Coversong Roads

lunedì, aprile 30, 2012

Phantastisch 2/2012

Der Verlag Achim Havemann übergibt das Magazin an den Atlantis-Verlag von Guido Latz. Na denn. Lassen wir Interviews mit Ransom Riggs, Lissa Price, Thomas Ballhausen, kennt die jemand (?), Joachim Körber, Felix Mertikat & Benjamin Schreuder mal beiseite. Es bleibt noch genug anderes. Ein Profil von Salman Rushdie, ein Artikel über Steampunk, in dem Steampunkerinnen und Steampunkern die Eigenschaft zugesprochen wird, etwas mit Händen gestalten zu wollen. Sie sind ein spezifischer Teil der Mitmachbewegung. Das Gleiche gilt ja auch für die Piraten. Sie wollen dabei sein, mitmachen. Sie wissen, die Meinung der Basis zählt. Bottom-Up anstelle von Top-Down. Dann fällt mir noch ein Artikel der „Business Week“ ein. Dort ging es darum, daß alte Druckmaschinen wieder gefragt sind. Siehe auch die Homepage der Hobby-Gilde Amalgamated Printer´s Association. Design Studenten mieten Druckmaschinen für ihre Arbeit, machen sich die Hände mit Tinte dreckig und versuchen ihre gedruckten Karten on-line zu verkaufen. Das erinnert mich an Wachsmatrizen und unsere alte Abzugsmaschine für NOVA, und daran, wie wir um einen Tisch herumgelaufen sind, um die einzelnen Ausgaben zu erstellen. Wir hatten ein gutes Gefühl dabei.
Christian Endres bringt einen Beitrag über Joe Haldemans „Der ewige Krieg“, den er, angeschlagen aus Vietnam zurückgekehrt, verfasste. Den kosmischen Antikriegsroman gibt es auch als Comic. Von Endres gibt es einen weiteren Beitrag über die Grafic Novel „Tale of Sand“ des Muppet-Schöpfers Jim Henson. – Achim Schnurrer taucht wieder in die Vergangenheit und geht den Ursprüngen des „Gestiefelter Kater“ nach. Es sieht so aus, als sei ein Vorläufer durch den Italiener Giovanni Francesco Straparolas Feder im 15. Jahrhundert entstanden, - Rüdiger Schäfer gibt etwas über B-Movies zum Besten. Ich sehe mir hin und wieder welche über das Streaming Program Winamp an, was ich fürs Karaoke in Second Life benutze. .




domenica, aprile 29, 2012

Asimov’s Science Fiction, June 2012

Mich hat keine der Stories vom Hocker gerissen. Interessant fand ich jedoch Robert Silverbergs Beitrag in seiner Kolumne „Reflection“. „Rereading Philip K. Dick“. Ich kenne ein paar seiner Stories noch aus meiner Jugend, dann natürlich die Filme Bladerunner und Minority Report. Es reizt mich, ein paar seiner Bücher zu besorgen. Silverberg schreibt, dass Dick sich von A.E. van Vogt, Henry Kuttner und Robert A. Heinlein hat inspirieren lassen.

Hier noch eine interessante URL aus Asimov´s. http://sf-encyclopedia.com/.




Beim letzten Hauptbeitrag des „Spiegel“ ging es um die Piraten.

In SPON, Spiegel-Online, konnte man Multiple Choice-Fragen über die Piraten beantworten, um herauszufinden, ob man zu den Piraten passen würde. Ich hatte 12 richtige Antworten von 15 angeklickt. Zugegeben, bei einer hatte ich gelogen, in der gefragt wurde, ob ich Rollenspiele machen würde. Ich finde es albern, doch psst, lol. Es tut sich was. Ich schrieb schon mal, die Gesellschaft müsste umgekrempelt werden. Sie hat sich festgefahren, steckt im Treibsand. Siehe Finanzmisere in Europa. Und nun wird experimentiert.

Dass die Piraten erst mal ihre eigene Organisation überdenken und alles andere auf Sparflamme setzen macht Sinn. Wenn sie sich jedoch in einigen Jahren noch immer um sich selbst drehen, sollten sie sich lieber als Verein eintragen lassen und sich aus der Politik heraushalten. Freie Fahrt für freie Bürger in Öffentlichen Verkehrsmitteln, Schokolade für Alle (Joke), Bedingungsloses Grundeinkommen, reichen sicher nicht aus, um im brutalen politischen Ambiente bestehen zu können. SF-Komponenten sind erkennbar. Wie zum Beispiel das Abstimmungstool Liquid Feedback, und sollten die Piraten mit dem Vorschlag zum Bedingungslosen Grundeinkommen durchkommen, werden sie sich von anderen auch äußerlich unterscheiden. Blass und fett kämen sie mit ihrem Hintern nicht mehr vom Stuhl hoch. Säßen sie doch 24/7 vor dem Notebook und schaufelten Pizza in sich hinein. Rente gäbe es nicht mehr, das Grundeinkommen reicht ja. Und warum sollte nicht die ganze Bevölkerung dran teilhaben. Lohn und Gehälter fielen ebenfalls flach. Wollte jemand arbeiten, könne er es ja tun; denn arbeiten macht Spaß. Ich sehe, wir bewegen uns. Vielleicht sollte ich in die Partei eintreten, ihr den nötigen Schub verleihen, o.a. Vorschläge zur Diskussion stellen und für die Theoretische Basis sorgen. Lol.



Diese Sekunden-Novelle fiel mir vor zwei Nächten ein, lol.

Verbote, Verbote.

Als der Cyber-Cop den Raucher sah, tötete er ihn. Der Mann fiel mit der Zigarette in der Hand auf den Bürgersteig. Da richtete der Polizist die Waffe auf sich selbst und drückte ab.



venerdì, aprile 27, 2012

Analog, Science Fiction and Fact, June 2012

Jerry Oltions Story “An Ounce of Prevention” finde ich gut.
Tina lebt mit ihrer Mutter auf dem Mond. Klar, dass es dort andere Regeln des Zusammenlebens gibt, und nun kommt Tinas Großvater von der Erde, sie zu besuchen. Der Mann ist ein Disaster, eine Katastrophe, ein Redneck, ein Amerikaner. Aber seinem Meckern nach zu urteilen, könnte er Deutscher sein, lol.

Nur, Amerikaner, Dumpfbacken wie Tinas Großvater, sind weit unangenehmer. Es geht schon damit los, dass er sich bei seiner Ankunft wie alle Besucher einer Sterilisationsdusche aussetzen musste, und sich dann darüber aufregte, dass er so behandelt würde, als schleppte er die Pest ein. Das Äppartement ist ihm zu klein, seine Tochter hätte schon lange wieder verheiratet sein müssen; denn Tina brauchte einen Vater. Wieso haben sie kein Catchen, NASCAR-Rennen oder Football im Fernsehen, sondern nur dämliche Wissenschaftsprogramme? In diesem Sinne geht es weiter. Wieso befänden sie sich auf einer japanischen Mondstation? Wieso gäbe es keinen Gottesdienst? Und nun der Kuchen, den die Mutter gebacken hat. Er war für Tina bestimmt; denn die Mutter wusste schon vorher, was bei dem Besuch ihres Vaters auf sie zukommen würde. Der Kuchen erzeugte eine milde Amnesie, Tina sollte sich nur vage an ihren Großvater und seinem Besuch auf dem Mond erinnern.




giovedì, aprile 26, 2012

Andromeda Nachrichten 237

Die ersten Seiten zieren Con-Anzeigen: Colonia-Con – 26./27. Mai 2012; UrlaubsCon und Meer = JahresCon SFCD 20. – 22. Juli 2012; Roleplay Convention – 5./6. Mai 2012; BuchmesseCon – 13.10.2012.

