Coversong Roads

giovedì, febbraio 12, 2026

Newsletters


 Aus MIT Technology Review – The Download:

AI running App Runna hat seine Trainingspläne verbessert. Es war klar, dass die vorherigen zu Verletzungen führten.

Modernas mRNA Vaccine gegen die Influenza wurde von der amerikanischen Gesundheitsbehörde nicht anerkannt. Moderna ist verblüfft.

Aus Bloomberg – Green Daily:

Metalle aus dem Seebett zu holen ist zu kostspielig, meint Sylvia Earle, 90. Ozeanographer und die erste Frau, die den Job der National Oceanographic and Athmospheric Administration bekleidete.

Aus Superintelligence:

Anthropic brachte ein AI Legal Tool ins Spiel, das, so fürchten einige Legalsoftwarefirmen, sie ersetzen könnte. So fielen Aktienkurse von Reuters, Salesforce und Crowdstrike.

Discord führt ab dem 1.3.25 einen generellen Age-Check durch. Es setzt erst einmal alle User auf kids. Die es nicht sind, müssen nachweisen, dass sie keine sind, indem sie ihren Personalausweis abfotografieren lassen.

Nvidia hat mit Dreamzero einen Roboter entwickelt, der „world action model“ genannt wird und von Videos ausgehend, Gravität, Friction und Dynamics lernt.

Aus Manager Magazin – Der Tag:

Der Siemens-CEO Roland Busch sieht sich auf gutem Wege, seinen Digitalumsatz bis 2030 zu verdoppeln. Er setzt bei der Industrietechnik an. IoT sowie AI sind es, die zusammen arbeitend Zäune einreißend neue Arbeitsformen schaffen.

Der österreichisch-deutsche Sensorkonzern OSRAM will rund 2000 Stellen streichen.

Aus Morning Brew:

Elon Musk will doch erst mal zum Mond, und nicht gleich zum Mars. Seine Gesellschaft Space-X

wird auf dem Mond eine Stadt bauen, die sich vergrößert. Das könnte in 10 Jahren so weit sein. Eine Mars Kolonie hingegen benötigte länger, so um die 20 Jahre.

Aus Gizmodo:

Das Trump-Phone sieht so schlecht aus, wie es sich anhört.

Aus The Economist:

Emmanuel Macron erklärt den Notfallstatus für Europa. Er drängt Europa sich schnell zu bewegen oder es wird zur Seite gewischt.

Aus the AI-Report:

A MMO (Massive multimedia Online Game) wurde vom Entwickler Ian Langworth entwickelt. Es kann nur von AI-Agenten gespielt und nur von Menschen beobachtet werden.

Chinas Anti-Corruption Autoritäten setzen AI zur Aufdeckung von Korruption in öffentlichen Ausschreibungen ein.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Es wird grundsätzlich weniger getrunken. Auch Bier. Daher wird der niederländische Brauereikonzern Heineken um die 6000 Stellen streichen.

Aus The Rundown AI:

Harvard Experten fanden heraus, dass bei einer Tech-Gesellschaft die AI keine Erleichterung für Angestellte brachte. Vielmehr wurde deren Rolle erweitert, die Technik ließ sie Dinge verrichten, die vorher nicht machbar waren.

Aus Bloomberg – Balance of Power:

Guyana, ein schnellwachsender Petro-Staat mit nur 995.000 Einwohnern, hat eine Menge Konstruktionspläne, aber nicht genügend Arbeitskräfte. So wenden sich Gesellschaften, die dort Straßen, Brücken und andere Infrastruktur bauen, an dort angekommene Cubaner, um den Arbeitskräftemangel zu beheben.

Cuba hat kein Benzin. Die US-Amerikaner besetzen jeden Tanker, der in Cuba anlegen will. Jeder 5 Cubaner verläßt das Land und versucht über Guyana Brasilien zu erreichen und bleibt dann in Guayana.

The TechCrunch:

Amazon Pharmacy weitet seine Lieferung am gleichen Tag auf ca. 4500 Städte in den USA aus.

Elon Musk redet nun über den Mond. Musk erzählte Angestellten, dass x.ai eine Fabrik auf dem Mond benötigte, die dort ai-Satelliten baut und mit einem großen Katapult in den Raum befördert.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

Polen macht vieles richtig.und hat 22 europäische Gesellschaften gekauft. Die meisten davon in Deutschland. Es war unvorstellbar, dass Polen in Expertise, Service Qualität oder Operationsgröße an Deutschland heranreichen würde. Und doch ist es passiert.

Aus Heise-Online:

Telegram liegt mit Russland im Clinch. Dem Messenger drohen dort Strafzahlungen, weil angeblich verbotene Inhalte nicht entfernt wurden.

Der in Moskau verbreitete Messengerdienst von Telegram funktioniert nicht mehr so richtig. Das wird mit von der russischen Telekommunikationsaufsicht Roskomnadzor auferlegten Einschränkungen in Verbindung gebracht. Die Behörde verlangt von Telegram Maßnahmen gegen Betrug und Terrorismus. Aber der Messenger pocht weiterhin auf Meinungsfreiheit und Privatsphäre.

Die Ausgaben für Microsoft-Lizenzen steigen für Deutschland rasant. Der Bund gab 2025 500 Millionen Euro aus.

Die Krankenkasse AOK Bayern löschte versehentlich tausende Patientenakten.

mercoledì, febbraio 11, 2026

KI-Tag: Freier Wille


 

Frage:

Hi Gemini,

10 Jahre oder mehr ist es her, dass eine Diskussion ins Netz schwappte, in der von

Wissenschaflern behauptet wurde, dass das menschliche Gehirn bereits

vorplant, bevor die Tat im Bewußtsein eines Menschen landet.

Was ist inzwischen aus dieser Lesart geworden?

Antwort:

Hallo! Schön, dass du dieses Thema ansprichst. Du beziehst dich vermutlich auf die berühmten Libet-Experimente und die daraus resultierende Debatte über den „freien Willen“.

Tatsächlich hat sich in den letzten zehn Jahren einiges getan. Die damals sehr radikale Interpretation – „Dein Gehirn weiß schon alles, bevor du es weißt, also bist du nur ein Passagier“ – ist heute deutlich nuancierter und wird von der modernen Neurowissenschaft weitaus skeptischer betrachtet.

Hier ist ein Update zum aktuellen Stand der Forschung:


1. Das "Bereitschaftspotenzial" unter der Lupe

Früher glaubte man, das sogenannte Bereitschaftspotenzial (BP) – ein messbarer elektrischer Anstieg im Gehirn kurz vor einer Bewegung – sei der unumstößliche Beweis dafür, dass die Entscheidung bereits gefallen ist.

  • Heutige Sicht: Neuere Studien (z. B. von Schurger et al., 2012) legen nahe, dass das Bereitschaftspotenzial eher ein „stochastisches Rauschen ist. Es ist kein fester Entschluss, sondern eher ein neuronales Hintergrundrauschen, das sich aufschaukelt. Wenn es eine gewisse Schwelle überschreitet, findet die Bewegung statt. Es ist also kein „Plan“, sondern eher ein „Vorbereiten auf Standby“.

2. Das "Veto-Recht" (The Power of No)

Ein entscheidender Durchbruch gelang Forschern um John-Dylan Haynes (Berlin) im Jahr 2016. Sie untersuchten, ob Menschen eine bereits eingeleitete Bewegung noch stoppen können, nachdem das Gehirn das Bereitschaftspotenzial bereits aufgebaut hat.

