Coversong Roads

venerdì, novembre 25, 2011

Scientific American, January 2010

„Looking for Life in the Multiverse“. Ist schon etwas gewagt, in anderen Universen nach Leben zu suchen. Vor allem, wenn man im eigenen außer uns noch nichts gefunden hat. Physiker, die diesen Artikel geschrieben haben, gehen davon aus, daß die fundamentalen Kräfte wie die starke nukleare Kraft, die elektromagnetische, Gravitation und die schwache nukleare Kraft so kalkuliert sind, daß sie die Entstehung von Leben bei uns ermöglicht haben. Die starke nukleare Kraft z.B. verwandelt Quarks in Protonen und Neutronen und letztlich in Atomkerne, ohne die es keine Materie gäbe. Ohne Elektromagnetismus gäbe es kein Licht, keine Atome oder chemische Verbindungen. Ohne Gravitation gäbe es keine Galaxien, Sterne und Planeten. Und ohne die schwache nukleare Kraft gäbe es keine komplexe Chemie und sicher kein Leben.

Von der Multiversumstheorie ausgehend können die physikalischen Konstanten in anderen Universen sich von denen in unsereren unterscheiden. Die Autoren versuchen nun herauszufinden, unter welchen Umständen in anderen Universen trotzdem Leben entstehen könnte. Wenn es darum geht zu beschreiben, wie Protonen und Neutronen in Deuterium verschmelzen und dann in Helium-B, sträubt sich meine Feder. Ich lasse es mal dabei, daß geschrieben wird, unter bestimmten Umständen sei auch in anderen Universen Leben möglich.

Ich kann mich an einen Scientific American Artikel erinnern, der etwas über Parallel-Universen brachte, in denen theoretisch ein Klaus Eylmann auf der Couch saß und etwas über Scientific American für seinen Blog schrieb. Nur war es eine andere Ausgabe. Die physikalischen Konstanten müssen wie die in unserem Universum ausgesehen haben.

„The Rise and Fall of Nanobacteria“. Schon mal was davon gehört? Ich nicht. Kein Wunder. Darüber wurde wohl nur in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. In den neunziger Jahren begann es. 1993 fand der Geologe Robert L. Folk in den heißen Quellen von Viterbo Felsbrocken, auf denen er mit seinem Elektronenmikroskop kleine Bläschen entdeckte, die versteinerten Bakterien glichen. Nur waren sie fünf mal kleiner. Folk nannte sie Nanobakterien. Dann wurde 1996 in der Antarktis ein 4,5 Milliarden alter Meteorit vom Mars gefunden mit Bläschen gleicher Art. In alle Welt wurde hinausposaunt, es seien Spuren außerirdischen Lebens. Es waren keine. – Es ging noch weiter. 1998 behauptete ein finnisches Team, es habe Nanobakterien gefunden. Ein Forscher der Uni Ulm deklarierte sie als globale Gefahr für die Gesundheit. In Wirklichkeit war es leblose kristallisierte Materie.

Und in „Violent Origin of Continents“ wird angenommen, dass in der Zeit zwischen 3,8 und 2,6 Milliarden Jahren in der Vergangenheit die Erde von neun größen Meteoreinschlägen heimgesucht wurde. Diese hatten zur Entstehung der Kontinente beigetragen. In dieser Epoche kühlte sich die Erde ab. Es bildete sich eine Kruste, die in Magma versank. Leichtere Magma trennte sich von schwerer und stieg an die Oberfläche, um dort eine permanente Kruste zu bilden. Ich mache es mir jetzt einfach: Die Struktur der Kontinente läßt darauf schließen, dass neben der tektönischen Tätigkeit auch Meteoranschläge zur Bildung der Kontinente beigetragen haben.

„Real Money from Virtual World“

Ich selbst verknalle nur Real Money und tausche es in Virtuelle Linden Dollars um, damit ich die Monatsmiete für meine beiden Inseln in Second Life bezahlen kann. Bei diesem Artikel jedoch geht es darum, wie man mit virtuellem Geld wirkliches verdienen kann. Es könnten die ersten Zuckungen eines weit in der Zukunft liegenden Finanzsystems sein. In Asien und hauptsächlich in China residieren sogenannte Gold Farmer, die in Cybercafes sitzen und sich in MMORGPGs (massively multiplayer online role-playing games) wie World of Warcraft und EverQuest II einloggen. Um auf einen höheren Level zu kommen wird Gold als virtuelles Zahlungsmittel eingesetzt, mit dem der Spieler Rüstung, Waffen, Medikamente, Nahrungsmittel, ein Raumschiff, ein Pferd etc kaufen kann. Um an das Gold zu kommen, braucht es Zeit oder Leute, Gold Farmer, welche die Drecksarbeit machen, um an das Gold zu gelangen. Alles im Spiel. Der Artikel geht nicht explizit darauf ein. Monster killen, zum Beispiel. Wie auch immer. Die Goldfarmer übergeben ihr zeitaufwändig verdientes Gold an einem ausgemachten Ort im Spiel an den Klienten, der sie über Paypal vorher mit Real World Geld (Kurs bei Erscheinen des Artikels: 1000 Goldeinheiten = 10 US Dollar) bezahlt hat.

Jetzt etwas über den Nuklearen Winter in „Local Nuclear War Global Suffering“. In diesem Fall wird ein nuklearer Waffengang zwischen Pakistan und Indien angenommen, ein regionaler Krieg also. Dies jedoch würde ausreichen, die Erdbevölkerung in eine Hungersnot zu stürzen. Rund eine Milliarde von Erdbewohnern würden verhungern, dadurch, dass der durch brennende Städte entstandene Rauch in den höheren Schichten der Atmosphäre verbleibt, die Sonne verdunkelt und damit die Erdtemperatur abkühlt. Das wäre für den ganzen Erdball in etwa 50 Tagen der Fall.

„The next 20 Years of Mikrochips“. Die von Gorden Moore 1975 gemachte Aussage, die Anzahl von Transistoren auf einem Chip würde sich alle alle zwei Jahre verdoppeln, wurde als Moore´s Law bekannt. Das Gesetz verliert dann seine Gültigkeit, wenn es an physikalische Grenzen stößt. Hier nun einige Vorschläge, wie die Komplexität und Geschwindigkeit trötzdem erhöht werden können. – Memristor (sich kreuzende Nanodrähte), Cooling Patch (Hitzeableitung), Multiple Cores (gibt es ja schon, bis zu 8 Stück), weiter miniaturisierte Materialien wie Nanoröhren und sich selbst regenerierende Moleküle; schnellere Transistoren mit ultradünnem Graphene (dem Stoff aus dem Bleistiffminen bestehen); optischer Computer; molekulares Computing ( Transistoren werden durch biologische Moleküle ersetzt); Quantum Computing (siehe auch unter Qubit).

