Coversong Roads

martedì, novembre 26, 2013

Roger Corman Filme


Zwischenbescheid 

Im Moment gibt es nicht viel zu melden. Nur dass es kalt ist, lol. Abends sehen wir uns Roger Corman Filme an. B-Movies. Am besten gefallen mir die alten Polizei-Autos. Beim gestrigen Film The last woman on earth war allerdings keines dabei. B-Movies finde ich stark. Mal sehen, was ich mir heute abend aussuche.

martedì, novembre 19, 2013

Assassination Market

The murderer takes it all. 

Schon mal was vom “assassination market” gehört? Der Begriff fiel mir gestern auf, als ich die Zeitschrift „Forbes“ online las. „Meet the ´Assassination Market´creator who´s crowdfunding murder with Bitcoins“. Ich googelte. Im Assassination Market wird darauf gewettet, welcher Politiker an welchem Tag ermordet wird. Der Einsatz wird mit Bitcoins gemacht. Den Pott erhält derjenige, der den Tag des Mordes mit seiner Wette getroffen hat. Der Mörder hat die besten Chancen. Bitcoins hinterlassen keine Spur, weil Transaktionen mit der virtuellen Währung online abgewickelt werden. Käme der Mörder davon? Erst kassiert er, dann brutzelt er auf dem elektrischen Stuhl, oder? 

Lt. Forbes gibt es Einsätze von 10 Bitcoins auf NSA chief Keith Alexander, 40 Bitcoins auf Barack Obama und 124.14 Bitcoins auf Ben Bernanke, dem Boss der Federal Reserve. 

Bitcoin ist diesen Monat bis auf 600 US-Dollar oder mehr gestiegen und der Trend nach oben ist noch nicht am Ende. Anscheinend sorgen Chinesen für den Anstieg.

 

sabato, novembre 16, 2013

Scientific American, Nov. 2013



Scientific American,  November 2013 

King of Beasts. Hier mache ich es kurz. Afrika besaß früher eine größere Vielfalt an großen Fleischfressern. Schließlich dezimierte sie der Wettbewerb mit Menschen. Der Schwund begann vor etwa 2 Millionen Jahren, als der Mensch anfing Fleisch zu essen. Belegt wurde diese These durch Ausgrabungen in Tanzania. 

Worlds with two Suns.  Von denen las man in SF-Romanen, sah hin und wieder einen Film, in dem ein Planet um zwei Sonnen kreist. Ein p-type Orbit. Der s-type Orbit hingegen ist der, in dem zwei Sonnen sich um ein Massezentrum bewegen, der Planet aber nur um eine der beiden Sonnen läuft. Multistar Systeme gelangen immer häufiger ins Blickfeld der Astronomen. Orbitale Perioden können einhundert Jahre oder nur ein paar Wochen betragen. In diesem Fall muss ein Planet beide Sterne umrunden, um auf einer stabilen Umlaufbahn zu bleiben. Um die 2000 solcher Systeme wurden entdeckt, dann auch Triple-Stern Systeme. Die Jahreszeiten auf Planeten, die um multiple Sonnen kreisen wechseln in einigen Wochen. Man nimmt an, dass es mehrere Millionen dieser Mehr-Stern-Systeme gibt. 

Why the Brain prefers Paper. Warum bevorzugt das Gehirn Papier? Nun, vom Hintern kann ich es mir vorstellen, lol? Aber scheint so zu sein. Schließlich haben die Leute es untersucht. Vergleich von Textstellen ist einfacher. Die Dicke von gelesenen und ungelesenen Seiten hinterlässt eine mentale Landkarte, die das Aufsuchen von gelesenen Stellen erleichtert. Papier reflektiert Licht, Bildschirme emittieren Licht und ermüden schneller die Augen. Trotz allem werde ich mir irgendwann einen Kindle zulegen.  

Hacking Drones.  Wahrscheinlich gut zu wissen, wie man es macht. Wenn die Dinger auf uns losgelassen werden, könnte es zu spät sein. In dem Artikel geht es natürlich darum das Hacken zu unterbinden. Für das Jahr 2020 rechnet man in den USA mit ca. 10000 unbemannten Flugkörpern. Den Amis geht jetzt schon die Muffe. Jamming ist das Blockieren von Signalen wie das des GPS oder das der Kontrolle. Spoofing ist, wenn das Signal durch ein gefälschtes ersetzt wird. Die Drone fliegt woanders hin und kommt nicht mehr zurück. Wird noch interessant. Vermutlich wird es im Internet bald Anleitungen darüber geben. 

The long Trail of Cancer Clues. Es ist ohnehin schon schwierig zu verfolgen, wie Krebs entsteht. Die Autoren meinen: Das ist ja noch gar nichts. Es ist noch schwieriger. Nicht nur, dass Buchstaben in der DNA ausgetauscht, hinzugefügt oder entfernt werden, sondern Kennzeichen können Gene an und ausknipsen. Oder die Gene falten sich anders als vorgesehen. Und so geht es weiter. Ich erspare mir alles andere. Das aufzudröseln wird noch einen Haufen Zeit in Anspruch nehmen. 

