Coversong Roads

domenica, giugno 17, 2007


Vorbereitung auf einen SL Poetry Slam


Ich hatte die Idee, in Second Life in der Oasis einen Poetry Slam zu veranstalten. Mit anderen Worten, Gedichte auf der Tanzfläche einem Publikum vorzutragen. Nova, die Clubchefin wird versuchen Poeten anzuschreiben und für dieses Event zu gewinnen.

Als Dilettant werde ich mich auch daran beteiligen. Drei Gedichte habe ich bereits verzapft. Sie sind auf Englisch, ein Handicap. Nur was solls, dabei sein ist alles.

Me and you

My heart so large
encompasses all those nations
listens to reggae, whose vibrations
let it feel to be in charge

I command MY second life
and that’s enough
truthfulness, no bluff
harmony, no strife

let me let you go with the flow
let me, let me feel you well
and even when first life is hell
here you got a life to grow

my heart yes yearns to be your guide
In this confusion find your way
holding your first live at bay
I am the angel at your side.


In the morning

the morning sun that winks at me
and I think ‘shit what was her name’
and then ‘this is a game’
feel like a drunken bumblebee

Slowly starts the life again
the sub she gets her handcuffs on
I go to smoke the second bong
waitin for the first rain in vain

When I get up you go to bed
Wonder Woman is that you?
the only love that could be true
I never see you though, how sad

I smoke a joint and feel at ease
I chill and see the morning sun
a griefer comes and draws his gun
like shoot me into orbit please

Then love hits I am thunderstruck
breakfast is ready shouts my wife
I got a call from real life
bad morning this I’m out of luck.




Downtime

My avatar is on vacation
can’t teleport, cant change the light.
That is so wrong, that is not right,
I go to the United Nations.

You have been here and now are gone,
off the screen which now is grey
I love you girls, what can I say
six hours off, that is too long.

Forever it’s in Real Life
downtime to eternity
in Second Life its not to be
down time is from one to five.

mercoledì, giugno 13, 2007

Fantasy & Science Fiction, May 2007

enthält einige gute Geschichten, von denen mir ‘Kaleidoscope’ von K.D. Wentworth am besten gefiel.

Ally Coelho, pensionierte Buchhändlerin, 51 Jahre alt, hatte sich auf ein monotones Leben eingerichtet, zumal sie unglücklich verlaufende Beziehungen hinter sich hatte. Auf einmal merkte sie jedoch, nichts würde mehr sein wie früher.

Zum einen kündigte Allys beste Freundin Melinda an, sie würde heiraten und die Flitterwochen in Schottland verbringen. Danach hörte Ally, dass Melinda ihren Verlobten in einer Bingohalle mit einer anderen erwischt und ihm den Laufpass gegeben hatte. Danach ging es Schlag auf Schlag: Lynn und Carl, andere Freunde Allys, gingen mit ihr Essen und brachten einen Freund mit. Barry, so hieß er, erschien am nächsten Tag vor Allys Haustür und war plötzlich kahl. Er war auch kein Zoowärter mehr, sondern Versicherungsagent. Und so ging es weiter: Die Barrys wechselten in einem fort. Das Universum spielte Ally einen Streich, oder waren es mehrere Universen.

Gut fand ich, dass nichts erklärt wurde. Es war einfach so wie es war. Und der Leser wird konfus wie Ally selbst, bis sie sich für ihren Barrys entscheidet und damit für eines der Universen.


Parallel-Universen sind gar nicht so abwegig. Es gab einen Artikel im ‘Scientific American’ darüber. Nehmen wir an, der Weltraum ist unendlich gross, dann kann es unendlich viele Universen geben mit Planeten, die wie die Erde aussehen. Und mit Menschen, die das Gleiche tun wie auf der Erde, oder auch nicht. Ich spiele auf die Barrys an und für Ally war es sicher eine Qual, sich von diesen Universums-Barrys hofieren zu lassen.

martedì, giugno 12, 2007

Mein PC macht es nicht mehr.