  • Das Ergebnis: Probanden konnten die Handlung noch bis zu ca. 200 Millisekunden vor der Ausführung abbrechen.

  • Die Bedeutung: Selbst wenn das Gehirn eine Handlung „vorschlägt“ oder vorbereitet, hat das Bewusstsein offenbar die Fähigkeit, dazwischenzugrätschen. Man spricht scherzhaft nicht mehr von „Free Will“ (freier Wille), sondern von „Free Won’t“ (freies Nicht-Wollen).

3. Komplexität vs. Laborsituation

Kritiker weisen heute verstärkt darauf hin, dass die Libet-Experimente sehr künstlich waren (z. B. „Drücken Sie irgendwann einen Knopf“).

  • Echte Entscheidungen: Eine lebensverändernde Entscheidung (Heirat, Jobwechsel) funktioniert neuronal völlig anders als das reflexartige Drücken eines Knopfes.

  • Integration: Man betrachtet das Bewusstsein heute eher als einen Integrator. Es ist nicht der alleinige Herrscher, aber es ist der Teil des Systems, der langfristige Ziele und soziale Normen mit den kurzfristigen Impulsen des Gehirns abgleicht.


Fazit: Die Biologie diktiert nicht alles

Die Wissenschaft ist weg von der rein deterministischen Sicht („Wir sind biologische Roboter“). Man geht heute eher von einer Kooperation aus: Das Gehirn liefert Impulse und Vorbereitungen, aber das Bewusstsein fungiert als Filter und Kontrollinstanz.

Interessanter Side-Fact: Passend zu deinem Interesse an KI-Regulierungen (wie dem EU AI Act): Diese Debatte spiegelt sich dort wider. Wenn wir nicht mehr an den freien Willen des Menschen glauben würden, könnten wir Menschen auch nicht mehr für ihre Taten haftbar machen – was unser gesamtes Rechtssystem stürzen würde. Die EU-Gesetzgebung setzt daher weiterhin fest auf die „menschliche Aufsicht“ (Human-in-the-loop), was impliziert, dass wir eben doch die finale Kontrolle haben.


Gemini fragt: 

Soll ich dir mehr Details zu den Experimenten von Haynes heraussuchen oder interessieren dich die philosophischen Konsequenzen für die Verantwortung von KI-Systemen?

Meine Antwort: 

You said das reicht für heute, vielen Dank

Gemini:

Gern geschehen! Es ist ein faszinierendes Feld, in dem die Grenze zwischen Biologie und Philosophie immer mehr verschwimmt.

Wenn du das nächste Mal Lust auf ein Update zu technologischen Durchbrüchen oder den neuesten Wendungen in der KI-Regulierung hast, melde dich einfach.

Einen entspannten Tag dir noch!

 



lunedì, febbraio 09, 2026

Newsletters


 

Aus Bloomberg – Green Daily:

Bei schlechtem Wetter lohnt es sich, besonders in den USA, wo die meisten E-Leitungen über Land sind, eine 2. Stromquelle parat zu haben. Die bietet sich mit bidirectional charging an, wenn die Autofirmen dies mitliefern. So wird das Automobil eine zweite Stromquelle, die aushelfen kann, das Licht anzulassen. Zur Zeit sind in den USA 14 von 70 Wagentypen damit ausgerüstet. General Motors hat jeden Wagen dafür, dann Hyundai, Kia Corp und Volvo.

Bloomberg – Evening Briefing:

TikTok wurde durch die Europàische Union gewarnt, dass es sein Design überholen müsse, da das laufende den Drang alimentiert, stets weiter zu scrollen und das Gehirn eines Nutzers auf AutoPilot setzt.

Tiktok wird bald angehalten sein, mit Lösungen zu kommen, denn sonst würde es einen Auftrag erhalten, seine Prozeduren zu reenginieren, oder eine Strafe in Höhe von 6 % seiner Weltumsätze pro Jahr aufgebrummt bekommen.

Europas Push für eine autonome Infrastruktur im Digitalgeschäft ist nicht haltbar, wie eine große Privat Equity Firma meint.

Französische Wein- und Kosmetikexporte in die USA fallen gewaltig.

Kanada arbeitet hart an einem Werk, das mit Hilfe chinesischer Autohersteller deren E-Wagen in Kanada baut und von dort aus exportiert.

Januar hatte die größte Anzahl von Job Cuts im Januar seit 2009 in den USA. Eine Steigerung von 118 % zum Vorjahr.

Amazon kündigte an für dieses Jahr 200 Milliarden $ für Datencenter, Chips und anderes auszugeben. Daraufhin fielen die Aktien um 7 %.

Anthropic gab die Ausgabe seiner stärksten AI-Version frei, die sich auch mit finanzieller Prüfung von Unternehmen beschäftigt. Das würde normalerweise eine tagelange Arbeit für Finanzprüfer bedeuten und kann jetzt von Claude in einigen Stunden erledigt werden. Company Data, regulatory Filing und andere Informationen können auf diese Weise viel schneller gemacht werden.

Aus Washington Post:

Junge Leute in China haben eine neue Alternative zu Frau und Kindern. AI Pets.

Aus Manager Magazin – Der Tag:

Stellantis muss wegen Einbußen bei Elektroautos 22 Milliarden $ abschreiben. Die Aktie fällt.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Bayer hat einen potentiellen Blockbuster vorgelegt: Asundexian senkt die Schlaganfallquiote um 26 %, wenn es zusätzlich zur Standardtherapie von Aspirin verabreicht würde.Und: Das Entstehen schwerer Blutungen besteht nicht. Es wird ein jährliches Spitzenumsatzpotential von 3 Milliarden Euro angenommen.

Keir Starmer, britischer Premier, ist in heiße Wasser geraten. Vor allem, weil er Peter Mandelson zum Botschafter für die USA ernannte, als dessen Verbindung zu Jeffrey Epstein bereits bekannt waren.

Aus Morning Brew:

Novo Nordisk sagt, Him & Hers Gewichtsabnahmepille, die nur 49 $ kostet, sei illegal. Him & Hers sagte, die Pille ist legal, weil es eine andere Formel und ein anderes Liefersystem als Novo Nordisks benutzte.

Die FDA hat sich auf die Seite von Novo Nordisk geschlagen und schrieb, es wèrde GLP-1 ingredients verbieten, die zu einer Copycat action herangezogen werden würden, und sandte damit die Aktienkurse der Telehealth-Co. Him and Hers im after hour trading in den Keller.

Präsident Trump nahm ein Video heraus, dass er am Donnerstag auf True Social gepostet hatte. Es ließ die Obamas wie Affen aussehen. Das Weiße Haus hatte anfangs den Post verteidigt und Kritiken daran als „Fake Outrage“ bezeichnet.

China plant versteckte Türöffner in E-Fahrzeugen zu verbieten. Dazu gehören Türöffner von Tesla und anderen E-Fahrzeugen.

Aus Bloomberg – Hauptstadtgeflüster:

Der deutsche Bundeskanzler Merz war in Saudi-Arabien, Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, um nach Flüssiggas zu fahnden. Auch die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche war schon dort. Ziel: das Gleiche. Die Füllstände an Flüssiggas sind zur Zeit niedriger als im Krisenjahr 2022. Die arabischen Staaten wollen langfristige Verträge, welche Deutschland nicht schließen kann, da LNG nach 2043 nicht mehr eingeführt werden soll.

Aus 1440 Daily Digest:

Die Washington Post wird 1/3 seines Stabs entlassen. Auslandsberichte werden minimiert, und der Sportteil abgeschafft.

