Coversong Roads

lunedì, ottobre 18, 2010

Bevor ich nach Bologna fahre um ins Flugzeug nach Köln-Bonn und von da aus weiter nach Berlin zu springen, noch was über

Andromeda Nachrichten 231

Wie immer gut aufgemacht mit einer beachtlichen Anzahl von Anzeigen. Das tut dem SFCD sicher gut.

Der sachliche Teil beginnt mit einem Programmausschnitt zum Buchmesse-Con. Buchmesse und Con sind vorbei. Man sieht hier gut, dass die Fantasy gegenüber SF einen höheren Stellenwert einnimmt. Es werden Finalisten für den Deutschen Phantastikpreis vorgestellt. Es gibt etwas zur Preisverleihung der Story-Olympiade. Ich meine, eine meiner Geschichten war auch schon mal in einer ihrer Anthologien enthalten. Alle drei Preisträger sind Frauen. Herzlichen Glückwunsch.

Es gibt ein paar Interviews, Buchbesprechungen und lesenswerte Conberichte. Jürgen Lautner behandelt den ColoniaCon, die Herxheimer SF-Tage sowie die Space-Days. Auf den Space Days wurden Modelle vorgestellt.

Es gibt etwas über die Gewinner des Deutschen Science Fiction Preises.

Roman – Karsten Kruschel „VILM“

Kurzgeschichte – Matthias Falke „Boa Esperança“

Dann geht es weiter mit den üblichen Spalten.

lunedì, ottobre 11, 2010

Asimov’s Science Fiction, Oct/Nov 2010

Kristine Kathryn Rusch beweist mit ihrer 35-Seiten Story “Becoming one with the Ghosts”, dass sie es versteht, gekonnt um ein dürftiges Thema herumzuschreiben. Um was geht es?

Die „Ivoire“ landet außerplanmäßig auf Sektorbasis V. Das Schiff gehört zur „Flotte“ der Zentralregierung, die Sektoren der Heimatgalaxis erforscht, bewohnte Welten notfalls befriedet, eine Basis in dem Abschnitt hinterläßt und dann weiterzieht. Die Ivoire wurde durch den letzten Krieg stark beschädigt, dass der Captain es vorzog, die Sektorbasis von der sie gestartet waren, wieder anzusteuern. Nur jetzt ist die Mannschaft fort, die Station ausgestorben und sieht so älter aus. Untersuchungen ergeben, dass die Ivoire aufgrund von Defekten am Triebwerk in der Zukunft gelandet ist. Damit sind wir beim Kern der Story. Der Anacapa Antrieb nutzt die Faltung des Universums, um schnell von Punkt A nach Punkt B zu gelangen, mit manchmal unvorhersehbaren Resultaten.

Humanoide Aliens landen vor der Basis. Der Captain findet heraus, dass diese den Anacapa-Antrieb der Station ausschalten wollen, weil dieser ihre Planeten deformiert und eine stattliche Anzahl von Aliens tötete. – Der Captain läßt den Antrieb der Station reparieren, sich mit seiner Mannschaft auf eine der fremden Welten transportieren, wo er mit ihr ein neues Leben anfängt. Die Handlung ist dünn. Der Leser bleibt an der Geschichte dran, weil er denkt, da muss doch noch mehr kommen, lol.

Es gibt einige gute Stories in der Ausgabe. Z.B. eine über einen Insektenvernichter, der in die Vergangenheit reist, und in den Kellern von Häusern Lockmittel ausstreut, die Termiten etc. anziehen, um diese in der Gegenwart zu vernichten. Der Haken dabei ist, die Tochter bekommt nichts davon mit. Sie muss das Geschäft weiterführen, weil der Vater aufgrund der Zeitspringerei schwachsinnig geworden war. Sie findet den Grund durch Zufall heraus und reist in die Vergangenheit zurück ihren Vater zu stellen und von seinem Tun abzubringen.

lunedì, ottobre 04, 2010

Analog, Science Fiction and Fact, Nov. 2010

“Phantom Sense” von Richard A. Lovett & Mark Niemann-Ross war eine der Stories dieser Ausgabe, die mir gefallen haben.

Ein Soldat, Kip McCorbin entfremdet sich durch seine Einsätze von seiner Familie. Ein Implantat in Form einer Tätowierung befähigt ihn dazu, weiter zu sehen und zu hören, und zwar mit Hilfe vom Implantat ferngesteuerter Fliegen. Eventuelle Gegner werden eher erkannt, ihre Absichten erraten und Gegenmaßnahmen können rechtzeitig ergriffen werden. McCorbin entwickelt eine Abhängigkeit und führt deswegen einen Auftrag nach dem anderen aus. In den seltenen Fällen, in denen er zu Haus ist, leidet er an Entzugserscheinungen mit Flashbacks, Alpträumen von Kampfhandlungen mit den außerirdischen Gegnern in anderen Sonnensystemen. Darüber hinaus stellen sich gesundheitliche Störungen ein. McCorbin wird ausgemustert. Er muss den Insektenschwarm zurückgeben. Entzugserscheinungen stellen sich wieder ein. McCorbin fühlt sich leer, als sei ihm ein Sinn abhanden gekommen. Seine Frau hatte sich von ihm vorher aufgrund seiner kontinuierlichen Einsätze getrennt. Dann wird seine Tochter entführt. Sie hatte sich mit einem seiner ehemaligen Kameraden angefreundet, der auch ausgemustert worden war. Beide sind verschwunden. Der Mann hatte jedoch im Gegensatz zu McCorbin bei einer Privatfirma angeheuert, die ihm neue Insekten verschaffen konnte. Der Protag selbst hatte darauf verzichtet in der Hoffnung, dass seine Familie wieder zu ihm finden würde. Die Fahndung nach dem Entführer führt er mit seiner Frau durch. Unterstützung erhalten sie von der Chefin der Privatfirma. Sie leiht McCorbin einen Schwarm.

Am Schluss befreit McCorbin seine Tochter und macht den Entführer in dem Moment unschädlich, als der einen Flashback hat. McCorbin hofft darauf, dass die Familie wieder zusammen findet.

Die Handlung ist etwas dünn, doch im Zusammenspiel mit den psychologischen Problemen war die Story doch gut zu lesen.

giovedì, settembre 30, 2010

Scientific American, February 2008

Einige Artikel widmen sich dem Large Hadron Collider (LHC), der ja um ein Jahr später ans Netz ging, um dann wieder wegen Schaden an den Magneten für viele Monate auszufallen. Woraus besteht er?

1. LHC Accelerator.

Der 27 km lange ringförmige Tunnel war für den Large Electron Positron Collider (LEP) gebaut worden. Fast 7000 supraleitende Magnete steuern Protonen im Ring und bündeln sie auf Haaresbreite.

2. Compact Muon Solenoid (CMS)

Davon gibt es zwei. Sind Riesendetektoren, mit denen nach Higgs-Teilchen und anderen Phänomenen gesucht wird.

3. LHCD

In diesem Detector wird nach Quarks bestimmter Ausprägungen („beauty“, „bottom“) gesucht, um die Frage zu klären, wo die Antimaterie abgeblieben ist, die es nach Ansicht von Wissenschaftlern geben müßte.

4. ATLAS

Ein torusförmiger Riesendetektor, der nach Muonen fahndet..

5. ALICE

Blei-Ionen werden gegeneinander gejagt. Beim Zusammenstoß erzeugen sie ein Quarkgluonenplasma.

Der Folgeartikel befaßt sich mit der „kommenden Revolution der Teilchenphysik“.

Auch hier gibt es hochgespannte Erwartungen. Doch viel ist noch nicht dabei herumgekommen außer diesem Plasma, von dem ich in einem vorherigen Eintrag berichtet hatte. Die Higgs-Bosonen sind nach wie vor unentdeckt. Abgesehen davon gibt es andere Teilchen im Zoo.

Quarks, Leptonen, Bosonen. Ich verzichte mal auf die weitere Unterteilung. Kann alles irgendwo im Internet nachgelesen werden. W, Z, Higgsbosonen werden angenommen, da nur mit ihnen das sogenannte Standard Modell funktioniert. Wenn es nützlich wäre, sich schlauer zu machen, könnte ich noch mal meine alten Scientific Americans durchlesen. Könnte dann auch meine Kenntnisse über die Symmetrie vertiefen. Es wird theorisiert, dass ohne das geheimnisvolle Higgs-Boson Atome mehere Zentimeter groß wären. Daraus ergäbe sich eine ganz andere Welt.

Inzwischen wird, obwohl der LHC jetzt erst warm läuft, bereits der nächste Collider geplant. Der International Linear Collider (ILC) wird eine gradlinige Struktur aufweisen. Ort der Aufstellung ist noch unbestimmt. CERN, das Fermi National Accelerator Lab und eine unspezifizierte Bergkette in Japan sind im Gespräch.