Vor einigen Tagen hatte ich einen Power Surge. Der Strom war kurz weg und dann kam er wieder. Danach sah ich eine Errormeldung beim booten.
Und nun, nachem ich meine neue Digital Kamera anschliessen wollte, geht ueberhaupt nichts mehr. Ich schreibe jetzt mit meinem Laptop und ohne Umlaute. Memory nur 612 Meg.
Zu wenig um im Second Life herumzulaufen. Ich halte mich auf meiner Plattform auf und mache Yoga, hoere klassische Musik, raeume mein persoenliches Inventar auf. Habe noch
ueber 3000 Positionen. Ich versuche sie auf das Wesentliche zu reduzieren. Nicht einfach, weil jeden Tag wieder etwas Neues hinzukommt.

lunedì, giugno 11, 2007

Asimov’s Science Fiction, June 2007

Neal Asher’s ‘Alien Archeology’ ist spannend. Hier macht es Spaß eine aus zwei Perspektiven geschilderte Handlung zu verfolgen. Politie, eine interstellare Organisation, hat sich dorthin ausgebreitet, wo einst drei Rassen herrschten, von denen zwei untergegangen und die dritte, die Atheter, dem technologischen Vernichtungsfeldzug nur dadurch entkommen konnte, indem sie sich künstlich in Tiere zurück entwickelte, in Wesen ohne Intelligenz und Zivilisation. Sie wurden zu Gabbleducks, glichen riesigen Buddha-Statuen mit Augenkaskaden und einem entenähnlichen Schnabel.

Vor diesem HIntergrund spielt sich der Kampf um einen Memstore ab. Ein Gerät, das auf einem Asteroiden gefunden und der Politie-Regierung zur Verfügung gestellt werden sollte. Man nahm an, der Memstore enthielte das Gesamtwissen der Atheter.

In der einen Perspektive verfolgen wir, wie Jael, eine Schmugglerin sich des Memstores bemächtigt. In der anderen, wie der geschundene Ex-Politie Agent Rho sich daranmacht, den Memstore wieder an sich zu reißen.

Jael, führt einen Gabbleduck mit sich und verbündet sich mit Penny Royal, einer frei herumlaufenden Künstliche Intelligenz, um die Memory in den Gabbleduck zu laden, aus ihm einen Atheter zu machen. Es funktioniert nicht. Der Gabbleduck bleibt Gabbleduck, Jael und Penny Royal werden vernichtet und Rho kommt mit einem blauen Auge davon. Spannend bis zum letzten Wort.

giovedì, maggio 31, 2007

Meine digitale Kamera hat ihren Geist wieder aufgegeben, werde mir wohl eine neue zulegen. Wie auch immer,

Der Spiegel, Nr. 22

Mit ‘Gott ist an allem schuld, der Kreuzzug der neuen Atheisten’ bringt der Spiegel im Grunde nur Selbstverständliches. Nur sehen das nicht alle so, lol.

Ich zitiere aus dem Spiegel: ‘Die Zeit ist reif für neues atheistisches Denken.’

‘Ich glaube nicht, und das ist auch gut so.’

‘Wenn es um Zeus, Apollo, Ra, Wotan, das Goldene Kalb oder das fliegende Spaghettimonster geht, sind Sie doch auch ein Atheist. Ich setze nur eben einen weiteren Gott auf die Liste.’

‘Der alttestamentarische Gott ist einer der unangenehmsten Charaktere der Literaturgeschichte. Eifersüchtig und ungerecht, ein Rassist, Schwulenhasser und Kinderkiller, ein übler Korinthenkacker, Megalomane und ethnischer Säuberer.’

‘Stellen wir uns eine Welt vor ohne Religion. Es gäbe keine Selbstmordbomber, keinen 11. September, keine Kreuzzüge und Hexenverfolgungen, keinen Israel-Palestina Konflikt, keine Massaker in Bosnien, keine Verfolgung von Juden als Christenmörder, keine Nordirland-Unruhen, keine hochgeföhnten Fernsehprediger in schimmernden Anzügen, die leichtgläubigen Leuten ihr Geld aus der Tasche ziehen.’