How should we think about privacy? Der Autor ist gut. Einige seiner Ideen sind nicht mal mir in den Sinn gekommen, lol. So meint er, technologisch versierte Menschen legen Wert auf Offenheit im Cyberspace. Dann jedoch tun sie alles, ihre Mails so zu verschlüsseln, dass sie kein anderer lesen kann. Heutige Techies sind freundliche Wesen, die ihre Imperien später vielleicht verbitterten Alten überlassen oder ignoranten Personen, die Technologie zum Nachteil der Menschen verwenden. Kann was dran sein oder? Man weiß nicht, wofür Facebook und Konsorten spät einmal missbraucht werden. 

Was ist mit Big Data? Wenn die so viel hergeben, dass der Mensch gläsern wird, dann kann er in seinen Handlungen manipuliert werden. LBS, location based services sind bei Apple bereits so eingestellt, dass sie ein Handy in einer Genauigkeit von 30 cm aufspüren können. Tja, 3 Sensoren in einem Geschäft und du bekommst Reklame für die neuesten Produkte auf dein Telefon. Nun stellen wir uns mal vor, dass Apparate aus Deinem Gehirn herauslesen können, was du vor hast, bevor es in dein Bewußtsein dringt. Könnte ein  Grund sein, dich zu manipulieren, bevor die Handlung ausgeführt wird. Da kommt so etwas wie Minority Report ins Spiel.  Unter Plague of Incompetence bringt der Autor das Beispiel aus der Finanzwelt, in der sogenannte Rocket Scientists Finanzdaten auswerten, um für Finanzhäuser mehr Profit herauszuholen. Das geht nur gut bis zu einem Punkt, dann geht es in den Ruin, wie wir bei den Lehman Brothers gesehen haben.

Das gleiche wird anderen Datensammlern ebenfalls passieren. Wir können uns auf etwas gefasst machen.


giovedì, novembre 07, 2013

Scientific American October 2013



Scientific American, October 2013 

„An Ear to the Big Bang“. Es geht darum, dass wir mit unseren Teleskopen nicht so weit gucken können, wie der Big Bang entfernt ist. Schon deshalb, weil in den ersten paar hunderttausend Jahren nach der Entstehung des Universums, Photonen in einer lichtschluckenden Suppe von Partikeln untertauchten.

Mit Gravitationswellen-Detektoren versucht man näher an den Big Bang heranzukommen. Und das seit geraumer Zeit; denn über LIGO Laser Inferometry Gravitational Wave Observatory hatte ich mit „Wellenjäger“ vor Jahren schon eine Story verfasst. Der Apparat kostete 570 Millionen Dollar.Und noch immer jagen Wissenschaftler Gravitations wellen. Nur können sie die Gravitationswellen nicht herausfiltern, da andere Störungen in die Quere kommen. Es kommt ein Zug vorbei, oder irgendwo gibt es Erdbeben. Die Millionen wurden in den Sand gesetzt. Es gibt zwei andere Pläne.  

1.   3 Satelliten in Equidistanz um die Sonne kreisen zu lassen. Sie sollen sich gegenseitig mit Lasern beschießen und eventuelle Abweichungen messen. Die Seiten dieses Dreiecks sind 5 Millionen Kilometer lang. Schöner Plan, nur zu teuer. Das Geld der NASA wurde für das James Webb Space Telescope aufgebraucht.

2.   Es wird ein Atom Inferometer entwickelt. 2 Satelliten, 1000 km voneinander entfernt, kreisen um die Sonne und messen Atomwolken mit Lasern. Ist auf jeden Fall preiswerter. 

So, was meint man herausfinden zu können? Fundamentale Physik. Wie sah das Universum aus bei einer 10 hoch 13 fachen Energie-Skala. 

„Long live the Humans“. Woran liegt es, dass Menschen viel länger leben als Schimpansen, unsere Vettern? Klingt vernünftig, wenn man sagt: Hygiene, medizinische Versorgung, gesundes Essen seien die Ursachen. Doch der Trend der Lebensverlängerung zeichnete sich noch früher ab. Etwas verzwackt. Es geht darum, dass Menschen auch Fleischfresser waren. Fleisch zu essen, ist ja nicht gesund. Doch half gerade das, den Menschen die nötigen Abwehrkräfte gegen alle möglichen Krankheiten zu verleihen. Insofern war Fleisch nützlich und ist nun schädlich. 

„Crossroads of Invention“. Früher war es einfacher, etwas zu erfinden. Edison hat so vor sich hingepütschert. Dann gab es die großen Labors, wo Erfindungen entstanden. Heutzutage wollen Unternehmen für Stätten dieser Art nicht mehr viel Geld ausgeben und es wird empfohlen, sich mit anderen kurzzuschließen, um so auf die richtige Idee zu kommen. Ist ja etwas dran. Das Internet ist als Medium dazu hervorragend geeignet. Nur es gibt noch kein optimales Vorgehen dafür.  

„The polyglott Patent Boom“. Es geht um China und dessen Patente. Die meisten dieser Patente, 67 Prozent, wurden 2010 multinationalen Unternehmen zugeordnet. 