Eis ist unruhig. „The unquiet Ice“. Interessant zu wissen. Würde das Eis der Antarktis und Grönlands schmelzen, stiege der Spiegel der Ozeane um 200 Fuss, also um die 60 Meter. Und das Eis schmilzt so langsam vor sich hin. Ursache natürlich die Erwärmung der Atmosphäre. Unter den Eisdecken gibt es Flüsse und Seen, die ihren Beitrag leisten, dass abgebrochenes Eis gemütlich ins Meer rutscht. Um die zehntausend Jahre hat der fallende Schnee geschmolzenes Eis kompensiert. Damit ist es jetzt vorbei. Zum Beispiel meisselt sich Wasser von der Eisoberfläche einen Weg durch das Eis hindurch, sorgt dafür, dass grosse Stücke abbrechen, vermischt sich mit dem Modder des Bodens und sorgt für einen Schmiereffekt, der das Abgleiten des Eises begünstigt. Ein Prozess, der von uns nicht aufgehalten werden kann. Ein paar Jährchen wird es wohl noch dauern, bis die Freiheitsstatue unter Wasser steht und außerdem lebe ich um die einhundert Kilometer von der Adriaküste entfernt, lol.

„RFID Powder“. RFID sind diese Radiofrequenzidentifications Chips, mit denen Ware anstelle von Barcodes ausgezeichnet werden sollte. Hat sich jedoch wegen der höheren Kosten in den Supermärkten nicht durchgesetzt. RFID Powder nun sind Mikrochips von 0.4 mm Seitenlänge und 0.6 mm Dicke, die eine Ident-Nummer speichern und in Geschenkgutscheine, Tickets eingebaut werden können, um sie fälschungssicher zu machen.

Zum Schluss gibt es mit „Your Cells are my Cells“ einen Beitrag, der darüber berichtet, dass mütterliche Körperzellen während der Schwangerschaft in das Kind integriert werden und umgekehrt einige des Kindes in die Mutter wandern. Das kann positive und negative Konsequenzen nach sich ziehen. Die negativen gipfeln in der Abstoßung der Zellen zu einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt, die positiven darin, dass die in die Mutter übertragenen Zellen, die zu 50 Prozent vom Vater stammen, helfen können, bei der Mutter angeborene Zelldefekte zu beseitigen oder zu lindern.

Das war wieder reichlich Stoff. Inzwischen sind Analog, Asimov´s und SF&F eingetrudelt. Das lastet mich für die nächsten zwei Wochen aus.

sabato, settembre 25, 2010

Fandom Observer 255

Enthält einen Leserbrief, der den Vereinsschwachsinn des Atlan Club Deutschlands (ACD) zum Inhalt hat.

Es gibt einen ausführlichen Nachruf auf Hope Schwagenscheidt. Er war nur ein paar Monate älter als ich geworden. Der Autor des Nachrufes hat ihn besser gekannt als ich, der mit ihm vielleicht drei oder vier Mal auf einem Oldie Con gesprochen hat. Dem Nachruf zu urteilen war er wie ein Rockmusiker zu meiner Zeit, der sich Zigaretten, Alkohol und Tabletten gleichzeitig reingepfiffen hat. Ich sage mal: Elvis, Jimi Hendrix, unser Sänger bei Crying Wolf, meiner alten Rockband. Nur mit dem Unterschied, dass er schon eine geraume Zeit gesundheitlich angegriffen war.

Dann lese ich einen Beitrag über Lummerland Bücher (hols der Geier, was das ist), Filmbesprechungen, Verlagsneuigkeiten. SF-Autor Greg Bear wird interviewt.

Erneuerbare Energie

Schon ein interessantes Thema, auch weil es so vielschichtig ist. Einer meiner letzten Einträge behandelte einen Scientific American Artikel, in dem vorgeschlagen worden war, die U.S.A. mit Hilfe von Sonnenenergie, also Solarzellen, von fossilem Brennstoff unabhängig zu machen.

Ähnliches ist anscheinend auch für Deutschland vorgesehen, mit der Ausnahme, dass hier ein Mix aus erneuerbaren Energien wie Wärmedämmung, Pumpspeicherwerken usw vorgesehen ist. Bis 2050 soll der Anteil von Öl, Kohle und Gas am Gesamtenergieaufkommen auf 20 Prozent heruntergefahren werden. Ich versuchte, ein paar Zahlen aus dem Artikel zu filtern.

Eine 60 km-Überlandleitung kostet um die einhundertsechzig Millionen Euro. In den kommenden zehn Jahren müssen für Leitungen, Umspannwerke, Trafos usw um die vierzig Millionen Euros aufgewandt werden. Bis 2050 würde der ganze Spass nach Einschätzung der RWE für Europa um die drei Billionen Euro kosten. – Für Offshore-Windparks sind bis 2030 fünfundzwanzig Milliarden Euros aufzuwenden, der Ausbau von Netzen in Europa kostet vierhundert Milliarden, 5000 km Unterseekabel für dreißig Milliarden Euro, fünfzig Milliarden für die südeuropäische Wüsteninitiative. Ein Pumpspeicherwerk kostet um die siebenhundert Millionen Euro.

Das Zahlenmaterial lässt keine Vergleiche zu. Eines jedoch ist sicher. Die Umstellung wird kosten.

venerdì, settembre 24, 2010

Hugo Vergabe auf dem AussieCon

Bei dem SF-Roman gab es ein totes Rennen zwischen Paul Bacigalupi: The Window Girl und China Mievelle: The City & The City

Novella: Charles Stross: Palimpest

Novelette: Peter Watts: The Island

Short Story: Will McIntosh: Bridesicle

Related Work: Jack Vance: This is Me, Jack Vance

Graphic Story: Kaja and Phil Foglio: Agatha Heterodyne and the Heirs of the Storm

Dramatic, Long: Moon

Dramatic, Short: Dr. Who: The Waters of Mars

Editor, Long: Patrick Nielsen Hayden

Editor, Short: Ellen Datlow

Pro Artist: Shaun Tan

Semiprozine: Clarkesworld

Fan Writer: Frederik Pohl

Fanzine: StarShipSofa

Fan Artist: Brad W. Foster

Der WorldCon 2012 wird in Chicago abgehalten werden.

Quelle: David Langfords „Ansible“

mercoledì, settembre 22, 2010

„Il primo mattone dell'universo“

Der erste Baustein des Universums. Es ist eine Hypothese, nachdem CERN mit seinem Projekt „Compact Muon Solenoid“ (CMS) eine Plasma-Art hervorgebracht hat, die aus Gluonen und Quarks besteht, den ersten Partikeln, die nach dem Big Bang entstanden sein sollen. Ein Aggregatszustand von Materie neben solide, flüssig, gasförmig. Die Wissenschaftler sind sich nicht darüber im Klaren, was sie von ihrer Entdeckung halten sollen; aber Leute wie Volta und Faraday wussten damals ja auch nicht, was man mit Elektrizität alles anstellen kann.

martedì, settembre 21, 2010



Scientific American, January 2008

Mit Volldampf in die nächste Ausgabe. Immerhin schon das Jahr 2008, lol. In ihr werden innovative Unternehmen und Personen mit dem SCIAM 50 Award ausgezeichnet. Bringt nicht viel, näher darauf einzugehen. Wir werden es dann loben, wenn daraus brauchbare Nutzanwendungen entstehen. Beispiel: Nanodrähte könnten durch Signale eine Stammzellen induzieren, sich in einen gewünschten Zelltyp zu differenzieren. Nun ja, dann mal los.

Im Beitrag „Taming Vessels to treat Cancer“ geht es darum, dass die in einem Tumor reichlich sprießenden Blutgefäße durchlässig, deformiert und daher für eine Chemotherapie ungeeignet sind, da sie Medikamente heraussickern lassen. Es wird versucht, die Adern in Tumoren zu normalisieren, um die Wirksamkeit der Medikamente zu erhöhen.

„A Solar Grand Plan“ befasst sich damit, die U.S.A. mit so vielen Solarzellen vollzupflastern, dass 2050 um die 69 Prozent Elektrizität und 35 Prozent der Gesamtenergie von Sonnenstrahlen herrühren könnten. Belassen wir es mal dabei und wünschen Obama viel Glück.

„Second Thoughts about Fluoride“. Betrifft uns nicht. Hier wird hinterfragt, ob das in den U.S.A. dem Trinkwasser zugesetzte Fluorid nicht für den menschlichen Organismus gefährlich sein könnte. Fluoride sind glaube ich, das blaue Zeug in der Zahnpasta, welches den Zahnschmelz härtet. Insofern ist die Idee mit dem Trinkwasser nicht schlecht. Da die bereits 1945 in Grand Rapids, Michigan, dem Wasser hinzugefügt wurden und sich niemand bisher darüber beschwert hat, ist das ganze Thema akademisch.