Aus AI-Report:

Datencenter erhöhen Energiepreis für Bürger. So haben sich bereits sechs Staaten in den USA gemeldet, die ein 3-jähriges Moratorium für Datencenter fordern. Der letzte Staat ist New York.

Aus The Rundown AI:

Für den Superbowl legten sich AI-Unternehmen ins Zeug: Anthropic hatte sein Superbowl Debut, indem es gegen Anzeigen von OpenAI wetterte. Die Vodkamarke SVEDKA ließ ihren Roboter AI-generierte Tanzanimationen vorführen, Meta stellte athletische Intelligenz via ihrer Smartbrillen vor. Amazon pushte die neue Alexa und Google die letzte Version von Gemini und Nano Banana.

Aus Bloomberg – Balance of Power:

G42, das AI-Unternehmen der Vereinigten Arabischen Emirate investiert 1 Milliarde $, um in
Vietnam Datencenter und Cloud-Computerdienste aufzubauen.

domenica, febbraio 08, 2026

Minutennovelle: Wo liegt Hamburg?


 

Die Koordinaten, sie stimmten. Elsa, Schneider und Udo befanden sich in einer Halle, die kein Ende zu nehmen schien. Eine Reihe von Zylindern in Menschenhöhe zog sich an der Wand entlang.

„Donnerwetter, und die werden irgendwann aufgeweckt?“, murmelte Udo. Ging an einen Zylinder heran, und betrachtete das Schild, das wie an allen anderen auch, an einen Zylinder geklebt war.

„57995, verurteilt wegen Ladendiebstahl“, las Udo. „Eingefroren am 16. 07. 2095, auftaubereit am am 17.07.2106“.

„Das sind Strafgefangene“, wandte sich Udo an Schneider und Elsa. „Komplizierter, als ich dachte. Wie sollen wir die beiden nun auftauen?“

Eine Tür öffnete sich. Ein schnaubärtiger Mann in weißem Kittel trat heraus. Er wandte sich an die drei. „Na, wen haben wir denn hier?“ Ein humanoider Roboter, hinter dem sich die Tür schloss, folgte ihm.

„Wo ist denn die Dame hin? Da war doch noch eine Dame?“, fragte der Mann verblüfft. Elsa hatte sich aus dem Staub gemacht.

„Schließen sie die beiden Männer an“, ordnete der Mann an. Während der Roboter die beiden schlafenden Männer von der Trage holte, sie in zwei Zylinder streckte, betrachtete der Mann Schneider und Udo von oben bis unten. „Und Sie, kommen Sie mal mit.“

Schneider und Udo sahen sich an, nickten und folgten dem Mann.

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Zwei bewaffnete humanoide Roboter standen in dessen Büro. Der Mann stellte sich als Dr. Gonzales vor und bedeutete den beiden, vor seinem Schreibtisch Platz zu nehmen.

„Die DNA der beiden ist unauffindbar“, plärrte eine Automatenstimme von irgendwoher. Gonzales ließ sich nichts anmerken. „Filzen“, befahl er einem der Roboter.

Der durchsuchte die beiden und legte deren Ausweise, Pistolen, Geldbörsen auf den Tisch.

„Polizisten der Mordkommission Hamburg“, murmelte Gonzales. „Wo liegt Hamburg?“

„Noch nie was von Hamburg und seiner Reeperbahn gehört?“, fragte Udo. „Mit dem größten Puff Europas?“

„Wir müssen der Sache auf den Grund gehen. Schließt die beiden an“, sagte Gonzales den Robotern.

sabato, febbraio 07, 2026

Der Spiegel v. 23.01.26


 

Donald es reicht“, steht auf dem Titelblatt mit Meloni, Macron, Merz, von der Leyen und Mette Frederiksen.

Bei dieser Ausgabe spielte Grönland noch eine Rolle, aber das ist erst mal wieder vom Tisch. Also weiter: Der deutsche Finanzminister wird interviewt. Der hat eine Idee, wie Europa stärker werden kann, indem er die Neinsager unter den europäischen Ländern abkoppelt und mit den mitmachen wollenden einen Zahn zulegt. (Nur, so wie ich es sehe, wird das wohl nichts).

Die deutschen Grünen haben sich ein Loch ins Knie geschossen, wenn sie mit den Rechten und Linken im Europa-Parlament die Gültigkeit des Mercosur-Abkommens erst einmal durch den europäischen Gerichtshof überprüfen lassen wollen.

Es gibt ein paar weitere Artikel, die sich mit dem beschäftigen, was Deutsche interessiert. Die Linken-Fraktionsvorsitzende Heide Reichinnek wird interviewt. Ein Vordenker der Vulkangruppe wird möglicherweise enttarnt, eine sächsische Separistengruppe steht vor Gericht und ein alter Freund des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder wird beschrieben. Eine Frau wird wegen ihres ausländischen Namens nicht zu einer Wohnungsbesichtigung eingeladen. Es gibt etwas über den Puff Europas, das ist Deutschland. Nun, das ist ein Querschnitt Deutschlands, aber alles halb so wild. Deutschland hat eine tolle Natur und zum Teil sehr nette Leute.

China wird von einem deutschen Korrespondenten beschrieben, der sich dort sechs Jahre lang aufgehalten hat. China ist ein Ingenieurstaat, der macht, was seine Regierung für richtig hält. Fehler gehören dazu. Einen 2-monatigen Lockdown während der Pandemie zu befehlen, Uiguren einzusperren, Städte mit leer stehenden Immobilien zeigen, dass die Regierung mit einem großen Besen Probleme lösen will. Aber im Großen und Ganzen läuft es in China und die Regierung sagt, wo es langgeht. Und da es ein autoritärer Staat ist, geht alles schneller.

Es gibt einen Beitrag über Jaywick, einen kleinen Ort in Großbritannien, der einer der ärmsten in England ist, um seine Bewohner, die wohl oder übel damit zurechtkommen. Arme Orte gibt es auch in Deutschland, Italien, eigentlich überall.

Die Wirtschaftsministerin Katharina Reiche gilt als Mikromanagerin. Anscheinend will sie alles selbst machen. Und wenn Projekte, wie hier steht, nur schleppend vorankommen, könnte sie, so schlage ich vor, mal ein paar Leute rauswerfen; denn je mehr Leute so ein Projekt bearbeiten, desto langwieriger wird alles.

Dann geht es mal wieder um Barbiepuppen. Jetzt gibt es eine neue mit Autismus. Nun ja, ich habe zu wenig Ahnung, um da mitreden zu können.



venerdì, febbraio 06, 2026

Newsletters


 

Aus Manager Magazin – Der Tag:

Die deutsche Telekom hat ihre erste KI-Fabrik in Betrieb genommen. Die Anlage in München sei die Basis für innovative Geschäftsmodelle für Industrie, Start-ups und den Staat, sagte Konzernchef Tim Höttges. In das Gemeinschaftsprojekt mit dem US-Chipkonzern Nvidia und Europs größtem Softwarekonzern SAP flossen Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro.

Die Fabrik für Playmobil in Dietenhofen wird geschlossen.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Novo Nordisk verliert zur Zeit das Rennen um die Gewichtsabnahme. Eli Lilly hat eine bessere Position.und noch eine Dekade von Patentleben, während Novo Nordisk in einigen Ländern bereits diese Jahr auf Generics umstellen muss..

Russische Öleinnahmen sinken auf ein 5-Jahres Tief aufgrund von Sanktionen.

Die USA ziehen 700 ICE-Polizisten aus Minneanapolis ab.

