Coversong Roads

martedì, marzo 20, 2012

Fandom Observer 273

Die Zeit rennt.

Ich habe seit Tagen einen neuen Fandom Observer in meiner Mailbox. Muß ein paar Worte drüber verlieren, sonst werden es Wochen. „Fictionfantasy sucht die 1000 besten phantastischen Romane“. Das ist ja phantastisch, lol. Es werden Magazine angekündigt: Phantast (der Name spricht für sich), Alfonz. Das letzte ein Comic-Magazin. Unter der Artikelüberschrift „Die orbitalen Visionen des Küpperpunk Korhonen“ gibt es etwas über den SF-Autoren Thorsten Küper, der im Second Life Lesungen organisiert und etwas über das Online-Spiel Second Life selbst. Dass es 28 Millionen eingetragene Benutzer hat, bezweifle ich, aber es spielen noch einige. Ich selbst zum Beispiel singe als Klaus Thibaud Karaoke. Falls jemand von Euch dort auftaucht, sende er mir eine IM (Instant Message).

Ich lese einige Rezensionen. Wie üblich von Filmen, Büchern, Magazinen, TV-Serien. Ein neuer Perry Rhodan schreibt über seine Tätigkeit. Fandom Observer hält uns auf dem laufenden.



lunedì, marzo 19, 2012

Kim Dotcom

Megaupload.com

Gut Ding hat mal ein Ende. Kim Schmitz aus Kiel, der sich legal in Kim Dotcom umbenannte und zum Schluss diese Hütte in Neuseeland gemietet hatte, hat viel Spaß gehabt. Aber irgendwie standen die Amis nicht so drauf, dass man bei Megaupload so viel gratis herunterladen konnte. Die Amerikaner haben einfach keinen Humor. Sie ließen das Geschäftsmodell platzen. Warum ließen sie Kim und den Nutzern nicht das Vergnügen. Jetzt muss der Mann zittern, dass er an die U.S.A. ausgeliefert wird. Die sperren Leute ein und werfen erst mal den Schlüssel weg. Obwohl so eine File-Sharing Site ja nicht das Herunterladen besorgt, insofern ist es ein „Secondary infringement“. Dürfte also gar nicht strafbar sein. Ich bin also für die kostenlose Verbreitung von Kunst. Es reicht doch, wenn Künstler durch ihre Shows Geld bekommen.





sabato, marzo 17, 2012

Maker Movement, die Macher Bewegung

Maker Movement.

DIY = Do It Yourself. Es geht um Electronics. Daraus ist eine Bewegung entstanden, die von Unternehmen wie Adafruit Industries alimentiert wird. Adafruit verkauft alle möglichen elektronischen Gadgets, auch Sets, die zum Basteln herausfordern. Ich selbst habe keine Ader dafür. So vor 30 Jahren hatten ein Arbeitskollege und ich sich mal in einen Elektronikkurs an der Ingenieurschule am Berliner Tor eingeschrieben. Nach dem vierten Besuch blieben wir weg. Dieses ewige Gestöpsel und Ausrechnen von Ohm, Volt, Ampere usw. War nichts für uns.

Unternehmen wie Sparkfun Electronics versuchen zum Basteln anzuregen. Die Bewegung ist Open Source. Mit anderen Worten: Man gibt seine Ideen weiter und Quellcodes für Programme ebenfalls. So in der Art wie das Android System für Handys von Google. Das hilft natürlich, der Maker Bewegung neue Mitglieder zuzuführen.

3D Robotics stellen Baukästen zur Entwicklung von Modellflugzeugen her, auf die eine Kamera montiert werden kann. Privatdrohnen. MakerBot Industries verkauft Bausätze zur Herstellung von 3D Druckern. Wer daran interessiert ist, sollte sich das mal näher ansehen.




venerdì, marzo 16, 2012

Obamas Drohnen

Roboter auf dem Schlachtfeld.

Das Thema gewinnt an Fahrt. Noch ist es mit den Drohnen nicht soweit und man kann lang und breit darüber diskutieren, ob sie jemals Feinde erschnüffeln werden können. Gesichtsscanner, Gang, DNA? Wie auch immer: Obama steht auf Drohnen, wie der letzte SPIEGEL noch einmal bekräftigt. Unter Bush startete all 47 Tage eine, nun hebt alle 4 Tage eine ab. Um die 2000 Menschen wurden von ihr exekutiert. Was fehlt noch? Dass sie sich selbst herstellen, fortentwickeln und sich ihre Feinde selbst aussuchen und zu einem ihnen genehmen Zeitpunkt aktiv werden.

Ich wollte eigentlich hier zu einer Drohnengeschichte verlinken, die ich mal geschrieben hatte. Nur finde ich sie nicht mehr. Im Falle, dass sie mir über den Weg läuft, verlinke ich sie in einem anderen Post.



mercoledì, marzo 14, 2012

Analog, Science Fiction and Fact, May 2012

“The End of Ordinary Life” von Daniel Hatch. Nahe Zukunft. In Alaska, wo die Handlung abläuft, werden Fischerboote mit Wasserstoff angetrieben. Der Leser bekommt mit, wie Menschen in Alaska leben. Dafür ist die Handlung etwas mager. Protag Tom fliegt für die Gesellschaft seines Onkels Menschen in Alaska von einem Kleinstadtflughafen zum anderen. Die U.S.A. haben zu Kanada ein gespanntes Verhältnis, dann gibt es den Mr. Shaw, der Goldstaub nach Kanada schmuggelt. Tom soll ihn dazu über die Grenze fliegen. Ihm sind inzwischen drei Freundinnen abhanden gekommen. In einer Riesenhalle findet er sie schließlich wieder, in die er mit Mr. Shaw von der Homeland Security eingeliefert wird. Deren Helikopter hatten Tom und Mr. Shaw zur Landung gezwungen. Sie bekommen heraus, daß politisch Verdächtige in dieser Halle interniert worden waren. Shaw erzählt Tom, dass ihm ein Alien so um die zwanzig Jahre lang, den Goldstaub übergab, den er ins sichere Kanada transportierte.

Eine kanadische Einsatztruppe befreit alle aus der Halle und fliegt sie nach Kanada aus. Tom verdingt sich bei Mr. Shaw als Pilot, um ihm bei einem Projekt zu helfen, dass Shaw mit dem Alien abwickelt. Über das Projekt schweigt sich der Autor aus. Eines ist sicher, er hat etwas gegen die Homeland Security. Die Story ist flott geschrieben. Die Beschreibungen Alaskas trösten über die magere Handlung hinweg.

Robert J. Sayers „Trigger“ geht mit dem vierten Teil zu Ende. Ist es übertrieben zu schreiben, dass es unverhältnismäßig ist, wenn der angeschossene U.S.-Präsident mit einer Operation „Counterpunch“ Pakistan mit seinen 200 Millionen Einwohnern dem Erdboden gleichmachen will? Und das, weil Terroristen ein paar Bomben in einigen amerikanischen Städten haben hochgehen lassen? – Der Präsident läßt die Flieger starten.

Es kommt anders. Der auf ein paar Personen konzentrierte Link weitet sich aus. Immer mehr Menschen werden davon betroffen. Jeder bekommt mit, was der andere denkt. Damit hat ein kriegerischer Akt schon im Ansatz keine Chance mehr und die Menschen verhalten sich mehr und mehr wie ein Schwarm.










domenica, marzo 11, 2012

6.3.2012. So, ich sitze in der A319

und warte auf den Abflug nach Köln/Bonn. Meine Mutter ist mit 95 Jahren gestorben und jetzt muß die Beerdigung angeleiert werden. Ich war gerade aus Copparo gekommen, wo meine Lungen geröngt und mir wieder neue Antibiotika verabreicht wurden, da rief mich das Altersheim an, dass meine Mutter im Sterben läge. Nach einer weiteren Viertelstunde: „Nun ist sie von uns gegangen“.

Bevor ich eincheckte, hatte ich mit den den Tücken der Flughafenparkplatzverwaltung zu kämpfen. Die Parkplätze sind auf zwei Etagen angelegt. Ich fuhr wie immer zur Schranke der Rampe, die nach oben führte. Drückte den Knopf. Kein Ticket. Wieso? Und führ meinen Jeep zurück. Die Ampel war rot. Die Ampel für die Erdgeschossrampe jedoch war grün. Normalerweise war es umgekehrt. Ich fuhr ins Erdgeschoss, auf gleicher Ebene also. Dann sah ich, dass die Parkplätze durch diagonale Bänder abgesperrt waren, mit einem Schild, was androhte, daß widerrechtlich geparkte Wagen abgeschleppt werden würden. Doch standen andere Wagen bereits auf einigen dieser Plätze. Ich stelle meinen dazu. Die Ampel war grün, ich hatte mein Ticket, die Verwaltung ist bescheuert und das ist Italien, wo man riskieren muss.

Das Flugzeug rollt rückwarts aus der Position. Das Altersheim hatte mir freundlicherweise ein Beerdigungsinstitut vermittelt. Die benötigen eine Scheidungsurkunde meiner Mutter. Mir ein Rätsel, wo ich die hernehmen soll und warum die für eine Beerdigung gebraucht wird. Wir werden sehen. Ich habe ein One-Way Ticket gebucht, da ich nicht weiß, was auf mich zukommt. Dauert es zu lange, fliege ich zwischendurch nochmal zurück. Ich bin mit reichlich Lesestoff ausgestattet. Bahntickets und Hotel sind gebucht. Wir starten.

Landeanflug. In Bologna hatten wir frisches und windiges Wetter. In Köln sieht es trübe aus, dafür sind die Weiden saftig. Das Flugzeug wackelt. Zweckbauten, Reihenhäuser, der Rhein, Gleisanlagen, Autobahnen. Es regnet. So bin ich nur einige Male durch den Bahnhof gelaufen, wo ich mich im IBIS-Hotel eingecheckt habe, und habe mir bei McDonald einen MacRib reingedrückt, den es in Italien nicht gibt. Bei RTL2 sah ich mir die Stonehenge Apocalypse an. War etwas wirr, denn mir wurde nicht klar, warum mittels Stonehenge und Pyramiden Terraforming gemacht wurde, indem man Asche in die Atmosphäre blies. Ich schrieb schon mal über einen Vorgang dieser Natur, daß Pflanzen, Tiere und dann auch Menschen durch mangelnde Sonneneinstrahlung eingehen würden. Doch das mit Absicht? Wofür?

Der Negativposten meiner Fahrt war der Anlaß. Aber meine Mutter dümpelte nur noch so vor sich hin und im Grunde war es für sie eine Erlösung. Positivposten waren Tapetenwechsel sowie der Fakt, dass man mehr Zeit zum Lesen hatte. Vornehmlich während der Bahnfahrt. Ich habe eine weitere "Scientific American" durch.

7.3. Wahnsinn, sie haben sogar russisches und arabisches Fernsehen. Ibis hat aufgestockt. Vom Kölner Dom schallten die Glocken herüber.

Scientific American, July 2010. „Is the Universe leaking Energy?“ Hat das Universum ein Leck?

Wollten wir das nicht schon immer wissen? Lol. So wie es aussieht, nein, obwohl es Energie verliert und damit dem Erhaltungsgesetz widerspricht. Ausdehnung, Rotverschiebung sind Ursachen dazu.

Medikamente können alles mögliche anrichten. Ich meine, 6 Monate Antibiotika schlucken, um Tuberkelbazillen auszurotten. Ich bin jetzt im sechsten, obwohl bei der histologischen Untersuchung meines wegoperierten Lungenknotens keine einzelne Bakterie gefunden worden war. Der hellste Wahnsinn. – Jetzt sitze ich im Zug auf dem Weg nach Hamburg. Wir überqueren den Rhein. Erinnerungen: Mein erster Job als selbständiger Programmierer war bei Reynolds Tobacco in Köln gewesen. 1987. Ich hatte ein kleines Zimmer in der Innenstadt und konnte den Rosenmontagszug von dort aus fotografieren. ABAPs (allgemeine Berichtaufbereitungs Prozessoren) waren noch Assembler Makros. Später wurden es Interpreter Programme. Aber das war Zukunft.