Zhong Lin Wang schreibt über „Self Powered Nanotech“. Für Micro Electromechanical Systems (MEMS) sind herkömmliche Batterien ungeeignet. MEMS könnten zum Beispiel im menschlichen Körper die Messung von Glukose und Blutdruck durchführen. Ihre Antriebsenergie würden sie unter Einsatz von Nanogeneratoren vom Körper selbst erhalten wie z.B. die mechanische Energie des Herzschlages, die der Atmung etc.


„Hotspots unplugged“. Hotspots, abgesehen von denen in Internet Cafes, sind Kanäle in der Erdkruste, durch die Magma aus den flüssigen Schichten an die Oberfläche dringt. Im Lauf von Millionen von Jahren sind daraus ganze Inselketten entstanden. Bisher war man der Auffassung, dass sich tektonische Platten über feststehende Hotspots bewegten, die, wenn sie von Wasser bedeckt waren eine Insel nach der anderen zu einer Inselkette zusammenfügten. – Nun jedoch wird behauptet, dass auch die Hotspots mit dem Erdmantel, in dem sie eingebettet sind, beweglich sind.


Und nun zum Artikel, der mich deswegen interessiert, weil ich in Second Life Karaoke singe. „The human Instrument“. Es geht um den Sprech- und Gesangsapparat. Vor einigen Monaten hatte ich zu singen angefangen und meine Stimme ist so-so. Aber durch das tägliche Singen hört sie sich schon besser an und ich schätze, dass ich mich ins obere Drittel gesungen habe, lol. Es macht Spass. Auf eine meiner Inseln habe ich eine Bühne gebaut und mir ein Schlagzeug und Piano dazugekauft. Ich habe vor, da jeden Tag für eine halbe Stunde zu singen, gleich ob Leute kommen oder nicht. Es ist auf jeden Fall ein gutes Training. Auf dem Foto seht ihr meinen Avatar am Mikrophon und meinen anderen Avie am Schlagzeug. Meine mexikanische Freundin Belandy begleitet mich am Klavier.

sabato, settembre 18, 2010

Interzone, Sept/Oct 2010

Enthält wieder ein paar düstere SF-Stories. Irgendetwas färbt vom Horror-Magazin Black Static auf Interzone ab. Die Story „Love and War“ von Tim Lees hat mich am meisten beeindruckt.

In Großbritannien herrscht Krieg. Die Parallelerde eines anderen Universums schiebt sich bei England über unsere. Trifft sich natürlich gut bei einem englischen SF-Magazin, lol.

Protag ist eine junge Frau, die dem Typen von der Kontrollbehörde keine ordnungsgemäßen Papiere vorzeigen kann und von ihm erpresst wird, entweder in den Knast zu gehen oder sein Bett zu teilen. Sie kommt nicht in den Knast. Derek, so heisst der Mann, stellt sie ein und nimmt sie mit auf seine Trips. Er führt den Leuten des Kriegsministeriums die Gefangenen vor, spinnenartige Wesen, von denen er behauptet, dass sie keine Intelligenz besäßen. Dafür machen sie den Menschen jedoch das Leben schwer. Derek, der in der Kriegspartei Karriere macht, nimmt den Protag, seine Assistentin, mit in die Vororte, um dort mit einem Pulk von Soldaten die Extraterrestrier zu vertreiben oder auszulöschen. Er plant keine Gefangenen zu machen, da auf unintelligenten Wesen die Genfer Konvention zur Behandlung von Gefangenen nicht zutrifft. Der Protag findet heraus, dass die Bewohner der Parallelerde alles andere als dumm sind, ist jedoch vorsichtig genug, sein Wissen für sich zu behalten. Die Kriegspartei hat die Macht vollständig übernommen.

Inzwischen löst sich der andere Planet von unserer Erde und zieht weiter. Die Partei gibt auch in Friedenszeiten ihre Macht nicht ab. Sie hat Blut geleckt und zaubert die Bedrohung einer anderen Parallelerde aus dem Hut, um ihre Existenz zu rechtfertigen. Dem Protag wird klar, dass keine Bedrohung mehr von aussen, sondern von innen existiert und macht sich aus dem Staub.

Scientific American, December 2007

Dies war eine der Aufgaben, die ich bereits bei Erscheinen gelesen hatte. Nun, sie steckte im Stapel der ungelesenen und überhaupt hatte ich den Inhalt der meisten Artikel vergessen. Ich erinnerte mich an den Beitrag über den Anthropologen Jeffrey Meldrum, der trotz seiner anerkannt wissenschaftlichen Arbeiten davon überzeugt ist, dass Bigfoot, so eine Yeti-Art in den Wäldern der Westküste der U.S.A. herumspaziert. Er hat zig Fussabdrücke gegipst in seinem Haus aufgestellt. Eine Bestätigung derjenigen, die der Meinung sind, dass auch unter den Wissenschaftlern Spinner herumlaufen.

„Windows in the extreme Universe“

Es wird der GLAST Satellite behandelt. GLAST steht für Gamma-ray Large Area Space Telescope. Es sollte 2008 in die Umlaufbahn geschossen werden und wurde es auch, am 11.6. Später wurde es in Fermi Gamma-ray Space Telescope umbenannt.

In „Are Aliens among us?” will man nicht herausfinden, ob wir extra-terrestrische Organismen auf der Erde haben, sondern anhand von Nachforschungen in fast unzugänglichen Teilen unseres Planeten ergründen, ob Leben mehrere Male entstand. In dem Artikel werden die unterschiedlichsten Möglichkeiten vorgestellt, Untersuchungen dieser Art durchzuführen und nach Organismen zu suchen, deren Genetik von der herkömmlichen, die wir von Bakterien bis zu Säugetieren her kennen, abweicht. Die größte Chance etwas zu finden, besteht bei den Mikroben, von denen erst ein geringer Teil erforscht ist. Bis zum Erscheinungsdatum dieser Ausgabe wurde nichts entdeckt, was darauf schließen liesse, dass von unserer Genetik abweichende Strukturen auf der Erde existieren.

Mit „Making Carbon Markets work“ gibt es einen Artikel, der an mir vorbeiging. Es geht darum, dass Unternehmen für einen über einen Schwellwert hinausgehenden Ausstoß an Kohlendioxyd bezahlen müssen. Sie erhalten einen Anteilschein, den sie von einem Unternehmen erhalten, das einen geringern Ausstoß gehabt hat. Mit Scheinen dieser Art wird inzwischen weltweit gehandelt.

"Diet Advice from DNA"

Es ist nicht das erste Mal, dass hier Methoden von Unternehmen offengelegt werden, die Kunden mit dem Versprechen ködern, anhand ihres Genprofils sagen zu können, welche Nährstoffe ihnen fehlen und ihnen in diesem Fall Vitaminkapseln andrehen.

Gentests sind dafür völlig unnütz und sagen für tausend Dollar nur in verklausulierter Form, dass man sich bewegen und vernünftig essen soll.

In „The Semantic Web in Action“ von immerhin fünf Autoren wird auf die Weiterentwicklung des Internets hingewiesen, die Tim Berners-Lee schon 1991 konzipiert und angekündigt hatte. Semantic Web steht für vernetztes Suchen über unterschiedliche Datenbanken hinweg. Nach dem Motto: Ich möchte einen Flug von Bologna nach Hamburg buchen und das System bucht mir sofort den für mich günstigsten Flug, das Hotel usw. Ich sehe davon noch nichts, aber Wiki gibt darüber Auskunft, dass daran gearbeitet wird. Irgendwann wird es wohl mal was.

„The many worlds of Hugh Everett“. Er hat gequalmt, gesoffen, war ein schlechter Vater und ist früh gestorben. Und er halt die Mehrweltentheorie erdacht. Als Mathematiker befasste er sich mit der Quantenmechanik. Wie wir alle wissen, oder auch nicht, lol, kann ein Partikel wie ein Elektron oder ein Photon z.B. in der Quantum-Welt alle möglichen Zustände annehmen. Unterschiedliche Standorte, Rotationen, Richtungen, Geschwindigkeiten werden zu einer Welle veschmiert. Versucht man das Partikel zu messen, werden alle anderen Zustände eliminiert. Dies ist von Bohr, Heisenberg, von Neumann in einer sogenannten Interpretation von Kopenhagen zusammengefasst.

Everett setzte nun noch einen drauf. Ihm kam nach zwei Sherrys die Idee, dass der Beobachter in das System mit einzubeziehen ist. Wenn ein Beobachter sieht, das Elektron dreht sich links herum, sieht ein anderer Beobachter, es rotiert nach rechts. Jeder Beobachter gehört zu einer anderen Welt.