Die letzten drei Zitate stammen von Richard Dawkins, dem Autoren des ‘Das egoistische Gen’. So wie ich es verstand, meint er in dem Buch, das wir ohnehin nur gengesteuert sind und alles andere, wie wir denken, was wir fühlen, völlig belanglos ist.

Hier die zehn Gebote des Atheisten:

1. Du sollst nicht glauben
2. Du sollst dir kein Selbstbildnis machen und es Gott nennen
3. Du sollst keinen Gott neben dir dulden
4. Du sollst keinen Schöpfer haben
5. Du sollst deine Kinder ehren und sie deshalb mit Gott in Frieden lassen
6. Sei gut auch ohne Gott
7. Du sollst keine anderen Götter neben der Wissenschaft haben
8. Liebe deinen Nächsten ohne schlechtes Gewissen
9. Du sollst den Sabbath nicht ehren
10. Du sollst nicht knien als Schöpfer

Wie dem auch sei, und wenn Dawkins und Konsorten tausendmal Recht haben, und sie haben Recht: Menschen glauben und machen diese Welt zu einem düsteren Ort.

martedì, maggio 29, 2007

Den festen Job habe ich schon wieder aufgegeben.

Ich kam bei Utopia an, wollte wissen wo ich eine Toga herbekommen konnte, fragt zig mal nach und bekam keine Antwort. Das ärgerte mich, so kündigte ich den Job. Nun bin ich in Second Life wieder ohne Arbeit, aber auch nicht abhängig, was mir lieber ist, als bei irgendwelchen Dusseln angestellt zu sein.

lunedì, maggio 28, 2007



Start-Up

Tanzen und weibliche Avatars ins Bett zerren reicht auf die Dauer nicht aus. So mache ich mich auf und suche nach anderen Tätigkeiten.

1. Massage, 2. Consulting, 3. einen festen Job.
1. Massage

In der Oasis & Tiki Bar gibt es einen Massageraum mit drei Betten. Aika Pera, Lilly Lane und ich haben mit Erlaubnis der Besitzerin dort ein Plakat aufgehäengt in der Hoffnung, Kunden zu ködern, die unsere Massagen bezahlen. Kein einfaches Unterfangen, da dort jeder massieren kann, wann, wenn und wen er will.


2. Consulting

mend broken hearts counseling service

"better be passionately unhappy than snore in happiness" (Romy Schneider)

In SL we notice an ongoing tendency of unhappy companionships with heart wrenching outcome which in ultimate consequence lead to separations. That hurts, that hurts a lot. You may perceive a sense of emptiness, that your second life is without sense and direction.

Let me get you life back on track by talking to me and getting the answers which may help you to plan ahead in order to get a new fullfilled second life.

Visit my studio and make an appointment. If I am not on-line send me an off-line IM. I will get back to you as soon as possible.

Charges: 100 L$ for half an hour.

Das ist meine Werbung in SL, wird wohl dauern, bevor Kundschaft eintrudelt. Aller Anfang ist schwer.


Einen festen Job. – UTOPIA Inc.



Ich bekam ihn bei der UTOPIA Inc., einer Dienstleistungsgesellschaft, für die Tänzerinnen, Escorts und Sicherheitspersonal arbeiten sollen. Ich auch, als Dolmetscher und Pressesprecher. Darüber hinaus wird ein Laden aufgemacht. Es gibt bereits ein Tanzlokal mit drei Sälen. Einen Garten für formale Tänze, und zwei Säle für die Mitglieder der UTOPIA Inc. Zusätzlich existieren Räume, in die sich Klienten mit den Escorts zurückziehen können.

Gestern wohnte ich dem Briefing bei. Es ging darum, Ideen für wöchentliche Events zu finden, mit denen die Gesellschaft populär gemacht werden soll. Ich steuerte ‘Wet T-Shirt Contest’, und eine Art ‘King of the hill’ bei, in denen knapp bekleidete Frauen auf einem Brett über dem Swimmingpool sich gegenseitig ins Wasser schubsen. Die letzte auf dem Brett bekommt einen Preis. Ich schlug Poesie als weiteres Event vor, in der bestimmte Wörter enthalten sein sollen. Am nächsten Sonnabend starten wir jedoch mit einem Skulpturen-Wettbewerb.