„Innovation Scorecard“. Wie stehen die Länder da, was Innovationen betrifft. Die Schweiz steht ganz oben. Deutschland ziemlich weit oben, aber hinter Schweden, Holland, UK, US, Hong Kong, Singapur, Dänemark, Irland, Kanada, Luxemburg, Israel und Island. Und die afrikanischen und arabischen Länder hängen ganz hinten am Global Innovation Index. 

„Why can´t Mexico make Science Pay off?” Tja, warum? Die Unternehmen interessieren sich nicht dafür. So bleibt alles beim alten und frustrierte Forscher wandern ab. 

„Help for the Child with Autism“. Es gab schon einige Artikel über Autismus in diesem Magazin. Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass die Gehirne autistischer Personen deformiert sind. Hier jedoch ist nichts darüber zu lesen. Eine falsche Verdrahtung besteht jedoch, denke ich.

Autistische Kinder haben keine soziale Interaktion mit anderen, konzentrieren sich den ganzen Tag auf etwas, wie zum Beispiel das Aneinanderreihen von Bauklötzen. Man versucht so früh wie möglich mit Verhaltenstraining anzusetzen und untersucht das Hormon Oxytocin auf seine Wirksamkeit, um Autismus in Grenzen zu halten.  

„The Data-driven Society“. Hier geht es wieder um „Big Data“. Jeder von uns hinterlässt eine Data-Spur aus der man alles Mögliche und Unmögliche herauslesen kann. Wer geht mit wem, wer verlässt wen, wer übernimmt sich finanziell, wer wechselt den Arzt, bei welchem Arzt wird am meisten gewechselt, wer geht wie viele Kilometer am Tag, wer isst gesund, wer ist gesund (lol), wie viel verdient einer, wie viel Kredit hat er aufgenommen, welche Bildung, wer ist schwanger. Und so geht es weiter und so fort. Wäre doch Stoff für eine SF-Story. 

„How to build a Robot Octopus“. Daran versuchen sich Italiener. Damit haben sie für die nächsten zwanzig Jahre genug zu tun. Ein Oktopus kann seine flexiblen Arme um das Doppelte strecken, besitzt Saugnäpfe, wechselt seine Farbe, spritzt Tinte, er geht, er schwimmt, verarbeitet die wahrgenommenen Daten aus der Umgebung. Ich sage mal, mehr als zwanzig Jahre, lol. 

„Russia’s New Empire: Nuclear Power“. Ist Ansichtssache. Russland setzt auf Atomkraft, Deutschland auf grüne Energie, wobei Atomkraft eigentlich auch grün ist, so lange sie nicht zur Hölle wird. Sicherer ist Deutschland mit seiner Vorgehensweise auf jeden Fall. In diesem Artikel werden die russischen Kraftwerkstypen besprochen. Die werden in der dritten Welt angeboten und zum Teil bestellt. Doch auch Finnland und die Türkei haben russische Meiler gekauft. In Russland werden jährlich die neuesten Entwicklungen auf einer Messe ausgestellt. Zu ihnen gehört auch der Schnelle Brüter. Nicht mehr neu und von vielen Ländern abgelehnt, da er für Waffen nutzbares Plutonium erzeugt. Auf der anderen Seite wird das Uran wieder verwendet und braucht nicht aufbereitet oder gelagert zu werden.

Es werden Minikraftwerke entwickelt, die auf der Leichtwassertechnik basieren. Es sind Weiterentwicklungen der Reaktoren, die auf U-Booten und Eisbrechern Energie lieferten.   Einige sollen schwimmfähig sein und damit in schwer zugängliche Gebiete transportiert werden können.

 

Die Probepackung

Meine neueste Story. Hier ist sie.


Die Probepackung
Stampfen der Maschinen turnt an, ein Joint auch. Und der Wecker? Jim sprang aus dem Bett, massierte seinen Kopf mit beiden Händen und schlurfte zum Waschbecken. Das auf und ab der Kolben war die Musik in seiner engen Kabine neben dem Maschinenraum.

Seine Kollegin wartete in der Bar auf ihn. Er gab ihr einen Kuss auf die Wange und übernahm den Dienst. Mit weißem Dinnerjacket und schwarzer Fliege sah er wie der Barman aus, der er war. Jim jobte auf dem Kreuzfahrtschiff „Queen of Kingston Town“. Anstatt Reggae gab es Ärzte, die sich eine gesponserte Kreuzfahrt leisteten.

Noch einen bitte!“, orderte einer von ihnen am Tresen. Die Frau daneben gehörte zu dem dritten Gast, Joe Markham, Marketing Manager von Glixo. Um die zwanzig Jahre jünger als ihr Mann. Blond, attraktiv, eine Diva. Top, knielange eng anliegende Hose mit Leopardenmuster und High Heels von Jimmy Choo. Ihr Mann sah normal aus, fand Jim. Aber das waren die schlimmsten. Jim, drehte sich im Halbschlaf zu den Flaschen, betrachtete sich im Spiegel und drohte mit dem Finger „Du Schlimmer, du.“ Er kicherte und mixte dem Arzt einen Apricot Cooler.

Das wird ein Blockbuster. Jim.“ Markham zog eine Schachtel hervor und winkte den Barman zu sich heran. „Inoffizielle Probepackung. Sollte nicht darüber sprechen. Das Medikament befindet sich noch im klinischen Test. Aber die Pille wirkt.“

Stimmt Schnucki. Ich sehe alles viel klarer in meinem Kopf.“ Die Frau lächelte unschuldig.