„A plan to defeat Neglected Tropical Disease“. Hier geht es nicht um HIV/AIDS, Tuberkulose oder Malaria, sondern durch Parasiten erzeugte schwächende und verkrüppelnde Tropenkrankheiten mit klingenden Namen wie Ascariasis, Trichuriasis, Hakenwurm, Schistosomiasis, Lymphatic filariasis, Onchocerciasis, Trachoma. In Afrika sind über eine Milliarde Menschen davon betroffen. Dabei gibt es preiswerte Medikamente gegen die NTDs (Neglected Tropical Diseases). Meist reicht schon eine Pille, eine der vorgenannten Krankheiten zu heilen, kostet um 10 amerikanische Cents, ist also billig. Auf die Frage „Wieso wurden diese Krankheiten so vernachlässigt“, gibt der Artikel die dürftige Antwort, man habe sich so sehr auf lebendsbedrohende Krankheiten wie HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria konzentriert. Warum die Leute so etwas in Afrika nicht auf die Reihe bekommen ist mir ein Rätsel.



martedì, novembre 22, 2011

Urlaubs-Con und Meer
heißt der SFCD-Con, der vom 20. - 22. Juli in der Jugendherberge in Kiel-Gaarden stattfinden wird. Mehr unter http://www.facebook.com/pages/Der-Urlaubs-Con-und-Meer/174067005984900

lunedì, novembre 14, 2011

Andromeda SF Magazin 151

behandelt 50 Jahre Perry Rhodan. Das Vorwort von Ralf Boldt ist ausgewogen, läßt Raum für kritische Anmerkungen, die in diesen Jahren gemacht worden sind. In diesem Zusammenhang wird das, was früher als Schuldliteratur bezeichnet worden war, analysiert. Ich war auch jemand, der in den 60ern gegen Rhodan gewettert hat, lol. Heutzutage hat das einen Stellenwert von 0.0. Deswegen überschlage ich die Seiten, die mit Rhodan zusammenhängen, und schwups, bin ich am Ende der Ausgabe angelangt.



Andromeda Nachrichten 235

Ich lese einen Nachruf auf Maren Mewes. Die Dame kannte ich nicht.. Dann lese ich einen ausführlichen Conbericht Jürgen Lautners zum BuchmesseCon. Er gibt genug Info her, dass man sich ein Bild von der Veranstaltung machen kann. Danach zu urteilen, ist mir ein entspannter Oldie-Con lieber.

Über mehrere Seiten erstreckt sich dann die Vorstellung von Autoren und Verlegern, die als Gäste anwesend waren. Von denen kenne ich Mike Hillenbrand, weil ich vor Jahren mit meinen Kurzgeschichten in seinem Corona Magazin einige Preise abgeräumt hatte. Ach ja, und Uwe Post, in dessen Kurzgeschichten.de ich meine Geschichten ebenfalls untergebracht hatte.

Steampunkschmuck, das ist ja was. I like Steampunk. Jürgen Lautner interviewt die Herstellerin Captain Victoria Ute Müller anläßlich einer Steampunk Lesung. Muss mal sehen, ob es etwas darüber in Second Life gibt. – Dann gibt es einen Bericht über SF-Tage in Grünstadt. Es gibt Infos über den Deutschen SF-Preis, aber darüber hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben. Dann mal wieder einen Artikel über Frauen in der SF. Das Thema kommt auch immer wieder mal hoch. Während SF selbst eine unerschöpfliche Quelle an Handlungen ist, ist das Gebiet doch recht limitiert, wenn man darüber schreibt. – Dann überfliege ich noch die üblichen Sparten.



domenica, novembre 13, 2011


Vector, the critical journal of the British Science Fiction Association

Der größte Teil der Ausgabe ist der Fantasy-Autorin Diana Wynne Jones gewidmet, die im März dieses Jahres starb. Sie muss im UK populär gewesen sein. Da ich von der Dame nichts gelesen habe und der geneigte Blog-Leser vermutlich auch nicht, belasse ich es bei den Überschriften wie „An exerpt from „a conversation with Diana Wynne Jones““, „A conversation with Diana Wynne Jones“, „Translating Diana Wynne Jones“, „Diana Wynne Jones in the context of Childrens Fantasy“, „The Mistress of Magic“, „Diana on Screen: Two filmed versions of books by Diana Wynne Jones“, „Diana Wynne Jones: A BSFA Discussion“.

Von diesem Kardinalthema einmal abgesehen gibt es einen Essay „Infertility in Science Fiction as a consequence of warfare“. – Stephen Baxter schreibt in „Resonances“ über Tie-ins, Bücher, in denen mehrere Autoren für eine Abenteuer Serie schreiben, so wie in Deutschland für Perry Rhodan. Baxter hat es vor allem der Autor John William Jennison angetan, dessen Lebenslauf Baxter versucht hat wieder herzustellen.

Diese Ausgabe enthält doch mehr Beiträge, als ich annahm. Paul Cincaid beschäftigt sich mit der 1967 in „New World“ 173 erschienenen Story Pamela Zolines „The heat death of the universe“. Es geht dabei um einen Tag im Leben einer kalifornischen Hausfrau, und Cincaid fragt: „Ist das SF?“, lol. – Andy Sawyer, der Hüter der SF-Foundation in Liverpool analysiert die Romanadaptation des Filmes „Forbidden Planet“, den doch wohl jeder von uns gesehen hat. Es ist der mit Robby, dem Roboter, der die Raumschiffbesatzung for dem Id-Monster warnt.

In „Picture this: Invisible words“ schreibt Terry Martin über Comics. Ich selbst lese keine, obwohl sich unser Kaffeetisch unter den Supermanheften meiner Frau biegt.

Vom 20.5. bis 25.9. fand in der British Library die Ausstellung „Out of this World: Science Fiction, but not as you know it” statt. Sandra Unerman, berichtet darüber. – Buchbesprechungen runden diese Ausgabe ab. Neben dem Thema Diana Wynne Jones, gab es doch noch weiteren interessanten Stoff zu lesen.


sabato, novembre 12, 2011


Focus, the British Science Fiction Association´s Magazine for Writers.