Zurück zum Magazin: „DNA Drugs come of Age“.Ironisch, mit welchem Optimismus Forscher schreiben, wenn sie über ihre Arbeit an Medikamenten berichten. Jahre später fallen die meisten in klinischen Tests durch. Es fehlt, so sehe ich es, eine Killermethode. In positivem Sinne natürlich, lol. Eine Methode, mit der sich Medikamente schnell und sicher entwickeln lassen. Hier werden zwei Wege bschrieben, Impfstoffe herzustellen. Zum einen mit Plasmiden, zum anderen mit Adenoviren. Plasmide sind kleine DNA-Ringe, die Proteine eines Pathogens produzieren, wenn sie in Körperzellen eingeschleust werden. Das Protein ruft eine Immunreaktion hervor. Nur war diese beim Test nicht stark genug. Der Autor beschreibt die Anstrengungen, die unternommen wurden, um die Reaktion zu verstärken.

Interessant war der Artikel „War Machines“ Roboter auf dem Schlachtfeld. Darüber habe ich, glaube ich, schon geschrieben. Zu dem Thema gibt es auch gut geschriebene SF-Stories. Ich erinnere mich an eine, in der die Menschheit ins Innere der Erde geflüchtet war, dort lebte und den Robotern auf der Oberfläche die Kriegsführung überlassen hatte. Von diesen wurden die Menschen über die Kampfhandlungen ständig ins Bild gesetzt. Bis eines Tages die Neugier eines Menschen, der sich zur Oberfläche gearbeitet hatte, auffliegen ließ, dass die Roboter schon seit Jahren miteinander Frieden geschlossen hatten, die Menschen jedoch im Unklaren ließen, damit diese nicht wieder an die Oberfläche kamen um Sch... zu bauen.

Die Anzahl unbemannter Systeme fürs Schlachtfeld wächste rasant. Die U.S.-Streitkräfte besaßen 2003 noch nichts davon. 2004 waren es schon 150. 2005 waren es 2400 und heutzutage gehen sie weg wie warme Semmel.

Inzwischen gibt es welche, in denen der Soldat an seinem Heimatort den 8-Stunden Tag an einem Joy-Stick verbringt, mit Drohnen ein paar Talibanen killt und abends wieder zu Haus bei seiner Familie ist.

„Hun, wie war dein Tag?“ „Ach nichts besonderes. Wieder ein paar Terroristen weniger.“ „Willst du noch ein paar Kartoffeln, Schatz?“

Der Autor warnt davor, dass sich unbemannte Systeme verselbständigen könnten. Darüber gibt es ja auch Stories. Dann wird es natürlich interessant. Besonders für U.S. Amerikaner und deren Gegnern. Schnarchnasen in Italien kriegen so etwas nicht auf die Reihe. Vielleicht ganz gut so.

Wo sind wir jetzt? Ah ja, Essen. Mit „Clean Energy from filthy Water“ wird ein System vorgestellt, mit dem in Kalifornien einige Kommunen aufbereitete Abwässer in die Tiefe pumpen, wo sie auf vom Magma erhitzte Felsen treffen, Dampf erzeugen, der Turbinen antreibt, die Strom herstellen. Clever.

„Winged Victory“. Das kann man kurz abhandeln. Man nahm früher an, dass sich Vögel erst nach dem Aussterben der Dinosaurier entwickelten. Durch neue Funde und DNA-Checks wurde offenkundig, sie existierten schon zu Saurierzeiten und überlebten die Katastrophe, welche die Dinos dahinraffte.

Der letzte Beitrag nun „How Babies think“ ist auch interessant. Kognitive Psychologen stellten bei Tests mit sehr jungen Kindern, dass ihr Gehirn wie das von Wissenschaftlern arbeitet. Kinder experimentieren auf Teufel komm raus, sie sind geschickte Statistiker. Experimente wie diese werden unbewußt durchgeführt. „Babies are designed to learn,“ behauptet die Autorin Alison Gopnik, Psychologieprofessorin und Professor der Philosophie. Erwachsene hingegen müssen sich anstrengen, und ich erst mal, lol. Mein Portugiesisch ist immer noch unter aller Sau. Aber irgendwann klappts. Die Zeit, die Zeit... Ich schreibe diesen Blog und auf dem anderen PC sehe ich Blob. Nur den Trailer, denn jetzt kommt schon auf Winamp „The amazing transparent Man.“ Portugiesisch also. Wenn ich meine Kur hinter mich gebracht habe, wird ein Opel Insignia bestellt, damit ich wieder längere Strecken hinter mich bringen kann. Mein oller Opel Omega ist inzwischen 24 Jahre alt. Der macht es nicht mehr. Dann gehts runter zur portugiesischen Algarve. Faro hat auch ein IBIS-Hotel.

Dauert nicht mehr lange, dann bin ich in Hamburg. Ich lese im SPIEGEL den Artikel von dem Tod eines amerikanischen und eines deutschen Soldaten. Wie wird er in der respektiven Heimat aufgenommen? Zitat: „Viele Bundeswehrsoldaten vermeiden es, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Zu viele haben schon erlebt, dass ihnen „Mörder“ hinterhergerufen wird. (Fast forward: US-Soldat erschießt schlafende Dorfbewohner) so stehts in einem anderen Spiegel. Jetzt würde mich nicht wundern, wenn U.S. – Soldaten als Mörder bezeichnet werden würden. (Fast backward)

Diese Rufer sind Idioten. (Nach der neuesten Spiegel-Notiz bin ich mir jedoch nicht mehr so sicher) Dies gab es, als ich in den 60ern Soldat war, noch nicht. Ich war immer in Uniform aus der Kaserne gelaufen. War doch bequemer. Stiefel aus, Halbschuhe an und weg. Einmal hatte ich in der Hast einen Ausgehschuh und einen schwarzen Turnschuh angezogen. Das merkte ich erst, als man mir auf der Rückfahrt in der Hochbahn auf die Füße starrte. Ouch, lol.

10.3. Ich sitze wieder im Zug. Heimfahrt. Gerade Münster hinter mich gelassen. Im Zug läßt sich einfach besser lesen und schreiben. Schweizer Waggons, härter und unbequemer. Endstation Chur. Bis jetzt ist alles reibungslos verlaufen. Ich hatte sogar die Scheidungsurkunde gefunden und nachgereicht, obwohl mir noch immer nicht klar ist, wozu man eine Scheidungsurkunde für eine Beerdigung braucht. Diese wird auf Wunsch meiner Mutter anonym durchgeführt. Ich halte so etwas für modern und zeitgemäß und unkompliziert.

Und schließlich. Ein Parkautomat war kaputt. Der Parkplatz noch abgesperrt. Aber mein Wagen war nicht abgeschleppt.







sabato, marzo 03, 2012

Scientific American, March 2010

Learning the hard way. So um um 1860 wurde offenkundig, dass amerikanische mit Baumwolle beladene Schiffe oft Feuer fingen. Es lag an Bullaugen, die im Gegensatz zu den auf europäischen Schiffen wie Brenngläser wirkten.

Bei „The Moon that would be a Planet“ geht es um Titan. Dieser Saturnmond ist größer als der Planet Merkur. 2005 wurden von der Huygens Sonde interessante Aufnahmen gemacht. Auf Titan gibt es Seen, Dünen. Nicht aus Wasser, nicht aus Quartz, vielmehr Seen aus Methan, Sand aus Hydrocarbon, dunkel wie Kaffeesatz. Der Titan dreht sich alle 15 Erdtage um sich selbst, seine Atmosphäre ist um etwa 200 Grad kälter.

In „The Brain´s Dark Energy“ wird im Grunde das behauptet, das ich bei der Kurzbesprechung eines Spiegel Interviews mit einem Hirnforscher erwähnte. Das Gehirn sei auch in Zeiten stark beschäftigt, von denen man annahm, es würde eine Ruhepause einlegen. Tätigkeiten, die in keiner Relation zu einem externen Ereignis stehen. Forscher nennen es „dunkle Energie des Gehirns“, weil sie nicht wissen, was da passiert. Man nimmt an, Planung und Organisation, von dem unser Bewußtsein nichts mitbekommt.

Und mal wieder etwas über Nuklearfusion: „Fusion´s false Dawn“. Wahrscheinlich trügt mich die Erinnerung. Aber war da nicht mal was mit einem Tauchsieder und wie Physiker behaupteten, damit könnten sie eine Kernfusion erzeugen? Das war ein Witz. Physiker träumen weiter. Auf kleinstem Raum die Sonne nachahmen. Ein System benutzt Laser, das andere versucht Plasma durch Magnete zusammenzuhalten. Zum einen gibt es die National Ignition Facility (NIF) in Livermore, Kalifornien mit ihren 192 Lasern, die auf eine Zielkammer mit einem „Goldhohlraum“ feuern. Die außere Schicht eines Zielkügelchen wird abgebrannt und das Innere auf eine hundertfache Dichte von Blei komprimiert. Dieser plötzliche Anstieg von Dichte und Temperatur soll die Verschmelzung erzeugen.

Mit Wasserstoff fängt es an. Seine Isotopen Deuterium und Tritium werden zusammengepresst. Es entstehen Helium, ein Neutron und Energieüberschuss. Das war das Lasermodell. Der ITER in Frankreich hingegen will versuchen, Plasma von Deuterium und Tritium zu erzeugen. Starke Magneten sollen dafür sorgen, dass das Plasma an Ort und Stelle bleibt. Miktrowellen werden benutzt es auf über 150 Millionen Grad zu erhitzen. Nur in Praxis klappt das nicht. Bei ITER schon deswegen, weil er noch gar nicht fertig gebaut ist, lol. Doch, Versuche gab es ja schon. Und die Forscher arbeiten weiter daran. Die Fusion müsste kontinuierlich ablaufen. Schließlich ist es das Zielt, daraus Energie für die Bevölkerung zu erzeugen. Zur Zeit hört die Fusion nach Sekundenbruchteilen auf und das Plasma flutscht aus seiner Umklammerung..

„Evolution of Minerals“. Auf der Erde gibt es die meisten von ihnen, so um 4000. Ist doch eine Menge. Die ersten entstanden, als Sonnen anfingen zu explodieren. Mikroskopische Kristalle aus Diamanten und Graphit. Kohlenstoff also. Ur-Mineralien. Unsere Sonne fing an, sich vor 4,6 Milliarden Jahren zu entzünden. Das, was (einen Beitrag zuvor) die Fusionsspezialisten auf der Erde vorhaben, Der um die Sonne kreisende Staub, in ihrer Hitze gebadet, formte sich zu Klumpen aus Eisen-Nickel Legierungen, Silikaten etc. Es entstanden Meteore und in unserer Zeit SF-Stories, in denen wagemutige Bergleute mit ihren Raumschiffen diese Himmelskörper aufsuchen und ausbeuten. Die Erde selbst verwandelte sich im Verlauf ihrer Geschichte. Vor 4,4 Milliarden Jahren sah sie aus wie wir uns den Hades vorstellen, bestand aus Basalt, Magma und Lava. Ich habe kein Interesse, einzelne Mineralien wie Tourmalin etc, die durch Schmelzvorgänge enstanden, aufzuzählen. Später fing die Erde an zu rosten, als der erste Sauerstoff entstand. Neue Mineralien. Schließlich kamen Kälteepisoden, und wieder entstanden andere. Dann fing es an zu grünen. Mal sehen, was danach kommt. Wahrscheinlich ein Wüstenplanet. Wüst ist er ja schon, lol.