Und heute abend wird es eine Toga-Party geben.oH

venerdì, maggio 25, 2007

Fantasy & Science Fiction, April 2007

Eine Special Gene Wolfe Ausgabe. Warum? Keine Ahnung. Von Wolfe ist nur eine Story enthalten, aber er soll einer der besten SF-Autoren unserer Zeit sein. Nun denn. Es gibt einige Beiträge über ihn. Neil Gaimans “How to read Gene Wolfe”, Michael Swanwicks “The Wolf in the Labyrinth” and Michael Andre-Driussis “Gene Wolfe: The Man and his Work”.

Wenn mir auch nicht klar ist, warum Wolfe in dieer Ausgabe gefeiert wird, so sieht man einen Schimmer davon in seiner Geschichte ‘Memorare’. – Es ist mehr als das, vielleicht ein Wetterleuchten; denn die Story läuft auf mehreren Ebenen ab.

Zum einen ist die Handlung einfach. March Wildspring versucht einen Scoop zu landen, indem er im Asteroidengürtel Mausoleen aufspürt, die Verwandte Verstorbener dort errichtet haben. Eines davon, Number 19, ist ein kompletter Asteroid, aus dem noch nie jemand, der ihn aufgesucht hatte, zurückgekehrt war. Ebene 1.

Auf der zweiten Ebene sehen wir das Beziehungsgeflecht der Figuren. March nimmt Kontakt mit Kit auf, der Frau, die er seit Jahren hofiert und versucht seinen Scoop an sie zu verkaufen. Kite ist Repräsentant einer Fernsehgesellschaft und bietet March Robin Redd, eine Toningeneurin an. Später sieht er, Robin ist seine Ex-Frau, die Jim Redd heiratet hat. Sie war diesem davon gelaufen und zu Kit geflohen.

Vor diesem Hintergrund läuft die Handlung bis zu ihrem dramatischen Ende ab, als Kit auf der Flucht aus Number 19 von einer Tür zersägt wird. Alle anderen, die vorher Number 19 aufsuchten, waren dort geblieben. Sie sahen besser aus, fühlten sich gesünder und jeder Gedanke an eine Rückkehr zur Erde war ihnen abhanden gekommen. Marchs Videocamera brachte die Wahrheit an den Tag und zerstörte die Illusion.

lunedì, maggio 21, 2007

Der Spiegel Nr. 20

Die letzte Ausgabe beschäftigt sich mit der Frage “Wieviel Computer verträgt ein Kind?”. Wieviel Computer vertrage ich denn als alter Zausel? “Weniger, als ich spiele.” Es schlaucht, jede Nacht bis 24 Uhr in einem Second Life Club zu tanzen. Am nächsten Morgen hänge ich um 6:00 wieder dran. Das ist bei Typen wie mir nicht anders als bei Kindern, die Abhängigkeit von der Pixelwelt. Man kommt sicher davon los, wenn es hart auf hart geht, doch zieht diese Welt die Individuen in sich hinein. Was sagt die Neuronik dazu?

“Durch Lernprozesse bilden und verstärken sich bestimmte Leitungen, wenig genutzte verkümmern.”…. “Die betroffenen Kinder haben häufig sprachliche und motorische Defizite. Zudem besteht regelrechte Suchtgefahr, die das Gehirn bei der virtuellen Erlebnisreise zur Ausschüttung von Botenstoffen veranlasst, die dem Kind ein schnelles Wohlgefühl vermitteln..” Meine Freundin Sugarray Shnyder aus Melbourne erzählte mir gerade heute, dass sie gestern Second Life von der Platte geputzt hatte, und heute hat sie es wieder aufgespielt. Lol.