Vor einigen Jahren habe ich ja auch Stories verzapft. Ich meine, ganz schlecht war keine von ihnen. Autoreninterviews finde ich uninteressant, da ich doch in etwa weiß, wie man eine Story hinbekommt. Dafür gibt es Schreibgruppen. Nun tummle ich mich schon fünf Jahre im Online Spiel Second Life und habe dort, wo die Dynamik schneller ist, einiges über die weibliche Psyche erfahren. Könnte sicher zu einer literarischen Bereicherung führen, nur jetzt singe ich, lol. Karaoke.

Für Autorenaspiranten enthält Focus interessante Hinweise. Wenn Andreas Eschbach deutschen Neuautoren Ratschläge mit auf den Weg gibt, sind die Engländer doch besser dran. Es gibt einige Autoren mehr, die das Gleiche machen. Christopher Priest und Alistair Reynolds, um nur zwei bekannte zu nennen. Ein anderer, Adam Christopher berichtet, wie er über Twitter an einen Bücherdeal herangekommen ist. Dann finde ich einen Beitrag über die Middlesex University, bei der man einen Master of Arts für SF und Fantasy machen kann. Kostet allerdings 5100 £. Wohl etwas für Finanzyuppies, die an sich eine kreative Seite entdeckt haben.


venerdì, novembre 11, 2011

Fandom Observer 269

Tja, Impressionen vom Perry Rhodan Welt-Con. Müssig, dass ich darüber einen Kommentar abgebe. Ich hatte ja auch vor 40 Jahren mal einen Fimmel und was über Gucky den Mausbiber gelesen.

Die Phantasten e.V. Ein neuer Verein. Der Vorsitzende wird interviewt. Wie immer gibt es ausführliche Buch- und Filmbesprechungen. Ich sehe mir mit Winamp meistens was aus dem Mystery Science Theater 3000 an, und dann über Hulu Tales of Tomorrow, Outer Limits, Time Tunnel etc. etc. Der hellste Wahnsinn.

Die Schrift vom Fandom Observer ist ziemlich klein. Aber die Überschriften sind groß genug J. SF-Fans mit schärferen Augen finden sicher etwas interessantes.

Analog, Science Fiction and Fact, December 2011

Es lohnt sich über zwei Stories ein paar Worte zu verlieren. Stories, die von der Machart nicht unterschiedlicher sein könnten. „The Impossibles“ von Kristine Kathryn Rusch in dem behäbig langatmigen Stil, der Leser schläfrig macht. Und dennoch: Rusch hat ein Setting und Beziehungsgeflecht entwickelt, in dem man sich wiederfinden kann, auch wenn die Handlung in der Zukunft liegt. Um Juristen und Rechtssprechung im intergalaktischen Kontext geht es. Die Handlung spielt auf einer Raumstation voller Gerichtssäle und Unterkünfte für Juristen. Der Fall selbst: Eine schwangere Frau aus einer Gruppe interstellarer Rebellen wurde als Kindermädchen von einer extraterrestrischen Familie angeheuert und läßt bei ihrem Ausscheiden ein wertvolles Schmuckstück mitgehen. Sie wird erwischt und soll gemäß den Sitten dieses Planeten bestraft werden. Das wäre fatal. Es gibt einen Prozess, in dem eine frisch aus der Akademie auf die Raumstation kommandierte Juristin die Diebin zu verteidigen hat. Wie sie es macht mit dem ganzen Brimborium herum ist gut beschrieben. Die Lösung des Falles selbst ist dappig. Aber die Idee mit der Juristen-Raumstation zeigt, dass aus der SF-Quelle noch ein paar weitere Ideen sprudeln können.

Anders die Story „Not for ourselves alone“ von Charles E. Gannon. Sergei Andreiev wird mit einem Kontingent russische Kameraden in die Raumstation Hephaestos abkommandiert. Zusammen mit dort stationierten US-Amerikanern sollen sie die Arat kur daran hindern, die Erde zu erobern. Im offenen Kampf sind die Aliens nicht zu schlagen. Die Hephaestos läuft parallel zum Jupitermonde Io und wird von einem Plasmatunnel abgehalten, auf den Jupiter zu fallen. Durch vorangeganene Kämpfe im Sternensystem Barnard, in der alle irdischen Einrichtungen zerstört worden waren, weiß die Besatzung der Raumstation, dass die Arat kur ihre Schlachtschiffe ihre Energie von der Hülle eines Gasplaneten beziehen. Die Arat kur befinden sich auf dem Weg ins Sonnensystem und als Gasplanet kommt nur der Jupiter in Frage. Von der Zerstörungskraft des Feindes gibt es einige Videos. Ungeklärt sind die Eigenschaften der Disruptorstrahlen. Beim Einfall der gegnerischen Flotte sollen Sensoren mehr darüber herausfinden. Und dann kommen sie. Sergei ist der einzig Überlebende der Raumstation, der die Datenauswertung zur Erde übertragen kann. Sein amerikanischer Vorgesetzter hat sich, da nicht mehr genügend Sauerstoff in der abgesprengten Kapsel vorhanden war, für ihn geopfert. Die Schwachstelle der Arat kur ist, dass wie beim Pitstop der Formel 1, das Schlachtschiff auftanken muss. Hier an der Jupiterhülle. Damit ist es für einige Zeit inaktiv. Das nutzt die Erde aus und gewinnt schließlich.

Der Schluss ist flau. Irgendwie haben die Autoren es nicht mehr drauf, für ein überraschendes Ende zu sorgen. Das war in den sechziger Jahren anders.



martedì, novembre 08, 2011


· Steve Jobs 1955 – 2011

·

· Mit 56 Jahren starb er zu früh. Die „Business Week“ widmete ihm eine Ausgabe. Leute, die ihn kannten, schilderten seinen Werdegang. Davon abgesehen, legen folgende Statements Zeugnis davon ab, wie Jobs tickte. Hier einige auf englisch:

·

· Simple can be harder than complex. You have to work hard to get your thinking clean to make it simple.

· The only way to be satisfied is to do in what you believe is great work

· Don´t be trapped by Dogma

· Don´t let the noise of others´opinions drown out your own inner voice

· Don´t settle

· Its only by saying no that you can concentrate on the things that are really important

· A lot of times, people don´t know what they want until you show it to them

· Things don´t have to change the world to be important

· Creativity is about connecting things

· When you ask a creative person how they did something they may feel a little guilty because they didn´t really do it, they just saw something

· Stay hungry

· Stay foolish

Apple, die Firma, die Jobs mit Steve Wozniak gründete, hatte 1976 zwei Angestellte, Jobs und

Wozniak. Nun sind es 13.000. Bei den Events, auf denen Jobs neue Apple Produkte präsentierte, konnte er die Zuschauer so in den Bann schlagen, dass dieser Vorgang Reality-Distortion Field = Realitätsverzerrungsfeld genannt wurde. Wenn man das Feld verließ, fiel man wieder in die Realität zurück und fragte sich, wie der Mann einem ein X für ein U hatte vormachen können. Aber irgendetwas blieb hängen. Wieso hätten sonst so viele Produkte verkauft werden können?