So wurde die Multiversumstheorie ins Leben gerufen, seinerzeit als Unsinn abgetan und heutzutage lebt sie fröhlich auf. Ich sage mal, so sieht es auch mit Schrödingers Katze aus. Für einen Beobachter lebt sie, für einen anderen ist sie tot.

mercoledì, settembre 15, 2010

Scientific American, November 2007

“The great Cosmic Roller Coaster Ride”. Ist die String Theorie von Gestern? Neue kosmologische Forschungen deuten darauf hin. 2007 stand sie noch in voller Blüte, jedoch schon etwas wackelig. Mal waren es 11 Dimensionen, mal 10, die mit Ausnahmer der uns bekannten auf 10 hoch minus 18 Meter aufgerollt sein sollen. Die String Theorie wurde entwickelt, um die kosmische Inflation zu begründen, das beschleunigte Auseinanderfliegen kosmischer Elemente vor der Bildung von Galaxien. Die String Theorie konnte jedoch im Laufe der zwanzig Jahre ihres Bestehens nie getestet werden. Abgesehen von diesen theoretischen Dimensionen soll es auch noch Membramen geben, sogenannte Branes. An einer dieser, so wird geschätzt, klebt unser Universum. Wenn eine Antimembrane mit unserer zusammenstößt, vernichten sie sich gegenseitig. Damit wäre auch unser Universum verschwunden. Die freigesetzte Energie bewirkte den Aufbau einer benachbarten Membrane, die zur kosmischen Inflation eines anderen Universums beitrüge.

Ich müsste mal wieder mein Romanmanuskript hervorholen und überarbeiten. Eine wahnwitzige Story, die ich vor zwanzig Jahren verzapft hatte. In ihr werden auch Dimensionen zusammengerollt, lol.

„Cell Defenses and the Sunshine Vitamin“ gibt Hinweise darauf, daß Menschen in nördlichen Zonen zu wenig Vitamin D produzieren. Dies Vitamin bildet Schutz gegen Krebs, Autoimmunkrankheiten, Infektionen. Vitamin D wird in ausreichenden Mengen vom menschlichen Körper produziert, wenn sich der Mensch lange genug ultravioletten Strahlen der Sonne aussetzt. Reichen diese nicht aus, sind bestimmte Nahrungsmittel geeignet, den Mangel zu ersetzen. Lebertran (ugh), gekochter Fisch, Eidotter. 15 Minuten pro Tag in der Sonne liegen reicht aus.

„Nuclear Weapons in a new World“. Es geht um die Erneuerung von Atomsprengköpfen. Nun, es ist 2007, was den Artikel betrifft. Aber, das habe ich schon rausgefunden. Auch die Wissenschaft ist lahmarschig. Gerade heute las ich in unserer Zeitung „Il Resto del Carlino“, dass in Italien um die zehn Prozent der Forscher im Laufe von zehn Jahren überhaupt keine Arbeit abgeliefert haben. Die sollen jetzt aus den Forschungsinstituten rausgeschmissen werden. Es fehlt einfach der Drive der Nachkriegszeit. War in den fünfzigern und sechzigern anders, es gab noch keine Übersättigung.

- Das Programm der Sprengkopferneuerung soll um die fünfundzwanzig Jahre dauern. Die neuen heißen „Reliable Replacement Warheads“ (RRW). Die alten heißen „W76“ und waren 2008 am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. 2007 besaßen die U.S.A. um 10.000 Sprengköpfe. Dann kommen die der anderen Länder hinzu wie: Russland, China, Frankreich, Indien, Israel, Pakistan, U.K. Dann Nordkorea und wie sieht es mit dem Iran aus?

„Playing Defense against Lou Gehrig´s Disease“. Diese Nervenkranheit, 1939 durch den Baseballspieler Lou Gehrig popularisiert, heißt Amyotrophic lateral Sclerosis (ALS). Hier gehen motorische Neuronen, welche die Muskulatur des menschlichen Körpers aktivieren, zugrunde. Der Vorgang, die Zusammenhänge, werden dargestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, diese Krankheit zu verlangsamen. Im Normalfall stirbt der Kranke nach zwei bis fünf Jahren. Eine rühmliche Ausnahme ist der britische Physikprofessor Stephen Hawking, der bereits mehr als vierzig Jahre mit dieser Krankheit lebt und gerade wieder ein populärwissenschaftliches Buch herausgebracht hat, in dem er behauptet, das Universum habe sich ohne göttliche Einwirkung aus sich selbst heraus erzeugt. Hawkins gehört sicher nicht zu den Leuten, die nach Lourdes pilgern. Das erinnert mich an die Vignette eines ollen Playboys, den ich in jungen Jahren abonniert hatte. Ein Mann schiebt einen Kranken mit seinem Rollstuhl in eine Heilquelle und schiebt ihn danach wieder heraus. Der Rollstuhl hat neue Reifen. Harharhar, lol.

„Brilliant Displays“. Der Artikel stellt „Interferometric Modular Displays“ (IMOD) vor, die gegen über den LCDs farbkräftiger sind und weniger Strom verbrauchen. Keine Ahnung, aber ich nehme an, die Technik ist nun schon Bestandteil von neuen Handies.

Zum Schluß macht der Artikel „The Science of doing good“ mit Beispielen darauf aufmerksam, wie moderne Technologie wie Computervernetzung, GPS, Satellitenbilder in Krisengebieten Hilfsgruppen koordinieren und Lebensbedingungen in der Dritten Welt verbessern kann.

domenica, settembre 05, 2010

Business Week, Sept. 5, 2010

Der Artikel “Sutter Health Pricing Gives Insurers a Headache” behandelt die Marktmacht von Hospitalketten in den U.S. Im Norden Kaliforniens gibt es die Sutter Hospitäler. Ein MRI Brain-Scan kostet die Versicherungen dort 3484 USD gegenüber einem in einem dort nicht assoziertem Krankenhaus für 1150 USD.

Wie bekannt, sind die Krankenversicherungen für Leute unter 65 Jahren privat. Nicht jeder Arzt ist mit jeder Versicherungen vertraglich verbunden. Als ich in den U.S.A. arbeitete, musste ich über das Internet herausfinden, welchen Arzt ich aufsuchen konnte, sonst hätte ich den vollen Betrag entrichten müssen.

Leistungen der Hospitäler werden mit den Versicherungen abgerechnet. Wenn die Hospitäer so hinlangen wie die Sutter Kette, die fast ein Monopol in der Gegend hat, wird es auch teuer für die Versicherten, da die Versicherung ihre Prämien entsprechend erhöht hat.

Krankwerden kann in den U.S. aasig teuer werden. Auch einer der Gründe, warum ich meine Greencard zurückgegeben habe. In Italien ist es so, dass man eine Untersuchung bezahlt, wenn man sie im Laufe der nächsten Tage durchgeführt haben möchte und nicht in den nächsten Monaten. Aber die Beträge halten sich in Grenzen. Operationen kosten nix. Medikamente für Leute wie mich, die über 65 Jahre alt sind und deren Einkommen unter einer bestimmten Schwelle liegt, und die notwendig sind, ebenfalls nichts. Es sieht in Italien also wesentlich besser aus.

Ein weiterer interessanter Artikel berichtet von dem Trend gegen Krebs Medikamentenkombinationen einzusetzen. Ein Verfahren, dass gegen Aid zumindest den Status Quo aufrecht erhält.

sabato, settembre 04, 2010

Scientific American, October 2007

“Conservation for the People”. Die Grundaussage des ersten Beitrages: Schützt die Biotope, die Umwelt, welche für den Menschen lebenswichtig ist und kümmert euch erst danach um die Artenvielfalt. Also erst mal zusehen, dass Deiche bewachsen, genügend Vorland für eindringendes Wasser vorhinden ist, Riffe für die Fischerei usw. – Der Vorschlag dieses Artikels geht dahin, die Abhängigkeit des Menschen von unterschiedlichen Ökosystemen aufzuzeigen und von dort ausgehend, diese zu erhalten oder wieder herzustellen.

Die Erforschung des Weltraumes wird im Beitrag „To the Moon and Beyond“ behandelt. In erster Linie geht es um das Orion Raumfahrtzeug. Wer erinnert sich nicht an Raumschiff Orion, lol. Es soll im Jahr 2020 Menschen zum Mond und zurückfliegen. Geplant ist, eine Ares V Rakete auf eine Höhe von 300 km zu bringen. Die Astronauten selbst würden in der Orion von einer Atlas I Rakete auf die gleiche Höhe gebracht, die Orion an den Lunar-Lander und einen Treibsatz der Ares V Rakete angedockt. Der Treibsatz fliegt die Astronauten zum Mond. Im Orbit steigt die Mannschaft in den Luna-Lander, setzt auf dem Mond auf. Der Lunar-Lander fliegt die Leute nach Ende ihrer Mondmission zur Orion zurück, die von den Astronauten bestiegen wird und sie wieder zur Erde zurückfliegt. Im Gegensatz zur ersten Mondexpedition sollen die Astronauten auf dem Festland aufsetzen. – Lt. Wikipedia wurde das Constellation Programm am 10. März auf Direktive von Obama eingestellt und von der NASA an Lockheed übergeben.