Ich hätte schon Lust auf Kiel, nur hängt es davon ab, ob ich bis dahin einen schnelleren Wagen habe. Wenn ja, melde ich mich noch an. Mein Pick-Up ist zu langsam, mein Wrangler verbraucht zu viel und mein Omega würde die lange Fahrt wohl nicht überstehen.

Wie immer enthält Andro eine Menge Aufzählungen und die Beschreibung der einzelnen Elemente, seien es nun Romane, Magazine, Fanzines, Filme, Spiele, Fernseh-Serien. Langweilig. Es gibt keine interessanten Artikel. Besprechungen von SF-Romanen laufen unter „National, Rezensionen deutschsprachiger Fantastik“. Da wäre doch der Begriff „Zukunftsroman“ noch besser besser gewesen. Das Gleiche dann für „International“. Das erinnert mich an Nierentische, neue Blue Jeans und alte Nazis, lol.


sabato, aprile 21, 2012

Focus, The British Science Fiction Association´s Magazine for Writers, Spring 2012

Es hat nur 26 Seiten, ist vollgepackt mit kleingedruckten Ratschlägen. In England besteht an guten SF-Autoren kein Mangel. Alastair Reynolds schreibt über „All the Science you don´t need to know“, nun, er schreibt über Basics von Himmelskörpern, über die jeder SF-Autor Bescheid wissen sollte. Ist schon klar, man kann die Sonne nicht um einen Planeten kreisen lassen. Und bevor ich in einer Story das Raumschiff zwischen den Sternen eines bekannten Clusters herumirren lasse, informiere ich mich über ihn in einem Astronomischen Lexikon. – In „Fighting for Words“ wird beschrieben, wie und in welcher Form gewalttätiges Handeln beschrieben werden könnte, um glaubhaft zu sein. Konflikte sind, wie wir wissen, elementar in einer Story. - Die BSFA installierte für den EasterCon in England „Tweetfiction“ und forderte auf: Schreibe in Twitter eine SF-Story mit 134 Buchstaben. Nette Idee.

Christopher Priest beendet seine Masterclass Kolumne mit „What I know“. Es geht um Rechtschreibung. Da es Englisch ist und ich noch nicht mal die deutsche beherrsche, lasse ich es mal dabei. Priest ist einer der profiliertesten britischen SF-Autoren. – Lauren Beukes ist aus Südafrika und stellt heraus, wie sie für ihren Roman Zoo City, der den Clarke Award erhielt, ihre Nachforschungen anstellte. – Mit „Over the Wall“ gibt es einen Beitrag über „Writing the Other“. Es geht im Grunde auch hier über Nachforschungen. Hier speziell übere andere Klassen der Gesellschaft. Was fällt mir für Deutschland ein? Penner, Arbeiter und Angestellte, Urbantürken, abgeschottete Reiche, Politiker. Im „Spiegel“ gab es eine Serie über Reiche. Da könnte man fündig werden, oder bei Derrick, lol.

In „To Plug, or not to Plug“ beschreibt die Autorin Juliet McKenna die Bestrebungen, ihr Buch bekannt zu machen. Im Internet sieht sie Konfliktpotential. Und sie hat, wenn sie ihr Buch anpries Shitstürme aufziehen sehen. Anonyme Hetzer und Nörgler können einem den Spaß verderben. Ich selbst habe einen Twitter- und Facebook-Account, bin aber aus Desinteresse so gut wie nicht in diesen Medien zu finden.

Zum Schluss berichtet jemand von seinem Kurs in „Creative Writing“, mit dem er an der Middlesex University seinen Master of Arts (MA) anstrebt. Das Gute an dieser Uni ist, daß sie SF & Fantasy in ihrem Programm hat. – Oh, hätte ich fast übersehen: SF-Poetry würde mich interessieren, weil ich schon mal Gedichte versucht hatte, hier der Link, und der Aufwand geringer ist, als eine Story zu schreiben.







mercoledì, aprile 18, 2012

Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association, Late Spring 2012

Rezensenten stellen den von ihnen am meisten geschätzten SF-Roman des Jahres 2011 vor. Dann geht es mit „2011 in Pictures“ um SF-Filme jenes Jahres. SF in TV folgt. Ich selbst sehe mir zur Zeit „Battlestar Galactica“ über Hulu an in der Hoffnung, irgendwann auf Episoden zu stoßen, die ich noch nicht kenne. Ich lese den Essay “Gaia beware: Infertility in SF due to Bioterrorism, Pollution and accidental iatrogenic Events”, wobei das Wort “iatrogenic” nicht in meinem Wörterbuch steht. Google meint, es sei das unvorhergesehen negative Resultat einer ärztlichen Untersuchung oder Prozedur. Kurz und gut, sie richtet Schaden an. Wieder etwas dazu gelernt.

Es werden Romane und Stories angesprochen, die sich mit diesen Themen befassen.

Mit „Modern Marvels in the Fairytales of Victorian Science & Technology“ versucht Melanie Keene dem Leser nahezubringen, wie im Victorianischen Zeitalter wissenschaftliche Entdeckungen der Phantasie von Schriftstellern Flügel verliehen und diese Elektrizität und sonstige technische „Wunder“ in ihre Stories mit einbauten.

Paul Kincaid macht sich über die Story Steven Millhausers „The Disappearance of Elaine Coleman“ her. Eine unscheinbare Frau, die verschwindet. Um das zum Thema einer Story zu machen, muss man verdammt gut schreiben können. Vielleicht sollte sich einer meiner Blog-Leser das Buch Millhausers „We Others: New and Selected Stories“ besorgen und mal kommentieren, ob und wie ihm die Geschichte gefallen hat.

Terry Martin schreibt über Mangas. – Stephen Baxter stellt die Short-Stories vor, die ihm am besten gefallen haben. Es fällt auf, dass die meisten aus den 50ern und 60ern stammten. Nichts Neues, oder? Ist ja das Gleiche mit Rock n´Roll. Nach den 80ern wurde es dort uninteressant.

Weitere Buchbesprechungen runden die Ausgabe ab. Die rückwärtige Umschlagsseite ziert eine Promotionsanzeige für den WeltCon 2014 in London. Wünschenswert, fände er dort statt. London würde mich wieder interessieren.










lunedì, aprile 16, 2012

 Scientific American, April 2010

Damn, ich hatte schon die August Ausgabe beim Wickel, und nun die vom April. Ich muss mal meinen Stapel überprüfen, lol. Wie auch immer, diese Ausgabe steht unter dem Motto „Managing the Earth´s Future“.