Was redest du?“, fragte Markham irritiert.

Ich kann das erklären.“ Der Arzt schlürfte an seinem Drink, setzte das Glas ab. „Die Tablette, die Sie mir gaben, habe ich Ihrer Frau zugesteckt. Sie hatte sie nötiger als ich.“ Er wandte sich Jim zu.

Braincer ist ein Life-Style Medikament, ein Brain Enhancer. Verbessert und beschleunigt Denk-Prozesse.“ Markham erblasste. „Eine intelligente Frau, das fehlt mir gerade noch“, entfuhr es ihm.

Wollte ich dies, hätte ich mich selbst drum gekümmert.“

Markham öffnete die Schachtel und drückte eine Tablette aus dem Blister. „Jim, Sie studieren doch? Ich gebe Ihnen eine. Damit kommen Sie garantiert durch alle Prüfungen. Sie können sie zerkauen oder in Wasser auflösen und machen Sie mir den gleichen Drink wie für Doktor Kraut. Oder wie war Ihr Name?“, wandte sich Markham an den Arzt. „Sie sind doch Deutscher, nicht wahr?“

Jim legte die Tablette unter die Zunge, drehte sich um, mixte und ließ die Tablette ins Glas fallen, sah, wie sie sich auflöste. Na denn, dachte er, als er beobachtete, wie Markham das Getränk hinunterstürzte.

Da geht er mit seiner Vorzeigefrau“, spottete der Arzt, nachdem das Paar die Bar verlassen hatte. „Sie schlafen nicht mal miteinander“.

Woher wissen Sie das?“ Jim legte die Gläser in die Spüle.

Getrennte Kabinen.“ Der Arzt erhob sich. „Junger Mann, sie haben sich keinen Gefallen damit getan, die Pille anzunehmen.“ Jim verzog das Gesicht und zuckte mit den Schultern.

Am Abend bekam er Besuch.

Nett hast du es hier. Übrigens heiße ich Elaine, und ich fühle mich so, ich weiß nicht wie.“ Der Maschinenlärm schien Markhams Frau nicht zu stören. Wie zwei Automaten zogen sie sich aus. Ihre Körper bewegten sich im Rhythmus der stampfenden Kolben.

Am Abend darauf kam Markham.

Nett hast du es hier. Übrigens heiße ich Robert, und ich fühle mich so, ich weiß nicht wie.“ Der Maschinenlärm schien Markham nicht zu stören. Wie zwei Automaten zogen sie sich aus. Ihre Körper bewegten sich im Rhythmus der stampfenden Kolben.

Am nächsten Abend kamen beide. Wie drei Automaten zogen sie sich aus und erschraken.

Huch, Robert, wie siehst du denn aus!“, kreischte Elaine.

Elaine, deine Haut ist schuppig.“

´Holy Shit!´ Jim fror. ´Ich habe zu viel geraucht!´

Auf Elaines und Markhams Haut bildeten sich Muster, hervorgehoben und ziseliert, bläulich grün und feucht unter dem Licht der Leuchtstofflampe. Markham sah an sich hinab.

Wo kommt das her? Das war doch vorhin noch nicht da!“

Elaine ließ sich in einen Sessel fallen und stützte ihren Kopf in beide Hände. Jim stellte sich vor sie und babbelte: „Ist es wahr und eure Haut wird schuppig? Ich dachte es sei mein Joint.“ Er strich mit einem Finger über Elaines Schulter und hielt ihn gegen das Licht. „Und dann dieser Schleim.“ Er langte nach seinen Kleidern, zog ein Handy hervor. „Ich rufe den Schiffsarzt an.“

Sie sahen sich an. Niemand sagte etwas. Das Stampfen der Maschinen rammte die Stille in tausend Stücke. Es klopfte.

Seltsam.“ Der Bordarzt, ein junger Mann in Jeans, Segelschuhen und einem lose getragenen Hemd ging um Markham und Elaine herum, wandte sich an Jim und zeigte auf Elaines Hals. „Hier sehen Sie mal: Kiemen.“

Was geht hier vor?“, brüllte Markham. „Wir werden Fische?“

Müssen die Tabletten sein“, meinte Jim und zog sich an. „Robert, ich habe meine in Ihrem Apricot Cooler aufgelöst.“

Um Himmelswillen!“, schrie Markham. „Der Test ist doch noch gar nicht abgeschlossen!“

Jim erzählte dem Bordarzt von der Probepackung.

Sie kommen besser in meine Krankenstation“, empfahl der Markham und dessen Frau. „Ich werden den Kapitän bitten, den nächsten Hafen anzulaufen. Helfen Sie mir“, wandte er sich an Markham, „Ihre Frau aus dem Sessel zu bekommen, und nehmen Sie Ihre Kleidungsstücke mit. Und Jim. Reichen Sie mir bitte ein Handtuch. Schuppenhaut ist sehr empfindlich.“

Jim schloss die Tür hinter ihnen. „Ich kenne so etwas vom Angeln“, hörte er noch. Er drehte sich einen Joint, legte sich hin, ließ sich von dem Sound der Maschine überfluten und döste.