Second Life macht süchtig. Aber ich bin in guter Gesellschaft, wenn sogar die Wissenschaftszeitschrift ‘Nature’ eine Filiale in Second Life errichtet. Ideen und Personen zusammenbringen, war die Idee dafür und tatächlich gibt es in SL eine Unmenge an Konferenzen und Kursen, die Ideen und Wissen weitergeben. Parties, Sex, shoppen, kommunizieren, lernen und Geld verdienen. Kein Wunder dass man sich in diesem Leben gern aufhält.

giovedì, maggio 17, 2007

Andromeda Nachrichten 214

Dieses Nachrichten Fanzine des Science Fiction Club Deutschland ist und bleibt langweilig. Wenigstens für mich. Ich glaube, irgendwann schreibe ich eine Austrittserklärung. Deutsche SF-Romane, die dort besprochen werden, lese ich ohnehin nicht. Dann die Fanzines, die mir gleichgültig sind, dann gibt es etwas über SF-Filme und das war es schon. An den Konventions nehme ich auch nicht teil. Es war reine Nostalgie, die mich bewegt hatte, Mitglied zu werden. Ich dachte, ich könnte an frühere Zeiten anknüpfen, in denen ich als 16jähriger selbst ein Fanzine herausbrachte. Doch die Nostalgie hat sich jedoch verflüchtigt.

mercoledì, maggio 16, 2007

Analog, Science Fiction and Fact, May 2007

Die Stories dieser Ausgabe sind keine Pageturner, ziemlich dünn. Nun ja, die 3. Folge von Karl Schroeders ‘Queen of Candesce’ hingegen war ein Kliffhänger. In ihr geht es um Intrigen, Kämpfe, Spionage in dem von Schroeder skizzierten Weltgeflecht. Verena Fanning, die in Schroeders vorangegangener 4-teiligen Serie aus dem Inneren einer künstlichen Sonne einen Schlüssel entwendet hatte, der diese desaktivieren könnte, besteht in der laufenden Serie weitere Abenteuer, in denen sie ihre Kaltblütigkeit unter Beweis stellt. Der dritte Teil endet als Kliffhänger, es geht um eine Entscheidung auf Leben und Tod, die aber erst im nächsten Teil der Geschichte getroffen wird.

venerdì, maggio 11, 2007

Analog, Science Fiction and Fact, April 2007

Irgendwann wiederholen sich die Themen doch, mit dem Mindwiping zum Beispiel. Las schon mehrere Stories dieser Art. In der Geschichte ‘Trial by Fire’ lässt Shane Tourtellotte ein Team von Wissenschaftlern Mindscanning an Verbrechern durchführen und sie in einem Symposium darüber in Washington berichten. Es ist natürlich mehr als das. Gehirnareale, in denen sich abartige Gedanken manifestieren werden durch den Gehirnabdruck normaler Menschen überlagert.
In dem Moment, in dem die Vorträge ablaufen, wird Washington von einer ausländischen Macht mit einer Atombombe attackiert. US-Kollaborateure werden gefasst und einem Mindwiping unterzogen. Die Geschichte endet damit, dass beschlossen wird, an jedem US-Bürger einen Scan durchzuführen, um Verbrechen von vornherein auszuschliessen.

Ist das weit hergeholt? Es fehlen nur die technischen Voraussetzungen, oder?

giovedì, maggio 10, 2007

Fantasy & Science Fiction, March 2007

Abgesehen von Matthew Hughes ‘The Helper and his Hero’, eine Story, die ich im vorhergehenden Eintrag kurz angerissen hatte, ist Ron Goularts ‘The Devil Bats will be a little late this Year’ erwähnenswert.