Man sieht fantastische Bilder des Malers Ron Miller, in denen er Landschaften unseres Sonnensystems festgehalten hat, so wie die Wissenschaft sie sich vorstellt. Hier die Geyser des Neptun Mondes Triton. Erinnert mich an Bonestells Bilder der Utopia-Hefte vor 60 Jahren. Die waren natürlich aufgrund der damals noch nicht vorhandenen Erkenntnisse nicht so detailliert, und sie enthielten diese klassisch raketenförmigen Raumschiffe.

„Faulty Circuits“. Von bestimmten Störungen wie Depressionen nahm man an, die seien psychologischer Natur, da man keine Schädigungen des Hirns hat feststellen können. Die neuesten bildgebenden Technologien deuten darauf hin, dass bestimmte Schaltkreise des Gehirns bei Depressionen nicht richtig funktionieren, besonders in einem Gebiet, das als Area 25 bezeichnet wird. Vom deutschen Neurologen Korbinian Brodmann entdeckt und in seinem 1909 erstellten Atlas des Gehirns festgehalten, ist diese Area bei Depressionen besonders aktiv. Eine Area 51 haben wir ja auch, lol. Die in Nevada mit den Untertassen und Aliens. Just kidding. Die Kenntnisse der Schaltkreise bringen noch nichts, könnte jedoch dazu führen, dass man Depression und kompulsives Handeln etc. etc. irgendwann einmal über die entdeckten Circuits in den Griff bekommt, obwohl auf der anderen Seite Medikamente und Verhaltenstraining schon heute gute Ergebnisse aufweisen.

Nun zum Hauptthema Nachhaltigkeit. Die Erde muss von uns besser gemanaged werden, damit künftige Generationen noch etwas von ihr haben. Die Beseitigung der Übersäuerung des Meeres, über die es in der zuvor beschriebenen Ausgabe etwas gab, ist nur ein Punkt von mehreren, der angegangen werden muss. Andere sind: Biodiversity Loss = Aussterben der Arten, Wasserverbrauch, Phosphor- und Stickstoffverbrauch, Ozonmangel in der Atmosphäre, Änderung des Erdklimas, Chemische Verschmutzung, Konzentration von Aerosolen in der Luft.

„Breaking the Growth Habit“. Hier bricht Autor Bill McKibben der Enthaltsamkeit eine Lanze, weil es mit dem Wachstum nach seiner Ansicht so nicht mehr weitergehen kann. So wie ich es sehe, tut es das ja auch nicht. Viele Unternehmen, zumindest hier in Italien, kriegen kein Bein mehr an die Erde und gehen pleite. Einige Unternehmer haben sich schon umgebracht. Die BRIC-Nationen wachson noch ein paar Jahre, dann zünden auch dort Leute Autos und Geschäft an. Ist doch nur eine Frage der Zeit.

„Regaining Balance with Bionic Ears“. Wenn das Vestibular-System des Innenohrs beschädigt ist, dann ist es mit dem Gleichgewichtssinn nicht weit her. Eine Prothese nähert sich der Serienreife, die im Innenohr implantiert, den unter Gleichgewichtsstörungen leidenden Aussicht auf Besserung verspricht.

„The Rise of Instant Wireless Networks“. AdHoc Networks, die sich selbst konfigurieren, sind zur Zeit Theorie. Sie würden ohne feste Anlagen wie Sendetürme auskommen. Sender sowie Empfänger sind Laptops und Handies. Ipads waren noch nicht en vogue bei Erscheinung der Ausgabe, oder? In diesem System geht es darum, Nachrichten so schnell wie möglich zum Empfänger zu befördern. Dies wird in diesem Artikel behandelt. Keine Ahnung, ob es sich durchsetzen wird.

Zum Ende. „The hidden Life of Truffles“. Hidden, versteckt, weil sie unter der Erdoberfläche wachsen. Trüffel gibt es übrigens in einem Wald bei uns in der Nähe. Habe aber bis jetzt noch keine gegessen, bin auch nicht scharf drauf. Lieber Heeringssalat, den es bei uns nicht gibt, lol. Immerhin ist es interessant zu wissen, dass sie wie Pilze Frucht eines Fungus sind, nur dass sie aus dem Waldboden ausgebuddelt werden müssen. Sie leben mit anderen Pflanzen wie Bäumen in Symbiose. Dies wurde bereits in den 1800ern vom deutschen Botaniker Albert Bernhard Frank erforscht. In diesen Jahrunderten waren Deutsche Spitze. Umkehrschluss? Lol. Trüffel versorgen die mit ihnen über unterirdissche Leitungen verbundenen Bäume mit Nährstoffen und Flüssigkeit und erhalten im Gegenzug von diesen Zucker und Nahrung aus der Photosynthese. In der Welt gibt es tausende von Trüffelarten, von denen die wenigsten für Menschen genießbar sind. Doch werden sie von einer stattlichen Anzahl von Tiergattungen wie Meerkatzen, Bären, Affen, Vögeln, konsumiert.






lunedì, aprile 09, 2012

Fandom Observer 274

Interessant. Zum 100. Geburtstag Wernher von Brauns gibt es eine neue Auflage Rainer Eisfelds „Mondsüchtig, Werner von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei“. Das Zepter wurde inzwischen an die Chinesen übergeben. Na denn, totalitäre Staaten haben eine gewisse Affinität zu Raketen.

Es gibt einen ausführlichen Nachruf auf Hans Kneifel, der wohl vorwiegend Perry Rhodan Autor war. Dann sehe ich einen Beitrag Rena Larfs, im dem sie behauptet, Sex and Crime seien besser als Fantasy. Ist klar, wer will schon eine Zwergin bumsen? Dann „Anspruchsvolle Fantasy hat keine Lobby“. Da ich mit Fantasy nicht viel am Hut habe, hatte eine einzige Story verfasst, gehe ich nicht weiter darauf ein.

Ich lese einen Bericht über die Leipziger Buchmesse. Den Fotos nach zu urteilen, war sie gut besucht. Gut, daß so viele Leute Lust haben Bücher zu lesen und Zeit finden, dies zu tun. – Ein neues Magazin über Fernseh-Serien namens „Torrent“ wird besprochen. Ich kann mir über Hulu genügend amerikanische ansehen, wenn ich Zeit habe. Ein Magazin brauche ich nicht dafür. Zum Schluss sehe ich Film- und TV-Besprechungen und etwas über „Iron Sky“. Den Film sehen sehen wir uns sicher an.


Scientific American, August 2010

1845 entstand die erste Ausgabe dieser Zeitschrift. Beachtlich, daß sie sich so lange gehalten hat. Der erste Herausgeber, Rufus Porter, war Maler und Erfinder mit über 100 Patenten. Das bekannteste war der Revolver Mechanismus, das er für 100 Dollar an Samuel Colt verkaufte.