Ein weiterer Beitrag schlägt vor, welche Vorhaben im Weltraum angepackt werden sollten:

1. Überwachung des Erdklimas.

Die zwei Dutzend Observationssatelliten erreichen bald das Ende ihrer Lebensdauer und neue sind noch nicht hochgeschossen worden. Ein Plan für einen nahtlosen Übergang der Datensammlung muss her.

2. Vorbereitung einer Asteroidenverteidigung

Am Erscheinungsdatum dieser Ausgabe sieht es damit düster aus und ich nehme an, auch jetzt gibt es dazu nichts Neues. Die U.S.A. verschleuderten ihre Dollars in zwei sinnlosen Kriegen, ließt ihre Banken die Weltwirtschaft ruinieren. Es ist bekannt, dass die Vorbereitung der Mondexpedition gestoppt wurden. Wo soll da noch das Geld für ein Asteroiden- Verteidungssystem herkommen. Ausserdem ist die Technologie dafür noch nicht entwickelt. Wäre sie es, würde es bis zu einem installierten System um die 15 Jahre dauern. – Mit dem geplanten Large Synoptic Survey Telescope (LSST) könnten um die 80 Prozent der potentiellen Bedrohungen erfasst werden. Meteore von 100 bis 1000 m Durchmesser können unter Einschränkungen, nur bei Dämmerung, wenn sie das Sonnenlicht reflektieren, indirekt durch ihre Leuchtkraft gemessen werden.

3. Suche nach neuem Leben.

Der Saturnmond Titan als er erdähnlichste Himmelskörer ist am besten dafür geeignet.

4. Erkläre die Geburt des Planeten Jupiter. Jupiter war der erste Planet. Wie kam er zustande?

5. Verlasse das Sonnensystem

Die Sonde Voyager hat das bereits getan. 2007 war sie 103 Astronomische Einheiten von der Erde entfernt (AE = Entfernung der Erde zur Sonne). Doch die Voyager war dazu ausersehen, äußere Planeten zu studieren, nicht den interstellaren Raum. Für diesen Zweck soll eine entsprechende Sonde in den Raum geschickt werden.

Beim nächsten Artikel „How does Consciousness happen?“, mit anderen Worten, wie wird Bewußtsein erzeugt? kann ich es kurz machen. Die beiden Autoren, Professoren, haben unterschiedliche Auffassungen. Vielleicht stimmt keine von beiden. Einer von ihnen meint, dafür gibt es spezielle Neuronen, der andere ist der Ansicht, alle Neuronen sind daran beteiligt. Und ich meine: Ich habe keine Ahnung. Und, das haben die Autoren zugegeben. Die wichtigste Stufe fehlt ohnehin, nämlich, wie bringt es das Hirn zustande, dass wir uns als das sehen, was wir sind?

„Diamond Age of Spintronics“

Nun, der Artikel war vor 3 Jahren geschrieben. Inzwischen ist in dieser Hinsicht nicht viel passiert. Spin ist die Rotation von Elektronen. Sie können sich in unterschiedliche Richtungen drehen. Zeigt ihr Vektor nach oben, dreht sich das Elektron in west-östliche Richtung, zeigt er nach unten, ist die Drehrichtung umgekehrt. In der Computeristic stellen die Spins 0 und 1 dar.

Diamanten besitzen den Vorteil, dass sie besser als jedes andere Material Hitze ableiten. Mit Unreinheiten dotiert, werden sie Halbleiter. Diamanten können als Schaltkreise für Quantencomputer dienen. Im Internet gibt es genügend Material, um sich in diese Materie einzulesen.

Im Artikel „Experimental Drugs on Trial“ geht es um die Klage einzelner gegen die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration, dass sie einige in klinischen Tests befindliche Medikamente nicht für Schwerkranke freigegeben hatte. Ein Krebsmedikament, dass nach guten Testergebnissen auf den Markt gebracht werden konnte, hätte den Tod eines Erkrankten hinauszögern können. In den U.S.A. wurden klinische Tests 1938 mit dem The Food, Drug, and Cosmetic Act ins Leben gerufen, nachdem 107 Leute durch die neue Wunderdroge Elexir Sulfamlamide, die das Frostschutzmittel Diethylum Glycol enthielt, ums Leben gekommen waren. – Von der Entwicklung bis zu der eventuellen Genehmigung eines Medikamentes vergehen im Schnitt 8,5 Jahre.

„Big Lab on a tiny Chip“

Es werden Chips im Format von 1,5 x 1,6 cm entwickelt, mit denen man Bluttests auf Grippe, chemische Kampfstoffe, Bakterien, Krebs durchführen kann. Nützlich für den Hausgebrauch, Entwicklungsländer, an der Front.

venerdì, agosto 27, 2010

Vector 263, The Critical Jounal of the Britsh Science Fiction Association

Thema dieser Ausgabe sind YA-Bücher, Young Adult SF. Ich selbst kann mich nur an den R.A. Heinlein Film „Endstation Mond“ erinnern und an Romane von Hans Dominik. Das jedoch waren altersübergreifende Zukunftsromane aus den 20ern. Im „Wettlauf der Nationen“ tragen die Deutschen aufgrund ihrer Ingenieurstechnik mit ihren zuverlässigen Propellerflugzeugen den Sieg davon.

Es gibt Essays von Adrew M. Buttler, Farah Mendlesohn über YA, ein Interview von Kristin Cashore, eine Besprechung von Nikolas Fisks Büchern und anderer. Stephen Baxter schreibt über britische Comics, alle inzwischen eingegangen. Andy Sawyer behandelt das Buch „Cateye“ von Andre Norton(1912-2005) vor. Zum Schluss behandelt Abigail Nussbaum die dritte Fernseh-Staffel der „Sarah Jane Adventures“. Nachdem was ich las, soll es ein müder Dr. Who Abklatsch sein.

Ansible,

David Langfords Online Magazine berichtet, dass

George Pal, Produzent von SF-Filmen wie „Krieg der Welten“ (1953) sowie Percy Greg, Autor der Marsreise Novelle „Across the Zodiac“ (1880) werden über ihre Namen, die an zwei Marskrater vergeben worden sind, in Erinnerung bleiben. Pals Krater hat 79 km Durchmesser, Gregs 68 km.

Zu dieser Ehre sind bereits andere verstorbene Autoren gekommen: Isaac Asimov, Edgar Rice Burroughs, Robert A. Heinlein, Kurd Laßwitz, Alexei Tolstoi, Stanley G. Weinbaum und H.G. Wells.

Und hier noch ein Link auf den Fandom Observer 254,

in dem wie üblich, Fanzines, SF-Romane, SF-Filme, TV-Serien besprochen werden. Am Anfang sieht man einige Männer, die mit Bierflaschen herumsitzen, dann Damen, die ohne Bierflaschen herumsitzen. Impressionen vom AlzCon 2010.

Phantastisch 39

Es fängt mit Nachrufen an. Dass William Tenn gestorben ist, hatte ich meines Wissens schon berichtet. Er starb im Februar im Alter von 89 Jahren. Tenn beeindruckte mit seinen Kurzgeschichten. Er brachte es zum Professor an der Uni von Pennsylvania. Professoren im SF-Bereich haben wir in Deutschland weniger, dafür wohl mehr Modellbastler. Nun stelle man sich vor, der Sarazzin-Effekt schlüge voll durch, dass die Deutschen immer dümmer würden, weil die Einwanderer den Schnitt versauten. Dann hätte SF in Deutschland jede Chance verspielt.

Neue Hörbücher, Science Fiction & Fantasy in den Medien und „Wer ist eigentlich Karl Schröder?“ Von diesem kanadischen SF-Autoren hatte ich schon einiges gelesen. Häufig in einem kanadischen SF-Magazin, das ich abonniert hatte, als es noch nicht auf Online umgestellt wurde. Aber Stories am Bildschirm zu lesen, daran bin ich nicht interessiert. Online hämmere ich lieber auf der Tastatur, singe oder sehe mir Videos an.

Illmer testet in einem anderen Beitrag die Frage „Trägt ein Spannungsbogen die Idee über tausend Seiten?“ an 4 Büchern: Stephen Kings „Die Arena“, David Foster Wallaces „Unendlicher Spass“, Frank Schätzings „Limit“ und Thomas Pynchons „Gegen den Tag“. Seitenzahlen: 1280, 1540, 1320, 1596. Goshoboyoboy, das erst mal durchackern.

Steven Saville, Michael Peinkofer, Stephan R. Bellem werden interviewt.

Unter „Meilensteine des Phantastischen Films“ schreibt Carsten Polzin über Jimmi Murakamis „Wenn der Wind weht“.