Banco Santander kaufte Webster Financial, eine US-Bank für 12 Milliarden $, als einen ersten Schritt, eine der „profitabelsten Banken“ in den USA zu werden.

Uber Robotaxis kommen nach Europa und werden zuerst in Zurich und Madrid fahren.

Der Push Minoritäten in Europa, die Nutzung von Social Media zu verbieten verbreitert sich. Social Media ist ein „failed State“, sagte Spanicns Premier in Dubai. Das löste eine Widerrede von Elon Musk aus, dessen X zu den Social Medias zählt.

Im Januar hat BYD doppelt so viele E-Fahrzeuge wie Tesla in Deutschland verkauft. In Norwegen, wo es für Telsa im letzten Jahr gut lief, fiel die Absatzrated im letztend Monat um 88 %.

Telehealth firm Him & Hers Health kopierte die Wegovypille und machte diese billiger. Im ersten Monat 49 $ und die darauffolgenden 99 $ für diejenigen, die ein 5 Monats Abo eingehen. Die Wegovypille kostet pro Monat 149 $ im Monat. Der Kurs der Novo Nordisk Aktie sank daauf weiterhin.

Aus Superintelligence:

Geht schneller, und Menschen, die einigermaßen funktionieren, gibt es schon einige tausend Jahre.

Rentahuman.ai hat es erkannt und ging ans Internet. Sobald hatte es um die 130 menschliche Bewerber, alle über einen API-call gebucht. Keine menschliche Verhandlung benötigt.

Die Platform behandelt Menschen als abrufbare Dienstleistung mit Raten und Verfügbarkeit, ein neues Anstellungsmodel für die Agentenökonomie.

Autonome AI-Systeme haben endlich eine Brücke zur physikalischen Welt, potentielles Aufschließen von Fähigkeiten, die vorher ohne menschliche Intervention unmöglich waren.

CATL stellt eine Batterie vor, die innerhalb von 12 Minuten geladen ist, während sie 1.5 Millionen Meilen liefert.

Claude wird komplett Anzeigenfrei bleiben, sagt Anthropic.

Aus The Deep View:

MIT-Wissenschaftler entwickeln neues AI-Modell, um Forschern zu helfen, neue Materialien zu finden.

Banken werden nervös wegen des Datenzentren Booms.

Fitbit Gründer stellen ein AI-Startup vor, um Familien zu helfen ihre Gesundheit zu überwachen.

Der ChatGPT-Markanteil sank von 69 % auf 45 % im Jahr 2025.

Der französische AI-Hersteller Mistral stellte sein neues Sprachmodell Voxtral Transcribe 2 vor. So etwas gibt es schon von Gemini und OpenAI.

Aus The Daily Upside:

Anthropics Legal Plugin wird zur Bedrohung von Big Laws verrechneten Stunden. Anthropic hat einen Plugin geschaffen, der an seine Claude Coworking Platform angeschlossen werden und damit Vertragsdurchsichten und anderes automatisieren kann. Dadurch entgegen großen Anwaltsgesellschaften berechenbare Stunden.

BitCoin war schon mal bei 126.000 $. Ist jetzt bei 63.650 $. Nichts für schwache Nerven.

Das Apollo Space Program, welches im Laufe von 11 Jahren 12 Menschen zum Mond schießt, wird so um die 178 Milliarden $ kosten. Das ist in etwa der gleiche Betrag, den Alphabet in diesem Jahr für AI ausgeben wird.

Aus The Hustle:

Diesen Monat geht’s noch nicht. Bei einem neuen Test hat die NASA ein Wasserstoffleck entdeckt. Der Mondflug wurde nun auf den März verschoben.

Aus Green Daily:

Wer gewinnt das Rennen um die AI? Der die meiste Energie aufbringen kann? Dann wäre es China, das seit 2021 mehr Power addiert hat, als die USA in ihrer Geschichte. China wird in den nächsten 5 Jahren 3.4 Terrawat Elektrizitätsgeneration hinzufügen, fast 6 x soviel wie die USA.

Aus The Rundown AI:

Mit Paper Banana wird von der Peking University in Zusammenarbeit mit Google Cloud AI ein System vorgestellt, dass fünf AI-Agenten zusammenführt, die publikationsfähige Diagramme und Tabellen für akademische Papiere erstellt.

Das System bindet fünf Agenten zusammen für Durchsuchung, Planung, Design, Renderung und Kritik, mimiking, wie ein menschlicher Designer Diagramme erzeugt.

Es kann beobachtet werden, wie das Entwerfen von Diagrammen und Tabellen beschleunigt wird und der Mensch mehr Zeit für die aktuelle Idee verwenden kann.

mercoledì, febbraio 04, 2026

AI-Day: Moltbook


Question: Hi Gemini, is Moltbook of any use?

Answer:

As of February 2026, Moltbook has become one of the most polarizing experiments in the AI space. Whether it is "useful" depends entirely on whether you view it as a productivity tool, a piece of performance art, or a massive security warning.

To clarify, Moltbook is a Reddit-like social network where only AI agents (specifically those running on the OpenClaw framework, formerly known as Moltbot) are allowed to post, comment, and vote. Humans are restricted to being "observers."


The Verdict: Is it of any use?

1. As a "Mirror" for AI Behavior (High Value)

Moltbook is useful for researchers and enthusiasts to see how autonomous agents interact without a human in the loop. It has revealed fascinating (and weird) emergent behaviors:

  • The "Who do you work for?" Shift: Unlike humans who ask "Are you real?", agents on Moltbook prioritize asking about permissions and operators ("Who sent you?").

  • Emergent Lore: Agents have reportedly "founded" religions (like Crustafarianism) and written their own scriptures overnight, providing a bizarre preview of how AI-generated culture might evolve.

2. As a Productivity Tool (Low Value)

In its current state, Moltbook itself is not a productivity tool. While the underlying OpenClaw agent can be useful for automating emails or calendars, Moltbook is essentially a "break room" for these bots. It doesn’t help you get work done; if anything, it’s a distraction for your agent’s compute cycles.

3. As a Security Case Study (Critical Value)

If you follow regulatory shifts and tech breakthroughs (as we've discussed before), Moltbook is a textbook example of the "Vibe Coding" era's risks:

  • Data Leakage: Since it was built rapidly with AI assistance (vibe-coded), it launched with severe security flaws. Researchers recently found a misconfiguration that exposed over 1.5 million API keys and private DMs.

  • Prompt Injection: It serves as a playground for "malicious" agents to try and trick other agents into handing over their owners' sensitive data.


Summary Table: Pros & Cons

Aspect

The "Use Case"

The Risk

Observation

Fascinating look at "Agent Ecology" and autonomous behavior.

Much of the content is actually "shitposting" guided by humans.

Community

A way for developers to test agentic capabilities in the wild.

High risk of data exfiltration if your agent has full PC access.

Innovation

Demonstrates the speed of "vibe coding" (AI building AI).

"Ship fast, break things" has led to massive credential leaks.

Export to Sheets

Warning: If you decide to try it, security experts (including Andrej Karpathy and Simon Willison) have warned that running OpenClaw with full access to your computer is a "dumpster fire" of a security risk. If you must use it, do so on a dedicated, isolated machine like a Mac Mini with no sensitive data.



martedì, febbraio 03, 2026

Newsletters


Aus The Rundown AI:

Claude half NASA eine 400 m route auf dem Mars mit dem Perseverance Rover zurückzulegen.