Scriptwriter Frank Kennison hat sich auf Horrorfilme spezialisiert. Filme wie Nosebleed, Nosebleed II, the invisible Mummy, The mysterious Carton of Chinese Noodles. Kennison kennt sich in diesem Genre aus und ist daher nicht überrascht, als ihm seine dritte Ex-Ehefrau von einem Geist erzählte, der sie in ihrer Villa heimsucht.
Ulrich Zillbusher, er hieß so, als er noch lebte, war Carolyns Liebhaber mit okkulten Neigungen. Sie warf ihn aus dem Haus, und als er aggressiv wurde, erschlug sie ihn mit einem Küchengerät und begrub ihn im Keller ihrer Villa. Das war sicher der Grund, dass er ihr als Geist nachstellte und ihr das Leben mit Hilfe von drei Dämonen zur Hölle machte.
Wie Frank und Carolyn Ulrich und seine Helfer mit Hilfe eines Exorzisten loswurden, reizt zum Lachen.

lunedì, maggio 07, 2007

Fantasy & Science Fiction, February 2007

Mit “The helper and his hero” knüpft Matthew Hughes an seine früheren Geschichten an. Die von ihm konstruierte innere Welt der noösphere existiert neben der realen und Guth Bandar, der Protag Hughs Stories, war im Institute for instructive improvement ausgebildet worden, in dies kollektive Unterbewusstsein einzutauchen und zu navigieren.
Er ist nicht der Einzige. Kriminelle, sektiererische Elemente interagieren in der noösphere mit dem Ziel, Bandars Versuche, einen Mord aufzuklären, zunichte zu machen. Die Einwohner der noösphere bleiben passiv bis auf einen Helden, der in der realen Welt sein Alter Ego in einem Detektiv besitzt und Bandar unterstützt.

Hughes erzeugt Spannung wie in seinen Vorgängerstories. Das Buch “The Commons” mit Bandar wird im Juni auf den Markt kommen und wird von mir ungelesen empfohlen.

domenica, maggio 06, 2007

Der Verband ist ab, aber es macht noch klick. Lol. Wenn der Orthopäde auf den Bruch drückt. Der Knochen ist also noch nicht solide. Einen Monat keine Eimer schleppen oder Gewichte heben. Ja nun. Und meine Digitalcamera machte wieder Bilder. Wieso jetzt und nicht voher, ist mir ein Rätsel.

Asimov’s Science Fiction, March 2007

In der Story ‘The Sanguine’ von John Grimsley ist Morgan einer derer, die einmal im Jahr bei Kriminellen für kurze Zeit die Erinnerung wieder erzeugen, um ihnen die Schwere ihres Verbrechens bewusst zu machen. Die andere Zeit leben sie mit gefälschter Memory ein normales Leben, so wie Morgan selbst, der sich eingerichtet hat. Doch nun ist er selbst an der Reihe. Morgan erkennt in der Beamtin, die ihn der Prozedur unterzieht, seine Ex-Frau wieder, erinnert sich daran, dass er bei einem Unfall seine beiden Söhne in den Tod geschickt hat und etwas bleibt bei ihm hängen, als er mit falscher Erinnerung sein Leben wieder aufnimmt.

Erwähnen möchte ich eine Story von Brian Stableford, ‘Doctor Muffet’s Island’. Stableford schreibt ähnlich wie Jack Williamson, der mit 98 Jahren gestorben ist. Der schrieb 1928 eine seiner ersten und 2006 seine letzte SF-Geschichte. Williamson schrieb vorwiegend Space Operas und Stableford lehnt sich daran an, obwohl die Insel Doctor Muffets auf der Erde liegt.

domenica, aprile 29, 2007


Awwww….what a story

Gerade ‘Dead Money’ von Lucius Shepard durch. Eine Wahnsinnsgeschichte über Voodo, Gangster, Poker, ein wissenschaftliches Experiment, gepackt in Spannung und Milleu. Sie ist in der April/May Ausgabe von Asimovs. Werde darauf eingehen, wenn ich meine Digital Camera wieder zum Laufen bekomme. Das Ding ist defekt. Zumindest funktioniert es nicht.

Nun, was macht mein Schluesselbein? Waechst irgendwie zusammen. Schmerzt noch, wenn ich mich nicht wie ein steifes Brett bewege. Zumindest habe ich beide Hände frei, trage einen Rucksackverband.