Es war eine wunderbare Nacht. Das Schiff pflügte durch die Wellen, die das kalte Licht des Mondes und der Sterne reflektierten. Die Maschinen sangen ihr Lied. Jim lag in seiner kleinen Kabine und träumte.

Am nächsten Morgen blieb eine Anzahl Ärzte dem Speisesaal fern. Im Bordbuch des Kapitäns war später zu lesen, dass am frühen Vormittag Türen vereinzelter Kabinen aufgerissen wurden und fischähnliche Geschöpfe nach Luft ringend über die Korridore und Treppen aufs Deck liefen und über die Reeling sprangen.

Einige Tage danach konnte das Unternehmen Glixo nicht mehr verheimlichen, dass die Hälfte der Personen, die sich dem klinischen Test unterzogen hatten, im nächsten Fluss ausgesetzt worden waren. Anwälte bereiten eine Schadenersatzklage vor. Dass diese zum Erfolg führt, wird von führenden Juristen bezweifelt.












domenica, novembre 03, 2013

Fandom Observer 293



Erwähnenswert ist ein eBookmagazin, von dem erzählt wird. Xtme, von Myra Çakan herausgegeben, kann nur mit Kindle gelesen werden. Interessante Idee, auch die, eine Ausgabe alternierend mit SF und dann mit Phantasie herauszubringen.

Es gibt etwas über den 50. Geburtstag Dr. Whos. Schon seltsam. Zum Anfang sah er viel älter aus, ich habe ein paar DVDs, die das bezeugen. Nun ja, Timelords. Es soll eine Jubileumssendung geben. Die wird es sicher auch irgendwann auf DVD geben. Ich bin mit den Dr. Whos ohnehin schon im Rückstand.

Weiterhin gibt es wie üblich Buch- und Filmbesprechungen.

sabato, novembre 02, 2013

Imelda Marcos



Yayyyy Imelda!

Kennt jemand noch Imelda Marcos? Die mit den 3000 Paar Schuhen. Ich dachte es seien 700 Paar gewesen, musste mich durch die „Business Week“, aus der auch das Foto stammt, eines besseren belehren lassen.

Nun hat sie als 84 jährige ein Wahnsinnsprojekt, für das sie Geld sammelt. Sie will die Atomkernverschmelzung vorantreiben. Daran haben sich ja schon andere ihre Zähne ausgebissen. Sie meint jedoch, mit Deuterium, das bei den Philippinen im Überfluss in den Tiefen des Meeres vorkommt, ließe sich für Milliarden und aber Milliarden Dollars mittels Fusionsreaktoren Energie gewinnen. Wer ihr das wohl erzählt hat? Doch sie hat die Power, wer sollte es denn schaffen, wenn nicht sie?

Yayyyy. Ein Fan.


mercoledì, ottobre 30, 2013

Der Spiegel 44

Ich las gerade im neuesten Spiegel

den Artikel über die Spionagetätigkeit der NSA in Berlin. Mann, die deutschen Geheimdienste funktionieren wie der neue Berliner Flughafen.

martedì, ottobre 29, 2013

Interzone 248



Interzone 248, Sept/Oct 2013

Wie immer gut aufgemacht und sehr handlich. Interviewt wurde Christopher Priest und die Story, die mir am besten gefiel war James van Pelts „The Hareton K12 County School and Adult Extension“.

Hier wird erzählt, wie aus einer Schule über die Jahrhunderte ein Ort und eine eigene Welt entsteht, die unbeschadet von dem, was draußen im Land und auf dem Erdball vor sich geht (Kriege, Hungersnöte, Pestilenzen etc.) eine Zuflucht ist für alle, die etwas lernen wollen.

Es wäre müßig die Story wiederzugeben, man muss einfach dort zur Schule gegangen sein,
 
 






venerdì, ottobre 25, 2013

Phantastisch 4 2013



Phantastisch 4 2013

Enthält wieder ein paar interessante Aufsätze, dann Dinge, die mich weniger interessieren. Nun, man kann nicht alles haben. Nachrufe auf Ian Banks und Richard Matheson. Das war nicht neu. Matheson war jemand, den ich in meiner Jugend gern gelesen hatte. So langsam verschwinden sie alle. Fading away eher, denn Bücher und Filme bleiben erhalten. „I am Legend“ mit Vincent Price ist ein Klassiker.

Folgende Personen wurden interviewt: Michael Marcus Thurner, Derek Landy, Susanne Picard.

Es gibt einige Artikel über Kinder- und Jugendbücher, einen über die Graphic Novel „Flut“ von Eric Drooker. Es gibt noch etwas über weitere Comics wie „Malcolm Max“, „Wormworld Saga“.

Brian Keene beschreibt die Vorzüge des Selbstpublishing für seine Horror-Novels. Ganz interessant. Ich habe ja auch noch ein Manuskript auf der Platte, das ich in den 90er Jahren verzapft hatte. Hin und wieder bin ich dabei es zu überarbeiten. Denn es ist etwas aus der Zeit gefallen. Angefangen in Kassel unter einem Apfelbaum, mit meinem zentnerschweren Laptop, lol. Über mir im Haus ein amerikanischer Opernsänger, der seine Arien schmetterte. Er hatte einen Kontrakt an der Kasseler Oper und ließ seine Rostlaube am Straßenrand stehen, als er in die U.S.A zurück flog.