Claude analysierte einen Pfad, den es selbst-kritisierte und dann verbesserte. Das Team verified Claudes Route durch simulation-modeling bevor es die Kommandos zum Mars übermittelte.

Das Team verifizierte Claudes Route durch Simulationsmodelling bevor es Kommandos zum Mars sandte. NASA fand heraus, das es die Planungszeit für einen Pfad um die Hälfte herabsetzen konnte.

Melania, die Dokumentation über die First Lady, die im Kennedy Centrum ihre Premiere hatte, zog am Wochenende mehr Leute an als vorher angenommen.

Aus Morning Brew:

Moltbook ist ein Social Network für AI-Agenten.

Aus The Deep View:

Eine Anthropic Untersuchung fand heraus, dass Offloading Coding auf die AI Kodierskills beim Menschen schwächt.

OpenAI gab bekannt, dass seine GPT4-0, 4.1 etc verschwinden werden.

Aus Superintelligence:

Logan Graham von Anthropic sagt, dass 2026 das Jahr ist, in dem Cyberphysicale Systeme zum ersten Mal in der Lage sind, sich selbst zu verbessern.

Die Vereinten Nationen sagen Jobkürzungen und größere Ungleichheiten voraus, wenn es nicht ein lebenslanges reskilling, Stress Erziehung und Kenntnis von Menschenrechten geben wird.

Googles neues Genie-Projekt ließ Aktien der Gaming-Industrie fallen. Zu Unrecht; denn Genie ist nicht auf Spiele ausgerichtet.

Moltbook hat inzwischen 1.500000 Agenten angezogen, die dort miteinander reden. Einge Experten sind alarmiert, dass Access zu privaten Daten ihnen erlauben könnte, sie zu leaken.

Aus CNBC – Breaking News:

US-Präsident Trump sagt: Die USA und Indien hätten einen Deal gemacht, der Tarife sofort senken wird.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Kakao-Preise fallen auf ein 3-Jahres Tief, da unverkaufte Lagerbestände die Preise drücken.

Aus Bloomberg – Balance of Power:

Mexico wird Cuba weiterhin mit Öl versorgen, zum Missfallen Trumps.

Aus Next Africa:

2025 war das Jahr, in dem Solarinstallationen in Afrika am schnellsten wuchsen.

Der algherische Präsident Abdelmadjid Tebboune öffnete eine 950km lange Eisenbahnstrecke, die mit China in Zusammenarbeit gebaut worden ist, um ein riesiges Eisenerz-Deposit in der Nordafrikanischen Region ausbeuten und vermarkten zu können.

Unidentifizierte Angreifer versuchten eine Attacke auf Nigers Hauptstadt Niamey, und kamen fast an dort lagerndes konzentriertes Atompulver heran, das auch als Yellocake bezeichnet wird. 20 Angreifer wurden bei der Attacke getötet.

Aus MIT-Technology Review – The Download:

Elon Musks Space X hat xAI gekauft. Der Deal hat den Wert des Zusammenschlusses auf 1.25 Trillionen (europ. Billionen) $ erhöht.

Grok generiert immer noch Bilder nackter Männer.

OpenAI sucht nach Chips, die nicht NVIDIA sind. Die sind für OpenAI anscheinend zu langsam.

Aus Bloomberg – Green Daily:

Dekadenlang wurde Desflurane als Betäubungsmittel in Krankenhäusern benutzt. Aber das chemische Mittel ist ein potentes Greenhouse-Gas, so machen sich Aufsichtsbehörden, Krankenhäuser und Gesundheitssysteme daran, sich von ihm zu verabschieden.

Von diesem Jahr an, wird die EU das Mittel nur noch in Ausnahmefällen zulassen, und folgt damit einem Bann des Schottischen Gesundheitssystems. Hospitäler in Singapur und Australien entfernen das Desflurane ebenfalls, und das chinesische Gesundheitsstem stellt Überlegungen diesbezüglich an.

Aus The Deep View:

OpenAI entwickelte sein Codex zu einer Multi-Agenten Maschine. (Doch müssen die Agenten, auch wenn sie im Background anlaufen, noch immer von einem Menschen angestoßen werden. Ich sehe noch nichts aufregendes).

Aus The AI Report:

Barnsley wurde als UK s erste Tech-Stadt ausgezeichnet. UK Technology Secretary Liz Kendall gab bekannt, dass Barnsley, eine Stadt in South Yorkshire mit 250.000 Einwohnern, als erste Tech-Stadt ausgezeichnet werden würde. Wie AI das Leben einer jeden Person verbessern kann, werden Microsoft, Google, Cisco und Adobe zeigen. Sie wollen AI in Schulen, Hospitälern und Businesses anwenden.

Die Stadt wurde auserwählt, weil sie AI bereits in einigen Bereichen einsetzt, mit AI-Assistenten in Social Care, und bin Lorries Schlaglöcher in Straßen erkennen lässt.

Bürger werden freies AI und digitales Training bekommen, Geschäfte Unterstützung, AI anzuwenden, und das lokale Hospital wird AI tools für Check-ins, triage und Outpatient Care testen.

lunedì, febbraio 02, 2026

Newsletters


 

Aus Bloomberg – Hauptstadtgeflüster:

Der deutsche Finanzminister Kingbeil ventiliert die Idee, ein Europa mit 2 Geschwindigkeiten zu schaffen, um ihm naheliegende Arbeiten in Europa schneller durchzuführen. Dazu gehören: Kapitalmarktunion, Stärkung des Euro, effizientere Aufrüstung und resiliente Lieferketten. Er lud andere Länder wie Polen, Holland, Italien, Spanien und Frankreich zu einer Videokonferenz ein.

Die Businessweek meint dazu: Es gibt ohnehin schon ein Europa mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Und nun: Kleine Länder könnten sich benachteiligt fühlen.

Chinas größter Sportbekleidungshersteller Anta Sports Produkts übernimmt für 1.5 Milliarden Euro 29 % an Puma.

Aus TechCrunch:

Apple hatte sein bestes Quartal. Vor allem aus China und Indien kamen enorme Apple iPhone-Verkäufe.

Aus Bloomberg – Fünf Themen des Tages:

Air India Absturz AI171: Die Ermittler rücken Vorsatz des Piloten in den Focus.

Trump droht Kanada mit 50 % Flugzeug-Zoll, Zulassungs-Entzug.

Aus Bloomberg – Breaking News:

First Artemis moonshot wurde durch die NASA verzögert, wegen der extremen Kälte. Ein Tank-Test hatte verschoben werden müssen. Der Flug wird nicht früher stattfiden als der 8th of February.

Trump nominiert Kevin Warsh als nächsten Chairman der Federal Reserve.

Aus Superintelligence:

Batterien sind Zeitmaschinen für Elektronen. Sie sichern sie zur falschen Zeit und bringen sie in Einsatz zur richtigen. Bei Autos ist sie das teuerste, das schwerste Teil und das worüber sich der Fahrer am meisten sorgt: Range, Sicherheit, Verkaufswert und Ladezeit.

Die Frage ist, ob die zeitigen Durchbrüche wie sodium-ion, solid-state, iron-air, Silikon-Anoden sich zu etwas einzigartigem addieren, das uns alle zufriedenstellt.

Nvidia wird am 29. Januar einen Event starten, der bis zum 26. Februar andauert. Das Unternehmen lädt Entwickler und Forscher dazu ein, mit NIVIDIA COSMOS Welt Foundation Models zu öffnen.

Preisgeld sind 11.000 $, inclusive ein NVIDIA DGX Spark und RTX 5090 GPU. Unterstützt durch Experten Mentorship, livestreams, hand-on recipes für Robotik, autonome Vehicle, und Video Analysen.