Dann gab es den „Shithead-Hero Roller Coaster“, die Arschloch-Held Achterbahn. Das war, wenn Jobs im Apple-Lab ein Produkt sah und es einen Haufen Scheiße nannte und am nächsten Tag das tollste Ding, was er je gesehen hatte. Der Bruder war nicht einfach. Diejenigen, die es bei Apple ausgehalten haben, konnten sich über psychologische Wechselbäder nicht beklagen.

Ich selbst habe dem Apple Hype nichts abgewinnen können, habe zwei stinknormale PCs und einen schwächlichen Laptop mit XP und Windows 7. Mit meinem Handy kann ich telefonieren. Mir reicht das.


domenica, novembre 06, 2011

Asimov’s Science Fiction, December 2011

Die für mich beste Story dieser Ausgabe war Connie Willis „All about Emily“. Eine Broadway Story mit einem alternden Star, ihrem Agenten, einem Physiknobelpreisträger und seiner Nichte.

Diva Claire Havilland wird von ihrem Manager für einen Fernsehtermin mit einem Physikprofessor und dessen Nichte Emily gebucht. Die Geschichte ist lang, enthält viel Broadwayschmäh und ihr Inhalt läßt sich kurz beschreiben. Die Nichte des Physikers himmelt Claire an und besucht von da an jede ihrer Shows. Claire, lebenserfahren, findet heraus, dass Emily ein von dem Professor konstruierter Robot ist und wird neugierig. Clair fragt Emily nach ihren Wünschen. Diese möchte nichts sehnlicher, als Mitglied der Rockettes zu werden, eine Bein schwingendes populäres Ballett. Doch Robots sind nicht zugelassen. Jetzt wird es richtig kitschig. Claire stellt sich im strömenden Regen mit einem Plakat vor die Radio City Music Hall, um für Emily Stimmung zu machen. Doch die Menschen laufen an ihr vorbei bis die Rockettes aus der Halle kamen und sich zu Claire stellen. Es bildet sich eine Menschentraube, Reporter berichten und Emily bekommt die Chance sich den Rockettes anzuschließen.



sabato, ottobre 29, 2011

Phantastisch 4/2011

Horst Illmer legt sich mit UpDate, Nachrichten und Neuerscheinungen, wieder ins Zeug. Die Rezensionen sind überschaubar und die Titel gut gewählt. Hätte ich mehr Zeit, würde ich zuschlagen und mir einiges zusammenkaufen.

Phantastisch hat einen 2 Seiten starken Comic in sein Repertoir aufgenommen. Eine Bereicherung.

In „Geteilte Bücher, geteilte Freud“ schreibt Christian Endres über das Für und Wider von in mehrere Bände aufgeteilten Romanen, und er fragt Verlagsleiter dazu aus.

Es scheint wieder einige neue phantastische TV-Serien zu geben, die unter die Lupe genommen werden. Dann gibt es etwas über Kannibalen in Horrorfilmen. Mit solch neckischen Titeln wie „Tunnel der lebendigen Leichen“ werden makabre Geschmäcker angesprochen. Keine Ahnung, wie die Leute ticken.

Ich lese einen Beitrag über Michael Ende, dann wird über einen ins Deutsche übersetzten afrikanischen Roman berichtet. Ngugina Thiongos „Herr der Krähen“. Da die Jungs in Kenia, wo er her kommt, noch weniger lesen als bei uns, erzeugt allein das Schreiben eines Buches schon Respekt.

In einem weiteren Beitrag widerlegt Horst Illmer die Mär, dass es sich nicht lohnt Kurzgeschichten in Deutschland zu schreiben, da diese keinen Verlag finden würden.. Für seine gegenteilige Ansicht gibt er zahlreiche Beispiele an. Es lohnt sich auf jeden Fall zu schreiben. Ich selbst hätte auch Lust dazu, nur Singen macht mir zur Zeit mehr Spaß.

In „Große Bilder aus dem Wilden Westen“ beschreibt Christian Endres Westerncomics.

Unter „Klassiker der phantastischen Literatur“ skizziert Achim Schnurrer im 2. Teil ein Porträt von Karl Friedrich Bahrdt. Das war hochinteressant. Nicht so sehr das Buch „Zamor oder der Mann aus dem Monde“, dass 1787 in einer Berliner Buchhandlung erschien, obgleich es eines der ersten deutschen SF-Romane war. Es war der Lebensweg des Autors Bahrdts, der so interessant war. Scnurrer zeigt die damalige Struktur Deutschlands und die Schwierigkeiten eines intelligenten und aufmüpfigen Gelehrten wie Bahrdt, in den Universtitäten der Kleinstaaten Fuß zu fassen.. Verwoben war alles mit Bahrdts Zugehörigkeit zu einer Loge, deren Mitglieder sich Illuminaten nannten, so wie der Außerirdische seines Buches. Die Kirche war von diesen Logen nicht angetan und überhaupt war bei Bahrdt von Political Correctness nichts zu spüren. Das hat ihm für die letzten Jahre seines Lebens die Internierung in einer Festung eingebracht.

Zum Schluss gibt es noch eine Film-Kolumne mit dem Titel „Invasionen“ und Achim Schnurrer schreibt über Hansrudi Wäscher, einen Pionier der deutschen Comics. Die Ausgabe ist wieder gelungen. Lohnt sich.



giovedì, ottobre 27, 2011

Fantasy & Science Fiction, Sept/Oct 2011

Er war tot und konnte bumsen wie ein Weltmeister. Nun, das stimmt nicht ganz, er war wieder rekonstruiert. Cyborg, mann man die Apparate in ihm und die externen Anschlüsse einbezieht. Seine Frau Anise, die glücklich war, dass ihr Mann ein Leben hatte, und noch glücklicher, dass er so viel besser bumsen konnte als vorher (oder war es umgekehrt?), fühlte sich jedoch durch seine Gefühlskälte abgestossen. Das haben Halbautomaten eben so an sich, meine ich. Paul ein Arbeitskollege war ein verständnisvoller Zuhörer, der das ersetzte, was sie an ihrem Mann vermisste: Emphatie. Robert, ihr Mann umgab sich mit Freunden aus dem Kreis der Rekonstruierten. Zu einer Party, die ihr Mann gab, lud sie Paul ein, um sich während der Party nicht einsam zu fühlen. Der verschwand und Anise war ausser sich als sie ihn im Bad fand, wo er sich an eine Biokontrolleinheit angeschlossen hat. Paul überzeugte sie, dass er sich nicht verändert hatte. – Bevor ich es vergesse: Die Story heisst „Anise“ und stamm von Chris de Vito.