Der nächste Artikel „Toxic Gas Life Saver“ hätte von Gutenberg stammen können; denn in Leserbriefen der folgenden Ausgabe schrieben einige Forscher, darüber hätten sie schon vorher berichtet, nämlich, dass der nach faulen Eiern riechende Schwefelwasserstoff, in 800 Teilchen per Million (ppm) eingeatmet zum Tode führen würde, in noch winzigeren Mengen jedoch benevolente Effekte habe. Das Gas könnte dazu verwandt werden, Schlaganfälle, Infarkte und Bluthochdruck zu behandeln. Würmer, die einer niedrigen Gaskonzentration ausgesetzt sind, würden 70 % länger leben. Ich frage mich, was ist mit Stinkbomben, und wo bekomme ich die in Italien her, und was würde meine Frau dazu sagen, wenn ich jeden Tag eine in der Wohnung losließe?
„Worm Charmers“. Das habe ich schon gewußt. Schließlich heißen sie Regenwürmer. Wenn es regnet, kommen sie an die Oberfläche. Im Artikel wird nun festgestellt, dass die Würmer auf die Oberfläche flüchten, wenn der Boden vibriert. Toll. Ich erinnere mich an die Zeit, als ich bei Reemtsma in Hamburg Othmarschen arbeitete. Die Fenster gingen von der Decke bis zum Boden und boten eine herrliche Aussicht auf den Park, der sich bis zur Elbe hinabzog. Reemtsma hatte sogar Kellnerinnen. Sicher ist es jetzt auf Selbstbedienung umgestellt. Im Park sah man Möwen, die auf dem Gras herumtrampelten, um den Boden zum Vibrieren zu bringen und Regenwürmer zur Flucht an die Oberfläche zu veranlassen. Grund für die Flucht war lt. Artikel die Furcht vor Maulwürfen. In den U.S.A. gibt es professionelle Wurmsammler, die Eisenstangen in den Grund schrauben und damit im Boden Schwingungen erzeugen. Nur eine andere Methode.

Zum Schluss werden Klimakontroll-Experimente beschrieben, in denen schon mal vorweggenommen wird, was noch auf uns zukommt, wenn wir die Erderwärmung nicht in den Griff bekommen. Erderwärmung??? Im Februar war es saukalt.




sabato, febbraio 25, 2012

Analog, Science Fiction and Fact, April 2012

Kevin J. Andersons “A delicate Balance” hat mir deshalb gefallen, weil der Autor versuchte, die Story mit einem Twist zu beenden. Das Setting: Die Antorra Kolonie. Der Planet war nicht so gastlich wie die Messergebnisse der vorausgeschickten Sonden versprochen hatten. Die Chloratmosphäre war nicht atembar. Kolonisten lebten unter Kuppeln. Treibhäuser gaben Nahrung für maximal 174 Personen her. Und 174 Kolonisten waren es, die dort lebten. Starb einer von ihnen, durfte ein Kind gezeugt werden. Die Protag Berenda erwartete ein Kind, obwohl es nicht im Plan vorgesehen war. Ihr Vater, Stationsleiter und der Älteste von ihnen war bereitete sich zum Sterben vor. Berenda gefällt es nicht und sie bringt den Vertreter des Stationsleiters und dess geplanten Nachfolger um. Er war ihr schon immer unsympatisch, lol. Berenda gebärt unter Narkose. Als sie aufwacht, erhält sie die Nachricht, dass ihr Vater sich mit Würde der Euthanasie unterzogen hat. Man drückt ihr die beiden Zwillinge in die Arme. – Obwohl man sich so eine Möglichkeit hätte vorstellen können, ist man, so sehe ich es, davon abgekommen, weil die meisten Stories nicht mehr überraschend enden. Sie klingen aus, wie nassgewordene Feuerwerkskörper.

Der dritte Teil der vierteiligen Story „Trigger“ von Robert J. Sawyer lohnt sich deshalb zu erwähnen, weil der Autor es versteht, aus der Tatsache, dass Menschen aus einer Gruppe Erinnerungen bestimmter Mitglieder sehen können, Stoff für die Handlung herauszuholen. Das Beispiel einer Frau, die von ihrem Vater als Kind mißbraucht worden war und sich dessen nicht mehr bewußt ist, und jetzt in einer Washingtoner Klinik ihrem Vater eine Niere spenden will. Ein Secret Service Agent ist geistig mit dem Vater verlinkt und sieht die Erinnerung dieser Person über den Mißbrauch. Er stellt den Vater zur Rede, der zieht ihm die Pistole aus dem Holster, bedroht ihn und wird von einer Agentin erschossen. – Sawyer bringt es fertig, aus den 1 : 1 – Links Begebenheiten zu konstruieren. Jedoch ist dies nicht das Hauptthema. Schließlich geht es darum herauszufinden, wer hinter dem Attentat auf den Präsidenten der U.S.A. steht.


martedì, febbraio 21, 2012

Asimov´s Science Fiction, March 2012

 
“Golvan´s Ascent” von Tom Purdom war eine ganz gute Story. Nicht, dass sie bei mir einen Sense of Wonder erzeugt hätte. Vermutlich bin ich dafür auch schon zu alt, aber auch so, sie hatte keine besonderen Attribute, war aber spannend.

Golva gehört der Spezies der itiji an, einer intelligenten Katzenart. Er hat sich eine Anhöhe emporgearbeitet, auf der Menschen gelandet waren. Willentlich läßt er sich einfangen, nicht wissend, dass sich unter den Menschen Amel, ein Sadist befindet, der Vergnügen daran hat, Golva Stromstöße zu versetzen. Die Story ist simpel. Leza, eine Wissenschaftlerin der Expedition gewinnt Golvas Vertrauen, und flieht mit ihm die Anhöhe hinab, nach dem sie ebenfalls mit Amels Elektroschocker Bekanntschaft gemacht hat. Sie werden verfolgt. Golva, unter dessen Spezies bereits ein Paar von der Erde lebt, dass sich von der Expedition getrennt hatte, ruft Hilfe aus dem Wald. Die Spannung entsteht während der Verfolgung. Die Verfolger werden überwältigt und müssen den Aufstieg ohne Hilfe ihres Motorschlittens antreten. An der Story mangelt es an Glaubwürdigkeit. Es ist unwahrscheinlich, dass Sadisten zu einer außerplanetarischen Expedition eingeladen werden. Vielleicht hat Amel das Auswahlkommitee geschmiert, lol. Für ein B-Movie würde die Geschichte jedoch gut sein.

venerdì, febbraio 17, 2012

Im letzten Spiegel

gibt es ein Interview mit dem Neurowissenschaftler David Eagleman, in dem der behauptet, dass unser Bewußtsein im Gehirn eine Nebenrolle spielt. Das Hirn arbeitet an ganz anderen Projekten, wenn wir schlafen, auch wenn wir wach sind, von denen wir gar nichts mitbekommen.



Verdammt, und dabei ist mein Ich so neugierig.

Ach so, ich hatte ja mal eine Story zu dem Thema verzapft. Es ist ja schon seit einiger Zeit im Gespräch, dass wir gar nichts dafür können, wenn wir Unsinn machen. Das hat unser Gehirn ja schon eine zeitlang vorher ausbaldowert. So könnte man sich fein rausreden, wenn es denn tatsächlich so wäre.

giovedì, febbraio 16, 2012

Fandom Observer 272




Der neueste beschäftigt sich mit der „Rezi-Mafia“, lol. Was haben wir da? Blogs mit Buchrezensionen wie „Leseträume“, „Lektüreliebe“, „Liesmit“. Manchmal finden die Blogger ein gelesenes Buch nicht so gut. Manchmal? Wird schon öfter sein, lol. Das wird im Fandomobserver an einem Beispiel festgemacht. „Twinpryx: „Zwillingsbrut“ von John Asht. Ein verwegen aussehender Typ mit Bart und Schlapphut. Warum sehen gute Schriftsteller eigentlich so normal aus? Tja. Die Verlegerin beschwerte sich und drohte mit dem Anwalt und der Autor ist auch nicht glücklich. Ich lese keine deutsche SF oder Fantasy. Bringt also nichts in den Chor der Verreißer einzustimmen. Nur kann ich mir vorstellen, dass in Kleinverlagen reichlich Schrott produziert wird. Wie wäre es mit einem Lektor? Apropos Schrott. Ich werde mein 1990 produziertes Manuskript mal häppchenweise in den Blog stellen, wenn ich richtig Dampf drauf habe.



Abgesehen davon gibt es wie immer Besprechungen von Büchern, Filmen, Fernsehserien.

martedì, febbraio 14, 2012

Vector, the Critical Journal of the British Science Fiction Association. Spring 2012

Spring 2012. Hm, Frühling. Wird Zeit, daß er auftaucht. Wir haben jetzt schon über 12 Tage Schnee. Für unsere Gegend ungewöhnlich. Vor 10 Tagen hing ich mit meinem Jeep schräg an irgendeinem Abhang und wartete darauf dass der Abschleppwagen, der vergeblich versuchte, die Steigung auf der anderen Straßenseite hoch zu kommen, mich hochziehen würde, bevor ich vier Meter tief in eine Birnenplantage zu purzeln drohte. Den Abschleppwagen zog ein Laster mit seiner Winde hoch. Dann zog der Abschleppwagen mich rauf. Kurzum, Frühling ist schöner.

„Women SF-Writers: An endangered species?“ Cheryl Morgan, SF-Kritiker, E-Book Verlegerin, die vor Jahren ein Hugo-preisgekröntes Fanzine herausgebracht hatte und zwischen dem UK und den U.S.A. pendelte, hat für den obigen Beitrag herausgefunden, dass es in den U.S.A. keinen Mangel an weiblichen SF-Autoren gibt. Im Vereinigten Königreich sieht es anders aus. Deutschland hat sie nicht auf dem Radar gehabt. Welche Frau schreibt in Deutschland SF? Gibt es welche?

Einige Essays. Dafür ist „Vector“ bekannt. „Death and Transcendence in the „Forgery“ Novels of Justina Robson” heißt einer. Ein anderer “Telling the World: The Exodus-Trilogy by Julie Bertagna”. Dann gibt es den Beitrag “Singled-gendered Worlds in Science Fiction: Better for whom?“, aufgeteilt in Men-only-Worlds und Women-only-Worlds. Adam Roberts schreibt über “Science Fiction Music”. Das ist interessant, weil ich über meine virtuelle Karaoke-Aktivität jeden Tag mit Musik konfrontiert bin. Welche Musiker haben SF-Musik produziert? David Bowie, Sun Ra, Alan Parson´s Project, Tangerine Dream, Kraftwerk, Yes. Adams behandelt einige von Wissenschaftlern hervorgebrachten Thesen, wie die von Paul Stump, Bill Martin, Jenefer Robinson, Theodor Adorno. Wer sich für SF-Musik interessiert, sollte nach diesen Namen googeln.

Andrew Butler bringt einen Beitrag über John Martin, die Ausstellung seiner Bilder in der Tate-Gallery unter dem Titel „Apocalypse“. Alttestamentarische Motive wie Sinflut, Sodom und Gomorrah, Das jüngste Gericht (Mann, habe ich einen Hunger), der Turmbau zu Babel. Martin malte die Bilder im 19. Jahrhundert. Die Leute mochten diese Schinken. Dräuendes Unheil war in. In diesem Jahr hätte er sich vermutlich den von den Mayas prophezeiten Untergang der Erde vorgenommen.

Im Anschluss an diesen Essay, der Martins Lebenslauf dem Leser vermittelt, und ich finde es immer interessant zu lesen, unter welchen Lebensbedingungen sich Talente wie er entwickelten, gibt es eine Reihe von Buchbesprechungen. Hätte schon Lust, jedes einzelne Buch zu lesen. Nur habe ich schon wieder zwei „Business Weeks“, einen „Spiegel“, einen „Asimov“ und einen Jahrgang von „Scientific American“ vor mir liegen. Habe ich genug um die Ohren, oder was?


venerdì, febbraio 10, 2012

Das ist ein Hammer,

was im letzten Spiegel unter „Virtuelle Arbeitswelt“ zu lesen war. Allokation von Resourcen. Kenne ich noch aus Lehrbüchern der Volkswirtschaft. Was für Resourcen? Es geht um menschliche. Das Internet macht es möglich. Vor Jahren schon linkten Großunternehmen für Projekte ihre Spezialisten aus allen möglichen Ländern der Erde zur Arbeit an bestimmten Projekten zusammen. IBM geht jedoch einen Schritt weiter. Es hat um die 80.000 Mitarbeiter und entläßt den größten Teil von ihnen, behält nur eine Kernmannschaft, die sich um ihre Kunden kümmert. Alle anderen werden zertifiziert, entsprechend ihrer Qualifikation. Informationen über sie werden im Internet abgebildet. Interessierte Unternehmen können die Daten abrufen und die Experten für ihre Projekte auswählen. Diese müssen sich auf ihre eigenen Kosten weiterbilden, um im Rennen bleiben zu können.