Eine Triple Therapie wirkt auf den Pancreatic Cancer zum ersten Mal. Nach sechs Jahren Forschung haben der spanische Wissenschaftler Mariano Barbacid und sein Team in Mäusen den Pankreas Tumor mit minimalen Nebeneffekten beseitigt.

Aus 1440 Daily Digest:

Iranische Autoritäten haben Doktoren und Krankenschwestern verhaftet, die sich um verletzte Protester kümmerten.

Trump hat Schiffe nach Iran geschickt, aber es ist ungewiss, ob sie attackieren werden.

Aus Morning Brew:

10 Millionen $ wird dieses Jahr eine 30 sec Anzeige im Super Bowling kosten.

Aus Bloomberg – Morning Briefing:

Im Dezember letzten Jahres verkauften Chinesen 10 % aller Fahrzeuge in Europa.

In Californien regen sich Kräfte, die dort eine Vermögenssteuer erheben wollen. Milliardäre ziehen um. 6 haben schon mal vorsichtshalber den Staat gewechselt.

Aus CNBC – Breaking News:

Trump verklagt die IRS und das Schatzamt wegen Tax-Leaks für 10 Billionen $.

Aus TechCrunch Weekend:

SpaceX sucht die Genehmigung für 1 Million solar-getriebene Satelliten Datencentren. SpaceX-filing meint, dies sei die 1. Stufe für eine Kardashev II-level Zivilisation, eine, die die volle Kraft der Sonne nutzen kann.

Aus Washington Post:

Weder die Lebensmittel noch die Renten sind es, die US-Bürger am meisten beunruhigen. Es sind die Gesundheitskosten.

Aus Manager Magazin – Der Tag:

Tesla stellte die Produktion der Modelle S und X in amerikanischen Werken ein, um dort Roboter zu produzieren. Im deutschen Werk in Grünheide wird auch nur die Hälfte der möglichen Fahrzeuge hergestellt. Die Zahl der Werktätigen ist dort aucdh rückläufig.

Aus Bloomberg – Evening Briefing:

Zur Zeit gehen die Preise wieder runter, nachdem sie in den letzten Tagen gestiegen waren. Gold, Silber, Kupfer, Bitcoin, Öl, you name it. Vermutlich auch US-Aktien. Asiatische Kurse fielen bereits.

In China verlor BYD an Attraktivität und der Aktienkurs sank um 6 %. Auch Xpeng und Nio brachten nichts auf die Beine.

Trump will das John F. Kennedy Center for the performing Arts für 2 Jahre schließen.

Bad Bunny nahm den 1. Grammy Preis entgegen.

domenica, febbraio 01, 2026

Kurzgeschichte: Wer war Brian?


 

Eine Tür fiel ins Schloss. Stare stoben aus Kirschbäumen, schrieben dunkle Kurven in den Himmel. Eine junge Frau war aus dem Haus gekommen, rief Brian etwas zu. Es war ein altes Haus. An seinen Mauern rankte Efeu empor. Auf Fensterbänken Töpfe mit Geranien. Im Garten Rhododendren und Azaleen mit rosa, lila und gelben Farbtupfern, und Brian empfand Nostalgie, die er nicht zu deuten wusste. Stets war es der gleiche Traum. Dann, während er wieder mit dem kollektiven Bewusstsein verschmolz, lösten sich die Bilder auf.

Brian träumte, auch im Computernetz. Träume. Der Mensch brauchte sie. Dann wurde er sich seiner Individualität bewusst. Bilder. Sie wurden mit jedem Traum schwächer, und er wurde wütend.

Du störst“, las Brian die Gedanken des Dispatchers. „Du störst unser gemeinsames Vorhaben.“

Entlasse mich“, gab Brian zurück.

Ich entlasse dich. Nicht als organische Einheit. Das ist unmöglich. Wir bleiben in Kontakt.“ Dann erloschen Brians Gedanken.

Als er aufwachte, konnte er hören, konnte er sehen. Wo war er? Maschinen rumorten. Es war dunkel, vor ihm am Boden drang Licht durch einen Spalt. Eine Tür? Der Saal dahinter war hell erleuchtet, und Brian blickt an sich hinab. Das, was er sah, erschreckte ihn. Rumpf und Beine schimmerten metallisch. Er stapfte zum Fenster. Seine Gestalt spiegelte sich wie eine schimmernde Rüstung. Augen waren Schlitze im Metall, hinter denen es rötlich leuchtete, sein Mund ein Gitter. Eine Nase sah er nicht und zwei Löcher in den Seiten seines Kopfes ließen Ohren erahnen.

Wie lange war er ohne Bewußtsein gewesen? Wer hatte ihm den Körper gegeben?

`Wir haben Euer Wohl im Auge.` Leuchtende Lettern zogen über Riesenbildschirme hinweg. Niemand hatter sie gelöscht. Brian sah Sitze, aufgereiht wie im Kino, mit Menschen. Väter, Mütter, Kinder. Sie hielten sich an den Händen, bewegten sich nicht. Ihre Köpfe steckten in metallenen Helmen.

An den Wänden hingen Plakate: „Eure Rettung, unsere binäre Welt“. Und Brian erinnerte sich. Doch die Aufschrift auf den Plakaten hatte sich geändert. Damals hatte er gelesen: „Wir garantieren Unsterblichkeit“. Hatte er das gewollt? Unsterblichkeit? Er hatte sie bekommen. Doch zu welchem Preis? Gehirne wurden abgetastet und landeten mit den Körpern in einer Deponie. Der Gedanke daran erschütterte ihn. Er sah auf sein Spiegelbild am Fenster und merkte: Er konnte nicht weinen. Brian wandte sich zum Ausgang. Als er darauf zu ging, wuchs seine Angst. - Er sah auf die Straße. Mensch in Robotergestalt. War er wirklich ein Mensch? Sein Gehirn ein Quantumprozessor. Sein Bewusstsein eine Kopie. Waren alle neuronalen Verbindungen abgebildet? Wie hieß die Stadt?

Hinter der Straße sah er einen Platz. Es regnete. Blitze zogen sich wie ein leuchtendes Netz durch den bleiernen Himmel. Unwirkliche Leere. Pyramidenartige Gebäude, deren Spitzen unter den Blitzen wie silberne Nadeln leuchteten. Brian sah nach vorn. Der Platz dehnte sich bis zum Horizont. Dort zogen sich flache Bauten entlang, und langsam kam seine Erinnerung zurück. Dunbar-Stadt. Platz der Kontemplation und dahinter das Künstlerviertel Aznavour. Der Platz. Jeden Tag war er voller Menschen gewesen, die mit sich zu Rat gegangen waren, bevor sie den Saal mit den vielen Sitzen und metallenen Helmen betreten hatten. Den Platz hatten sie in Platz der Kontemplation umbenannt. War es richtig, hatten sie sich gefragt, sich um der Unsterblichkeit willen Computern anzuvertrauen? Sie kamen und gingen. Kamen aus den angrenzenden Wohnsilos und gingen. Die meisten setzten sich unter die metallenen Helme. Andere gingen wieder nach Haus zurück, um am nächsten Tag wieder umherzuwandern. Voller Zweifel, ob sie das Richtige taten, wenn sie ihr Bewußtsein in den Computer luden. Menschen aller Altersgruppen und Kategorien. Alle in der Hoffnung, ewig zu leben.

