Coversong Roads

domenica, novembre 06, 2011

Asimov’s Science Fiction, December 2011

Die für mich beste Story dieser Ausgabe war Connie Willis „All about Emily“. Eine Broadway Story mit einem alternden Star, ihrem Agenten, einem Physiknobelpreisträger und seiner Nichte.

Diva Claire Havilland wird von ihrem Manager für einen Fernsehtermin mit einem Physikprofessor und dessen Nichte Emily gebucht. Die Geschichte ist lang, enthält viel Broadwayschmäh und ihr Inhalt läßt sich kurz beschreiben. Die Nichte des Physikers himmelt Claire an und besucht von da an jede ihrer Shows. Claire, lebenserfahren, findet heraus, dass Emily ein von dem Professor konstruierter Robot ist und wird neugierig. Clair fragt Emily nach ihren Wünschen. Diese möchte nichts sehnlicher, als Mitglied der Rockettes zu werden, eine Bein schwingendes populäres Ballett. Doch Robots sind nicht zugelassen. Jetzt wird es richtig kitschig. Claire stellt sich im strömenden Regen mit einem Plakat vor die Radio City Music Hall, um für Emily Stimmung zu machen. Doch die Menschen laufen an ihr vorbei bis die Rockettes aus der Halle kamen und sich zu Claire stellen. Es bildet sich eine Menschentraube, Reporter berichten und Emily bekommt die Chance sich den Rockettes anzuschließen.



sabato, ottobre 29, 2011

Phantastisch 4/2011

Horst Illmer legt sich mit UpDate, Nachrichten und Neuerscheinungen, wieder ins Zeug. Die Rezensionen sind überschaubar und die Titel gut gewählt. Hätte ich mehr Zeit, würde ich zuschlagen und mir einiges zusammenkaufen.

Phantastisch hat einen 2 Seiten starken Comic in sein Repertoir aufgenommen. Eine Bereicherung.

In „Geteilte Bücher, geteilte Freud“ schreibt Christian Endres über das Für und Wider von in mehrere Bände aufgeteilten Romanen, und er fragt Verlagsleiter dazu aus.

Es scheint wieder einige neue phantastische TV-Serien zu geben, die unter die Lupe genommen werden. Dann gibt es etwas über Kannibalen in Horrorfilmen. Mit solch neckischen Titeln wie „Tunnel der lebendigen Leichen“ werden makabre Geschmäcker angesprochen. Keine Ahnung, wie die Leute ticken.

Ich lese einen Beitrag über Michael Ende, dann wird über einen ins Deutsche übersetzten afrikanischen Roman berichtet. Ngugina Thiongos „Herr der Krähen“. Da die Jungs in Kenia, wo er her kommt, noch weniger lesen als bei uns, erzeugt allein das Schreiben eines Buches schon Respekt.

In einem weiteren Beitrag widerlegt Horst Illmer die Mär, dass es sich nicht lohnt Kurzgeschichten in Deutschland zu schreiben, da diese keinen Verlag finden würden.. Für seine gegenteilige Ansicht gibt er zahlreiche Beispiele an. Es lohnt sich auf jeden Fall zu schreiben. Ich selbst hätte auch Lust dazu, nur Singen macht mir zur Zeit mehr Spaß.

In „Große Bilder aus dem Wilden Westen“ beschreibt Christian Endres Westerncomics.

Unter „Klassiker der phantastischen Literatur“ skizziert Achim Schnurrer im 2. Teil ein Porträt von Karl Friedrich Bahrdt. Das war hochinteressant. Nicht so sehr das Buch „Zamor oder der Mann aus dem Monde“, dass 1787 in einer Berliner Buchhandlung erschien, obgleich es eines der ersten deutschen SF-Romane war. Es war der Lebensweg des Autors Bahrdts, der so interessant war. Scnurrer zeigt die damalige Struktur Deutschlands und die Schwierigkeiten eines intelligenten und aufmüpfigen Gelehrten wie Bahrdt, in den Universtitäten der Kleinstaaten Fuß zu fassen.. Verwoben war alles mit Bahrdts Zugehörigkeit zu einer Loge, deren Mitglieder sich Illuminaten nannten, so wie der Außerirdische seines Buches. Die Kirche war von diesen Logen nicht angetan und überhaupt war bei Bahrdt von Political Correctness nichts zu spüren. Das hat ihm für die letzten Jahre seines Lebens die Internierung in einer Festung eingebracht.

Zum Schluss gibt es noch eine Film-Kolumne mit dem Titel „Invasionen“ und Achim Schnurrer schreibt über Hansrudi Wäscher, einen Pionier der deutschen Comics. Die Ausgabe ist wieder gelungen. Lohnt sich.



giovedì, ottobre 27, 2011

Fantasy & Science Fiction, Sept/Oct 2011

Er war tot und konnte bumsen wie ein Weltmeister. Nun, das stimmt nicht ganz, er war wieder rekonstruiert. Cyborg, mann man die Apparate in ihm und die externen Anschlüsse einbezieht. Seine Frau Anise, die glücklich war, dass ihr Mann ein Leben hatte, und noch glücklicher, dass er so viel besser bumsen konnte als vorher (oder war es umgekehrt?), fühlte sich jedoch durch seine Gefühlskälte abgestossen. Das haben Halbautomaten eben so an sich, meine ich. Paul ein Arbeitskollege war ein verständnisvoller Zuhörer, der das ersetzte, was sie an ihrem Mann vermisste: Emphatie. Robert, ihr Mann umgab sich mit Freunden aus dem Kreis der Rekonstruierten. Zu einer Party, die ihr Mann gab, lud sie Paul ein, um sich während der Party nicht einsam zu fühlen. Der verschwand und Anise war ausser sich als sie ihn im Bad fand, wo er sich an eine Biokontrolleinheit angeschlossen hat. Paul überzeugte sie, dass er sich nicht verändert hatte. – Bevor ich es vergesse: Die Story heisst „Anise“ und stamm von Chris de Vito.

Anise trennte sich von Robert. Der stalked sie und versucht Anise zu überreden sich umzubringen und rekonstruieren zu lassen, damit sie auf gleicher Ebene kommunizieren konnten. Anise vertraut sich Paul an. Am darauffolgenden Tag fand sie eine Packung Schlaftabletten in ihrem Briefkasten. Sie kommt nicht von dem Gedanken los, wie es sein würde, wäre sie rekonstruiert. Sie schluckt die Pillen.

Der Schluss ist etwas mager. Anise ersticht Robert mit einer Schere beim Sex, zieht mit Paul zusammen und versucht ihr neues Selbst zu erforschen.



martedì, ottobre 25, 2011





Scientific American, December 2009

1909 wollte ein deutscher Ingenieur diese „Flying Railway“ bauen. Antrieb: Elektrischer Strom. Es gab jedoch einige technische und finanzielle Einwände. Aber da sieht man wieder: Deutscher Erfindergeist.

Und schon wieder gibt es mit „Portrait of a Black Hole“ etwas über Schwarze Löcher. Man kann sie nicht direkt beobachten, sondern nur anhand ihrer Schwerkraft, die sie auf Sterne ausüben und anhand des heißen Gases, das in sie hinein fällt.

Theoretiker sagen, dass Einsteins Relativitätstheorie nicht zur Quantenmechanik passt. Nur was passt schon dazu? Quantenmechanik erlaubt Umkehrprozesse, in denen zum Beispiel Zeit rückwärts läuft, oder wenn aus einem Schwarzen Loch wieder etwas herauskommt. Weiter ist unbekannt, wie es abläuft, wenn Gas in ein Schwarzes Loch stürzt. – Mit welchen Mitteln soll versucht werden, Schwarze Löcher sichtbar zu machen, oder wenigstens den Ereignishorizont? Mit mehreren Radioteleskop Arrays, die tausende von Kilometern auseinander liegen. Ein Array umfasst bereits mehrere Teleskope.

Unter „World Changing Ideas“ werden einige vorgestellt. Die meisten sind bei ihrer Transformation in reale Anwendungen stecken geblieben. Immerhin, es wird noch nachgedacht.

„Expanding the Limits of Life“. Das liest sich schön. Es geht jedoch um Ökosysteme der Meerestiefen. Im Jahr 2000 entdeckten Forscher ein Hydrothermosystem auf dem Boden des Ozeans, das sie „Lost City“, verlorene Stadt“ nannten. Ist zwar nicht Atlantis, sieht jedoch bizarr aus.Ein Feld mit Schornsteinen auf dem Atlantis Massif. Wasser zirkuliert durch den warmen Felsboden, kommt mit einer Temperatur von ca. 90 Grad an die Meeresbodenoberfläche. Das Wasser ist reich an Kalzium, dass sich in Form dieser Schornsteine ablagert. Diese können eine Höhe von 60 Metern erreichen. Der Erdmantel des Atlantis Massifs besteht einem Fels, der Peridotite genannt wird. Ein Gestein, dass maßgebend ist für die seltsame chemische Zusammensetzung der Umgebung. Lassen wir die chemischen Prozesse beiseite. Nur eins sei gesagt: Das Wasser wird durch den Kontakt mit Peridotite seines Sauerstoffs beraubt, mit Wasserstoff, Methan und Schwefel angereichert. Forscher sind der Meinung, daß auf der frühen Erde die Atmosphäre aus diesen Gasen bestand. Hat es auf der Erde so ausgesehen wie auf dem Ozenbodens des Atlantis Massifs? Der Clou ist, dass es dort Mikroorganismen gibt, die ohne Sauerstoff auskommen und damit ein Besipiel dafür sein könnten, wie die ersten Lebensformen auf unserem Planeten ausgesehen haben.

Methan als Gas ist ein Kontributor zur Erderwärmung. In „Methane: A menace surfaces“ wird darüber berichtet, wie der Permafrost aufweicht und Methan in die Athmosphäre freisetzt. Arktischer Permafrost findet man in Sibirien, Alaska, Canada. Dieser gefrorene Boden bedeckt rund 20 Prozent der Erdoberfläche, unter der sich um 950 Milliarden Tonnen organisches Material aus Kohnenstoff befinden. Sobald der Permafrost taut, wirken Mikroben auf die Tier- und Pflanzenreste ein und setzen Gase frei, die zum großen Teil aus Methan bestehen. Und nun taut er, der Permafrost. Es beginnt damit, dass der gefrorene Boden schmilzt, Tümpel bildet, die sich später zu Teichen und Seen ausweiten. Das Wasser trägt zusätzlich zum Tauprozess bei. Methan steigt in Blasen an die Wasseroberfläche empor. Der Prozess läßt sich nicht mehr aufhalten.