Alfred Schnurrer portraitiert Voltair, behandelt sein Buch „Zadig, Mikromegas und andere phantastische Erzählungen“.

Max Pechmann denkt über Häuser in Horrorfilmen nach. Davon gibt es doch eine ganze Anzahl.

Bernd Joos sinniert über den „Horror – Wo hat er seine Ursprünge und was bedeutet er für uns“.

Christian Hoffmann entedeckt den unbekannten utor Avram Davidson. Ich meine, schon was von ihm gelesen zu haben. Insofern ist so unbekannt er nicht. Zum Schluss gibt es noch etwas über Comics.

„Phantastisch“ empfehle ich auch diesmal. Erscheint alle 3 Monate, kostet 14.90 Euro im Jahresabo. Dafür lohnt es sich allemal.

giovedì, agosto 26, 2010

Nochn B-Movie. Wie hieß es noch mal?

Fantasy & Science Fiction, July /Aug 2010

Das war eine Doppelausgabe mit 256 schlappen Seiten. Es lohnt sich aber, jede Geschichte zu konsumieren. Die letzte dieser Ausgabe „The Precedent“ von Sean McMullen hatte es in sich.

In kargen Worten: 2035. Das Pendel schlug um. Diejenigen, die Rohstoffe veraasten, protzten,

wurden von einem Kommitee angehört, verurteilt und hingerichtet. Um etwa zweihundert Angeklagte pro Tag. Beispiele: Das Fahren von SUVs( Sport Utility Vehicles), Benutzen von elektrischen Weihnachtskerzen, Managen eines Jet Ski Clubs.

Die Auditors führten die Anhörungen in einem Bergwerk durch. Es gab Todesurteile erster Klasse, wie Hängen, Erschießen, dann zweiter Klasse, Brutzeln in der Wüste unter einem Brennglas, Arbeiten in der Mine bis zum Tod etc. Etc.

Der Protag, ein Klimatologe, angeklagt Resourcen verschleudert zu haben um damit anzugeben, wird wiederholt verhört, da er die Anklagepunkte des Retributors, Vergelters, zu unserer Zeit wäre es ein Staatsanwalt, jedesmal entkräften konnte. Am Ende kommen die Auditors, die Geschworenen zur Auffassung, den Protag zum Obersten Auditor zu ernennen. Jeder Angeklagte würde nun an den Tagen des Protags gemessen werden. Damit war klar: Es würde noch mehr Todesurteile geben.

Die Story ist wuchtig. Das Setting, die Beschreibungen, das ganze Drumherum üben einen Sog aus, dem sich der Leser nicht entziehen kann.

Würde man die Kriterien des Kommitees an unsere Menschheit anlegen, würden wohl, sage ich mal, um die 1 Prozent am Leben bleiben. Nun ja, 25 Jahre hätte sie ja noch Zeit sich zu ändern.

mercoledì, agosto 25, 2010

George Church, „Evolutionsbeschleuniger“

In der letzten „Business Week“ gibt es einen kurzen Beitrag über den Molekularbiologen, der behauptet, er schaffe das, wofür die Natur Millionen von Jahren benötigte, in wenigen Tagen.

Und so weiter, er werde es billig machen mit Hilfe von MAGE (Multiple Automated Genetic Engineering). MAGE kann Milliarden von Zellmutationen innerhalb weniger Tage erzeugen.

Church will sein System zum Jahresende für 90.000 Jahre verkaufen. Also Leute, spart mal. Und der SFCD kann einen Preis für das effizienteste künstlich erzeugte Lebewesen aussetzen.:-)


domenica, agosto 22, 2010

Asimov’s September 2010

Geoffrey A. Landis Story „The Sultan of the Clouds” hätte besser ins “Analog” gepasst. Schließlich ist “Analog” in John W. Campbell jr. Tradition das Magazin der Hard SF.

Sei´s drum. Die Venus umkreisen tausende von fliegenden Städten, die von zwanzig Familien beherrscht werden. Protag ist der Ich-Erzähler, ein Techniker vom Mars. Seine Chefin, Dr. Leah Hamakawa wird vom Sproß der Nordwald-Grünbaum Dynastie zur Venus eingeladen, um über ihre Terraform-Bemühungen auf dem Mars zu referieren. Ihren Techniker, der sich hoffnungslos in sie verliebt hat, nimmt sie mit.

Landis spickt den Inhalt der Geschichte mit Informationen, einen Kompaß für den Leser. Der wird darüber unterrichtet, dass den herrschenden Familien auf der Venus sämtliche Transportmittel der Weltraumfahrt gehören, deren Nutzung sie unvorstellbar reich gemacht haben.

Sie landen in einer Wolkenstadt auf der Venus, da auf der Oberfläche des Planeten Leben unmöglich ist. Leah und der Protag werden von einem Teenager empfangen, der sich als Erbe des herrschenden Clans vorstellt. Er lädt Leah zu sich ein und weist dem Techniker ein Quartier in der Stadt zu. – Nach einigen Tagen wird er zu einem Bankett bei Hofe eingeladen und sieht Lea wieder. Carlos, der junge Herrscher schenkt ihr ein verziertes Ei. Die Gastgeber des Protags klären ihn darüber auf, dass dies die erste Stufe eines Werberituals sein würde, wenn Leah noch ein Buch und einen kleinen Felsbrocken geschenkt bekäme. Der Protag ist verblüfft: Ein Teenager versucht eine erwachsene Frau zu erobern. Der Protag sammelt Informationen und erfährt von unabhängigen Städten, die sich von den herrschenden Familien gelöst haben und in einem geringen Abstand um die Venus kreisen. Er wird von dem Herrscher zu einem Luftkajak-Ausflug eingeladen. Während er versucht, das Gerät unter seine Kontrolle zu bekommen, bricht ein Flügel ab und der Protag stürzt in die Tiefe. Später stellt sich heraus, dass er im Auftrag des Herrschers abgeschossen wurde. Er wird von den Unabhängigen gerettet und mit dem Auftrag in die Stadt zurückgebracht, die Pläne des Herrschers zu erkunden. Der hat Leah inzwischen ein Buch und einen Felsbrocken geschenkt. Der Protag sucht die Frau auf, die der Herrscher ursprünglich heiraten wollte. Diese klärt ihn darüber auf, dass Männer mit zwölf Jahren ältere Frauen heiraten, welche den Jungens sagen, wo es langgeht. Wenn die Männer so alt wie die Frauen sind, heiraten sie eine zwölfjährige und geben die Informationen an sie weiter. Ein sogenanntes Zopfsystem. Eine weitere Info ist, dass die Gebäude der Stadt Schwachstellen im Material besitzen, das, wenn eine bestimmte Frequenz auf sie einwirkt, zerspringt. Die Geschichte kulminiert in einem Show-Down. Der Protag trifft auf Leah und den Herrscher. Als Techniker dämmert es ihm, das der Knirps vorhat: Leahs Expertise benutzen, um Kohlendioxyd der Atmosphäre in Sauerstoff umzuwandeln. Der freigesetzte Kohlenstoff würde sich wie eine fünfzig Kilometer dicke diamantene Schale um die Venus legen, in diesem Bereich existierende unabhängige Städte zerstören. Der junge Carlos würde sich als Alleinherrscher etablieren. Dieser gibt es zu, versucht Leah damit zu beeindrucken und macht ihr einen Antrag. Die lehnt unter dem Eindruck dieser neuen Information ab. Carlos ruft seine Leibgarde. Der Protag versetzt eine Schwachstelle des Saales in Schwingungen. Ein Fenster zerspringt. Der Protag packt Leah und springt durch die Öffnung. Beide werden von den Unabhängigen aufgefangen, die der Protag vorher herbeigerufen hat und kehren zum Mars zurück.

Ein interessanter Artikel war der Beitrag Aliette de Bodard, die über SF in nicht englischsprachigen Ländern berichtete. Er ist unvollständig, Deutschland und nordische Länder wurden ausgelassen; dennoch zeigte die Information über japanische, chinesische, afrikanische und brasilianische SF, dass sie wächst, blüht und gedeiht. Das chinesische Magazin „Science Fiction World“ zum Beispiel hat eine Auflage von 130.000 Exemplaren. Perry Rhodan gibts in Brasilien, China. Dort sind die Leser jünger, zukunftorientiert, während bei uns die Leserschaft doch schon einige Jährchen mehr auf dem Buckel hat.

