Patchwork als Titelbild. Ich ging mal an den Translator heran, schrieb „Patchwork“ in den englischen Teil, im deutschen las ich „Patchwork“. Inzwischen bekam ich heraus, es sei etwas zusammengeflicktes. Im Spiegel nun gibt es einen längeren Artikel über zusammengeflickte Familien. Kann ich mir schenken, braucht mich nicht zu interessieren. 15 Seiten überschlagen.
Wenn ich Überschriften lese wie „Berlin kritisiert Chinas doppeltes Spiel.“ Mache ich es wie die Chinesen. Sie blättern weiter. Auch wenn Trump kritisiert wird. Inzwischen weiss jeder, wie der Mann tickt. Was soll das kritisieren. Andert überhaupt nichts. Vergeudete Druckerschwärze. Und in Deutschland ist es der Fraktionsvorsitzende Jens Spahn, den der Spiegel auf dem Kieker hat. Auch ein Seitenfüller, der keine Konsequenzen nach sich zieht.
Was den Bundeskanzler betrifft, so nimmt der Spiegel sich dessen Aussagen vor, die vielleicht Nichtdeutsche vor den Kopf stoßen könnten. So, dass er sich doch lieber in Deutschland aufhalten würde anstatt in brasilianischen Favelas, oder das deutsches Brot am besten schmeckt. Ist nun mal so. Aber ich finde es hier bei uns in Italien auch nicht schlecht, Auch wenn man sich auf Pizza, Pasta und Cappuccino umstellt. Und brasilianische Favelas, auch daran kann man sich gewöhnen. Flexibilität ist alles. Und vor allen Dingen ist es interessant, sich in ungewohnten Umgebungen aufzuhalten. Wer nun das Sauerland in Deutschland als Nabel der Welt ansieht, hat gute Aussichten, wieder gewählt zu werden, wird von der übrigen Welt wohl eher der Kategorie von Dorfschulzen in einem zurückgebliebenen Teil der Erde zugeordnet.
Von dort aus gibt es nur einen kurzen Weg zur Alternative für Deutschland, eine Partei, die jeden Monat mehr Stimmen gewinnt. Die CDU ist wohl die Partei, welche Teile des AfD-Parteiprogramms positiv bewertet.
Und wenn zwei Schülerinnen gegen die Aufstellung eines Kruzifixes in einem bayerischen Gymnasium klagen, den Prozess gewinnen, und die Schule das Kreuz dort stehen lässt, dann war die Klage überflüssig. Was bringt es? So ein Kreuz zu entfernen? So wie man eine Kirche im Dorf lassen sollte, kann man auch ein Kreuz in einer Schule stehen lassen. Das ist Kult, der für Gläubige gedacht ist, den andere ignorieren können.
Geparkte Teslas sind in der Lage, alles das, was um sie herum kreucht und fleucht zu filmen und im Falle eines Verbrechens dort, Ermittlungsbehörden zur Verfügung zu stellen. Was auch geschehen ist. Kripo mag es, Datenschutz ist dagegen.
Dänischer Kompetenztest. Geprüft werden schwangere Frauen. Grönländerinnen fallen öfter durch. Geborene Kinder werden ihnen weggenommen. Ihnen wurde vorgeworfen, sie seien nicht fähig, das Wohlbefinden ihres Kindes sicherzustellen. - Uh, ooh. Hat das noch niemand dem Trump erzählt?
Es gibt einen Artikel über Mark. Mark? Zuckerberg natürlich. Beschrieben wird, wie er sich der Trump Doktrin anpasst und LGBTQIA+ - Leuten keine Extrawürste mehr brät.
Um die Lagarde-Nachfolge wird bereits spekuliert. Eine deutsche Volkswirtschaftlerin bringt sich in Stellung. Dauert aber noch: Oktober 2027.
Dann geht es um einen Starkoch. Kann ich mir schenken. Hier kocht meine Frau.
Einige Seiten werden Berlin gewidmet. Dem Berlin von vor einhundert Jahren, als jeder mit jedem feierte und tanzte, bis die Nazis kamen, und Queeren ihre Weltordnung aufs Auge drückten. Kann man als Zeitsignal registrieren. Interessiert mich nicht weiter. Zukunft ist spannender.