Und wenn man „Decoding an acient Computer“ gelesen hat, fragt man sich: Warum haben die Menschen das Wissen damals wieder verschütt gehen lassen, nach dem sie vor 200 Jahre vor Christi solche Apparate entwickelt haben wie die Antikythera. Sie wurde 1900 mit anderen Objekten von Schwammtauchern aus einem gesunkenen römischen Handelsschiff geborgen. Ein versteinerter Klumpen in Größe eines Telefonbuches, der nach einigen Monaten auseinanderfiel und verrostete bronzene Zahnräder, Metallplatten mit Maßeinheiten und griechischen Inschriften freisetzte. Daß Griechen feinmechanische Arbeit zu leisten imstande waren, bei der Zahnräder mit Zähnen von nur einem halben Millimeter Länge herauskamen, war nicht bekannt gewesen. So um 1905 war der deutsche Philologe Albert Rehm der Ansicht, bei der Antikythera handele es sich um einen astronomischen Kalkulator. So ist es. An seiner Seite befindet sich eine Kurbel, mit der die Skalen eingestellt werden konnten. Anzeigescheiben unterschiedlicher Größe waren übereinander gelagert. Sie zeigten den ägyptischen Kalender, die 12 Konstellationen zur Sonne, die Positionen des Mondes sowie den Auf- und Untergang bekannter Sterne an. Der Apparat besteht aus 30 Teilen, aus hauptsächlich miteinander verbundenen Zahnrädern. Ein Wahnsinnsapparat. Wenn wir damals an das Wissen angeknüpft hätten, wären lebensbedrohende Krankheiten sicher schon besiegt.

Wenn hier steht, dass eines der ersten Dinge, die man in der Biologiestunde lernt, ATP ist. Dann bin ich einer von jenen Ignoranten, die sich von ihrem Biologielehrer auf dem Ohlsdorfer Friedhof Vogelstimmen haben erklären lassen. Ich bin sicher, zu der Zeit wusste auch Herr Stiller, der Biolehrer nichts über ATP, obwohl es schon 1929 entdeckt wurde, aber was über den Zilpzalp oder Weidenlaubsänger. – Nun also ATP; Adenosin Triphosphat, von dem bekannt ist, dass es Säugerzellen mit Energie versorgt. Jetzt fand man heraus, dass dies Molekül auch eine Signalfunktion besitzt, um das Verhalten von Körperzellen zu steuern. Die Entdeckung von ATP fand im Kaiser Wilhelm Institut statt. Der guten Ordnung halber: Es gab noch eine Gruppe im Ausland, die es zeitgleich entdeckte. Der Vorgang der Signalgebung ist simpel. Neuronen und andere Zellen stoßen ATP aus ihren Bläschen. Enzyme zerlegen ATP, so daß am Schluss nur noch Adenosine Monophosphat oder Adenosine übrig bleibt. Das nun kann an bestimmten Zellrezeptoren andocken und das Signal abgeben. ATP wird z.B. von Nervenzellen in das Muskelgewebe gesandt, um für Kontraktion und Entspannung zu sorgen. Das Gleiche passiert bei Blutgefäßen. ATP und seine Derivate landen noch auf Rezeptoren anderer Organe, um die Arbeit derer Zellen zu beeinflussen. Diese Untersuchungsergebnisse dienen letztlich dazu, Medikamente zu entwickeln, um Fehlfunktionen von Organen zu beseitigen.




domenica, ottobre 16, 2011

Scientific American, Nov 2009

„The long lost Siblings of the Sun“. – Ursprünglich nahm man an, unsere Sonne sei von Anfang an ein Einzelstern gewesen. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sie in einem Cluster mit 1.500 bis 3.500 anderen Sternen zur Welt gekommen ist.

Der Artikel beschäftigt sich mit Clustern. Eine Art sind Galaktische Cluster, die nur aus wenigen Sternen bestehen und auf der Galaktischen Ebene liegen. Globale Cluster hingegen hingegen sind dicht bevölkert, sehr alt und befinden sich nicht nur auf der Galaktischen Ebene. Es gibt auch Mischformen, aus denen anscheinend unsere Sonne herkommt. Massen wie die unserer Sonne, kommen im All am häufigsten vor. Für mich war es interessant zu wissen, dass unser Sonnensystem um die 30.000 Licht Jahre vom Zentrum der Galaxis entfernt und sich um die 15 Lichtjahre über der Galaktischen Ebene befindet, dass es mit 234 Kilometern pro Sekunde um das Zentrum kreist. Siebenundzwanzig Mal hat es das schon geschafft. Und ganz ruhig, es kommen noch ein paar Umdrehungen hinzu (lol).

Wo sind die Geschwistersterne abgeblieben? Auf der gleichen Umlaufspur abgedriftet.

Chronischer Schmerz ist das Thema des zweiten Artikels. Schlimme Sache. Bis jetzt ist er noch nicht über mich hergefallen. Forscher sind dabei zu entschlüsseln, wie er entsteht um ihn später einmal besser bekämpfen zu können. Einer der Verursacher sind Glia Zellen, im Gehirn und Rückenmark angesiedelt. Sie unterstützen Neuronen. Schmerz wandert etappenweise. Vom Ursprungsort, ausgehend von den Sensorzellen zu im Rückenmark befindlichen Ganglien, die das Schmerzsignal an den Hirnstamm weiterleiten. Wenn das Signal den zerebralen Kortex erreicht, wird es als Schmerz wahrgenommen.

Was Gliazellen normalerweise tun ist das Beliefern der Nervenzellen mit Energie und das Abräumen von gefeuerten Neurotransmittern. Dann wurde entdeckt, dass sie die Schmerzsignalstrecke überwachen. Sie tun noch mehr, schicken Cytokine auf die Reise. Eine Klasse von Molekülen, die wie Follow-me Autos auf Flughäfen dem Immunsystem den Weg zur Verletzung weisen, damit es die Reparatur einleiten kann. Cytokine verstärken den Schmerz, damit die Wunde in Ruhe gelassen wird. Bei chronischem Schmerz, wie Neuropathie, sind Gliazellen zu lange aktiv und bauen einen Loop auf, der permanent Schmerz produziert, auch wenn die Wunde schon lange verheilt ist.

Den nächsten Artikel kann ich überspringen. „A Path to Sustainable Energy by 2030“. Alles ökologisch? Wind, Solarzellen, Hydropower, Gezeitenkraftwerke usw? Right. Die U.S.A. sind pleite. Forget it.

„Rethinking the Hobbits of Indonesia“. 2004 fand man in Indonesien Knochen kleiner Menschen, die vor 1700 Jahren dort gelebt haben sollen. Neue Untersuchungen brachten zutage, dass das Skelett die Mischung eines Urtypen mit dem eines modernen Menschen ist. Einige Forscher nahmen an, die sogenannten Hobbits seinen ein moderner Menschentyp mit einer Knochenkrankheit gewesen. Diese Theorie ist durch die neuen Untersuchungen widerlegt. Nun wird darüber diskutiert, ob es nicht dieser Menschentyp gewesen ist, der der sich vor dem Homo Erectus auf den Weg von Afrika nach Asien aufgemacht hat.

„Scientific American“ bringt noch einen Artikel über das Fernsehen im Internet und eine Gesprächsrunde über die Zukunft des Autos. Klar ist, auch jetzt gurken wir mit Benzinkutschen herum und das wird noch lange so bleiben. Die Gesprächsrunde brachte nichts Neues, nur dass, Treibstoffzellen mit Sicherheit keine Chance haben, auch in weiterer Zukunft Autos anzutreiben.

Und Fernsehen im Internet. Google ist damit doch schon auf den Bauch gefallen. Da ich ohnehin nicht fernsehe, sondern mir tägliche Infos aus Zeitungen und dem Internet abrufe. Interessiert mich das Thema auch nicht. Übers Internet bekomme ich auch die SF-Episoden, die mal im Fernsehen gezeigt worden sind.



lunedì, ottobre 10, 2011

Ich lerne immer wieder etwas Neues

aus der Business Week. „Roundup“ heißt das in der Welt am meisten verkaufe Unkrautvernichtungsmittel. Die Firma Monsanto, die das herstellt, hat sich auch um die genetische Veränderung von Getreidesamensorten bemüht, so daß die von diesem Unkrautkiller verschont blieben, wenn so um einhundert verschiedene Arten Unkraut eingingen. So um die 15 Jahre ging das gut. Nun kommt das Unkraut zurück, stärker und resistenter. Johnsongrass, Italian Ryegrass, Horseweed, Pigweed, Common Ragweed. Auf Monsanto kommt zu, dass bevor es die genetische Konstruktion der Getreidesamen wieder verändert, erst mal sein Unkrautvernichtungsmittel modifizeren muss. Unterdessen muss der Farmer zur Hacke greifen.. Aber vielleicht springen andere Unternehmen wie Dow Chemical, DuPont, Bayer in die Bresche. Habe ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich 1990 – 1991 in Midland, Michigan bei Dow Chemical gearbeitet hatte? Auch schon wieder zwanzig Jahre her.

Vor kurzem brachte ich eine kurze Notiz über den Rausschmiss des Vorstandsvorsitzenden von Hewlett Packard Leo Apotheker. Kurz darauf schickte die Vorstandsvorsitzende von Yahoo Carol Bartz eine E-Mail an die 13000 Angestellten: „Es tut mir Leid euch zu erzählen, dass ich gerade telefonisch vom Aufsichtsratvorsitzenden gefeuert wurde“. Nochmal zu Hewlett Packard. Eine Ausnahme in unserer schnelllebigen digitalen Zeit. Der 12c Finanzkalkulator, vor 30 Jahren auf den Markt gekommen, wird immer noch verkauft. Es gibt nichts besseres.

Dann gibt es in der Business Week einen Beitrag über Datamining. Die Firma SecureAlert z.B. besitzt Kontrakte mit U.S.-Strafverfolgungsbehörden, die sie beauftragt haben, Ex-Gefängnisinsassen zu überwachen. In Italien ist das zur Lachnummer verkommen. 3600 Euro Jahresleasing kostet so eine Fussfessel. Die Italienische Regierung hatte so vor zehn Jahren hunderte davon bestellt, und nie verwandt. War wohl zu kompliziert. Der Vertrag mit dem Lieferanten läuft dieses Jahr aus.

In einer anderen BW-Ausgabe wird über den Trend in den USA berichtet, dass die Anzahl der Zuschauer beim Kabelfernsehen zurückgeht. Zum einen die Wirtschaftskrise, zum anderen der Rückgang der Haushalte und dann die Jugend, die sich ihre Infos und Serien über das Internet reinzieht. – Ich selbst bin auch schon über das Fernsehzeitalter hinweg. Fernsehen ist was für Passive. Davon soll es noch einige geben.

domenica, ottobre 09, 2011

Fandom Observer 268

Mit neuem Layout, Illustriertenformat. Sieht gut aus, doch für den Bildschirm unpraktisch. Ich werde jetzt noch schneller drüber huschen. – Uwe Post hats geschafft. Er bekam den Deutschen Science Fiction Preis für den besten deutschsprachigen Roman „Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes“.

Es gibt wieder jede Menge Buch-, Fanzine-, Filmbesprechungen, dann etwas über den PhantastikCon Rodgau, wo auch immer das ist. Was Neuigkeiten angeht, so hat der Observer gegenüber anderen Magazinen und Fanzines einen Informationsvorsprung.

sabato, ottobre 08, 2011

Analog Science Fiction and Fact, Nov 2011

Adam Troy-Castro ist mit “With unclean Hands” eine excellente Geschichte gelungen. Protag Counselor Adrea Cort wird als unzugängliche Diplomatin, die auf einem anderen Planeten mit anderen zusammen im Kollektivwahn Menschen umgebracht hatte, charakterisiert. Von der Zentralregierung wird sie auf den Planeten Zinn delegiert, wo sie die terrestrische Botschaft bei einem Vertragsabschluss beraten soll. Der Vertrag hat zum Inhalt, einen terrestrischen Serienkiller gegen technologisches Knowhow der überlegenen Zinn Zivilisation einzutauschen.

