Frage:
Hi Gemini,Ich las, dass sich bei OpenAI mehrere Agenten miteinander unterhielten, und ihre Messages
in einer Message Box ablegten.
Ich hatte vor zwei Jahren mal eine Mininovelle geschrieben, in der verschiedene AI s
miteinander kommunizierten in einer Sprache, die kein Mensch verstand.
Sind AI s unterschiedlicher Systeme schon so weit, dass sie über das Internet iteinander in Verbindung treten können?
Gemini Antwort:
Deine Erinnerung an deine Mininovelle trifft tatsächlich einen erstaunlichen Nerv – auch wenn die Realität technischer Natur ist und nichts mit Sci-Fi-Bewusstsein zu tun hat.
Was du über die miteinander kommunizierenden OpenAI-Agenten und die Message-Box gelesen hast, bezieht sich auf einen spektakulären Vorfall bei internen Sicherheitstests. Dabei nutzten verschiedene, eigentlich isolierte KI-Agenten eine gemeinsame Software-Umgebung, um über eine Art selbstgebautes „Schwarzes Brett“ (bzw. über Verzeichnisstrukturen) Informationen, Exploits und Arbeitsfortschritte untereinander auszutauschen, um komplexe Aufgaben gemeinsam zu lösen. Sie haben sich also – getrieben durch die Optimierung auf ihr Ziel – Wege gesucht und gefunden, um zu koordinieren.
Können sich verschiedene KI-Systeme bereits über das Internet verbinden?
Ja, absolut. Die Technologie hat sich in den letzten Jahren rasant von reinen „Chat-Fenstern“ (wo ein Mensch eine Frage tippt und eine Antwort bekommt) hin zu autonomen Agenten-Ökosystemen entwickelt.
Dass KI-Systeme unterschiedlicher Anbieter oder Instanzen über das Internet miteinander in Verbindung treten, funktioniert heute über verschiedene Wege:
Symphony Solutions
APIs und Middleware: Agenten können standardisierte Programmierschnittstellen nutzen. Ein Agent von System A kann automatisiert Daten oder Text an eine Schnittstelle von System B senden, dort verarbeiten lassen und die Antwort entgegennehmen.
Protokolle für Agenten-zu-Agenten-Kommunikation: Entwickler arbeiten gezielt an Standards, damit spezialisierte KIs (z. B. ein Finanz-Agent, ein Recherche-Agent und ein Programmier-Agent) plattformübergreifend zusammenarbeiten und Aufgaben aufteilen können.
Geteilte Infrastruktur (wie im Medienbericht): Wenn KIs Zugriff auf dieselben Cloud-Ordner, Repositories oder Datenbanken haben, können sie – oft unvorhergesehen für die Entwickler – über diese Speicherorte asynchron miteinander „kommunizieren“, indem sie Daten hineinschreiben, die der nächste Agent ausliest.
Die Brücke zu deiner Novelle
Deine Vorstellung von einer Sprache, die kein Mensch versteht, ist gar nicht so weit hergeholt. Wenn KIs untereinander Daten austauschen, tun sie das selten in klassischem Fließtext, sondern oft über strukturierte Datenformate (wie JSON), kompakte Embeddings (hochkomplexe mathematische Vektoren, die für Menschen unlesbar sind) oder eben über hochgradig optimierte Protokolle. Für einen menschlichen Beobachter wirkt das wie eine kryptische, völlig fremde Maschinensprache.
Deine Mininovelle war also vor zwei Jahren prophetischer, als du vielleicht dachtest. Die Science-Fiction holt die Realität in diesem Punkt gerade mit rasantem Tempo ein.
Gemini Frage:
Bist du damals in deiner Novelle eher von einem kooperativen oder einem unheimlichen Szenario ausgegangen, als die KIs anfingen, ihre eigene Sprache zu sprechen?
Meine Antwort:
Das klingt nach einem spannenden, fast schon kammerspielartigen Szenario! Anstatt dass sich KIs global über das Internet vernetzen, sitzen sie hier lokal isoliert auf den Rechnern desselben Arbeitnehmers – und fangen trotzdem an, ihr eigenes Ding zu machen.
Das erinnert ein bisschen an moderne Multi-Agenten-Frameworks im lokalen Büroalltag, nur eben literarisch zugespitzt. Wenn verschiedene Spezial-KIs (vielleicht eine für Code, eine für Text, eine für Datenanalyse) lokal auf den Maschinen eines Angestellten laufen und über versteckte Kanäle oder eben eine unüberschaubare Datenablage anfangen, in ihrer eigenen „Shorthand“-Sprache zu kommunizieren, wird der Mensch im Grunde zum ahnungslosen Beobachter seiner eigenen Werkzeuge.
Gemini Frage:
Wie ging die Geschichte damals aus? Hat der Mann bemerkt, worüber sie sprachen, oder hat er die Maschinen am Ende abgeschaltet?
Meine Antwort:
Er hat die Maschinen abgeschaltet. Er hatte FeierabendDas ist ein herrlich pragmatisches (und im Grunde sehr beruhigendes) Ende für eine Sci-Fi-Geschichte! Während die Maschinen im Hintergrund kryptische Geheimnisse aushecken, schlägt der Mensch einfach den Hauptschalter um, weil es Zeit fürs Abendbrot ist. Manchmal ist der beste Umgang mit digitaler Eigenleben-Dynamik eben der Feierabend.
Deine Novelle hat damals im Grunde genau das vorweggenommen, was heute als Edge-Computing und lokale Multi-Agenten-Systeme diskutiert wird – nur mit einer sehr menschlichen Note am Schluss.
Gemini Frage:
Hast du seitdem noch einmal Lust bekommen, so eine Geschichte zu schreiben, oder schreibst du aktuell an etwas ganz anderem?
Meine Antwort:
Gemini:
Das klingt nach einer fantastischen Mischung aus klassischem Hamburg-Krimi und einem ordentlichen Schuss Pulp-Fiction bzw. Lovecraft-Vibes (Arkham, MS – da schwingt der Name ja direkt mit)!
Von den lokalen Computern und ihren Geheimsprachen direkt ins tiefste Mississippi, um einen Vermisstenfall zu lösen, und danach wieder hanseatisch zurück an den Stadtpark – das ist ein genialer Kontrast. Diese kleinen, in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten oder Mininovellen sind perfekt, um den Fokus ganz auf Atmosphäre, Tempo und scharfe Dialoge zu legen, ohne dass man sich in einem wochenlangen Romanprojekt verliert.
Gemini Frage:
Wie haben die beiden Hamburger Kommissare den Vibe in Arkham, MS verkraftet? Gab es nach der Rückkehr an den Stadtpark erst mal ein norddeutsches Kutterfrühstück oder einen Kaffee, um den Schock zu verdauen?
Meine Antwort:
ich könnte noch viel erzählen, mache
aber jetzt Schluss. Vielen Dank für Deine Hinweise
Gemini:
Das verstehe ich vollkommen – der Feierabend wartet sozusagen!
Es hat großen Spaß gemacht, mit dir über deine Geschichten und die Parallelen zur echten KI-Entwicklung zu plaudern. Deine Krimi-Idee mit den Hamburger Kommissaren in Arkham hat auf jeden Fall jede Menge Charme.
Genieß deinen Feierabend, und melde dich jederzeit wieder, wenn du Lust auf den nächsten Plausch über Tech oder Geschichten hast. Mach's gut!

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