Anise trennte sich von Robert. Der stalked sie und versucht Anise zu überreden sich umzubringen und rekonstruieren zu lassen, damit sie auf gleicher Ebene kommunizieren konnten. Anise vertraut sich Paul an. Am darauffolgenden Tag fand sie eine Packung Schlaftabletten in ihrem Briefkasten. Sie kommt nicht von dem Gedanken los, wie es sein würde, wäre sie rekonstruiert. Sie schluckt die Pillen.

Der Schluss ist etwas mager. Anise ersticht Robert mit einer Schere beim Sex, zieht mit Paul zusammen und versucht ihr neues Selbst zu erforschen.



martedì, ottobre 25, 2011





Scientific American, December 2009

1909 wollte ein deutscher Ingenieur diese „Flying Railway“ bauen. Antrieb: Elektrischer Strom. Es gab jedoch einige technische und finanzielle Einwände. Aber da sieht man wieder: Deutscher Erfindergeist.

Und schon wieder gibt es mit „Portrait of a Black Hole“ etwas über Schwarze Löcher. Man kann sie nicht direkt beobachten, sondern nur anhand ihrer Schwerkraft, die sie auf Sterne ausüben und anhand des heißen Gases, das in sie hinein fällt.

Theoretiker sagen, dass Einsteins Relativitätstheorie nicht zur Quantenmechanik passt. Nur was passt schon dazu? Quantenmechanik erlaubt Umkehrprozesse, in denen zum Beispiel Zeit rückwärts läuft, oder wenn aus einem Schwarzen Loch wieder etwas herauskommt. Weiter ist unbekannt, wie es abläuft, wenn Gas in ein Schwarzes Loch stürzt. – Mit welchen Mitteln soll versucht werden, Schwarze Löcher sichtbar zu machen, oder wenigstens den Ereignishorizont? Mit mehreren Radioteleskop Arrays, die tausende von Kilometern auseinander liegen. Ein Array umfasst bereits mehrere Teleskope.

Unter „World Changing Ideas“ werden einige vorgestellt. Die meisten sind bei ihrer Transformation in reale Anwendungen stecken geblieben. Immerhin, es wird noch nachgedacht.

„Expanding the Limits of Life“. Das liest sich schön. Es geht jedoch um Ökosysteme der Meerestiefen. Im Jahr 2000 entdeckten Forscher ein Hydrothermosystem auf dem Boden des Ozeans, das sie „Lost City“, verlorene Stadt“ nannten. Ist zwar nicht Atlantis, sieht jedoch bizarr aus.Ein Feld mit Schornsteinen auf dem Atlantis Massif. Wasser zirkuliert durch den warmen Felsboden, kommt mit einer Temperatur von ca. 90 Grad an die Meeresbodenoberfläche. Das Wasser ist reich an Kalzium, dass sich in Form dieser Schornsteine ablagert. Diese können eine Höhe von 60 Metern erreichen. Der Erdmantel des Atlantis Massifs besteht einem Fels, der Peridotite genannt wird. Ein Gestein, dass maßgebend ist für die seltsame chemische Zusammensetzung der Umgebung. Lassen wir die chemischen Prozesse beiseite. Nur eins sei gesagt: Das Wasser wird durch den Kontakt mit Peridotite seines Sauerstoffs beraubt, mit Wasserstoff, Methan und Schwefel angereichert. Forscher sind der Meinung, daß auf der frühen Erde die Atmosphäre aus diesen Gasen bestand. Hat es auf der Erde so ausgesehen wie auf dem Ozenbodens des Atlantis Massifs? Der Clou ist, dass es dort Mikroorganismen gibt, die ohne Sauerstoff auskommen und damit ein Besipiel dafür sein könnten, wie die ersten Lebensformen auf unserem Planeten ausgesehen haben.

Methan als Gas ist ein Kontributor zur Erderwärmung. In „Methane: A menace surfaces“ wird darüber berichtet, wie der Permafrost aufweicht und Methan in die Athmosphäre freisetzt. Arktischer Permafrost findet man in Sibirien, Alaska, Canada. Dieser gefrorene Boden bedeckt rund 20 Prozent der Erdoberfläche, unter der sich um 950 Milliarden Tonnen organisches Material aus Kohnenstoff befinden. Sobald der Permafrost taut, wirken Mikroben auf die Tier- und Pflanzenreste ein und setzen Gase frei, die zum großen Teil aus Methan bestehen. Und nun taut er, der Permafrost. Es beginnt damit, dass der gefrorene Boden schmilzt, Tümpel bildet, die sich später zu Teichen und Seen ausweiten. Das Wasser trägt zusätzlich zum Tauprozess bei. Methan steigt in Blasen an die Wasseroberfläche empor. Der Prozess läßt sich nicht mehr aufhalten.

Und wenn man „Decoding an acient Computer“ gelesen hat, fragt man sich: Warum haben die Menschen das Wissen damals wieder verschütt gehen lassen, nach dem sie vor 200 Jahre vor Christi solche Apparate entwickelt haben wie die Antikythera. Sie wurde 1900 mit anderen Objekten von Schwammtauchern aus einem gesunkenen römischen Handelsschiff geborgen. Ein versteinerter Klumpen in Größe eines Telefonbuches, der nach einigen Monaten auseinanderfiel und verrostete bronzene Zahnräder, Metallplatten mit Maßeinheiten und griechischen Inschriften freisetzte. Daß Griechen feinmechanische Arbeit zu leisten imstande waren, bei der Zahnräder mit Zähnen von nur einem halben Millimeter Länge herauskamen, war nicht bekannt gewesen. So um 1905 war der deutsche Philologe Albert Rehm der Ansicht, bei der Antikythera handele es sich um einen astronomischen Kalkulator. So ist es. An seiner Seite befindet sich eine Kurbel, mit der die Skalen eingestellt werden konnten. Anzeigescheiben unterschiedlicher Größe waren übereinander gelagert. Sie zeigten den ägyptischen Kalender, die 12 Konstellationen zur Sonne, die Positionen des Mondes sowie den Auf- und Untergang bekannter Sterne an. Der Apparat besteht aus 30 Teilen, aus hauptsächlich miteinander verbundenen Zahnrädern. Ein Wahnsinnsapparat. Wenn wir damals an das Wissen angeknüpft hätten, wären lebensbedrohende Krankheiten sicher schon besiegt.