In „Planets we could call home“, sind extrasolare Planeten das Thema. Rund 450 von ihnen wurden zum Zeitpunkt der Ausgabe schon entdeckt und die Keppler Sonde, 2009 in den Raum geschossen, hat den Auftrag, weitere dieser Planeten zu finden. Die ersten wurden mit der Wobble(Wackel)-Methode aufgespürt. Mit ihr kann die Einwirkung der Schwerkraft in unterschiedliche Richtungen auf den Stern gemessen werden. Die Kepler-Sonde hingegen misst den Helligkeitsunterschied des Sterns, wenn der Planet an ihm vorbei zieht. Die meisten extrasolaren Planeten sind Gasgiganten, die Jupiterart. Die aus Eisen und Fels bestehenden, wie unsere Erde, sind um ein Vielfaches größer als sie, Super-Erden. Man hat berechnet, dass sie eine erhöhte tektonische Aktivität besitzen müssen, ihrer Größe wegen. Ob sie Leben beherbergen ist ungewiß.

Anscheinend gab es eine Zeit, in der die Menschheit fast draufgegangen wäre, so vor 195.000 bis 123.000 Jahren. Die Menschen lebten in jenen Tagen nur in Afrika, so um die 10.000. Als dann eine Eiszeit über sie hereinbrach, die Kälte und Trockenheit erzeugte, schrumpfte die Anzahl der Menschen auf einige hundert zusammen. Sie befanden sich an der Südspitze Afrikas, an der Küste, wo sie sich mit Muscheln und anderen reichlich vorhandenen Meerestieren über Wasser hielten. Zum Glück, andernfalls hätte ich diesen Blog nicht schreiben können, lol.

Das Thema des nächsten Beitrags hatte ich schon einmal beleuchtet. Robot Pills. Es geht um eine „Fantastic Voyage“, ohne Besatzung, keine Raquel Welch. Pillenkameras reisen durch Blutbahnen und Verdauungstrakte, um Krankheitsherde aufzuspüren und Defekte zu reparieren. Es gab schon mal einen Beitrag über Nanogeräte, von denen gesagt wurde, dass es noch Schwierigkeiten mit der Navigation und Fortbewegung gab.Und auch in diesem Artikel sind die Hürden noch nicht genommen. Eine Pille hat multiple Aufgaben durchzuführen. Fortbewegung, Enge Passagen vergrößern, Videobilder schießen. Ein elektromagnetisches Leitsystem von Siemens hat mit dem Antrieb zu kämpfen. Wie ich es sehe, werden Endoskopien und keine Robotpillen noch für Jahrzehnte das bevorzugte Untersuchungsmedium bleiben. Und daß, wie im Artikel vorgeschlagen, 10 bis 15 Kapseln eingenommen werden müssen, damit sie sich für ihre Arbeit im Körper zusammenkoppeln, ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Zwei Autoren schreiben in „Threatening Ocean Life from the Inside Out“ die Gefahr, daß die Nahrungskette im Meer durch die Übersäuerung des Meerwassers unterbrochen wird. Letztendlich haben Menschen durch die Absorption von Kohlendioxyd durch das Meerwasser zu leiden, obwohl es auf der anderen Seite ebenso fatal wäre, wenn dies in der Atmosphäre bliebe. Ein weiterer Grund, die Erzeugung von Kohlendioxyd auf ein Minimum zu reduzieren. Je mehr der Ph-Wert zurückgeht, desto mehr Kohlensäure entsteht im Meer. Dies ist nur eines der Symptome, das die Erde zum kranken Mann im Kosmos macht. In der Besprechung der nächsten Ausgabe mehr darüber.

„Filming the Invisible in 4-D“. Die Zeit spielt als 4. Dimension eine Rolle bei der Fotographie von Kleinstteilchen. Femtosekunden, million milliardstel Sekunden. Mit diesen kann man Bewegungsabläufe filmen. Gestartet hat es um 1890 in Frankreich, wo Professor Marey die Bewegungen einer Katze mit Hilfe eines geschlitzten rotierenden Zylinders, der zwischen Objekt und Kamera positioniert wurde, fotografisch festgehalten hat. Jetzt werden Elektronenmikroskop, pulsierende Laserstrahlen verwandt. Ich muss zugeben, die detaillierte Technik habe ich trotz der Beschreibung nicht geschnallt, und mir fehlen die Jahre, mich in die Thematik einzuarbeiten, lol. Also zum nächsten Thema. Übrigens auf dem anderen PC höre ich gerade, wie Bryan Ferry den Bob Dylan Song „It´s all over now Baby Blue“ covered.

„The Hacker in your Hardware“ scheint für den zivilen Bereich an den Haaren herbeigezogen. Ich meine: Wer baut schon Malware in Chips für Smartphones ein, die diese aufgrund eines gesendeten Befehls blockieren. Für den militärischen Bereich sieht es schon anders aus. Denkbar, dass in einer Zulieferfirma ein eingeschleuster Saboteur für den militärischen Gebrauch vorgesehene Chips hackt. Im Ernstfall fatal. Prozessoren mit 2 Milliarden Transistoren können nicht auf alle Abläufe getestet werden. Der Artikel schlägt Sicherheitsmaßnahmen wie Memory Gatekeeper, Secure System Bus, I/O-Monitor, on-site Blocktesting, Extra programmable Hardwarelogic, Attack Alert Systeme vor.

Etwas anderes. Ich bloggte über eine gelesene SF-Story mit den Punks. Inzwischen singe ich in Second Life Karaoke Sister of Mercyßs „Marianne“. Affengeiles Stück. Hier ein Video. Ich müsste mal eins aufnehmen, habe aber keine Kamera.

domenica, aprile 01, 2012

Interzone 269, New Science Fiction & Fantasy

Mit Autoren aus den U.S. und dem UK. Die Stories haben einen besonderen Pfiff. Auch „Tangerine Nectarine Clementine Apocalypse“ von Suzanne Palmer, die in Massachusetts lebt. Kenne ich. War lustig. Ich lebte und arbeitete im Nachbarstaat New Hampshire, wo an jeder Autobahnausfahrt ein Schnapsladen steht, ein Liquor Store. Ich arbeitete bei Cabletron in Rochester und wohnte in einer heruntergekommenen Wohnung in Portsmouth, einem romantischen Fischerstädtchen. Ich lud meine europäischen (deutsch, holländisch, irisch) Kollegen mal zu einem Abendessen ein, machte Steak und Spaghetti, eine etwas bizarre Kombination, ich fand sie amerikanisch, lol. Nun, Massachusetts. Hin und wieder fuhren wir über die Grenze dorthin, weil Strip Clubs in New Hampshire nicht erlaubt waren. In Arkansas übrigens auch. Da musste man nach Oklahoma. Nun zur Story: Wie der Titel schon sagt. Es geht um Obst. Um Botas Obststand. Echa, der Lehrling und Bota verkaufen von einem Replikator hergestellte Früchte in der Peripherie von Utopia, einer Raumstation. Bota besitzt die Angewohnheit, bisweilen in Trance zu fallen und Ereignisse der Zukunft zu sehen. Echa ist sicher, daß derjenige, dem Bota eine Tangerine schenkt, nicht mehr lange zu leben hat. Es kommt ein Mann aus dem Zentrum Utopias, umgeben von einem Tross aus Ja-Sagern und macht sich durch penetrante Arroganz unbeliebt. Bota schenkt ihm eine Tangerine. Neri, eine Standnachbarin ruft hörbar, die würde nur jemandem geschenkt, der Fremd ginge. Einen Tag später findet man sie mit eingeschlagenem Schädel auf dem Boden.

