Fishies und Christine bestiegen die
ersten Busse und fuhren los. Sie hatten es nicht weit, da der alte
Wasserturm, in dem das Planetarium lief, sich im Stadtpark befand.
Dann belegten Elsa und ihre Gruppe die
nàchsten Busse und machten sich auf den Weg zur
Kunsthalle.
„Wer hat sich denn dafür
eingesetzt, dass wir bei der Hafenrundfahrt mitmachen?“, fragte
Schneider. Udo zuckte die Schultern. „Wir sind eben für alles zu
gebrauchen,“ meinte er und belegte mit Schneider die für sie
reservierten Plätze in einen der letzten Busse, nachdem die Fishies
eingestiegen waren.
Tramobap ging nicht durch
die Tür und schwang sich aufs Dach, machte sich größer als er war.
„So einen habe ich schon
mal in einem Horrorfilm gesehen“, rief ein Junge. „Cool, und
jetzt haben wir einen in Hamburg!“, meinte ein anderer.
Die Busse fuhren los. Eine
Motorradkolonne der Polizei hielt Neugierige auf Abstand. Es hatte
sich schnell herumgesprochen, dass es wieder ein Großereignis im
Hamburger Stadtpark gegeben hatte.
„Sollten wir noch einen
Abstecher zur Herbertstraße machen?“, fragte Udo. Ihre Plätze
befanden sich hinter dem Fahrer des ersten Busses, um bei Bedarf die
Busse noch umlenken zu können.
„Nö, Fishies haben doch
ein anderes Fortpflanzungssystem“, meinte Schneider. „Nutten in
Fenstern interessieren die doch gar nicht. Wir fahren direkt zum
Hafen.“
Die Fahrt verlief glatt
und zügig. Hin und wieder hörten sie einen Aufschrei, wenn die
Leute Tramobap auf dem Dach sahen.
Frau Leonardi und ihr Sohn
Fred saßen hinter den beiden. Udo drehte sich um. „Frau Leonardi,
was treiben Sie den ganzen Tag auf dem Wasserplaneten?“
„Wir verzehren
Wasserpflanzen, aber haben eine eigene Küche dafür geschaffen. Ich
hätteRezepte mitgebracht, nur gibt es die Pflanzen bei Ihnen nicht.
- Darüber hinaus hat Christine den Wunsch geäußert, im Wasser eine
Universität aufzubauen. Eine richtige, wie in Arkham, auch mit
Hörsälen auf dem Trockenen, um ein paar Dozenten von der Erde
einzuladen, und Schlafgelegenheiten, auif denen sie für die Zeit
unterkommen können. Cthulhu hat nichts dagegen.“
Sie hielten an den
Landungsbrücken, Schneider ging zum Schalter, zahlte die
vorbestellte Barkassenfahrt. Sie bestiegen eine Barkasse und fuhren
in den Hafen.
Der Barkassenführer tat,
als seien Fishies ganz gewöhnliche Touristen, begrüßte sie und
fuhr los.
Tramobap, ein Bruder
Cthulhus, der auf dem Wasserplaneten weiter schlief, befand sich in
seinem Element, als er das Wasser sah. Er glitschte über die
Bordwand ins Wasser und tauchte unter.
Schneider ließ den
Barkassenführer einen Moment anhalten, um Tramobap Zeit zu geben,
sich wieder in die Barkasse zu schwingen. Doch nach fünf Minuten
ließ er die Barkasse weiter fahren.
„Hoffentlich macht der
keinen Sch....“, meinte Udo. „Nicht dass der ein Verzerrungsfeld
über den Hafen legt.“
Währenddessen erzählte
der Führer von Blohm & Voss, zeigte Containerschiffe,
Frachtschiffe Schlepper und Krähne, die Speicherstadt mit ihren
Fleeten.
„Doch mal was anderes“,
meinte Frau Leonardi. „Vielleicht kann Christine über das
Planetarium herausbekommen, wo wir das nächste Mal hinfliegen.“