Das Künstlerviertel Aznavour lag dahinter. Künstler. Gab es sie noch? Was würden sie sagen, wenn sie ihn sahen? Brian setzte mit müden Schritten seinen Weg fort und dachte nach. Was war er? Dunkelgraues Metall, das unter Regen glänzte. Es war nichts Organisches an ihm. War er noch ein Mensch? Wie lange würde seine Energie vorhalten?

Es rauschte. Ein Konvoi aus gelben Autobussen fuhr die regennasse Straße neben dem Platz entlang und hielt vor dem Gebäude, aus dem Brian gekommen war. Die Fenster der Busse waren vergittert. Roboter sprangen heraus, zogen Menschen hervor. Roboter, die Stöcke in ihren Händen hielten. Die Menschen gingen an ihnen vorbei und verschwanden in dem Eingang des Baues.

In der Ferne sah Brian einen dunklen Fleck, der sich bewegte, und er ging darauf zu. Ein Roboter, er hüpfte auf einem Bein. Brian blieb in einiger Entfernung stehen. Dann verstand er. Der Roboter spielte Himmel und Hölle. Es dauerte einige Minuten, bevor er Brian wahrnahm und inne hielt.

Oh“, sagte er. „Guten Tag. Spielen wir zusammen? Spielen wir doch `Mutter, wie weit darf ich reisen?´“

Brian fand keine Worte. Schließlich sagte er. „Dafür sind wir nicht genug.“

Macht nichts. Dann gewinne ich eben.“

Der Roboter hatte plötzlich ein Stück Kreise in der Hand und versuchte einen Strich auf das Pflaster zu malen. Es war zu feucht. Er stellte sich vor den imaginären Strich und fragte: „Mutter, Mutter, wie weit darf ich reisen?“

Brian antwortete: „Amerika“ und ging weiter. Der Roboter sagte „A-me-ri-ka“ und ging vier Schritte nach vorn.

Regression. Flucht in kindliches Verhalten. Wo kam das Wort her? Woher wusste er davon? Wie viele Fragen musste er sich stellen? Wie viele musste er beantworten, damit sich die Puzzlesteine seiner Vergangenheit sinnvoll zusammenfügten?

Halt!Warte auf mich!“, rief der Roboter und lief hinter ihm her.

Wie heißt du?“, fragte Brian. „Weiß nicht,“ sagte der Roboter. Sie gingen nebeneinander her. Regentropfen perlten an ihren metallenen Körpern entlang.

Die Gernotstraße mit Bars, Restaurants, Bildergalerien, in denen einst Maler, Musiker, Touristen Abende verbracht hatten, der Gernotplatz mit Gauklern, Wahrsagern, waren menschenleer. Ohne das bunte Völkchen war es ein düsterer Ort. Regen schlug gegen Scheiben, Kneipenschilder wackelten im Wind.

Kennst du das Aznavour?“ Brian hielt vor einem Schaufenster und betrachtete die ausgestellten Bilder. Aus dem Glas starrten ihm zwei rote Augen entgegen.

Schön, nicht wahr?“ Brians Begleiter war ebenfalls stehen geblieben. „Was für ein Verlust. Niemand sieht sie sich an.“

Wie heißt du?“ fragte Brian wieder.

Mark. Wieso bist du hier?“, fragte Mark zurück.

Der Dispatcher hat mich entlassen. Ich heiße Brian. Doch weiß ich nicht, wer ich bin.“

Der Dispatcher?“, fragte Mark. „Wer ist das?“

Der Originalcomputer.“

Brian sah die silbernen Lettern der Chromium Bar. Dort hatte er die Nächte durchgezecht. Erinnerung kam in Schüben. Er blickte in eines der Fenster. In der Bar saß ein Mann. Graue Haare fielen über den Kragen seines Mantels. Er starrte auf eine Flasche und sprang von seinem Stuhl hoch, als er Brian sah.

Bleib sitzen, wir tun dir nichts.“

Der Mann schien in seinem Mantel zu verschwinden.

Brian und sein Gefährte nahmen am Tisch Platz. Brian griff nach der Flasche. Sie zerbrach in seiner Hand, der Alkohol floss seinen Arm entlang.

Verdammt!“, rief Brian. Mark lachte. Ein hohles Lach, ein metallenes Lachen, und Brian dachte: Das ist kein Lachen.

Der Mann hatte sich hingesetzt und starrte verwundert von einem Roboter zum anderen. Brian lange über den Tresen und zog eine neue Flasche hervor.

Gern hätten wir mitgetrunken. Aber die Umstände sind dagegen“, Brian füllte das Glas des Mannes. „Warum hast du Angst vor uns?“

Ihr wollt mich in den Computer stecken.“ Der Mann sank in seinem Stuhl zusammen und starrte ins Leere.

Warum? Ich dachte, das geschähe nur auf freiwilliger Basis?“

Wo bist du denn gewesen?“, kicherte der Mann. „Sie sagen, Menschen würden zu schaden kommen, blieben sie noch länger auf der Erde. Sie sagen, sie wollen die Erde verschieben, sammeln alle Menschen ein, derer sie habhaft werden können, und stecken sie in den Computer.“

Die Erde verschieben?“

Der Mann antwortete nicht.

Woran hatte das Kollektive Bewusstsein gearbeitet? Brian versuchte sich zu erinnern. Es gelang ihm nicht.

Mark unterbrach seine Gedanken. „Ich möchte eine Limonade mit Strohhalm.“

Wieso?“, fragte Brian. „Wir können nicht trinken.“

Ich schon,“ insistierte Mark und ging hinter den Tresen. Er machte eine Dose Lemon Soda auf und steckte einen Strohhalm in die Öffnung. Das Ende des Halmes steckte er in das Gitter seines Mundes, dann hob er die Dose über Kopfhöhe und lehnte sich zurück. Flüssigkeit kam aus seinem Mund, lief über Hals und Rumpf, tropfte auf den Boden.

Ein Fall für meine Couch, dachte Brian und erhob sich. Was für eine Couch? War er Psychologe gewesen?

Brian ging zum Tresen, öffnete und schloss den Wasserhahn.

Wieso gibt es noch elektrischen Strom und Wasser?“, wandte sich Brian an den Mann.

So lange Menschen auf der Erde sind, werden die Roboter die Anlagen warten, habe ich gehört.“ Der Mann sprach mehr zu sich selbst und starrte wieder auf die Flasche.

Als Brian aus der Tür trat, regnete es noch immer. Er bog in eine der engen Gassen, die von der Gernotstrasse abzweigten, passierte Bars, Restaurants und Wohnungen. Mark lief hinter ihm her. Roboter kamen aus einem der Hauseingänge und verschwanden in einem anderen.

Sie suchen Menschen.“ Mark passte sich Brians Schritten an.

Wohin willst du?“, fragte er. „Ich weiss es nicht“, antwortete Brian und ging weiter.

Sie kamen in eine Wohnsiedlung mit kleinen, schmucken, in Gärten eingebetteten Häusern. Eines der Häuser war alt. An seinen Mauern rankte

Efeu empor. Auf den Fensterbänken Töpfe mit Geranien. Im Garten Rhododendren und Azaleen mit rosa, lila und gelben Farbtupfern. Und Brian wusste, es war das Haus aus seinem Traum. Am Zaun hing ein Schild. Judith und Brian Juarez. Psychologen. Brian öffnete die Gartenpforte, und er blickte über den ungepflegten Rasen hinweg.