Reisende kommen ein paar Tage darauf an dem Obststand vorbei. Humanoiden mit grüner Haut, begleitet von den Älteren, welche die Aufsicht über Utopia haben. Sie versuchen die Gesellschaft so zu organisieren, daß jeder Gleicher unter Gleichen ist. Nur klappt es nicht, wie der Mann aus dem Zentrum demonstriert und Bota nach Neri zu Tode prügelt. Zwischendurch verkostet er die Früchte in Botas Magazin, auch eine Pomelo, eine Citrus Frucht, ursprünglich in Asien auf der Erde angebaut. Aus ihr kriechen Lebewesen mit Spinnenbeinen hervor und machen sich über den Mörder her.

Die Reisenden kennen die Biester, die drohen, sich auf der Utopia exponentiell zu vermehren. Die Älteren wollen nichts davon wissen. Echa und die Reisenden türmen, nachdem Echa mit Hilfe eines Ringes, der ihm zugesteckt worden war, das befallene Segment der Raumstation abschotette, die Luftschleuse öffnete, so daß alle Gegenstände und Lebewesen in den Weltraum geschleudert wurden. Die Reisenden, in der Gewißheit, dass Echa von den Älteren abgeurteilt werden würde, nehmen ihn mit auf ihr Raumschiff und lassen Utopia unter Quanrantäne stellen.

Abgesehen von den Stories, von denen keine einzige schlecht ist, gibt es Besprechungen von DVDs, Büchern, Filmen. Die Aufmachung des Magazins ist Spitze.



giovedì, marzo 29, 2012

Fantasy & Science Fiction, March/April 2012

Im Gegensatz zu Asimov´s ist keine Story bei mir hängen geblieben. So seltsam es klingt: In dieser Ausgabe von 250 Seiten fand ich Lucius Shepards Besprechungen der Filme „Melancholia“, „Los Chromocrimenes“ und „Iron Sky“ weit interessanter.

„The German Website Copy Machine“. Das ist das Gute an der “Business Week”. Sie ist investigativ. Zum Beispiel gibt es einige Deutsche, die von Chinesen abgekupfert haben, wie man abkupfert. Hier von amerikanischen Internet Unternehmungen. Dazu benötigt man nicht viel Phantasie, aber Chupze und Durchsetzungsvermögen. Die Brüder Mark, Oliver und Alexander Samwer haben das anscheinend. Mit hundert ins Leben gerufenen Knockoffs verdienen sie sich dumm und dösig. Die Dachgesellschaft Rocket Internet sitzt in Berlin und ist so um eine Milliarde Dollar wert. Das Arbeitsklima ist aggressiv. Die Leute arbeiten täglich von neun bis dreiundzwanzig Uhr und wer nicht spurt wird gefeuert.

„I am the most aggressive guy on the internet on the planet. I will die to win and I expect the same from you.” Ist eine der e-mails von Oliver Samwer an seine Beschäftigten. So etwas möchte ich mal in Italien sehen, lol. Da sind schon die Linken gegen. Monti versucht ja gerade, das Arbeitsrecht zu reformieren. Mal sehen, was dabei rumkommt.

Ich selbst hatte ja mal eine nette Webseite bei Tiscali für meine Stories und Gedichte. Irgendwann jedoch konnte ich nichts mehr hochladen und habe das Zeug schon seit geraumer Zeit auf einer Google-Seite. Nur ist die vorfabriziert und damit phantasielos. Ich muss mich mal drum kümmern.


SAP

Der 68jährige Hasso Plattner, einer der fünf SAP-Gründer, wurde im letzten Spiegel interviewt. SAP stellt Unternehmenssoftware her und ist eine 40jährige Erfolgsstory. Die Gründer kamen von der IBM und hatten eine Idee. SAP ist in allen interessanten Ländern der Erde vertreten und brachte es 2011 auf einen Umsatz von 14,2 Milliarden Euro. In den 80ern arbeitete ich bei Reemtsma als Programmierer in Hamburg, als die SAP-Software dort auf den Großcomputern implementiert wurde. Ich nahm jeden Kurs mit, der angeboten wurde, machte mich 1987 selbständig und modifizierte SAP-Programme in Unternehmen. 1990 – 2000 dann vorwiegend in den U.S.A.. Am Anfang lief noch Assembler auf Mainframes, dann bot SAP Client-Server Modelle für PCs an, auf denen ABAPs, Interpreter Programme liefen und noch immer laufen. Nun gibt es lt. Plattner anscheinend eine Hochleistungsdatenbank, die gerade eingeführt wird und noch schnellere Ergebnisse erzielt. Da kommen wir zur Spiegel-Frage, warum SAP das einzige große deutsche Software Unternehmen ist? Lt. Plattner denken die Deutschen zu klein und norgeln. Sie müssten auch mal rumspinnen. Stimmt, im Gegensatz zu den Amis sind Deutsche nörgeliger. Man muss sich nur mal die Foren in Spiegel Online ansehen. Aber gegenüber früher ist es schon eine ganze Ecke besser geworden. Die jungen Leute sind angenehm im Umgang. Die Ollen waren viel nörgeliger. Ich erinnere mich daran, als wir aus den U.S.A. in Frankfurt eintragen, brüllte ein Flughafenbeamter bei der Gepäckausgabe herum. „Treten Sie bitte zurück!! Alle zurücktreten!! Wo laufen Sie hin! Treten Sie zurück!“ Und das auf deutsch. Die Amerikaner waren vollkommen eingeschüchtert, lol. So etwas gibt es wohl nur noch bei Neo-Nazis. Aber die Leute im Flughafen bei der Ankunft zu beschäftigen, wäre wohl der letzte Hohn.



sabato, marzo 24, 2012

Asimov´s Science Fiction, April/May 2012

Starke Ausgabe. Nicht nur im Umfang (190 Seiten). David Ira Clearys „Living in the Eighties“ spielt mit meinen Erinnerungen. Es geht um zwei ältere Punkrocker. Clayton und Bob. Bob ist Protag und Ich-Erzähler. Clayton weist Bob auf eine Webseite hin, mit deren Hilfe man zeitreisen kann. Clayton will in die Zukunft, um seine Diabetis zu kurieren. Ein paar Zehen sind ihm schon abgefallen. Bob will in die Vergangenheit, um sie für seine Ex-Freundin Gretchen, die mit ihrem Wagen in einem Kanal ertrunken war, zu ändern.