Wenn hier steht, dass eines der ersten Dinge, die man in der Biologiestunde lernt, ATP ist. Dann bin ich einer von jenen Ignoranten, die sich von ihrem Biologielehrer auf dem Ohlsdorfer Friedhof Vogelstimmen haben erklären lassen. Ich bin sicher, zu der Zeit wusste auch Herr Stiller, der Biolehrer nichts über ATP, obwohl es schon 1929 entdeckt wurde, aber was über den Zilpzalp oder Weidenlaubsänger. – Nun also ATP; Adenosin Triphosphat, von dem bekannt ist, dass es Säugerzellen mit Energie versorgt. Jetzt fand man heraus, dass dies Molekül auch eine Signalfunktion besitzt, um das Verhalten von Körperzellen zu steuern. Die Entdeckung von ATP fand im Kaiser Wilhelm Institut statt. Der guten Ordnung halber: Es gab noch eine Gruppe im Ausland, die es zeitgleich entdeckte. Der Vorgang der Signalgebung ist simpel. Neuronen und andere Zellen stoßen ATP aus ihren Bläschen. Enzyme zerlegen ATP, so daß am Schluss nur noch Adenosine Monophosphat oder Adenosine übrig bleibt. Das nun kann an bestimmten Zellrezeptoren andocken und das Signal abgeben. ATP wird z.B. von Nervenzellen in das Muskelgewebe gesandt, um für Kontraktion und Entspannung zu sorgen. Das Gleiche passiert bei Blutgefäßen. ATP und seine Derivate landen noch auf Rezeptoren anderer Organe, um die Arbeit derer Zellen zu beeinflussen. Diese Untersuchungsergebnisse dienen letztlich dazu, Medikamente zu entwickeln, um Fehlfunktionen von Organen zu beseitigen.




domenica, ottobre 16, 2011

Scientific American, Nov 2009

„The long lost Siblings of the Sun“. – Ursprünglich nahm man an, unsere Sonne sei von Anfang an ein Einzelstern gewesen. Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sie in einem Cluster mit 1.500 bis 3.500 anderen Sternen zur Welt gekommen ist.

Der Artikel beschäftigt sich mit Clustern. Eine Art sind Galaktische Cluster, die nur aus wenigen Sternen bestehen und auf der Galaktischen Ebene liegen. Globale Cluster hingegen hingegen sind dicht bevölkert, sehr alt und befinden sich nicht nur auf der Galaktischen Ebene. Es gibt auch Mischformen, aus denen anscheinend unsere Sonne herkommt. Massen wie die unserer Sonne, kommen im All am häufigsten vor. Für mich war es interessant zu wissen, dass unser Sonnensystem um die 30.000 Licht Jahre vom Zentrum der Galaxis entfernt und sich um die 15 Lichtjahre über der Galaktischen Ebene befindet, dass es mit 234 Kilometern pro Sekunde um das Zentrum kreist. Siebenundzwanzig Mal hat es das schon geschafft. Und ganz ruhig, es kommen noch ein paar Umdrehungen hinzu (lol).

Wo sind die Geschwistersterne abgeblieben? Auf der gleichen Umlaufspur abgedriftet.

Chronischer Schmerz ist das Thema des zweiten Artikels. Schlimme Sache. Bis jetzt ist er noch nicht über mich hergefallen. Forscher sind dabei zu entschlüsseln, wie er entsteht um ihn später einmal besser bekämpfen zu können. Einer der Verursacher sind Glia Zellen, im Gehirn und Rückenmark angesiedelt. Sie unterstützen Neuronen. Schmerz wandert etappenweise. Vom Ursprungsort, ausgehend von den Sensorzellen zu im Rückenmark befindlichen Ganglien, die das Schmerzsignal an den Hirnstamm weiterleiten. Wenn das Signal den zerebralen Kortex erreicht, wird es als Schmerz wahrgenommen.

Was Gliazellen normalerweise tun ist das Beliefern der Nervenzellen mit Energie und das Abräumen von gefeuerten Neurotransmittern. Dann wurde entdeckt, dass sie die Schmerzsignalstrecke überwachen. Sie tun noch mehr, schicken Cytokine auf die Reise. Eine Klasse von Molekülen, die wie Follow-me Autos auf Flughäfen dem Immunsystem den Weg zur Verletzung weisen, damit es die Reparatur einleiten kann. Cytokine verstärken den Schmerz, damit die Wunde in Ruhe gelassen wird. Bei chronischem Schmerz, wie Neuropathie, sind Gliazellen zu lange aktiv und bauen einen Loop auf, der permanent Schmerz produziert, auch wenn die Wunde schon lange verheilt ist.

Den nächsten Artikel kann ich überspringen. „A Path to Sustainable Energy by 2030“. Alles ökologisch? Wind, Solarzellen, Hydropower, Gezeitenkraftwerke usw? Right. Die U.S.A. sind pleite. Forget it.

„Rethinking the Hobbits of Indonesia“. 2004 fand man in Indonesien Knochen kleiner Menschen, die vor 1700 Jahren dort gelebt haben sollen. Neue Untersuchungen brachten zutage, dass das Skelett die Mischung eines Urtypen mit dem eines modernen Menschen ist. Einige Forscher nahmen an, die sogenannten Hobbits seinen ein moderner Menschentyp mit einer Knochenkrankheit gewesen. Diese Theorie ist durch die neuen Untersuchungen widerlegt. Nun wird darüber diskutiert, ob es nicht dieser Menschentyp gewesen ist, der der sich vor dem Homo Erectus auf den Weg von Afrika nach Asien aufgemacht hat.

„Scientific American“ bringt noch einen Artikel über das Fernsehen im Internet und eine Gesprächsrunde über die Zukunft des Autos. Klar ist, auch jetzt gurken wir mit Benzinkutschen herum und das wird noch lange so bleiben. Die Gesprächsrunde brachte nichts Neues, nur dass, Treibstoffzellen mit Sicherheit keine Chance haben, auch in weiterer Zukunft Autos anzutreiben.