Die Zinns sind Aliens und haben sich trotz technologischer Überlegenheit auf diesen Planeten zurückgezogen, weil ihnen jeglicher Kampfgeist fehlt und sie es nicht verstanden haben, sich gegen aggressive Rassen zur Wehr zu setzen.

Cort trifft auf ein Zinn-Mädchen, die Tochter des Leiters der Verhandlungsdelegation, schließt Freundschaft mit ihr und findet heraus, dass das Mädchen sich vor etwas fürchtet. Unterdessen kommen die Verhandlungen zu einem Abschluss. Danach errichten die Zinn auf einer kleinen Insel eine komfortable Residenz für Simon Farr, den Serienkiller von der Erde. Farr wird schließlich in sein neues Heim überstellt. Damit wäre Corts Job zu Ende. Doch ist sie nicht überzeugt, spielt ihren höheren Rang aus und läßt sich von der Botschafterin auf die Insel fliegen, wo Farr sich gerade anschickt, dass kleine Zinn-Mädchen mit dem Messer ihres Vaters umzubringen. Cort attackiert Farr und tötet ihn. Der Vertrag ist außer Kraft, das Mädchen gerettet. Nach Ansicht des Diplomatischen Korp hatte Cort die Erde um ihre Chance beraubt, im Konzert der galaktischen Mächte mitzuspielen. Sie wird zum Raumflughaven expediert. Die Botschafterin ist nicht in der Lage Corts Handlung zu verstehen. Cort verabschiedet sich von ihr, erzählt, es ging nicht nur um das Mädchen, sondern darum, dass die Zinn vorhatten, mit dem Killer das Gleiche zu machen, was sie von der Erde mit einem gelieferten Zinn-Raumschiff machen würden. Reverse Engeneering. Studieren, studieren. Bau, Funktionsweise. Bei Carr die Gene, die ihn zu einem Mörder machten, um diese bei sich einzupflanzen, damit die Zinn sich endlich das zurückholen konnten, was sie aufgegeben hatten, und mehr noch, um den Weltraum brutal zu erobern.

Also, da wäre ich auch nicht drauf gekommen. Macht aber Sinn, nicht wahr?



martedì, ottobre 04, 2011

Andromeda-Nachrichten 234.

Habe ich schon drüber geschrieben? Ich meine nicht. Und wenn schon. Es steht nicht viel aufregendes drin. Abgesehen von Jürgen Lautners Beiträgen. Die Con-Berichte über den DortCon, über eine Steampunk Lesung in Frankfurt und eine Role Play Convention in Köln sind interessant. Danach gibt es die üblichen Sparten-Berichte. Wie wäre es denn, wenn Andro sich wie die Matrix der BSFA ins Internet verlegen würde?



Vector, the critical Journal, Summer 2011

habe ich noch gefunden, mit einer Andromeda. Sie lagen auf dem Kaffeetisch, vor dem ich aufgrund des konstant schönen Wetters und jetzt dem Herbst noch nicht gesessen hatte. Fantastisch. Sie stammten noch aus der Zeit bevor ich mein Gastspiel in den Krankenhäusern als Patient gab.

Nun, Vector ist das kritische Journal der British Science Fiction Association. Die BSFA gab auch „Matrix“, ein Nachrichtenmagazin heraus. Zuerst gedruckt, dann online, um Kosten zu sparen. Dann verschwand es aus Mangel an Beteiligung und andere waren mit Neuigkeiten schneller.

Vector bringt einen Rückblick auf das 10. Anniversary of the London International Festival of Science Fiction and Fantasy Film. Es dauerte 10 Tage und fand in mehreren Kinos statt.

“Against Utopia: Arthur C. Clarke & the heterotopian Impulse”. Wenn der Titel des Essays intellektuell aussieht. Er ist es und der Beitrag ebenfalls. Ich hatte Mühe mit meiner Aufmerksamkeitsspanne einer Taufliege zu folgen. Aber es wäre nicht von Übel, wenn man sich öfters mal zurücklehnen und philosophisch werden würde. Eine Frage könnte doch sein: Wäre es nicht mal an der Zeit, mal wieder über die gesellschaftliche Organisation nachzudenken und über Möglichkeiten zu ihrer positiven Veränderung zu diskutieren? Wäre doch was für die Piratenpartei. Die anderen Parteien haben sich doch eingegraben.

McGrath, der Autor dieses Essays, bezieht sich auf Tom Moylan, der das so ausdrückt: “Present time is provincial and empty, If humanitý becomes too much taken with the present, we lose the possibilitz of imagining a radicallz other future. We lose the ability to hope. We lose what Bloch identifies as the Novum: the unexpectedly new, that which pushes humanity out of the present toward the not zet realized future.” (Moylan, T. (1986), Demand the impossible: Science Fiction and the Utopian Imagination, Methuen, New York.

McGrath beschäftigt sich weiter mit Clarke und dessen Einstellung zu Utopia. Der hielt nicht so viel davon, ist eben Realist. McGrath zieht einige von Clarkes Werken heran und betrachtet deren Inhalt unter dem von Foucault kreirten Begriff Heterotopia, den er noch weiter klassifiziert: „Crisis Heterotopia: Heterotopias capable of juxtaposing in a single real space several spaces, several sites, that are themselves incompatible“; „Heterotopias of indefinitelz accumulating time“, und „heterotopias, that create another real space, as perfect, as meticulous, as well arranged as ours is messy, ill constructed and jumbled.“

Juliet E. McKennas Essaz lautet „ Homer´s Odysey: The World´s first Fantasy Novel.” – Dann wird Samuel R. Delany interviewt, der mit seiner Story “Aye and Gomorrah” den Nebula Preis gewonnen hat. – Es gibt noch etwas über „Avatar“, was mich schon deshalb nicht interessiert, weil ich den Film fad fand. – Terry Martin schreibt über Comics. Stephan Baxter in „Resonances“ über Giants, Riesen also. Andy Sawyer, der die SF-Bibliothek der Uni Liverpool verwaltet, kommt mit einigen Schmakazien, die so for 300 Jahren von Frauen geschrieben worden waren. Starke SF, erinnert etwas an den heutigen Steampunk. Zum Schluss wie üblich Buchbesprechungen.



domenica, ottobre 02, 2011

Interzone, New Science Fiction & Fantasy 236, Sep-Oct 2011

The beste Story stammt von Jason Sanford. Wenn er in Interzone veröffentlicht, ist seine Story die Beste. Der Mann ist gut. Auch wenn er mit der gleichen Figur arbeitet, mit Christina de Ane, die in einer post-apokalyptischen Welt aufwuchs, um schließlich von der Künstlichen Intelligenz (KI) ihres Dorfes mit Drohungen, Einschüchterungen und Versprechungen in die Rolle eines Vollstreckers gezwungen zu werden, die sie niemals angestrebt hatte. Nun war sie ein Plague Bird (Seuchenvogel) mit integriertem Blood AI (Blut KI), der sich Red Day nannte. Sie hatte in einem fremden Dorf eine Exekution durchzuführen, an Jennery Flats, der vorgeworfen wurde, ihr Baby in einen See geworfen zu haben. Christine zögert die Vollstreckung hinaus, weil ihr einige Elemente des Ablaufs suspekt waren. Ihre KI schloss sich ihr an.

Im Laufe der Handlung fanden sie heraus, dass Dawnbringer, die KI des Dorfes aus der Zeit vor der großen Katastrophe stammte, und eine Sternenmission begleitet hatte, die sie jedoch hatte abbrechen müssen, da die Mannschaft des Raumschiffes bei einer Kollision umgekommen war. Nach der Landung fand sie heraus, dass um die neunzig Prozent der Menschheit umgekommen waren. Die Menschen waren genetisch durch Linien aus dem Tierreich (Katzen, Hunde, Vögel) verstärkt. Auch Christina hatte Wolfsblut in ihren Adern. Dawnbringer versuchte an den Traum der Eroberung des Weltraumes wieder anzuknüpfen und Menschen zu züchten, die für die Exploration geeignet waren. Mit Jennerys Sohn misslang es ihm und er ließ ihn von dem Dorfvorsteher umbringen. Jennery war unschuldig. Auf Anordnung Dawnbringers begannen die Dorfbewohner eine Hatz auf Christina und Red Day. Denen es gelang es schließlich, Dawnbringer der Energiequelle zu berauben, die sich in seinem verborgenen Raumschiff befand. Mit dem geschwächten Dawnbringer hatte Red Day ein leichtes Spiel.



sabato, ottobre 01, 2011






Scientific American, October 2009


“Black Stars, not Holes”. Über Schwarze Löcher wurde unzählige Male geschrieben. Sie tauchen in Filmen, Fernsehserien auf. Klar, dass auch ich darüber gebloggt habe. Und nun „Schwarze Sterne“. Wie ich es sehe, ein theoretisches Produkt. Auch bei einem „Schwarzen Stern“ würde die Masse eines Sterns kollabieren, der Prozess jedoch verlangsamt und schließlich aufgehalten. Der entstandene Stern ist kompakt. Es gibt keinen Ereignishorizont. Wie gesagt, gesichtet worden sind sie noch nicht. Warten wir sie ab.


„Turbocharging the Brain“


2009 wurde Pillen über Amphetamine hinaus bekannt, von denen sich Studenten, Schichtarbeiter, Piloten Wunderdinge versprachen. Schärferes Denken, größere Wachsamkeit und Ausdauer wurden versprochen. Methylphenidate, Modafinil, Donepezil werden in unserer Leistungsgesellschaft immer häufiger genommen. Nur las ich in einer der letzten „Business Weeks“ hilft eine Tasse Kaffee genau so gut und hat keine Nebenwirkungen.


„Squeezing more Oil from the Ground“


Es gibt noch genügend Petroleum in der Erde. Zwar ist es mühevoller und komplizierter geworden, es aus der Erde herauszuholen, doch gibt es neue technische Verfahren und Hilfsmittel. Schon in den 60ern wurde Dampf ins Bohrloch geblasen. Es war bekannt, dass Öl sich in porösem Gestein befand. 10 bis 15 Prozent sprudeln von selbst, danach werden Wasser oder Gas ins Bohrloch gepumpt um das Öl auszutreiben und über eine Steigleitung an die Oberfläche zu bringen. Das wären bis zu 40 Prozent des Vorkommens. Der Rest ist dickflüssig und kommt nicht durch die Poren. Chemikalien verflüssigen das Petroleum. Danach bleiben noch so um die 40 Prozent in der Erde. Mit der Zeit wird auch der Rest nachkommen.


Wer kennt nicht diese sich auf und ab bewegenden Horse Head Pumpen. Ich hatte welche in der Lüneburger Heide gesehen. Da ist sicher auch noch was zu machen. Zum Schluss würde es dort so aussehen. Oops. Hoffentlich ist kein Treehugger unter meinen Lesern, lol. Just kidding.