Der Vibe dieser Story ist faszinierend. Starke Stimmung. Schließlich war auch ich mal Rocker, bzw spielte in zwei Rockbands, wenn auch in den 60ern. Über den Scheiß, den wir gebaut haben, könnte ich Bände erzählen, lol. Klar, dass sich die Musik unterschied. Wir spielten Johnny Kidd and the Pirates, Rolling Stones, Beatles, Wilson Picket, Gerry and the Pacemakers, während sich die beiden Punker Bon Jovi, Sisters of Mercy, New Order, Bronski Beat, Metallica, Simple Mind reinzogen. Nur diese Scheiß-auf-alles- was-nicht-Musik-ist - Stimmung, die durch uns waberte, ist auch in dieser Story vorhanden. Musik nun ist auch ein Katalysator für die Zeitreisen. Die Webseite von myfourthdimension.org war eindeutig. Das Flackern des Bildschirms würde, wenn mit einer speziellen Musik synchronisiert, den 40 Hertz-Zyklus unterbrechen und den Thalamus mit den spatial-temporären Strukturen der parietalen und occipitalen Lappen verbinden. Ist doch klar, oder? Lol.

Bob reiste mehrere Male in die 80er, sah Gretchen, wurde fast verrückt vor Eifersucht, als er sein früheres Selbst bei ihr fand. Er kannte ihre Bücher wie „Probabiltiy Theory und Computable Functions“, „Modern Algebra“, ihre Doktorarbeit „Lie Variables Applied to N-Space Topologies“. – Das erinnert mich an die free educational Website, die mir durch die „Business Week“ zugänglich wurde. 

Bob konnte zwar die Vergangenheit verändern; doch nicht so wie gewünscht. Diesmal war er es, der mit Gretchen, seinem früheren Selbst und dessen Kumpel in den Kanal fuhr. Gretchen ertrank erneut. Clayton hatte im Jahr 2050 die Kur gegen Diabetis auf seinen USB-Stick geladen, sich Notizen gemacht. Zurückgekehrt jedoch waren die Infos verschwunden. Erinnerungen waren das einzige, was zurückblieb.

Und ich selbst habe ein paar neue Inspirationen für Karaoke-Songs, obwohl Punk, Goth etwas außerhalb meiner Geschmacksrichtung liegen. Zur Zeit stehe ich auf Amy Winehouse und Brian Ferry.




martedì, marzo 20, 2012

Fandom Observer 273

Die Zeit rennt.

Ich habe seit Tagen einen neuen Fandom Observer in meiner Mailbox. Muß ein paar Worte drüber verlieren, sonst werden es Wochen. „Fictionfantasy sucht die 1000 besten phantastischen Romane“. Das ist ja phantastisch, lol. Es werden Magazine angekündigt: Phantast (der Name spricht für sich), Alfonz. Das letzte ein Comic-Magazin. Unter der Artikelüberschrift „Die orbitalen Visionen des Küpperpunk Korhonen“ gibt es etwas über den SF-Autoren Thorsten Küper, der im Second Life Lesungen organisiert und etwas über das Online-Spiel Second Life selbst. Dass es 28 Millionen eingetragene Benutzer hat, bezweifle ich, aber es spielen noch einige. Ich selbst zum Beispiel singe als Klaus Thibaud Karaoke. Falls jemand von Euch dort auftaucht, sende er mir eine IM (Instant Message).

Ich lese einige Rezensionen. Wie üblich von Filmen, Büchern, Magazinen, TV-Serien. Ein neuer Perry Rhodan schreibt über seine Tätigkeit. Fandom Observer hält uns auf dem laufenden.



lunedì, marzo 19, 2012

Kim Dotcom

Megaupload.com

Gut Ding hat mal ein Ende. Kim Schmitz aus Kiel, der sich legal in Kim Dotcom umbenannte und zum Schluss diese Hütte in Neuseeland gemietet hatte, hat viel Spaß gehabt. Aber irgendwie standen die Amis nicht so drauf, dass man bei Megaupload so viel gratis herunterladen konnte. Die Amerikaner haben einfach keinen Humor. Sie ließen das Geschäftsmodell platzen. Warum ließen sie Kim und den Nutzern nicht das Vergnügen. Jetzt muss der Mann zittern, dass er an die U.S.A. ausgeliefert wird. Die sperren Leute ein und werfen erst mal den Schlüssel weg. Obwohl so eine File-Sharing Site ja nicht das Herunterladen besorgt, insofern ist es ein „Secondary infringement“. Dürfte also gar nicht strafbar sein. Ich bin also für die kostenlose Verbreitung von Kunst. Es reicht doch, wenn Künstler durch ihre Shows Geld bekommen.





sabato, marzo 17, 2012

Maker Movement, die Macher Bewegung

Maker Movement.

DIY = Do It Yourself. Es geht um Electronics. Daraus ist eine Bewegung entstanden, die von Unternehmen wie Adafruit Industries alimentiert wird. Adafruit verkauft alle möglichen elektronischen Gadgets, auch Sets, die zum Basteln herausfordern. Ich selbst habe keine Ader dafür. So vor 30 Jahren hatten ein Arbeitskollege und ich sich mal in einen Elektronikkurs an der Ingenieurschule am Berliner Tor eingeschrieben. Nach dem vierten Besuch blieben wir weg. Dieses ewige Gestöpsel und Ausrechnen von Ohm, Volt, Ampere usw. War nichts für uns.

Unternehmen wie Sparkfun Electronics versuchen zum Basteln anzuregen. Die Bewegung ist Open Source. Mit anderen Worten: Man gibt seine Ideen weiter und Quellcodes für Programme ebenfalls. So in der Art wie das Android System für Handys von Google. Das hilft natürlich, der Maker Bewegung neue Mitglieder zuzuführen.

3D Robotics stellen Baukästen zur Entwicklung von Modellflugzeugen her, auf die eine Kamera montiert werden kann. Privatdrohnen. MakerBot Industries verkauft Bausätze zur Herstellung von 3D Druckern. Wer daran interessiert ist, sollte sich das mal näher ansehen.




venerdì, marzo 16, 2012

Obamas Drohnen

Roboter auf dem Schlachtfeld.

Das Thema gewinnt an Fahrt. Noch ist es mit den Drohnen nicht soweit und man kann lang und breit darüber diskutieren, ob sie jemals Feinde erschnüffeln werden können. Gesichtsscanner, Gang, DNA? Wie auch immer: Obama steht auf Drohnen, wie der letzte SPIEGEL noch einmal bekräftigt. Unter Bush startete all 47 Tage eine, nun hebt alle 4 Tage eine ab. Um die 2000 Menschen wurden von ihr exekutiert. Was fehlt noch? Dass sie sich selbst herstellen, fortentwickeln und sich ihre Feinde selbst aussuchen und zu einem ihnen genehmen Zeitpunkt aktiv werden.