Für den Kindle von Amazon scheint es ja einfach zu gehen: File hochladen, Infos eingeben. Das soll alles sein. Cool.

Es gibt die Shortstory „Rote Zipfelmützen“ von Heidrun Jänchen. Dann den zweiten Teil des Streifzuges von Achim Schnurrer durch die Klassiker der phantastischen Literatur. Was kommt darin vor? Schlaraffenland, Meistergesänge von Hans Sachs, Utopia und Eldorado. Abgesehen von den Meistergesängen alles Orte, die ich gern besuchen würde. Der laufende Comic „Ein seltsamer Tag“ ist auch gut, lol.

Achim Schnurrer stellt deutsche Pulp Fiction vor. Muss gut sein. Z.B. „The Nazi Island Mystery“. Ich fand Pulp Fiction gut. „Amazing Stories“: Die hatte ich in den 60ern verschlungen. Titelbilder: Leicht bekleidete Frauen mit Monstern und Pulp Space-Operas. Auf YouTube gibt es eine Lesung über „The Nazi Island Mystery“. Im Gegensatz zu den amerikanischen Pulps sind die sexuellen Anspielungen gröber. Die Amis hätten so etwas nicht zugelassen. In Amazing Stories war es das Titelbild, das am schärfsten war.

Zum Schluss stellt Max Pechmann japanische und koreanische Horrorfilme denen aus Hollywood gegenüber.


mercoledì, ottobre 23, 2013

Vector



Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association, Autumn 2013

Tja, schon wieder Herbst. Sieht trübe aus hier. Mochte die Sonne lieber. Nun zum Heft. Es enthält ein paar interessante Aufsätze. Ich zähle ein paar auf: „The Descendants of d´Artagnan: Alexandre Dumas and SFF“. Bevor sich Dumas an die Literatur heranwagte, produzierte er melodramatische Theaterstücke. Doch wo dort SF und Fantasy reinspielt, ist mir verschlossen geblieben. Eher umgekehrt, die Männergesellschaft, die in Dumas Büchern agiert, findet der Autorin dieses Artikels zur Folge ihren Platz in diesen Genres. Dann ist es wohl Männerphantasie, lol.

„Diana Wynne Jones and the Oxfordshire Countryside in Power of Three“. Nun, hier wird das Landgebiet von Oxfordshire beschrieben, welches das Setting im o.a. Roman abgibt. Vermutlich muß man dort gewesen sein, um den Artikel würdigen zu können.

„Dialogue and Doomsday: Comedy and Conviction in Connie Willis and Oscar Wilde“.

Ähnlichkeiten zwischen Wildes und Willis Stil, und die Divergenzen werden an Beispielen aus Büchern wie Willis „Doomsday Book“, „To say nothing of the Dog“, und Wildes „A Woman of no Importance“ aufgezeigt.

„The Volunteer, or Editing Vector and beyond“. Ein Ex-Redakteur erzählt von seiner Arbeit für Vector und die BSFA und wie er langsam zum SF-Autoren mutierte.

„Memory Palace“. Ein Beitrag über eine Digital Art-Ausstellung, die sich auf ein Buch bezieht, für das eine Reihe von Künstlern Illustrationen gemacht hat. Diese wurden zusammen mit „The Future is here“ im Design Museum, „Visions of the Universe“ im National Maritime Museum und „An Alternate Guide to the Universe“ in der Hayward Gallery, im Victoria and Albert Museum gezeigt. Es lohn sicher, das V und A Museum zu besuchen.

„Gadget City“ by IO Evans. Andy Sawyers, der die SF Foundation der Uni Liverpool verwaltet, hat das vorgenannte Buch aus einem Regal gezogen und stellt es hier vor.

Paul Kincaid schreibt über Zadie Smith´s „Meet the President“ und findet nicht heraus, ob das ein Auszug eines Werkes dieser in England populären Schriftstellerin ist. Die Story wurde in der Zeitschrift „New Yorker“ veröffentlicht. Und nun rätselt Kincaid herum, lol.

In Stephen Baxters „Resonances“ geht es um SF-Stories, die Bohrinseln in der Nordsee behandeln. Davon haben sich im Laufe der Zeit, wie ich hier lese, doch allerhand angesammelt. Ich kann mich auch an eine erinnern, die ich ich hier im Blog mal besprochen haben muss. Es ging dabei um wandelnde Bohrtürme im Wasser vor Englands Küste. 1910 soll sogar mal Erdgas in einer Wasserquelle in der Nähe von Hamburg gefunden worden sein.

Baxter, der, nachdem Arthur C. Clarke nicht mehr lebt, nun Präsident der BSFA ist, haut noch immer kräftig in die Tasten und hat in den letzten Jahren mehrere Bücher heraus gebracht: Stone Spring, Bronze Summer, Iron Winter. Diese Bücher werden am Schluss dieser Ausgabe mit 26 anderen besprochen.










lunedì, ottobre 21, 2013

Focus



Focus, The British Science Fiction Association´s Magazine for Writers

Durchgängiges Thema sind Schreibgruppen. Organisation, Leitung, Werbung usw. Ich selbst mache auch in einer Schreibgruppe mit. In England gibt es welche für SF, Fantasy und Horror. Das fehlt in Deutschland. Wenigstens habe ich noch nie von denen gehört oder gelesen.

