter unterbringen. Nur habe ich solche gefunden, die auch hochzählen, wenn ich die Seite aufrufe. Das bringt ja nichts. Also muss es letztendlich eine andere Webseite werden.

lunedì, gennaio 04, 2016

"I will my money back"



Frau Tatcher wedelte bedrohlich mit ihrer Handtasche und bekam ihr Geld zurück. Die Aktionäre der vier italienischen und von der Pleite angefressenen Kleinbanken, sind nicht in der Position ihre Forderung umzusetzen.

Premier Renzi zieht in so einer Lage einen Sündenbock hervor, der mit diesen Banken überhaupt nichts am Hut hat. Das ist Frau Merkel. Sie übt zu viel Einfluss auf die Behörden der EU aus, so dass diese gar nicht anders konnten, als abzulehnen, dass der italienische Staat den Karren der italienischen Banken aus dem Dreck zöge.


In diesem Ablenkungsmanöver geht unter, dass es die Pleitebanken waren, die ihrer Kundschaft Vorzugsaktien verkauft hatten, die jetzt mit einer dicken Null in den Büchern stehen, da sie die bei institutionellen Anlegern nicht loswerden konnten. Die wussten über die drohenden Pleiten Bescheid. Der gemeine italienische Bankkunde ist ignorant und hat noch nie etwas von due diligence gehört.