Und Fernsehen im Internet. Google ist damit doch schon auf den Bauch gefallen. Da ich ohnehin nicht fernsehe, sondern mir tägliche Infos aus Zeitungen und dem Internet abrufe. Interessiert mich das Thema auch nicht. Übers Internet bekomme ich auch die SF-Episoden, die mal im Fernsehen gezeigt worden sind.



lunedì, ottobre 10, 2011

Ich lerne immer wieder etwas Neues

aus der Business Week. „Roundup“ heißt das in der Welt am meisten verkaufe Unkrautvernichtungsmittel. Die Firma Monsanto, die das herstellt, hat sich auch um die genetische Veränderung von Getreidesamensorten bemüht, so daß die von diesem Unkrautkiller verschont blieben, wenn so um einhundert verschiedene Arten Unkraut eingingen. So um die 15 Jahre ging das gut. Nun kommt das Unkraut zurück, stärker und resistenter. Johnsongrass, Italian Ryegrass, Horseweed, Pigweed, Common Ragweed. Auf Monsanto kommt zu, dass bevor es die genetische Konstruktion der Getreidesamen wieder verändert, erst mal sein Unkrautvernichtungsmittel modifizeren muss. Unterdessen muss der Farmer zur Hacke greifen.. Aber vielleicht springen andere Unternehmen wie Dow Chemical, DuPont, Bayer in die Bresche. Habe ich eigentlich schon mal erzählt, dass ich 1990 – 1991 in Midland, Michigan bei Dow Chemical gearbeitet hatte? Auch schon wieder zwanzig Jahre her.

Vor kurzem brachte ich eine kurze Notiz über den Rausschmiss des Vorstandsvorsitzenden von Hewlett Packard Leo Apotheker. Kurz darauf schickte die Vorstandsvorsitzende von Yahoo Carol Bartz eine E-Mail an die 13000 Angestellten: „Es tut mir Leid euch zu erzählen, dass ich gerade telefonisch vom Aufsichtsratvorsitzenden gefeuert wurde“. Nochmal zu Hewlett Packard. Eine Ausnahme in unserer schnelllebigen digitalen Zeit. Der 12c Finanzkalkulator, vor 30 Jahren auf den Markt gekommen, wird immer noch verkauft. Es gibt nichts besseres.

Dann gibt es in der Business Week einen Beitrag über Datamining. Die Firma SecureAlert z.B. besitzt Kontrakte mit U.S.-Strafverfolgungsbehörden, die sie beauftragt haben, Ex-Gefängnisinsassen zu überwachen. In Italien ist das zur Lachnummer verkommen. 3600 Euro Jahresleasing kostet so eine Fussfessel. Die Italienische Regierung hatte so vor zehn Jahren hunderte davon bestellt, und nie verwandt. War wohl zu kompliziert. Der Vertrag mit dem Lieferanten läuft dieses Jahr aus.

In einer anderen BW-Ausgabe wird über den Trend in den USA berichtet, dass die Anzahl der Zuschauer beim Kabelfernsehen zurückgeht. Zum einen die Wirtschaftskrise, zum anderen der Rückgang der Haushalte und dann die Jugend, die sich ihre Infos und Serien über das Internet reinzieht. – Ich selbst bin auch schon über das Fernsehzeitalter hinweg. Fernsehen ist was für Passive. Davon soll es noch einige geben.

domenica, ottobre 09, 2011

Fandom Observer 268

Mit neuem Layout, Illustriertenformat. Sieht gut aus, doch für den Bildschirm unpraktisch. Ich werde jetzt noch schneller drüber huschen. – Uwe Post hats geschafft. Er bekam den Deutschen Science Fiction Preis für den besten deutschsprachigen Roman „Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes“.

Es gibt wieder jede Menge Buch-, Fanzine-, Filmbesprechungen, dann etwas über den PhantastikCon Rodgau, wo auch immer das ist. Was Neuigkeiten angeht, so hat der Observer gegenüber anderen Magazinen und Fanzines einen Informationsvorsprung.

sabato, ottobre 08, 2011

Analog Science Fiction and Fact, Nov 2011

Adam Troy-Castro ist mit “With unclean Hands” eine excellente Geschichte gelungen. Protag Counselor Adrea Cort wird als unzugängliche Diplomatin, die auf einem anderen Planeten mit anderen zusammen im Kollektivwahn Menschen umgebracht hatte, charakterisiert. Von der Zentralregierung wird sie auf den Planeten Zinn delegiert, wo sie die terrestrische Botschaft bei einem Vertragsabschluss beraten soll. Der Vertrag hat zum Inhalt, einen terrestrischen Serienkiller gegen technologisches Knowhow der überlegenen Zinn Zivilisation einzutauschen.

Die Zinns sind Aliens und haben sich trotz technologischer Überlegenheit auf diesen Planeten zurückgezogen, weil ihnen jeglicher Kampfgeist fehlt und sie es nicht verstanden haben, sich gegen aggressive Rassen zur Wehr zu setzen.

Cort trifft auf ein Zinn-Mädchen, die Tochter des Leiters der Verhandlungsdelegation, schließt Freundschaft mit ihr und findet heraus, dass das Mädchen sich vor etwas fürchtet. Unterdessen kommen die Verhandlungen zu einem Abschluss. Danach errichten die Zinn auf einer kleinen Insel eine komfortable Residenz für Simon Farr, den Serienkiller von der Erde. Farr wird schließlich in sein neues Heim überstellt. Damit wäre Corts Job zu Ende. Doch ist sie nicht überzeugt, spielt ihren höheren Rang aus und läßt sich von der Botschafterin auf die Insel fliegen, wo Farr sich gerade anschickt, dass kleine Zinn-Mädchen mit dem Messer ihres Vaters umzubringen. Cort attackiert Farr und tötet ihn. Der Vertrag ist außer Kraft, das Mädchen gerettet. Nach Ansicht des Diplomatischen Korp hatte Cort die Erde um ihre Chance beraubt, im Konzert der galaktischen Mächte mitzuspielen. Sie wird zum Raumflughaven expediert. Die Botschafterin ist nicht in der Lage Corts Handlung zu verstehen. Cort verabschiedet sich von ihr, erzählt, es ging nicht nur um das Mädchen, sondern darum, dass die Zinn vorhatten, mit dem Killer das Gleiche zu machen, was sie von der Erde mit einem gelieferten Zinn-Raumschiff machen würden. Reverse Engeneering. Studieren, studieren. Bau, Funktionsweise. Bei Carr die Gene, die ihn zu einem Mörder machten, um diese bei sich einzupflanzen, damit die Zinn sich endlich das zurückholen konnten, was sie aufgegeben hatten, und mehr noch, um den Weltraum brutal zu erobern.