Interessant, wie? Ich meine, für Maurer und Straßenbau- und Hafenarbeiter gibt es so etwas schon lange. Nur, dass die Leute angerufen werden. – Nun kommt noch der Facebook-Faktor hinzu. Die Kunden von IBM können auf der Internetseite posten, ob sie mit dem Mitarbeiter zufrieden waren oder nicht. Hat mir gefallen, hat mir nicht gefallen. Daumen nach oben, Daumen nach unten.

Für mich ist das nicht so neu. Bevor ich mich zur Ruhe setzte, tingelte ich so um die zehn Jahre als selbständiger Programmierer von Unternehmen zu Unternehmen. Hauptsächlich in den U.S.A. Hired Gun. Das Fenster für eine Gelegenheit wie diese war offen, und ich bin durchgesprungen. Ist aber nicht für jedermann. Und hier in Italien sind junge Leute vergrätzt, wenn einige Minister ihnen erzählen, dass ein fester Job illusorisch ist, und auch langweilig. Recht haben sie. Ich meine, die Minister, lol. Nur, wie ich schon einmal sagte, irgendwann fängt es an zu rappeln, wenn die Jungs nicht die Kurve kriegen und für irgendetwas Experten werden. Dann kommen heiße Zeiten auf uns zu.


Interzone 238

Enthält vier starke Stories. Schwer zu sagen, welche mir am besten gefiel. Ich nehme mir Ray Cluleys „Fata Morgana“ vor.

Der Protag, Ich-Erzähler, ein junger Mann, lebt mit seinem herrschsüchtigen Onkel zusammen; in einer Stadt, die aus dem Ozean ragt. Die beiden verrichten Dienstleistungen für die Stadt. Sie wohnen ganz oben, wo die Ärmsten der Stadt leben. Die Wohlhabenden leben unten am Wasser, Reeder, Händler. Der junge Mann bessert seinen kargen Lohn auf, in dem er Figuren aus angespülten Holzteilen schnitzt und verkauft. Insgeheim sehnt er sich danach, aus dem Kastensystem auszubrechen. Die Flut kommt. Sein Onkel und er nehmen für diese Zeit eine Familie reicher Händler auf. Der Protag freundet sich mit der Tochter an und zeigt ihr Bauteile für ein Boot, die er auf dem Dach versteckt hatte. Mit ihr baut er das Boot zusammen, läßt es zu Wasser, verabschiedet sich von ihr und springt dem Boot hinterher. Er macht sich auf die Suche nach einer sagenhaften Stadt, die auf Land gebaut sein soll.

Die Story geht mehr in Richtung Steampunk. Keine Raumschiffe, Aliens und trotzdem cool.




lunedì, febbraio 06, 2012

Albedo 41

Ich habe das Gefühl, dieses irische SF-Magazin kommt nur einmal im Jahr heraus. Vorsichtshalber haben sie kein Datum gedruckt. Wie auch immer, Albedo enthält 12 Stories. Sehr kurz und die Qualität ist so so. Ich kann mich daran erinnern, Altmeister der 50er hätten einen Knüller daraus gemacht. So ist es ein zum Teil für mich unverständliches Wortgeschwurbel. Drei Geschichten stammen aus der John West Brainfund Fantasy Writing Competition für Schüler von 11 bis 20 Jahren. Gute Initiative. Es gab 5000 Einsendungen. Dann vergibt Albedo den Aeon-Award. Erster Preis immerhin 1000 Euro. Nur es nützt nichts, die Stories von Interzone, dem englischen Magazin sind besser. Liegt wohl an der Bezahlung. Eine Geschichte fand ich interessant. Nicht, weil sie gut war, sondern weil sie Infos über Hank Williams enthielt, einen Country Sänger vergangener Zeit. Er hat ein paar starke Songs geschrieben, die sich bis in die Gegenwart erhalten haben. Hin und wieder singe sie in den Karaoke Clubs von Second Life. Songs wie „Your cheatin´heart, There´s a tear in my beer, I´m so lonesome I could cry”. Vielleicht kennt sie jemand von euch. Was nun die Story “Lost Highway Travellers” von Judy Klass angeht. Es ist eine simple Geistergeschichte, in der sich Hank Williams am Schluss in einer Bar manifestiert. Zumindest ist sie verständlich.

Das Zine werde ich weiter abonnieren. Man soll ja etwas Gutes tun.






venerdì, febbraio 03, 2012

Abgesehen

von den finanziellen Verwerfungen, von denen Menschen in einigen westlichen Ländern betroffen sind, ist die Zeit, in der wir leben, auch aufgrund von anderen gesellschaftlichen Veränderungen interessant. Wie die „Business Week“ konstatiert, wurden letztes Jahr in den U.S.A. ein viertel mehr Güter und Dienstleistungen erzeugt als im Jahr 1999. Und das mit der gleichen Anzahl von Arbeitskräften. Spekulationen über die Ursachen der Stagnation menschlicher Arbeit gehen in alle möglichen Richtungen. Digitale Technologie, mangelnde Nachfrage nach Produkten. Technologie schafft nicht so viel neue Jobs wie sie zerstört. Mangelnde Nachfrage nach Produkten erzeugt mangelnde Nachfrage nach Arbeitskräften. So lange viel konsumiert wird, gehts. Nur, wenn alle Bedürfnisse erfüllt sind, gehts nicht mehr. Da kommt die Technologie ins Spiel. Neue Produkte erzeugen Nachfrage nach ihnen und Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Die unqualifizierten werden durch diese Technologie obsolet gemacht. So ist Technologie Freund und Feind des Menschen zugleich. – Wettbewerbe treiben technologischen Fortschritt voran. Technologie getriebene Unternehmen schreiben sie aus. Es geht um Data Science, wissenschaftliche Auswertung gespeicherter Daten. Kaggle, ein australisches Internetunternehmen ist die Plattform dafür. Es stellt die Ausschreibungen ins Netz. Datenwissenschaftler sehen rein und machen an dem Wettbewerb mit, der sie interessiert. Das ist so in der Art, wenn ich früher das Internet nach Kurzgeschichtenwettbewerben durchsucht hatte. Die Preise bei Kaggle sind höher, liegen bei 3.000 bis 10.000 Dollar.

Und last noch least, bevor ich diese Ausgabe der „Business Week“ auf den Haufen gelesener Magazine lege: Frauenpower. Wir alle wissen ja inzwischen, dass Mädchen in der Schule besser abschneiden. Dass sie später als Frau dann doch nicht weiter kommen, liegt eben an ihrer mangelnden Duchsetzungskraft, dem schwachen Einsatz, den gesellschaftlichen Widerständen. In den U.S.A. scheint sich das zu ändern. Ein Trend zeigt, dass sie dort zunehmend Chefpositionen übernehmen, wenn ihre Männer im Haus bleiben. Was passiert da? Frauen haben nach unten geheiratet. Nicht gerade den Dümmsten, aber einen, der einsieht, dass der clevere Teil das Geld nach Haus bringen sollte. Die Frau also, während der Mann die Hausarbeit macht und sich um die Kinder kümmert. Logisch, oder? Der hellste Kopf kann am meisten für die Familie herausholen, kann ungestört die Karriereleiter hochklettern, weil der Mann sich um die privaten Dinge kümmert. Arbeitete nur er, führen sie einen Fiat Panda, nun haben sie einen Lexus, lol.



martedì, gennaio 31, 2012

Phantastisch 1/2012

Ist doch stark, daß es so viele Hörbücher gibt. In dieser Ausgabe werden einige von Horst Illmer vorgestellt. Ich selbst würde mir eines in portugiesischer Sprache kaufen; denn noch immer habe ich Probleme, die Sprache zu verstehen. Dann gibt es einen Beitrag über E-Books. Einige Leute aus Kleinverlagen werden dazu befragt. Sieht so aus, als ginge es mit E-Büchern in Deutschland eher schleppend voran. Ich selbst werde mir erst mal keinen Reader zulegen. Ich habe noch mehr als einen Jahrgang Scientific Americans durchzuackern, dann bestimmt noch über 30 ungelesene Bücher. Belletristik. Noch aus der Zeit, als ich daran interessiert war, Kurzgeschichten zu schreiben, und ich mir ansehen wollte, was die Meister von sich gegeben haben. – Horst Illmer bringt einen weiteren Beitrag, über die Posaune spielende Professorin für Unternehmenskommunikation Miriam Meckel, die das Buch „NEXT – Erinnerungen an eine Zukunft ohne uns“ verfasst hat. Soll eine Kreuzung von SF und Sachbuch sein. - Es gibt etwas über Fuzzies, die dem Leser zum ersten Mal in den Sechzigern von dem Autoren H. Beam Piper zugänglich gemacht worden waren. Weitere Autoren nahmen sich der Fuzzies, liebenswerten Ets an. Der letzte war John Scalzi. – Zu dem Film „Moon“ wird ein Experte befragt, dann gibt es Interviews von Chefs zweier Kleinverlage. Es stellt sich heraus, dass auch bei Small Press ausländische Autoren mehr gefragt sind. – Es gibt ein paar Artikel über Comics. – Den dritten Teil von Achim Schnurrers Portrait „Kindermann, Bahrdt und Geiger“ fand ich wieder interessant. So um 1750 herum gab es noch keinen Geburtenrückgang. Frauen waren die reinsten Gebärmaschinen. Und es gab einen Haufen Universitäten. Ich meine, wer schon damals was auf dem Kasten hatte, konnte sich auch zu jener Zeit hocharbeiten. Geiger, dessen SF-Roman „Reise eines Erdbewohners in den Mars“ 1790 heraus kam, hatte sich trotz seiner unstrittigen Intelligenz mit allen möglichen Autoritäten angelegt. Das hatte ihm natürlich geschadet. Und dann die TBC. Geiger starb mit 24 Jahren. Wenn man bedenkt, dass in den Entwicklungsländern immer noch um die zwei Millionen von Menschen jährlich an TBC umkommen, dann ist es doch klar, dass mit der Menschheit insgesamt etwas nicht stimmt.

In der Filmkolumne werden Streifen besprochen, in denen Kreaturen der SF-Art auftauchen. Davon gibt es genug. Es ist mehr ein Sammelsurium von Filmen, die ich fast alle kenne. Hin und wieder sehe ich mir, wenn es meine Zeit erlaubt, B-Movies über Winamp an, dass ich normalerweise für das Streaming von You Tube Karaoke Videos auf Second Life benutze.

Phantastisch, wie immer lesenswert. Lohnt sich.




lunedì, gennaio 30, 2012

Fantasy & Science Fiction, Jan/Feb

Aus über 200 Seiten, machte Arbeit, die durchzuackern, greife ich “Alien Land” von K.D. Wentworth ab. Eine der wenigen SF-Stories dieser Ausgabe. Die Story ist retromodern; denn die Kryi landen gerade zu dem Zeitpunkt in den U.S.A., als es dort mit dem Finanzdebakel losgeht, Leute für immer ihre Häuser verlassen, weil sie die nicht mehr abbezahlen wollen. Ihre Häuser sind weniger wert, als die Schulden darauf. Die Kryi ziehen ein, ohne weiter zu fragen. Hausfrauen, die das mitbekommen sind konsterniert, zum anderen auch froh. Wird ihr monotones Leben doch etwas aufgemischt. – Ich kenne diese amerikanischen Wohngegenden. Eine Freundin lud mich manchmal zu sich ein. Ich hatte sie in einer Psychologieklasse im Delta College kennengelernt, als ich bei Dow Chemical in Midland, Michigan arbeitete. Wir spielten Pool, tanzten, warfen Darts, gingen essen. Ich hatte mit „Shipwreck“ mal eine Story über diese Zeit geschrieben. Ihr Haus war wie die in der Nachbarschaft ein einfaches Holzhaus. Sie nannte die Kinder aus der Nachbarschaft „Creatures from Hell“ So war auch Mary Christina, der Protag der Story nicht begeistert, als die Kryi ihre Nachbarn wurden. Ihr Mann hatte es einfacher, er ging zur Arbeit, während sie hinter der Gardine stand.