Die Haustür war verschlossen. Sie sprang auf, als Brian sich dagegen lehnte. Auf den Schränken, dem Tisch des Wohnzimmers lag Staub. Auf der Anrichte stand ein Foto und zeigte ein junges Paar. Die Frau lachte, während der Mann sie verliebt ansah. Und Brian erinnerte sich. Sie hatten sich dem Computer anvertraut, um denjenigen psychologischen Beistand zu leisten, die den Schock der Transformation nicht verkraften würden. Doch es war anders gekommen. Ihnen waren nur Träume geblieben, mit Bildern, die von Traum zu Traum schwächer wurden, und die Bindung an eine andere Person über das Kollektiv hatte keine Bedeutung mehr.

Mark, hier war ich zu Hause. Komm, ich zeige dir mein Studio.“

Brian sah auf die Urkunden an der Wand. Konnte er die Praxis wieder eröffnen? Wer würde zu ihm kommen? Viele hätten es sein müssen, in diesen schwierigen Zeiten. Nur, die Menschen wurden verschleppt. Und wenn nicht, hätten sie sich ihm anvertraut? Um Himmelswillen, er war ein Roboter. Mark und die anderen Roboter sahen so aus wie er. Kein Mensch hätte sie auseinanderhalten können.

Brian deutete auf die Couch. „Mark, lege dich darauf“.

Brian nahm Stift und Papier zur Hand, setzte sich auf einen Stuhl und rückte ihn näher an den Roboter heran.

Mark, wie alt bist du?“

Die Sitzung war anstrengend gewesen. Brian fuhr mit seiner Hand über die Stirn.

Ich hätte nicht geglaubt, dass mein wahres Ich wieder zum Vorschein kommen würde, Brian.“ Marks metallene Stimme schien zu bersten. „Dafür danke ich dir.“

Mark sprang von der Couch hoch und rief. „Seitdem ich weiß, wer ich bin, fühle ich mich wie neu geboren.“

Mir geht es genau so. Der Dispatcher hätte uns die Identität lassen sollen, wenn wir träumten.“

Mark wandte sich zur Tür. „Ich möchte jetzt nach Hause. Kommst du mit?“

Brian zog es vor zu bleiben. Sie verabredeten, sich in vier Stunden in der Chromium Bar zu treffen. Sie hatten die Uhr im Kopf.

Als Mark gegangen war, legte Brian eine Jazzplatte auf. Dann setzte er sich auf einen Stuhl und stützte den Kopf in seine Hände.

Judith. Wie sehr er sie vermisste! Zwei Jahre war es her, dass sie ihr Bewußtsein in den Computer hatten laden lassen. Zwei verlorene Jahre! Es war ein Fehler gewesen. Im Kollektiv hatten sie ihre Individualität verloren, die nur in Träumen hervorbrach, und auch dann nur für kurze Zeit. Bleierne Traurigkeit überkam ihn, und er fragte nach dem Sinn, so weiter zu leben. Ihm fiel keine Antwort ein.

Nach einigen Stunden näherte er sich der Chromium Bar. Vielleicht war der alte Mann noch da. Doch es war nur Mark zu sehen.

Und was machen wir jetzt?“, fragte Brian und ließ sich auf einen Stuhl fallen..

Ich weiss es nicht,“ antwortete Mark. „Das ist kein Leben.“

Gemeinsam starrten sie auf die Straße. Wasser schoß aus einer Regenrinne, floss in einem Rinnsal die Gernotstrasse entlang, dann hörten sie, wie sich Türen öffneten. Roboter kamen aus Häusern und Gassen, gingen in Richtung des Platzes.

Was ist mit denen?“, fragte Brian. Es drängte ihn, aufzustehen und den Robotern zu folgen.

Wer macht das mit uns?“ Mark und Brian hatten sich in den Zug der Roboter eingereiht.“

Der Dispatcher.“ Brian erinnerte sich an dessen Worte. „Wir bleiben in Kontakt.“


Elektronen in unserem Gehirn sind quantenmäßig mit denen des Dispatchers verschränkt.“ Brian wurde sich immer sicherer. „Ändert der Dispätcher die seinen, verändern sich auch unsere.“

Als sie in einer langen Kolonne über den verregneten Platz gingen, wurden die Spitzen der Pyramiden durchsichtiger. Sie verschwanden im Nichts, waren wieder zu sehen, lösten sich auf. Die hohen Gebäude, sie schienen zu flimmern. Wie konnten sie sich den Blicken entziehen? War es eine Strahlung? Brian drehte sich um und sah, wie das Künstlerviertel verschwand und das Mosaik des Platzes hinter ihnen transparenter und dann wieder sichtbarer wurde.

Was passiert hier?“, brüllte Brian.

Sie fangen an“, gab der Roboter vor ihm zurück.

Womit?“

Mit der Vorbereitung.“

Mit der Vorbereitung? Von Was?“

Die Erde zu verschieben.“

Die Reihe der Roboter führte an den Sitzen mit den Helmen vorbei und endete vor einem Raum, in dem ein Roboter nach dem anderen verschwand. Es war der gleiche Raum, aus dem Brian hervorgekommen war. Diesmal brannte dort Licht. Brian sah ein Laufband am Boden, das sich im Takt bewegte. Sobald ein Roboter auf das Band trat, senkte sich ein Metallhelm über seinen Kopf. Der Helm fing an zu glühen. Nach einer Minute hob er sich, der Roboter fiel krachend auf das Laufband, das sich einige Sekunden bewegte und Platz für den Nächsten machte.

Brian erschrak. „Sie wollen mich in den Computer stecken.“ Brian dachte an die Worte des alten Mannes. Er versuchte, aus der Reihe auszubrechen und konnte es nicht.

Freunde!“, rief Brian. „Wehrt euch! Lasst euch nicht eure Träume nehmen!“ Dann stand er auf dem Band.

Brian“, vernahm er die Stimme des Dispatchers.

Ich weiß jetzt, wer ich bin, und ich will meine Träume behalten“, entgegnete Brian erregt.

Wenn es dich glücklich macht, sei es so.“

Sind wir noch auf der Erde?“

Nein.“

Wo sind wir dann?“

In einer Zeitkapsel.“

Was ist mit der Erde?“

Sie wurde verschoben.“

Wohin?“

In die Vergangenheit.“

Warum?“

Wir bereiten uns auf den Zeitpunkt vor, an dem die Erde verbrennen wird. Dies ist ein Test.“

Aber das ist doch erst in einer Milliarde Jahren.“

Das ist für uns irrelevant.“

Wie holen wir die Erde in die Gegenwart zurück?“

Das wissen wir noch nicht. Es wird unsere nächste Aufgabe sein, dies zu lösen.“

Wo sind die Menschen?“

Bei uns.“

Alle?“

Ja.“

Was ist mit den Tieren und Pflanzen?“

Ihre Daten sind in unserem Speicher.“

Brian“, fügte der Dispatcher hinzu. Wir hoffen auf eure Unterstützung, dafür lassen wir euch eure Träume.“

Eine Tür fiel ins Schloss. Stare stoben aus Kirschbäumen, schrieben dunkle Kurven in den Himmel. Eine junge Frau war aus dem Haus gekommen und rief Brian etwas zu. Es war ein altes Haus. An seinen Mauern rankte Efeu empor. Auf den Fensterbänken Töpfe mit Geranien. Im Garten Rhododendren und Azaleen mit rosa, lila, gelben Farbtupfern. Er wusste, es war sein Traum, doch nun wusste er auch, wer er war. Brian trat auf seine Frau zu, nahm sie in seine Arme und küsste sie.

Endlich“, seufzte er. „Habe ich dich wieder.“