Robert Silverberg schreibt über Robots der SF-Literatur. Und sieh da, er beschreibt die Handlung einer Geschichte, die mich von Jugend an beeindruckt hat und an die ich in Abständen von einigen Jahren immer wieder dachte. Philip K. Dicks „The Defenders“ von 1953. Das waren Stories. Echte Klassiker, wenn die Handlung sich so in das Gehirn gräbt, dass man sie nicht mehr vergisst. Gibt es solche Erzähler noch?

mercoledì, agosto 18, 2010

Die neue Seidenstraße (Business Week 8/15)

Die „Business Week“ hat sich zu ihrem Vorteil verändert, seit dem sie von Bloomberg übernommen worden ist. Bloomberg, New Yorks Bürgermeister, hatte vor Jahren einen Wirtschaftsnachrichtendienst, Reuter ähnlich, aufgebaut. Dies hat ihn reich und populär gemacht „Business Week“ profitiert von den Informationen dieses Dienstes. Bei einigen Beiträgen kann man sogar mit einiger Phantasie einen Bezug zur SF herstellen; denn BW zeigt Trends auf, die letztendlich die Welt verändern werden.

Schon jetzt kann man absehen, dass die U.S. wirtschaftlich in Kürze nicht mehr der „King of the Hill“ sein werden. Die Ökonomie der Schwellenländer wächst weitaus schneller. „Business Week“ hat dies in ihrem Artikel „There´s a New Silk Road, and it doesn´t lead to the U.S.“ an Beispielen deutlich gemacht. Marcopolo, der Name des größten brasilianischen Autobusherstellers passt. Er verkauft Busse nach Argentinien, Kolumbien, Mexico, Ägypten, Indien, China und Südafrika. In das letztgenannte Land hat er 460 Busse verkauft. China baut Eisenbahnstrecken in und verkauft Lokomotiven nach Afrika. Die brasilianische Bergwerksgesellschaft Vale investiert in Kupferminen im Kongo und Sambia.

Schwellen- und Entwicklungsländer rücken wirtschaftlich enger zusammen und tarieren somit das Wirtschaftsgleichgewicht neu und zu ihren Gunsten aus.Geopolitisch ergeben sich damit neue Konfigurationen, die in der SF-Literatur meiner Ansicht nach zu wenig abgebildet werden.

lunedì, agosto 16, 2010

Analog Science Fiction and Fact, October 2010

Die Story Kenneth Schneyers „The Whole Truth Witness” fand ich besonders gelungen. Für mich ist es schwierig, die Pointe dieser Story zu bringen, deshalb versuche ich es gar nicht erst. Zum Inhalt: Es geht um Prozesse, den Anwalt Manny, der seine fast immer verliert, weil die Gegenseite einen Whole Truth Witness aufbringt, einen Zeugen, der durch eine Nanobot-Injektion gar nicht anders kann, als die Wahrheit zu sagen.

Protag Manny und seine Gehilfin Elsa bereiten sich auf einen neuen Prozess vor, wissend, dass die Gegenseite wieder einen Whole Truth Witness vor Gericht erscheinen lassen wird. Während des Prozesses spielt der gegnerische Rechtsanwalt die Qualitäten seines Zeugen aus. Danach verhört Manny ihn. Auf Befragung sagt dieser aus, dass ihn Manny mit seiner Assistentin Monate vorher in seiner Wohnung aufgesucht habe. Nur habe Manny grün ausgesehen, er sei kahl gewesen und eine Antenne habe aus seinem Kopf geragt. Seine Assistentin hingegen sei unter ihrem Mantel barbusig gewesen und habe mit ihren Flügeln geflattert. Das erschütterte die Glaubwürdigkeit des Wahrheitszeugen in den Augen der Geschworenen. Manny gewinnt den Prozess und wieder im Büro mahnt Elsa einen Extra-Bonus an, auch weil auf ihrem Rücken noch Narben zu sehen waren, nach dem der Schönheitschirurg ihr die Flügen in den Rücken gepflanzt und dann wieder abgenommen hatte. Sie würde, so sagte sie Manny, dem Chirurgen den Prozess machen.

sabato, agosto 14, 2010




Während ich meinen Blog-Eintrag schrieb, sah ich mir über Winamp zwei B-Movies an. Die Namen der Filme habe ich vergessen. Vielleicht kommt ja jemand darauf.

Asimov’s August 2010

Redakteur Sheila Williams berichtet über die Vergabe des 2010 Dell Magazin Awards. Der Name ´Dell´ kommt mir bekannt vor. Abgesehen davon, dass der Dell-Verlag jetzt Asimov´s und Analog herausbringt, gab es amerikanische Dell-Taschenbücher in den fünfzigern und sechzigern mit guter SF. Damals war ich Lehrling in der Zentrale der Stilke Bahnhofsbuchhandlungen, die amerikanische Taschenbücher über den angeschlossenen Conwa Grossovertrieb importierten. Dell SF war dabei. Ich bekam 30 % auf die Taschenbücher und verscheuerte sie weiter.

Ich finde es gut, dass Dell jedes Jahr im Zusammenwirken mit der International Association for the Fantastic und der School of Mass Communication, University of Florida den Dell Magazine Award for Undergraduate Excellence in Science Fiction and Fantasy Writing vergibt. Es werden Studenten für ihre Stories prämiert. So etwas würde auch in Deutschland die SF populärer machen.

Altmeister Robert Silverberg schreibt in seiner Kolumne ´Reflections´über ´Brave new Words´, die aus der SF in den allgemeinen Sprachgebrauch übertragen wurden. ´Robot´und ´Android´. ´ET´, ´Outer Space´, ´Sci-Fi´, ´Gas-Giant´ etc..

In der Spalte ´On the Net´gibt James Patrick Kelly einige URLs bekannt, die er in ´Counting´, ´Discovery´, ´Planet Shopping´und ´exit´ kategorisiert hat. Zum Zeitpunkt dieser Ausgabe sind bereits 429 Exoplaneten bekannt.

Unter ´Counting´gibt es folgende URLs: http://science.howstuffworks.com/pluto-planet.htm,

http://planetquest.jpl.nasa.gov/index.cfm, und ich sehe gerade, inzwischen sind es 464 Planeten.,

http://sciencenews.org/view/generic/id/43038/title/Smalles_exoplanet_yet_is_found,

URLs unter ´Discoverers´: http://sci.esa.int/science-e/www/area/index.cfm?fareaid=39,

http://orbireport.com/Launchers/Soyuz_U-Fregat/, http://kepler.nasa.gov/, http://hubblesite.org/,

http://www.nasa.gov/multimedia/imagegallery/image_feature_574.html, http://planetary.org/explore/topics/extrasolar/radial_velocity.html, http://planetary.org/explore/topics/extrasolar/astrometry.html, http://nexsci.caltech.edu/missions/SIMPQ/; http://westegg.com/einstein/, http://www.pbs.org/wgbh/nova/einstein/relativity/, http://planetary.org/explore/topics/extrasolar_planets/extrasolar/transit_photometry.html,

http://www.eso.org/public/teles-instr/vlt, http://en.wikipedia.org/wiki/2M1207b,html,

URLs unter ´Planet Shopping´: http://exoplanet.eu/, http://exoplanets.ch/, http://exoplanets.jpl.nasa.gov/index.cfm, http://exep.jpl.nasa.gov/, http://planetquest.jpl.nasa.gov/atlas/atlas_index.cfm, http://deepfly.org/TheNeighborhood/Index.html, http://deepfly.org/TheNeighborhood/7-Exoplanetaries.html,

URLs unter ´exit´: http://fast-times.eldacur.com/StarGen/RunStarGen.html, http://specficworld.com/resources/world.aspx, http://hiddenway.tripod.com/world/, http://planet-science.com/home.html, http://www.nesta.org.uk/, http://planet-science.com/randomise/index.html?page=/planet10 .

Nun zu einer Geschichte von Alan Walt: Superluminosity. Im Grunde eine verquergegangene Liebesstory, in der ein Tachyon Constellator mitspielt.

Jenny ist auf ihren Mann Jack sauer. Zum einen schnupperte sie Parfüm auf seinem Ärmel, das nicht ihres war. Zum anderen hatte er enen Pudel glatt geschoren, nachdem dieser ihn gebissen hatte. Jack hat Jenny in ihrem Hundesalon vertreten. Die Kundin, die ihren Pudel auf einer Hundeshow vorstellen wollte, war nicht amüsiert und dann war es Jenny auch nicht mehr.

Jenny braucht einen Liebesbeweis und zieht einen Katalog hervor auf dem Geschäfte von 1900 abgebildet waren. Sie zeigt auf die Lederhandtasche in einem Schaufenster und bedeutet Jack, sie ihr zu besorgen. Jack wirft seinen illegalen Tachyon Constellator an und gibt 3 Zeiten ein. Das Tachyon ist in der Geschichte ein Partikel, das die Geschwindigkeit des Lichtes übertrifft. Der Constellator arbeitet so, daß Jack in Form von Tachyonen in die vorgegebenen Zeiten reisen konnte, während ein Teil von ihm als Hologramm zurückbleiben würde. In dem Moment, in dem er zurückkehren möchte, drückt der Zeitreisende den Knopf einer Box, die er mitgenomment hat, ein rotes Licht blinkt auf dem Constellator, der Operateur holt den Reisenden in seine Zeit zurück, dessen Hologram sich wieder mit dem Original vereint.