Es wird etwas konfus. Es liegt daran, daß die Kryi nicht verständlich kommunizieren können. Das jedoch beruht auf Gegenseitigkeit. Mary Christina kann ihnen nicht vermitteln, warum die Häuser, in die sie eingezogen sind, den Banken gehören, und die Banken nicht in den Häusern wohnen. Die Damen bringen ihrem Nachbarn Poker bei. Dazu gibt es einen von Betty gebackenen Kuchen.

Das Militär interniert die Kryi, die Damen gleich mit. Doch die machen sich mit ausgefeilter Schlüsseltechnik bald wieder aus dem Staub. Die Story endet damit, dass die Kryi, nachdem sie mehr kapiert haben, genügend Edelmetalle herstellen, um die Häuser zu kaufen, in die sie eingezogen waren. Mary Christina wird zur Botschafterin der Erde ernannt.

Es ist nicht die tollste SF-Story, doch ist es eine. Und es ist ein Versuch, aktuelle Begebenheiten in SF einzuarbeiten.




mercoledì, gennaio 25, 2012

Asimov´s Science Fiction, February 2012

Gestern habe ich nicht richtig durchgeblickt, als ich Robert Reeds “Murder Born” las. Recht lang die Story. Lag wohl an mir. Ist ja auch ziemlich starker Tobak, wenn eine doch recht häufig vorkommende Kindesentführung beschrieben wird. Das Mädchen wird aufgefunden, tot, ermordet. Was die Story von einer banalen Zeitungsnotiz unterscheidet ist die Elysium-Maschine, eine mit Elektronik vollgepropfte Sphäre, die in ihrem Inneren Dinge und oder Lebewesen veschwinden läßt, indem sie diese in ihre atomaren Bestandteile auflöst.

Protag ist Shawn, ein Fotograf, dessen Tochter, die bei seiner Exfrau lebte, ermordet wurde. Der Fallensteller Gus hatte einen jungen Mann als Mörder ausgemacht. Der wurde mit der Elysium-Maschine hingerichtet. Diese Maschine besaß eine zweite Eigenschaft. Sobald der Mörder vom Antlitz der Erde getilgt worden war, tauchten die ermordete Person oder Personen wieder auf. Nur in dem Fall von Shawns Tochter klappte es nicht. Shawn wurde klar: Die falsche Person war hingerichtet worden. Er machte sich wieder auf die Suche nach dem Mörder. Das Spannungselement der Story. Der Leser bekam mit Shawn zusammen heraus, wer der Mörder war.

Ist doch was.


sabato, gennaio 21, 2012

Analog Science Fiction and Fact, March 2012

März 2012. Um zwei Monate vordatiert. Machen sie immer so. Vermutlich kommt die Ausgabe dann an die Zeitungsstände. Ich wünschte mir, wir hätten März. Nachts überfrieren die Autoscheiben und ich selbst friere mir auch einen ab. Meine Frau hat ständig damit zu tun, das Kaminfeuer am Leben zu erhalten. FiordaLiso unsere Katze ist mittlerweile so vollgefressen, dass sie kaum noch aufs Sofa kommt.

Was nun die Stories angeht, so haben sie mich nicht vom Hocker gehauen. „Ernesto“ von Nevala-Lee war jedoch gut zu lesen. Protag ist ein Reporter, der im gleichen Hotel wie Ernest Hemingway wohnt. Schriftsteller und Skeptiker. Nicht an Wunder glaubend. Auch wenn einige Kirchenanhänger, von Krebs gezeichnet, in Segovia zu Sankt Johannes gebetet hatten und danach den Krebs los wurden. Bazillen waren es, die sich im Kadaver von Johannes gemütlich eingerichtet hatten, die Gläubigen mit Erysipelas ansteckten, damit eine Reaktion des Immunsystems provozierten, das auch die Tumore zerstörte. Das war es im Grunde schon, wenn wir alles andere beiseite lassen, den Spanischen Bürgerkrieg zum Beispiel, vor dessen Hintergrund sich die Handlung abspielt. Während die Kampfhandlungen hin und her wogen, Hemingway in die Tasten seiner Maschine haut, verliert der Sarkophag seine Heilkräfte.

Die andere erwähnenswerte Story ist Robert J. Sawyers Vierteiler „Trigger“. Ich meine, ich habe den ersten Teil kurz erwähnt. In diesem zweiten Teil nun spielt sich weniger ab. Der Präsident ist schon angeschossen, die Attentäter, Leute vom Secret Service, sind tot und der indische Neurologe, der einen Irak Veteranen von seinem posttraumatischen Stress mit Hilfe seiner Apparatur befreien wollte, hat ein Disaster angerichtet, als gleichzeitig eine Bombe das Weiße Haus zerstörte. Um die zwanzig Personen wurden in einem Washingtoner Hospital davon betroffen. Jeder von ihnen bekam Zugriff auf die Erinnerungen eines Nachbarn und ich bekam gleich Assoziationen zu dem Witz mit dem Spieß. „Leute, heute Wäschewechsel. Müller wechselt mit Meier, Schulze wechselt mit Schmidt......“. Lol. In diesem zweiten Teil geht es darum herauszubekommen, wer Zugriff auf die Erinnerungen des verletzten US-Präsidenten hat.

Sawyer, Kanadier, hatte einmal den HUGO für den besten Roman gewonnen. Mal sehen, was er sich für die beiden letzten Teile hat einfallen lassen. Die Story ist spannend geschrieben. Trotzdem, ein Knüller muss da noch auftauchen.

Die Wissenschaftsartikel der vorangeganenen Ausgaben hatte ich geflissentlich überlesen. War wohl ein Fehler. In dieser habe ich sie wenigstens überflogen. In „The Earth dies screaming“ werden Gammastrahlen aus dem Weltraum unter die Lupe genommen. Was wäre, wenn eine Supernova in relativer Nähe zur Erde ausbrechen würde? Allein die Gammastrahlen würden uns den Garaus machen.

In „The alternative View“ gibt es eine ausführliche Beschreibung des Opera Projektes, in dessen Verlauf im CERN Mu-Neutrinos angeblich Überlichtgeschwindigkeit erreicht hatten. In diesem Artikel gibt es reichhaltige Infos zu Neutrinos, Leptonen, Tachyonen, über den Ablauf des Experimentes. Wer sich für physikalische Phänomene interessiert, findet hier interessante Beispiele.

martedì, gennaio 17, 2012

Andromeda Nachrichten

Andromeda Nachrichten 236

Wie immer fand ich die Con-Berichte interessant. Man kann ja auch nicht überall hingehen, lol. Aber auch Ralf Boldts Besuch der Villa Fantastica in Wien war informativ. Ende letzten Jahres enthielt sie bereits um die 40.000 Bände. Ziel sind 150.000. Nicht von schlechten Eltern. Hut ab vor Machern wie Helmuth Mommers.

In den U.S.A. gibt es eine erhebliche Anzahl von Leuten, die aufgrund von SF zu Naturwissenschaftlern geworden sind. Und da die Welt nunmal SF lesende Nerds braucht, die sich später in seriöse Naturwissenschaftler morphen, kann es nicht genug Plätze geben, wo man die Gelegenheit hat, sich einen SF-Roman zu greifen. Villa Fantastica ist einer davon. Hoffentlich kommen noch weitere hinzu.

Andro enhält die üblichen Sparten. Wäre sinnvoll, deren Namen an den Rand jeder Seite zu stellen, damit dem Leser das Navigieren leichter fällt. Dadurch erhöht sich die Umblättergeschwindigkeit. Es gibt einiges über den Perry Rhodan Con. Die Ausgabe ist immerhin 140 Seiten stark. Ein Wahnsinn, wie schnell ich die durch habe.




lunedì, gennaio 16, 2012

Etwas vom Existentiellem Risiko gehört?

Es geht um alles oder nichts, um unser aller Überleben. Nicht so ein Kleinkram, wie der, den der Kreuzfahrtschiff Kapitän verursachte, indem er seinen Kahn aus Angeberei zu Schrott fuhr und ein paar Passagiere draufgehen ließ. Bei Existentiellem Risiko geht es darum, um das sich Nerds Sorgen machen. Sie gründen Gruppen wie „Saving Humanity from Homo Sapiens (SHFHS)“. Rettet die Menschheit vor dem Homo Sapiens. Nerds denken an die Bedrohung aus dem Weltall. Keine Aliens, sondern Meteore. Wer kümmert sich um den Schutzschild? Fragen sie. Was wird eigentlich gegen die potentielle Bedrohung der Menschheit durch von ihr erzeugte Künstliche Intelligenzen unternommen? Darüber macht sich auch die „Lifeboat Foundation“ Gedanken. Darüber hinaus auch um Abwehrschirme gegen Aliens, Schwarze Löcher, Antimaterie. Ich wüßte nur gern, wie der gegen Schwarze Löcher funktioniert, lol. Dann gibt es das Singularity Institute.for Artificial Intelligence, dem daran liegt, dass Künstliche Intelligenzen uns wohlgesonnen sind und bleiben.

Das alles sind Dinge, an die Politiker nach Auffassung der Nerds denken sollten. Ja nun, doch wissend, dass Politiker im Dunstkreis des Wählerwillens rotieren, meinten sie. Da müssen wir wohl selbst ran. Und sie wissen, Politiker lesen wenig SF, von denen kann ohnehin nichts kommen. Ihr Horizont ist durch das Hier und Jetzt eingeengt. Die Business Week zeigte einige fatale Risiken auf. Klimawechsel, Synthetische Biologie, Nukleare Apokalypse, Nanowaffen, maschinelle Intelligenz, und die größte Gefahr ist natürlich die, von der wir nicht wissen, wie sie aussieht.




giovedì, gennaio 12, 2012

Oldie-Con 2012
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Ort und Termin stehen nun fest. Wetzlar, Freitag, 11. Mai bis Sonntag, 13. Mai 2012. Hotel Bürgerhof (Konrad Adenauer Promenade 20), Tel: 06441-903-0.

Ich war schon mal da. Sehr nett. Vermutlich werde ich dieses Jahr nicht dabei sein, es sei denn, ich habe zu diesem Zeitpunkt einen schnelleren Wagen. 

Scientific American, February 2010

Aus was für Gründen auch immer. Darüber wurde nicht viel erzählt. Darüber muss man in einer ollen amerikanischen Wissenschaftszeitschrift lesen, lol. Von 1979 bis 1995 wurden mit Giftmüll beladene Schiffe im Mittelmeer versenkt. Die Zahlen sind unzuverlässig und es sieht so aus, als wollte niemand so genau wissen, was da eigentlich passiert ist. Vermutlich, wei die Kosten, das Zeug zu bergen exorbitant sind.

In „Cloudy with a Chance of Stars“ wird beschrieben, wie Sterne entstehen. Zuerst haben wir eine riesige Molekülwolke aus Staub und Gas. Sie ist im Zentrum komprimiert. Dies kollabiert schließlich unter seinem Gewicht. Die Kernfragmente bilden multiple stellare Embryos, die weiter Staub und Gas anziehen und eine nukleare Fusion starten. So werden Sterne geboren. Das verbleibende Restmaterial formt sich zu Planeten. Es gibt offene Fragen. Aber die gibt es in jedem Artikel. Nichts ist endgültig und wird es auch niemals sein.

