Die Insektenkönigin schob sich auf die Brücke, sah den Kapitänssessel, setzte sich und ließ ihren Gedanken freien Lauf. „Heben Sie ab!“
„Ja, meine Königin“, erwiderte das Schiff. Startete die Motoren und schoss in die Höhe.
„Was ist denn das?“, rief Grönländer, reckte seinen Hals und sah das Raumschiff am Horizont verschwinden. Hindusch und Krazny blickten sich fassungslos an, dann auf die Insekten, die in den Himmel starrten. Grönländer stellte fest, er konnte seinen Hals nicht bewegen. Seine Augen blickten nach oben.
„Ich kann meinen Kopf nicht mehr bewegen“, stöhnte Krazny. „Mir geht es genauso.“ Hindusch stand neben ihm.
„Umrunden Sie den Planeten und setzen an der gleichen Stelle auf, von dem Sie gestartet sind.“
„Copy that, Königin.“ Das Schiff tat so, als sei es schon unzählige mal für die Königin geflogen.
Flüsse, Berge, Täler, Wälder zogen am Bildschirm vorbei. Eine Stadt kam hinter einem Berg hervor. „Interessant“, dachte die Königin. Große Plätze, Zuschauertribünen, Seen, Monumente, gewaltige Gebäude zeugten davon, dass es dort Leben gab oder gegeben hatte; denn es war kein Lebewesen zu sehen, bis auf eine Figur, die an einem der Seen sass und angelte.
„Wir fliegen weiter. Ich will meine Kinder nicht so lange warten lassen.“ Und es war wie vorher.
Sie setzten auf. Grönländer, Hindusch und Krazny waren wieder funktionsfähig, als sie sahen, wie das große Insekt die Rampe herabstieg und zu ihren Kindern ging.
„Machen wir, das wir hier wegkommen“, murmelte Grönländer und kletterte ins Raumschiff. Krazny und Hindusch sahen sich um, bemerkten, wie die Königin mit den anderen Insekten zwischen den Pflanzen verschwand. Dann waren sie im Schiff.
„Unglaublich“, sagte das Schiff, als die Mannschaft Platz nahm. Es ließ die Düsen aufflammen. „Mir war, als sei ich schon unzählige Mal für die Königin geflogen.“
„Unterhalten wir uns später darüber,“ bemerkte Grönländer und ließ die vertraute Umgebung auf sich einwirken.