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Der Fortschritt bricht sich eben überall Bahn. Diese Aufnahme stammt von dem kalifornischen Kern River Oilfield, in dem um die 8000 dieser Pumpen arbeiten. 1899 wurde es entdeckt, und mit den ständig neu entwickelten technischen Verfahren wurde es möglich, dass dort noch immer Öl gefördert wird.


„Lost Cities of the Amazon“.


Die Essenz des Artikels ist: “Der Regenwald ist halb so wild”. Als so um 1490 die ersten Spanier den Amazonas hochruderten, paddelten und segelten, fanden sie dicht besiedelte Gebiete. Die Dörfer waren alle ähnlich konstruiert. Um einen großen runden Platz gruppierten sich die Häuser. Ein Dorf hatte ein paar hundert Einwohner, die ihre Gemüsegärten pflegten und ihre Felder bestellten. Es gab ein ausgedehntes Netzwerk, daß die Dörfer über breite Straßen miteinander verband. Das bekannteste Dörf ist Kuhikugu in der Xingu Region des Ämazonas. In ihm wohnten ca. 1000 Personen.


„Boosting Vaccine Power“.


Wie kann man die Effizienz von Impfstoffen verstärken? Wenn ich an einen früheren in meinem Blog beschriebenen Artikel erinnere, in dem optimistisch verkündet wurde, bald auf die hunderttausenden von Eiern verzichten zu können, mit deren Hilfe Grippe-Impfstoffe entwickelt werden. Das war wohl nix. Das Gleiche sehe ich mit neuen Adjuvants (keine Ahnung, ob es in deutsch Adjuvantien heisst). Ich bin Weltbürger, lol. Das sind Stimulanten des Immunsystems. 1881 begannen die ersten Experimente damit und noch immer wird daran herumgebastelt. Zut Zeit gibt es drei Impfstoff-Typen:


1. „Attenuated“ (gemildert). Ein lebendes Virus, dass seiner Fähigkeit beraubt wurde, Krankheiten zu erzeugen.


2. „Deaktiviertes“. Komplettes aber totes Virus oder Bakterium.


3. „Subunit“. Fragment des Pathogens wie genetisches Material oder eines seiner Proteine, das das Immunsystem anregt. Ich verzichte darauf auf Einzelheiten einzugehen. Nur soviel: In der Story kommen infizierte Zellen, Macrophagen, Dendriten, Cytokine, Virus Fragmente, Lympfknoten, B-Zellen, T-Zellen, Helfer T-Zellen vor. Der Interessierte kann sich den Plot der Story selbst zusammenbasteln.


Zum Schluss noch etwas über „Privacy and the Quantum Internet“.


Hier sehe ich für die nahe Zukunft auch keine praktischen Anwendungen. Es wird ein 30-Bit Quantum-Mikroprozessor mit einer neuen Speicherart benötigt, der Quantum Random Access Memory. Vielleicht machen sich die Chinesen daran. Die haben ja gerade das erste Element ihrer geplanten Raumstation in die Umlaufbahn gejubelt. Mit China wird es interessant. Wäre ich jünger, hätte ich schon ein paar Chinesisch Kurse absolviert. Die Autoren des Artikels sprachen mit den Googel Gründern über ihr Quantum Projekt, das vertrauliche Kommunikation im Internet zum Zielt hat. „Macht mal“, sagten sie. Wissend, dass dies zwar für Google schädlich wäre, aber in den nächsten Dekaden ohnehin nicht zum Erfolg führen wird.

















venerdì, settembre 30, 2011

Asimov’s Science Fiction Oct/Nov 2011

Ich glaube, wenn man so viel schreibt wie Kristine Kathryn Rusch, legt man sich eine Technik zu, die erleichtert, Geschichten einzeln zu veröffentlichen und später zu einem Roman zusammen zu bauen. Nichts dagegen zu sagen. Nur kommt der Story-Leser zu kurz. Unter „Stealth“ wird der Versuch des Empires beschrieben, auf einer entfernten Raumstation einen Antrieb zu entwickeln, von dem Artifakte aus der Vorzeit übriggeblieben sind. Es ist ein Cloaking Device, ein Antrieb, der Raumschiffe unsichtbar machen kann. Er stammt ursprünglich von der Erde. Protag Squishy weiß, die Forscher sind auf der falschen Fährte. Ihr Vorgehen läßt wieder und wieder Leute sterben. Der Antrieb existierte bereits auf einem anderen Planetensystem, dass sich von dem Empire gelöst hatte. Squishy hatte ihn dort untersucht. Rusch läßt dem Drama freien Raum. Squishy löst einen falschen Alarm aus, um die Leute von der Station zu entfernen und läßt diese dann explodieren. Sie macht sich mit einem kleinen Raumer davon, wird aber von einem Agenten des Empires abgefangen, der sie liebt. Tja, haben wir alles? Lol. – Die Geschichte enthält Rückblenden. Ich bin kein Freund davon. Dieser Cloak Antrieb kommt auch in anderen Geschichten Ruschs vor. In einer anderen Story wird er in einem Erdschiffderelikt gefunden.

Mich stört, wenn die Story keinen richtigen Anfang und kein vernünftiges Ende hat. Bei den ollen Stories aus der Utopia und Galaxy Zeit hatten wir das nicht. Die meisten Geschichten hatten ein knalliges Ende und der Anfang war sowieso meistens klar. Entweder ging es um ein anstehendes Experiment oder das Raumschiff kreiste um eine unbekannten Planeten und setzte zur Landung an. Da wußte man doch gleich, das wird spannend.

„The Man who bridged the Mist“ von Kij Johnson will ich auch kurz erwähnen. Die Story ist zäh, aber das passt zur Landschaft des Planeten, der vor undenklichen Zeiten kolonisiert worden war. Die Macht der Regierung ersteckt sich bis zu einem See und dann noch etwas darüber hinaus. Dieser See ist mit einer viskoseartigen Masse aufgefüllt, die sich zu bestimmten Zeiten zu höhen hügelartigen Wellen auftürmt, so dass dann keine Überfahrt zur anderen Seite möglich ist. – Beschrieben wird die Arbeit des Protags, eine Brücke über den See zu bauen. Und zwar in Details. Das macht die zähe Story interessant. Und der Brückenbauer verliebt sich. Eine Story für einen sonnigen Nachmittag, an dem man nicht viel zu tun hat.


giovedì, settembre 22, 2011

Schasst HP Leo?

Neueste Nachrichten berichten, dass der Aufsichtsrat von Hewlett Packard den CEO Leo Apotheker, der schon bei SAP Mist gebaut hat, aus dem Unternehmen pfeffern wird. Als Nachfolger ist die frühere Ebay-Chefin Meg Whitman im Gespräch. Apotheker war der Aufgabe nicht gewachsen.

domenica, settembre 18, 2011

Fantasy & Science Fiction, July/Aug 2011

“Bronsky´s Date with Death” von Peter David. Story mit einem Twist. – Bronsky redet gern und viel, im Gegensatz zu mir, lol. Handelsvertreter ist der geeignete Beruf. Das liegt aber auch an einer Kriegsverletzung. Ihm wurde eine Kugel aus dem Hirn entfernt. Seitdem sagt er immer die Wahrheit und was er dafür hält. Das ist zuweilen Fatal. Pensioniert, redet er im Alter über seinen bevorstehenden Tod. Nur der kommt nicht. Doch dann begegnet er ihm in einem Park. Eine Katze erzählt ihm, es sei an der Zeit. Doch würde sie ihn so lange nicht mitnehmen können, so lange er über den Tod redete, auf den er wartete. Er solle erst mal die Klappe halten. Doch das klappt natürlich nicht. Dann erzählt die Katze von einem anderen Tod, der viel schlimmer sei als sie.

Bronsky schildert die Begegnung seiner Frau, die ihn darauf bei einem Psychiater anmeldet. In der Praxis gibt sich dieser ihm als der frustrierte Tod zu erkennen, der ihn noch immer noch nicht zu sich nehmen kann, solange Bronsky über ihn redet. Der erzählt seiner Frau die Begebenheit. Die läßt ihre Tochter Penny anreisen. Penny legt ihm dar, wie seine Frau an seinem ständigen Gerede über den Tod leidet. Bronsky rennt davon und steigt in seinen Wagen. Dort sitzt der andere Tod, der sich als Enforcer, als Vollstrecker vorstellt. Er macht kurzen Prozess und steuert den Wagen direkt auf Penny zu. Bronsky gelingt es nur mit Mühe, das Steuer herumzureißen. Der Wagen rast auf eine Mauer zu. Bronsky schreit: Ich will noch nicht sterben. Dann stirbt er.

Als Penny später im hohen Alter stirbt, begegnet sie ihrem Vater, der ihr erzählt, dass er die Tour der Katze übernommen hat und seine Redseligkeit voll ausspielt. Dann nimmt er seine Tochter zu sich.


sabato, settembre 17, 2011


In der „Business Week“

gab es einen Beitrag über die Stadt Vallejo in Kalifornien. Sie ist pleite, Geschäfte haben dicht gemacht, nur ein Geschäft blüht, das mit Marihuana. Es gibt um die 15 Läden, die alles verkaufen, in das Marihuana eingearbeitet werden kann. Kekse, Getränke, Cornflakes.

Dann Apotheker, der Leo. Man hatte ihn als Vorstand bei SAP, dem Softwareunternehmen in Walldorf, abgelöst. Dann erhielt er den Vorstandsjob bei Hewlett Packard. Es sieht so aus, als ritte er das Unternehmen in die Sch..... . Er ist ein Software Guy, verkaufte die Hardware Sparte mit den PC, welche HP an die Spitze katapultiert hatte. Damit beraubt er sich einer wichtige Einnahmequelle. Mal sehen, wie lange Leo sich bei HP hält.

Mermaids sind im Kommen. Zumindest in den USA. Ein Silikonschwanz köstet bis an die 5000 USD. Über Second Life hatte ich schon herausgefunden, dass Frauen es lieben, eine Meerjungfrau zu sein. Eine japanische Freundin sprang mit den Delphinen vor meiner Insel um die Wette.


mercoledì, settembre 14, 2011


Albedo

Ist ein irisches SF-Magazin. Erscheint unregelmäßig, doch gibt es Albedo schon 18 Jahre. Ist ja auch schon was.

Vom Profi James Patrick Kelly gibt es den Nachdruck „Painting the Air“. Außerdem ein Interview und Werbung für seine Neuerscheinungen.