In „The Naked Truth“ geht die Autorin der Frage nach, welche Vorteile es für die Menschen mit sich gebracht hat, ohne Fell auszukommen? Nun Fell hatten unsere Vorläufer gehabt, doch jetzt laufen wir mit einer fast komplett nacken Haut herum. Die enstand aus der Not, als sich die üppige Vegetation in Afrika in dürre Steppe und Graslandschaft verwandelte. Das verlangte lange Beine, da zur Nahrungsaufnahme große Strecken zurückgelegt werden mussten. Die Körperoberfläche  vergrößerte sich dadurch. Nackte Haut begünstigte die Hitzeabfuhr. Das alles passierte so um die 1.6 Millionen Jahre in der Vergangenheit. Unser Gehirn wuchs ebenfalls. Nicht schlecht. So kann ich an meinem Blog arbeiten. J.

„Better Mileage Now“. Wie kann man konventionelle Verbrennungsmotoren noch sparsamer machen? Ein Honda-Ingenieur macht Vorschläge. Es gibt eine Reihe davon, die ich jetzt keine Lust habe aufzuzählen. Nur so viel. Da ist noch Musik drinnen.

Der nächste Artikel „Die Art of Bacterial Warfare“ beschäftigt sich mit den Methoden, mit denen Bakterien menschliche Körperzellen befallen, das Immunsystem überlisten. Nicht alle Bazillen sind von Übel. Zehntausende von ihnen haben sich im menschlichen Körper gemütlich eingerichtet und tun ihm Gutes an. Aber einige hundert sind gefährlich. Um zwei Million Menschen sterben jedes Jahr an Tuberkulose. Die meisten in Afrika. Mir hatten sie, wie ich letztes Jahr schrieb, auch einen von TBC-Bakterien erzeugten Lungenknoten herausoperiert. Niemand wusste was es war. Nur durch eine histologische Untersuchung bekam man die Struktur dieses Knotens heraus. Hätte auch ein Tumor sein können. Aber es reicht auch so. Immer noch muss ich Antibiotika schlucken, obwohl die Krankheit nie ausgebrochen war. Bakterien wurden ebenfalls nicht gefunden. Wenn die Kur abgeschlossen ist, werde ich eine Zusammenfassung über Verlauf und Nebenwirkungen bringen. Ganz interessant. – Schlimmer noch als der Tuberkulose-Bazillus war Yersinia pestis, der im 14. Jahrhundert ein Drittel der europäischen Bevölkerung dahinraffte. Methoden, mit denen Bakterien Körperzellen angreifen und zerstören sind komplex und unterschliedlicher Natur. E. Coli und Helicobacter pylori z.B. dringen nicht selbst in Zellen ein, sondern injizieren Proteine mittels hergestellter Nadeln. Die Proteine programmieren die Körperzellen um.  Weiterhin wird beschrieben, wie Salmonella typhi, Legionella pneumophile sich der Körperzellen bemächtigen. Auch hier gibts Unklarheiten, offene Fragen und bevor es gegen alle Mibroben brauchbare Medikamente gibt, wird noch eine Menge Wasser die Wümme hinabfließen.

Das hatten wir schon mal. In „Fixing the Global Nitrogen Problem“ geht es wieder um Stickstoff. Dank Professor Haber, der 1909 Stickstoff in Ammoniak umwandelte, den aktiven Bestandteil von Düngemitteln. Carl Bosch entwickelte das industrielle Verfahren für die Herstellung. Die Autoren haben nun herausgefunden, dass zu viel gedüngt wird. Überdosis also. Kann nicht gut gehen. Es schadet der Umwelt. Aber das wussten wir doch, oder? Wasserverunreinigung, Auslöser von Krankheiten. Und in der Sub-Sahara Zone gibt es zu wenig Düngemittel. Es geht nichts über Ausgewogenheit.

„Selling forbidden Colours“. Man kann mit Tricks Farben sehen, die es so gar nicht gibt. Wenigstens gemäß der Perzeptionslehre, die 1872 von unserem Ewald Hering aufgestellt worden war. Erst Haber, dann Hering. Kannst mal sehen, was für clevere Jungens wir früher einmal hatten.
Hering war Psychologe, der herausbekam, dass Farbsehen auf dem Gegensatz von Rot und Gruen basiere. Ich muss zugeben, dass mich der Artikel nicht weiter interessierte und ich ihn nur quer gelesen habe. Nur so viel. Normalerweise kann eine rotgrüne Farbe nicht existieren. Entweder oder. Und doch hat man es mit Tricks geschafft, sie darzustellen.

Und nun der letzte Artikel. Bei „The Prolific Afterlife of Whales“ geht es um ihre Kadaver auf dem Meeresgrund. Ein komplettes Ökosystem und ein gefundenes Fressen für allerlei Getier. Um 400 unterschliedliche Spezies leben in und um einen Walkadaver herum. 30 waren noch nie woanders gesichtet worden. Die Säuberung eines toten Wales läuft in verschiedenen Phasen ab: Scavenger Stage (2 Jahre), Opportunistic Stage (2 Jahre), Sulfophilic Stage (bis 50 Jahre). Zuerst schlagen blinde, sogenannte Hagfische, die in dem modderigen Seeboden leben, ihre Zähne in den Kadaver ein. Fressen Blubber und das Muskelfleisch. Unterstützung finden sie bei Haien und Krabben. In der zweiten Phase neben sich Würmer, Krabben und Schnecken das Liegengebliebene vor. Sogenannte Zombiewürmer versenken ihre Wurzeln in Walknochen und saugen das Mark heraus. Die letzte Phase dauert, in ihr werkeln anaerobische Bakterien, produzieren Hydrogensulfid, aus denen sogenannte „sulfophilic“ Mikroben ihre Energie beziehen. Muscheln und Röhrenwürmer leben mit ihnen in Symbiose zusammen. Beziehen ihre Nahrung von den Bakterienteppichen. Es wird geschätzt, dass um 700.000 tote Wale auf dem Meeresboden liegen.

lunedì, gennaio 09, 2012

Fandom Observer 271
 
Mit Fanzine-, Buch-, Filmbesprechungen. Es gibt etwas über Perry Rhodan NEO, den Neustart einer weiteren Perry Rhodan Serie, dann Filmnachrichten. Die Besprechung des Remakes „The Thing“ zieht als Original Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt“ heran. Wenn das das Original ist, bin ich Albert Einstein. Der erste Film, basierend auf John W. Campbell jr. Story „Who goes there?“ wurde schon 1951 gedreht.

lunedì, gennaio 02, 2012



Drohnen, und damit meine ich, die künstlichen, leisten ihren Beitrag. Bei der Aufklärung. Einige sind im Grunde bessere Modellbauflugzeuge. Sie werden mit der Hand in die Luft geschleudert und sollen mal nachsehen, was hinter dem Hügel oder hinter dem Sonnenblumenfeld los ist. Und die größeren können natürlich selbständig starten und landen. Die Firme Aerovironment hat sich auf Drohnen spezialisiert. Wäre an der Zeit, dass sich auch ein deutsches Unternehmen drum kümmert.

sabato, dicembre 24, 2011



Interzone, Nov/Dez 2011

Die Stories dieser Ausgabe sind out-of-the world. Doch dann wiederum so abartig doch nicht. „Insect Joy“ z.B.. In einem Petshop kümmert sich Amy um Insekten, Grillen. Währenddessen hängt Luis, ihr Freund im Rollstuhl zu Haus herum. Sie bringt ein paar Grillen mit nach Haus, um sie frei zu lassen und per Zufall kommt Luis mit ihnen in Berührung, seine Beine fangen an zu zucken. Amy kauft alle Grillen des Shops (vermutlich bekommt sie Personalrabatt, lol).

Heute las ich einen Artikel in der „Business Week“ über einige College-Studenten, die in ihrer Bude Grillen züchten, um sie zu verkaufen. Sieht so aus, als dienten sie zur Anreicherung des Speisezettels. 40 Dollars das Pfund. Im Grunde nichts Neues. Ameisen in Dosen hatte ich schon vor zwanzig Jahren in einem Deli-Geschäft in der Nähe des Hamburger Jungfernstiegs gesehen.

Die Story „Digital Rites“ von Jim Hawkins ist ein Krimi. Der Autor kommt aus dem Filmgeschäft, ist Drehbuchautor. Eine kleine Filmproduktionsgesellschaft setzt auf Hi-Tec. Sie dotiert Hirne ihrer Schauspieler mit Nanoteilchen mit dem Ergebnis, dass die Gehirne der Zuschauer im Kino direkt stimuliert werden. Ist natürlich Quatsch. Wenn die Heroine im Film denkt, „hoffentlich gibt es bald was zu futtern“, und dieser Gedanke auf die Zuschauer projiziert wird, kann man wohl nicht von einem stimulierenden Kinoerlebnis sprechen.

Zur Story. Eine Konkurrenzfirma bringt die Schauspieler der Hi-Tec Firma der Reihe nach um. Doch Ende gut, alles gut. Nachdem die Mörder und die Konkurrenzfirma aus dem Feld geschlagen wurden, bekommt die Hic-Tec Firma, deren Ersatzschauspieler, die auf konventionelle Weise agieren, eine Reihe von Oskars. Es gibt ein Happy End der Technologen. Was will man noch mehr.

martedì, dicembre 20, 2011




Die Story, die bei mir hängen blieb, ist die von Elizabeth Bear: „In the House of Aryaman, a lonely Signal Burns“. Ein Krimi. Ich mag Krimis, und wenn sie in der Zukunft spielen, um so besser. Schauplatz ist Indien. Protag ist Police Sub-Inspector Ferron. Sie befaßt sich mit der Aufklärung eines Mordes. Der Tote liegt vor ihr: eine umgestülpte Leiche, von dem sie annimmt, es handele sich um Dexter Coffin. Schließlich ist es seine Wohnung. Er hatte nicht auf das Klingeln der Polizisten geantwortet, die sich mit ihm über einen Wohlfahrsscheck unterhalten wollten. Sie brachen die Tür auf. - Der Autor bringt dadurch etwas Farbe in die Story, dass eine Katze in der Wohnung gefunden wird, die der Sub-Inspektor später mit sich herum trägt. Darüber hinaus hat Ferron Probleme mit ihrer Mutter, die ihre Pension für virtuelle Spiele verbrät. Ferron schießt wider besseren Wissens Geld zu und macht sich hinterher Vorwürfe. Eine weitere Sideline: Zur Zeit der Untersuchung sichteten Astronomen einen Stern, der anfing Signale zu senden.

Das Opfer hatte bei Bioshell gearbeitet. Von Dr. Rao, seinem Chef, erfuhren Ferron und ihr Mitarbeiter, dass Coffin an einem 4-dimensionalen Projekt gearbeitet hatte. Mehr wurde dazu nicht gesagt. Etwas mager. Es gibt jedoch einen Überblick, was das Umfeld anging. Tiere wie Katzen und Füchse wurden mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, die ihnen und ihren Besitzern eine erfüllteres Leben versprach. Darüber hinaus waren Schönheitsoperationen nicht mehr mit denen unserer Zeit zu vergleichen. – Ferron fand heraus, dass sie nicht die einzige war, die diesen Fall aufklären wollte.Ein weiblicher US-Detektive war ebenfalls darum bemüht. Er brachte die Hintergrundinfos über, dass Coffin einmal weiblich gewesen war und sich von jedem Job, den er ausübte plötzlich und unerwartet verabschiedet hatte.

Am Schluß fand Ferron heraus, dass Coffin den echten Dr. Rao umgebracht und dessen Körper angenommen hatte. Ferron konnte Coffin festenehmen, bevor er sich wieder hätte in Sicherheit bringen können.