Meine Gruppe ist Mainstream. Viele Stories projizieren Befindlichkeiten des Protags oder Ehekräche. Handlungen sind schwach. Trotzdem machen sie viele Punkte. Das liegt daran, dass die meisten Leute Mainstream sind, daher das Main im Stream, lol, und sich in ihrem Leben so eingerichtet haben, dass ihre Phantasie verkümmert ist.

Ray Bradbury wird im Leitartikel zitiert: „Science Fiction is the most important literature in the history of the world, because it´s the history of ideas, the history of our civilization birthing itself.“

Ist was dran, oder?


giovedì, ottobre 17, 2013

Server Technologie


Ich war überrascht,
 
als ich in der „Business Week“ las, dass Facebook in der Arktik, und zwar in der schwedischen Stadt Luleä, eine Server Farm baute. Pro Tag verarbeitet Facebook um 350 Millionen Fotos, 4.5 Milliarden „likes“, und 10 Milliarden Nachrichten. Ihre Server Farm ist die preiswerteste. Schweden liefert billigere Energie. Die kühle Luft dort wird zur Kühlung der Server herangezogen. Diese Server nun sind so abgespeckt, dass sie wie Motherboards aussehen, die in Racks stecken.

Facebook macht das Design der Öffentlichkeit zugänglich. Bei dem Open Compute Projekt kann jeder mitmachen. Server dieser Art können aus chinesischen Bauteilen zusammengebastelt werden. Damit hat Facebook die Servertechnik einen weiteren Schritt vorangebracht.

martedì, ottobre 15, 2013

Andromeda Nachrichten 243



Andromeda Nachrichten 243

Ich kann mich daran erinnern, so vor einem Jahr herumgenölt zu haben, dass Andromeda Nachrichten langweilig sei. Inzwischen ist es das nicht mehr. In dieser Ausgabe wird zum Beispiel ausführlich das Programm zum buchmessecon vorgestellt. Der ist sicher auch schon vorbei. Dass der des Jahres 2012 jetzt besprochen wird, sollte wohl auf den dieses Jahres einstimmen. Dessen Programm zeigt, dass der deutschsprachige SF-Fan dort sicher auf seine Kosten kam.

Con-Berichte sind ohnehin das Salz in der Suppe. Im Bericht über den FinnCon 2013 gab es ein Bild über einen der Ehrengäste: Aliette de Bodard, von der ich einige Stories aus „Interzone“ kenne. Nach Finnland zu reisen, würde mir auch gefallen. Und dann Steampunk in Stade, lol. Man sollte nicht glauben, wieviel Eylmänner in Stade wohnen. Die meisten. Mein Vater stammte da auch her. Es gibt ein Nest dort. Meine Frau und ich hatten dort mal ein paar selbstgemachte Würste gekauft. Der Mann am Stand trug einen Zylinder. Klar, dass die Leute dort Steampunker sind. Die Fotos in Andro zeigen es noch einmal.

Sehr gut auch wieder Nina Horvaths Bericht. Diesmal vom SlavCon 2013 in Bratislava. Dumm, dass man noch kein Implant hat, das einem die Sprache in Realtime übersetzt. Da müssen wir noch was machen, lol. Weitere Conberichte: London Comic Con, SciFi-Days in Grünstadt, Star Wars Celeration Essen.

Es gibt einen Nachruf auf Marianne Sydow, dann einen Bericht über eine „Stalker“-Ausstellung in der Schweiz. Es geht um einen Tarkovski-Film, nicht über Leute, die Frauen nachstellen. Das zur Klarstellung. Dann sehe ich einen Haufen Interviews, Buchbessprechungen und die üblichen Sparten.


lunedì, ottobre 14, 2013

F & SF, Sept/Oct 2013

 
Fantasy & Science Fiction, Sept/Oct
 
256 Seiten. Zusammen mit Asimov´s, auch eine Doppelausgabe, war es allerhand Stoff. Bis auf eine Story enthielt F & SF Fantasy. Und die SF-Story war so la-la. Eine Frau, die gerade ihren Mann beerdigt hatte, wird von dessen Kollegen angebaggert. Dieser Kollege, Akademiker und Canid, fühlt sich von ihrem Mann hintergangen, als der noch lebte. Er behauptete, dass ihr Mann seine Ideen kopiert habe. Der Canid versucht die Frau auf diese Weise zu verpflichten, sich ihm hinzugeben. Canid = vom Hunde abstammend. Wahrscheinlich war er deswegen so scharf, lol.
Unter den Fantasy-Stories waren einige ganz gute. Aber darüber zu schreiben , bin ich nicht interessiert.

martedì, ottobre 08, 2013

Asimov´s Oct/Nov 2013



Asimov´s Science Fiction, October/November 2013

Joel Richards „Deep Diving“ möchte ich erwähnen. Hier kommt wenigstens ein Raumschiff vor. Finde ich immer gut. Diver gehören einer Bruderschaft an und sind in der Lage, durch Berührung Gedanken einer Person telepathisch zu erfassen und den nahenden Tod zu erkennen. Der Protag ist so ein Diver. Das Setting: Ein Jumpship, ein Passagier-Raumer, der Sprünge durchführt und gleichzeitig die Aufgabe hat, an den Grenzen der terristischen Einflußzone zu beobachten. Besonders, seitdem sich Bergkumpel des Coalsacks von der Erde losgesagt haben.