Jenny bedient die Maschine, Jack reist als Tachyon-Constellation in die Vergangenheit. Er geht in den Lederwarenladen, schnappt sich die Handtasche und signalisiert, dass er zurückkehren möchte. Jenny lässt die Maschine blinken, das Hologram wird durchsichtiger, und Jack macht sich wieder auf den Weg. Er landet 1897 in dem Moment, in dem Königin Victoria ihr 60jähriges Regierungsjubiläum begeht. Jack sendet erneut das Signal. Jenny lässt es unbeachtet und unterhält sich mit dem zurückgebliebenen Hologram, fragt es, ob es sie liebe. Das Hologram weicht aus und Jenny macht einen Spaziergang..

Jack reist in die zuletzt in den Constellator eingegebene Zeit, in das Jahr der großen Weltausstellung. Jenny kehrt von ihrem Spaziergang zurück und ist drauf und dran, ihren Mann zurückzuholen, da fällt der Strom aus und Jack ist erleichtert. Er verläßt mit anderen Tachyonen die Erde und macht sich mit ihnen auf den Weg zum Mittelpunkt des Universums.

sabato, agosto 07, 2010

Oldie-Con Gründer und Organisator verstorben.

Ich las gerade meine Post von Gestern und eine Mitteilung von Ronald M. Hahn, dass Horst Schwagenscheidt am 19. Juli durch einen Herzinfarkt umgekommen ist.

Ich hatte ihn auf dem diesjährigen Oldie-Con in Wetzlar gesehen. Er sah zwar mitgenommen aus, aber wir dachten, er würde sich wieder berappeln. Ein Verlust für uns alle, die ihn kannten und schätzten.

Analog, Science Fiction and Fact, September 2010

Ich fand die Stories von Kristine Kathryn Rusch stets etwas lahm, diese jedoch, mit dem Titel “Red Letter Day” hat mir gefallen. Setting ist dieAbschlussfeier einer High School, in der Abgänger in schwarzen Roben ihr Diplom in die Hand gedrückt bekommen. In diesem Fall gibt es noch einen roten Brief, der in der Zukunft abgeschickt worden war, und zwar von dem Empfänger. Obwohl Zeitreisen möglich, wurden sie durch katastrophale Begebenheiten immer weiter eingeschränkt. Schließlich war nur noch der rote Brief erlaubt. Er sollte inspirierend sein, wenn nötig Warnungen vor Personen, Geschehnissen, falschen Entscheidungen enthalten.

Der Protag, eine Lehrerin, die selbst keinen Brief erhielt, als sie von der Highschool abging, bemüht sich um die Schüler, welche ebenfalls keinen Brief bekommen. Traumatisch, weil sie nicht wissen, was aus ihnen wird. Sterben sie frühzeitig? Warum haben sie sich keinen Brief geschickt?

Der junge Mann J.J. zum Beispiel. Kein Brief an ihn. Liesbeth hingegen bekam einen, zieht eine Pistole hervor und erschiesst J.J. Liesbeth wird überwältigt und fortgebracht. Der Protag hebt den Brief vom Boden auf. „Liesbeth, gib auf. J.J. liebt dich nicht. Geh einfach und bilde dir ein, es gäbe ihn nicht. Mache es besser als ich und wirf die Pistole weg.

Warum andere ausser J.J. keinen Brief erhielten, wird die Zukunft zeigen.

lunedì, agosto 02, 2010

Liebesromane sind IN in den U.S.A.

In der letzten Business Week wurde berichtet, dass in den U.S.A. weniger gelesen wird. In anderen Worten, es werden weniger Bücher verkauft. Vermutlich ist es in anderen Staaten genau so. Wie auch immer. Doch geht der Verkauf von Liebesschmökern steil aufwärts. Besonders gern werden in den U.S.A. Liebesromane mit Amish/Mennonite, Militär, Stricken und Knüpfen als Setting gelesen.

Amish und Mennoniten sind die Sektenbrüder, welche auf Autos und Elektrizität verzichten und besonders in Pennsylvanien zu Hause sind. Kollegen und ich, als ich bei Dow Chemical in Michigan arbeitete, hatten eine Amish Siedlung besucht, in der Frauen in schwarzen Röcken und weißen Hauben herumlaufen und Teppiche knüpfen, während die Männer in Kutschen umherfahren. Und in diesem Ambiente entwickeln sich Love-Stories, die von amerikanischen Frauen zu Millionen gelesen werden. Komisch. Ich habe keine Lust, mir so einen Schwarte zu kaufen, obwohl ich neugierig bin. Ein Titel im Knüpfmilieu heisst „A Thread of Truth“ von Marie Bostwick, einer im Strickmilieu „Hannah´s List“ von Debbie Macomber. Vielleicht kauft sich jemand von Euch so eine Schwarte, lol.

giovedì, luglio 29, 2010

Scientific American, September 2007

mit dem Thema Ernährung. Dünne, Dicke, Hungrige, Satte. Wieso und wo sind sie? Der olle Malthus (1766 – 1834) hatte ja schon Anno Dunnemals prophezeit, dass die Menschheit aufgrund ihres exponentiellen Wachstums zum Hungern verurteilt sei. Doch gibt es Nahrung für alle, nur ist sie ungleich verteilt. Und dann Junkfood, gezuckerte Getränke. Das Zeug hat sich auch in Entwicklungsländern ausgebreitet. Die Anzahl fetter Menschen nimmt auch dort zu. Junkfood heißt in Mexico Comida Chatarra. Gegen Fettleibigkeit gibt es Pillen, die nicht helfen, an Operationen stirbt hin und wieder jemand. Vor einigen Tagen war die fetteste Frau Englands im Krankenhaus von in ihr Zimmer geschmuggeltem Junkfood dahingerafft worden. Im Grunde weiß jeder, was er zu tun hat. Iss wenig, iss Gemuese und Früchte und bewege dich.

2005 gab es eine Studie, in der nachgewiesen werden sollte, dass Personen mit einem kleinen Speckgürtel länger leben als dünne Personen. Doch nun sieht es aus, als habe die Studie auf falschen Prämissen gefusst, dass die dünnen Leute Raucher und oder chronisch krank waren.

Eine Erkenntnis ist, dass überschüssige Kalorien vom Körper als Fett gespeichert sind, um in harten Zeiten als Energie genutzt werden zu können. Das erinnert mich an Adrenalin, dessen erhöhter Ausstoss die Aufmerksamheit erhöhte und zur Flucht anregte. Beide Vorgänge waren sinnvoll, als Menschen Jäger und Sammler waren. Heutzutage führen sie zu Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt und ähnlichem. Im Grunde hat die Natur nicht mit unserem zivisilatorischem Fortschritt gerechnet, oder nicht die Fähigkeit unseren Körper entsprechend anzupassen. Die Natur ist zu langsam.

Neben zunehmend fettleibigen Bevölkerungsteilen in Entwicklungsländern bleibt der beachtliche Anteil der an Hunger leidenden. Diese sind zu arm, um sich, falls sie Land besitzen, mit Saatgut, Dünge-, Unkraut- und Insektenvernichtungsmitteln einzudecken, Landmaschinen zu mieten. Dann kommen Katastrophen und Kriege in Entwicklungsgebieten hinzu. – In einem Artikel wird vorgeschlagen, den Zugang zu genetisch modifiziertem Saatgut zu erleichtern, dessen Pflanzen weniger Schädlingsbekämpfungsmittel benötigen, die mit weniger Wasser auskommen können. Vom Staat modifiziertes Saatgut und Pflanzen haben den Vorteil, dass sie billiger abgegeben werden, als wenn sie von Monsanto stammen. Die Chinesen machen es vor, indem sie Pflanzen und Saatgut selbst entwickeln.

Beim letzten Artikel geht es um „contaminated Food“, um verunreinigte Nahrung. Das ist ein Thema in den U.S.A. Die Furcht vor Terroranschlägen beinhaltet die Furcht vor vergifteten Nahrungsmitteln (Bioterrorismus). Für die Amerikaner geht es darum, jede Produktions- und Lieferstufe zu überwachen. Wer macht das schon, und es würde nicht funktionieren. Die Leute bauen ja noch nicht mal bei jeder Temperatur funktionierende Klima-Anlagen in die Intercities ein. RFID-Tags werden ins Spiel gebracht, die über jede Stufe Auskunft geben sollen, die ein Produkt durchläuft. Vom Schwein zur Wurst, vom Saatgut zum Gemüse. Wie ich sagte, es funktioniert nicht. Es geht schon damit los, ein RFID-Tag kostet zur Zeit noch um die 25 Cents, mehr als die Tomate selbst.