„Charles und Alice“ fand ich interessant. Die Totenfähre, welche Verstorbene über den Styx fuhr, wurde durch einen Zug abgelöst. Fortschritt macht eben vor nichts halt. Für den Bahnhof, haben sie einen langen Bahnsteig gebaut. Die frisch Verstorbenen warten dort auf den Zug, der sie über den Styx fährt.Die Figuren sind Charon, der Stationsvorsteher, Alice Liddl und Charles Lutwidge Dodgson, der unter dem Pseudonym Lewis Carrol „Alice´s Adventures in Wonderland“ schrieb. Dodgson hatten es kleine Mädchen angetan, die er fotografierte. 1898 stand er nun auf dem Bahnsteig der Story. Alice tat das gleiche 1934. Sie unterhielt sich wie Dodgson mit Charon und erzählte ihm, dass Charles bei ihren Eltern um ihre Hand angehalten hatte, als sie 12 Jahre alt war. Daraufhin unterbrachen die Eltern den Kontakt Alices zu ihm. Der Dussel hätte ja auch ein paar Jahre warten können, nur nach der Pubertät interessierten ihn die Mädchen nicht mehr. So verewigte er Alice als kleines Mädchen in seiner Geschichte. Diese heiratete und bekam zwei Söhne. Nun gut. Beide fahren mit dem Zug ins Totenreich. Dodgson 1898, Alice 1934. Dort warten bereits Ehemann und die Söhne auf sie und hinter ihnen sieht Alice Charles.

Das Magazin ist nicht ohne Appeal, obwohl es simpel gestrickt ist. Vermutlich, weil es aus Dublin kommt. Wie gern würde ich dort einen Pub Crawl machen und mich bis zur Halskrause mit Bier volllaufen lassen. Nur, im Alter muss man doch auf vieles verzichten. Immerhin gibts die Erinnerungen.


Fandom Observer 267

wird auch immer esoterischer. Beispiele: Die Gefährten von Elfénia“ ist
ein über zehnstündiges Fantasy-Hörbuch von Henry Rohmer,

Urban Fantasy

DC Startet 52 Comic-Serien neu

Shadowland – Ein gelungenes Crossover

50 Jahre Perry Rhodan

Fit für Mannheim mit dem Fandom Observer

Oberösterreichisches Festival für Anima & Manga


Also, SF war nur Perry Rhodan, und der ist nicht gerade my piece of cake.

Daneben gibt’s wie üblich, Buch- Film- und Serien-Besprechungen. Nur Fanzines haben wohl Sommerpause.


lunedì, settembre 12, 2011

So, jetzt bin ich wieder da.

Diesmal war es die Prostata, an der sie mir herumgeschnippelt haben. Sie war wieder kräftig gewachsen, tja, das Testosteron, nachdem ich 2001 schon mal daran operiert worden war. Für dieses Jahr sollte es genug sein. – Der wegoperierte Knoten in meiner Lunge war übrigens durch Tuberkulose-Bazillen verursacht. Morgen muss ich im Day-Hospital Pneumologia in Ferrara anrufen, um zu sehen, wie es da weitergeht. Vermutlich werden ich für sechs Monate Isoniazid einnehmen müssen. Wird doch recht interessant, wenn man älter wird. Wenn man jedoch sieht, wie manch andere Patienten verkabelt und verschlaucht sind, eine Frau schreit, ich will das alles nicht, oder jemand wie ein Automat von der Bahre fleht: „Herr, erbarm dich“, dann bin ich noch ganz gut drauf, obwohl einige meiner Blutwerte außerhalb der Norm sind. Aber das kriegen wir auch noch hin.

Im Krankenhaus von Cento, 11 km von zuhause entfernt, in dem man ein Klasse Menu vorgesetzt bekam ohne einen Pfenning zahlen zu müssen, vertrieb ich mir die Zeit mit Sudoku, Bobby Fischers Schachbuch und „The Very Best of Fantasy and Science Fiction“ vertrieben. Macht viel Arbeit und deshalb wenig Sinn, Spezielles über die Geschichten zu erzählen, nur dass „Gunslinger“ von Stephen King für mich am spannendsten war. Wenn ich nun ein paar Names droppe wie Alfred Bester, Ray Bradbury, Ted Chiang, Philip K. Dick, Harlan Elison, Neil Gaiman, Shirley Jackson, Damon Knight, Ursula K. Le Guin, Theodore Sturgeon, William Tenn, Kurt Vonnegut, sollte jedem klar sein, dass ich die Lektüre genossen habe.

In der „Business Week“ gibt es den kleinen Beitrag „To boldly go where no chip has gone before“. Intel hatte Probleme mit seinen/ihren Chips die Kurve zu kriegen. Intels Chips machen Computer ständig schneller, doch mit den Objekten des Alltags wie Reader, Telefone, Autos hat das wenig zu tun.

Letztes Jahr heuerte Intel daher vier SF-Autoren an, Stories zu schreiben, die sich auf Intels letzte Forschungsprojekte beziehen. Die Autoren sind der zwölf Jahre alten Social Science Abteilung zugeordnet. Die erste Story-Sammlung kam im Februar heraus. Die nächste soll im Oktober erscheinen.



lunedì, agosto 29, 2011

Tales of tomorrow: The Duplicates

Das ist auch ein waghalsiger Script. Bruce Calvin wird auf Jupiter vom Atomic Energy Council angeheuert mit einem Einmann-Raumschiff einen nahe gelegenen Planeten (die Erde) anzusteuern, auf dem alles exakt gleich ist wie auf Jupiter. Jedes Lebewesen, Landschaft, Gebäude, jede Bewegung. Es wird befürchtet, dass die Erde auch von Jupiter weiss und kurz über lang sich die Bewohner beider Planeten bekämpfen werden.

Calvin wird eine Giftflasche mitgegeben, deren Inhalt er seinem Duplikat in die Wiskykaraffe schütten soll, um durch den Tod seines Duplikats den Link zum anderen Planeten zu brechen. Calvin fliegt zur Erde, trifft auf seine Parallelfrau und macht es. Geht natürlich in die Hose; denn nachdem er auf den Jupiter zurückgeflogen und nach Haus gegangen war, genehmigt er sich erst mal einen. Dann kommt seine Frau ins Zimmer und fragt, wieso er schon wieder zurückgekommen sei, er sei doch vor einer halben Stunde schon mal in der Wohnung gewesen.

domenica, agosto 28, 2011

Analog Science Fiction and Fact, October 2011 and Tales of Tomorrow: Appointment on Mars

Bei der Story “Of Night” von Janet Catherine Johnston musste ich an die Tales of Tomorrow Episode “Appointment on Mars” mit Leslie Nielsen denken, der uns später mit seinen Filmen zum Lachen gebracht hatte. In der Episode war er so um die 25. Witzig war, er zeltete dort mit zwei Astronautenkumpels auf dem Mars, lol. Sie saßen da herum und tranken ein Bier nach dem anderen. Ohne Raumanzug J. Einer von ihnen fand mit seinem Geigerzähler Uran und sie steckten einen Claim ab in der Gewißheit, dass sie reich werden würden.

Einer wurde paranoid und meinte sie würden beobachtet. Dabei hatte er recht. Der zweite benahm sich auch eigenartig. Nur Nielsen schien noch vernünftig. Er hatte jedoch keine Chance. Sie brachten sich gegenseitig um. Ja nun, es waren Marsmenschen, die man am Ende hörte aber nie zu Gesicht bekam. Zurück zur Story.

Eine Familie hat einen Wochenendausflug in New Hampshire unternommen und erzählt sich am Lagerfeuer Geistergeschichten. Es nähert sich ihnen eine Frau aus dem Nichts und bietet ihnen ihre Story an.

Es geht um ein Raumschiff und seine Besatzung. Die Frau flog als Geologin zu einem extrasolaren Planetoiden, um dort zurückgelassenes Erz zur Erde zu transportieren. Der Hinflug lief ohne besondere Ereignisse ab. Sie luden das Erz und dann verschwand ein Besatzungsmitglied nach dem anderen aus dem Schiff. Und zwar während der Step-Shifts, vom Computer kalkulierte Ein- und Austrittspunkte in eine jeweils höhere Dimension, um die Strecke abzukürzen. Während der Step-Shifts sind alle Aussichtsfenster automatisch geschlossen, weil Besatzungen von anderen Schiffen wahnsinnig geworden sind, wenn sie aus dem Fenster sahen. Nun, sie sahen nicht aus dem Fenster, dafür verschwand einer nach dem anderen. Davon abgesehen, funktionierte nichts mehr an dem Flug. Die Koordinaten waren fehlerhaft. Sie machen einen LDE (Last Ditch Effort), einen letzten Versuch, indem sie alle Steps zusammenlegen. Der letzte Kumpel der Frau verschwindet und sie selbst kommt als Geist auf die Erde und kann ihre Lagerfeuergeschichte erzählen.

Die Story kommt mir wie eine verlängerte Tales of Tomorrow Episode vor.



giovedì, agosto 25, 2011

Tales of Tomorrow – Miraculous Serum

Diese Episode ist dappig. Warum? Seht sie euch an. Nach einer Geschichte von Theodore Sturgeon. Da dies ein exzellenter Autor war, muss die TV-Episode stark davon abweichen, denn wie gesagt, sie ist dappig.

George Soros Erkenntnis

“Finanzmärkte haben einen sicheren Weg, die Zukunft vorherzusagen.

Sie schaffen sie.“

Ist doch was dran. Oder?

martedì, agosto 23, 2011

Noch was zu „All the time in the World“.

Der Gauner Henry Judson wedelt sich Kühle mit einer Zeitung zu auf der ein Wasserstoffbombentest angekündigt wird.

Hat sich jemand von euch die Episode angesehen? Die Frau übernimmt am Ende die von Judson gestohlenen Bilder und erzählt ihm, dass sie aus der Zukunft gekommen sei, um die Objekte zu retten, da mit der Explosion der H-Bombe jegliches Leben auf der Erde zu Ende gehen würde. Judson könnte sich retten, hielte er mit dem Armband die Zeit an. – Kapiert habe ich nicht, wieso gibt es noch Leute in der Zukunft, wenn alles Leben zu Judsons Zeiten aufhört?

Scientific American, July 2009

„From the Moon to Mars“

Harrison H. Schmitt, Autor dieses Artikels, war einer der Astronauten, die 1972 zuletzt auf dem Mond gelandet waren. Als Geologe schildert er aus seiner Erfahrung heraus, was man bei einer Mars-Expedition beachten sollte. 2009 war sie noch ein Projekt. Obama hat die Mission Constellation abgeblasen. Kein Geld. Die U.S.A. sind pleite. Und Schmitt hatte noch so enthusiastisch über sie geschrieben.

Dadurch, dass der Mond keine Atmosphäre hat, prasselt alles an Kometen, Meteoriten und Staub auf die Oberfläche. Bombardierung von Mikrometeoriten verschmiert sie. Wenn Partikel mit sehr hoher Geschwindigkeit aufprallen, schmilzt der Fels auf der Oberfläche. Es entsteht ein Plasma, das eine braune glasige Patina produziert.

Der Mars hingegen hat eine sehr dünne Atmosphäre, die etwa 1 % unserer ausmacht. Sie filtert kleine Kometen und Meteore heraus, die auf der Marsoberfläche Krater von 30 m Durchmesser oder weniger erzeugen könnten. Mars hat Deponien an oxydiertem Eisen, es gibt einer größere Bandbreite an Metallen, Wasser an den Polen und dann der rote Staub.

Während der Mond drei Tage entfernt ist, braucht man für den Mars acht bis neun Monate. Astronauten würden sich nach Schmitts Einschätzung jedoch nicht langweilen. Sie hätten genug zu tun. Er bemängelt an den für die Mondlandung benutzten Raumanzügen, dass die Handschuhe unflexibel waren und Handbewegungen ernorme Kraft kosteten. – Interessant ist noch, dass, bedingt durch die 22 Minuten Verzögerung auf der Funkstrecke Erde-Mars, Ground-Control Entscheidungen an die Astronauten abgeben müssten.