Also, da wäre ich auch nicht drauf gekommen. Macht aber Sinn, nicht wahr?



martedì, ottobre 04, 2011

Andromeda-Nachrichten 234.

Habe ich schon drüber geschrieben? Ich meine nicht. Und wenn schon. Es steht nicht viel aufregendes drin. Abgesehen von Jürgen Lautners Beiträgen. Die Con-Berichte über den DortCon, über eine Steampunk Lesung in Frankfurt und eine Role Play Convention in Köln sind interessant. Danach gibt es die üblichen Sparten-Berichte. Wie wäre es denn, wenn Andro sich wie die Matrix der BSFA ins Internet verlegen würde?



Vector, the critical Journal, Summer 2011

habe ich noch gefunden, mit einer Andromeda. Sie lagen auf dem Kaffeetisch, vor dem ich aufgrund des konstant schönen Wetters und jetzt dem Herbst noch nicht gesessen hatte. Fantastisch. Sie stammten noch aus der Zeit bevor ich mein Gastspiel in den Krankenhäusern als Patient gab.

Nun, Vector ist das kritische Journal der British Science Fiction Association. Die BSFA gab auch „Matrix“, ein Nachrichtenmagazin heraus. Zuerst gedruckt, dann online, um Kosten zu sparen. Dann verschwand es aus Mangel an Beteiligung und andere waren mit Neuigkeiten schneller.

Vector bringt einen Rückblick auf das 10. Anniversary of the London International Festival of Science Fiction and Fantasy Film. Es dauerte 10 Tage und fand in mehreren Kinos statt.

“Against Utopia: Arthur C. Clarke & the heterotopian Impulse”. Wenn der Titel des Essays intellektuell aussieht. Er ist es und der Beitrag ebenfalls. Ich hatte Mühe mit meiner Aufmerksamkeitsspanne einer Taufliege zu folgen. Aber es wäre nicht von Übel, wenn man sich öfters mal zurücklehnen und philosophisch werden würde. Eine Frage könnte doch sein: Wäre es nicht mal an der Zeit, mal wieder über die gesellschaftliche Organisation nachzudenken und über Möglichkeiten zu ihrer positiven Veränderung zu diskutieren? Wäre doch was für die Piratenpartei. Die anderen Parteien haben sich doch eingegraben.

McGrath, der Autor dieses Essays, bezieht sich auf Tom Moylan, der das so ausdrückt: “Present time is provincial and empty, If humanitý becomes too much taken with the present, we lose the possibilitz of imagining a radicallz other future. We lose the ability to hope. We lose what Bloch identifies as the Novum: the unexpectedly new, that which pushes humanity out of the present toward the not zet realized future.” (Moylan, T. (1986), Demand the impossible: Science Fiction and the Utopian Imagination, Methuen, New York.

McGrath beschäftigt sich weiter mit Clarke und dessen Einstellung zu Utopia. Der hielt nicht so viel davon, ist eben Realist. McGrath zieht einige von Clarkes Werken heran und betrachtet deren Inhalt unter dem von Foucault kreirten Begriff Heterotopia, den er noch weiter klassifiziert: „Crisis Heterotopia: Heterotopias capable of juxtaposing in a single real space several spaces, several sites, that are themselves incompatible“; „Heterotopias of indefinitelz accumulating time“, und „heterotopias, that create another real space, as perfect, as meticulous, as well arranged as ours is messy, ill constructed and jumbled.“

Juliet E. McKennas Essaz lautet „ Homer´s Odysey: The World´s first Fantasy Novel.” – Dann wird Samuel R. Delany interviewt, der mit seiner Story “Aye and Gomorrah” den Nebula Preis gewonnen hat. – Es gibt noch etwas über „Avatar“, was mich schon deshalb nicht interessiert, weil ich den Film fad fand. – Terry Martin schreibt über Comics. Stephan Baxter in „Resonances“ über Giants, Riesen also. Andy Sawyer, der die SF-Bibliothek der Uni Liverpool verwaltet, kommt mit einigen Schmakazien, die so for 300 Jahren von Frauen geschrieben worden waren. Starke SF, erinnert etwas an den heutigen Steampunk. Zum Schluss wie üblich Buchbesprechungen.



domenica, ottobre 02, 2011

Interzone, New Science Fiction & Fantasy 236, Sep-Oct 2011

The beste Story stammt von Jason Sanford. Wenn er in Interzone veröffentlicht, ist seine Story die Beste. Der Mann ist gut. Auch wenn er mit der gleichen Figur arbeitet, mit Christina de Ane, die in einer post-apokalyptischen Welt aufwuchs, um schließlich von der Künstlichen Intelligenz (KI) ihres Dorfes mit Drohungen, Einschüchterungen und Versprechungen in die Rolle eines Vollstreckers gezwungen zu werden, die sie niemals angestrebt hatte. Nun war sie ein Plague Bird (Seuchenvogel) mit integriertem Blood AI (Blut KI), der sich Red Day nannte. Sie hatte in einem fremden Dorf eine Exekution durchzuführen, an Jennery Flats, der vorgeworfen wurde, ihr Baby in einen See geworfen zu haben. Christine zögert die Vollstreckung hinaus, weil ihr einige Elemente des Ablaufs suspekt waren. Ihre KI schloss sich ihr an.

Im Laufe der Handlung fanden sie heraus, dass Dawnbringer, die KI des Dorfes aus der Zeit vor der großen Katastrophe stammte, und eine Sternenmission begleitet hatte, die sie jedoch hatte abbrechen müssen, da die Mannschaft des Raumschiffes bei einer Kollision umgekommen war. Nach der Landung fand sie heraus, dass um die neunzig Prozent der Menschheit umgekommen waren. Die Menschen waren genetisch durch Linien aus dem Tierreich (Katzen, Hunde, Vögel) verstärkt. Auch Christina hatte Wolfsblut in ihren Adern. Dawnbringer versuchte an den Traum der Eroberung des Weltraumes wieder anzuknüpfen und Menschen zu züchten, die für die Exploration geeignet waren. Mit Jennerys Sohn misslang es ihm und er ließ ihn von dem Dorfvorsteher umbringen. Jennery war unschuldig. Auf Anordnung Dawnbringers begannen die Dorfbewohner eine Hatz auf Christina und Red Day. Denen es gelang es schließlich, Dawnbringer der Energiequelle zu berauben, die sich in seinem verborgenen Raumschiff befand. Mit dem geschwächten Dawnbringer hatte Red Day ein leichtes Spiel.