Ich hatte auch mal einen Zukunftkrimi geschrieben. Der sieht im Vergleich zu diesem ziemlich mickrig aus. Auf der anderen Seite, und das war auch mit den SF-Stories der 60er so, ging es bei denen eben ohne Brimborium ab. Der Leser folgte einem klaren Erzählstrang.

domenica, dicembre 18, 2011


Die letzte Business Week,

die ich bekam, stand unter dem Motto „Why Americans won´t do
dirty jobs“. Fische filettieren, Tomaten und Salat ernten, Hotelzimmer sauber machen, Teller waschen. So in der Art wie die Spargelstecher in Baden Würtemberg. In dem
Artikel wurde deutlich gemacht, wie gute Intentionen in die Hose
gehen. Der republikanische Governeur von Alabama Robert Bentley hatte
ein Gesetz durchgeboxt, mit dessen Hilfe illegale Immigranten
aufgespürt und ausgewiesen werden sollten. Nach dem Motto „Illegale
nehmen unseren Jungs die Arbeit weg.“ In Alabama waren es zumeist
Leute aus Guatemala, die sich als Billiglöhner verdingt hatten.
Nachdem im September das Gesetz verabschiedet worden war, haben sie
sich in andere Staaten verkrümelt. Nun fehlen einer Fischfabrik 158
Arbeiter. Amerikaner kommen nicht. Sie wollen nicht in einem feuchten
fensterlosen Raum für 10 Stunden Fische filettieren. In Alabama
gibt’s so um 211.000 Arbeitslose. Aber auf das, was die Latinos
machten, haben sie keinen Bock.

Keine Ahnung, warum dort Leute aus Guatemala arbeiteten und keine aus Mexico. Vielleicht hatte dort ein Guatemalteke angeheuert und seine Verwandschaft nachkommen
lassen, und die dann ihre etc. etc.

So eine verfahrene Kiste zeigt wieder einmal, dass Regierenden Flexibilität fehlen kann.
Nicht nur in Alabama, in Deutschland auch. Wenn ich daran denke, wie im High Tech qualifizierten Indern auferlegt worden war, zigtausende von Euros zu verdienen, bevor sie in Deutschland arbeiten durften. Eine Gehaltsschranke für qualifizierte Immigranten gibt es, so meine ich, immer noch.

martedì, dicembre 13, 2011


Analog Science Fiction and Fact, Jan/Feb 2012

Eine weitere Doppelausgabe. Ich muss zusehen, daß ich mit dem Lesen nicht ins Hintertreffen gerate. Robert J. Sawyer, der kanadische Autor, hatte kürzlich mal den Hugo gewonnen. In dieser Ausgabe startet eine vierteilige Serie von ihm, aus der sicher ein Roman gebacken wird. Ich musste trotzdem noch einmal nachlesen, um was es sich handelte. Wenn ich den Inhalt vergesse, kann es entweder an meinem Alter liegen oder daran, dass die Story doch kein Knüller wird, oder an beidem. Vermutlich trifft das letztere zu. Das SF-Element ist nicht die arabische Organisation, die sich in den U.S.A. daran macht, Terror zu säen, sondern dass ein auf Gedächtnis spezialisierter Neurologe einem Irak-Veteran versucht zu helfen, seine Angstträume loszuwerden. Das Experiment wurd just zu dem Zeitpunkt ausgeübt, an dem das Weisse Haus zerstört wird. Der freigesetzte magnetische Impuls der Bombe erweitert den Aktionsradius der Apparatur, so daß jede Person in seinem Bereich das Gedächtnis einer anderen Person innerhalb der Perimeter lesen kann. Wohin das führen soll, müssen die weiteren Kapitel der Geschichte zeigen.

„Ninety thousand Horses“ von Sean McMullen. Zu dieser Story kann ich ein abschließendes positives Urteil abgeben. Sie hat einen Steampunk-Touch und ist außerdem Alternative History. Hier Old England zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Eine für die Regierung an einem geheimen Ort arbeitende Mathematikprofessorin wird von einem Beamten des Kriegsministerium aufgesucht. Er zeigt ihr Bilder von deutschen Raketen auf Peenemünde und fragt sie, ob diese funktionieren würden. Die Protagonistin erzählt ihm, es habe in England schon eine Rakete dieser Art gegeben. Sie hätte funktionieren können und er solle alles daran setzen, Peenemünde zu zerstören. Und damit beginnt eine Story in der Story. Von einem jungen Mann, der sich von seinem dominierenden Vater abnabeln will, eine Fabrik baut, in der er eine bisher für unmöglich gehaltene Art der Fortbewegung entwickeln wird. Die Professorin war von dem Vater als Vertrauensperson in Form einer Buchhalterin in die Fabrik eingeschleust worden.

Mehr schreibe ich dazu nicht. Vielleicht kommt die Story als Buch heraus. Wie auch immer, einige seiner Stories sind im Internet zu finden. Diese hier zum Beispiel.


lunedì, dicembre 12, 2011

Fantasy & Science Fiction, Nov/Dez 2011

Die Novella „Quartet and Triptych“ von Matthew Hughes war wohl die beste Story. Jedenfalls für mich. Sie war SF. Das ist doch schon was; denn F & SF ist schwerlastig mit Fantasy befrachtet. Vor zig Jahren, also in den 60ern, als ich mir die Magazine in der Bahnhofsbuchhandlung besorgt hatte, war es anders. Die SF dominierte.

In dieser Story nun ist der Dieb Luff Imbry, den Hughes schon mehrere Male hat auftreten lassen, darauf aus, einen Triptych zu stehlen. Das Kunstwerk wurde von einem Sammler in einem unterirdischen Museum versteckt. – In dem Zeitabschnitt der Handlung gibt es gepflegte Erinnerungen an die Alte Erde. Nun herrscht wieder die Aristokratie, welche die Gepflogenheit der Bewohner der „Alten Erde“, Essenzen von Verstorbenen zu erhalten und auf einen Behälter zu ziehen, diesen auf ein Regal oder in einen Schrank zu stellen, und sich mit den Toten zu unterhalten, übernommen hatte. Die Usancen kamen später in Vergessenheit, die Behälter wurden eingebunkert. Luff Imbry gelang es, den einer Enkelin des Museumsbesitzers zu stehlen und benutzte die Essenz als Wegweiser Der Sammler selbst war aufgrund der Überheblichkeit seiner Familie von der Staatsgewalt des Archons aus dem Haus geblasen worden. Der Archon, eine KI, welche unbedingten Gehorsam verlangte und zur Vermeidung von Kriegen als höchste Instanz auf der Erde eingesetzt worden war. Imbry gelang es, mit Hilfe der Enkelinnen-Essenz in das Museum einzudringen. Robotwachen ließen ihn nicht zum Triptych vor. Eine Metallspinne, in der die Essenz des Sammlers steckte, trat gegen ihn an. Imbry erhielt unerwartete Hilfe von der Einsatzgruppe des Archons, Dadurch konnte er den Triptych aus dem Museum holen. Die Soldaten des Archons nehmen ihm das Kunstwerk ab und verschwanden. Imbry guckte in die Röhre, tröstete sich damit, dass er ein paar kleine aliene Statuen aus dem Museum hatte mitgehen lassen.

Hughes schreibt so, daß die aristokratische Lebensart auf der Erde der Zukunft glaubwürdig rüberkommt.

Gut waren auch Lucius Shepards Filmrezensionen. Shepard ist einer der profiliertesten SF-Autoren der U.S.A. Es lohnt sich, seine Geschichten zu lesen.



venerdì, dicembre 09, 2011

Fandom Observer 270

Etwas über den Muccon 2011, der von Münchner Phantastik Fans ins Leben gerufen worden war. 2013 soll er sogar der Jahres-Con des SFCDs sein. Na denn.

Dann ist wieder ein SF-Fan ins Jenseits entflohen. Viktor Farkas. Österreicher, und ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn mal auf einem Oldie-Con gesehen habe. Die beiden rechts und links von ihm auf dem Foto schon.

Es gibt einige Interviews. Wenn es nicht gerade Robert A. Heinlein ist, aber der ist ja nun auch tot, sehe ich mir Interviews nicht an.

Es wird das Ende eines Kleinverlages besungen. Dann wie üblich Rezensionen und noch die Mitteilung, dass Anne McCaffrey gestorben ist. Die Dame war auch eine, die sich auf Drachenphantasien spezialisiert hatte. Anscheinend tat sie es so gut, dass sie den Nebula Award hat erringen können und in die Science Fiction Hall of Fame aufgenommen wurde.

Ich lese gerade das Inhaltsverzeichnis: H.G. Francis ist auch tot. Hoffentlich wird das keine Epidemie. Ich düse auch schon durch die Ambulatorien.

Alles in Allem: immer wieder toll, dass die Jungs für den Fandom Observer Zeit aufbringen. Und irgendetwas ist sicher für jeden dabei.

sabato, dicembre 03, 2011

Über David Graeber

, einen der Promotoren der „Occupy Wallstreet“ Bewegung, gab es in der „Business Week“ einen ausführlichen Beitrag. Die Leute vom Zuccotti-Park. Es geht aber mehr darum, wie er dazu beiträgt, Treffen und Diskussionen zu organisieren, zu steuern, weniger um die Ziele. Ich meine, das ist bei den meisten Protesten so. Man ist gegen etwas. Nur ist es weitaus schwieriger, sich um Alternativen zu bemühen. Da kommt auch bei den Occupy-Leuten heiße Luft.

Heute las ich im Spiegel einen Artikel über die Piraten, die sich als Partei zumindest bemühen Vorschläge zu entwickeln und zu diskutieren. Klasse finde ich, dass diese so weit ab liegen von dem, was von den anderen Parteien kommt. Denn es ist für mich offensichtlich: Die Gesellschaft muss verändert werden. Jetzt geht es darum, die Bevölkerung mitzuziehen. Das wird schwer sein. Werden wir es schaffen? Vermutlich geht es nur über das Internet und mit jungen Leuten.



venerdì, novembre 25, 2011

Scientific American, January 2010

„Looking for Life in the Multiverse“. Ist schon etwas gewagt, in anderen Universen nach Leben zu suchen. Vor allem, wenn man im eigenen außer uns noch nichts gefunden hat. Physiker, die diesen Artikel geschrieben haben, gehen davon aus, daß die fundamentalen Kräfte wie die starke nukleare Kraft, die elektromagnetische, Gravitation und die schwache nukleare Kraft so kalkuliert sind, daß sie die Entstehung von Leben bei uns ermöglicht haben. Die starke nukleare Kraft z.B. verwandelt Quarks in Protonen und Neutronen und letztlich in Atomkerne, ohne die es keine Materie gäbe. Ohne Elektromagnetismus gäbe es kein Licht, keine Atome oder chemische Verbindungen. Ohne Gravitation gäbe es keine Galaxien, Sterne und Planeten. Und ohne die schwache nukleare Kraft gäbe es keine komplexe Chemie und sicher kein Leben.

Von der Multiversumstheorie ausgehend können die physikalischen Konstanten in anderen Universen sich von denen in unsereren unterscheiden. Die Autoren versuchen nun herauszufinden, unter welchen Umständen in anderen Universen trotzdem Leben entstehen könnte. Wenn es darum geht zu beschreiben, wie Protonen und Neutronen in Deuterium verschmelzen und dann in Helium-B, sträubt sich meine Feder. Ich lasse es mal dabei, daß geschrieben wird, unter bestimmten Umständen sei auch in anderen Universen Leben möglich.

Ich kann mich an einen Scientific American Artikel erinnern, der etwas über Parallel-Universen brachte, in denen theoretisch ein Klaus Eylmann auf der Couch saß und etwas über Scientific American für seinen Blog schrieb. Nur war es eine andere Ausgabe. Die physikalischen Konstanten müssen wie die in unserem Universum ausgesehen haben.

„The Rise and Fall of Nanobacteria“. Schon mal was davon gehört? Ich nicht. Kein Wunder. Darüber wurde wohl nur in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. In den neunziger Jahren begann es. 1993 fand der Geologe Robert L. Folk in den heißen Quellen von Viterbo Felsbrocken, auf denen er mit seinem Elektronenmikroskop kleine Bläschen entdeckte, die versteinerten Bakterien glichen. Nur waren sie fünf mal kleiner. Folk nannte sie Nanobakterien. Dann wurde 1996 in der Antarktis ein 4,5 Milliarden alter Meteorit vom Mars gefunden mit Bläschen gleicher Art. In alle Welt wurde hinausposaunt, es seien Spuren außerirdischen Lebens. Es waren keine. – Es ging noch weiter. 1998 behauptete ein finnisches Team, es habe Nanobakterien gefunden. Ein Forscher der Uni Ulm deklarierte sie als globale Gefahr für die Gesundheit. In Wirklichkeit war es leblose kristallisierte Materie.