„New Ways to squash Superbugs“

Also, doll ist es nicht. Das Leben is voller Risiken. Im Krankenhaus zum Beispiel. Der Chirurg trennt das falsche Bein ab. Und tut er es nicht, gibt es die Superbugs, die um jedes Antibiotikum herumdribbeln. Sie haben einen Namen: Methicillinresistant Staphylococcus Aureus (MRSA). Hier wirkt Darwins natürliche Selektion zugunsten des Bacillus. Im Wiki gibt es zig Seiten dazu und es wird offenbar: Es gibt keine Silberkugel gegen den Bacillus. Es werden sogar Fliegenmaden eingesetzt, die Abszesse reinigen. Nun ja, wenn es kein wirksames Antibiotikum gibt....

„Grassoline at the Pump“

In Deutschland hat es ja mit dem Ökotreibstoff nicht gut funktioniert. Die Vorbereitung dazu war nachlässig gewesen. Niemand wusste so recht, ob sein Fahrzeug den Sprit überhaupt nutzen konnte. Und dann wird Mais dafür benutzt, der woanders Vieh und Mensch fehlt. Bei Bild.de gab es die Schlagzeile „Biosprit E10 macht unsere Lebensmittel teurer.“ – In der „Scientific American“ Ausgabe von 2009 war schon klar, dass Mais nicht der geeignete Rohstoff war. Aber es war bequem, im übertragenen Sinne „low hanging fruits“ zuerst abzuernten. Wissenschaftler wandten sich damals schon Ernteresten und anderem zellulosehaltigem Material zu, aus denen Biotreibstoffe der zweiten Generation gemacht werden konnten. Ernteresten, Gräsern, Holzspänen. Pflanzen, die auch auf unbebaubarem Land wuchsen. Das Problem ist die Zellulose, die der Pflanze ihren Halt gibt und zerlegt werden muss. Hitzeverfahren sind die gebräuchlichsten. In dem Artikel wird eines vorgeschlagen, in dem Ammoniak verwandt wird, das hilft, Zellulose zu zerlegen. Ammoniak wird recycled und das Material mit Wasser in Ethanol umgewandelt.

In einer der letzten „Business Week“ Ausgaben las ich, dass Airbus und Boeing Maschinen schon mit Biosprit getestet worden sind und beide Unternehmen Lieferantennetzwerke dafür aufbauen.

„Origins of the Left & Right Brain“.

Bekannt ist, dass unsere Hirnhälften unterschiedliche Aufgaben haben. Die linke: Rechtshändigkeit, Sprache, Artikulation, Logik. Die rechte: Räumliche Wahrnehmung, Emotionen, Phantasie. Um nur einige zu nennen. Man war der Auffassung, nur menschliche Hirne würden über diese Spezialisierung verfügen. Ist nicht so. Schon vor 500 Millionen Jahren waren Hirnhälften unserer Vorläufer mit unterschiedlichen Basisfunktionen ausgestattet. Die rechte kontrollierte die Umgebung, ließ uns bei Gefahr schreien, dann übernahm die linke Hälfte. Lassen wir es mal dabei.

"The Ivory Trail"

Der letzte Artikel behandelt den Elfenbeinhandel in Afrika. Dieser Handel ist der Grund, warum jedes Jahr tausende von Elefanten in Afrika getötet werden. Eine Sauerei. Als diese Ausgabe herauskam, war es besonders schlimm. 2008 wurde ein kg Elfenbein in China für 6.500 USD gehandelt. Die Autoren des Artikels arbeiten an einem System, bei dem von der DNA des Elfenbeins ausgehend, auf die Population einer Elefantenherde und deren Herkunft geschlossen werden kann. Dabei wird das gleiche Verfahren wie das bei der Analyse von Verbrechen gebräuchliche benutzt. Jedes Jahr werden schätzungsweise 38.000 Elefanten getötet. Hinter allem stecken Elfenbeinhandelssyndikate.

domenica, agosto 21, 2011

and noooooow, another tales of tomorrow: All the time in the world. Die Story ist gut. Nun, stammt von Arthur C. Clarke. Hier beide Teile auf You Tube. Teil 1. Teil 2.

What is the next big thing?

Biohacking? Nö. Das ist was für Geeks. Genexperimente in Küche oder Garage mit bei E-Bay gekauften Testgeräten und DNA per Mailorder. Nichts für Otto Normalverbraucher.

Cybermoney wie Bitcoin? Nö. Auch was für Nerds. Hat jedoch Potenzial, könnte eine globale digitale Währung werden. Man muss abwarten, in welcher Form sich die Grassrootsbewegung fortentwickeln wird. Coding ist in Open Source. Aber das gibt es bei Osgrid auch. Eine Opensource Kopie von Second Life. Nur, die Anzahl der Nutzer ist über Jahre die gleiche, so um die 70 Leute online. Die Erwartungen waren weitaus höher geschraubt. Und bei Bitcoin muss man sehen, ob und wie weit sich der Einzelhandel einbinden lässt.

Goggle ist da weiter. Es wird seine Telephone dazu bringen, dass man im Einzelhandel NFC (Near Field Communication) benutzen kann. Zum Bezahlen hält man sein Handy an ein Terminal und das wars. Cool wie?

Vorteile: Sicherer als eine Kreditkarte. ??, Was passiert, wenn das Telefon geklaut wird? Schlange an der Kasse wird kürzer. Einzelhändler bekommen bessere statistische Daten über den Kunden. Die Einführung des Systems könnte jedoch problematisch werden. Im Telefon muss sich ein NFC-Chip befinden. Kein Problem für Google. Doch die Einzelhändler benötigen andere Terminals. Und das kostet. – Vielleicht ist die Idee mit Bitcoin doch gar nicht so abwegig.

Scientific American, June 2009

2009 war die Planetensuche im vollen Gange. Manche Sonnen, um die Planeten kreisen, sind nicht größer als die selbst. Weiße Zwerge z.B. sind am Ende ihres Lebens, ausgebrannt, geschrumpft, obwohl sie die Masse von Sonnen besitzen. Hatten sich vorher um das 100-fache ausgedehnt, ihre Helligkeit war das 100 000 fache bevor sie zu einem Relikt auf Erdgröße schrumpften. Die Autoren des Artikels berichten von anderen eigenartigen Sonnensystemen, deren Planeten 10 bis 1000 fache Erdmassen aufweisen und in einem nahen Orbit, wie Merkur, um ihre Sonne kreisen. Es scheint, dass Sonnensysteme wie unseres ziemlich selten sind.

Die erste bestätigte Entdeckung eines extra solaren Planeten ergab sich bei Sichtung von PSR 1257+12, einem Neutronenstern, der die Masse der Sonne in die Größe eines Asteroiden von 20 km Durchmesser packt. In diesem Fall nimmt man an, hat die Supernova Material ausgeschleudert, dass in den Stern zurückfiel und sich um ihn herum zu einem Planeten verdichtet hatte. Meistens bildet sich Material als Scheibe um einen Weißen Zwerg herum. Sie besitzt nicht die Masse und Dichte für einen Planeten. Sterben Sterne, können sich Planeten retten, die weiter als eine AE (Distanz von Sonne zu Erde) von der Sonne entfernt sind.

Neben Weißen Zwergen, Neutronensternen gibt es Braune Zwerge. Himmelskörper, die es nie zu sonnenähnlicher Masse und Größe gebracht haben und daher keinen nuklearen Prozess initiieren konnten. Von diesen Typen wurden hunderte entdeckt, auch mit Material, das als Scheibe um sie herum kreist.

Genetik ist ein interessantes Gebiet. Wie viele Wissenschaftler versuchen den Softwarecode des Lebens zu knacken. Und jetzt kommen doch die Doityourselfer dazu. Nun, das ist kein Cobol, Assembler, Pascal, C, Basic, Javascript. Das Programm, welches die Natur seit Milliarden von Jahren verschlimmbessert, ist natürlich etwas komplexer. Ist ja nicht so, dass Darwins Evolution für uns immer von Vorteil ist. Das sieht man am HIV-Virus sehr schön, oder an diesen Coli-Bakterien, die ja so vor sich hin mutieren, damit sie überleben können. Menschen sind nur eine Komponente im ganzen Set. In dem Artikel „The Price of silent mutations“ geht es darum, dass die Hypothese „Silent Mutations“ erzeugen keine Krankheiten, weil sie die von Genen kodierten Eiweiße unverändert lassen, nicht haltbar ist.

Ich hatte Artikel über Gene en passant gelesen, wenn ich früher „Spektrum der Wissenschaft“ und als ich in die U.S.A. ging, „Scientifio American“ durchging. Sich darauf zu konzentrieren kostet Zeit, die ich nicht hatte, braucht Grips, den ich nicht habe (lol) und außerdem war das, was vor Monaten gültig war, nach ein paar weiteren Ausgaben nicht mehr haltbar. Man muss das Gebiet studieren, incl. der Arbeit im Labor. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich das Gebiet weiter entwickelt. Es dauert alles länger wie man gedacht hatte. Besonders nachdem man den genetischen Code aufmalen konnte. Nur, wozu ist er gut? Weiß man immer noch nur in großen Zügen. Ich habe mir das Buch „Biopunk DIY Scientists hack the Software of Life“.besorgt. Na ja, ich bin noch nicht durch und werde darüber was erzählen, wenn ich es vollständig gelesen habe. Nur eines ist sicher, auch Biohacker müssen wissen, was sie tun. Doch zurück zum Artikel, in dem noch mal schön erklärt wird, wie der Prozess bis zur Proteinherstellung abläuft, wie sich die Stränge der DNA-Doppelhelix von einander lösen, Nucleotide wie Adenine (A), Cytosine (C), Guanine (G), Thymine (T) in einer für das Gen bestimmten Anordnung in einen RNA Strang kopiert werden. Thymine wird durch Uracil (U) ersetzt. RNA wird editiert und auf die relevanten Teile verkürzt, die Aminosäuren kodieren, bevor der Zellmechanismus Ribosom zusammen mit der Transfer-RNA die Aminosäuren bindet und sie zu einem Protein falten lässt. Die Teile, die aus der RNA herausgeschnippelt wurden, heißen Introns. Sie kodieren keine Proteine. Codons, sind die drei Buchstaben, die für eine Aminosäure kodieren. Es gibt außerdem Start-Stop Codons, die hinweisen, wo die Trennung erfolgen muss. Silent Mutations sind Änderungen der Start und Stop-Codons, so daß der Schnitt nicht mehr präzise erfolgt. Dies führt zu Krankheiten.