Ich wollte eigentlich hier zu einer Drohnengeschichte verlinken, die ich mal geschrieben hatte. Nur finde ich sie nicht mehr. Im Falle, dass sie mir über den Weg läuft, verlinke ich sie in einem anderen Post.



mercoledì, marzo 14, 2012

Analog, Science Fiction and Fact, May 2012

“The End of Ordinary Life” von Daniel Hatch. Nahe Zukunft. In Alaska, wo die Handlung abläuft, werden Fischerboote mit Wasserstoff angetrieben. Der Leser bekommt mit, wie Menschen in Alaska leben. Dafür ist die Handlung etwas mager. Protag Tom fliegt für die Gesellschaft seines Onkels Menschen in Alaska von einem Kleinstadtflughafen zum anderen. Die U.S.A. haben zu Kanada ein gespanntes Verhältnis, dann gibt es den Mr. Shaw, der Goldstaub nach Kanada schmuggelt. Tom soll ihn dazu über die Grenze fliegen. Ihm sind inzwischen drei Freundinnen abhanden gekommen. In einer Riesenhalle findet er sie schließlich wieder, in die er mit Mr. Shaw von der Homeland Security eingeliefert wird. Deren Helikopter hatten Tom und Mr. Shaw zur Landung gezwungen. Sie bekommen heraus, daß politisch Verdächtige in dieser Halle interniert worden waren. Shaw erzählt Tom, dass ihm ein Alien so um die zwanzig Jahre lang, den Goldstaub übergab, den er ins sichere Kanada transportierte.

Eine kanadische Einsatztruppe befreit alle aus der Halle und fliegt sie nach Kanada aus. Tom verdingt sich bei Mr. Shaw als Pilot, um ihm bei einem Projekt zu helfen, dass Shaw mit dem Alien abwickelt. Über das Projekt schweigt sich der Autor aus. Eines ist sicher, er hat etwas gegen die Homeland Security. Die Story ist flott geschrieben. Die Beschreibungen Alaskas trösten über die magere Handlung hinweg.

Robert J. Sayers „Trigger“ geht mit dem vierten Teil zu Ende. Ist es übertrieben zu schreiben, dass es unverhältnismäßig ist, wenn der angeschossene U.S.-Präsident mit einer Operation „Counterpunch“ Pakistan mit seinen 200 Millionen Einwohnern dem Erdboden gleichmachen will? Und das, weil Terroristen ein paar Bomben in einigen amerikanischen Städten haben hochgehen lassen? – Der Präsident läßt die Flieger starten.

Es kommt anders. Der auf ein paar Personen konzentrierte Link weitet sich aus. Immer mehr Menschen werden davon betroffen. Jeder bekommt mit, was der andere denkt. Damit hat ein kriegerischer Akt schon im Ansatz keine Chance mehr und die Menschen verhalten sich mehr und mehr wie ein Schwarm.










domenica, marzo 11, 2012

6.3.2012. So, ich sitze in der A319

und warte auf den Abflug nach Köln/Bonn. Meine Mutter ist mit 95 Jahren gestorben und jetzt muß die Beerdigung angeleiert werden. Ich war gerade aus Copparo gekommen, wo meine Lungen geröngt und mir wieder neue Antibiotika verabreicht wurden, da rief mich das Altersheim an, dass meine Mutter im Sterben läge. Nach einer weiteren Viertelstunde: „Nun ist sie von uns gegangen“.

Bevor ich eincheckte, hatte ich mit den den Tücken der Flughafenparkplatzverwaltung zu kämpfen. Die Parkplätze sind auf zwei Etagen angelegt. Ich fuhr wie immer zur Schranke der Rampe, die nach oben führte. Drückte den Knopf. Kein Ticket. Wieso? Und führ meinen Jeep zurück. Die Ampel war rot. Die Ampel für die Erdgeschossrampe jedoch war grün. Normalerweise war es umgekehrt. Ich fuhr ins Erdgeschoss, auf gleicher Ebene also. Dann sah ich, dass die Parkplätze durch diagonale Bänder abgesperrt waren, mit einem Schild, was androhte, daß widerrechtlich geparkte Wagen abgeschleppt werden würden. Doch standen andere Wagen bereits auf einigen dieser Plätze. Ich stelle meinen dazu. Die Ampel war grün, ich hatte mein Ticket, die Verwaltung ist bescheuert und das ist Italien, wo man riskieren muss.

Das Flugzeug rollt rückwarts aus der Position. Das Altersheim hatte mir freundlicherweise ein Beerdigungsinstitut vermittelt. Die benötigen eine Scheidungsurkunde meiner Mutter. Mir ein Rätsel, wo ich die hernehmen soll und warum die für eine Beerdigung gebraucht wird. Wir werden sehen. Ich habe ein One-Way Ticket gebucht, da ich nicht weiß, was auf mich zukommt. Dauert es zu lange, fliege ich zwischendurch nochmal zurück. Ich bin mit reichlich Lesestoff ausgestattet. Bahntickets und Hotel sind gebucht. Wir starten.

Landeanflug. In Bologna hatten wir frisches und windiges Wetter. In Köln sieht es trübe aus, dafür sind die Weiden saftig. Das Flugzeug wackelt. Zweckbauten, Reihenhäuser, der Rhein, Gleisanlagen, Autobahnen. Es regnet. So bin ich nur einige Male durch den Bahnhof gelaufen, wo ich mich im IBIS-Hotel eingecheckt habe, und habe mir bei McDonald einen MacRib reingedrückt, den es in Italien nicht gibt. Bei RTL2 sah ich mir die Stonehenge Apocalypse an. War etwas wirr, denn mir wurde nicht klar, warum mittels Stonehenge und Pyramiden Terraforming gemacht wurde, indem man Asche in die Atmosphäre blies. Ich schrieb schon mal über einen Vorgang dieser Natur, daß Pflanzen, Tiere und dann auch Menschen durch mangelnde Sonneneinstrahlung eingehen würden. Doch das mit Absicht? Wofür?

Der Negativposten meiner Fahrt war der Anlaß. Aber meine Mutter dümpelte nur noch so vor sich hin und im Grunde war es für sie eine Erlösung. Positivposten waren Tapetenwechsel sowie der Fakt, dass man mehr Zeit zum Lesen hatte. Vornehmlich während der Bahnfahrt. Ich habe eine weitere "Scientific American" durch.

7.3. Wahnsinn, sie haben sogar russisches und arabisches Fernsehen. Ibis hat aufgestockt. Vom Kölner Dom schallten die Glocken herüber.

Scientific American, July 2010. „Is the Universe leaking Energy?“ Hat das Universum ein Leck?

Wollten wir das nicht schon immer wissen? Lol. So wie es aussieht, nein, obwohl es Energie verliert und damit dem Erhaltungsgesetz widerspricht. Ausdehnung, Rotverschiebung sind Ursachen dazu.

Medikamente können alles mögliche anrichten. Ich meine, 6 Monate Antibiotika schlucken, um Tuberkelbazillen auszurotten. Ich bin jetzt im sechsten, obwohl bei der histologischen Untersuchung meines wegoperierten Lungenknotens keine einzelne Bakterie gefunden worden war. Der hellste Wahnsinn. – Jetzt sitze ich im Zug auf dem Weg nach Hamburg. Wir überqueren den Rhein. Erinnerungen: Mein erster Job als selbständiger Programmierer war bei Reynolds Tobacco in Köln gewesen. 1987. Ich hatte ein kleines Zimmer in der Innenstadt und konnte den Rosenmontagszug von dort aus fotografieren. ABAPs (allgemeine Berichtaufbereitungs Prozessoren) waren noch Assembler Makros. Später wurden es Interpreter Programme. Aber das war Zukunft.