Und in „Violent Origin of Continents“ wird angenommen, dass in der Zeit zwischen 3,8 und 2,6 Milliarden Jahren in der Vergangenheit die Erde von neun größen Meteoreinschlägen heimgesucht wurde. Diese hatten zur Entstehung der Kontinente beigetragen. In dieser Epoche kühlte sich die Erde ab. Es bildete sich eine Kruste, die in Magma versank. Leichtere Magma trennte sich von schwerer und stieg an die Oberfläche, um dort eine permanente Kruste zu bilden. Ich mache es mir jetzt einfach: Die Struktur der Kontinente läßt darauf schließen, dass neben der tektönischen Tätigkeit auch Meteoranschläge zur Bildung der Kontinente beigetragen haben.

„Real Money from Virtual World“

Ich selbst verknalle nur Real Money und tausche es in Virtuelle Linden Dollars um, damit ich die Monatsmiete für meine beiden Inseln in Second Life bezahlen kann. Bei diesem Artikel jedoch geht es darum, wie man mit virtuellem Geld wirkliches verdienen kann. Es könnten die ersten Zuckungen eines weit in der Zukunft liegenden Finanzsystems sein. In Asien und hauptsächlich in China residieren sogenannte Gold Farmer, die in Cybercafes sitzen und sich in MMORGPGs (massively multiplayer online role-playing games) wie World of Warcraft und EverQuest II einloggen. Um auf einen höheren Level zu kommen wird Gold als virtuelles Zahlungsmittel eingesetzt, mit dem der Spieler Rüstung, Waffen, Medikamente, Nahrungsmittel, ein Raumschiff, ein Pferd etc kaufen kann. Um an das Gold zu kommen, braucht es Zeit oder Leute, Gold Farmer, welche die Drecksarbeit machen, um an das Gold zu gelangen. Alles im Spiel. Der Artikel geht nicht explizit darauf ein. Monster killen, zum Beispiel. Wie auch immer. Die Goldfarmer übergeben ihr zeitaufwändig verdientes Gold an einem ausgemachten Ort im Spiel an den Klienten, der sie über Paypal vorher mit Real World Geld (Kurs bei Erscheinen des Artikels: 1000 Goldeinheiten = 10 US Dollar) bezahlt hat.

Jetzt etwas über den Nuklearen Winter in „Local Nuclear War Global Suffering“. In diesem Fall wird ein nuklearer Waffengang zwischen Pakistan und Indien angenommen, ein regionaler Krieg also. Dies jedoch würde ausreichen, die Erdbevölkerung in eine Hungersnot zu stürzen. Rund eine Milliarde von Erdbewohnern würden verhungern, dadurch, dass der durch brennende Städte entstandene Rauch in den höheren Schichten der Atmosphäre verbleibt, die Sonne verdunkelt und damit die Erdtemperatur abkühlt. Das wäre für den ganzen Erdball in etwa 50 Tagen der Fall.

„The next 20 Years of Mikrochips“. Die von Gorden Moore 1975 gemachte Aussage, die Anzahl von Transistoren auf einem Chip würde sich alle alle zwei Jahre verdoppeln, wurde als Moore´s Law bekannt. Das Gesetz verliert dann seine Gültigkeit, wenn es an physikalische Grenzen stößt. Hier nun einige Vorschläge, wie die Komplexität und Geschwindigkeit trötzdem erhöht werden können. – Memristor (sich kreuzende Nanodrähte), Cooling Patch (Hitzeableitung), Multiple Cores (gibt es ja schon, bis zu 8 Stück), weiter miniaturisierte Materialien wie Nanoröhren und sich selbst regenerierende Moleküle; schnellere Transistoren mit ultradünnem Graphene (dem Stoff aus dem Bleistiffminen bestehen); optischer Computer; molekulares Computing ( Transistoren werden durch biologische Moleküle ersetzt); Quantum Computing (siehe auch unter Qubit).

„A plan to defeat Neglected Tropical Disease“. Hier geht es nicht um HIV/AIDS, Tuberkulose oder Malaria, sondern durch Parasiten erzeugte schwächende und verkrüppelnde Tropenkrankheiten mit klingenden Namen wie Ascariasis, Trichuriasis, Hakenwurm, Schistosomiasis, Lymphatic filariasis, Onchocerciasis, Trachoma. In Afrika sind über eine Milliarde Menschen davon betroffen. Dabei gibt es preiswerte Medikamente gegen die NTDs (Neglected Tropical Diseases). Meist reicht schon eine Pille, eine der vorgenannten Krankheiten zu heilen, kostet um 10 amerikanische Cents, ist also billig. Auf die Frage „Wieso wurden diese Krankheiten so vernachlässigt“, gibt der Artikel die dürftige Antwort, man habe sich so sehr auf lebendsbedrohende Krankheiten wie HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria konzentriert. Warum die Leute so etwas in Afrika nicht auf die Reihe bekommen ist mir ein Rätsel.



martedì, novembre 22, 2011

Urlaubs-Con und Meer
heißt der SFCD-Con, der vom 20. - 22. Juli in der Jugendherberge in Kiel-Gaarden stattfinden wird. Mehr unter http://www.facebook.com/pages/Der-Urlaubs-Con-und-Meer/174067005984900

lunedì, novembre 14, 2011

Andromeda SF Magazin 151

behandelt 50 Jahre Perry Rhodan. Das Vorwort von Ralf Boldt ist ausgewogen, läßt Raum für kritische Anmerkungen, die in diesen Jahren gemacht worden sind. In diesem Zusammenhang wird das, was früher als Schuldliteratur bezeichnet worden war, analysiert. Ich war auch jemand, der in den 60ern gegen Rhodan gewettert hat, lol. Heutzutage hat das einen Stellenwert von 0.0. Deswegen überschlage ich die Seiten, die mit Rhodan zusammenhängen, und schwups, bin ich am Ende der Ausgabe angelangt.



Andromeda Nachrichten 235

Ich lese einen Nachruf auf Maren Mewes. Die Dame kannte ich nicht.. Dann lese ich einen ausführlichen Conbericht Jürgen Lautners zum BuchmesseCon. Er gibt genug Info her, dass man sich ein Bild von der Veranstaltung machen kann. Danach zu urteilen, ist mir ein entspannter Oldie-Con lieber.

Über mehrere Seiten erstreckt sich dann die Vorstellung von Autoren und Verlegern, die als Gäste anwesend waren. Von denen kenne ich Mike Hillenbrand, weil ich vor Jahren mit meinen Kurzgeschichten in seinem Corona Magazin einige Preise abgeräumt hatte. Ach ja, und Uwe Post, in dessen Kurzgeschichten.de ich meine Geschichten ebenfalls untergebracht hatte.

Steampunkschmuck, das ist ja was. I like Steampunk. Jürgen Lautner interviewt die Herstellerin Captain Victoria Ute Müller anläßlich einer Steampunk Lesung. Muss mal sehen, ob es etwas darüber in Second Life gibt. – Dann gibt es einen Bericht über SF-Tage in Grünstadt. Es gibt Infos über den Deutschen SF-Preis, aber darüber hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben. Dann mal wieder einen Artikel über Frauen in der SF. Das Thema kommt auch immer wieder mal hoch. Während SF selbst eine unerschöpfliche Quelle an Handlungen ist, ist das Gebiet doch recht limitiert, wenn man darüber schreibt. – Dann überfliege ich noch die üblichen Sparten.



domenica, novembre 13, 2011


Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association

Der größte Teil der Ausgabe ist der Fantasy-Autorin Diana Wynne Jones gewidmet, die im März dieses Jahres starb. Sie muss im UK populär gewesen sein. Da ich von der Dame nichts gelesen habe und der geneigte Blog-Leser vermutlich auch nicht, belasse ich es bei den Überschriften wie „An exerpt from „a conversation with Diana Wynne Jones““, „A conversation with Diana Wynne Jones“, „Translating Diana Wynne Jones“, „Diana Wynne Jones in the context of Childrens Fantasy“, „The Mistress of Magic“, „Diana on Screen: Two filmed versions of books by Diana Wynne Jones“, „Diana Wynne Jones: A BSFA Discussion“.

Von diesem Kardinalthema einmal abgesehen gibt es einen Essay „Infertility in Science Fiction as a consequence of warfare“. – Stephen Baxter schreibt in „Resonances“ über Tie-ins, Bücher, in denen mehrere Autoren für eine Abenteuer Serie schreiben, so wie in Deutschland für Perry Rhodan. Baxter hat es vor allem der Autor John William Jennison angetan, dessen Lebenslauf Baxter versucht hat wieder herzustellen.

Diese Ausgabe enthält doch mehr Beiträge, als ich annahm. Paul Cincaid beschäftigt sich mit der 1967 in „New World“ 173 erschienenen Story Pamela Zolines „The heat death of the universe“. Es geht dabei um einen Tag im Leben einer kalifornischen Hausfrau, und Cincaid fragt: „Ist das SF?“, lol. – Andy Sawyer, der Hüter der SF-Foundation in Liverpool analysiert die Romanadaptation des Filmes „Forbidden Planet“, den doch wohl jeder von uns gesehen hat. Es ist der mit Robby, dem Roboter, der die Raumschiffbesatzung for dem Id-Monster warnt.

In „Picture this: Invisible words“ schreibt Terry Martin über Comics. Ich selbst lese keine, obwohl sich unser Kaffeetisch unter den Supermanheften meiner Frau biegt.

Vom 20.5. bis 25.9. fand in der British Library die Ausstellung „Out of this World: Science Fiction, but not as you know it” statt. Sandra Unerman, berichtet darüber. – Buchbesprechungen runden diese Ausgabe ab. Neben dem Thema Diana Wynne Jones, gab es doch noch weiteren interessanten Stoff zu lesen.


sabato, novembre 12, 2011


Focus, the British Science Fiction Association´s Magazine for Writers.

Vor einigen Jahren habe ich ja auch Stories verzapft. Ich meine, ganz schlecht war keine von ihnen. Autoreninterviews finde ich uninteressant, da ich doch in etwa weiß, wie man eine Story hinbekommt. Dafür gibt es Schreibgruppen. Nun tummle ich mich schon fünf Jahre im Online Spiel Second Life und habe dort, wo die Dynamik schneller ist, einiges über die weibliche Psyche erfahren. Könnte sicher zu einer literarischen Bereicherung führen, nur jetzt singe ich, lol. Karaoke.

Für Autorenaspiranten enthält Focus interessante Hinweise. Wenn Andreas Eschbach deutschen Neuautoren Ratschläge mit auf den Weg gibt, sind die Engländer doch besser dran. Es gibt einige Autoren mehr, die das Gleiche machen. Christopher Priest und Alistair Reynolds, um nur zwei bekannte zu nennen. Ein anderer, Adam Christopher berichtet, wie er über Twitter an einen Bücherdeal herangekommen ist. Dann finde ich einen Beitrag über die Middlesex University, bei der man einen Master of Arts für SF und Fantasy machen kann. Kostet allerdings 5100 £. Wohl etwas für Finanzyuppies, die an sich eine kreative Seite entdeckt haben.


venerdì, novembre 11, 2011

Fandom Observer 269

Tja, Impressionen vom Perry Rhodan Welt-Con. Müssig, dass ich darüber einen Kommentar abgebe. Ich hatte ja auch vor 40 Jahren mal einen Fimmel und was über Gucky den Mausbiber gelesen.

Die Phantasten e.V. Ein neuer Verein. Der Vorsitzende wird interviewt. Wie immer gibt es ausführliche Buch- und Filmbesprechungen. Ich sehe mir mit Winamp meistens was aus dem Mystery Science Theater 3000 an, und dann über Hulu Tales of Tomorrow, Outer Limits, Time Tunnel etc. etc. Der hellste Wahnsinn.

Die Schrift vom Fandom Observer ist ziemlich klein. Aber die Überschriften sind groß genug J. SF-Fans mit schärferen Augen finden sicher etwas interessantes.