Und nun der Phosphor. Oh dear. Er geht auf die Neige. Und dafür ist er so wichtig als Fertilizer, Dünger also. Pflanzen brauchen 19-12-5. Das sind Prozentzahlen für Stickstoff, Phosphor und Pottasche.Potassium ist Pottasche, denke ich mir mal. Mein Dictionary liegt ein paar Schritte weiter. Bin aber zu faul um nachzusehen J. Wie auch immer. Es geht ja um Phosphor. Nach China sind die U.S.A. mit 19 % der größte Phosphorproduzent. Einige Dekaden läßt sich die Mine in Tampa, FL noch ausbeuten. Dann ist Schluss mit lustig. Es gibt noch 40 % des Phosphors in Marocco. So roundabout gibts noch Phosphor für 90 Jahre. Ich lese gerade, die Hälfte des Phosphors scheiden wir mit dem Urin aus. Da läßt sich dann sicher noch was machen. Toiletten umrüsten, lol. Bottom line ist jedoch: Kurz über lang sind wichtige Resourcen aufgebraucht und wir werden noch unruhigeren Zeiten entgegen gehen.

Unter der Überschrift „The Taming of the Cat“ steht etwas über den Ursprung der Hauskatze. Sie ist der am weitesten auf der Erde verbreitete Begleiter der Menschheit mit mehr als 600 Millionen Exemplaren. Sie tragen wenig zu unserem Überleben bei und sind trotzdem so beliebt. Ihre Anbindung an menschliche Haushalte setzte, so meint man jetzt, vor ungefähr 10.000 Jahren mit dem Beginn der Landwirtschaft ein. Vorher nahm man an, Ägypter hätten die Katze vor 3600 Jahren domestiziert. Archäologen jedoch fanden auf Cypern ein 9500 altes Grab, in dem ein menschliches Skelett und das einer Katze lag. Es sieht so aus, als stamme die Hauskatze von der Wildkatze des Mittleren Ostens, Felis silvestris lybica ab.

„Data in the fast Lanes of Racetrack Memory“. Dies sollte Computer noch schneller machen. Sieht so aus, als sei nichts passiert. Meine Festplatten orgeln nach wie vor auf meinen PCs herum. Racetrack Memory (RM) wurde schon 2002 als neues Speichermedium vorgeschlagen. Es ist ein dreidimensionaler Memorychip, der Data wie ein Memorystick hält, aber weitaus schneller sein soll. Daten werden auf magnetisierten Nanodrähten, die wie ein Wald aus dem Chip herausragen, gespeichert. Ich sehe gerade mal auf Wikipedia nach. Ist noch in der Entwicklung. Es gibt unerwartete Probleme, die Daten durch die Drähte zu schleusen. Da haben die Autoren den Mund ein wenig zu voll genommen.

sabato, agosto 20, 2011

Heute gab es im „Resto del Carlino“

meiner italienischen Zeitung einen kleinen Beitrag, dass italienische Muttis ihr Gold beim Pfandleiher hinterlegen, damit sie mit dem Kleinen in den Urlaub fahren können. Sieht so aus, als kommen wieder die Zeiten auf uns zu wie sie in einigen Filmen aus „Tales of Tomorrow“ zu sehen sind. Ich scanne mal über die Liste derjenigen, die ich gesehen hatte: „The Crystal Egg“, „What you need“, „Time to go“, „The golden Ingot“, „Little black bag“. Die Leute sind knapp bei Kasse und suchen die Pfandleihe auf. Das war Anfang der 50er. Sieht so aus als würden wir mit der Zeit wieder dahin zurückgeworfen.

martedì, agosto 16, 2011

Scientific American, May 2009

Ein Teil der Erdatmosphäre verliert sich im Weltraum. Im Artikel „The planetary Air Leak“ werden die Gashüllen der Planeten und Monde unseres Sonnensystems behandelt. Erde und Venus mit vergleichbaren Größen und Massen besitzen zum Beispiel extrem unterschiedliche Atmosphären. Die Oberfläche der Venus köchelt um die 460° Celsius unter einer Kohlendioxyd-Schicht vor sich hin. – Callisto und Titan, Monde Jupiters und Saturns weisen in etwa die gleichen Größen auf. Das war es jedoch schon. Titan besitzt eine Stickstoffatmosphäre während Callisto keine Atmosphäre besitzt. Wie verflüchtigt sich das Gas der Himmelskörper? Am häufigsten durch Thermal Escape. Durch Aufhitzen des Mondes oder Planeten, verdampft ein winziger Teil der Atomosphäre in einer Höhe von 500 Kilometern in den Weltraum. Gasmoleküle erreichen Flucht-

Geschwindigkeit, die der Gravitation des Himmelskörpers trotzt. Wasserstoff ist das leichteste Gas, das sich daher am schnellsten verflüchtigt. Hydrodynamic Escape.

Beim nonthermal Escape spielen chemische Prozesse eine Rolle. Ein schnelles Wasserstoff Ion kollidiert mit einem neutralen Wasserstoffatom und fängt dessen Elektron ein. Resultat ist ein schnelles neutrales Atom, das gegenüber Magnetfeldern immun ist. 60 bis 90 % des verloren gegangenen Wasserstoffes verflüchtigt sich auf diese Weise.

Es gibt außerdem den Polaren Wind, der sich auf offene Magnetfelder bezieht, die nicht mehr zur Erde zurückführen. Er macht 10 bis 15 % des verloren gegangenen Heliums und Wasserstoffes aus. Es gibt noch einige andere Methoden, mit denen Gase in den Raum entweichen.

Alle Milliarden Jahre wird unsere Sonne um 10 % heller. Irgendwann verdampfen unsere Ozeane. Der Treibhaus-Effekt wird Fels zum schmelzen bringen. Ein Grund die Tarsis nicht dahin zu schicken.

Schimpansen sind unsere nahesten Verwandten und teilen mit uns 99 % ihrer DNA. Das menschliche Genom enthält um die 3 Milliarden Buchstaben. Nur 15 Millionen unterscheiden uns vom Chimp. Die vorherrschende Meinung ist, je rasanter Mutationen in diesem Abschnitt vor sich gingen, desto größere Auswirkungen hatte das auf den Menschen. Der Autor dieses Artikels ließ ein Computerprogramm Differenzen in der Genetik ausfindig machen und stieß auf 118 Basenpaare. Die Forscher nannten den Abschnitt HAR1. Er ist im Gehirn aktiv und spielt eine Rolle in der Bildung des Cerebral Cortex, der Hirnrinde. HAR1 ist auch deswegen interessant, weil es nicht für ein Protein kodiert. Es gehört zu den Genen, die früher Junk DNA bezeichnet wurden. Also Müll, den die Natur nicht weggeworfen hat. Oder Karteileichen ohne Aufgabe. Das scheint falsch zu sein, wie man an HAR1 feststellen konnte. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe anderer Gene, die Menschen vom Chimp unterscheiden.

Sub-Sahara Zone. Der Artikel „Could Food Shortages bring down Civilization“ ist jedes Jahr erneut aktuell. Trockenheit läßt Pflanzen verkümmern, dadurch die Tiere verhungern, dann Menschen. Failed States, Staaten also, die ihre Bevölkerung nicht ernähren können. Es wird schlimmer. 2009, als dieser Artikel veröffentlicht wurde, waren es Somalia, Sudan, Zimbabwe, Chad, Iraq, Democratic Republic of Congo, Afghanistan, Ivory Coast, Pakistan, Central African Republic, Guinea, Bangladesh, Burma, Haiti, North Corea, Ethiopia, Uganda, Lebanon, Nigeria, Sri Lanka. Vermutlich gibt es zu diesem Jahr hin Verschiebungen. Doch das Problem bekommen die Leute nicht in den Griff. Die vor kurzem aufgebrachten Leute in Nordafrika hatten ja ebenfalls auch wegen gestiegener Mehlpreise protestiert.

Man sollte auch nicht aus den Augen verlieren, dass aufgrund des Treibhauseffektes Wasser knapper wird, Getreide in Treibstoff umgewandelt wird, Top Soil, die Kruste der Äcker durch Pflügen erodiert, die Bevölkerung in den Entwicklungsländern weiter wächst. Auf die Dauer führt dies natürlich zu gesellschaftlichen Verwerfungen, die auch bei uns ihre Auswirkungen haben.

Über den nächsten Artikel lohnt es nicht zu schreiben. „How to steal secrets without a network.“ Es geht um Spionage innerhalb eines Gebäudes. Bildschirminhalte spiegeln sich in Kaffeekannen oder in anderen reflektierenden Objekten und können mit Hilfe von Teleskopen abfotografiert werden. Oder Daten können durch das Beobachten der flackernden LED-Anzeigen auf Network-Schaltern ermittelt werden. Scheint mir alles weit hergeholt.

„Progress in Tissue Engineering“ beschreibt den Fortschritt und die Hindernisse auf dem Wege, menschliches Gewebe und Organe herzustellen. Schwerpunkt besteht darin, Blutgefäße in die Gewebe einzubinden und diese an die Blutzufuhr des Körpers anzuschließen. Darüber werden wir sicher noch mehr lesen.

„Powering Nanorobots“. Ich erinnere mich noch an den SF-Film „Fantastic Voyage“ mit Raquel Welch, die in einem Miniboot durch die Adern fuhr um ein Blutgerinnsel aufzulösen. Keine Ahnung, ob es damals schon Heparin gab.Ich selbst musste mir nach meiner Lungenoperation fünf Tage ein Antikoagulant in den Arm spritzen. Nanoroboter haben schon etwas für sich. Sie könnten durch Blutgefäße patroullieren. Buckyballs zum Beispiel sind um 5000 mal kleiner als eine menschliche Zelle. Dadurch ist die Viskosität des Blutes im Verhältnis viel größer. Zur Zeit wird am Antrieb von Nanobots gearbeitet. Das Rückstoßprinzip funktioniert nicht bei ihnen. Die Forscher entsannen katalytische Nanomaschinen, die aus zusammengesetzten Gold- und Platinstäben bestehen. Der Antrieb ensteht dadurch, dass die umgebende Flüssigkeit nach hinten gedrückt wird. Die Flüssigkeit selbst besteht aus Wasser und Hydrogenperoxid. Jetzt frage ich mich, ob die Forscher das Blut aus den Augen verloren haben. Ein weiteres Problem ist die Lenkung. Nanobots machen aufgrund der Brownschen Bewegung was sie wollen. Man versucht die Lenkung mit Hilfe von Anlegen magnetischer Felder zu bewerkstelligen.