Zurück zum Magazin: „DNA Drugs come of Age“.Ironisch, mit welchem Optimismus Forscher schreiben, wenn sie über ihre Arbeit an Medikamenten berichten. Jahre später fallen die meisten in klinischen Tests durch. Es fehlt, so sehe ich es, eine Killermethode. In positivem Sinne natürlich, lol. Eine Methode, mit der sich Medikamente schnell und sicher entwickeln lassen. Hier werden zwei Wege bschrieben, Impfstoffe herzustellen. Zum einen mit Plasmiden, zum anderen mit Adenoviren. Plasmide sind kleine DNA-Ringe, die Proteine eines Pathogens produzieren, wenn sie in Körperzellen eingeschleust werden. Das Protein ruft eine Immunreaktion hervor. Nur war diese beim Test nicht stark genug. Der Autor beschreibt die Anstrengungen, die unternommen wurden, um die Reaktion zu verstärken.

Interessant war der Artikel „War Machines“ Roboter auf dem Schlachtfeld. Darüber habe ich, glaube ich, schon geschrieben. Zu dem Thema gibt es auch gut geschriebene SF-Stories. Ich erinnere mich an eine, in der die Menschheit ins Innere der Erde geflüchtet war, dort lebte und den Robotern auf der Oberfläche die Kriegsführung überlassen hatte. Von diesen wurden die Menschen über die Kampfhandlungen ständig ins Bild gesetzt. Bis eines Tages die Neugier eines Menschen, der sich zur Oberfläche gearbeitet hatte, auffliegen ließ, dass die Roboter schon seit Jahren miteinander Frieden geschlossen hatten, die Menschen jedoch im Unklaren ließen, damit diese nicht wieder an die Oberfläche kamen um Sch... zu bauen.

Die Anzahl unbemannter Systeme fürs Schlachtfeld wächste rasant. Die U.S.-Streitkräfte besaßen 2003 noch nichts davon. 2004 waren es schon 150. 2005 waren es 2400 und heutzutage gehen sie weg wie warme Semmel.

Inzwischen gibt es welche, in denen der Soldat an seinem Heimatort den 8-Stunden Tag an einem Joy-Stick verbringt, mit Drohnen ein paar Talibanen killt und abends wieder zu Haus bei seiner Familie ist.

„Hun, wie war dein Tag?“ „Ach nichts besonderes. Wieder ein paar Terroristen weniger.“ „Willst du noch ein paar Kartoffeln, Schatz?“

Der Autor warnt davor, dass sich unbemannte Systeme verselbständigen könnten. Darüber gibt es ja auch Stories. Dann wird es natürlich interessant. Besonders für U.S. Amerikaner und deren Gegnern. Schnarchnasen in Italien kriegen so etwas nicht auf die Reihe. Vielleicht ganz gut so.

Wo sind wir jetzt? Ah ja, Essen. Mit „Clean Energy from filthy Water“ wird ein System vorgestellt, mit dem in Kalifornien einige Kommunen aufbereitete Abwässer in die Tiefe pumpen, wo sie auf vom Magma erhitzte Felsen treffen, Dampf erzeugen, der Turbinen antreibt, die Strom herstellen. Clever.

„Winged Victory“. Das kann man kurz abhandeln. Man nahm früher an, dass sich Vögel erst nach dem Aussterben der Dinosaurier entwickelten. Durch neue Funde und DNA-Checks wurde offenkundig, sie existierten schon zu Saurierzeiten und überlebten die Katastrophe, welche die Dinos dahinraffte.

Der letzte Beitrag nun „How Babies think“ ist auch interessant. Kognitive Psychologen stellten bei Tests mit sehr jungen Kindern, dass ihr Gehirn wie das von Wissenschaftlern arbeitet. Kinder experimentieren auf Teufel komm raus, sie sind geschickte Statistiker. Experimente wie diese werden unbewußt durchgeführt. „Babies are designed to learn,“ behauptet die Autorin Alison Gopnik, Psychologieprofessorin und Professor der Philosophie. Erwachsene hingegen müssen sich anstrengen, und ich erst mal, lol. Mein Portugiesisch ist immer noch unter aller Sau. Aber irgendwann klappts. Die Zeit, die Zeit... Ich schreibe diesen Blog und auf dem anderen PC sehe ich Blob. Nur den Trailer, denn jetzt kommt schon auf Winamp „The amazing transparent Man.“ Portugiesisch also. Wenn ich meine Kur hinter mich gebracht habe, wird ein Opel Insignia bestellt, damit ich wieder längere Strecken hinter mich bringen kann. Mein oller Opel Omega ist inzwischen 24 Jahre alt. Der macht es nicht mehr. Dann gehts runter zur portugiesischen Algarve. Faro hat auch ein IBIS-Hotel.

Dauert nicht mehr lange, dann bin ich in Hamburg. Ich lese im SPIEGEL den Artikel von dem Tod eines amerikanischen und eines deutschen Soldaten. Wie wird er in der respektiven Heimat aufgenommen? Zitat: „Viele Bundeswehrsoldaten vermeiden es, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Zu viele haben schon erlebt, dass ihnen „Mörder“ hinterhergerufen wird. (Fast forward: US-Soldat erschießt schlafende Dorfbewohner) so stehts in einem anderen Spiegel. Jetzt würde mich nicht wundern, wenn U.S. – Soldaten als Mörder bezeichnet werden würden. (Fast backward)

Diese Rufer sind Idioten. (Nach der neuesten Spiegel-Notiz bin ich mir jedoch nicht mehr so sicher) Dies gab es, als ich in den 60ern Soldat war, noch nicht. Ich war immer in Uniform aus der Kaserne gelaufen. War doch bequemer. Stiefel aus, Halbschuhe an und weg. Einmal hatte ich in der Hast einen Ausgehschuh und einen schwarzen Turnschuh angezogen. Das merkte ich erst, als man mir auf der Rückfahrt in der Hochbahn auf die Füße starrte. Ouch, lol.

10.3. Ich sitze wieder im Zug. Heimfahrt. Gerade Münster hinter mich gelassen. Im Zug läßt sich einfach besser lesen und schreiben. Schweizer Waggons, härter und unbequemer. Endstation Chur. Bis jetzt ist alles reibungslos verlaufen. Ich hatte sogar die Scheidungsurkunde gefunden und nachgereicht, obwohl mir noch immer nicht klar ist, wozu man eine Scheidungsurkunde für eine Beerdigung braucht. Diese wird auf Wunsch meiner Mutter anonym durchgeführt. Ich halte so etwas für modern und zeitgemäß und unkompliziert.

Und schließlich. Ein Parkautomat war kaputt. Der Parkplatz noch abgesperrt. Aber mein Wagen war nicht abgeschleppt.