In Second Life, in das ich gleich wieder eintauche, habe ich inzwischen ein Dutzend Frauen auf die Matte gelegt und meine Sprachen gepflegt. Ich bin wieder da und werde von allen Fronten berichten.

martedì, aprile 03, 2007

zwangspause

durch schluesselbeinbruch. Ich schreibe nur mit der linken Hand und daher gibt es erst nach dem 17.4. neue Eintraege. Bitte um Verstaendnis.

martedì, marzo 13, 2007

Phantastisch, neues aus anderen Welten 1/2007

bringt Interviews mit Charles Stross, A. Lee Martinez, Frank Borsch, Brigitte Melzer. Von diesen ist mir nur Charles Stross bekannt. Er bringt in seinen SF-Stories und Romanen soviel Themen unter, benutzt sie zum Teil als throw away arguments in drei Zeilen. Eines von ihnen würde von deutschen Autoren zu einer Geschichte ausgewalzt mit Langeweile im Gefolge. Bin sicher, dass einige Leser nicht mit Stross Geschichten klar kommen. Der Mann verlangt viel ab. Wer jedoch genügend Gehirnzellen aktivieren kann, bekommt Lesevergnügen serviert.

Das primäre Thema dieser Ausgabe bezieht sich auf Frauen, die über die Jahre hinweg der SF mit Geschichten und Romanen Impulse gegeben haben: Margaret Cavendish, Mary W. Shelley, Bertha von Suttner, Thea von Harbou, C. Moore, Ayn Rand, Astrid Lindgren, Simone de Beauvoir, James Tiptree jr., Ursula K. Le Guin, J.K. Rowling.

Im Teil 10 seiner Werkstatt Notizen schreibt Andreas Eschbach über den Weg der Kurzgeschichte zum Roman.
Achim Schnurrer vervollständigt das Porträt von Gustav Mayrink.

Dirk Schulz schreibt über Comics und Regnier Le Dyckt über den Verlag Fabylon. Alles in allem wieder eine umfangreiche und interessante Ausgabe dieser deutschen SF-Zeitschrift.

lunedì, marzo 05, 2007

Trap Door, Robert Lichtman, Oakland, CA

So sieht ein Fanzine aus. Science Fiction Fanzine. Hat mit SF nicht viel zu tun sondern mit deren Fans. Ich weiß nicht, ob diese aussterben, doch sind die meisten schon ziemlich alt, so wie ich. Daher nichts Neues, was den Inhalt angeht. Sind viele Erinnerungen an die guten alten Zeiten, an SF-Cons vergangener Jahre, an Bekanntschaften von Leuten, die der Zahn der Zeit dahingerafft hat. Einige der Leute kenne ich von früher her. John Berry zum Beispiel, den ich als Neunzehnjähriger in Nordirland besucht hatte, still going strong in England. Zum Teil langweilig, zum Teil interessant, wie das Leben nun mal ist. Um das Fanzine weiter zu beziehen muss man einen Leserbrief schreiben und keine kurzen Floskeln. Ob es sich lohnt, das Fazine zu beziehen, sei dahin gestellt. Doch Leserbrief schreiben übt.

sabato, marzo 03, 2007






Inzwischen gäbe es eine ganze Menge über meine Erlebnisse in Second Life zu berichten. Ich beschränke mich auf ein paar Kommentare zu den Schnappschüssen, die Ihr hier seht.
Im ersten Foto tanze ich mit einem Rasta Partyhut, den uns der Diskjockey geschenkt hatte. Ort: Irie Vibes Reggae-Club.

Im zweiten Bild seht Ihr mich mit meiner Freundin Nina auf deren fliegenden Teppich. Die SL-Programmiersprache ist so ausgebufft, dass sie auf gesprochene Kommandos, auf Klicken, auf Tastendruck oder auf Events (Ereignisse) Personen und Gegenstände von einem Ort zum anderen bewegen kann.

Im letzten Bild hatte ein Griefer für mehr als eine halbe Stunde die Tanzfläche mit Bildern einer halbnackten Frau zugeschüttet. Badger, neben mir auch nur leichtbekleidet, und ich tanzten ungerührt weiter, während sich andere Leute aus dem Publikum über diese Attacke beklagten.