Ein Befürworter dieser Sezession wird auf dem Schiff getötet. „Fury“, ein mit künstlicher Intelligenz ausgestatteter Roboter der Bergleute wird auf dem Raumer aktiviert. Dieser Typ dient der Verbrechensbekämpfung und Aufklärung und ist so programmiert, dass er den Täter findet und zerstört.

Es kommt ans Licht, dass die AI des Schiffes, die Künstliche Intelligenz, der Mörder war und im Auftrag der Erdregierung gehandelt hat. „Fury“ bekommt es heraus und schickt sich an, die AI zu zerstören. Damit wäre auch das Schiff perdu. Um das zu verhindern, wird der Diver vom Kapitän beauftragt, den Roboter lahmzulegen. Der Konflikt dieser Story zeigt sich beim Widerstand des Ersten Offiziers, der gleichzeitig als Politkommissar der Erdregierung agiert und den Kapitän absetzen will.

Dem Diver gelingt es aufgrund seiner Fähigkeit in die Schaltkreise des Roboters einzudringen, diesen kurzfristig zu deaktivieren, bis die in der untersten Klasse eingefrorenen Bergleute aufgetaut werden, um in ihrer Gesamtheit den Roboter auszuschalten.

Nicht schlecht. Man merke sich den Namen des Autoren.


lunedì, ottobre 07, 2013

Fandom Observer 292

Zuerst sehe ich den integrierten Fanzine-Kurier. Mit „Phantast“ und „Exodus“ werden 2 Fanzines besprochen. Sicher interessant, aber von der Quantität her ist es schon mager, wenn ich an meine aktive Zeit denke, wo wir ein Fanzine nach dem anderen durch die Abzugsmaschinen genudelt haben.

Es gibt einen Rückblick auf 30 Jahre SF Club Baden-Württemberg. Dann wie üblich TV-Serien-, Buch- und Filmbesprechungen.
Ein deutscher Kleinverlag sucht für eine internationale Anthologie Geschichten von englisch-, französisch- und spanischsprachigen SF-Autoren. Geplanter Titel „Around the World in eighty Stories“. Na, wenn das man gut geht, lol. Ich kann mir von englischsprechenden Lesern nicht vorstellen, dass die auch französich und spanisch können.
Ich versuche mich schon jahrelang am portugiesischen und habe die Sprache immer noch nicht hundertprozentig drauf.

lunedì, settembre 30, 2013

Analog, Nov. 2013




Analog Science Fiction and Fact, November 2013

„Copper Charley“, die Story von Joseph Weber, fand ich ganz gut. Protag ist der Boss einer Abbau-Unternehmens. Coal Mining in Virginia. Steht nicht gut um die Kohle dort, obwohl sie noch immer in Kraftwerken verheizt wird. Ist, wie wir wissen, Umweltverschmutzer. Und dass Bergspitzen weggesprengt werden, um schneller an die Kohle heranzukommen, gefällt den Umweltbehörden auch nicht besonders. Auch deshalb, weil bei Regenfällen, der ganze Modder ins Tal saust und die Anwohner dort krank werden läßt.

Prozesse häufen sich, der Protag denkt an die Bahamas; dann erzählt ein Freund von einem Botaniker, der Pflanzen züchtet, die Kupfer abbauen, um schneller an Energie zu kommen. Eine neue Anwendung tut sich auf. Die Berge werden bepflanzt, die Pflanzen mit dem Kupfer geerntet. Bis sich die Erträge verringern. Man sucht Pflanzen mit längeren Wurzeln.

Tja, und dann steht die Umweltbehörde wieder auf dem Plan. Sie beschwert sich, dass den Bewohnern das Wasser ausgeht, lol. Und der Protag denkt wieder an die Bahamas.

Das ist SF der nahen Zukunft. Unbeabsichtigte Konsequenzen. Von denen wird es auch im Real Life genug geben.

Google Glass


Google Glass

In der letzten „Business Week“ wurden einige potentielle Anwendungen für die Google Brille angedeutet. Zum Beispiel hat ein Chirurg damit eine Knieoperation gefilmt und an seine Studenten übertragen. Er hatte eine der 10000 Brillen bekommen, die Google an Schulen verteilt oder für 1.500 USD im voraus verkaufte.

Man schätzt, dass sie für 600 bis 800 Dollars in einer Stückzahl von 3 Millionen nächstes Jahr auf den Markt kommen wird. Vermutlich wird sie vor allem beruflich eingesetzt. Bosse schärfen schon ihre Krallen, lol. Vor allem, wenn sie daran denken, dass sie ihre Angestellten, die diese Dinger tragen müssen, überwachen können.


martedì, settembre 24, 2013