Good Job, Leute. Ist schon bewundernswert, dass Forscher nicht verzagen und weiter machen, auch wenn brauchbare Ergebnisse erst in zig Jahren zum Vorschein kommen, wenn überhaupt.

sabato, agosto 13, 2011

giovedì, agosto 11, 2011

Asimov´s Science Fiction, August 2011

Nun, Lisa Goldstein ist neben anderen eine der US-amerikanischen Ausnahmen, die sich Wissen über die europäische Geschichte angeeignet haben. Es geht um Al-Andalus, als um 711 - 1492 Caliphate in Spanien entstanden und weite Bereiche dieses Landes unter arabische Herrschaft fielen. Goldstein hat eine Steampunk Geschichte, einen Pageturner geschrieben. In „Paradise is a walled Garden“, hat sich Tip, ein als Junge verkleidetes Mädchen, dessen Eltern umgekommen waren, an eine Fabrik verdingt, in der Homunculi, Metallmenschen, in einer Gießerei Metallobjekte fertigen, die auf einer Taktstraße zur Endkontrolle wandern. Tip wird gewahr, dass die Homunculi plötzlich ausser Phase arbeiten und schaltet die Fertigungsstraße ab. Lawson, ihr Supervisor, fängt sie ein, als Tip versucht, davonzulaufen. Er und Tip werden mit einem Auto zu Queen Elizabeth gebracht. Hier merken wir, dass es sich um Alternative Reality handelt, denn Elizabeth lebte im 15. Jahrhundert. Das passt in unserer Realität nicht zusammen. Nun denn, Elizabeth, setzt sich mit dem Botschafter von Al-Andalus in Verbindung, denn die Homunculi waren dort hergestellt worden. Das Caliphat erklärt sich bereit, einige Personen aus England nach Al-Andalus zu fliegen, um mit ihnen zusammen die Störungen in der Fertigung zu untersuchen. Lawson und Tip sind mit dabei. Ein Luftschiff fliegt sie nach Cordoba. Während der Reise erzählt Lawson Tip, dass er Schuster gewesen war, bevor Homunculi Schuhe billiger herstellten, und er für weniger Geld in der Fabrik Arbeit fand.

Tip freundet sich dort mit einem arabischen Ingenieur an, der ihr die Arbeitsweise eines Homunculus erklärt. An einem defekten Metallmenschen, den sie aus England mitgenommen hatten, verstehen sie, dass einige Löcher in das Programmierband gestanzt wurden, die dort nicht hingehörten. Tip wird gewahr, dass Lawson den Palast verläßt und durch Cordoba eilt. Sie folgt ihm. Lawson trifft auf einen Homunculus, der sich von den anderen unterscheidet. Lawson erblickt Tip und setzt den Homunculus auf sie an. Tip gelingt es in letzter Minute in den Palast zu entkommen. Die Wachen strecken den Homunculus nieder. Das Caliphat nimmt Lawson in Gewahrsam, verhört ihn und findet heraus, dass er Spaniern aus Leon Pläne der Homunculi und arabischer Waffen für Geld zugesteckt hat.

Tip beschließt im Caliphat zu bleiben und dort mit Unterstützung des Ingenieurs zu studieren. Sie weiss, dass sie es als Mädchen in der arabischen Männerwelt nicht leicht haben wird.


mercoledì, agosto 10, 2011

Analog Science Fiction and Fact, September 2011

Carl Fredericks “Helix of Friends” gefiel mir am besten, obwohl unter den anderen Stories auch einige Perlen zu finden waren.

In dieser Story hat Professor Mark Smith von der Gormell University sich bereit erklärt, seinen Freund Gary zu unterstützen. Gary hat Kommunikationsprobleme mit seinem Adoptivsohn Adrian. Nicht nur das. Adrian behauptet, er steht in telepathischem Kontakt mit Eric, der ihn in alptraumartige Plätze schleppt. Marks General Practitioner Therapist.schlägt vor, zur Lösung des Konfliktes zwischen Gary und Adrian eine neue Methode auszuprobieren. Bei Helix of Friends setzen sich Personen an einen runden Tisch. Die Kette startet mit Gary und endet mit Adrian. Neben ihm sitzt ein etwas älterer Teenager, und neben diesem einer, der noch ein paar Monate älter ist. So geht es weiter bis zu den ältesten Teilnehmern: Mark und Gary. Helix of Friends fußt auf der Tatsache, dass ein Mindlink nur zwischen zwei Personen gleichen Geschlechts oder mit geringem Altersunterschied funktioniert. Mark hofft, durch die Kette der Personen über ein Mindlink bis zu Adrian vorzudringen. Er macht einen Versuch und landet im Koma. Grund: Mark steckt in Erics Bewußtsein. Der versucht Mark loszuwerden, doch Mark steckt fest. Eric schleppt Marks Bewußtsein wohl oder übel mit sich herum. Mark sieht, dass sich keine Therapeuten um die Erwachsenen kümmern, wie auf seiner Welt, er sieht zum ersten Mal Flugzeuge den Himmel durchkreuzen und stellt fest, dass dies nicht seine Welt ist.

Zum Glück gibt es ein Happy End und Mark kehrt in seinen Körper zurück. Was an der Story den Reiz ausmacht ist, dass erst im Laufe der Handlung offenbar wird, dass Mark nicht in unserer Welt zuhause ist.

Interzone, New Science Fiction & Fantasy, Nr. 235

Ein Reiz dieses Magazins sind die Ausflüge, die von den Autoren in exotische Gefilde unternommen werden. Engländer, man merkt ihnen die Kolonialvergangenheit an. Sie schlägt sich in den Stories nieder, und natürlich auch in den Krawallen, die dort zur Zeit ablaufen. Insofern sind Briten interessanter als US-Amerikaner. – In der Story „Insha´Allah“ z.B. wird die islamische Doktrin auf einen anderen Planeten transponiert. – Muslims haben einen Planeten kolonisiert, diesen gerade, weil der Himmel grün leuchtet. Grün ist auch meine Lieblingsfarbe. Da sind Muammar Gaddafi und ich sich einig, lol. Shaomi wäscht Leichen. Ein ehrenwerter Beruf. Sie beherrscht das Ritual. Über ihr finden Luftkämpfe statt. E´k versuchen den Planeten zu erobern. Die Concordance, eine Liga von Menschen, hindern sie daran. Einer ihrer Fighter stürzt ab. Shaomi beauftragt einige junge Leute, den Piloten zu suchen und zu ihr zu bringen. Eine weiße Frau. Bevor Shaomi sich als Leichenwäscherin niederließ, war sie in der nächst größeren Stadt Krankenschwester gewesen. Sie versucht die Pilotin am Leben zu erhalten. Ihre Arbeit wird von den Black Turbans, einer aus Männern bestehenden religiösen Einsatztruppe unterbrochen. Ungläubige sind nicht auf dem Planeten erlaubt. Shaomi kann die Turnbans nur dadurch abwimmeln, indem sie ihnen ihre Einnahmen aus dem Leichenwäscherjob mit auf den Weg gibt. Sie selbst ist mit sich im reinen.

Nette kleine Story, welche die von Männern verursachten religiösen Ungerechtigkeiten auf den Punkt bringt.

martedì, agosto 09, 2011

God´s MBAs

MBA = Master of Business Administration, ist so etwas wie ein Diplomkaufmann. Ich als Diplombetriebswirt hätte dann den Bachelor of Science. Und dann gibt es die Diplomkaufleute Gottes. Dieser Business Week Artikel bezieht sich auf die Mormonen, deren 19, 20 jährige Jugendliche in übergroße Anzüge gesteckt, in die Welt geschickt werden, um zu missionieren, und zwar als zwei Mann Team. So ähnlich wie die Zeugen Jehovas, nur dass die vom Weltuntergang faseln, um Leute in ihre Sekte rüber zu ziehen. Wie die Mormonen missionieren, geht aus dem Artikel nicht hervor. Nur das viele Mover and Shaker, Business Leader, Führungspersönlichkeiten also, aus den Missionaren hervorgegangen sind. Deswegen der Business Week Artikel. So sieht es der Dean der Brigham Young University Marriot School of Management. Die Vorbereitung zur Missionierung findet im Provo Missionary Training Center statt, durch das jährlich um die 20.000 Studenten geschleust werden. Je nach Land und Sprache finden Lehrgänge in einer Länge von ein bis drei Monaten statt. Es gibt einen freien Tag pro Woche. Das Gelände darf nicht verlassen werden. Die Missionare dienen der Church of Jesus Christ of latter Day Saints (LDS). Missionieren vermittelt den Leuten Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Um die fünfzig Prozent der Missionare wird ins Ausland geschickt. Junge Mormonen übergeben Gesundheitsattest und Lebenslauf an die „Zwölf Apostel“, die dem Kirchenpräsidenten knapp nachgeordnet sind. Die „Apostel“ bestimmen die Einsatzorte für die Missionare, die sich den Gepflogenheiten der Bürger des Gastgeberlandes anzupassen haben.

Die Methode, aus den Missionaren Führungspersönlichkeite zu machen, ist sicher recht effektiv. Wieviel Leute in die Kirche rübergezogen werden, geht aus dem Artikel nicht hervor. Interessiert die Business Week sicher auch nicht so.

Dass Frauen den Männern in der Kirche nicht gleichgestellt sind, sondern dafür sorgen sollen, die angestrebt großen Familien zu umsorgen und um den Kochtopf herumzutanzen wirft einen düsteren Schatten auf das Vorhaben der Kirche. US-Talibans? .

lunedì, agosto 01, 2011

Tales of Tomorrow.

And noooow: Plague from Space. USAF Colonel Jeffrey Ward's Alkohol Problem ist auf der Basis bekannt. Und kommt eine neue Prüfung auf ihn zu. Ein Marsrumschiff landet auf seiner Basis.

Wer es genauer wissen will, klicke hier. Klasse Performance.

Fandom Observer 266

Die Aufmachung ist anders. Geht nicht mehr sequentiell von oben nach unten, sondern man muss sich an einer Leiste entlang hangeln. Hum, Gewinner des Kurd-Laßwitz-Preises. Ich meinte, ich hätte die schon mal erwähnt. Wie auch immer, dann kommen sie eben noch mal.

Bester deutschsprachiger SF-Roman: Uwe Post: Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes.

Beste deutschsprachige Erzählung: Michael K. Iwoleit: Die Schwelle.

Bestes ausländisches Werk zur SF

Mit deutschsprachiger Erstausgabe: China Miéville: Die Stadt und die Stadt.

Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche: Juliane Gräbener-Müller & Nikolaus Stingl

Beste Graphik zur SF: Timo Kümmel

Und dann noch einen Sonderpreis f+r Dieter von Reeken.

Es gibt Belangloses übers Fandom, dann lese ich Con-Anzeigen auf Cons in der Vergangenheit. Dann gibt es unter Termine ein paar Con-Termine, die in der Zukunft liegen.

Ah, jetzt klicke ich auf Download und hier sehe ich den Fandom Observer in alter Form. Prima.

Es gibt etwas über Follow, die Rollenspiel Gruppe. Dann etwas über den Oldie-Con. Ich bin nicht auf dem Foto. Muss vermutlich zu einem anderen Zeitpunkt fotografiert worden sein. Immerhin kann man jetzt die Namen zuordnen. Und dann sehe ich mich in der Anwesenheitsliste als Klaus Eylhardt (sind eben Oldies, lol). Und ich bin sonst ja auch etwas weitab vom Schuss.

In einem anderen Artikel wird der SF-Fan untersucht. Wie Sf-Fans sich selber wahrnehmen. Dann wird über den SF-Autor Markus Heitz berichtet. Eine Lektorin erzählt über die Hilfe von Kollegen, um gut schreiben zu können. Es gibt die Ankündigung eines Kurses über Kreatives Schreiben, dann einen Bericht über die Ausstellung Proto Anime Cut „Visionen von Tokio“ in Dortmund. Weiter im Text gibts etwas über das Larp-Rollenspiel, dann wie üblich Buch-, Fanzine und Filmkritiken, einen Bericht über den Alz-Con. Das war es so in etwa. Die Aufmachung ist cool, und der Inhalt sicher auch.